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Faszikel Ib-18-reste-1781
 

Transkription und digitale Edition von Jean Pauls Exzerptheften

Vorgelegt von: Sabine Straub, Monika Vince und Michael Will, unter Mitarbeit von Christian Ammon, Kai Büch und Barbara Krieger. Universität Würzburg. Arbeitsstelle Jean-Paul-Edition (Leitung: Helmut Pfotenhauer)

Förderung: Fritz Thyssen Stiftung (11/1998-12/2000) und Deutsche Forschungsgemeinschaft (01/2001-12/2005)
Projektleitung: Michael Will
Gesamtleitung: Helmut Pfotenhauer

Transkriptionsgrundlage: Nachlass Jean Paul. Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz. Fasz. Ib, Band 18 Reste

Bearbeitungsschritte:
Herbst 2000 MIWI Transkription
Oktober 2000 MIWI Autopsie Berlin
11.03.2003 MIWI Konvertierung von WORD in XML/TEIXLITE
21.11.2005 ST Fertigstellung Konvertierung von WORD in XML/TEIXLITE
23.11.2005 ST Zweitkorrektur HTML-Ausdruck
28.11.2005 ST Zweitkorrektur Eingabe XML-Datei
14.09.2006 MIWI Zweite Autopsie Berlin
09.04.2010 CMC Zweites Online-Update

 

[Manuskriptseite 1]

[Ib-18-reste-1781-0001]
I.

 

[Ib-18-reste-1781-0002]
Gedichte von L. F. G. Goekingk. Dritter Teil. Frankf. am Main 1782, bei J. C. Herman.

 

[Ib-18-reste-1781-0003]
1) An meine Augen. In einer langwierigen Krankheit.

 

"Dreimal hat nun der Mond die Erde schon gegrüsset,
Seit sich der Schmerz eure Nerven schlang,
Und Tränen, die ihr sonst so fest in sie verschliesset,
Aus euren Fasern rang.
Ihr blikt auf meine Hand, daß sie vor Sonnenpfeilen
Mitleidig euch zum Schilder werden sol,
Und auf den grünen Schirm, die Feuerglut zu teilen,
Und aus dem Scharlach quol!
Was habt ihr doch getan, ihr Märtyrer! ihr Augen!
Lies ich euch meines Feindes Unglük freun?
Aus euch, ein Mädgen Gift für ihre Tugend saugen?
Ist's so: dan troknet ein!
Wie? Oder lokte ie des Wuchrers goldner Wagen
Nur einen Blik vol Neid von euch heraus,
Und kontet ihr den Glanz vom Sterne nicht ertragen?
Wüst' ich's: Ich riss' euch aus!
Das nicht! Ihr habet oft mit Traurigen geweint,
Und mit den Frölichen so gern gelacht.
Und nun ist euch der Blik nach beiden dik verzäunet,
Und nun kömt solche Nacht!
Sprich, Sonne! solst du nicht, wenn aller Augen schliefen,
Die meinen schon auf meines unsers Harzes Höh'n,
Wie Zären dir entzükt darin entgegen liefen,
Im Morgenschimmer stehn?
Verweiltest du nicht auch noch gern am Horizonte,
Wenn ich am Bach zu Laurens Füssen sas,
Wo dieses Auge selbst, so einsam! sprechen konte,
Und nur in ihrem las?
Iezt aber hassen meine Augen deine Stralen,
Sie flüchten schon vor meiner Lampe Schein.
O sieh mich nicht mer an! Du merest meine Qualen!
Las mich in Nacht allein!
Doch las nur, selbst mit Schmerz, mich Laurens Antliz sehen!
(Was seh' ich sonst liebreiches ausser ihr?)
Nicht einen Seufzer sol der Wind dan mir entwehen
Entziehst gleich du dich mir.

 

[Manuskriptseite 2]

Wils mein Geschik, daß mer ich noch geprüfet werde,
So wünsch' ich bald euch armen Ruh Augen Ruh!
Vertauscht dies dunkle Tal mit einer hellern Erde,
Nur drükk' euch Laura zu!" S. 46-49.

 

[Ib-18-reste-1781-0004]
II.

 

[Ib-18-reste-1781-0005]
Iohan Benjamin Michaelis poetische Werke. Erster Band. Giesen, bei Krieger 1780.

 

[Ib-18-reste-1781-0006]
1) Die Kunstrichter.

 

"Aber plözlich hervor, aus seinen Finsternissen,
Brülte der schwangere Unsin. Da rissen,
Mit Krallen an Händen und Füssen,
Frazengesichter an Frazengesichter sich los!
Nikten, durch der Mutter Schos,
Mit den Eulenköpfen, wie Pagoden;
Und krochen heraus: und krazten den Boden!
Und ihre Flügel wurden gros,
Fiengen Wind und machten
Ein Geschwirre durch das Land,
Daß man kaum sein eignes Wort verstand!
Aus den holen Augen träufte Brand:
Und ein Duzend Paviane lachten,
Aus dem Mäulgen, welches offen stand:
Und unaufhörlich Chibanaden,
Anekdoten und Pasquinaden,
Scharteken und Schartekgen,
Biblioteken und Bobliotekgen,
Und – weis Satan alles – von sich spie.
Männer und Weiber sanken ins Knie!
Selber einige Dichter,
Schande für uns! – verzogen die Gesichter:
Oder machten Kompagnie.
Wunder, daß nicht einer von uns andern schrie,
Wie iener in der Komödie:
"Die Teufel hier, mt feuerfarbnen Nasen,
Die roten Bakken aufgeblasen,
Mit ihrem Har von Strang und Adramelechschrit –
Sind Schneider – meine Herren – sind Schneider!
Der eine flikt dem Harlekin die Kleider,
Die andern spielen blos um freien Einlas mit! –

 

[Manuskriptseite 3]

Aber da war alles in Schrekken!
Männer in galanirten Rökken,
Lasen das Hexenwerk auf, wie es niederfiel;
Hatten damit ihr köstlichs Spiel!
Nur die Sonne, ruhig und gros im Getümmel,
Lies vom Nebel, der unter ihr stank,
Sich der Erde verdunkeln: schien dem Himmel:
Und war am Mittage, als er sank.
Denn auf einmal erhob
Deutschland seinen zürnenden Finger!
Nam die quakkenden Dinger –
Kreaturen für Lob Tadel und Lob,
Wie der Frosch für Land und Pfüze –
Schlenderte sie weg, in die Hize!
Da lasen die Knaben sie auf:
Bliesen sie auf;
Traten darauf:
Und schwenkten darüber die Müze.
Niedriger Anblik! – meines Spottes nicht wert!
So wenig, als der Dieb, schon halb vom Pöbel zerrissen,
Der winselnd, unter meinen Füssen
Vollends zur Hölle färt!
Nur so lang er durch die Wälder raubte,
Banden anspan, und nach Elend schnaubte –
Heil dem Patrioten, der, wie ich,
Mit der Rache von ihm wich!
Nunmer, da er seine Schuld bezalet,
Schlägt die Warnung blos sein Bildnis an.
Und der Maler, der es malet,
Ist ein schlechter Man! –" Seit. 20-24.

 

[Ib-18-reste-1781-0007]
2) Wiegenlied für unsre Schönen.

 

"Schlumre, mein Püpgen! Was gakkert im Stal?
Heute war Kränzgen, und Morgen ist Bal!
Lebten und webten die Hüner, wie du,
Sicher noch lies uns ihr Gakkern in Ruh.
Schlumre, mein Püpgen! In Spiegel zu sehn,
Schnipgen zu schlagen, und Näsgen zu drehn,
Pösgen zu knitten, von Gekken umgaft,
Braucht man Erquikkung, und Schlum *…* *…* *…*bt *…* *...*

 

[Manuskriptseite 4]

Schlumre, mein Püpgen! Die Tante mag schrein.
Läst sie das häsliche Schmälen nicht sein:
Kochen verstehst du, die Betten sind da –
Nim dir ein Äfgen, und werde Mama!" 2*3 S. 231.

 

[Ib-18-reste-1781-0008]
III.

 

[Ib-18-reste-1781-0009]
Gedichte von Peter Wilhelm Hensler, ehemaligen Landsyndikus in Stade.

 

[Ib-18-reste-1781-0010]
Non cuivis lectori auditorive placebo: Lector et auditor nec mihi quisque placet.

 

[Ib-18-reste-1781-0011]
Altona 1782, gedrukt auf Kosten der Witwe, bei I. D. A. Ekhardt und in Kommission p.

