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Faszikel IIc-35-1802-1803
Seiten: ohne Zählung | Einträge: 421
 

Transkription und digitale Edition von Jean Pauls Exzerptheften Vorgelegt von: Sabine Straub, Monika Vince und Michael Will, unter Mitarbeit von Christian Ammon, Kai Büch und Barbara Krieger. Universität Würzburg. Arbeitsstelle Jean-Paul-Edition (Leitung: Helmut Pfotenhauer) Förderung: Fritz Thyssen Stiftung (11/1998-12/2000) und Deutsche Forschungsgemeinschaft (01/2001-12/2005) Projektleitung: Michael Will Gesamtleitung: Helmut Pfotenhauer Transkriptionsgrundlage: Nachlass Jean Paul. Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Fasz. IIc, Band 35 Bearbeitungsschritte: 23/08/2001 miwi Beginn der Transkription 28/03/2003 MIWI Autopsie Berlin abgeschlossen

Exzerpten Registriert. 35. Band. Juny 1802. Jean Paul 1802

 

[Manuskriptseite 1]

[IIc-35-1802-1803-0001]

1. Bei den Chinesen wirdder Hochverräther in 10,000 Stückegeschnitten. Colqzhoun.

 

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2. In der Grafsch. Chester bekam derFriedensricht. für jed. geköpft. Kopf 1 Shilling.|

 

[IIc-35-1802-1803-0003]
3. Pillory ist nicht Pranger sond. uns. Drilhaus,Narrenhäusgen - nämlich ein Bettenkäfig, der sichumdrehen lässet, daß derVerbrecher darin vomiert p. | Übersezer

 

[IIc-35-1802-1803-0004]
4. In Lond. immer 10,000 Dienstbotendienstlos |

 

[IIc-35-1802-1803-0005]
5. In Etrurien jährlich ein Fest, wo diehirpi über glühende Kohlenliefen u. dah. vom Senat besond. Vorzügegenossen. Bekmans Gesch. der Erfindungen 4 B. p. 71

 

[IIc-35-1802-1803-0006]
6. Bei der Feuerprobe musteder Beklagte 3 Tage in derKirche sein; diePriest. überzogen die Hand vor u. nachder Probe und versiegelten den Überzug|

 

[IIc-35-1802-1803-0007]
7. Puppen, die bei angezogenem Uhrwerküber den Fusboden laufen u. Hand u. Augenregen, heiss. courrante Margarethe, dah. viell.Marionette. |

 

[IIc-35-1802-1803-0008]
8. Aristot. de anima I. 3.: eine Venus aus Holz vonDädalus wni bewegte sich d. Queksilb. - Die Sines. machen dad. ihre Puppen beweglich. |

 

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[IIc-35-1802-1803-0009]
9 Die Färberröthe oder Krap färbtdie Knochen jung. Thiere amstärksten, schnelsten, die härtesten am stärksten - nicht die weichen Theile. |

 

[IIc-35-1802-1803-0010]
10 Wo in Portugal derSchnee in einem tiefen Thal gehäuft ist: bedektman ihn mit Ras. oder Schafmist u. kan ihn dan denganzen Somm. d. verschicken. |

 

[IIc-35-1802-1803-0011]
11 In Span. käuen die Weibereinen gewissen Thon - roth. Bolus,woraus man Gefässe macht, worindas Wass. kühler schmekt - so gern daßdie Beichtvät. ihn ihnen zurBüssung oft untersagen. Md d'Annoi R. d. Span. |

 

[IIc-35-1802-1803-0012]
12 Der Herzog von Mantua in derMitte des 17 Säk. hatte ein Pulver, dassogleich das Wass. in Eis verkehrte |

 

[IIc-35-1802-1803-0013]
13 In Rusland wäscht mangefrorene Fenster mit einemmit in Salz getunkten Schwam, sogleich weg |

 

[IIc-35-1802-1803-0014]
14 Ein Tropfen eau de luce macht blind | 273

 

[IIc-35-1802-1803-0015]
15 Die Spanier nannten die Amerikan. Gewächsemit Diminutiven Namen ihrer, (sogardie Insel hispaniola) so die Passionsblumegranadilla |

 

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[IIc-35-1802-1803-0016]
16 Vopiskus: Kaiser Carinus hielt sich aus Faulheiteinen Bedienten, der seine Handnachmachte und für ihn unterschrieb |

 

[IIc-35-1802-1803-0017]
17 Die Lapländerinnensticken mit Zinfäden |

 

[IIc-35-1802-1803-0018]
18 Im Jahr 1433 Schreibfed. in Italienso rar,; und gute Dinte p. 298

 

[IIc-35-1802-1803-0019]
19 Im 13 Säk. rit man auf einem Seilzu Pferd |

 

[IIc-35-1802-1803-0020]
20 Den altenjährlichen Schwur in Nürnberg, keinenIndigo zu brauchen, thundie Färber noch jezt u. nehmen dochIndigo. | So schwor in Frankreich jederParlamentsrath sein Amt nicht gekauft zuhaben; und hatt' es doch |

 

[IIc-35-1802-1803-0021]
21 In Frankr. hies der Aufseher derNachtwächter Chevalier. |

 

[IIc-35-1802-1803-0022]
22 Die Pensionen, die Ludw. 14 den Gelehrten gab,betrugen 66300 Liv.; wovon 14000 den Fremden | Pieces interessantes et peu connues p. M. D. L. P. T. I. 1785

 

[IIc-35-1802-1803-0023]
23 Der Artikel Blei für das Schlosund Wasserleitungen zuVersailles betrug 32 Millionen |

 

[IIc-35-1802-1803-0024]
24 a) Die Jesuiten habenfratres unt. den Laien, die alleGelübde thun, nur nicht der Keuschheit. Manch s b) Johan III von Portugal war Jesuit und hatte vom Pabst eine Erlaubnis, die Krone zu behalten.

 

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[IIc-35-1802-1803-0025]
25 Die Prinzen undPrinzessinnen (fils et fill. de France)unterschrieben sich nur mit ihremTaufnamen |

 

[IIc-35-1802-1803-0026]
26 Schönheit, schöner Teint inder Schwangersch., helles AugeZeichen eines Knaben. p. 338

 

[IIc-35-1802-1803-0027]
27 Ganganelli: alle Bücherder Welt können auf 600Folioseiten gebracht werden. |

 

[IIc-35-1802-1803-0028]
28 Weser, Oder, Eder,Eyder, Iser, Esse Hase u. Wass. sind dieselben Worte, -(( auchAmmer, Emma, Holtemme - von Nässe komt Neise, die Nise, Nesse, Netti, Notte, Nuthe, der Niet -Von Fliessen: Flös, Flosbach, Sieg - vonrühren: die Ruhr, Rohre, der Rohrbach -von Giessen Gase, Gaß, Geisel, Gossach, Jossa -von niedergehen: Nidda, Nieder, Nied, Stinkel,Aschaf, Ablach, Eysa, Abenst, Thalach, Tholev,Dalke, Dill. Klopst. gramm. Gespräche

 

[IIc-35-1802-1803-0029]
29. Us w* ist eine altdeutsche Endigung, z. B. Wintrus stat Winter |

 

[IIc-35-1802-1803-0030]
30 Von Giessen komt Geist p. 203.

 

[IIc-35-1802-1803-0031]
31 Johnson: dieneuen barbar. Sprachenmüssen, um sich zu bilden,Worte aus dem Latein. bilden. |

 

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[IIc-35-1802-1803-0032]
32 In Philadelphia tragen dieDamen die Lond. Moden; da diese ab. oft 6 Monatezu spät kommen, oft die Sommerskleidung d. den Wint.hindurch. L. Z. N. 164 1802

 

[IIc-35-1802-1803-0033]
33 Bei einem wechs. dieLäusesucht u. der Wahnsin, war eins da, hörte das a.auf. ||

 

[IIc-35-1802-1803-0034]
34 Hufeland: verbranntes Papier warm auf denabgeschornen Kopf gelegt, daß es Blas.machte, heilte Wahnsin. Dessen 11 B. des Jour. der prakt. Heilkunde

 

[IIc-35-1802-1803-0035]
35 Einem Aff. wurden dieMenschenpocken glüklich eingeimpft. 12. B.

 

[IIc-35-1802-1803-0036]
36 Die Lungensucht ist in Engl. asthenisch,Italien und Frank. sthenisch, Deutsch.beides; dah. dieverschiedenen Kurmethoden. Reid d. Erschütterungenmit Brechmitteln - Raulin d. Aderlas und Milch - Salvadori d. Reiten. L. Z. 1802 N. 168

 

[IIc-35-1802-1803-0037]
37 Die alten Ditmars.nahmen, wenn sie zu einer mehr. Tage daurenden Hochzeitfuhren, ihre Leichentücher undTodtenhemde mit, weil immer einererschlagen wurde. Holstein. Idiotik. von Schüze I.

 

[IIc-35-1802-1803-0038]
38 Dem Rindvieh wird in einigenGegenden Holsteins am Weihnachtsvorabendbess. Futt. gegeben und ein Licht dabeigesezt |

 

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[IIc-35-1802-1803-0039]
39 Im Holstein. zerschmett. man an derThür in der Neujahrsvornacht an d alte Bouteillen, Töpfe. In Hamburg singen die Nachtwächt. oft im Zimmer ab (14/2*) |

 

[IIc-35-1802-1803-0040]
40 Sonst in Holstein durftendie Kind. an h. Abend vor grossen Festensich ihre Fleisch p. Porzion selberabschneiden. |

 

[IIc-35-1802-1803-0041]
41 In Hamb. musten bei der Haustrauerauch die Trauereimer schwarz bemalet werden, was oftin gross. Häusern Wassernoth beiZögerung machte |

 

[IIc-35-1802-1803-0042]
42 Da wirft zum Weihnachtsabendein Mädgen das Schaalenbandeines Apfels hint. sich und sieht,welch. Namen es formt, Anfangsbuchstabedes Bräutigams |den

 

[IIc-35-1802-1803-0043]
43 Der Schwede Olaf Agrell: in Marocko wird, weilman dort wenig trinkt, stat Trink= blosFleischgeld gegeben. |

 

[IIc-35-1802-1803-0044]
44 Bengel bedeut. noch im Holstein. nur einenJunggesellen. |

 

[IIc-35-1802-1803-0045]
45 In Fehmern nent man Rattenunduse nicht so, ausFurcht ihrer Vermehr., sond. Dinger, weil sie dad.abnehmen |

 

[IIc-35-1802-1803-0046]
46 Das Schlagen derTodtenuhr bedeut. einen Todten od.eine Braut |

