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Faszikel IIc-40-1808-1810
Seiten: ohne Zählung | Einträge: 654
 

Transkription und digitale Edition von Jean Pauls Exzerptheften Vorgelegt von: Sabine Straub, Monika Vince und Michael Will, unter Mitarbeit von Christian Ammon, Kai Büch und Barbara Krieger. Universität Würzburg. Arbeitsstelle Jean-Paul-Edition (Leitung: Helmut Pfotenhauer) Förderung: Fritz Thyssen Stiftung (11/1998-12/2000) und Deutsche Forschungsgemeinschaft (01/2001-12/2005) Projektleitung: Michael Will Gesamtleitung: Helmut Pfotenhauer Transkriptionsgrundlage: Nachlass Jean Paul. Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Fasz. IIc, Band 40 Bearbeitungsschritte: 02/07/2002 MV Beginn der Transkription Ende der Transkription 13.5.2003 ST Autopsie Berlin abgeschlossen

Exzerpten 40. Band Jenner 1808. Jean Paul 1808

 

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Exzerpten.

 

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40. Band

 

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Jenn. 1808] Band lose als letzter in ursprünglich festgebundenem Sammelband der Bände 2c36-2c40. Bände haben sich fast vollständig aus dem Festeinband gelöst. Bei Bd. 40 ist Literaturverzeichnis am Ende auf rückwertigen, festen Einband aufgeklebt. Lesbarkeit gut. 2 eingelegte Blätter, siehe Transkription. ST, Berlin 13.5.2003.

 

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1. Muhammed erlaubt einen Sklaven nur 9 Jahre zu haben - beim Tod des Herrn sind sie stets frei. Konstantinop. und Petersburg.

 

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2. Suworof gab für das Wort: man kann nicht wissen - den Offizieren Arrest, Stabsoffiz. Stubenarrest |

 

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3 In Norwegen zieht man auf einer Insel eine Mövenart (alca arctica) ihrer Federn wegen aus ihrer Höle mit einem Haken heraus, in den Schwanz des ersten herausgezogenen beißt ein 2ter, in dessen eine dritte p. oft ein Dutzend auf einmal. Morgenbl. S. 796

 

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4. Bei den Tungusen ist das Gebäude laut. Dach. Voyage de Corneille le Brun par da Moscovie etc.

 

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5 Im Jahr 1806 liefen von 95Kometen 48 vorwärts, 47 rückwärts. Es bestätigte sich daß nach Lambert die Anzahl derKometen wie das Quadrat ihrer Perihelienzunehme; zwischen dem Marsund Jupiter liefen diewenigsten. Bode's astr. Jahrb. 1809.

 

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6 Humboldt: die Otomaken ess.fetten Letten od. Töpferthon, an 1 Tage oft 5/4Pfund. - Der Wintervorrath ist ein Erdhaufen. Inallen Tropenländ. haben dieMenschen eine Begierde darnach Kind. mußman nach dem Regeneinsperren, damit nicht Erde fressen.Letten=Kuchen auf Märkten verkauft

 

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7. Der Superintendent Gordes ließ 1725 in Wismar eine Predigtdrucken 62 1/2 Bogen in 4. Morgenblatt. Petersen

 

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8 Otaheitier: jede Krankheit habe ihnen eineuropäisches Schiff gebracht, eines die Ruhr,eines den Buckel p. Modenzeitung

 

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9 Seide bedeutet in der Harems=Sprache: fortvon mir - Kleines Geld: ich habe ein verwund. Herz - Häubchen: such direine a. Liebe Morgenblatt.

 

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10 Wenn Fische in Weinsauce gar gekocht sind: dann ist der äußereBoden der Pfanne trotz des Feuers kaltgeworden. Museum des Wundervollen 6 B. 3. St.

 

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11 Der König Frempung, zu Akim auf derGoldküste hatte noch keinen Weissen gesehen, hieltden Perücken=Zopf des Buchhalters Kamp für dessen Schwanz,und alle Kleid. fürKörpertheile; nakt sagt' er endlich: Ja, du bistwirkl. ein Mensch, ab. weiß wie derTeufel |

 

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12 Trimolt: ein Staar machte zuletzteine Trompet. nach. )

 

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13 Will ein Kameel (sonst die beste Mutter)das Thier nicht säugen: so bindetman

 

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bei den Mongolenbeide an verschiedne Pfähle, spielt eine rührendeMusik - es weint u. läßt es dann saugen |

 

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14 Kasmanhueber in Nikolsburg hatte einenAbscheu vor allem Brod; Im 3 tägigen Fieber Sehnsuchtdarnach - geheilt dad. - dann wied. den alten Abscheu|

 

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15 Die amerikan. Beutelthiere die Jaquin nach Wien brachte, frassen einand. ohnedie geringste Gegenwehr den Schwanz abund starben - dasübrigbleibende fraß seinen eignenund starb |

 

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16 In Weißrußland bekommt der Bauer Peitschenhiebe aufbloßer Erde liegend, der Adeliche aber (Schlachtsitz) auf Leinwand oder einemTeppich. L. Litteratur Z. 1807 p. 2042

 

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17 Vor dem Landfrieden waren nur mündlicheAkten=Bescheide u. durch mündliche Boten zugeschickt;bis man endlich alle mündlichenAkten und Bescheide bei 20Reichstaler Strafe verbot. Staats=Anzeig. II p. 427

 

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18 Im 17 Jahrh. hatte man Münzen Schnapphahnen 24Kreuzer obwol oft mehr und weniger geltend- Mönchsköpfe 25 Kreuzer - Philipper 1 Gulden 40 Kreuzer- Halbphilipper 50 Kreuzer - Quintphilipper 20 -Halbquintphilipp. 10 Kreuzer. - Jakobiner 24 Kreuzer.D. Museum

 

[IIc-40-1808-1810-0022]
19 Sonst wars in Vened.unverh. Jünglingen nicht erlaubt,zahlreichen Gastmälern undHochzeiten beizuwohnen. T. Merkur Okt. 1782

 

[IIc-40-1808-1810-0023]
20 Im J. 1335 da verordnet,daß kein Gastmal von Michaelis bisOstern gehalten werde, auß. unter Verwandten, u. nurzwei Stunden in die Nacht hinein. ||

 

[IIc-40-1808-1810-0024]
21 Da Lykambes dem Archilochus nicht seineTocht. gab, so machte er so gift. Jamb., daß beide u. die 2 a.Töchter dazu sich erhängt. Wieland zu Horaz.

 

[IIc-40-1808-1810-0025]
22 Im 15 Säk. färbte und vergoldeteman die Speis., grüne rothe gelbeMandelmilch z. B. - das gebackne Geschachzabels, zeigte auf geschnittene Schachbretsfelder. - MJ. 1808 Februar

 

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23 Zwerge und Stummebegleiten stets Großherrn - auf einem Zwerg steigt eraufs Pferd - der Kaputan Pascha Hassan ihm sogar

 

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einenVerschnittenen der taubstum einäugiglahm einhändig war,das Höchste. Moden Zeitung

 

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24 Noch kein Flötenspieler hat die Hälfteder Flötentöne gehört. Nach Lambert lassen sich aufeiner Flöte mit 1 Klapp. 128 Tönehervorbringen - die Nebentöne ausdiesen machten einedreifache Vermehrung - Vollends eine Flötemit 5 Klappen. Musik Zeitung 1807 Dezember

 

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25 Currie: bei demTyphösen Fiebern, demgelben p. inder 1. und 2 Periode, aber währendder Hitze, nicht währenddes Fröstelns - beim Scharlachfieberanfangs hilft kalt. Sturzbad. J. L. Z. 1808 N. 31.

 

[IIc-40-1808-1810-0029]
26 Talmud: jeden Tag ist Gott 1Augenblick - d.h. so lang alsman ein 2 sylb. Wort ausspricht - mitden Menschen unzufrieden; u. indiesem kann man seinemNächsten bei ihmschaaden. Eman.

 

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27 In Ägypten alle daverehrten Thiere zu Mumien gemacht -ausgenommen Esel und Pferde - , Hunde, Schakals,Krokodile, Böcke p. L. L. Z. 1808.

 

[IIc-40-1808-1810-0031]
28 Pausanias: selbst dieLiebe und die Grazien (wiedie a. Götter) wurden in Griechenl.anfangs d. einen unbearbeit. Klotz oder viereckten Steindargestellt. Winkelmann.

 

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29 Ro Sismondi: Rotharis, der König derLombarden setzte Todesstrafe auf jeden, der ausseiner Provinz zu fliehen suchte Leg. Longobard. T. I. P. 2. Auch auf die, die die Fluchtbegünstigten. Europäische Annal.

 

[IIc-40-1808-1810-0033]
30 Sismondi in seiner histoire des républiques italiennes du moyenage: die italienischen Städte im 13 Säk., wählten nur Kaufleute oder Bürg. aus dem Mittelstande zu ihren Obern, Adel ausgeschloss.; in Modena ein "Buch des Adels", worin die Edelleute u. die Bürger standen, die für Mitschuldige der erst. erklärt waren u. unfähig zur Stelle |

 

[IIc-40-1808-1810-0034]
31 Wer bei den Wilden umden Hafen Braslin in der Südsee auf denSchatten des Königs tritt, wirdgetödtet. Découvert. des François dans le Sudest de la rom.Guinée. Morgenblatt.

 

[IIc-40-1808-1810-0035]
32 Wenn Braut u. Bräut. sich geküßt beider Verlobung: so fiel beim Todder Braut od. ihren Erben die Hälftedes Vermögens zu. Morgenblatt

 

[IIc-40-1808-1810-0036]
33 Bei den Alten war,da jedes Glied einerGottheit geheiligt war, ein Kuß aufdass. eine Verehrung derselben. |

 

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[IIc-40-1808-1810-0037]
34 In vornehmen, nicht ingemeinen Ehen kann wegen Schimpfwortengeschieden werden, nach dempreussischen Landrecht. Doberneck.

 

[IIc-40-1808-1810-0038]
35 Schlegel der Arzt: derWeichselzopf kommt bei den Polen blosvom glatten Abscheerendes Kopfhaars L.L.Z.

 

[IIc-40-1808-1810-0039]
36 Cicero's Abhandlung de Gloria war noch im 16 Säk., ein Arzt Alcyonius machte sie sich zu eigen und gab Stücke davon in seiner von dem Exil. Traité de la République Archiv. Litterair. de l'Eur. N.XLVI

 

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37 Gemeine ab. faMeinung: Das Kartenspiel wurdevon einem Franzos. für denwahnsinnigen Karl VI vonFrankreich erfunden zurZerstreuung; war ab. schon im 14 Säk. in Deutschl.erfunden. D. Merkur 1783 p. 63

 

[IIc-40-1808-1810-0041]
38 Der von Rauber u. ein span.Grande wollten beide das Fr. von Scharfeneck, das Kaiser Maximilian in der Türkei erobert- der sollte sie bekommen, der den a. ineinen Sack gesteckt - Beide stark; Rauber gewan. |

 

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39 Le Vaillant: jed. Hähnchen hat jungdie Farbe seiner Mutter. Diese bekommt,wenn sie nicht mehr legen kann,das schöne Gefied. einesHahns. Museum des Wundervoll. VI 5.

 

[IIc-40-1808-1810-0043]
40 B. vielen nimmt jährlich derHahn die weibliche Farbe aufkurze Zeit an. |

 

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[IIc-40-1808-1810-0044]
41 Hippokrates: Fasten schad. Kind. ammeisten, Jünglingen weniger, u. Alten noch weniger|

 

[IIc-40-1808-1810-0045]
42 In Portugall ess. Frauen einerothe Thonerde so gern, daß Mönche alsBusse auflegen, einige Tage keinezu essen. |

 

[IIc-40-1808-1810-0046]
43 Der König von Abyssinien bedektbei Audienzen und auf demRichterstuhle stets sein Gesicht. Bruce.