 

[Ib-18-reste-1781-0012]
1) Poetische Warheit.

 

"Batyl besingt mit inniglicher Lust
Der Iungfer Hanne volle Brust:
"Staunt an, ihr Grazien und Musen,
staunt an den vollen keuschen Busen."
Du gutes Blut, Batyl! Vol ist der Busen zwar,
Doch nur seit Hanne iüngst gebar." S. 5.

 

[Ib-18-reste-1781-0013]
2) Warnungen an die Mädgen.

 

"Es räumt euch Eskobar zwar ein
ein Mädchen braucht nur keusch zu sein
Vom Gürtel bis zu'n Zähen."
Drum macht ihr Rök und Mieder klein
und last so gern das kleine runde Bein
und euren vollen Busen sehen.
Doch Mädgen, Mädgen, last es sein.
Wenn die Belagerer um eure Vestung streifen;
so möcht es nicht geraten sein,
die Aussenwerke selbst zu schleifen." S.23.

 

[Ib-18-reste-1781-0014]
3) Bild der Ehe.

 

"Ihr Eheleute seid den bunten Karten gleich
in euren keuschen Liebesflammen.
Den ganzen Tag bekriegt ihr euch;
und Abends lieget ihr in guter Ruh beisammen." S. 41.

 

[Ib-18-reste-1781-0015]
4) Frage an die Rechtsgelerten.

 

"Iüngst schlief ein Man bei seiner Frau.
Er hielt ih sie für die Magd. Sie hielt ihn für den Knecht.
Ihr Rechtsgelerten seid doch schlau,
sagt, war der Partus ächt?" S. 57.

 

[Manuskriptseite 5]

[Ib-18-reste-1781-0016]
5) Die hohen Frisuren.

 

"Wenn sich die Herren immerdar
Mit ihrem hohen Harpuz zeigen:
so find ich es nicht wunderbar.
Ein grosses leres Haupt ist allen Schwämmen eigen." S. 59

 

[Ib-18-reste-1781-0017]
6) Auf eine gewisse Stad.

 

"Sie ist ein irdisch Paradies. –
Das Urteil las ich mir gefallen.
Allein in diesem Paradies sind
sind die Bewoner ganz gewis
zum zweiten Mal gefallen."S. 62.

 

[Ib-18-reste-1781-0018]
7) Grabschrift eines Geizigen.

 

"Hier ruht ein Man, der wol zu nemen wuste,
doch wiedergeben kont' er nicht.
Man gab ihm ein Klystier, woran er sterben muste,
Denn wieder geben – kont' er nicht." S. 86.

 

[Ib-18-reste-1781-0019]
8) Die Dilettante.

 

"Chlorinde liebt die Poesie
und alle Reimer lieben sie.
Sie ist Parnas und Pegasus,
die ieder Gek besteigen mus." S. 89.

 

[Ib-18-reste-1781-0020]
9) Grabschrift.

 

"Mein Weib ruht hier.
Wie wol ist ihr! –
– – Und mir!" S. 90.

 

[Ib-18-reste-1781-0021]
10) An einen Polygraphen.

 

"Häuf Werk auf Werk, und iedes Blat erwäne:
Maz sei ein grundgelerter Man. –
Wie man das daraus schliessen kan? –
Der ungeschik'ste Zimmerman
macht gern die meisten Späne." S. 109.

 

[Ib-18-reste-1781-0022]
11) Das Gewissen.

 

"Der Richter Harpax sprach: Erlaubt es mein Gewissen,
ich täts; – ich weis, daß wir uns dienen müssen,
und das ist auch so meine Art.
Nein, Harpax, nein! nicht wider ihr Gewissen.
Was iung ist, das ist zart." S. 109.

 

[Manuskriptseite 6]

[Ib-18-reste-1781-0023]
Oscula mordenti semper descerpere rostro (columbae)

 

[Ib-18-reste-1781-0024]
Die von seinem Rume trunknen Tage. – Atmende Farbe. –

 

[Ib-18-reste-1781-0025]
Er singt dein Lob in sein Saitenspiel. – Die Parze zerreist das Leben.

 

[Ib-18-reste-1781-0026]
Er dekt den donnernden Strom mit diamantenem Schilde, der alle Pfeile der Sonne verschönt. – Wein von mürrischem Alter.

 

[Ib-18-reste-1781-0027]
Er stürzt sein Heer auf die flüchtige Ferse des Feindes. – Lorberdiadem.

 

[Ib-18-reste-1781-0028]
Er nam der Hyder ihr immer wachsend Leben.

 

[Ib-18-reste-1781-0029]
Die Bundsverwandte des magern Hungers dingen Here zum Wechselmond.

 

[Ib-18-reste-1781-0030]
Er wagte sich in alle Gewänder. – Säumender Schrit.

 

[Ib-18-reste-1781-0031]
Sein Entzükken bekam die Kraft der Sprache.

 

[Ib-18-reste-1781-0032]
Seine Ketten dringen ihnen bis auf die Knochen.

 

[Ib-18-reste-1781-0033]
Er liebte in ihr schon die Hofnung künftiger Wollüste.

 

[Ib-18-reste-1781-0034]
Unter seinen Händen quellen schöne Melodien hervor.

 

[Ib-18-reste-1781-0035]
Ich ermüde seine Zudringlichkeit.

 

[Ib-18-reste-1781-0036]
Er beleidigt sein Vaterland mit iedem Schritte, den er in Ausfürung seiner Absicht weiter geht.

 

[Ib-18-reste-1781-0037]
Beifal kam ihr auf den Minen der Anwesenden entgegen, dessen sie sich aber immer mer als würdig machte.

 

[Ib-18-reste-1781-0038]
Die Zunge des Schauspielers mus mit seinen Augen sympatisiren.

 

[Ib-18-reste-1781-0039]
Sein Schif watet tief unter der Last von Ernten verschiedner Klima's.

 

[Ib-18-reste-1781-0040]
Ich rufe Ihre Blikke aus dieser finstern Aussicht zurük.

 

[Ib-18-reste-1781-0041]
Diese Feler widersprechen deinem Eigenlobe.

 

[Ib-18-reste-1781-0042]
Er läst den Leser alle Augenblikke über ein französisches Wort stolpern.

 

[Ib-18-reste-1781-0043]
Sich in disem Felde t kritischen Augen umsehen.

 

[Ib-18-reste-1781-0044]
Racine schrekt durch die mühsamen Volkommenheiten der Kunst vor der Nachahmung ab.

 

[Ib-18-reste-1781-0045]
Sie machte ihr Orakel zum Echo seiner Wünsche.

 

[Ib-18-reste-1781-0046]
Er läst den Wind der Vergessenheit über se Schande wehen.

 

[Ib-18-reste-1781-0047]
Er hängt das weise Or über die Tafel hinüber.

 

[Ib-18-reste-1781-0048]
Die Mode ist in seinem Sold. – Er überstieg mit Rum diese Schwierigkeiten. –

 

[Ib-18-reste-1781-0049]
Er will seine Ungezogenheit mit Weirauch vertreiben und balsamirt die Häslichkeiten.

 

[Ib-18-reste-1781-0050]
Ungesellige Entfernungen. – Der gebärende Schaum.

 

[Ib-18-reste-1781-0051]
Die Schiffe trozten unbekanten Fluten. – Musikalische Wellen.

 

[Ib-18-reste-1781-0052]
Sie stampfen in Wechseltänzen den duftenden Boden.

 

[Ib-18-reste-1781-0053]
Mit glättern Rükken trugen die Hügel die himlische Last.

 

[Ib-18-reste-1781-0054]
Tränen verdüstern ihm die Reize seiner Geliebten.

 

[Ib-18-reste-1781-0055]
Sie kann noch iezt Reize ins Feld stellen.

 

[Manuskriptseite 7]

[Ib-18-reste-1781-0056]
Der Neid lauert dem Verdienst seine Mängel ab.

 

[Ib-18-reste-1781-0057]
Um ihn tönt der Erwürgten lauter Tod.

 

[Ib-18-reste-1781-0058]
Des Undanks Frost bindet ihm die trägen Lippen.

 

[Ib-18-reste-1781-0059]
Aus dem Grabe ruft gestorbne Liebe.

 

[Ib-18-reste-1781-0060]
Der Sterne Silberpfeile bekämpfen die Nacht.

 

[Ib-18-reste-1781-0061]
Weisheit reift zur Freude.