 

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[IIc-35-1802-1803-0047]
47 a) Die holst. Pfarweib. haltenfür die Tauflinge Anzüge (Döpeltüg od. Kasseltüg) diesie Bauern vermiethen. b) Am Sontag nachder Predigt getauft; die Gevatt. traktieren alleWeiber, die mit darin waren,mit Wein Brod Käse. |

 

[IIc-35-1802-1803-0048]
48 Bei 13 am Tisch hilft eineSchwangere - od. man ruft eine Magdherein und giebt ihr einen Brodimbis |

 

[IIc-35-1802-1803-0049]
49 "Der Dumme Asmus" vor Jahren giengein blöder Mensch, Asmus, in Hamb. hint.alten Leichen im lezten Paare,und las aus allen Zeitungenneue Nachrichten. |

 

[IIc-35-1802-1803-0050]
50 In der Probstei Preez ist der Dütjendans (Kustanz)wo man der Tänzerin nach dem Tanz einenKus geben mus (sonst Prügel) - für dies.Tanz einige Schilling mehr an dieMusikanten |

 

[IIc-35-1802-1803-0051]
51 Wer den Storch zuerst fiegend erblikt,Glük - stehend, Unglük |

 

[IIc-35-1802-1803-0052]
52 Wer in Hamb. mit Ellenwaaren handelt,kan nicht in den Rath gewähltwerden, er gebe denn den Klein= gegenGroshand. auf |

 

[IIc-35-1802-1803-0053]
53 Der Handel führte zuerst vonder (weitläuft.) Bilderschrift zuralphabetischen. Buhle's Gesch. der Philos I.

 

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[IIc-35-1802-1803-0054]
54 Nach dem Hermias gaben die Pythagor.dem Feuer eine pyramidalische Gestalt, Erdeeine kubische, Luft 8eckige, Wass. 20eckige |

 

[IIc-35-1802-1803-0055]
55 Pythagoräer: eine Gegen=Erde (@@@@@@@@) die aber unsichtbar, weil sieimmer zwischen der Erde und Sonne;sie macht dieSonnenfinsternis. m |

 

[IIc-35-1802-1803-0056]
56 Ebenda: auch die Gött. u.Seelen entstanden aus Zahlen |

 

[IIc-35-1802-1803-0057]
57 Heraklit: das Feuer ist dieWeltseele. Die trockenste Seele ist die volkommenste|

 

[IIc-35-1802-1803-0058]
58 Zeno und seine Schülertödteten sich d. Hunger im Alter. ||

 

[IIc-35-1802-1803-0059]
59 Chrysip schrieb täglich 5000Zeilen; |nichts mehr da |

 

[IIc-35-1802-1803-0060]
60 In Schwed. werden dietheol. Promozionenvom König gemacht - das Konsistoriumschlägt Subjekte vor - bei der Geburteines Erbpr., Krönungwerden viele gemacht. Europ. Annal.

 

[IIc-35-1802-1803-0061]
61 Scioppius entdekte in 1 Werkg.{Skaligers} von 8 Bog. üb.die eigne Familie 499Verfälschungen. Mencken. de Charlat. erud. ed. IV.

 

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[IIc-35-1802-1803-0062]
62 M. de Marolles verkaufte oftseine Büch., um die eignen druckenzu lassen. |

 

[IIc-35-1802-1803-0063]
63 D. Ker rechnete in derDedikazion seines Buchs üb. die latein. Sprache, es an die Königin Anna es mit unt. das Glük ihrer Regierung daß sein Buch darunter erschien | p. 60

 

[IIc-35-1802-1803-0064]
64 Orbilius und Palämon stritten heftig, mitwelchem Fus Aeneas zuerst ans welscheLand trat - Maximus und Zopyrio, mit welcher Hand Diomed.die Venus verwundet. |

 

[IIc-35-1802-1803-0065]
65 Thomas Gataker lies das Buch desM. Antonius Imp. de rebus suis drucken ohneu nach q, z. B. qi, qa. |

 

[IIc-35-1802-1803-0066]
66 Porcius, ein Deutsch.,machte ein Gedicht pugna porcorumvon 400 Vers., worin alle Wörtermit P anfangen. | 182

 

[IIc-35-1802-1803-0067]
67 Weigel machte Schaukel, dieKinder darauf mit einer Lanze,musten nach einem aus Zucker gebackenenBuchstab. stechen | u. den singen, den sie bezielten; assen ihndan

 

[IIc-35-1802-1803-0068]
68 Scholast. Fragen a) wie liebtendas Möglicheund das die contraria - b) warum Adam ausser, Eva im Paradies geschaffen worden |

 

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[IIc-35-1802-1803-0069]
69 Beza sprach immer vor 20, 30Tausend Zuhörern - Azo in Bolog. ein Jurist zog dahin 10,000Studenten.

 

[IIc-35-1802-1803-0070]
70 In Frankr. konte man im 12 Jahrh. diehöchsten Stellen nichterlangen, wenn man nichtMagist. war |

 

[IIc-35-1802-1803-0071]
71 Bochart p.: Gott sprach hebräisch mit Adam - Eutychius: griech. - Bekanus: deutsch - Webb: sinesisch. Richardson über morgenländische Litteratur p.

 

[IIc-35-1802-1803-0072]
72 Üb. 500,000Handschriften verbrant. in der alex.Bibliothek. |

 

[IIc-35-1802-1803-0073]
73 Tamerlan gab Firusbadi fürsein arab. Lexikon 5000 Goldgülden|

 

[IIc-35-1802-1803-0074]
74 In den persisch. Geschichtsbüchern kömtkein Zyrus vor - kein Krösus - ((* Da nichts von der Schlacht bei Marathon, Thermopylä, Platea, von Xerx. Zug - da sie sonst alles pünktlich aufzeichnen - Wahrscheinlich war Xerxes dah. nur ein entstelt. Name eines verbund. Fürst. od. Vicekönigs {Satrapen} in den westlichen Gegenden, um die zinsbaren asiatischen Griechen zu neuen Abgaben zu zwing. od. alte zu fodern. |

 

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[IIc-35-1802-1803-0075]
75 Die orient. Könige suchten sichseinander in gross. Biblioth. vorzuthun |

 

[IIc-35-1802-1803-0076]
76 Bei den Orient. habendie Erbprinzen einen a. Namen als siesich nachh. geben. |

 

[IIc-35-1802-1803-0077]
77 Plato hiess eigentlichAristo |

 

[IIc-35-1802-1803-0078]
78 Die Zahl 9 ist beiden Tatarn heilig; 9 Geschenke anFürsten; 9 Es Gerichte - sie raub. vonden Karav. 9 Sachen 1 Art | -

 

[IIc-35-1802-1803-0079]
79 Pers. die Erde ruht aufeinem Smaragden, dess. Wiederscheindie Luft blau macht |

 

[IIc-35-1802-1803-0080]
80 Perser:*) die Peris (gute Genien) leben nur vomWolgeruch, entfernen dad. die Divs (bös.) die keinen leidenkönnen | Jene alle Weiber, diesealle Männ.; beide pflanzen sich selbst fort |

 

[IIc-35-1802-1803-0081]
81 Bei den Pers. und Arab. warordentliche Lehrer die Magier - in Bassaranahmen die Schül. eines Lehrers die 1/4 Stadt ein - die Lehrer unterschieden sich d.langes Haar |

 

[IIc-35-1802-1803-0082]
82 In Asien leichterSchäze zu finden; denn jed. Reiche vergräbt 1/3, zuJuwelen für das Fliehen macht er 1/3davon, und v. 1/3 lebter |

 

[IIc-35-1802-1803-0083]
83 Bei den Pers. oft dad.illuminiert, daß man wilde Thiere undVögel mit angezünd. Reisich am Schwanz loslies. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0084]
84 Die alten Perser durften Feuer nicht d.Wasser löschen, ab. d. Erde, Steine p. |

 

[IIc-35-1802-1803-0085]
85. Bei ihnen wurde ein verstorbn. Sohnmit der todten Tocht. eines a. Stams vermählt u.Stämme dad. oft verbunden | Überh. für unverh.Gestorbene Bräute gesucht, damit jene glüklicher wären86

 

[IIc-35-1802-1803-0086]
86 Hohe Achtung derAraber und Pers. für Salz, wegenGastfreundschaft.

 

[IIc-35-1802-1803-0087]
87 Wesley (der method. Predig.) er habe einenBuchhändler nie läng. als 1/2 Jahrbehalten können. Lackingtons Leben

 

[IIc-35-1802-1803-0088]
88 Ein Methodist band sontäglich seinen Hahn an,damit er nicht hure |

 

[IIc-35-1802-1803-0089]
89 Die Imagines der gross.alten Röm. entzünd. die jung. zurTapferkeit. Polyb. VI. 51. Meiners Geschichte des Verfals d. Sitt. der Röm. 90

 

[IIc-35-1802-1803-0090]
90 Nach dem Didischen Gesezwurden auch die Gäste für straffäll. erklärt,die bei schwelg. Malzeitenwaren, nicht nur der Geber |

 

[IIc-35-1802-1803-0091]
91 Rom gieng mit zu Grunde d. die 100000Sklaven, die d. den Krieg hinkamen-

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0092]
92 Man suchte aus, zu welchen Arbeitendie Sklaven einer jedenNazion am tüchtigsten wären - dieGallier zu Hirten. Varro de re rust. II. 10. |

 

[IIc-35-1802-1803-0093]
93 Auf demselben Gut müsse mannicht zu vieleSklaven aus 1 Volke haben, weilszum Rebelliren I. 17 |

 

[IIc-35-1802-1803-0094]
94 Der Senat lies die Äcker der dav.gerufnen Feldherren verwalten |

 

[IIc-35-1802-1803-0095]
95 Wer um ein öffentliches Amt werbenwolte, muste 10 Feldzüge gemacht haben |

 

[IIc-35-1802-1803-0096]
96 Flavius Fimbria (eines derHäupt. der marianischen Parthei) lies als mehr Pfählezum Todgeiseln aufgericht. waren alsMissethäter, Umstehende dazu *reifen u. daran thun |

 

[IIc-35-1802-1803-0097]
97 In den Provinzen wünschteman, daß die Aufhebung des Gesezes, nach dem man die ungerechten Prokonsuls, verklagen konte, damit sie nur für sich stählen, u. nicht auch, um ihre Richt. und Defensor. zu bezahlen Cic. in Verrem |

 