 

[IIc-40-1808-1810-0047]
44 Ein Bedient. knallt vor seiner Thüre jedenMorgen mit einer Peitschezum Zeichen daß er aufgestand., woraufer sogleich nüchtern sich auf den Richterstuhl setzt|

 

[IIc-40-1808-1810-0048]
45 Vor seinen Fenstern wird vonMorgen bis Nachts ein winselndesGeschrei nach Gerechtigkeit erregt u. ist beiRegenmonaten niemand da, werdenLeute dazu gemiethet. |

 

[IIc-40-1808-1810-0049]
46 Der König von Sennaar mußjährlich einmal in seinem Leben ein Stück pflügen und besäen; jed. König heisset dah. ein Bauer |

 

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47 Die Einwohner auf der InselTeneriffa können vermittelst einer Lanzevon den höchsten Felsen herabspringen. Kleine Abentheuer von Weyland. B. 2.

 

[IIc-40-1808-1810-0051]
48 Sie können auf 5 englischeMeilen weit pfeifen; im Zimmer bis zurTaubheit. |

 

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[IIc-40-1808-1810-0052]
49 Wenn in der Kirche in NordWallisder Name des Teufels genannt wird,speiet die ganze Gemeine aus |

 

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50 Da "opfert man seinen Feind" d.h. man legtin der Kirche Geld für denHeiligen auf den Altar undwünscht knieend seinemFeinde alles Unglück. |

 

[IIc-40-1808-1810-0054]
51 Die Creeks trinken inihren Berathschlagungs=Versammlungenein Vomitiv, dessen Wirkung zeigtdaß ihr Magen leer ist. B. 3.

 

[IIc-40-1808-1810-0055]
52 Wenn ein junger Creek aus demFeldzug ohne Skalp mitkommt, heirathet ihn keine u.er muß so lange, bis er einen hat, den Namen seinerMutter führen |

 

[IIc-40-1808-1810-0056]
53 Im Königreich Merineh nimmt, sobald ein Neger verreiset,sein Nachbar so lange rechtmäss. Besitz von seinerFrau p. 311

 

[IIc-40-1808-1810-0057]
54 Leibnitz: heisser Lack aufder Zunge brennt nicht, zischt nur; glühendeKohlen kann man käuen, wennman erst schwarze käuet. Berlin. Monatssch. Jenner 1808

 

[IIc-40-1808-1810-0058]
55. Fr. von la Roche: Weissenburg, ein Blind., lehrte einenTaubstummen das Schach sehr gut ||

 

[IIc-40-1808-1810-0059]
56 Simia Sciureu umfass. einand. beider kleinsten Kälte undwerden dabei erschossen. L. Z.

 

[IIc-40-1808-1810-0060]
57 Lichtenberg: Johnson: in den höh. Klass. mehrSelbstmörd., seit weniger darin geraucht werde

 

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[IIc-40-1808-1810-0061]
58 Bloß. Sand auf die Ladung imFels. od. Flintenlauf geschütt., zersprengt. Nach Prechtl darum: wenn 591/2 Sandkörner hint. einanderliegen u. das erste voneiner Kraft gestoßen wird, die eineSchnelle von 2000 F. in 1 Sekunde gibt, so bekommtdas letzte eine von 1/10,000 F. in 1 S. folglich = Ruhe. Almanach der Fortschritte, neuesten Erfindungen p. von Busch. 1806 - 7.

 

[IIc-40-1808-1810-0062]
59 In Span. der Wein fruchtb. bis zumUnglück. In Toro ließen 1805 die Bettl. 170,000Aroben (jede zu 25 Pfund)Weintrauben umkommen aus Überfluß - in Aranda de Duero goß man 2000Cantaro's Wein auf die Gasse und 150000blieben in den Weinbergen. | p. 247.

 

[IIc-40-1808-1810-0063]
60 Autenrieth: die Weib. frieren leichterals die Männer |

 

[IIc-40-1808-1810-0064]
61 Ebenda: bei Weib. wird derChylus nicht so schnell ins Blut verwandelt, desto besserfür das Säugen. |

 

[IIc-40-1808-1810-0065]
62 Caldani: ein armer Jüngl.Knabekonnte d. den Athem sich baldals Verwachs. bald als Wassersüchtiger darstellen.|

 

[IIc-40-1808-1810-0066]
63 Carlisle: lange Aufmerksamkeit auf sichtb., hörb.Gegenstände, tiefes Denken, Traurigk. schwäch. die Muskelkräfte; Freude stärkt sie. |

 

[IIc-40-1808-1810-0067]
64 Chevalier, Ingenieuroff., macht Kaffeeometer, umdie Stärke des Kaffees zu messen. |

 

[IIc-40-1808-1810-0068]
65 Rollet: fandim Magen sich da ernährendeSchnecken. |

 

[IIc-40-1808-1810-0069]
66 Im Leibe eines 14 jähr. Knaben fandman einen Fötus ab. ohneMagen, Lungen, Blase und Geschlecht Journ. de medec. Vol. IX an. XIII

 

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[IIc-40-1808-1810-0070]
67 Nolde und Wiegand: trockne Schröpfköpfe ent auf dem Arm entfernen die Milch beim Entwöhnen schnell aus der Brust |

 

[IIc-40-1808-1810-0071]
68 Robin erfand eine Uhr mit 13Zifferblättern, die die Zeit inverschiednen Städten auf einmal zeigt.|

 

[IIc-40-1808-1810-0072]
69 St. der Klystiere aus Zucker schafft Remer die Askariden d. verdickteOchsengalle fort. |

 

[IIc-40-1808-1810-0073]
70 Hermstädt: wenn man die6 Zoll hoch aufschießenden Kartoffelnhorizontal niederlegt und mit Erde bedeckt 2 Zollhoch - dann wenn sie wied. aufschossen wied. bedeckt,u. immer so lange noch Zweige trieben - vermehrtensich aufs 64 Korn, die a. nur aufs 13. |

 

[IIc-40-1808-1810-0074]
71 Christ: gegen Has. schütztman Bäume 2 Wint. lang d. Fuchsfett |

 

[IIc-40-1808-1810-0075]
72 Gegen Kornwürm. Hollunderblüten aufden Boden gelegt - od. auch frischeLeinknoten |

 

[IIc-40-1808-1810-0076]
73 Im Eichfeld. fängt man die Aale,wenn sie Nachts in die Erbsenfeldergegangen, dad. daß man auf ihren Wegam Ufer** Asche streuet, üb. die sie nichtgehen. |

 

[IIc-40-1808-1810-0077]
74 Das Tünchen oder Weißen der Bäume im Febr. inHolland bestes Mittel gegen Moos undInsekten, Rinde wird sehr gesund |

 

[IIc-40-1808-1810-0078]
75 Schrader zog Getraide ohne Erde in Schwefel - le Goux de Flaix: in Ostindien weichtman Reiß in Salzwasser ein. Ab. alle Säueren und Salze sind nurReitzmittel, machen den Bodennicht fruchtbarer |

 

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[IIc-40-1808-1810-0079]
76 Wenn Tiberius jem. einGeschenk bewilligte, ließ ers ihm in seiner Gegenwartgeben. Moden Zeitung

 

[IIc-40-1808-1810-0080]
77 Jede Sineserin trägt einengoldenen oder kupfernen Vogelauf dem Kopf, die Flügelverbergen die Schläfe, der Schnabeldie Nasenspitze |

 

[IIc-40-1808-1810-0081]
78 Adrian van der Velde malteein Landgut L. Clarendons um Antwerp. - verkauft' es in Lond. inder Steigerung - der Lord sagte:ich gebe das Original für die Kopie -bekam das Gemälde. p. Morgenblatt 22. 1808.

 

[IIc-40-1808-1810-0082]
79 Tamerlan foderte zum ThurmBau aus Menschenköpfen von Ispahan70,000; Bagdad 90,000. - Wurde ohne Unterschied aus Ispahan herausgenommen. | N. 19.

 

[IIc-40-1808-1810-0083]
80 Vom Orakel ging der Fragendemit einem Lorbeerkranz ums Haupt, nach Hause. Sophokles Oedip. Aristoph. Plut.

 

[IIc-40-1808-1810-0084]
81 Cambassi in Rom, ein Blinder, machtetreffliche Wachsabbildungen vonMenschen. Museum des Wundervoll. 7. 2.

 

[IIc-40-1808-1810-0085]
82 Der hurtige Peter (der Ai) od. Perico Ligero) macht bei jed. Bewegung {auch in der Ruhe}, sogar des Kopfs, ein erbärmliches Geheul; und mit diesem schlägt er jeden Feind in die Flucht |

 

[IIc-40-1808-1810-0086]
83 R. Forster: In Engl.kommen d. stetes Stutzen der Elterndie Pferde mit einigen Glied. weniger amSchwanze, auf die Welt. |

 

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[IIc-40-1808-1810-0087]
84 Mit dem außerordentlichstarken Marschal von Sachs. konnteim Ring sich kein Mann messen, blos dieDlle Gautier, Schauspielerinund später Carmeliterin |

 

[IIc-40-1808-1810-0088]
85 In der Moldau gräbt man nach 3 J.die Todten wied. auf, zerstößt dieKnochen und begräbt sie in einem Sackwieder. |

 

[IIc-40-1808-1810-0089]
86 G. Martin hielt in seinem Katalog derBibliothek des M. de Bose, gedruckt füreinen Autor M. Gedruckt. Arch. literaires.

 

[IIc-40-1808-1810-0090]
87 Vaukanson erfand einen Drucker, derdie Ballen hält und diePlatten schwärzt, der abersobald die Pers. das Blattnicht schnell genug auf die Formlegt, mit den Ballen ihrdie Schultern bestreicht. Journal der Fabrik. B. 34.

 

[IIc-40-1808-1810-0091]
88 Als ihn die Regierung üb. dieseltnen Kennt. der Seidenwirk. befragte, umihnen Privilegien zu geben: machte ereinen Esel, der einen seidnen Stoffverfertigte |

 

[IIc-40-1808-1810-0092]
89 Der Schwanz der Hausratte soll giftig sein,und wenn sieeinem Schlafenden üb. dasGesicht läuft, eine Entzündungnachlassen. |

 

[IIc-40-1808-1810-0093]
90 Voß: die griech. Priester brauchtenGebetformeln in barbar. u. mistönenden Worten, umfeindselige Däm. zu besänft. oderabzuwenden. J. L. Z.

 

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[IIc-40-1808-1810-0094]
91 Euhemeros zeigte d. Indukzion ausseinen Reisen, daß allegriechischen Götter Menschengewesen, ab. wegen ihrer Wolthatenvergött. worden. Kreuzer. Heidelb. Jahrb.

 

[IIc-40-1808-1810-0095]
92 Der Kaiman kann die Beute, ob er sie wol im Wasser fängtoder tödtet, nur am Land verzehren, weiler darin aus Mangel an Zunge und Kiemennichts hinunterschlucken kann. Depons Reis. in den östlichen Theil von Terrafirma

 

[IIc-40-1808-1810-0096]
93 Pfaffund Viborg: m K da Kartoff. nichtdie Frucht, sondern dasWurzelgebilde ist, so kan man eben sowenig sagen unreife Kartoffeln, alsunreife Rüben p. u. sind unschädlich; jaFrüchte wie Erbs. Bohnen Gurken sindunreif gesünder. J. L. Z. N. 140. 1808

 

[IIc-40-1808-1810-0097]
94 Französ. Billion p. so verschiedenvon uns., daß einefranzösische Quintillion bei uns nureine Trillion ausmacht Notions élémentaires de langueAllemande par Simon. | N. 144.