 

[Ib-18-reste-1781-0062]
Er muste den Lorber dem Neide aus den Klauen ziehen.

 

[Ib-18-reste-1781-0063]
Dieser Richter des Möglichen schaft sich Wortwelten.

 

[Ib-18-reste-1781-0064]
Tief die Empfindung in ihrem Werden hinabbegleiten.

 

[Ib-18-reste-1781-0065]
Der Rost frist das müssige Schwerd.

 

[Ib-18-reste-1781-0066]
Die Pflanze läutert fremden Saft zu Teilen ihres feinern Selbsts und treibt lebende Abdrükke von sich.

 

[Ib-18-reste-1781-0067]
Das Konzert der Wellen auf dem Mere.

 

[Ib-18-reste-1781-0068]
Er will den Gang der Schöpfung mit seinem Federmesser abschneiden.

 

[Ib-18-reste-1781-0069]
Empfindungen sind um das Herz gelagert.

 

[Ib-18-reste-1781-0070]
Er spricht diesen Erscheinungen der Natur Hon.

 

[Ib-18-reste-1781-0071]
Der Körper diktirt seiner Sele Unsin.

 

[Ib-18-reste-1781-0072]
Die schwarze Wunde.

 

[Ib-18-reste-1781-0073]
Ihr Gesicht stielt den übrigen Gliedern die Bewunderung.

 

[Ib-18-reste-1781-0074]
Das Gesicht entziffert das Gehör und umgekehrt; der Geruch ist ein Bruder des Geschmaks.

 

[Ib-18-reste-1781-0075]
Der Gedanke ist das Kind der Empfindung; ihre (der Sele) Diener u Engel, Luft= und Flammenboten strömen ihr ihre Speise zu.

 

[Ib-18-reste-1781-0076]
Iede Saite bebt ihrer Gespielin.

 

[Ib-18-reste-1781-0077]
Die Gedaken dieses Schriftstellers haben schon ihr Iugendrot verloren.

 

[Ib-18-reste-1781-0078]
Er streichelt die Wangen seines Geschäfts und läst das Geschwür inwendig zeren. – Seine verkanteste Seite. –

 

[Ib-18-reste-1781-0079]
Das Genie schlägt mit seinem Schwanze bunte Farben.

 

[Ib-18-reste-1781-0080]
Dem iungen Schiffer sind oft, schon unterm Angesicht der Morgenröte, Stürme beschieden.

 

[Ib-18-reste-1781-0081]
Er kan den Ozean mit einer aufgeknakten Nusschale zum Nachtisch aussaufen.

 

[Ib-18-reste-1781-0082]
Das Genie badet sich im Abgrund seiner Kraft mit Sonne und Mond.

 

[Ib-18-reste-1781-0083]
Ihre schöne Gestalt widerspricht ihrem keuschen Wunsch.

 

[Ib-18-reste-1781-0084]
Der Mensch zält auf Einer Saite tausend feine Tritte der unsichtbar in ihr wandelnden Harmonie und iedes Flattern ihres leisesten Flugs.

 

[Ib-18-reste-1781-0085]
Er verbrämt seine Grillen mit Wiz.

 

[Ib-18-reste-1781-0086]
Sein phlegmatisches Zwergfel erschüttern.

 

[Ib-18-reste-1781-0087]
Er rechnet seine Freuden zu seinen Träumen.

 

[Ib-18-reste-1781-0088]
Die einzelnen Begriffe sind umschift.

 

[Ib-18-reste-1781-0089]
Er misbraucht meine Augen.

 

[Ib-18-reste-1781-0090]
Die Freundschaft begnügt sich nicht mit dem Grade der Überzeugung

 

[Manuskriptseite 8]

[Ib-18-reste-1781-0091]
Warum sol ich mit einer Begierde, die in mir aufsteigt, erst zu hadern anfangen, da sie mir ihre Befriedigung mit Wollust lonet? warum entfernte Folgen durch die Furcht aus der Zukunft herbeiholen und die Gelegenheit des Genusses verabsäumen? warum

 

[Ib-18-reste-1781-0092]
Sie haschen mit Wachsamkeit auf allen Seiten iedes Vergnügen, (das durch seine entlarvte Tükke die schlafende Reue aufwekt und die Erinnerung des Genusses mit Stacheln bewafnet.)

 

[Ib-18-reste-1781-0093]
Er tut alles, was den Empfindungen seiner Sinne schmeichelt, und leidet dan alles, was aus der Befriedigung derselben entsteht.

 

[Ib-18-reste-1781-0094]
Der Bach seines Lebens fliesset unbestürmt zwischen lauter Blumen dahin.

 

[Ib-18-reste-1781-0095]
Er schmachtet nach Sättigung auf Kosten ihrer Dauer.

 

[Ib-18-reste-1781-0096]
(Ein Wink versagt ihm die Billigung dieser List.)

 

[Ib-18-reste-1781-0097]
Die unterdrükten Zeichen seines Grams schneiden auch in meine Sele Wunden, meine Empfindung tönet seinem stummen Schmerze)

 

[Ib-18-reste-1781-0098]
Sein Schiksal schränkt den ganzen Gebrauch seiner Kräfte auf Sättigung und Gegenwer ein, (und keine günstige Gelegenheit unterbricht den Schlummer der edlern Kräfte od. erhöht verbessert den Zustand der tätigen.)

 

[Ib-18-reste-1781-0099]
(Das Gefül der eignen Unzulänglichkeit erschwert seinen ungebrauchten Schwingen ieden Versuh zum Ausflug.)

 

[Ib-18-reste-1781-0100]
(Das quälende Anschauen einer einheimischen Zerrüttung entdekt dem Zuschauer den Widerspruch seines Herzens und seiner Zunge durch die Zeichen, mit welchem die Sele ihre Leiden auf den Körper schreibt.)

 

[Ib-18-reste-1781-0101]
(Er ruft den Unglauben in dem Streite gegen sein Gewissen zu Hülfe und unteriocht seine Empfindung seinen Meinungen)

 

[Ib-18-reste-1781-0102]
In dieses Wesen fliessen alle meine Begriffe von Vorzügen zusammen.

 

[Ib-18-reste-1781-0103]
Ich bin überal mit den Wirkungen seiner Güte umgeben, die mich zur Empfindung der Dankbarkeit auffordern.

 

[Ib-18-reste-1781-0104]
Der Tod endigt die Unterdrükkung der Tugend und das Glük des Lasters.

 

[Ib-18-reste-1781-0105]
Indem Laster die Vorteile dieses Lebens an sich reissen, findet die Tugend in Schmerzen und Verfolgung ihr lezten Ton.

 

[Ib-18-reste-1781-0106]
Dieses Leben erschöpft nicht den ganzen Endzwek meines Daseins.

 

[Ib-18-reste-1781-0107]
Er ist über die kurzen Unbequemlichkeiten eines kurzen Wegs untröstlich, (der sich mit einer so reichlichen Belonung seiner Geduld endigen wird)

 

[Ib-18-reste-1781-0108]
Ich glaubte er würde ihre Reize mit der Wiederholung derselben Angriffe verschonen.

 

[Ib-18-reste-1781-0109]
Er mo ringt mit der Kraft, die ihm die Erkentnisse der Vernunft darreichen, vergeblich, sich von der Knechtschaft der Begierden loszuwikkeln.

 

[Manuskriptseite 9]

[Ib-18-reste-1781-0110]
(Ich liebe eine Bildsäule; meine eigne Kunst hat mich verwundert; und ich seufze vor dem steinernen Werke.

 

[Ib-18-reste-1781-0111]
Die Vergleiche der Natur und der Kunst leitet zum abwechselnden Ergözen an beider Übereinstimmung. Grosser Freude felt es an Ausdruk.

 

[Ib-18-reste-1781-0112]
Die natürliche Religion als eine Verschanzung gegen die christliche gebrauchen.

 

[Ib-18-reste-1781-0113]
In meinen iezigen Umständen liegt vielleicht ein verborgner Samen des Glüks, der meine bevorstehenden Tage mit Blüten segnet und dessen Keimen nur eine kleine Aufmerksamkeit zur Begünstigung verlangt.

 

[Ib-18-reste-1781-0114]
Er bietet mit Aufopferung seiner Gemächlichkeit der Hülflosigkeit seine Hand.

 

[Ib-18-reste-1781-0115]
Die Kräfte stärken sich durch ihren Gebrauch, zu grösseren Versuchen, und die Übung verschönert die Geschenke der Natur.