[IIc-35-1802-1803-0098]
98 Hirrius wog demZäsar zu einem Gastmal,das er dem Volk gab, 2000 Barbenzu, um sie nach dem Gewicht wieder zu bekommen. |

 

[IIc-35-1802-1803-0099]
99 a) Hortensius liesseine Fische mit kleinen füttern ))

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

b) - gab eher Zug Maulthiere her alseinen bärt. Barben - as sie nichteinmal, lies sie aus der Stadt laufen. Varro III. 17 |

 

[IIc-35-1802-1803-0100]
100 Begos seine Ulmenbäume mit Wein. Macrob. Sat. II. 9. |

 

[IIc-35-1802-1803-0101]
101 Der Redner Crassus beweinte den Tod eines Barben|

 

[IIc-35-1802-1803-0102]
102 Zäsar nahm hatte Böden mit musaischen Arbeiten auf allen Feldzügen im Zelt. Plin. u. Suet. in Caes. 46 |

 

[IIc-35-1802-1803-0103]
103 Der Sohn des Triumvir Anton. bezahlte einen Einfaldes Philotas mit allem Silbergeschir aufder Tafel. Plutarch. |

 

[IIc-35-1802-1803-0104]
104 Ein Souper bei Lukul, da Ziz. und Pompej. erst am Morgenkamen, kostete 10,000 Taler. Plu. III. in Vit. Ant. |a) Der Schausp. Aesop bewirth. seine Gäste mit Singvögeln; b) sein Sohn lies sie Perlen trinken |

 

[IIc-35-1802-1803-0105]
106 Aus Höflichkeit muste zu Ziz. Zeit, der Gast sich miteinem Vomitiv vorbereiten, dan nach demEss. wieder eins. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0106]
107 Cato: Zäsar allein gieng (phys.) nüchtern anden Umsturz der Republik |

 

[IIc-35-1802-1803-0107]
108 Zäs. trakt. 4 mal das ganzeVolk, lies die besten Falern. undgriech. Weine geben, und jedem 400 Sesterzien, 10Scheff. Waizen und 10 Pfund Oel.;und schenkte allen, die z. Miethe wohnten, ihren Miethzins in Rombis auf 2000 Sesterzien, u. d. Italienbis auf 500. |

 

[IIc-35-1802-1803-0108]
109 C. Antonius und L. Murenaliessen die Theater mit Silber überziehen, Petrejus mit Gold. |

 

[IIc-35-1802-1803-0109]
110 Zäs. fand als Diktator 2 320,000 Betler die denen der Staat monatlich Getraide gab. Suet. in Caes. |

 

[IIc-35-1802-1803-0110]
111 Gerade bei dem Untergangder Republik ertrug. u. fochten - obwohl fast ausSklav. od. Freigelassenen bestehendu. ganz verdorben - am tapfersten | Katilinas Leutefochten in der Schlacht gegen ihnvon Bürg. so, daß kein Bürgergefangen wurde |

 

[IIc-35-1802-1803-0111]
112 Zäs. erlaubte ihnen, wennkein Feind nahe war, alleAusschweifungen Suet. Caes. 65 etc. |

 

[IIc-35-1802-1803-0112]
113 Jed. Imperat., z. B. Marius gegen die Zimbernmuste sein Heer erst herzhaft machen; so konte Sulla sich lange nicht mitdem Mithridates schlagen, lies ab.das feige Heer so stark arbeiten,Flüsse ableiten Gräben ziehen, bissie ihn baten, siegegen den Feind zu führen|

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0113]
114 Die alte Veteranen Legio Martia,die den Antonius verlass., stekten freiwillig 2 a.alten treuen bei Mutinaentgegen - jene baten bei demAnrücken, 5 Kohorten von Tironenwegzugehen, um sie nicht zuverwirren - beide Heerestelten sich selbst in Schlachtord.,kein Feldgeschrei; stummes Würgen, Man für Man - beideliessen stum zur Erhohlungdie Waffen ein wenig ruhen - diebeiden Leg. retirierten sich zu einer1/2 geworden. | p. 224 ||

 

[IIc-35-1802-1803-0114]
115 Man Unt. Clodius, Catilina wurde das Forum ein Schlachtfeld üb. die Erwählungen der Magistratspersonen od. Machen der Geseze - man verjagte d. Gladiat. die a. Parthei

 

[IIc-35-1802-1803-0115]
116 De Poetis quiItinera sua carmine complexi sunt. Seb. Kortholti. - De eruditis Lipsiae natis. Blumii - Oratio de Ciceromania eruditorum. Jugleri 1744 - Dissert. de malis Eruditorumuxoribus. Gottl. Matthaei. 1705 - Denis Lesefrüchte 1 B.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0116]
117 Ferdinand bot dem Erasmus 400 Floren jährlich an,wenn er nur in Wien wohnen wolte |

 

[IIc-35-1802-1803-0117]
118 Die Jesuiten haben dieRegel, nie über 2 Stundenfortzustudieren |

 

[IIc-35-1802-1803-0118]
119 In einer ält. Ausgabe nent Luther Jacobs Epistel eyn rechte sträwine (stroherne) Epistelgegen andere. | p. 246

 

[IIc-35-1802-1803-0119]
120 Gund im Mittelalt. heist der Krieg und einWeib. 2 B.

 

[IIc-35-1802-1803-0120]
121 Kunz von Kun oder kühn; Kunradkühn. Rath - Adolf oder Adelulfvon Hulf, Hülfe des Adels - Her heilig,dah. Harprecht (herbertus) hochberühmt, Wernher od. Werner(Guarnerus) ein furchtbarer Schüzer - richreich und ein Reich, Friederich Reichsbefriediger od.Friedenreich - Lut Chlot Glut berühmt, daher Lauther Luther,Clothild - Wig Vic Weig Streiter, so Wichart Weichard, Hartwig* Ludwig |

 

[IIc-35-1802-1803-0121]
122 Denis: Leibniz: Was sich im Deutsch. ohne fremdeWört. sagen lässet, ist wirklich et.Rechtschaffenes p. 203

 

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[IIc-35-1802-1803-0122]
123 Leibniz: alleseefahrenden Europ.haben vonuns den Namen des Windesentlehnt |

 

[IIc-35-1802-1803-0123]
124 Asbestfaden spintman zugleich mitFlachsfaden, dieser dan herausgebrant. Jakobsons techn. Wörterbuch. 1 B.

 

[IIc-35-1802-1803-0124]
125 Nimt der Bötgers Geselle selbstAbschied, mus er weiter wandern - bekomt erihn, darf er am Ort Arbeit suchen |

 

[IIc-35-1802-1803-0125]
126 a) Kleine Summen nicht inBankobücher abgeschrieben, in Hamb.nicht unt. 100 Mark, Berl.unter 50 Taler - b) man schreibt lieb.einige 100 mehr ab, undder a. schreibt sie gleich zurük |

 

[IIc-35-1802-1803-0126]
127 Bankerut, Bankrot istwenn bei einem Tuch eine Stellenicht geschoren ist; Fehl. desTuchscheerers

 

[IIc-35-1802-1803-0127]
128 In Rusland wird der Arzt nichtbezahlt wenn der Kranke stirbt; in Persien, stranguliert,wenn's ein vornehmer | ist. Weikard Leben.

 

[IIc-35-1802-1803-0128]
129 Nach der Gelbsucht machte allesWeisse den angenehmsten Eindruk auf ihn |

 

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[IIc-35-1802-1803-0129]
130 Er hatte er in und nach sein. Schwäche die Begierde, von jed. Höhe und Brücke zu springen und lies sich dah. führen. |

 

[IIc-35-1802-1803-0130]
131 Schwedenborg: die Engelhaben keine Nomina prop. inihrer Sprache, diese werdenSachen dess. Seh Philos. von Oetinger

 

[IIc-35-1802-1803-0131]
132 Engel habenalle Sinne, ab. keinen Geschmak |

 

[IIc-35-1802-1803-0132]
133 Die Guten mitdem Glauben an Werkheiligkeit glauben imHimmel immer Holz zu spalten, oder Gras zu mähen bissie gut geworden |

 

[IIc-35-1802-1803-0133]
134 a) Die Räuber lieben und bewohnen in der Hölle den Urin - b) die Geizigen glauben immer von Mäusen angefallen zu werden - |

 

[IIc-35-1802-1803-0134]
135 Jeden Menschen begleiten im Leben 2gute und 2 böse Engel |

 

[IIc-35-1802-1803-0135]
136 Die Geister haben 478Gattungen von Freuden |

 

[IIc-35-1802-1803-0136]
137 Vandalen von wandeln, Sueven vonschweifen, beide wahrscheinlich 1deutsches Volk. Mannerts Geschichte der Vandal.

 

[IIc-35-1802-1803-0137]
138 Geiserich zwang in Afrikaalle Huren zu heirathen.|

 

[IIc-35-1802-1803-0138]
139 General Fischer: die Tapfersten inseinem Corps waren die Landstreich. undVerwiesenen; Zinzendorf: und in spät. Jaren dieFrömmsten. Lichtenberg

 

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[IIc-35-1802-1803-0139]
140 Die Nerven im Elephantenrüssel sodik wie ein Kinderarm. Kritische Darstellung der Gallschen Untersuchungen von W_r.

 

[IIc-35-1802-1803-0140]
141 Da im Gehirn alles doppelt ist: so ist oft imNervenfieb. nur Wahnsin auf der einen Seite, aufder a. ist man sich desselb. bewust. |

 

[IIc-35-1802-1803-0141]
142. Wieland: Xantippe war eine Vornehme.

 

[IIc-35-1802-1803-0142]
143 Sumarokoffs Reis. d. die Krimm: die Moldawanerinnenspinnen gehend.

 

[IIc-35-1802-1803-0143]
144 Hunde aus im Zölibat tol. R. A.

 

[IIc-35-1802-1803-0144]
145 Die Röm. liessen sich ihr Ess. pantomim.zerschneiden, bei Has. a. Gebehrden als beider Henne. Juvenal. ð ð] Zeichen durch ein grosses (?) griech. Gamma ersetzen! MIWI

 

[IIc-35-1802-1803-0145]
146 Da der Pantomime Pylades den raschen Herkules vorstelte,schos er auf die Zuschauer Pfeile, sog. auf Augustus. Makrob. Saturn. II. 7.

 

[IIc-35-1802-1803-0146]
147. Abt Remond de St. Albine: jed. Prediger müsseein Komödiant sein

 

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[IIc-35-1802-1803-0147]
148 Zu Ayr in Schotland die Pfennigs=oder Halbpfennigs Geselschaft - keinFond - liegt ein Mitglied krank, sozahlt wöchentlich jed. 1 Pfennig; kan es ausgehen,aber noch nicht arbeiten, 1/2 Pfennig Blätt. für die Polizei

 

[IIc-35-1802-1803-0148]
149 In den 80ger Jahren zuParis 10,000 Hagestolze.