 

[IIc-40-1808-1810-0098]
95 Simon will den Aut. beiden Tribunalenverfolgen, der seine Theorie derdeutschen Deklinazion undKonjugazion u. besond. derzusammengesetzten Wörter,qui se décomposent, ganz oderzum Theil kopiert ||

 

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[IIc-40-1808-1810-0099]
96 Harsdörfer wollte das H ausder Sprache verbannen; seine Schwestererinnerte ihn ab. an seinen Namen. Joerdens.

 

[IIc-40-1808-1810-0100]
97 Makaronische Verse, wenn das Deutschelateinisch gebeugt wird z. B. das Buch: Floia, cortum versicule (ein kurzes Gedicht) de Floïs swartibus quae omnes fere Minschos, Mannos, Weibras, Jungfras behupfereetc. |

 

[IIc-40-1808-1810-0101]
98 Der Sprachforscher Fulda machte sich fast allesselbst, die Fenstervorh., Tische, Sophas p. |

 

[IIc-40-1808-1810-0102]
99 Bei den alten Arab. war ein 4eckter Stein die Gottheit. Leroy über die Thiere DieNotitocher tragen ihre göttlichverehrten Steine in Beutel von Rehfellherum

 

[IIc-40-1808-1810-0103]
100 Die Pallas zu Athen unddie Ceres waren ein unbehauener Pfahl |

 

[IIc-40-1808-1810-0104]
101 Das Orakel der Brasilianer istein großer Kürbis worein sie Steinewerfen - ein Geist wohne darin u. antworte d. denKlang |

 

[IIc-40-1808-1810-0105]
102 Choiseul-Gouffier suchte vergebens denausgetrockneten Scamander in Troja, weilwegen der gefällten Wäld.des Ida alles vertrocknet war - so sind Kornkammernin Asien, Afrika jetzt Wüsten, wegenAusrottung der Wälder, dieRegen ziehen. Thüau. A. R.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0106]
103 Ein Spruchsprecher war ein Lustigmacher in Gesellsch.;hingegen ein Meistersänger durfte einMeisterlied nicht auf der Gasse, in Gelagen, nur inder Kirche hören lassen. Joerdens.

 

[IIc-40-1808-1810-0107]
104 Der Minnesinger Klingsohr überwand im poet. Wettstreit 52 Dichter|

 

[IIc-40-1808-1810-0108]
105 Auf der Wartburg besang Ofterdingen das Lob des Oestreichisch.Leopolds wetteifernd - die a.Minnesinger das des thüringischenLandgrafen Herman - wer verlor, sollte d. denHenker sterben; er verlor, weil dieeintretende schöne Landgräfin Sophie ihn d. ihre Augen irremachte;floh aber unt. ihren Mantel |

 

[IIc-40-1808-1810-0109]
106 Geleon, König von Syrakus,gab dengeschlagnen Karthagern unt. derBedingung des Friedens,keine Kinder zu opfern - Alexand. den Baktriern, ihre altenVäter nicht den Hunden zurSpeise vorzuwerfen. Montesq.

 

[IIc-40-1808-1810-0110]
107 Pinel und Röschlaub: Tollheit kann ohneVerletzung des Verstandes sein; ihreHandlungen sind blos automat. u. nacheinem Instinkt. Heidelb. Jahrbüch.

 

[IIc-40-1808-1810-0111]
108 Frau heißt ursprünglich Herrin, patrona. Eleg. Zeit. N. 103. 1808

 

[IIc-40-1808-1810-0112]
109 Wer einender alten polnisch. Edelm. für nichtadelich schalt, mußte, wenn ers nicht beweis. konnte,den Kopf verlieren. Nord. Misz. 9 B. 6 H. S. 381

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0113]
110. Wenn da ein Stärkerer einenZaun in die Wiese des andern setzte u. der ihn in dreiTagen sie nicht weg schaffte: so gehörte sie jenem |

 

[IIc-40-1808-1810-0114]
111 Alle Blödsinnige (stupidi) sind bösartig oder zornig u. umgekehrt. Patnes quaest. medic. forens. VI.

 

[IIc-40-1808-1810-0115]
112 Die Claven der altenWasserorgeln so breit, daß man sie mitder Hand schlagen mußte Orb. pict.

 

[IIc-40-1808-1810-0116]
113 Hom. Nestor war ein Trinker,seinen Becher mit 4 Henkeln konntenvoll wenige aufheben. Il. XI 631 Luzian von Wiel. 5.

 

[IIc-40-1808-1810-0117]
114 Welche 2 beiden griech. Kämpfen aus der Urneeinerlei Buchstaben zogen, diese mußtenmit einand. kämpfen Herotim. |

 

[IIc-40-1808-1810-0118]
115 Bei den vornehmen Pers. stehteiner mit einem gespanntenBogen, um den, der die Frauen ansieht, in die Backezu schießen. |

 

[IIc-40-1808-1810-0119]
116 Den Bacchus, den Jupit. zu früh aus dem Mutterleibgenommen, trug er in seinem Schenkel gar aus |

 

[IIc-40-1808-1810-0120]
117 Pyrrh. betete undopf. viel, aber nie um Sieg pp., nur um Gesundheit; damitwollte er sich schon das a. schaffen.|

 

[IIc-40-1808-1810-0121]
118 Die Gött. gaben dem Halcyon (Eisvogel)wegen seiner Liebe zur Gattin inseiner Heckzeit mitten im Wint. dieschönsten Tage, daher halzyonische Tage. | Halzyon.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0122]
119 Die Fische werden zuHierapolis für heilig gehalten, nie gegess., ab. alleVögel, ausgenommen die Taube | dea Syria

 

[IIc-40-1808-1810-0123]
120 Da schweigt man wenn mandem Jupit. opfert, hingegen blas. undlärmen, wenn der Juno ||

 

[IIc-40-1808-1810-0124]
121 Da wer einen Todtenangesehen, darf am selben Tage nicht inden Tempel ||

 

[IIc-40-1808-1810-0125]
122 Den Hierapolitan. ist die Taube heilig - sieanzurühren, macht auf 1 Tag unrein ||

 

[IIc-40-1808-1810-0126]
123 Wer zum ersten mal in die h. Stadt(Hierapolis) kommt muß sich Haare und Augenbraunabscheeren und ein Schaf opfern. ||

 

[IIc-40-1808-1810-0127]
124 Demosth., um sich dasAchselzucken abzugewöhnen, perorierte untereinem üb. der Schulter schwebendenSchwerte. Band 6

 

[IIc-40-1808-1810-0128]
125 Die Alten applaudierten blosmit den Füssen Wieland |

 

[IIc-40-1808-1810-0129]
126 Ein Kranz von frischen Palmzweigen bedeutet dieWohnung eines Advokaten ||

 

[IIc-40-1808-1810-0130]
127 Die Griechen lasen alle gutenBücher laut. || p. 35

 

[IIc-40-1808-1810-0131]
128 Suetonius spricht von 3Pseudo=Neronen ||

 

[IIc-40-1808-1810-0132]
129 Dies nefasti od. unnennbare Tagebei Römern die,wo ein großes Treff. verloren wurde od. sonstein Unglück geschehen - da

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

durfte keine Obrigkeit Audienzen geben, keinegottesdienstliche Handlung verrichtetwerden, niemand vor Gericht gefodert |

 

[IIc-40-1808-1810-0133]
130 Der 7te Tag jedenMonats war ein Feier= und Spieltag fürgriechische Knaben zumAndenken, daß Apoll den 7ten des Monats Thargeliongeboren worden ||

 

[IIc-40-1808-1810-0134]
131 Wer in Athen inAngelegenheiten der Republ.öffentlich redete, bekam 4 gl aus demSchatz; wer der Volksversammlung blos beiwohnte,2 gl. ||

 

[IIc-40-1808-1810-0135]
132 Jede der 10 ath. Zünfte hatte einen Choregos, der anden Dyonisien und Panathenäen dieTragödie seiner Zunft meistaus seinem Beutel besorgen mußte ||

 

[IIc-40-1808-1810-0136]
133 Die Griechen küsten, vor derGottheit betend, zur Verehrung sichselbst in die flache Hand ||

 

[IIc-40-1808-1810-0137]
134 Den Agathokles von Samoshätte Alexand. fast den Löwenvorwerfen lass., weil er beidem Grabmal des vergötterten Hephästion geweint habe; er schwur ab.bei allen Göttern undbei Heph., blos aus weicher Freundschaft hab' ergeweint. |

 

[IIc-40-1808-1810-0138]
135 Mark. Antonin machte denbös. Mitregenten Lucius Verus und Faustina zu Göttern ||

 

[IIc-40-1808-1810-0139]
136 Nero wollte die Oeffnungder pythischen Höle, wo Apoll weissagt,mit Gewalt verstopfen; so wie er einen mit ihm wetteifernden Sänger durch Schreibtafelndie Gurgel zudrücken ließ | Nero.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0140]
137 Die 11000 Jungfrauen dah. weilman den Namen einer S.Undecimilla oder XI.M(artyres) Virgines falsch las. Berlinische Monatsschrift B. 1

 

[IIc-40-1808-1810-0141]
138 Nach dem ält. deutschen Rechte durfte nurein männlicher gesunder testieren;"ungehabt und ungestabt" unter dem freien Himmel.|

 

[IIc-40-1808-1810-0142]
139 So kann in der Lausitz ein Vasall sein Gutnur veräußern, wenn er d. einen "Vorritt" vordem Landeshauptmann seineritterlichen Kräfte gezeigt |

 

[IIc-40-1808-1810-0143]
140 Nikolai: darf ein Haus,das eine Brauerei, Bäckerei, Gasthof hatte,bei Konfisk. des Kaufpreiseszu keinem a. Gewerbe verkauft werden;lieber leer stehen. |

 

[IIc-40-1808-1810-0144]
141 Die spanischen Fischer, ummit dem Dreizack die Fische bess.zum Stechen zu sehen,gießen Oel aufs Meer |

 

[IIc-40-1808-1810-0145]
142 Biester: alleGebirgsländer, Schott= Irland, Oberlausitz p. habengroße Leinwandfabriken, vielleichtdes bess. Wass. wegen |

 

[IIc-40-1808-1810-0146]
143 Gedicke: keine Wissenschaft, worinnicht einmal ein Schuster sich berühmt gemacht hatte|

 

[IIc-40-1808-1810-0147]
144 Büsch: in Staaten, wo keinGeld zirkuliert, Knechtschaft nothwend.; von Schmohl widerlegt S. 336

 

[IIc-40-1808-1810-0148]
145 Schmohl: die Jagdnazionenhaben keine Sklaven; beiHirtennazionen schon welche als Kriegsgefangne ||

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0149]
146 Der freigelaßne Isidorus unter Augustus hinterlies 4,116 Sklaven; unt.Nero mancher 20,000 ||

 

[IIc-40-1808-1810-0150]
147 Heinse: Salmasius: Hadrian habe den Antinous geschlacht., um aus dess.Eingeweiden seine Zukunft zu sehen -wozu man den schönstenKnaben brauchte. D. Mus. 1783.

 

[IIc-40-1808-1810-0151]
148 Hook: Albert Grot (Albert. Magnus) machte ein menschliches Automat, das dem Anklopfenden die Thüren öffnet u. einen Anrede=Laut von sich gab. Gehlers phys. Wörterb. 1.

 

[IIc-40-1808-1810-0152]
149 Die anfänglicheGeschwindigkeit des abgeschoßn. Körp. verhält sich wiedie Quadratwurzel aus der Menge des Pulvers |

 

[IIc-40-1808-1810-0153]
150 Paskal: das Baromet. steigebei schlechtem Wetter und umgekehrt|

 

[IIc-40-1808-1810-0154]
151 Leibnitz: ein im Wasserfallender Körper wiegt während des Fallsnicht mit dem Wasser. | Baromet.