 

[Ib-18-reste-1781-0116]
Meine Verwegenheit wird durch die Warnung ausgesönt werden die ich hinzufügen will. – Das Lob verstumt.

 

[Ib-18-reste-1781-0117]
Ihm lag die geheime Ursache unsers Kummers desto näher am Herzen

 

[Ib-18-reste-1781-0118]
Er erkauft sich Dirnen zu dieser schimmernden Schmach.

 

[Ib-18-reste-1781-0119]
Ich wünsche ihr zu einer Verwandlung Glük, an deren Früchten sie sich noch in schlechtern Zeiten laben wird. Er traf alle Anordnungen zur Rettung

 

[Ib-18-reste-1781-0120]
Nur die Abwechslung konten die müden Augen in der Aufmerksamkeit auf alle kleine Verdienste erhalten.

 

[Ib-18-reste-1781-0121]
Ein schalkhaftes Lächeln umglänzte seine Mienen.

 

[Ib-18-reste-1781-0122]
Sie troztmit unbezwungner Brust der Macht, vor welcher Götter zittern

 

[Ib-18-reste-1781-0123]
Sie lies ihm keine Zeit, sich Rechenschaft von seinen Empfindungen zu geben.

 

[Ib-18-reste-1781-0124]
Die Gegenwart sönet ihn mit der Vergangenheit aus.

 

[Ib-18-reste-1781-0125]
Sie ist liebenswürdig genug, ihm den Verlust ihrer Nebenbulerin zu ersezen.

 

[Ib-18-reste-1781-0126]
Der Ausdruk, womit sie dieses sagte, hätte durch keine Beredsamkeit ersezt werden können. Nach einigen Liebkosungen, womit sie ihre Dankbarkeit bestätigte.

 

[Ib-18-reste-1781-0127]
Der Ratgeber modelt seinen Rat nach seinen Absichten.

 

[Ib-18-reste-1781-0128]
Diese absichtslose Bewegung trieb einen Busen aus seiner Verhüllg hervor, der reizend genug war ihr Gesicht um 20 Iare iünger zu machen.

 

[Ib-18-reste-1781-0129]
Ein gewisser Ausdruk von Langeweile, der aus einer erzwungenen Mine von vergnügter Aufmerksamkeit hervorbrach, bestätigte seine Besorgnis.

 

[Ib-18-reste-1781-0130]
Seine geistige Liebe erreichte ihr Ziel, wo die Natur sie erwartete

 

[Ib-18-reste-1781-0131]
Ich war zu gutherzig, Verstellung unter diesem Zeichen der wiederkerenden Liebe zu argwonen; und der Schlus , den ich daraus zog, beruhigte mich gänzlich über die Besorgnis ihrer Rache.

 

[Ib-18-reste-1781-0132]
Ich küste die unsichtbaren Spuren der geliebten Finger, die den Kranz gewunden hatten, von ieder Blume weg.

 

[Ib-18-reste-1781-0133]
Ich hätte die Versicherung ihrer Gunst gern mit dem Leben bezalt.

 

[Ib-18-reste-1781-0134]
Dieser Trost beschämte seine Tränen.

 

[Manuskriptseite 10]

[Ib-18-reste-1781-0135]
Sie versagte seinen Begierden ihre Liebe und gab höchstens eine Bildsäule seiner Wollust Preis.

 

[Ib-18-reste-1781-0136]
Ein verstelter Widerstand verzögert den Sieg und kaum ist die leichteste Begierde der Zwischenraum bis zu eurem Glük.

 

[Ib-18-reste-1781-0137]
Ich gründete den Plan ihrer (der Rebellen) Beruhigung auf Abstellung der Misbräuche, die sie erbitterten, und auf billige Mässiung der Abgaben.

 

[Ib-18-reste-1781-0138]
Er entris sich den Wirkungen ihrer List.

 

[Ib-18-reste-1781-0139]
Seine Bewegungen kommen immer seinen Überlegungen zuvor.

 

[Ib-18-reste-1781-0140]
Sie erschraken vor dem Abgrunde, an dess. Rand sie sich durch ihre Verblendung hingezogen sahen. Sie wollten sich für keine fremde Sache in Gefahr sezen.

 

[Ib-18-reste-1781-0141]
Ich verschmähte den Beistand einer Kunst worin mir der Ruf einige Geschiklichkeit zuschrieb.

 

[Ib-18-reste-1781-0142]
Die Vorteile ders. waren in meinen Augen ein zu kleiner Gegenstand, um dem algemeinen Besten der Menschheit vorgesezt zu werden.

 

[Ib-18-reste-1781-0143]
Er lies Güter mit Gleichgültigkeit zurük, (durch deren Mitteilung sein Rum gewan.) Die Menge eurer Arme erhebt euch zu meinem Hern.

 

[Ib-18-reste-1781-0144]
Ihre guten Wünsche waren alles, was ich von den Wirkungen ihrer mitleidigen Sorgfalt annam.

 

[Ib-18-reste-1781-0145]
Ein Stükgen Brod konten wir mit der angenemsten Befriedigung teilen.

 

[Ib-18-reste-1781-0146]
(Er war ein Freund aller meiner Launen, aus deren Begünstigung tausend Vorteile für ihn flossen.

 

[Ib-18-reste-1781-0147]
Er legte bei mir oft die Person des Sokrates ab, um die Rolle des Aristips zu spielen.

 

[Ib-18-reste-1781-0148]
Ich seze die Stimme der Freundschaft der Stimme des Publikums entgegen.

 

[Ib-18-reste-1781-0149]
Er verschmäht die schwache Empfindung, deren Versicherung zu erneuern sie fürchtet.

 

[Ib-18-reste-1781-0150]
Aus der Gelegenheit, ihre Dankbarkeit zu verdienen, entwikkelten sich alle Folgen seiner Absicht.

 

[Ib-18-reste-1781-0151]
Er sol den Beweis ihrer Anhänglichkeit durch Verräterei erwiedern.

 

[Ib-18-reste-1781-0152]
Ich will meine Augen von dem Zeugen (dem Spiegel) meiner Häslichkeit befreien.

 

[Ib-18-reste-1781-0153]
Er befand sich um die Entwiklung seiner Fähigkeiten reicher als zuvor.

 

[Ib-18-reste-1781-0154]
Dieser Zufal gab ihn seiner Bestimmung wieder.

 

[Ib-18-reste-1781-0155]
Die Menge der neuen Gegenstände verschlang die Erinnerung der Vergangenheit.

 

[Ib-18-reste-1781-0156]
Das Gerücht wächst durch seine eignen Lügen.

 

[Ib-18-reste-1781-0157]
Die Eren, die um sein Haupt blühen, nehmen seine willige Hand.

 

[Ib-18-reste-1781-0158]
Sein Herz, dessen beste Neigungen auf ihrer Seite waren, verzögerte durch den beträchtlichen Widerstand die Niederlage auf einige Zeit.

 

[Manuskriptseite 11]

[Ib-18-reste-1781-0159]
Sein Blik verlor durch sein Lächeln das einzige Vedienst der Zweideutigkeit.

 

[Ib-18-reste-1781-0160]
Der Eifersucht kostet die Verwandlung des Möglichen ins Wirkliche wenig.

 

[Ib-18-reste-1781-0161]
Sie löste sein ganzes Wesen in wollüstige Begierden auf.

 

[Ib-18-reste-1781-0162]
Sie erweitert ihre Foderungen an den, dessen Umstände mit wenig Erfüllung deren schmeicheln.

 

[Ib-18-reste-1781-0163]
Sie entwikkeln alle ihre Fanen für den gemeinschaftlichen Krieg.

 

[Ib-18-reste-1781-0164]
Selbst der Neid zwingt sein Gesicht, ihre Verdienste anzulächeln.

 

[Ib-18-reste-1781-0165]
(Seine Geduld rang mit seinen Leiden, aus deren Ende er Mut für neue schöpfte.)

 

[Ib-18-reste-1781-0166]
"Um dort, mit allen Verheissungen seines wachsenden Werts seine Iugend in Banden zu verlieren." – Der Schlund seiner Wünsche.

 

[Ib-18-reste-1781-0167]
Die stolze Flotte trägt ihre Rache gegen seine Mauren.

 

[Ib-18-reste-1781-0168]
Er rüstet seine Zunge mit Unwarheit.

 

[Ib-18-reste-1781-0169]
Die Warheit selbst übersteigt alle Vergrösserung der Erdichtung.