 

[IIc-35-1802-1803-0149]
150 Bei Feldzügen wurdenganze Corps in Pohlen geadelt wegenTapferkeit, daher der arme Adel. Woltm. Geschichte und Politik

 

[IIc-35-1802-1803-0150]
151 Trampel: Manche hören in derRuhe schwer, beim Fahren leise. L. Z. N. 185 1 1802

 

[IIc-35-1802-1803-0151]
152 Rezensent: ein feineres Gehör,das bei Auszehrung, Nervenfieb. sicheinstelt, bedeutet übels |

 

[IIc-35-1802-1803-0152]
153 Beim Schleimfieb. oft der Faldaß der Kranke sich doppelt im Bettliegen glaubte oder einen a.neben sich. Wagn. neue Gespenst. 1 B.

 

[IIc-35-1802-1803-0153]
154 Ein pruss Spion im 7jährigen Krieg lies sich als Gehenkten an den Galgen henken, um die vorbeigehende Armee zu belauschen |

 

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[IIc-35-1802-1803-0154]
155 Auf erwärmten Ebnen (aufdem Meer ägyptischenSandwüsten) auf derEbene in Holstein treten dietiefen Gegenstände höheroder näher hervor

 

[IIc-35-1802-1803-0155]
156 Lessing in der berlinischen Monatsschrift: Dädalusmachte einen Herkul. aus Pech.

 

[IIc-35-1802-1803-0156]
157 Winkelman: die bekleid.Venus in Marmor hatte alzeit 2 Gürtel

 

[IIc-35-1802-1803-0157]
158. In Italien wohnt niemand im Haus woer seine Boutiq. hat, nicht die Apotheker. Marcard.

 

[IIc-35-1802-1803-0158]
159 Gut daß die Vulkane mitfruchtbaren Materien (Thon) auszuwerfenaufhören, nicht mit Schlack.und verglaset. Lava; sonst die Inselnnicht zu bewohnen.

 

[IIc-35-1802-1803-0159]
160 Rembrandts Sohn muste dess.Gemälde als gestohlenverkaufen, sie höh. anzubringen

 

[IIc-35-1802-1803-0160]
161 Hufeland: diejezige Kurzsicht daher, weilman die Kinder immer inStuben hält und sie dahernicht weit sehen lernen

 

[IIc-35-1802-1803-0161]
162 Ebenda: man könte einneugebornes Kind d. 24stünd. Wachentödten.

 

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[IIc-35-1802-1803-0162]
163 Chatelux und Chateaubriand: die Republiken Lykurgs und Minos waren Klöster. L. Z. N. 205. 1802

 

[IIc-35-1802-1803-0163]
164 Ein alt. Farthing von der Königin Anna wurde vom Juwelier Gilbert inCockspurstreet im Feb. 1802 für 500 Pfund Sterlingzum Verkauf angeboten. R. A. N. 180

 

[IIc-35-1802-1803-0164]
165 Ischia hat 11 kalte, 35 heiss.Quellen. Hamilt. Camp. phlegr. I. p. 82

 

[IIc-35-1802-1803-0165]
166 Zwei Brüd. - Johan Rainold in denNiederlanden, katholisch - Wilhelm R. reform. in Engl. - strittenoft, Wilhelm versprach nach Belgien zukommen, beide besiegten einand. u.tauschten die Religion u.die Länd. u. Stellen, Joh. schriebgegen Bellarmin, Wilhelm gegen Berengar. Otium hannov. od sive Miscell. Leibnitii. Supplem. vit. Leibnitii

 

[IIc-35-1802-1803-0166]
167 Er Leibniz lies niemandenin seine Biblioth. weil er sagte, ausdem Katalog. u. Bibl. eines Gelehrtenkönne man dessen ganzeArbeiten errathen ||

 

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[IIc-35-1802-1803-0167]
168 La Luciniade par Lacombe 3meEdition, eine Besingung derGeburtskunst. - stift. 1797 eine école anticésarienne,(gegenden Kaiserschnit) bei der Disputazion musein Friedensrichter sein; wer das Accessit, erhälteine Umarmung von der Fraudes Lacombe. L. Z. N. 62 1802.

 

[IIc-35-1802-1803-0168]
169. Seb. Bach machte mitbeiden Füssen lange Doppeltrillerzugleich und spielte auchmit den Händen. Museum deutscher Gelehrten.

 

[IIc-35-1802-1803-0169]
170 Bach machteeine chromatische Fuge üb.seinen Namen |

 

[IIc-35-1802-1803-0170]
171 Der Mozart als Kind spielte vor denen, dienicht Kenner waren, nur Tändeleien;man muste dah. oft die Vornehmen f. jeneausgeben |

 

[IIc-35-1802-1803-0171]
172 Brabant hatte unter denvereinigten Niederlanden die meistenund soviele Privilegien, daßSchwangere dahin zogen, um ihre Kinderderen theilhaftig zu machen. Schillers Niederland.

 

[IIc-35-1802-1803-0172]
173 Schiller: die katholischeReligion taugt mehr für ein Künstler=, protestant.für ein Handels=Volk |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0173]
174 Die Autodaf. meist an hoh. Festen - der König sizt da aufeinem niedrigern Stuhl alsder Grosinquistor. |

 

[IIc-35-1802-1803-0174]
175 Der niederländ. Adel lies seineBedienten eine Narrenkappe - aus Hasgegen den Kardinalshut des Kard. Granvilla - tragen - wurdenachh. in einen Bündel Pfeile verkehrt,zum Wappen der Republik|

 

[IIc-35-1802-1803-0175]
176 Auf dem deutschen Reichstag fod.man immer viel, um immer et.zu erhalten |

 

[IIc-35-1802-1803-0176]
177 Da manden verschwornen Adel gn für die Freiheit Gneup nante, behielten sie selbst den Namen Geusen - machten sich Betlertaschen, trugen aschgraue Kleider, führten hölzerne Schüss. hölzerne Mess. od. Becher an den Hüten oder Gürteln |

 

[IIc-35-1802-1803-0177]
178 Fontana: nach Bissengiftiger Thiere entstand Gelbsucht. L. Z.

 

[IIc-35-1802-1803-0178]
179 Der König Zyrus lies den Flus, worin sein Pferd ertrank, in 380Arme zertheilen aus Zorn. Abrah. à S. Clara Narrennest

 

[IIc-35-1802-1803-0179]
180 *) Der S. Jonoponus aus dem Orden des S. Franzis. nahm Sattel auf Rücken, Zaum im Maul, kroch wie ein Esel öffentlich, um von der Welt verlacht zu werden - der h. Philipp. Nerius

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

tanzte vor der Kirche in umgekehrtem Pelz, schnalzte mit den Fing., um nicht für heilig sondern närrisch gehalten zu werden |

 

[IIc-35-1802-1803-0180]
181 Der König Artaxerx. lies stets dieZunge eines Lügnersmit 3 Nägeln an den Pranger heften. |

 

[IIc-35-1802-1803-0181]
182 Die Inquisiz. in Span. hatteunter Philipp II die ganze niederländ. Naziondes Verbrechens der beleidigten Majestätschuldig erklärt. Schiller.

 

[IIc-35-1802-1803-0182]
183 Der Feldherr Iphikrates hielt diegierigsten u. wollüst. Soldaten fürdie tapfersten. Plut. Galb. |

 

[IIc-35-1802-1803-0183]
184 Bei den Sybaritenwaren Fischer, Aalhändl. und Purpurfabrikant.von allen Abgaben befreiet. Journal encyclopédique. 1786.

 

[IIc-35-1802-1803-0184]
185. Einem Sybariten war vom Zusehen des Pflügens,Kopfschmerzen als würden ihm die Sehnen zerrissen; da ers einem a. erzählte, bekam dies. Kopfschmerzen |

 

[IIc-35-1802-1803-0185]
186 Sybaritenliebten Zwerge und Affen sehr |

 

[IIc-35-1802-1803-0186]
187 Bei den Indiern in Guianamüssen die Weiber den Männ. dieHunde auf die Jagd nachtragen, auchunterwegs säugen. Lichtenberg

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0187]
188 Act of indemnity ist diefeierliche Amnestie die sich englische Minist.geben lassen, wenn sieirgend wicht.gegen ein Gesez handeln. Fränklin kleine Schrift. 2. Theil Übersez.

 

[IIc-35-1802-1803-0188]
189 Die NordAmerik. beantwort. nieet. einen öff. Vorschlag an dem Tage, da er geschah, aus Achtung. |

 

[IIc-35-1802-1803-0189]
190 Bei ihnen müss. in den öff. Versammlungen die Weib. alles merken und dem Kind überliefern |

 

[IIc-35-1802-1803-0190]
191 Ist da ein Sprecher fertig, lässetman ihm noch 5, 6 Minuten Zeit sichzu besinnen, nachzutragen |

 

[IIc-35-1802-1803-0191]
192 In den 13 Provinz. ist es ein Gesez,daß man kein öff. Amt so einträglichwerden lass., daß man sich der Einkünfte wegen es suche. |

 

[IIc-35-1802-1803-0192]
193 Hat man lange d. eine grüneoder Conservazionsbrille gesehen: sosieht, ohne sie, das Weisse röthlich aus - d. eine g rothe, so grünlich. |

 

[IIc-35-1802-1803-0193]
194 Als vor Fugger Karl V bei dem Kaminmit dem theuern Kaneel üb. Kälte klagte, warf erdessen Schuldverschreibung ins Feuer. L. Z.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0194]
195 Im Orient wird man nur an den Glied.verstümmelt von der Justiz dieman dopp. hat. L. Z. 1802.

 

[IIc-35-1802-1803-0195]
196 Ein Beisizer des hohenRaths muste 70 Sprachen kennen. |

 

[IIc-35-1802-1803-0196]
197 Kais. Maximilian, der allenFürsten für Geld diente, hielt ein livrerouge worin die 17Beleidigungen, die ihm Ludwig 12. von Frankr.angethan und die er rächen wolte. Er glaubteunter der kaiserlichen Würde sei auchdie päbstliche begriffen und hiessich Pontifex maximus. Die Welt I.

 

[IIc-35-1802-1803-0197]
198 Barlitaro: der Bliz trift niedie Nord (und Nordwest=) seite derGebäude, nur die Süd= u. Südöstliche. Hamb. Zeitung N. 144. 1802.