 

[IIc-40-1808-1810-0155]
152 Der Chinboraço 11/16 eine kursächs. Meile hoch, Montblanc 1/2,Aetna 1/3 | Berge

 

[IIc-40-1808-1810-0156]
153 Pallas: Die Originale zuden Ammonshörnern sind viell. in denTiefen des Meers noch lebendig||

 

[IIc-40-1808-1810-0157]
154 Gehler: die Abkühlung nacheinem Gewitt. ist vielleicht vorh. dieobere Ursache dess. gewesen |

 

[IIc-40-1808-1810-0158]
155 Reimarus: nach Gewittern im Wint.nimmt die Wärme zu |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0159]
156 Der Blitz sucht eher das Metall als denMenschen | ab. von Holz, Steinen springter leicht auf diesen. |

 

[IIc-40-1808-1810-0160]
157 Fortgehendes Metall z. B. Tressenschützen den Menschen, wienasse Kleider. |

 

[IIc-40-1808-1810-0161]
158 Nie zerstört und verbrennt er innerlichTheile des Menschen |

 

[IIc-40-1808-1810-0162]
159 Stehende und Sitzendewerden leichter vom Blitz getroffen(wegen des Kopfs) als Liegende |

 

[IIc-40-1808-1810-0163]
160 Die meisten Getroffnen bleiben amLeben |

 

[IIc-40-1808-1810-0164]
161 Bei Gewitt. vermeide manvergoldete Rahmen, Eisengitt., Spiegel |

 

[IIc-40-1808-1810-0165]
162 Im untern Stockwerk (od. gar Keller) ist man sichererals im obern |

 

[IIc-40-1808-1810-0166]
163 Sein letztes Ziel ist stets die feuchteErde oder das Wasser. |

 

[IIc-40-1808-1810-0167]
164 Nairne:Spitzen berauben beweglicheWolken (unbeweglichenthun sienichts) still ihres Blitzes; Kugeln ab. ziehensie an und entladen sie d. einen Schlag|

 

[IIc-40-1808-1810-0168]
165 Eine Spitze leitet mehr ab als mehrerezugleich |

 

[IIc-40-1808-1810-0169]
166 Nach Büffon geht die Erde d.Erkalten unter, nach Bourguet d. Verbrennen |

 

[IIc-40-1808-1810-0170]
167 Kästner höhere Mechan. 2 Absch. § 4: wir wissen nicht entsteht Kraft aus Bewegung, oder Bewegung aus Kraft |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0171]
40

 

[IIc-40-1808-1810-0172]
168 Newton: die kleinstenTheile der Materie hängen amstärksten zusamm., die größ. weniger, diegrößten am wenigsten. | Cohäsion.

 

[IIc-40-1808-1810-0173]
169 Die Dehnbarkeitdes Gold. so groß, daß an einer 1163,520 Schuhlangen Silberstange, welche mit 1Unze Gold zu lyon. Tress. überzogen wird, amEnde 1/500,000 der paris. Linie das Gold dick ist |Dehnbarkeit

 

[IIc-40-1808-1810-0174]
170 Descartes: alle Wolkenbestehen aus Schneetheilchen; Donner wie Lauw. d.Herabstürzen der einen W. aufdie a.; Blitz von denfeuerfangenden Theilchen dazwischen|

 

[IIc-40-1808-1810-0175]
171 Bei dem anatomischen Heberkönnen 53 Loth Wass. den Druck von 3 Zentnernausüben; - 1 Pfund den von 2 Zentnern | Druck

 

[IIc-40-1808-1810-0176]
172 An den Druckwerken zu Marlyarbeiteten 1800 Menschen 7 J., 1700,000Pfund Kupfer, eben so vielBlei, 20 mal so viel Eisen, 100 mal soviel Holz ||

 

[IIc-40-1808-1810-0177]
173 Das Feuer hat mehr Verwandts. mitdem Wasser als mit der Luft, dah. löschtdieses jenes weil es sich mit ihmvermischt und mit ihm davon geht als Dampf.Die unverwandte Luft hält u. treibt es ebenzusammen auf einen Punkt

 

[IIc-40-1808-1810-0178]
174 Keppler starb den 4 Nov. 1631 u. seinden auf 7 Nov. prophez. Durchgang des Merkurs d.die Sonne traf ein | Durchgang

 

[IIc-40-1808-1810-0179]
175 Fahrenheit: Ruhe hindert dasGefrieren, eine kleineBewegung macht sehr erkalt. Wass. zu Eis |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0180]
40

 

[IIc-40-1808-1810-0181]
176 Die Temperatur desgefrierenden Wass. ist gleich mit derTemperat. des zergehenden Eises; dah. sogar daskältere Wass. im Augenblick des Gefrierens et. wärm.werden muß | Eis.

 

[IIc-40-1808-1810-0182]
177 Das Zergehen des Eises weit langsamer alsdas Entstehen desselben. ||

 

[IIc-40-1808-1810-0183]
178 Das EO Spiel in London; eine Kugel wirdauf ein in E und O Feldergetheiltes Bret gerollt und gewett., wo siestehen bleibt. Dessau. Zeitung 1 Viert. J.

 

[IIc-40-1808-1810-0184]
179 Die barmherz. Brüder - vom Portugiesen"Johannes von Gott" 1520 gestiftet - habennoch das 4te Gelübde,die Barmherzigkeit |

 

[IIc-40-1808-1810-0185]
180 In jedem Schildkröten=Neste von 64 Eiern ist 1 größ.,worin das Männchen. |

 

[IIc-40-1808-1810-0186]
181 Der Skunk (Stinkthier, Fisch=Katta), kann nichtlaufen und sich wehren, läßt ab. et.von seiner Knoblauchsstinkenden Feuchtigkeit - jed. Feindentläuft - mit 1Tropfen macht man 1Maß Wasser zur Arznei gegenEngbrüstigkeit |

 

[IIc-40-1808-1810-0187]
182 Wird zahm wie ein Hund; mandarf es ab. nicht erzürnen; vertreibt sonst denHerrn von Haus und Hof auf 6 Monate |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0188]
183 Jakob Jeher in Brabant übernahm für a.Buße - kein Fleisch=Essen für 6 gl.,Fasten bei Wass. und Brod 18 gl. -Geiselungen p.; er legte einVerzeichnis der Buße vor, die erzu thun gewohnt. Seine 2 Töchter thatenfür Huren Kirchenbuße. Moden Zeitung

 

[IIc-40-1808-1810-0189]
184 Faust: Spinnweben auf Butterbrodheilen unfehlb. das Wechselfieber Reichs A. p. 1935. 1808

 

[IIc-40-1808-1810-0190]
185 Die französ. Kaufmannsfrau in Lissabon, Pedegache (Mitte vorig.Jahrh.) konnte alles sehen, was im Innern desMenschen und der Erde vorging. p. 1947

 

[IIc-40-1808-1810-0191]
186 Lampadius: ein sächs. Speziesthalerbraucht 117 verschiedene Arbeit. bevor er fertig ist. Journal für Fabrik.

 

[IIc-40-1808-1810-0192]
187 Nach einigen setzte Virgil seine Aeneis wie Racine vorher in Prosa auf. Wortreichthum der d.und französ. Sprache. B. 2.

 

[IIc-40-1808-1810-0193]
188 Der Laubfrosch, der kleineIsaak - weil er so quäkt - in der Provinz Konnecticut, kannaufwärts 15 Fuß hoch springen. Dess. Zeitung für die Jugend B. 1 1782

 

[IIc-40-1808-1810-0194]
189 Die Montmorencys älteste Familie inFrankreich - hat die meistenHelden und Berühmten - und führtden Titel der erstenChristen und ersten Baronevon Frankreich |

 

[IIc-40-1808-1810-0195]
190 In Kopenhagen 1782ein Aufwandsgesetz,das verbiet. den Bedienten, außer Zopf,Haarbeutel und et. Strümpfe et. von Seide zu haben |

 

[IIc-40-1808-1810-0196]
192 Ferner: ein Bedienter, der sich fris. läßtund nicht selbst fris., 4Reichstaler Strafe

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0197]
193 Der Hausen, Stör schwimmt ausdem schwarzen Meer oft 50 Meilenweit die Donau hinauf, um sich derS* jückenden Würmer auf der Stirn dad. zu entledigen; wird so gefangen. |

 

[IIc-40-1808-1810-0198]
194 Die bürgerliche Provinz (Provinciale) ist der nördlicheTheil von Slavonien; der südliche heißtder Soldaten=Bezirk (militare),wird ganz auf krieger. Art regiert, jed. Unterthanist Soldat. |

 

[IIc-40-1808-1810-0199]
195 In Slavon. gibt man nicht auf denankommenden Bär. Feuer - dienicht recht getroffen, zerfleischt er -sondern von hinten, weil er dann davonläuft |

 

[IIc-40-1808-1810-0200]
196 Man feuert bei einem Wolfstruppallda nie auf denersten, weil der stets eine Wölfin ist u. die and.dann sich herumstellen und anfallen|

 

[IIc-40-1808-1810-0201]
197 Etliche Unzenhineingeschütteter Weinessig nehmenAbtritten und Senkgrubenallen erstickenden Geruchauf viele Stunden |

 

[IIc-40-1808-1810-0202]
198 Barrows Reis. nach China: noch kein chines. Kais. schickte einen Gesandten nach Europa. J. L. Z. 1808

 

[IIc-40-1808-1810-0203]
199 Ebenda: der Chinese kann 1331 einsylb. Tönebilden

 

[IIc-40-1808-1810-0204]
200 Ebenda: dieSchriftsprache hat 80000 Charaktere, deren jedereinen eignen Namen hat; im Durchschnitthaben 60 Ch., mitdemselben einsylb. Namen bezeichnet, eben soviele verschiedeneBedeutungen. Die Sprache istfür das Auge, nicht Ohr;ein Aufsatz, der gesehen verständlich ist, istsgelesen nicht. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0205]
201 Eb. Da keine Wirthshäusersind: so werden die Tempel vornehmen Reisendendazu eingeräumt, weil man darin nurbetet u. d. Werfen von Stäbchen auseinem Becher die Zukunft fragt. |

 

[IIc-40-1808-1810-0206]
202 E* In Europadie Bauern wolhabender, je näher der Hauptstadt; dortumgekehrt |

 

[IIc-40-1808-1810-0207]
203 Das Konsistorium zuWittenberg trauete 1802 einen Mann, dernicht wollte und sogar auf die Frage: ob er die Schmagerin (die Braut)zur Ehe E* haben wollte, nein sagte. Zachariae Annalen der Gesetzgebung pp. | p. 142

 

[IIc-40-1808-1810-0208]
204 Die griech. Weib. durften nach Heindorf - trotz Böttiger - Tragödiensehen | p. 200

 

[IIc-40-1808-1810-0209]
205 Thaer: In Schweden werdendie Schafe Winters in offnen Schopp. und in freier Luftgehalten; man macht' es in Pohlen nach -blieben desto gesünder. Heidelberg. Jahrbüch.

 

[IIc-40-1808-1810-0210]
206 Holberg: kein Student darf in Oxfordnach 10 Uhr in Wirthshäusern sein, ab. Magisterund Dokt.; Dah. jed. einer zuwerden strebt - auß. in Gesellsch. eines Magisters Eleg. Zeitung 1808. p. 1014

 

[IIc-40-1808-1810-0211]
207 Curandu in Paris erfand einen Ofenzum Abkühlen nämlich d.abgebrochne Säulen worein man Eis thut p. 1032.