 

[Ib-18-reste-1781-0170]
Das Getraide, unter durch seine goldne Last gebogen, besäet seine Mutter mit künftigen Ernten. – Der Sieg wankt.

 

[Ib-18-reste-1781-0171]
Die Glükseligkeit ist oft die Larve künftiger Reue.

 

[Ib-18-reste-1781-0172]
Ein kleines Übel macht die ganze Freude zu Verdrus gerinnen.

 

[Ib-18-reste-1781-0173]
Der Amor drükte seine Pfeile nach fremden Zielen ab.

 

[Ib-18-reste-1781-0174]
Sie sezte ihn einer gefärlichen Überraschung aus.

 

[Ib-18-reste-1781-0175]
Ich wog mit Vorsicht seine Unbesonnenheiten ab.

 

[Ib-18-reste-1781-0176]
Es ist peinlich, einige Verzögerung des Trostes zu leiden, dessen man fähig ist.

 

[Ib-18-reste-1781-0177]
Seine ruhige Schnekkensele kriecht langsam über seine Bestimmung hin u stöst doch mannichmal mit den Fülhörnern an ein Steingen.

 

[Ib-18-reste-1781-0178]
Diesem Könige stach oft sein Diadem.

 

[Ib-18-reste-1781-0179]
Der Atem das Furwerk der Töne.

 

[Ib-18-reste-1781-0180]
Die Melodie der Obiekte halt aus seinen Empfindungen zurük.

 

[Ib-18-reste-1781-0181]
Sie tat Unrecht, zu ihm ein Vertrauen zu fassen, dessen Opfer vile geworden.

 

[Ib-18-reste-1781-0182]
Die Dankbarkeit macht der Vergessenheit Plaz.

 

[Ib-18-reste-1781-0183]
Er ruhet von seinen Wünschen in dem kurzen Genus dies. Glükkes aus.

 

[Ib-18-reste-1781-0184]
Die Erde war mit kalter Unfruchtbarkeit überdekt.

 

[Ib-18-reste-1781-0185]
Sein schöner Gegenstand erobert seine Gedanken und seine Aufmerksamkeit.

 

[Ib-18-reste-1781-0186]
Alt Iedes Lächeln empört sich gegen den Beifal, den ihm eine Torheit abgestolen.

 

[Ib-18-reste-1781-0187]
Die Physiognomik wurzelt in die Natur hinab.

 

[Ib-18-reste-1781-0188]
Diese Meinung verschwistert den Kopf mit dem Herzen.

 

[Ib-18-reste-1781-0189]
Er würzt die Kost mit Arbeit.

 

[Ib-18-reste-1781-0190]
Sein schwarzes Blut färbt ihm alle Vorstellungen nächtlich.

 

[Manuskriptseite 12]

[Ib-18-reste-1781-0191]
Die Klugheit mit der Redlichkeit verbrüdern.

 

[Ib-18-reste-1781-0192]
Einer Tätigkeit, blos auf Geheis der Vernunft, hängt so gerne, von ihrem Ursprunge her, iener Karakter der Kälte an.

 

[Ib-18-reste-1781-0193]
Nur eine rasche Hand ergreift die vorüberfliehende Gelegenheit und nur ein feuriges Anspringen wirft grosse Hindernisse zu Boden. Der Nachamung vorbauen.

 

[Ib-18-reste-1781-0194]
Die Fortsezzug der Reise wagen.

 

[Ib-18-reste-1781-0195]
Er malte diese Möglichkeiten aus.

 

[Ib-18-reste-1781-0196]
Man traut dies. Gedanken einige Nuzen zu.

 

[Ib-18-reste-1781-0197]
Den Misdeutung mit Bestimmung zu begegnen.

 

[Ib-18-reste-1781-0198]
Sie tun sich auf die geglaubte Veriärung ihre Besizes der Warheit etwas zu Gute.

 

[Ib-18-reste-1781-0199]
Der Fleis machte die Not unter uns selten.

 

[Ib-18-reste-1781-0200]
Die wallende Einbildung drang den Sinnen die Erscheinung des Gehirns für fur wirkl. Gegenstände auf.

 

[Ib-18-reste-1781-0201]
Er ermunterte sie zur Befolgung dieses Beispiels.

 

[Ib-18-reste-1781-0202]
Er wälzte iede Sorge auf seine Gefärten.

 

[Ib-18-reste-1781-0203]
Diesen Zwang verhelt kein Schimmer.

 

[Ib-18-reste-1781-0204]
Diese Kräfte haben kein unnüzes Vermodern verdient.

 

[Ib-18-reste-1781-0205]
Diese Schweistropfen fielen ungenuzt zur Erde.

 

[Ib-18-reste-1781-0206]
Er hält diese Vorrechte gegen ihre die Einschränkung seiner Nachbarn.

 

[Ib-18-reste-1781-0207]
Der frühe Morgen holt seinem Rosse keine fernen Sorgen aus dem heiss. Tage.

 

[Ib-18-reste-1781-0208]
Wer band Flügel an den Sturm, und lieh dem Kriege Tronen.

 

[Ib-18-reste-1781-0209]
Die Luft stirbt vor dem Tode des Körpers.

 

[Ib-18-reste-1781-0210]
Der gezämte Iüngling düngt seine Wünsche mit Ungeduld.

 

[Ib-18-reste-1781-0211]
Die Ere drükt enthirnte Scheitel; – Laute Sensen.

 

[Ib-18-reste-1781-0212]
Vor einem Tage Schmach entfliehen Iare Freuden.

 

[Ib-18-reste-1781-0213]
Die götlichen Woltaten nüzen nur dem Danke.

 

[Ib-18-reste-1781-0214]
Die Unmöglichkeit heischt vom Wunsche fliehen.

 

[Ib-18-reste-1781-0215]
Die Reue überrascht den Genus.

 

[Ib-18-reste-1781-0216]
Er sucht im Ore Rast. – Im Schosse der Musik.

 

[Ib-18-reste-1781-0217]
Ihm sezt der Hunger und der Durst an iede Seite sich.

 

[Ib-18-reste-1781-0218]
Ruhe auf die Münze prägen.

 

[Ib-18-reste-1781-0219]
Die Wurzeln der Pflichten aufdekken.

 

[Ib-18-reste-1781-0220]
Der Nachtisch gebar dises schöne Gesicht.

 

[Ib-18-reste-1781-0221]
Der verwundete Hirsch trägt den Tod auf rotem Rükken fort.

 

[Ib-18-reste-1781-0222]
An seiner Hand entwischt sie alle Verläumdungen. Ungewisses Erstaunen.

 

[Ib-18-reste-1781-0223]
Er stand vor ihr in einem unaufhörlichen Bükling.

 

[Manuskriptseite 13]

[Ib-18-reste-1781-0224]
Er endet sein kurzes Geräusch. Fliegende Füsse. Eine grosse gebärende Nase.

 

[Ib-18-reste-1781-0225]
Er beschleunigte seinen schönen Tod durch Wunden.

 

[Ib-18-reste-1781-0226]
Das horchende Or findet keinen Gegenstand. Ungläubige Betrübnis.

 

[Ib-18-reste-1781-0227]
Die stete se eiserne Zunge des Todes fordert Millionen zur täglichen Speise.

 

[Ib-18-reste-1781-0228]
Der Tod erschöpft seinen parteiischen Köcher auf dieses niedrige Ziel.

 

[Ib-18-reste-1781-0229]
Halbgestolne Küsse erfülten die Luft. – Die harmonische Erinnerung des Nachtwächters.

 

[Ib-18-reste-1781-0230]
Die Esse wälzte ihr blutrotes Feuer dem Firmamente zu.

 

[Ib-18-reste-1781-0231]
Die Sonne erwekte ihn zu neuen Morgenküssen. – Die zeitlose Nacht.

 

[Ib-18-reste-1781-0232]
Auf die Hofnung künftiger Besserung nimt der Hochmut des Sünders chon bares Lob auf.

 

[Ib-18-reste-1781-0233]
Er hebt von den ärmsten Stunden einen königlichen Tribut.

 

[Ib-18-reste-1781-0234]
Mir ermüden alle Hülfsmittel, um die zaudernden Augenblikke fortzupeitschen.

 

[Ib-18-reste-1781-0235]
Die doppelte Flucht endigt sich in einer nahen Scheidung.

 

[Ib-18-reste-1781-0236]
Ein Tieger säugte ihren Willen. – Gekräuselte Stimme.