 

[IIc-35-1802-1803-0198]
199 Griechen: wem dieGötter nicht hold waren, dem gefielder Gesang der Musen nichtund Tiphöus krümte sich dabei unt. seinem Berg. Terpsich.

 

[IIc-35-1802-1803-0199]
200 In Schlesien heiss. der mänlicheRuprecht der Popelman, weibliche die Popelhole. Solvon Popielus II, einem poln. grausamenRegenten,

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

der nach damal. Sittenvon Mäus. gefress. wurde.Nach Flögel: von verpopeln odervermummen. Dessen Geschichte des Groteskekom.

 

[IIc-35-1802-1803-0200]
201 Lessing: der Schmaroz. parasitusist der Harlekin der Alten | Insignie: Striegel,Oelkrug und Stecken. - Flögel: vielleicht gab dasKochmesser an der Seite derKöche Anlas zur Erfindung derPritsche. |

 

[IIc-35-1802-1803-0201]
202 Nach einigen: Harlekin entstand mit Franz I, um den Kais. Charles Quint (Karl V)zu verspotten, wie harlot beimEngl. eine Hure heiss., weileine Charlotte die des Wilhelm des Eroberers war |

 

[IIc-35-1802-1803-0202]
203 Die Komödie aus dem Stegreifdes Italienischen. 12 Menschenspielen nach einem bloss. Entwurf (ilSoggetto), der bei einem Licht fürsie aufgestekt ist, 3 Stunden lang. |

 

[IIc-35-1802-1803-0203]
204 Brittann. brachte anfangs nichts alsSchlehen hervor. Fränklin

 

[IIc-35-1802-1803-0204]
205 Kais. in China: für jeden Müssiggängermus ein a. hungernoder frieren. |

 

[IIc-35-1802-1803-0205]
206 Die Sicherheit derHauptregierung gründet sich auf derVerschiedenheit undTrennung der Verfassung dereinzelnen Provinzen; daherstelten die Römer d. ein Edikt die ält.Geseze {Verfassungen}aller einz. unterjochten griechischenStaaten wied. her |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0206]
207. Sonst hies auch der Hanswurst Courtisan -jeder Akteur seinen Namen,der eine Königs=, der a. Tyrannen=Agent. Flögel

 

[IIc-35-1802-1803-0207]
208 Dem Hanswurst Schernitzy wurde zu Hamburgdas Abendmal 1692 versagt - dem Veltheim zu Leipzig. |

 

[IIc-35-1802-1803-0208]
209 Nicolai: auf der Schuchischen Bühne wurde im Extemporierenweit bess. gespielt als im Auswendiggelernten; jen. bild. auch mehr die Spieler | 157

 

[IIc-35-1802-1803-0209]
210 D. Sonnenfels Anlas wurde 1769 d.den Kais. alles Extemporieren verboten.|

 

[IIc-35-1802-1803-0210]
211 Darwin und Rezensent:junge Kerne tragen mehr Laub,recht alte geb. viele Blütenund Früchte. L. Z. N. 264 1802

 

[IIc-35-1802-1803-0211]
212 In Kairo ist ein Scheikh der Diebe,der die gestohlnen Sachen wied.zurükschaft. Posselts Europäische Annal. V St. 1802

 

[IIc-35-1802-1803-0212]
213 Die Araber halten Diebstahl am Tagefür edel, Nachts unehrlich. |

 

[IIc-35-1802-1803-0213]
214 Türken und Mamluken haltendiejenigenMenschenvon guter Herkunft sehr hoch, die gekauftworden sind (als ferne Sklav.) und

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

die Kinderder leztern haben schon wied. weniger Adel, als nichtgekaufte |

 

[IIc-35-1802-1803-0214]
215 Die Real Mästranza in SpanienNamen der 4adelichen Ritterkompagnie, deren Zwek dieVertheidigung der unbeflektenEmpfängnis und die Beföderungder Pferdezucht war Fischer.

 

[IIc-35-1802-1803-0215]
216 Bei den Langobardendurfte sog. der Fürstensohn nicht an desVaters Tafel erscheinen, wenn er nichtvon einem fremden Fürst dieWaffen erhalten hatte, wod. er mündig wurde. Blumauer üb. die Rittersch.

 

[IIc-35-1802-1803-0216]
217 So lang die Waff. der Frank.leichter waren, war man schon im 15 J. mündig - schwerer, 21. Esprits des loix. II I

 

[IIc-35-1802-1803-0217]
218 Vor den olymp. Spiel. wurdedem Jupiter muscar.ein Stier geopf., damit die Fliegennicht die Spieler plagten; sie sezten MJ. Sept. 1802

 

[IIc-35-1802-1803-0218]
219 Ackerman in Hindus: Böse in Thierleib., die ihnen ähnlich, gespert, um sie zu bessern, daß sie in bess. Wohnungen können. G. Forst. Reise aus Bengalen nachEngl., von Meiners übersezt

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0219]
220. Und tugendh. Seelen in Leiber, dievornehm und glüklich sind, z. B.Magistratspersonen |

 

[IIc-35-1802-1803-0220]
221 In Hindostan, wo man fast nur Vegetab. iss., ist die Zwiebel verboten - ab. bei Eid. istsie gegenwärtig |

 

[IIc-35-1802-1803-0221]
222 Wird einer beraubt, mus der Distriktdes Verbrechers entschädigen |

 

[IIc-35-1802-1803-0222]
223 Eine Witwe darf sich nicht mehr mitGold und Juwelen puzen,kein Fleisch Fische Butter ess., - nur Waizenbrod, nur1mal täglich - ihr Haar dem Verstorbnenopfern |

 

[IIc-35-1802-1803-0223]
224 Eine Indierin bekäme gröste Vorwürfe, könte sieles. und schreiben - ab. wohl dieTänzerinnen (H.) könnens, ohne welche kein Festund Gottesdienst gehalten wird. |

 

[IIc-35-1802-1803-0224]
225 Das Hügelfieber in Indien - vonschlechter Luft zwischen Bergen -zerrütt. den ganzen Körper, nur d.Queksilber geheilt. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0225]
226 In den mahommed. Reichen erbt der Fürstseine Diener |

 

[IIc-35-1802-1803-0226]
227 Bei Benares ein Hindus=Orden, der nie seineHände braucht, sich also füttern lässet p. |

 

[IIc-35-1802-1803-0227]
228 Im südlichen Indien Räder mit Sizen,worauf die Gäste umgedreht werden | auchin Rusland und Ägypten, nach Ledyard

 

[IIc-35-1802-1803-0228]
229 Schach Nadir am grausamsten d.seine starken Verstopfungen- Hofvolk sprach nur davon u. war des Lebens sicher u. froh, wenner eine Ausleerung gehabt | 2 B.

 

[IIc-35-1802-1803-0229]
230 Das Kaspische Meer wird bis an 20Seemeilen süss, wegen derhineinfallenden Flüsse - nur dan salzig,wenn der Wind aus Süd. stark weht |

 

[IIc-35-1802-1803-0230]
231 Sonst auch Bibeln an Kettengebunden. L. Z. Erg. 1802. N. 99

 

[IIc-35-1802-1803-0231]
232 Die alten Röm.vermumten sich am Neujahr in Thierhäuten, besond. Hirsche(solemnitas cervuli). Flög. Groteskekom.

 

[IIc-35-1802-1803-0232]
233 Am Tage der unschuldigen Kind. kamenbei dem Narrenfest (zu Antibes) dieLaien

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

brüder ins Chor, nicht diePriester; zogen zerrissenePriesterkleider an und verkehrt, hieltendie Bücher verkehrt, Brillen ohne Gläs.oder mit Pommeranzenschaal. p. |

 

[IIc-35-1802-1803-0233]
234 Zu Marseille führte manam Fest des h. Lazarus alle Pferde EselOchs. feierlich in der Stadt umh., dieMenschen tanzten Hand in Hand d. Gassen.|

 

[IIc-35-1802-1803-0234]
235 Am 3. Ostertag schlug in vielenLändern das Weib den Man,folgenden Tag umgekehrt | - damit sie im Feste nichtvon einander die ehlichePflicht foderten |

 

[IIc-35-1802-1803-0235]
236 Als in Sachs. der Priester Rupertus in der Christnachtdie Messe angefangen,tanzten Leute auf dem Kirchenhof - erverfluchte sie zu einem jährlichenForttanzen - ohne Ess., kein Regen aufsie, Kleid. ganz, tanzten sich in die Erdebis an die Knie, andie Hüften. Der Erzbischof Heribertus heilte sie.Viele behielten nochein lebenslanges Zittern |

 

[IIc-35-1802-1803-0236]
237 In 1 Stunde sindgewöhnlich 8 Schnerschnup. - in 1 Nacht 50 Benzenberg

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0237]
238 In Schweden hält maneine Sternschnuppe für eineebensterbende Seele |

 

[IIc-35-1802-1803-0238]
239 Lyonet lernte, da niemandseine Weidenraupen=Bemerkungenzeichn. wolte, es selbst - so dan. dasKupferstechen - endlich dasSeiltanzen, um zu zeigenman kan wasman wil |

 

[IIc-35-1802-1803-0239]
240 Gall: Kind. haben einegröss. Gabe zu beobacht. - verliert sich. Frorieps Darstellung

 

[IIc-35-1802-1803-0240]
241 Je gröss. das Rückenmarksloch, desto zäherdas Leben, daher Weiber einzäheres Leben als Männer |

 

[IIc-35-1802-1803-0241]
242 Die Griechinnen liess. sichEinlegstühle nachtragen um sich überalsezen zu können Gerning

 

[IIc-35-1802-1803-0242]
243 Berliner Zeitung vom 31 Aug. 1802: in Ostfriesland istdas 66 Kind unehelich geboren - in a. preuss.Provinzen das 31, 24, 21, 19, 17, 9te. L. Z.

 

[IIc-35-1802-1803-0243]
244 In Kairo wird die Mitgift der Brautunt. recht viele öffentliche Träger vertheilt,einer trägt oft kaum 1 Unze, damitsie reich scheine. Eleg. Zeitung

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0244]
245 Bei den Perlenfischerinnen ander Küste von Zeilon musdie Regierung 2 Zauberer bezahlen, die den Tauchern d. ihreGebete Zeremonien Muth gegen die Haifischegeben. Minerv. August 1802.