 

[IIc-40-1808-1810-0212]
208 Jac. Vogt in Breslau aß täglich 4 mal,doch 180 Jahre alt. Schröter. L. Z. 1808 N. 139

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0213]
209 Schröter in seinem Buch üb.das Alter: nicht alt werdenFürsten, Stadtadeliche, Gelehrte,Landgeistliche, Aerzte - alt werdenSoldaten, Metzger, Schuhmach., Strumpfwirker; derBürger= und Bauernstand diemeisten |

 

[IIc-40-1808-1810-0214]
210 Bericht von Cüvier: eine zuheftige Kälte weckt, die Thiere, schnell ausgesetzt, wieder aus dem Winterschlafe L. Z. N. 132. 1808

 

[IIc-40-1808-1810-0215]
211 Ebenda: sieleeren sich aus eh sie einschlafen;fressen so oft sie ein wenigerwachen. |

 

[IIc-40-1808-1810-0216]
212 Ebenda: Biot auf den balearischen Inselngeben Fische schnell aus der Tiefe heraufgeangelt,die Eingeweide d. den Mundvon sich, wegen des Drucksund innerer Luftbläschen |

 

[IIc-40-1808-1810-0217]
213 Kind. schrien zuweilen schon im Mutterleibwenn das Wass. abgeflossenwar, erstickten ab. meist nachh. beimengen Durchgang. Jörg. L. Z. N. 143 08

 

[IIc-40-1808-1810-0218]
214 Haslam: ein Toller, der ein Gastwirth gewes. hielt Bedlamnoch dafür und die Zuschauer für Gästeund zankte, daß sie ihn nicht bezahlen wollten. D. Psychologie in ihren Hauptanwendungen auf der Rechtspflege. Hofbauer

 

[IIc-40-1808-1810-0219]
215 Ebenda: der Wahnsinn beiWeibern am meisten zwischendem 20ten und 30Jahr - Männern 30 und 40ten |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0220]
40

 

[IIc-40-1808-1810-0221]
216 Pinel über die Manie:ein Gelehrter wollte sich eben ersäufen,wird von einem Strassenräuberangefallen, wehrt sich und lebt u noch 10 Jahre frei von Lebensüberdruß |

 

[IIc-40-1808-1810-0222]
217 Ein Mann, im höchsten Grade fromm, konnte wenn er den Namen Gott. hörte, sich der größten Blasphemien darauf nicht enthalten, wobei ihm selbst die Haare zu Berge standen. Sulzer Schriften 1. S. 105.

 

[IIc-40-1808-1810-0223]
218 Hüllmann: dieGeschlechtsnamen wurden in Deutschlandbei der Entfaltung desbürgerlichen Wesens nothwendiger - man nahm siemeist. vom Geburtsort (was dah. noch nichtden Besitz dess. andeut.) - vom Lokale des Eigenth.,von Bergen p. - von selbsterbaueten Schlöss. - von Oberhofämtern. Heidelberger Jahrbüch. 1. 2.

 

[IIc-40-1808-1810-0224]
219 König von Leon, um den h. Leichnam derh. Justa zu bekommen, kündigte den Maurenin Sevilla den Krieg an - bekam ihn. Halems Schriften.

 

[IIc-40-1808-1810-0225]
220 Vor dem 9 Oktober 1807durfte im Preuß. kein Bürgerlicher (ohne besond. Vergünstigung)ein adeliches Gut kaufen. Brandes Zeitgeist

 

[IIc-40-1808-1810-0226]
221 Die Maintenon und dieletzte Dauphine folgten Louis XIV insgeheime Gemach, um ihm zu schmeich. u.bei ihm allein zu sein. Biographie, Herzogin vonOrleans

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0227]
222 Philipp Boscawen, einreicher Leinwandhändler in Lond. thatdas Gelübde, auf den Knien d. ganz Englandzu reis. - thats 20 J. lang. Modenzeitung. Juny N. 45. 1808

 

[IIc-40-1808-1810-0228]
223 Bei den Malaien läßt man nieHähne von einerlei Farbe miteinander streiten. Ist der einegetödtet oder geflohen: somuß der Sieger noch 3 mal nach dessenvorgehaltenem Kopf hacken; gilt sonst nicht. ||

 

[IIc-40-1808-1810-0229]
224 Auch Wachteln läßt man fechten, dieeinander die Zunge zuerhaschen suchen ||

 

[IIc-40-1808-1810-0230]
225 Bei allen wilden Völk.kauft der Mann die Frau dem Vat.oder Verwandten ab, Zeichender Sklaverei - daß ab. bei uns dieseMitgift bringt, Zeichen ihrer Freiheit ||

 

[IIc-40-1808-1810-0231]
226 Zu Shakespeares Zeit fingdas Stück um 1 Uhr Nachm. an, um 2 aus. Nordische Miszellen

 

[IIc-40-1808-1810-0232]
227 Die Deutsch. waren stets, auch inGeschäten und bei Gastmäl. bewaffnet Tacitus c. 13

 

[IIc-40-1808-1810-0233]
228 John Goodrige im Trakt. The Phönix: die Erde drehte sich erst bei dem Sündenfall um ihre Axe; vorher bestanden die Tage aus Jahren. Bericht der gelehrtenBuchhandlung B. 2 1783.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0234]
229 Zu Aix in der Provence nochzu Fenelons Zeitenwurde bei dem Frohnleichnamsfesteeine wie ein Kindeingewickelte schönste Katze in einemReliquienkästchen gezeigt - warfen ihrBlumen zu und beugten dieKnie. Eleg. Zeitung 160. 1808

 

[IIc-40-1808-1810-0235]
230 Unter Philipp dem Schönenwar in Paris die Fuchsprozess. im Gebrauche;ein Fuchs in Chorrok mitder Mitra und Tiara auf demKopf mitten unter derGeistlichkeit - man ließ Hühner los, denen er nachlief. ||

 

[IIc-40-1808-1810-0236]
231 In Rheims am Mitwoch vor Ostern führten die Kapitelherren in zweiReihen, jeder einen Heering aneinem Bande hint. sich; u. jeder Pater suchte auf den der a. R.zu tret.; gingen zum Stazionsgebet nachSt. Remi ||

 

[IIc-40-1808-1810-0237]
232 In Corbie hörte man die Messe nur miteinem Hunde, der alle Stellungender Mess. mitmachte und an Fasttag. keinFleisch annahm ||

 

[IIc-40-1808-1810-0238]
233 Ein Priest. in Soissons taufteeine Kröte feierlich, sie hieß Johann ||

 

[IIc-40-1808-1810-0239]
234 Im 13 J. errichtete sich in Mons eine Brüderschaftvon der Spinne ||

 

[IIc-40-1808-1810-0240]
235 Noch vor 20 J. richt. französ. Dörf. einen Staar ab,Kyrie oder Hallelujah zu sag. unt. dem Chorgesang

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

der Geistlichen; gewöhnlichrichtete die Gutsherrin sie ab. ||

 

[IIc-40-1808-1810-0241]
236 Am Fuß des Harzes fand man inHaufen beisammen die Knochen vonRhinozeros= Löwen= Hyänen Tiger=Elep.=Knochen. RA. 1808 p. 2743

 

[IIc-40-1808-1810-0242]
237 Der Condor legt seine Eier blos ohne Nestauf die nakten Felsen. Humbold

 

[IIc-40-1808-1810-0243]
238 Er reißt dem gejagten Thiere (génisse) die herauslechzende Zungezuerst aus, dann die Augen. | Beibeiden fängt er stets an zu fressen |

 

[IIc-40-1808-1810-0244]
239 Wenn er von der vorgeworfnenKuh p. = Bock* übersättigt ist, kann er nicht auf, (falls er sich nicht d. das Bestreben erbricht) sond. wird gefangen |

 

[IIc-40-1808-1810-0245]
240 In Sina waschen Kind. und Alte vonStrohpap. zu neuem Gebrauch die Dinte ab. Magazinder neuen Erfindungen.

 

[IIc-40-1808-1810-0246]
241 Die Boultonsche Münzmühle prägt in 1Stunde 40,000 Geldstücke u. gibt zugleich die Zahlderselben an |

 

[IIc-40-1808-1810-0247]
242 In Appenzell wurde 1806 Trinkenund Huren mit Personen, dienicht vonder Landesreligion sind, verbotenbei 5 fl. Strafe. H. L. Z. N. 213. 1808

 

[IIc-40-1808-1810-0248]
243 Eben da: der Bräutigam, der vorder Kopulazion beigeschlafen, nur amMitwoch ohne hochzeitlichen Zugund Mahl kopuliert; der gute ab.am Dienstag |||

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0249]
244 Josephi: eine Frau war 15 J. langmit einem Kind in der Harnblas.schwanger, ging Knochenweise ab - nachder sectio alta brachte mannoch 112 Knochenstücke heraus, starb daran. J. L. N. 235 1808

 

[IIc-40-1808-1810-0250]
245 Osiander: im zunehmenden Mondwerden meist Knaben erzeugt, imabnehmenden Mädchen. Nummer 235

 

[IIc-40-1808-1810-0251]
246 Ebenda: gerade davor in der Schwangersch.Ekel, was kurz vor, in, nach der Konzepzion in denMagen kam und war ||

 

[IIc-40-1808-1810-0252]
247 Der Zitteraal gibt diestärksten Schläge ohne sich im Geringstenzu rühren. Humboldt 3te Lieferung

 

[IIc-40-1808-1810-0253]
248 Mehrere Zitteraale unt.einander schlagen sich nicht |

 

[IIc-40-1808-1810-0254]
249 Einer schlug im Hann. Magazin 1758 vor, den Dieben das Trommelfell zu durchbohren zum Taub= und Ehrlich machen.

 

[IIc-40-1808-1810-0255]
250 In Languedoc 2 Brüd. zur selben Stunde von1 Hund gebiss., einer schiffte nachAmerik., kam nach 10 J. zurück,hörte, daß jener darangestorben, bekommt auch die Wasserscheuund stirbt. Bosquillonim Spectateur du Nord Nov. 1802. R. A. 238. 08.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0256]
251 D. Bach im R. A.: Oft wurden die, bei denen schon Anzeichen der Wasserscheu da waren, geheilt, wenn ihnen bewies. wurde, der Hund sei nicht toll gewesen |

 

[IIc-40-1808-1810-0257]
252 Nach dem muhamed. Gesetz kannman sich auf Tag, ja eine Stundeverheirathen. Modenzeitung 08.

 

[IIc-40-1808-1810-0258]
253 Villars in Frankr. gab Flaschen zu 6 Gulden zumlangen Leben; war strenge Diät dabei - halfen - warblos Flußwass. mit einem Nitrum |

 

[IIc-40-1808-1810-0259]
254 de Sacy:die Arab. zerschlugen sonst dieKaffeegeschirre; man stehe amjüngsten Tag mit noch schwärzerenGesichtern auf als der Boden seinerGefässe. Heidelb. Jahrb. I. 11. 08)

 

[IIc-40-1808-1810-0260]
255 Anfangs wurde er gegen denSchlaf von denen gebraucht, welchedie Nacht mit Andachthinbringen wollten III)

 

[IIc-40-1808-1810-0261]
256 Blos die Granden tragen diekönigliche Leiche - und empfangenund begleiten fremde Prinzen. |

 

[IIc-40-1808-1810-0262]
257 Bei dem poln. Edelm.wird der Gasttisch ans Bett geschobenzum Sitzen.*Die Gäste müssen so lange allemal wartenbis der abgewischte Teller wied. trocken geworden |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0263]
258 Im J. 1636 wurde es Tanzmeisternverboten, einen Genf. zu lehren |

 

[IIc-40-1808-1810-0264]
259 I. J. 1546 das Kegelspiel da verboten)

 

[IIc-40-1808-1810-0265]
260 Fressange in Annales des Voyages von Peron: bei den Madagassen wird st. der Feuerprobe dem Läugnenden ein Fingerhut voll Tanquin=Gift gegeben; die meisten sterben daran. |

 

[IIc-40-1808-1810-0266]
261 Die Samogeterinnen tragen einGlöckchen, damit ihre Eltern ihr Ausgehen undAufenthalt wissen. |

 

[IIc-40-1808-1810-0267]
262 In Rußl. len 2. ihre2 Tauben zur Wette fliegen, welchesenkrecht am höchsten; man sieht ihnen im Wass. nach |

 

[IIc-40-1808-1810-0268]
263 Im alten mauerschen Königsschloß zu Grenaada ist einEßsaal mit Bildern von Eßwaren; auf die der König nurzeigte, welche er wollte. Elegante Zeitung p. 1437 08

 

[IIc-40-1808-1810-0269]
264 Petersen: wer Karl dem Gross. ein Pferdschenkte, dess. Name wurde aufdieses gezeichnet Morgenblatt p. 619. 08

 

[IIc-40-1808-1810-0270]
265 Ohne besond. Erlaubnis Louis XIV durftekeine Prinzessin eine Prise Tabaknehmen. 620 aus Saint-Simon

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0271]
266 Sülly: es ist nicht gut,wenn ein Fürstenhaussich mit einem nahverwandten sehr verheirathet, weil man den beabsichtigten Vortheil aus Furcht, es werde zu groß, hindert. Schill. Historische Memoir. B. 5.Abtheilung 2.