 

[Ib-18-reste-1781-0237]
Im Grase rauscht der Bis der fetten Herde. – Die Kirsche in süsser Röte.

 

[Ib-18-reste-1781-0238]
Der geschwängerte Erdenklos gebiert (den Früling.)

 

[Ib-18-reste-1781-0239]
Der Hügel strekte den fetten Fus ins nahe Wasser.

 

[Ib-18-reste-1781-0240]
Sie stimt die schlanke Zunge in einem andern Ton. Diese Frucht ist ein esbares Gold.

 

[Ib-18-reste-1781-0241]
Er ist seines Kopfes nicht wert. – Die bunte Glut der Blumen.

 

[Ib-18-reste-1781-0242]
Die Sonne prägte ihren Glanz auf nasse Blätter.

 

[Ib-18-reste-1781-0243]
Im runden Schos der Rose ruhen fliehende Wolgerüche.

 

[Ib-18-reste-1781-0244]
Auf der taumelnden See schwimmern silberne Blize.

 

[Ib-18-reste-1781-0245]
Den schwanken Zweig krümmen seine Geschenke.

 

[Ib-18-reste-1781-0246]
Die Gegenwart klopf an seine Empfindung an.

 

[Ib-18-reste-1781-0247]
(Die Auf der Gegenwart blühet die Zukunft.)

 

[Ib-18-reste-1781-0248]
Der Tod sezt den Menschen zu seiner eignen Grösse herab.

 

[Ib-18-reste-1781-0249]
Das Iar stirbt zum neuen Leben.

 

[Ib-18-reste-1781-0250]
Die Ewigkeit schliest nicht die Türe vor unsern Klagen zu.

 

[Ib-18-reste-1781-0251]
Stek deine Ungeduld in die Scheide.

 

[Ib-18-reste-1781-0252]
Gieb deinen Gedanken keine Zunge. – Eine unbefiederte Bekantschaft.

 

[Ib-18-reste-1781-0253]
Die Manheit ist in Höflichkeit zerschmolzen.

 

[Ib-18-reste-1781-0254]
Traurigkeit ist die Säugamme des Wansins.

 

[Ib-18-reste-1781-0255]
Die Zukunft ist die Sele der Gegenwart.

 

[Ib-18-reste-1781-0256]
Die Verwüstung aufhalten.

 

[Ib-18-reste-1781-0257]
Ich schände ihre Reize durch eine Beschreibung.

 

[Ib-18-reste-1781-0258]
Sie bot sich allen Beschwerlichkeiten ihrer Verschönerg dar.

 

[Ib-18-reste-1781-0259]
Se Nachamung rechtfertigt meinen Geschmak.

 

[Ib-18-reste-1781-0260]
(Die Zeit zolt der Blüte Früchte)

 

[Ib-18-reste-1781-0261]
(In dieser List zerstörte er den Samen einer gefärlichen Zukunft.

 

[Manuskriptseite 14]

[Ib-18-reste-1781-0262]
Auf der Zunge des Gerüchts wont eine ewige Verläumdung.

 

[Ib-18-reste-1781-0263]
Der Müssiggang schwängert das Feld mit Unkraut.

 

[Ib-18-reste-1781-0264]
Den Staub von der alten Zeit abkeren. – In stummer Ruhe.

 

[Ib-18-reste-1781-0265]
Der Tod füttert seine morschen Kinbakken mit Stal.

 

[Ib-18-reste-1781-0266]
(Die Sünde mit Gold gegen die Gerechtigkeit verpanzern.)

 

[Ib-18-reste-1781-0267]
Der Schlaf stielt den Kummer, seiner eignen Geselschaft.

 

[Ib-18-reste-1781-0268]
Mit frommer Geberde den Teufel überzukkern. Shakesp.

 

[Ib-18-reste-1781-0269]
Iedes Iarhundert beakkert die Stirne des Felsen mit einer Runzel.

 

[Ib-18-reste-1781-0270]
Seine Warnung trägt Früchte.

 

[Ib-18-reste-1781-0271]
Zoten wiehert er. Der Bach schmeichelt ihren Füssen.

 

[Ib-18-reste-1781-0272]
Auf den Wink der Einbildung stehen gestorbne Geschichten aus ihren Gräbern auf.

 

[Ib-18-reste-1781-0273]
Ermüdung schliest den Krieg.

 

[Ib-18-reste-1781-0274]
Das Unrecht trinkt das Blut des Schwachen.

 

[Ib-18-reste-1781-0275]
Der Friseur triumphirt über das zerstörende Misgeschik durch neue Schöpfungen.

 

[Ib-18-reste-1781-0276]
Sie folgt seinem Lenken.

 

[Ib-18-reste-1781-0277]
Die Krankheit macht der Erholung Plaz.

 

[Ib-18-reste-1781-0278]
Sie machten sich seine Blikke streitig.

 

[Ib-18-reste-1781-0279]
Diese Wollüste entwafneten seine edlern Kräfte.

 

[Ib-18-reste-1781-0280]
Ausdrükke, deren Verwirrung ihre ganze Beredsamkeit ausmachte.

 

[Ib-18-reste-1781-0281]
Ieder Tag entfaltete an ihm neue Verdienste.

 

[Ib-18-reste-1781-0282]
Der Ägypter trozte der Verwesung den Leichnam ab.

 

[Ib-18-reste-1781-0283]
Er volendet sein Streben. – Er verabscheut die schwarzen Freuden des Nachrums.

 

[Ib-18-reste-1781-0284]
Doppeltes Auge stat bewafnetes. – Das ofne Grab des Mers.

 

[Ib-18-reste-1781-0285]
Der römische Mut hieng vom Hunger der h. Hüner ab.

 

[Ib-18-reste-1781-0286]
Er verläumdet seine Freuden.

 

[Ib-18-reste-1781-0287]
Alzufrüh für unsre Hofnung schied er von seinem Leben.

 

[Ib-18-reste-1781-0288]
Aus iedem seinen Fustrit stieg ein Lorber empor.

 

[Ib-18-reste-1781-0289]
Er dekt ein fremdes Geheimnis mit durchsichtiger Brust.

 

[Ib-18-reste-1781-0290]
Das schmeichelnde Lächeln stört seine Entrüstung nicht.

 

[Ib-18-reste-1781-0291]
Diese Taten entfliessen einer reinen Quelle.

 

[Ib-18-reste-1781-0292]
Diese Blume wächst in einer schädlichen Beschattung.

 

[Ib-18-reste-1781-0293]
Der Winter zerrint vor dem Früling.

 

[Ib-18-reste-1781-0294]
(Die Geschichte überläst unsern Mutmassungen die Zus Ergänzung ihrer Ruinen.

 

[Ib-18-reste-1781-0295]
Sein Stilschweigen kündigte die darauffolgende laute Bewunderung an.

 

[Ib-18-reste-1781-0296]
Am Rande ihres Mundes hängt süsses Lächeln, darauf von seinem Meissel gedrükt.

 

[Ib-18-reste-1781-0297]
Christus zeigt der staunenden Natur sein Leben.

 

[Ib-18-reste-1781-0298]
Der Wurm lebt nur einen bestäubten Ärntetag.

 

[Manuskriptseite 15]

[Ib-18-reste-1781-0299]
Die Hippokrene entschol dem Stamfen des Hufs. Der Eisschuh heist Wasserkoturn.

 

[Ib-18-reste-1781-0300]
Der Tod entströmt den ungehörten Wogen.

 

[Ib-18-reste-1781-0301]
Er kletterte bis zum Vorsaz hinan. Das Lob wurde dem Verdienste untreu.

 

[Ib-18-reste-1781-0302]
Er schwingt sich durch die Hindernisse. Er schwang sich der Tat entgegen.

 

[Ib-18-reste-1781-0303]
Er kämpft gegen seine Erinnerung. Er besan sich auf diesen Trost.

 

[Ib-18-reste-1781-0304]
Er nötigt sie zu einer ermüdenden Geschwindigkeit.

 

[Ib-18-reste-1781-0305]
Ermüdung begleitet seine Arbeit.

 

[Ib-18-reste-1781-0306]
Sie küst ihm den Scherz von der Lippe.

 

[Ib-18-reste-1781-0307]
Ihr Urteil fieng sich mit einer stillen Bewunderung an.

 

[Ib-18-reste-1781-0308]
Die Nachamung der Genies wird dich nichtt aus dem Pöbel der Dichter ziehen.