 

[IIc-35-1802-1803-0245]
246 In Ägypten wird meist der Arztumgebracht, wenn der (zumal vornehme) Kranke stirbt. Elegante Zeitung

 

[IIc-35-1802-1803-0246]
447 447] Zählfehler JP Fuchs: da nach Kirwan ein Strom brenbarerLuft ** vom Frühjahr bis Herbstvon Norden nach Süden fliessetund so beides umgekehrt: so gehen{fliegen} daherdie Zugvögel ihmimmer entgegen - Rezensent:nur Störche so hoch, a. tiefer, od. wieKrähen, Dohlen von Morgengegen Abend L. Z. 1802 N. 323

 

[IIc-35-1802-1803-0247]
448 Man halte eine kleineBouteille mit einem langenHalse ins Wasser mit ihrem Wein - wasdaran verfälscht ist, läuft insWasser. Thicknesses Reisen d. Frankr. p. p. 19.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0248]
449 (( Adams Anweisung zur Erhaltung des Gesichts. Dr Jurin: 2 Augen erscheint ein Objekt umden 13 Theil heller als 1.

 

[IIc-35-1802-1803-0249]
450 Bei Kindern undKurzsicht. ist der Augenstern weiter alsbei Erwachs. undWeitsicht. - bei Alten | enger,* bei denen er sichüberhaupt wenig ändert |

 

[IIc-35-1802-1803-0250]
451 Die Flüssigkeit in derKrystallinse wird mit denJahr. gelb; da es aberalmählich, merken wirs im Alter nicht.|

 

[IIc-35-1802-1803-0251]
452 Ledyard: die Arab. habenkein Wort für Freiheit,aber eines für Sklaven Cuhn Samlung von Reis. ins Inn. von Afrik. 2 B.

 

[IIc-35-1802-1803-0252]
453 Ledyard lobt wie gegen ihn inallen Ländern Schweden RuslandTartarei immer die Weib. am mitleid.gewesen. |

 

[IIc-35-1802-1803-0253]
454 Die Mongoler schreiben aufkleine Windmühlen Gebete; so oft sie sichumdrehen, ists eine Hersagungeines Gebets. Sievers Briefe aus Siberien.

 

[IIc-35-1802-1803-0254]
455 Die Viehbremen da stechen denmit blauer Kleidung am meisten.|

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0255]
456 Die asiat. Nomadenbegraben ihre Schamanen auf diehöchsten Berge |

 

[IIc-35-1802-1803-0256]
457 Die Kirgisen hängen Verbrech.zwischen 2 Kameele |

 

[IIc-35-1802-1803-0257]
458 Die pers. Tänzerinnenwerden nach dem Preis ihrer Nächtegenant, die zwanzig Tomans, die 60 Tomans. Danischmend

 

[IIc-35-1802-1803-0258]
459 L'Ombra eine Nachahmungdes span. Stiergefechts - Casco Helm (( -Manilla Armband - Espadilla Dolch - Basta starker Man - MatadoreStiertödter - Erzählungen von Fülleborn 3 J. 2 Quart.

 

[IIc-35-1802-1803-0259]
460. So oft der Stadt Amphikyen ein Unglükbevorstand, bekamen die PriesterinnenMinervens einen Bart. |

 

[IIc-35-1802-1803-0260]
461 Als die Spanier in Peru fragten:wie das Land heiss. "Peru" d. h. wirsind Fischer |

 

[IIc-35-1802-1803-0261]
462 In der Türkei wird einschlechter Arzt mit Glökgen am Hals d.die Strassen geführt, so oft er ausruft, mus

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

er Geld Strafe geben. Mikoscha Reise nach der Türkei 1 B. |

 

[IIc-35-1802-1803-0262]
463 Sonst wurden Meineidigemit einem Beutel um den Hals, worin 6Heller, auss. Lands verwies. (in Schles.). | 39.

 

[IIc-35-1802-1803-0263]
464 Herzog Boges Boleslaus 1320, der Verthuliche, versezte seine Städte und Kinder. |

 

[IIc-35-1802-1803-0264]
465 Als der h. Laurenz. auf der einenSeite gebraten war, rief er, ihn aufdie a. umzudrehen

 

[IIc-35-1802-1803-0265]
466 In Lond. ernährte sich einer dad.daß er sich an Räder der Kutschen hiengund drehen lies, währendseine Frau Almos. samlete |

 

[IIc-35-1802-1803-0266]
467 a) Ein kleiner Gegenstand leichter bemerkbar in seiner Bewegung als Ruhe - b) Ein Stern der d. das Fernrohr schwer gesehen wird, erscheint, wenn man es hin und her bewegt. Adams

 

[IIc-35-1802-1803-0267]
468 In zu grosser Augennähewerden zuerst die kleinenBuchstaben undeutlich, dan diegrossen. |

 

[IIc-35-1802-1803-0268]
469 Der Augen=Stern zieht sichzusammen, wenn dieGegenstände zu nahe gebrachtwerden |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0269]
470 Weitsichtige brauchen mehr Licht zumLesen als gesunde Augen |

 

[IIc-35-1802-1803-0270]
471 Beste Brillen, dieweder vergrössern noch verkleinern |

 

[IIc-35-1802-1803-0271]
472 Büsch: man brauche dieBrillen nicht beiGegenständen, die bald ferner bald näherkommen, z. B.Kartenspiel, weil nachder wechselnden Strahlenbrechungdas Auge sich immeranders stellen mus |

 

[IIc-35-1802-1803-0272]
473 Kurzsicht. lieben kleinen Drukund schreiben einekleine Hand |und haltenden Gegenstand gern schief, um ihn bess. zusehen

 

[IIc-35-1802-1803-0273]
474 Bechstein: der Embrio einerKuh hatte einen blauen Flek an derKopfstelle, wo diese hingeschlagen war - (( soein Hirschkalb 2Kontusionen an derKopfstelle wo das Thier mit 2 Kugelngetroffen war Bechsteins Naturgeschichte Deutschlands 1 B. 2te Auflage p. 17

 

[IIc-35-1802-1803-0274]
475 Linnée: jed. Körp.besteht aus dem Markprinzip (principiummedullare), das von der Mutt.herkomt - und aus dem Hautprinzip (pr.corti

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

cale) -das vom Vater - daher beiGewächsen die mänlichenGeschlechtstheile aus dem Holze, dieweiblichen aus dem Mark entstehen. |

 

[IIc-35-1802-1803-0275]
476 In Mensch und Säugthier sinddie Blutkügelgen sphärisch - in Vög. Amphib.und Fischen eirund - nur inder Blindschleiche zylindrisch. Der Diameterder menschlichen Blutküg. 1/200 '',beim Ochs. um 1/2 kleiner {beimFrosch 3 mal grösser} als beimMenschen p. Dah. keine Transfusion.

 

[IIc-35-1802-1803-0276]
477 Bei der Klapperjagd komt zuerstder Hu Fuchs zum d Wegschleichen, der daher zu erst geschossen wird - dan Reh - dan Hirsch - dan Hase, der kaum aufsteht |

 

[IIc-35-1802-1803-0277]
478 a) Pferde schlafen nur 2Stunden - b) sehen in dem Finstern - c)vomieren nie - d) wissen wo es nichtrecht richt. ist (von verborgenem Aas oderEule)

 

[IIc-35-1802-1803-0278]
479 Der König von Schwedensezte 1784 Prämien und Pensionen aufsPferdefleischessen, aus Fleischmangel und gab dasBeispiel. |

 

[IIc-35-1802-1803-0279]
480 Legt man den Esel mit 1Auge auf die Erde undbedekt das andere, bleibt er wie todtliegen |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0280]
281 281] Rückkehr zur richtigen Zählweise Esel ist unekel imEss.; ekel im Trinken, nur das hellesteWasser. |

 

[IIc-35-1802-1803-0281]
282 Um die Kuh in Holland vom Blökennach dem genomm. Kalb zuheilen, macht man einen Schnit in ihrOhr. |

 

[IIc-35-1802-1803-0282]
283 Bei dürrer Witterung fress.die Schafe den Gänsekoth mitgröster Gier |

 

[IIc-35-1802-1803-0283]
284 Ein Stöhr befruchtet oft 70 Schafe in 1 Nacht|

 

[IIc-35-1802-1803-0284]
285 (( Nach derpreussischen Taxordnung fürMedizinal Pers. vom 30 Ap. 1802:)) alle Instrumente,die der Wundarzt beiWasserscheuen anwandte, sind kassiert. L. Z. N. 369. 1802

 

[IIc-35-1802-1803-0285]
286 Bouviers-Desmortiers: eine Frau gebarwechselsweise ein taubesund ein hörendes Kind|||

 

[IIc-35-1802-1803-0286]
287 In Liefland sonst der zweigliederige Segen (der Herrlasse leuchten sein Angesicht über euchund sei euch gnädig) Gräven wolte 1718 dendreigliederigen aus 4. Mos. VI, 24=26

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

einführen -Streit der Geistlichkeit - dagegen,endlich den 19 Aug. 1733 der dreiglied.eingeführt. p. 448 Gadebusch livländische Bibliothek 1B.

 

[IIc-35-1802-1803-0287]
288 Hat der Sines. zu viele Kind., sodarf er das neugeborne "dem Flusgott opfern", (( d. i.mit einem Kürbis um den Hals, der denKopf üb. dem Wass. hält, darein werfen. DieRegierung hat besondere Leute,die solche Kind. aus dem Wass. ziehen, ((und ernährt sie. Makartney Gesandschaftsreis. nach China

 

[IIc-35-1802-1803-0288]
289 Als der Herzog von Bourgogne,Schül. des Fenelon, von den Provinz.ihre Beschwerden foderte, lief. 42Folianten ein. Herd. Briefe über die Human. B. 4 {Samlung}

 

[IIc-35-1802-1803-0289]
290 Herder: die schönstenGedichte auf Laura machte Petrarka nach ihrem Tod. |V.

 

[IIc-35-1802-1803-0290]
291 Herder: in Athen entstanddas Theatro zu Aeschylus Zeit aus demGefühl der Freiheit unddes Siegs üb. den gross. König; so inFrankreich und Engl. immer zur Zeit gross.Begebenheiten, um sie auch so zu sehen ||

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0291]
292 Herder: Kind. bild. dieGriechen selten; ausser schon so erwachs.,daß sie spielten || VI.