 

[IIc-40-1808-1810-0272]
267 Ebenda: es ist besser, blos mitgeringen Häusern sich zu verbinden,weil man immer aufihre Dienste rechnen kann ||

 

[IIc-40-1808-1810-0273]
267 Bei den deutsch.,französischen p. Zweikämpfen, wer sich auf eineWunde ergab, rechtlos - seinen Bartnicht abschneiden, keineWaffen - nicht reiten -; wer sicherschlagen ließ, ehrenvoll begraben ||

 

[IIc-40-1808-1810-0274]
268 Nur an 3 Orten in Deutschlanddurfte man zweikämpfen, in Würzburg,Anspach, Hall in Schwaben ||

 

[IIc-40-1808-1810-0275]
269 Sonst - z. B. der Jesuit Cotton - setzte man Fragenauf, die man sich vom Teufel in einemBesessenen beantworten wollte lass., eh er ausführe: z. B. jener:betreffend die Höfe - welches dessen (C.) grösteGefahr sei - welches die deutliche Schriftstelle, umdas Fegfeuer daraus zu beweis. - wenndie Thiere in der Arche getrunken -wie die Cherubim Gott anbeten -"von der Ehre, die meinen Reliq.wiederfahren wierd" - ||

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0276]
270 Als die Römer zu schwach anKavallerie, nahmen sie ihren Pferdendie Zäume, damit sie desto ungestümer anrennten. Grandeur et decadence des Romains ch. 2.

 

[IIc-40-1808-1810-0277]
271 Je schwerer ihnen einVolk zu besiegen war, desto eherinkorporierten sie es ihrer Repub., z.B. dieSamniter, die sie erst nach 24 Triumphen besiegten. Fl. I. 16| chapitre IV

 

[IIc-40-1808-1810-0278]
272 Machten nie Frieden, so langeder Feind auf ihrem Boden war |

 

[IIc-40-1808-1810-0279]
273 So oft ein Fürst od. Volk gegen seinen Souverain rebellierte:machten sie es sogleich zu ihremAllierten, u. dad. unverletzbarch. VI.

 

[IIc-40-1808-1810-0280]
274 D. einen Senat. consult. war derden Höllengött. geweiht, der mit Truppen überden Rubikon ging ch. XI

 

[IIc-40-1808-1810-0281]
275 Cäsar machte Senatuskonsult. undschrieb die ersten bestenSenatoren darunter; dem Cicero danktenverschiedene Könige fürden Königstitel, die er gar nichtexistierend wußte. || ] am Rand hier gestrichen 27

 

[IIc-40-1808-1810-0282]
276 Wenn ein Verurtheilter sichselbst umbrachte, bestand sein Testament; undseine Güter nicht konfisziert Tac. 6. 29. | chapitre XII

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0283]
277 Dion: einige schlugenvor, daß Jul. Cäsar alle Weib., die er wollte, dürfegenießen können | ch. XIV

 

[IIc-40-1808-1810-0284]
278 Wenn der Kais. Claudius Gladiat. gesehen, war er mehrzum Blutvergießen geneigt - von Naturdoch sanft. XV.

 

[IIc-40-1808-1810-0285]
279 Da Kaligul. zugleich von Antonius und Augustus abstammte: so sagte er, erwürde die strafen, die den Siegvon Aktium feierten,u. die, die ihn nicht; so wie die, welcheseine vergötterte Drusilla beweinten, u. die, welchenicht, da sie seine Schwester ||

 

[IIc-40-1808-1810-0286]
280 Nach dem Mord Kaligul. berathsch. der Senat üb.die neue Regierungsform;einige Soldaten wollten im Pallastplünd., fanden im Winkeleinen zitternden Menschen, Klaud. - krönten ihn ||

 

[IIc-40-1808-1810-0287]
281 Karakalla, um seineBruder=Mordung zu versüßen, setzte ihnunt. die Götter; Macrin wied. den K., den er gemordet ||

 

[IIc-40-1808-1810-0288]
282 Bei den Röm. jeder getödt., der dieWaffen in der Schlacht gelassen. XVIII

 

[IIc-40-1808-1810-0289]
283 Sie schrieben ihren Verfall derEinführung des Christenthums als Strafe zu XIX

 

[IIc-40-1808-1810-0290]
284 Die Gothen hieben allen in Thrazien dieHände ab, die den Pflugführen konten. Byzant. Geschichte von Malchus ||

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0291]
285 Als Moses die Gesetztafeln zerbrach,flogen die Buchstaben gen Himmel, nurdie Steine zurück. Eman. )

 

[IIc-40-1808-1810-0292]
286 Das Volk von Konstantinop. stets indie Grünen und Blauen getheilt, fing vonbegünstigten Akteurs an. Justinian war für dieblauen: und versagteden Grünen alleGerechtigkeit. War schon unt. Kaligula. XX.

 

[IIc-40-1808-1810-0293]
287 Die Röm. hatten keineFestungen; erst als die Armee schlechterzu werden anfing, baueten sie welche. Aurelian mußte sogar Rombefestigen ||

 

[IIc-40-1808-1810-0294]
288 Die morgenländischenKlosterfrauen bedeckten das Gesichtbeim Begegneneines Manns, erhoben dasGesicht nur gegen Gott. Versuch üb. das Kostüm der vorzüglichen Völk. von Spalart. B. 4

 

[IIc-40-1808-1810-0295]
289 Sehr kranke nehmen die moskow.Mönchskleider an, und Tonsur; dürfendann keine Arznei und Speise mehrnehmen. Kommen sie doch auf, müssen sieins Klost. gehen. |

 

[IIc-40-1808-1810-0296]
290 Wenn man sonst Klöstern Güter schenkte, soverbog man entweder sein Messer und gabsdem Kloster - od. gab etw. Erde vom Gut- od. d. einen Friedenskuß (bei einerFrau übernahm ihn ein Weltlicher) - oderrührte die Glockenseile an | p. 136

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0297]
291 P. Mabillon noch eine Zeremonie: derSchenker ans Klost. bekam eine Ohrfeige ||

 

[IIc-40-1808-1810-0298]
292 Ignaz gab seinenJesuiten keineOrdenskleidung weil sie öftermit Ketz. zu thunhätten, die darüber spottenkönnten. |

 

[IIc-40-1808-1810-0299]
293 Wo die Türken siegten,nahmen sie die christlichenKnaben mit, um Janitscharen darauszu machen |

 

[IIc-40-1808-1810-0300]
294 Aas hieß sonst blos Eßbares. Stosch. Berlinische Monatssch. B. 2. S. 86.

 

[IIc-40-1808-1810-0301]
295 Cartouche nahm keinen inseine Bande auf, der nicht die Folterüberstehen konnte |

 

[IIc-40-1808-1810-0302]
296 Biester: die Bauern inGallizien und Lodomerien beten die inEffigie Gehangnen am Galgen an p. 230

 

[IIc-40-1808-1810-0303]
297 Auch noch jetzt muß der Jude die Verführteheirathen, und gerade nur diese Ehe istunauflöslich. Ephemer. 1783 B. 2. S. 143

 

[IIc-40-1808-1810-0304]
298 Joseph II hob dieWirkung aller Eheverlöbnisse auf 1782.und verbot jedes Verlöbnis | B. 1.

 

[IIc-40-1808-1810-0305]
299 In Frankreich nährt ein Weinbergvon einer franz. Quadrat Meile 2,604;ein gleich groß. Acker 1,390. | S. 542

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0306]
300 Der Kurfürst August von Sachs. erließ 1559 aufansuchen des SuperintendentenGreysser einen Befehl daßdie Sperlinge aus der Kirche, wegenihres Geschreies und Unzucht, fortgejagtwürden. Schlözer Staatsanzeig. B. 3. 31

 

[IIc-40-1808-1810-0307]
300 In Ungarn löschte man zuweilen mit Wein das Feuer. | B. 4. p. 38*

 

[IIc-40-1808-1810-0308]
301 Nie da allgemeine Theuerung ||

 

[IIc-40-1808-1810-0309]
302 Der Hofstaat {Dienerschaft} des(vorigen) franz. Königs bestand nach demAlmanac de Versailles aus 1329 Menschen; derKönigin 580; - für seinebeiden Kinder Söhne (das älteste 3 Jahre alt) sind 14 zur Erziehung, 4 * zum Bedienen. Deutsche Zeitung fürdie Jugend I. 1784

 

[IIc-40-1808-1810-0310]
303 Mongez: die Schwäne singen, wennman eine zahme Gans zu ihnen bringt, diesie bekriegen - Melodie aus 4 Tön. e f d e,Männchen singt die beidenersten Töne, Weibgen die 2anderen | p. 87

 

[IIc-40-1808-1810-0311]
304 In Edinburg durften 1763 die Frisöre nuram Sonntage frisieren. p. 140

 

[IIc-40-1808-1810-0312]
305 Ins Domkapitel zu Cöln wurdenkeine Edelleute, nur Grafenund Fürsten aufgenommen, nebst 8 theol.od. jur. Doktoren, welche dann sogar Churfürstenwerden konnten p. 153

 

[IIc-40-1808-1810-0313]
306 Vier zerschnittene Zwiebeln aufglühende Kohlen gelegt löschen,wenn man den Zug gehindert, denbrennenden Schorstein wied. aus p. 162

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0314]
307 Die vom OrdenLa Trappe dürfen wöchentlichnur einmal reden |

 

[IIc-40-1808-1810-0315]
308 Nach denKirchengesetzen darf manzwar aus einem gelindern Orden in einenstrengern übergehen, ab. nichtumgekehrt. |

 

[IIc-40-1808-1810-0316]
309 In Krakau ließ sich jeder mit seinembisherigen Feind am 2ten Ostertage in Zweikampf ein,mit Prügel, Degen p. p. 227

 

[IIc-40-1808-1810-0317]
310 Wagner: Komisch kommt von@@@@ Dorf her,weil es da entstand. Prometheus

 

[IIc-40-1808-1810-0318]
311 Billiardiere fand in Amboina Riesenflöte von 30Fuß; nämlich Bambusrohr, worin die IndierÖffnungen nach allenWindseiten schneiden u. die der Windtönen läßt. Töpfers Commentar zu seinen Generalkarten.

 

[IIc-40-1808-1810-0319]
312 Ein Räub. bei Leeds ließ st. seinerseinen Hund a. bestehlen, umnicht bestraft zu werden. Museum des Wundervoll. 7. 5.

 

[IIc-40-1808-1810-0320]
313 Danse de Villoison: in der Levantewird in 2 J. eineBibliothek von Würm. zerfressen.