 

[Ib-18-reste-1781-0309]
Die Weibergunst brütet mit Mutterwärme unsre liebsten Hofnungen an p.

 

[Ib-18-reste-1781-0310]
Ich folge meiner Entschlossenheit.

 

[Ib-18-reste-1781-0311]
Ich brachte diese Tage in glüklicher Einschränung zu.

 

[Ib-18-reste-1781-0312]
Er machte von seinem Gefül einen unrechten Gebrauch.

 

[Ib-18-reste-1781-0313]
Die Landstrassen gehen zu Pfaden ein. Ich komme zu meiner Folgerung.

 

[Ib-18-reste-1781-0314]
Sie lassen die Malerei die weite Sphäre der Poesie füllen.

 

[Ib-18-reste-1781-0315]
Der Künstler blieb unter der Natur.

 

[Ib-18-reste-1781-0316]
Das untätige Staunen der Bewunderung schliest iede wärmere Leidenschaft aus.

 

[Ib-18-reste-1781-0317]
(Der Zufal fürt dem Genie oft die Hand.)

 

[Ib-18-reste-1781-0318]
Er hielt seine Einbildungskraft von allen Bildern der Häslichkeit rein.

 

[Ib-18-reste-1781-0319]
Er entfernt die Tugend von den Reizung der Wollust

 

[Ib-18-reste-1781-0320]
Die alten Künstler sezten Zorn auf Ernst herab.

 

[Ib-18-reste-1781-0321]
Diese Stellen des Autors erwarteten lange s die Verbesserung des Kommentators.

 

[Ib-18-reste-1781-0322]
Der Mangel daran klebt ihm immer an.

 

[Ib-18-reste-1781-0323]
Er brach das Vorurteil weg. Er verrät Abrichtung

 

[Ib-18-reste-1781-0324]
Sein Aug war auf ihren Reizen eingewurzelt

 

[Ib-18-reste-1781-0325]
Er fürte sie durch verstekte Grade zum Verbrechen.

 

[Ib-18-reste-1781-0326]
Diese Untersuchung erhebt sich über blosse Mutmassung.

 

[Ib-18-reste-1781-0327]
Ihren züchtigen Weigerungen abhelfen.

 

[Ib-18-reste-1781-0328]
Über diese Wonne schlagen schon Strudel der Vergessenheit.

 

[Ib-18-reste-1781-0329]
Ich mache meine Bewunderung deiner Werke würdig.

 

[Ib-18-reste-1781-0330]
Vom Übermas der Freuden ausruhn.

 

[Ib-18-reste-1781-0331]
Er wafnet sich mit Unglauben, gegen Gründe.

 

[Ib-18-reste-1781-0332]
Ich konnte diese wenigen Zeilen der Empfindung nicht abschlagen, die mich stärkte.

 

[Ib-18-reste-1781-0333]
Er versammelte die Kräfte seiner Lunge.

 

[Ib-18-reste-1781-0334]
Seine Liebe war auf Eigennuz gepfropft. – Sie waren in ihren Wunsch verliebt.

 

[Ib-18-reste-1781-0335]
Er erniedrigt Verstand unter Schönheit,

 

[Ib-18-reste-1781-0336]
Frankreich hat die Gesezgebung der Manieren an sich gerissen.

 

[Ib-18-reste-1781-0337]
Er lieh ihr seine Kräfte.

 

[Ib-18-reste-1781-0338]
Ihre Erkennung blieb bis auf diesen Augenblik verschoben.

 

[Manuskriptseite 16]

[Ib-18-reste-1781-0339]
Er lies es bei dieser Änlichkeit bewenden. Er zwang seine Zunge zur Bewunderung.

 

[Ib-18-reste-1781-0340]
Sie lenen sich gegen ihre Umschaffung auf. Er schrieb sich die Veranlassung dazu zu.

 

[Ib-18-reste-1781-0341]
Sie lies sich als von der Verdunkelung ihrer Reize träumen. Der Trokkenheit müde.

 

[Ib-18-reste-1781-0342]
Sein Alter sezte ihn über die Begierden der Liebe hinweg.

 

[Ib-18-reste-1781-0343]
Den Alten stat eigentümlicher Phantasie Bekantschaft mit fremder unterschieben.

 

[Ib-18-reste-1781-0344]
Mein Genius zog mich von der Bekantmachung d. mit so warnendem Finger zurük.

 

[Ib-18-reste-1781-0345]
Meine Begierde drang durch alle Warnungen durch. Mit Empfindung parfümirte Bücher.

 

[Ib-18-reste-1781-0346]
Sie verschiebt ihre lezte Gefälligkeit weit hinaus.

 

[Ib-18-reste-1781-0347]
Ich glaube, vile Ursachen zu erraten, warum wir in der Gunst .. zurükggesezt worden.

 

[Ib-18-reste-1781-0348]
Dies erschwert die Schilderung und vi braucht vil Veredlung.

 

[Ib-18-reste-1781-0349]
Kein Vergnügen kam meiner Forderung gleich. – Die Veranlassung vorübergehen.

 

[Ib-18-reste-1781-0350]
Das Schiksal entwikkelt aus der Gefahr Errettung. Die Verdoplung des Karakters wird vermieden.

 

[Ib-18-reste-1781-0351]
Diesen Schrit entschuldigt ein glänzender Endzwek.

 

[Ib-18-reste-1781-0352]
Die Regel erstikt unter den vilen Ausnamen.

 

[Ib-18-reste-1781-0353]
Das Schiksal von .. nähert sich einer schnellen Entscheidung.

 

[Ib-18-reste-1781-0354]
Auf welche Art er die algemeine Zerrüttung zu seinem Vorteile nüzen wollte. Diese Verdienste entwikkelt nur ein algemeines Elend.

 

[Ib-18-reste-1781-0355]
Die Verfeinerung verdrängen. Besorgnissen nachhängen.

 

[Ib-18-reste-1781-0356]
Diese Verbesserung schreitet durch Sprünge fort. Gründe mit Ubergewicht bewafnen.

 

[Ib-18-reste-1781-0357]
Er kleidete verdienten Tadel in Zweifel. Er merkt auf die Fordeung iedes Augenbliks.

 

[Ib-18-reste-1781-0358]
Zum Widerspruch durch Leutseligkeit einladen. Die Verherlichung des .. erleben.

 

[Ib-18-reste-1781-0359]
Er hatte kein Zeichen der Achtung für die Furchtsam in Bereitschaft.

 

[Ib-18-reste-1781-0360]
Die Verschönerung san er aus. Die Volendung dieser Sache einem anvertrauen.

 

[Ib-18-reste-1781-0361]
Erschöpfung schliest die wollüstige Szene.

 

[Ib-18-reste-1781-0362]
Ich mus mir ihre Erwartungen zum Geseze machen.

 

[Ib-18-reste-1781-0363]
Den gänenden Schlund der Langweile ausfüllen.

 

[Ib-18-reste-1781-0364]
Der Eigennuz haut seine Zäne in die Armut.

 

[Ib-18-reste-1781-0365]
Seine Musik lieh den Felsenadern Pilse.

 

[Ib-18-reste-1781-0366]
(Er mästet seine Liebe mit Küssen.) Ieder Tag fürt mir neue Beobachtungen zu.

 

[Ib-18-reste-1781-0367]
Man liest auf ihrer Wange das Blut einer Büchse.

 

[Ib-18-reste-1781-0368]
Die Neigung geht aus dem Herzen in die Minen über.

 

[Ib-18-reste-1781-0369]
Er sieht die Verschönerung seiner Züge mit der Veredlung seines Herzens zugleich fortgehen.

 

[Ib-18-reste-1781-0370]
Er betastet die Wirklichkeit der Physiognomie.

 

[Ib-18-reste-1781-0371]
Die Leidenschaft stöst ihm die Larve om Gesicht.

 

[Ib-18-reste-1781-0372]
Seine Anlagen sind mit Verwilderung überwachsen.

 

[Manuskriptseite 17]

[Ib-18-reste-1781-0373]
Aus diesem Vorfal wird meine Verteidigung hervorkeimen. Er kömt meiner Stimmung näher.

 

[Ib-18-reste-1781-0374]
Er verhärtet sich gegen sein Gefül. Er verspricht sich Versüssg seines Schiksals.

 

[Ib-18-reste-1781-0375]
Unsere Anschläge klingen schneller vorwärts als die Veränderungen der Zeit ihnen folgen können.