 

[IIc-35-1802-1803-0292]
293 Herder: a) unsereweibliche Kleidung entsprang aus derLendenschürze der Wild. und aus demMieder. - b) Die mänlicheKleidung aus dem Bedürf. zureiten. | VII

 

[IIc-35-1802-1803-0293]
294 Herder: sobald manschreiben lernte, verlor die Poesie vonihrer Macht, da sie vorh. Geschichteund alles allein vortrug; und Prosa kam aufVII

 

[IIc-35-1802-1803-0294]
295 Synesius wurdeanno 410 Bischof zu Ptolemais unt.der Bedingung, daß er seine Fraunicht verlass. unddie Auferstehungder Todten nicht glaubendürfe ||

 

[IIc-35-1802-1803-0295]
296 Bei den Griech. dientedie Musik der Poesie, richtete sich nachSylbenmaas - bei den Neuern umgekehrt||

 

[IIc-35-1802-1803-0296]
297 Bei den Arab. poet. Gesez, in einem Gedicht denPropheten, dan die Liebe, dan dieTapferkeit zu besingen ||

 

[IIc-35-1802-1803-0297]
298 Beim d Araber gewöhnlich, lange Reden hindurch denselben Reim beizubehalten ||

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0298]
299 Die verfalne Römersprache hies zuleztrustica, eine Bauernsprache ||

 

[IIc-35-1802-1803-0299]
300 In Rom schrieben nichtSklaven, nur Feldhern, StaatsmännerKaiser. | VIII

 

[IIc-35-1802-1803-0300]
301 Wie d. das ägypt. Schilf die Rhapsodenverstumten, so d. die Erfindungdes Lumpenpap. die Provenzalen, Minnesinger p. ||

 

[IIc-35-1802-1803-0301]
302 Man zählt 56 Verlezungendes öffent. Worts (foi) von Heinrich IV bis zumMinisterium des Kardinals von Loménie. Chamfort. IV

 

[IIc-35-1802-1803-0302]
303. Die physisch., naturhist., chemisch.Autoren waren stets sanften und ***heitern Gemüths; die politisch., moralischen p.trübe und wild, weil jenedie Natur studiert, diese dieGeselschaft. |

 

[IIc-35-1802-1803-0303]
304 Bei keinen Wilden gab es einenNarren (fou), Selbstmörder {II}und einen Wilden, der dasgesellige Leben vorzog |

 

[IIc-35-1802-1803-0304]
305 In Girmont in Oberlothring., wo ein Herr durch 29Prozess. die Bauern arm gemacht, zwangen sie ihm beiseiner Emigrazion die Rükzahlung

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

ab; einer, der dess. Parthei nahm, wurde auf 1 Monatlang verurtheilt, adelich zu sein, undwurde Marquis Colas begrüst. Frankr. 10. St. 1802

 

[IIc-35-1802-1803-0305]
306 Montesq. konte nicht selbstschreiben; und das machteseinen Stil viell. so abgerissen. Zuweil trieb ers 3Stunden bis ihm eine Idee einfiel, sobei dem Gleichnis mit demDespotism. Melanges de Md de Necker 2. T.

 

[IIc-35-1802-1803-0306]
307. Plutarch: der ältere Katohatte eine Geschichte ohne Namen gemacht, nur gesagtdem Konsul, der Armee p. |

 

[IIc-35-1802-1803-0307]
308 ich in meinen Exzerpten Büffon: man schreibt nie gut vordem 40. Jahr. |

 

[IIc-35-1802-1803-0308]
309. Die Frauvom Hause mus jeden, der ins Zimm. trit,anreden u. eine kurze Unterredunganspinnen - dan kan sie ihn aufimmer lass., aber nicht die ein Weib. |

 

[IIc-35-1802-1803-0309]
310 Einen Inferieuren rede manmit seinem Namen an; miteinem Obern wär' es eine z * Familiarität |

 

[IIc-35-1802-1803-0310]
311 Sedaine lies seine Stücke inder Probe stum, nur d. Pantomime vonden Akt. probieren; kont' er den Versnicht errathen undverfolgen, so wurde schlecht gespielt|

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0311]
312 Den Leuchtthurm von Plymouth kan manlang von a. Uferlichternnicht unterscheiden, bis man ihnvon Zeit zu Zeit zu bedecken erfand.|

 

[IIc-35-1802-1803-0312]
313 Im Pflanzenreich haben diemeisten Blumen darum nicht 4 Blätt.,sond. fünf (die botan. Lieblingszahl) wegender Wirkung der 4 Winde |

 

[IIc-35-1802-1803-0313]
314 Md Geoffrin. sich ein Gesez,täglich 2 Briefe zuschreiben |

 

[IIc-35-1802-1803-0314]
315 Büffon: aus der Bildungdes Schnabels erklären sich alleGewohnheiten eines Vogels |

 

[IIc-35-1802-1803-0315]
316 Thomas Corneill logierte üb.seinem Bruder Peter C.; dieser erriet aus demFenst. von ihm einen Reim, jenereinen Gedanken. | 1 T.

 

[IIc-35-1802-1803-0316]
317 Der Clairon wurdesterbend genothtauft in einemCarneval, der Curé thats als Harlekin, sein Vicaireen gilles. |

 

[IIc-35-1802-1803-0317]
318 Zizeros Reden ans Volk warenlang ans Volk, konzis an den Senat. Md. Necker: bei gemeinen und vornehmen Individuen mus mans gerade umkehren |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0318]
319 Man mus seine Phrase mitkeiner Einsylbe schliessen. |

 

[IIc-35-1802-1803-0319]
320 Man hielt in der Höhledes Minervenstemp. zu Atheneinen heiligen Drachen, er gabmonatlich ein Augurium ob erden Honigkuchen fras od.nicht. Böttiger.

 

[IIc-35-1802-1803-0320]
321 Bei den Griechenvertrieb man d. Lorbeer bös. Geister. |

 

[IIc-35-1802-1803-0321]
322 Von Langens Grammatik sind 100,000 Exemplare dibitiert. Falk.

 

[IIc-35-1802-1803-0322]
323 Sonst wurden in Frankf. a. M. alleNachrichten von verlornen,oder wiedergefundenenSachen von der Kanzelverlesen. Schwarzkopf.

 

[IIc-35-1802-1803-0323]
324 Wren: die Kreuzfahrer sahendie runden Gebäude derSarazenen, machten eine Brüderschaft,wovon der 10te Aufseher war,und baueten Kirchen, herumreisend,hiess. Freimäuerer. Adrast.

 

[IIc-35-1802-1803-0324]
325 Der Haifisch hat Piloten, die ihm den Raubzeigen - um das Krokodil ausserdem Wass., sizen Pelikane gern - dieweissen Reiher oder Ochsenhüter um dieBüffel. Voigts Magazin

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0325]
326 Captain Sowden: in einer Höhe von15000 Fus hört' er alles hinauf, aber sich verstandendie Luftfahrer kaum. |

 

[IIc-35-1802-1803-0326]
327 Die Töchter desStachelschweinmenschen hattenkeine Stacheln |

 

[IIc-35-1802-1803-0327]
328 Bonnet zog Pflanzenindem er den Samenzwischen den feuchten Blätt.der Folianten säete. Falk.

 

[IIc-35-1802-1803-0328]
329 De la Place und Chladni: die herabgefalnenEisensteine können geworfne vulkanische Produkte desMonds sein. Vauquelin: bestehen ausKiesel=Bittererde, Eisen, Nickel und Schwefel. Aufder Erde keine solchen. Dader Mond keine Athmosph. wirkt der Wurfdesto stärker

 

[IIc-35-1802-1803-0329]
330 Herder: die Orientaler: 2 Wesen,verpflichtete (Menschen) und befreiete (Thiere)

 

[IIc-35-1802-1803-0330]
331 Die Jesuiten tragen inChina als gelehrte Mandarinen einen Schwan auf der Brust |

 

[IIc-35-1802-1803-0331]
332 Die sines. Soldatenbilden bei ihrer Evoluz.Blumen, legen sich als Blätt. aufdie Erde.

 

[IIc-35-1802-1803-0332]
333 Das Beutelthier nur 14 Tage trächtig, Junge kaumErbs. gros, kleine Scheiden; dah. im Beutel ernährt. Blumenbach L. Z.

 

[IIc-35-1802-1803-0333]
334 Plinius: der erste Zeichner wareine Liebhaberin. Wieland Wieland] aus C. M. Wieland: Beyträge zur geheimen Geschichte der Menschheit.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0334]
335 Der Arzt Gachet de Beaufort wil in der Leberseiner Alpenschafe 70 ausgewachs. weisseSchmetterlinge gefunden haben. Büffon. - Sindwahrscheinlich Egelwürmer. BechsteinsNaturgeschichte der SäugethiereDeutschlands 2terTheil

 

[IIc-35-1802-1803-0335]
336 Böcke werden in Pferdställen leichternährt von herabfallendem Futt.; ab. siedürfen keine Hörner, die Pferdekeine Schwänze hab., die sie ihnensonst abfressen. |

 

[IIc-35-1802-1803-0336]
337 Es giebt auch Böcke mit Euter, dieman melkt. 1786 In Waltershausenein Paar. | p. 420

 

[IIc-35-1802-1803-0337]
338 Die Gemsen treib. sich auf derhöchsten Höhe das Thillmesser (eine ArtHirschfänger) von selbst in die Seiteund stürzen hinab |

 

[IIc-35-1802-1803-0338]
339 Der Leibmedik. Möhsen stelte in jedes Bücherfachein Buch in neuen Juchten eingebunden dau. dorthin - der Geruch vertrieb dieWürmer. R. A. 21. 1803 )

 

[IIc-35-1802-1803-0339]
340 Die Rehziege geht 5 Tage vor dem Gebähren(Sezen) jeden Tag etlicheStunden weiter fort, bis sieausbleibt und gebiert, aus Furcht, derVat. fresse die Kinder|.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0340]
341 Fast bei allen wild.Thieren ist das Mängen zurBegattungs=, Weibgen nach derGeburtszeit am grausamsten |

 

[IIc-35-1802-1803-0341]
342 Ein guter Schweishund jagt erst dasgesunde Wildpret weg und sucht dan die Fährtedes angeschoss. Thiers |

 

[IIc-35-1802-1803-0342]
343 Die hartnäckigen undungelehr. Hühnerhunde werden die besten |

 

[IIc-35-1802-1803-0343]
344 Der unt. den Windhunden, der denHasen herbeizutragen gewöhnt ist, heiss. der Ritter|

 

[IIc-35-1802-1803-0344]
345 Der nakte oderbarbarische Hund (chien turc Buffon) hat keine Haare,wegen Klima und Hize |

 

[IIc-35-1802-1803-0345]
346 Hund frisset Gras, um diespizen Knochensplitter, da es unverdauet fortgeht,darein zu wickeln |

 