 

[IIc-40-1808-1810-0321]
314 Ebenda Die Griechenzu Miconi bauen ihre Häusermit Marmor aus Delos voller Inschriften,die sie mit Kalk überschmieren u.auslöschen. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0322]
315 Hippokrates wurde 140 J. alt, Galen nie krank und 104. Lopez von Castegneda: in Bengalen wurdeein Mann 370 J. alt, bekam 4 mal neue Haare und Zähne, hatte 70 Weiber |

 

[IIc-40-1808-1810-0323]
316 Da die alten Pers. dieElemente für heilig so dasgrößte Verbrechen, eineLeiche in die Erde od. ins Feuer zuthun; dah. sie von wilden Thierenzerrissen wurde. Schlegels Indien

 

[IIc-40-1808-1810-0324]
317 Marolles ließ sich bei jed. Aderlaß sowie auf dem Todtenbetteinen Spieß bringen, weil ersfür einen Krieger fürunanständig hielt ohne Waffen p. Moden Zeitung No. 95

 

[IIc-40-1808-1810-0325]
318 Wolke: Leser, Setzer und Schreiberverschwenden in jedem Jahre mit unnützenBuchstaben an Zeit 10,000 Jahre, an Geld 6Millionen Reichstaler. Nazionalzeitung 1808

 

[IIc-40-1808-1810-0326]
319 Grossin, Frau einesOekonomen in Grimma, gebar eilf Kind., starb daran.Rekt. Sieber setzt' eslateinisch auf ihrenLeichenstein. Museum des Wundervollen 8. B. 2. Stück

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0327]
320 Erman, Humbold: die Flammehindert den Durchgang derElektrizität.

 

[IIc-40-1808-1810-0328]
321 Der Gymnota gibt Schläge noch nachausgerißnem Herz, ab. nicht wenn ergeköpft ist. Humbold

 

[IIc-40-1808-1810-0329]
322 Matthieu Lovat, ein Schusterzu Venedig kastrierte und dann kreuzigte sichselbst aus Bigotterie 1805. H. L. Z. N. 355. 1808

 

[IIc-40-1808-1810-0330]
323 In Paris lernen die Lerchensprechen wie Papagaien, schreien wiegeschlagne Katzen und Hunde. Paris und Lond. XIII. No. 3

 

[IIc-40-1808-1810-0331]
324 Oft hat sie Ton und Worte einesgestorbnen Kind. beibehalten und erinn.die Eltern schmerzlich daran ||

 

[IIc-40-1808-1810-0332]
325 Der redende Rabe (Jacquot genannt) nimmt alle Stimmenseiner Lehrer an, zugleich einemännliche, weibliche, kindische. In allen seinenKäfigen einige Lumpenrothes Tuch, weil er ohne diese sonst inder Sklaverei an Zuckungen stürbe ||

 

[IIc-40-1808-1810-0333]
326 Ein Papagai lernt beständig, nur aus offnem Fenster;ruft alte Kleid., od. wie Milchmädchen, Austernweib.;od. wie

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

der Briefträger diekleine Post und lockt dieLeute herab dad., oder schreiet à la gardeals ob ein Unglück geschehen wäre ||

 

[IIc-40-1808-1810-0334]
327 Auf der Insel Chios mußte eine Wittwe, dienicht wied. heirathete, eine Geldstrafeerlegen. Moden Zeitung No. 100.

 

[IIc-40-1808-1810-0335]
328 In Dalmazien halten es dieEdelleute unt. ihrer Würde,mit ihren Weib. in Einem Bettzu liegen; diese müß. darneben auf derbloßen Erde schlafen |

 

[IIc-40-1808-1810-0336]
329 Fleischer haben einen schönenTeint von der Ausdünstungdes blutigen Fleisches; Köche Embonpointvon den nahrhaftenKoch=Dünsten, ob sie gleich wenig essen. |

 

[IIc-40-1808-1810-0337]
330 Eberhard: die großenEbenen des Orients geben den Despotismus- fern. wegen der Einförmigkeit erhobendie Augen gen Himmel, daherSternendienst, dah. der Begriff der Einheit, Unkörp.und Unermeßlichkeit Gottes, dah. die Achtungfür das Licht u. Gott dazu gemacht. H. L. Z.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0338]
331 Pythagor. Vorschrift: nicht aufeinem Wagen zu essen. Wagners Ideen zu einer allgemeinen Mythol.

 

[IIc-40-1808-1810-0339]
332 Diodorus: da die wenigenGötter dem verwild. Menschengeschlechtnicht mehr gewachs. waren, entflohen sieunt. Thiergestalten; dah. sie später nach dem Siegemachten, daß diese Thierebess. ernährt wurden |

 

[IIc-40-1808-1810-0340]
333 Der König mußte im Temp. des Apiszu Memphis beschwören, keinen Tag, Monateinzuschalten sond. üb. die 365 Tage zuhalten. Jablonsk. Panth. III. 6. |

 

[IIc-40-1808-1810-0341]
334 Roscoe in seinem Leben Pabst Leo X: dieVenusseuche erfand und hattezuerst der ausschweifende Karl VIII von Frankr. aufseinem Zuge nach Neapel; in Bologna davon überfallen.J. L. Z. N. 291. 1808

 

[IIc-40-1808-1810-0342]
335 Die Griechen gaben inihren geschnittenen Steinen nurvertiefte Arbeiten. | Facius Anleitung p.

 

[IIc-40-1808-1810-0343]
336 Holl. Deutschland Schweiz Preußen, ein Theil von Frankreich und Dänemark konsumieren 60,000Kisten Thee; England 250,000. Nord. Misz. X. 5.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0344]
337 Der portug. Jude Rinedo in Amsterdam, der üb. 65 Tonnen Gold.hinterließ, vermachte jedem Nachbar derbei seinem Leichenbegäng. war, 100Dukaten; jed. unverheirath. Person, die dabei, 100Gulden Sulamith. II. 4.

 

[IIc-40-1808-1810-0345]
338 Wenn die jüngere Schwest. früh verheirath.ist: so muß die ältere barfuß tanzen. Swift: damit sie kürzer undalso jünger vorkomme.

 

[IIc-40-1808-1810-0346]
339 Bei den Irokesen gehört dieJagdbeute im ersten J. blos der Frau, nachh. nurgetheilt. Heriot. In Nordische Miszellen dec. 1808

 

[IIc-40-1808-1810-0347]
340 Sie säugen ihre Kind. 8 Jahre; geb. ab.nach 1ten auch alle andreNahrung ||

 

[IIc-40-1808-1810-0348]
341 Der Biberbalg ist ihr Geld ||

 

[IIc-40-1808-1810-0349]
342 Kais. Friedr. III gab ausBewunderung für Fabius Maximus Cunctator,und Szipio Aemilianus seinemThronprinzen den aus beidengemachten Namen Maximilian |

 

[IIc-40-1808-1810-0350]
343 Nach dem Tod Heinrichs des IV durftekein Dauphin mehr den Namen Heinrichführen |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0351]
344 Der portug. König Johann V aßunaufhörlich Sperlingsgehirn zurWollust=Stärkung; hatte stets einen Beichtvat.bei sich der ihn abends absolvierte. Jason 1809. I.

 

[IIc-40-1808-1810-0352]
345 Die Juden durftenzum Osterlamm kein Desert haben. Emanuel.

 

[IIc-40-1808-1810-0353]
346 Bei den Röm. wurdeWeintrinken der Weiber wie Ehebruch mitTod bestraft - d. einen Kuß prob. man es, dah.man spät. unt. dies. Vorwand allefremden auf der Gasseküßte. Schreibers Almanach

 

[IIc-40-1808-1810-0354]
347 In Ungarn heißt auch die Königin rexnoster z. B. Theresia. Berlinische Zeitung Febr. 1809

 

[IIc-40-1808-1810-0355]
348 Nach Erfindung des Pulverswurden alle Waffen und Panzer der Ritterstärker gemacht dagegen - daher man sie späterfür falsche Zeichen der Kraft ansah. Elegante Zeitung 1809 St. 20

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0356]
349 Nicht nur die Eichen im Dodonäischen Haingaben Orakel; auch der Mast der Argo, daraus entwandt von der Pallas,sprach Orph. Argon. V. 242 Iris 1809

 

[IIc-40-1808-1810-0357]
350. Die Röm. lichteten keinenWald, ohne aus Götterfurcht ein Schwein dabeizu opfern und einegewisse Versöhnungsformel. Cato de re rustic. c. 139 |

 

[IIc-40-1808-1810-0358]
351 Eine Palme auf dem Kapitol aufgeschossenweissagte Sieg, ein Feigenbaum eben da Sitten=Verfall|

 

[IIc-40-1808-1810-0359]
352 Wie Cäsar den ewigen Hainbei Massilia selb. umzuhauen anfing - od.der h. Bonifacius die alte Eiche bei Geißmar |

 

[IIc-40-1808-1810-0360]
353 Wenn die Hindus vor dem Königeine gewisse Beschwörungsformel inGötternamen aussprechen: so muß er durchausstehen bleiben, bis die Bitte gesagtist |

 

[IIc-40-1808-1810-0361]
354 Eben so wenn sie in Königsnameneine Formel vor dem Schuldneraussprechen: so muß er so lange ohne Ess. Trinken dastehen bleiben bis er bezahlt hat |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0362]
355 Die Hindus stellten sich miteiner großen Last vor den Schuldner u.schwört, so lange da zu stehen bis er bezahlt ist; thät ersnicht, Risse das Volk das Hausist

 

[IIc-40-1808-1810-0363]
356 Einlage war, daß sich der Schuldner inein bestimmtes Wirthshaus begeben mußte; dann kamder Gläubiger mit Pferd undDienern und zehrte so lange auf dess. Kopf bis erbezahlt war |

 

[IIc-40-1808-1810-0364]
357 Bei den Griechenwurden von Morgen an 3 Tragödiendesselben Dichters dargestellt und miteinem satyrischen Dramageschlossen. Phöbus

 

[IIc-40-1808-1810-0365]
358 Shakespear stellte 1200 verschiedeneKaraktere vor. |

 

[IIc-40-1808-1810-0366]
359 Zimmermanns Taschenbuch 1807: die Frucht derschwarzen Algarovo in Paraguay zugleichhöchst* süß und lähmt aufeinige Zeit die Zunge zusprechen. Weisser.

 

[IIc-40-1808-1810-0367]
360 Die Griechen belohntenden besten Sänger in denTragödien mit einem Bock |

 

[IIc-40-1808-1810-0368]
361 Nach dem Erdbeben vonKalabrien fand. man unt.den Trümm. mehr Weiber als Männ. amLeben, diese hatten sich gestemmtgegen die Mauern; jene in Winkeln undEcken geflüchtet, die am festest. eben. Friedrichs. Erinnerungen.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0369]
362 Howe lieferte den Franzos.eine gewinnende Seeschlacht im Sturm,obgleich Todesstrafe darauf gesetzt ist. |

 

[IIc-40-1808-1810-0370]
363 Die Gesellsch. der Fliegenschnapperei (societé de Gobemoucherie) in Frankr. - sie verbreitet blosfalsche sp* Nachrichten zum Spaß - hat einen Präsidenten p. Nord. Miszellen B. 11 H. 2.

 

[IIc-40-1808-1810-0371]
364 Pinkerton: in Spanien sind 8Millionen stehende Schafe (Estantes); u. 5Millionen wandernde (merinos) welche das Privileg hab.,die fruchtb. Thäler und Feldervon der Ernte bis zur Saat zudurchstreifen od. das Privilegium der Blumensuche(Mesta) Dah. ihre feinere Wolle. Europ. Annal. 1808 St. 10.