 

[Ib-18-reste-1781-0376]
Ein Gebäude von Glük auf einem Grunde ausfüren, der nur leichte Vermutung tragen kann.

 

[Ib-18-reste-1781-0377]
Er richtet se Entschliessg nach diesem Wink ein.

 

[Ib-18-reste-1781-0378]
Das Gefül zert an ihrer Vernunft. Die Flucht der Zeit messen.

 

[Ib-18-reste-1781-0379]
Blize auf Flaschen ziehen. Die Überzeugung begleiten Empfindungen. Den Eindruk übersehen

 

[Ib-18-reste-1781-0380]
Die Errettung entdekken. Die Antwort brütete eine Schwierigkeit aus.

 

[Ib-18-reste-1781-0381]
Warheit in den Kopf einstreichen.

 

[Ib-18-reste-1781-0382]
Jede rümliche Eigenschaft kann sich durch eine beständige Fortschreiung bis an die Gränze der Unvolkommenheit verlieren. – Die Hofnung eines Glüks aufgeben.

 

[Ib-18-reste-1781-0383]
Auf die Verwüstung heruntersehen. Das Verderben anfüren.

 

[Ib-18-reste-1781-0384]
Ihm entwischt ein Blik in ihn sich. Schöne Auftrite auf dem gespanten Tuch nachschaffen.

 

[Ib-18-reste-1781-0385]
Mit Körnern begiessen. Gedanken stammeln. Die Donner mit Flammen beflügelt.

 

[Ib-18-reste-1781-0386]
Die Wolken säugen die Felder. – Regenbogen umgürtet den Himmel. Den Schmerz heilen.

 

[Ib-18-reste-1781-0387]
*…*ein Ziel schliest die Ban. Er schämt sich dieser Ergözung.

 

[Ib-18-reste-1781-0388]
Diese Schwierigkeit sezte s. Erfolg um einige Tage zurük.

 

[Ib-18-reste-1781-0389]
Er hat seine Ere zur Verfechtung dieser Meinung verpfändet. Es schlägt zur Rechtfertigung aus.

 

[Ib-18-reste-1781-0390]
Wir können t uns auf diese Bilder der Phantasie verlassen.

 

[Ib-18-reste-1781-0391]
( Diesen Zusaz brach er seinem Vergnügen ab.) Die Reize zergliedern.

 

[Ib-18-reste-1781-0392]
*…* Hand der Zeit kann keine Schönheit widerstehen.

 

[Ib-18-reste-1781-0393]
Die Iare haben auf ihrem Antliz den vorigen Reiz nur mit mer Erfurcht ausgebildet.

 

[Ib-18-reste-1781-0394]
Die lezte Stunde des Edlen hat Kronen auf der Wange.

 

[Ib-18-reste-1781-0395]
Vom Flügel der Abendluft flos Wolklang.

 

[Ib-18-reste-1781-0396]
Der Tag entfloh mit Flügeln der Minute.

 

[Ib-18-reste-1781-0397]
*…* Auferstehung reift. Sie verschönert ihr Har mit bunten Schäzen.

 

[Ib-18-reste-1781-0398]
Die Flamme schwelgt an verträumten Ewigkeiten.

 

[Ib-18-reste-1781-0399]
Der Erde sind beständige unglükl. Umwechsungen angeboren.

 

[Ib-18-reste-1781-0400]
Die schwächste Stimme des Rufs lalt Brittaniens Namen.

 

[Ib-18-reste-1781-0401]
An diesen Gründen hat Scharfsin die Flekken entdekt.

 

[Ib-18-reste-1781-0402]
Eine Meinung in den Sumpf der Vergessenheit treten. stummer Abgrund.

 

[Ib-18-reste-1781-0403]
Die Körper mit blinden Flammen auflösen.

 

[Ib-18-reste-1781-0404]
Feuerbrünste bestrafen den Luxus.

 

[Ib-18-reste-1781-0405]
Fortunam absolvere.

 

[Ib-18-reste-1781-0406]
Auf die Entwiklung eines Zweifels denken.

 

[Ib-18-reste-1781-0407]
Das Hongelächter scheucht seinen Stolz in sein Nichts zurük.

 

[Ib-18-reste-1781-0408]
Sein Rükken fült die Nachwehen.

 

[Ib-18-reste-1781-0409]
Er mischte Anklag und Verteidigung durcheinander.

 

[Ib-18-reste-1781-0410]
*…* des Todes Abdruk.

 

[Manuskriptseite 18]

[Ib-18-reste-1781-0411]
(Prüfung) spricht für seine Freundschaft)

 

[Ib-18-reste-1781-0412]
Der Eintrit des Alters macht Schwächen zu Gewonheiten.

 

[Ib-18-reste-1781-0413]
Ein sanfter Schlummer trit an die Stelle der Schmerzen.

 

[Ib-18-reste-1781-0414]
Er hat mit seiner eignen Rettung genug zu tun.

 

[Ib-18-reste-1781-0415]
Larven äffen sie Behutsamkeit.

 

[Ib-18-reste-1781-0416]
Auf die Fluren Freude säen.

 

[Ib-18-reste-1781-0417]
Er nüzt ihr Erstaunen.

 

[Ib-18-reste-1781-0418]
Der nakte Degen schlich in die Scheide.

 

[Ib-18-reste-1781-0419]
Die finstre Nacht verschlang den Mond.

 

[Ib-18-reste-1781-0420]
Die rasche Wal verfürter Augen büssen. Ihrer gütigen Gesinnung gegen ihn ist sie nicht lange mächtig.

 

[Ib-18-reste-1781-0421]
Sie leiht ihrem Has ein lächelnd Angesicht.

 

[Ib-18-reste-1781-0422]
Sie verstekken die nüzliche Verabredung. Die Abschaffung der p. bedauern.

 

[Ib-18-reste-1781-0423]
Dieses Vorurteil kan lange gegen unser Gefül bestehen.

 

[Ib-18-reste-1781-0424]
Das Gefül hebt die Verstellung auf.

 

[Ib-18-reste-1781-0425]
Seine eignen Empfindungen kommen mit seiner Rolle in Kollision.

 

[Ib-18-reste-1781-0426]
Er läst ein unverdientes Lob auf sich sizen.

 

[Ib-18-reste-1781-0427]
Mit reicher Wal nachamen.

 

[Ib-18-reste-1781-0428]
Diese Schwierigkeiten schränken ihn in seinen Absichten ein.

 

[Ib-18-reste-1781-0429]
Die Entscheidung von sich ablenen. Die Misdeutung entschuldigen.

 

[Ib-18-reste-1781-0430]
Die Philosophie entstellen über flüssige Untersuchungen.

 

[Ib-18-reste-1781-0431]
Dichter müssen Bedürfnisse der Maler nicht zu ihrem Reichtum machen.

 

[Ib-18-reste-1781-0432]
Er färbt die gerächte Welt mit Riesenblut.

 

[Ib-18-reste-1781-0433]
Dem berauschten Fus wird der Boden ungetreu.

 

[Ib-18-reste-1781-0434]
Mit Mühe hebt die Zunge das schwere Wort.

 

[Ib-18-reste-1781-0435]
Sie sieht seine spöttelnde Befremdung voraus.

 

[Ib-18-reste-1781-0436]
Diese Torheit züchtigt ihn mit Ekel. Eine fremde Ungeschiklichkeit gutmachen

 

[Ib-18-reste-1781-0437]
Er sprach üb. diese Vorstellung die Verbannung aus.

 

[Ib-18-reste-1781-0438]
Ein Bret trug das Leben des Schifbrüchigen.

 

[Ib-18-reste-1781-0439]
Sein Or leitete ihn.

 

[Ib-18-reste-1781-0440]
Die Natur feierte den Abzug der Sonne und den Hirten begleiteten längere Schatten.

 

[Ib-18-reste-1781-0441]
Sein Gesicht war schon eine unangeneme Nachbarschaft.

 

[Ib-18-reste-1781-0442]
Die Nacht ruht vor der Hölle.

 

[Ib-18-reste-1781-0443]
Die Nacht glühete. Ich baue ihm die Rükker zur Tugend.

 

[Ib-18-reste-1781-0444]
Den Wunsch in eine Hofnung verwandeln.

 

[Ib-18-reste-1781-0445]
Er hörte ihrer Weitläuftigkeit zu

 

[Ib-18-reste-1781-0446]
Der Morgenkus war der Anfang meines täglichen Glüks