[IIc-35-1802-1803-0346]
347 Wo viel Saffian gemacht wird, inFrankreich und Levante, hält mandie Hunde blos ihresbaizenden Kothes wegen |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0347]
348 Glaube: baumwollene Dochte mit HundsOhrenschmalz bestrichen, in grüner Lampemit Oel angebrant, machen daß alleMenschen Hundsköpfe zu habenscheinen |

 

[IIc-35-1802-1803-0348]
349 Der Wolf scheuet gespante Stricke undThore und springt lieb. üb. Mauern |

 

[IIc-35-1802-1803-0349]
350 Sonst: der Wolf fresse, eh er verfolge,viel Erde, um schwer. und fester zu sein|

 

[IIc-35-1802-1803-0350]
351 Steller: Kamtschadalen: vonZwillingen ist stets ein Wolf zu 1der Vater |

 

[IIc-35-1802-1803-0351]
352 Sonst: der Luchs das kürzesteGedächtnis und wisse niewohin er seinen Raub verscharret. |

 

[IIc-35-1802-1803-0352]
353 Vielfras komt her von Fiällfraß, d.h. Bergfras. |

 

[IIc-35-1802-1803-0353]
334 Die Norweger:der Bär fütt. von 3Jungen nur 2 auf, das 3te wird einVielfras |

 

[IIc-35-1802-1803-0354]
355 Das Wiesel fängt man oft,indem es gierig bis in den Tod die Mausim Maul behält. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0355]
356 Wie ein feuriger Strahl fährt Nachtsder elekt. Flusotter d. das Wasser. |

 

[IIc-35-1802-1803-0356]
357 Flusotter friss.die Fische mit verschloss. Augen u.der Jäger mus so lang warten bis erwieder frisset. |

 

[IIc-35-1802-1803-0357]
358 Maulwürfebereiten Erdfälle, indemdas Wass. d. ihre Höhlen unterminiert |

 

[IIc-35-1802-1803-0358]
359 Es giebt nur Hundeigel,die Schweineigel sind entw.Weibgen oder Jungen; derselbeIrthum bei Dachsen. |

 

[IIc-35-1802-1803-0359]
360 In Provinz Utrechtkommen jährlich auf 5 Manspers. 4Utrechter Anker Brantwein, den Ank. zu44 Kannen sächs. gerechnet. L. Z. 1803. N. 29. )

 

[IIc-35-1802-1803-0360]
361 Darwin nimt 12 Sinne an,eigentlich 5. S.und 7 Gelüste. Pieris. Litt. Z.)

 

[IIc-35-1802-1803-0361]
362 Dieenglische Nazionalschulden in englischenKronthalern zu zählen brauchte einer 46 Jahreund 275 Tage - sie zu transport., 10Centner aufs Pferd, 106,117Pferde. Minerv. Okt. 1802. )

 

[IIc-35-1802-1803-0362]
363 Bär. undWölfe fallen keinen Wagenan, der ein langes Seil nachschleppen lässet. Genius des 19 J. )

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0363]
364 Das Igel Auge hatkeine wäss., und keine glasartige, nurdie Krystalfeuchtigkeit an derdie Nezhaut unmitt. sizt. |

 

[IIc-35-1802-1803-0364]
365 Igelfrisset gern spanische Fliegen,woran a. Thiere sterben. |

 

[IIc-35-1802-1803-0365]
366 Damit die Hamst.den Winterschlaf bekommen, hilftnicht blosse Kälte nichts, sond. zugleich erst Eingraben in der Erde, Bewahren vor Luft |

 

[IIc-35-1802-1803-0366]
367 Der erste Donner solden Hamster aus dem Winterschlafwecken |

 

[IIc-35-1802-1803-0367]
368 Alpen=Murmelthiere schlafenim Wint. fet ein, wornach mager | hingeg. der Haselschläfer nochfet |

 

[IIc-35-1802-1803-0368]
369 Das Fet der Siebenschläf. bleibt inder gröst. Kälte flüssig. |

 

[IIc-35-1802-1803-0369]
370 Eichörng. blut. Krieg bei der 1ten Begattung im Jahr;bei der zweiten Friede |

 

[IIc-35-1802-1803-0370]
371 Seiltänz. nahmendas pulveris. Gehirnder Eichhörnchen geg. Schwindel|

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0371]
372 In Rusland iss. man die Has. nicht,braucht nur das Fell |

 

[IIc-35-1802-1803-0372]
373 Kazen und Eul. fress.die Fledermäusse |

 

[IIc-35-1802-1803-0373]
374 Wenn man dieFledermaus in Kellern sieht,wird es kälter |

 

[IIc-35-1802-1803-0374]
375 Der Seehund oderKalbsrobbe speiet immer Wasser aus, um sichden Weg schlüpfrig zu machen |

 

[IIc-35-1802-1803-0375]
376 Wenn der Seehund auf demLand oder Eis schläft, ist seine Nase stets nachder See hinausgerichtet. |

 

[IIc-35-1802-1803-0376]
377 Seehund lernteküss., die Worte Pap. Mama nachsprechen. | p. 1208.

 

[IIc-35-1802-1803-0377]
378 Das Horndes Einhorns - nämlich der Zahndes Narwals - kostete sonst 1000 Taler,jezt 8, 20.; wird zu Kunstsachenverarbeitet.

 

[IIc-35-1802-1803-0378]
379 Schweinen sind Flachsfelder tödtlich. |

 

[IIc-35-1802-1803-0379]
380 Nur dievornehmen Mameluken haben als Freie, ganze Bärte; dieniedr. nur an der Oberlippe. Denon. L. Z. N. 39. 1803

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0380]
381 DerMensch p. Pflanzen Thiere ist am Morgenerregbarer als Abends. Röschlaub Pathog. - So ist imFrühjahr mehr als im Herbst

 

[IIc-35-1802-1803-0381]
382 Menschendie lange Hunger gelitten, sehr erregbar | So auchnach jedem Verlust von Säften. |

 

[IIc-35-1802-1803-0382]
383 Jed. grosse Kumm.,Laxanz, Blutverlust giebt höchste Erregbarkeit

 

[IIc-35-1802-1803-0383]
384 Krämpfe undgro Konvulsionen auf zu grosse Aderlässe weichen nur stärkenden Mitteln, so die Delirien, gewalts. Bewegungen der Glied. bei hohem Fieber Grade. |

 

[IIc-35-1802-1803-0384]
385 Ascogephyri sindBrücken aus Schläuchen mit Strohgefüttert, worüb. Bretter gelegt, (( sonst beiGriechen und Spaniern Rosenthals Enzyklopädie der Kriegswissensch. 1 B.

 

[IIc-35-1802-1803-0385]
386 Sonst: die Armee, die eineFestung angreift müsse 10 mal so stark sein als dieBesazung; jezt oft 7, 6 mal |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0386]
387 Türken fliehensogleich als ihre Musik aufhört |

 

[IIc-35-1802-1803-0387]
388 WennTürken von allenSeiten angreifen wollen,wird das Zeichen mit Rauchgegeben. |

 

[IIc-35-1802-1803-0388]
389 "Er verändert das Klima" heissetbei den NordAmerik.sterben. BardenAlmanach von Münchh. 1802

 

[IIc-35-1802-1803-0389]
390 Da entgeg. Klima entgeg. Mängel u. Vorzüge haben:so mus z. B. Frankr. seine Pferdeverbess. d. solche aus wärmeren od. kältern Ländern.Buffon h. n. Cheval.

 

[IIc-35-1802-1803-0390]
391 Bei allen ThierenHinterfüsse stärker u. früherausgewachs. als dieVorderfüsse und Arme ||

 

[IIc-35-1802-1803-0391]
392 Zwischen Pferd= undMenschen=Gerippen die stärksteAehnlichkeit ||

 

[IIc-35-1802-1803-0392]
393 Die trägsten Thiereschlafen nicht am meisten od. tiefsten,z. B. Ochsen | Boeuf.

 

[IIc-35-1802-1803-0393]
394 Der Esel ist nicht einausgeart. Pferd, sond. das Pferd ein vervolkom.Esel, das Schaf eine zärt. Ziege. | Chevre.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0394]
5. Beckmanns Geschichte der Erfindungen B. 4

 

[IIc-35-1802-1803-0395]
22 Pièces interess. et peu connues

 

[IIc-35-1802-1803-0396]
28 Klopstocks grammat. Gespräche

 

[IIc-35-1802-1803-0397]
39 Schützens holsteinisches Idiotikon

 

[IIc-35-1802-1803-0398]
53 Buhlens Geschichte der Philosoph.

 

[IIc-35-1802-1803-0399]
61 Mencken de Charlatan. erudit.

 

[IIc-35-1802-1803-0400]
71 Richardson über die morgenländ. Literat.

 

[IIc-35-1802-1803-0401]
89 Meiners Geschichte des Verfalls der Römer

 

[IIc-35-1802-1803-0402]
116 Denis Lesefrüchte B. I. - 121 B. 2.

 

[IIc-35-1802-1803-0403]
124 Jakobsons techn. Wörterbuch Band 1

 

[IIc-35-1802-1803-0404]
128 Weikards Leben

 

[IIc-35-1802-1803-0405]
131 Schwedenborgs Philosophie von Oettinger

 

[IIc-35-1802-1803-0406]
137 Mannerts Geschichte der Vandalen

 

[IIc-35-1802-1803-0407]
153 Wagners neue Gespenst. B. 1

 

[IIc-35-1802-1803-0408]
172 Schillers Niederlande

 

[IIc-35-1802-1803-0409]
188 Fränklin kleine Schriften B. 2

 

[IIc-35-1802-1803-0410]
200 Flögels Geschichte des Grotesk Komischen - 232

 

[IIc-35-1802-1803-0411]
212 Posselts Annalen

 

[IIc-35-1802-1803-0412]
219 Forsters Reise aus Bengalen nach Engl.

 

[IIc-35-1802-1803-0413]
449 Adams zur Erhaltung des Gesichts - 467

 

[IIc-35-1802-1803-0414]
459 Erzählungen von Fülleborn

 

[IIc-35-1802-1803-0415]
474 Bechsteins Naturgeschichte Deutschlands

 

[IIc-35-1802-1803-0416]
289 Herd. Briefe die Humanität

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-35-1802-1803-0417]
306 Mélang. de Md Necker

 

[IIc-35-1802-1803-0418]
335 Bechsteins Naturgesch. der deutschen Säugthiere

 

[IIc-35-1802-1803-0419]
381 Röschlaubs Pathog.

 

[IIc-35-1802-1803-0420]
385 Rosenthals Enzykl. des Kriegswissens

 

[IIc-35-1802-1803-0421]
390 Büffon Cheval etc.