 

[IIc-40-1808-1810-0372]
365 In Spanien muß jeder Schriftsteller dem Inez de Imprenta(Richter für das Druckwesen) seinManuskript und für denBogen 60 Real geben; und eben so viel;wenn er die Bewilligung bekommt; also z. B.für 20 B. 600 Francs

 

[IIc-40-1808-1810-0373]
366 Im vorletzten Krieg gegen Frankr. botder Ubeda, Anführer einer Räuberhorde derSierra Morena dem König seine u. seiner Leute Dienstean; der König gab ihm den Obrist=Lieutenants Titel. Thatviel. Nach dem Krieg kehrte er wied.heim |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0374]
367 Reil: das schnelleAbsterben einzelner Glied. - daß z.B.der Finger kalt undtodtenblaß wird - diesemors topica und continua kann auch innere treffen, soBrustkrampf, Gefühl eines Klump. im Unterleib,Dysphagien - d. die unterbrochneLeitung der Nerven wurde dem Gefäßsystem die Lebenskraftentzogen. Heidelberger J. 2 Jahrgang H. 6.

 

[IIc-40-1808-1810-0375]
368 Cäsar Bressa: dieeustachische Röhre diene dazu,den Thieren ihre eignen Laute verständlicherzu machen || p. 44

 

[IIc-40-1808-1810-0376]
369 Ein pers. König ließeinem ganzen Volke die Nas.abschneiden und in eine Stadt setzenRhinocolura (St. mitverstümmelten Nasen) Sen. de ira III 20. Böttig.

 

[IIc-40-1808-1810-0377]
370 Nur das Osterlamm aßen dieHebräer beschuht und mit Stab inder Hand. Elegante Zeitung p. 469. 1809

 

[IIc-40-1808-1810-0378]
371 Die Muhammedan. zum Gebet, vordem König u. in der Moschee keine Schuhe|

 

[IIc-40-1808-1810-0379]
372 Pythagoras: ohne Schuhe müßeman beten und opfern |

 

[IIc-40-1808-1810-0380]
373 In Paris Entrepreneurs de succesund E. de chutes - an 200 lebendavon - 20 Billets Unter der Revoluz. wegen

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

374 der Titusköpfe die brodlos. Perückenmach. u. die Schneider am meisten zum Beifall gebraucht weil ihre weichen Hände Vornehme verriethen. | p. 472

 

[IIc-40-1808-1810-0381]
374 In Delos machte Apollo einen Altar blos ausBockshörnern. Plutarch Theseus. Korrespond.

 

[IIc-40-1808-1810-0382]
375 In Otaheiti aus 2 Halbinseln; jede einen König; führen nie Krieg - der König oft ärmer als seine Unterthanen; bläst dann auf einer Muschel, und jeder bringt ihm. |

 

[IIc-40-1808-1810-0383]
376 Ein neuer König bekommt ein aus einerglasartigen Muschel gemachtes Auge zumGeschenk. |

 

[IIc-40-1808-1810-0384]
377 Unt. der Kaiserin Katherina Alexowna: in Ge Klubs soll sichkein Herr vor 9 Uhr betrinken. Korrespond.

 

[IIc-40-1808-1810-0385]
378 Auch keiner darf einem FrauenzimmerSchläge da anbieten, bei Strafeausgeschloß. zu werden.|

 

[IIc-40-1808-1810-0386]
379 Neun Tage dauern die Kameele ohneTrinken. Graf von Ferrière-Sauveboeuf.

 

[IIc-40-1808-1810-0387]
380 Scheikch der Arab. -Patres, Senatores - Graven Aldermann - Lairds der Schottländer- Yarls der Normannen; alles bedeutet Alte, die alsoregierten. Die Resultate der Sittengeschichte.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0388]
381 Philipp von Frankr. verhieß vorder Schlacht bei Bouvines dem unter seinen Vasallen, die Kroneabzutreten, der tapferer als er fechtenwird |

 

[IIc-40-1808-1810-0389]
382 Dieselbe Mutt. gebar den Titus und Domizian - Kommod. der Sohn des Mark Aurels - Heinrich IV der Vater desschwachen Ludwig XIII |

 

[IIc-40-1808-1810-0390]
383 Von den Mörd. Cäsars und vonden Verdammern Karls I starbkeiner natürlichen Todes |

 

[IIc-40-1808-1810-0391]
384 Christieen der II ließ noch unt. denKrönungsfeierlichkeiten 94 edle Schwedenhinrichten; reisete nie ohne Büttel u. Marterwerkzeuge undGalgen |

 

[IIc-40-1808-1810-0392]
385 Die schlimmsten röm. Kaiserlegten sich Antonius Namen bei, weildeßwegen auch die schlimmsteneinBassianus geliebtwerden. Hist. Lamp. Heliogab. | Aug. Jul. Capit. |

 

[IIc-40-1808-1810-0393]
386 Diod. I 89: einägypt. König führte rechtverschiedene Gottesdienste inden verschiednen Provinzen ein, damitkeine Übereinstimmungzur Konspirazion da sei |

 

[IIc-40-1808-1810-0394]
387 Um den Tod des dänischen Königs im Kriegzu verheimlichen, führte man ihn 3 Jahre eingesalzenherum und that, als sei er nur vor Alter unvermögendgeworden. Eleg. Welt. 94. 1807

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0395]
388 Hogarth: die meistenBewegungen derGeschäfte werden in geraden Liniengemacht; die der Anmuth inkrummen. Blairs Vorlesungen über schöne Wissensch.

 

[IIc-40-1808-1810-0396]
389 Warburton: wegen dergrößeren Wärme sprichtdas Volk immer mitbegleitenden Handlungen undGebehrden; dah. die jüd. Prophetenzum Weissagen; z.B. Jeremias vor dem Volk einBuch in den Euphrat wirft, sich ein Joch anlegt, seinHausgeräth ausräumt. |

 

[IIc-40-1808-1810-0397]
390 Pherecydes, Lehrer des Pythagoras schrieb zuerst griechischeProsa |

 

[IIc-40-1808-1810-0398]
391 Bei den Aegyptern: AalHieroyph.ein gemiedner Mensch, weil jener nie inGesellsch. gefunden wird |

 

[IIc-40-1808-1810-0399]
392 Monboddo: die Sprachenaller Wilden sind blos mit Vokalenüberladen und nicht rauh,weil sie aus den natürlichen Lautenentstanden |

 

[IIc-40-1808-1810-0400]
393 Das Wort Gott in allenSprachen ein Maskulinum |

 

[IIc-40-1808-1810-0401]
394 Die englische Sprache hat 30 Worteden Zorn auszudrücken; wenigefür sanfte Gefühle |

 

[IIc-40-1808-1810-0402]
395 Cicero im Oratore: bei Carbo's Stelle: patris dictum sapiens temeritas filii comprobavit

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0403]
396 war das ganze Volk über den schönen Klang außer sich: Wenn eine Sylbe zu kurz od. lang war: so schrien alle Zuschauer wild auf, ohne et. vom Metrum zu verstehen, so gut die Ohren |

 

[IIc-40-1808-1810-0404]
397 Longin: nie ist ein Sklaveein Redner gewesen Blair: doch blühte unter Louis XIV dieBeredsamkeit mehr als in a. Ländern | 2 B.

 

[IIc-40-1808-1810-0405]
398 Demosthenes hielt seineReden an Seeküsten, um sich ans Volksgeräuschzu gewöhnen |

 

[IIc-40-1808-1810-0406]
399 Mit dem Fußstampfen (supplosio pedis) Schlagen an Stirn und Hüften (percussio femoris)gehört zum Redner. Cic. de Orat. |

 

[IIc-40-1808-1810-0407]
400 Swammerdamm mußte seine Scheergen, Messer Lanzetteunter dem Mikroskop wetzen. Swammerdamm Bibel der Natur {mit der Vorrede von Boerhave}. 1752.

 

[IIc-40-1808-1810-0408]
401 Er konnte d. Präparieren in derselben Raupe die Puppe und in dieserden Schmetterling zeigen. |

 

[IIc-40-1808-1810-0409]
402 Er konnte nach Beliebendie Raupe verpupp., ihre Entpuppungschneller, langsamer machen, aufhalten,lenken |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0410]
403 Am Schmetterling, Fliege p. wächsetim Wurm alles zugleich größ., Puppe u. Schmetterling p.; nursind ihre Glied. mit zuviel Feuchtigkeit angeschwollen, dieerst verrauchen muß; bis sie kräft. durchbrechen|

 

[IIc-40-1808-1810-0411]
404 Die Spinnen fress. einigeTheile der Fliegen,wie aus Koth erhellt andere Th. saugen sienur aus, |

 

[IIc-40-1808-1810-0412]
402 Die Spinne hat einendoppelten Faden, sich herunter zu lass., einen einfachen,aufzusteigen. |

 

[IIc-40-1808-1810-0413]
403 Läuse pflanzen sich so schnell fort, daßeine in 24 Stunden Urgroßvat. sein kann. |

 

[IIc-40-1808-1810-0414]
405 Viele alte Völkernamen sind blos Appellativa, dah.die Völker zu wechseln scheinen,indeß es nur dieNamen thun. Heidelb. Jahrb.

 

[IIc-40-1808-1810-0415]
406 Jakob Böhme: Adam hatte unsterblich noch keinenMagen und Gedärme. Swammerdam wendet es aufdie Schmetterlinge an. Swamm. Bibel p.

 

[IIc-40-1808-1810-0416]
407 Der Anfang einer Ameise streitet um dieWette mit dem des größten Thiers; nur die Schwäche desHerzens machts, daß jene nicht so groß wird | p. 2

 

[IIc-40-1808-1810-0417]
408 Die Bienen zähmt man,wenn man sie in ein Stück Lederstechen läßt und die Stachelspitzeabschneidet; Gift läuft heraus.Auch mit künftigen kann sie nicht mehrschaden |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0418]
408 Auch das Männchen derHornisse hat keineStacheln, u. die männliche Ameise hat kleinere Zähne, u. istmilder |

 

[IIc-40-1808-1810-0419]
409. Mit 20 Wiederhacken bleibt derBienenstachel in der Wunde, der sich, auch abgerissenvon der Biene, mitimmer tiefer eintreibt |

 

[IIc-40-1808-1810-0420]
410 Der Wurm der Breme (die FliegeAsilus) hat am Kopfe seine 2Füsse |

 

[IIc-40-1808-1810-0421]
411 Der Bienenwurm häutet Magen, Kehle,Gedärme - die alten Luftröhren gehenheraus, neue treten an die Stelle - dennFüsse, Flügel, Hörner, Schnauze und alleGlied. haben Luftröhren. |

 

[IIc-40-1808-1810-0422]
412 Die Bienen lassen im Korbkein Pläzchen leer - hat ein Wurm darin sich ineine Biene verwandelt, so füllensie es sogleichmit Honig |

 

[IIc-40-1808-1810-0423]
413 Die Arbeits Bienen fütterndie Drohnen mit ebenso groß. Liebe als sie nach dem Schwärmen u.Befruchten, sie solche mit Grausamkeit ermorden |

 

[IIc-40-1808-1810-0424]
414 Das Haft (Ephemeridae) od. der Wasserwurmlebt etliche Tage,von der Nadel durchstochen undso* dabei in einem Schäälchen Urin|

 

[IIc-40-1808-1810-0425]
415 Das Frosch=Männchen sitztbegattend auf dem Weibchen40 Tage lange - so fest, daß man sie, wie zusammengekupp.Schnecken, verknüpft verschicken kann |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0426]
416 Der Haft=Wurm lebt vom Thon, worin er3 J. lang wohnt. |

 

[IIc-40-1808-1810-0427]
417 Er heißt, wenn er Flügel bekommt,das fliegende Aas od. Uferaas, weil ihnwie anfangs die Fische besondersHechte, dann die Vögel, als Wurm fress. - die Fischer andie Angel stecken, da er d. sein läng. Zappeln u. Lebendie Fische mehr anlockt - mitten unt.dem Verhäuten wird er vonKibitzen und Schwalbenentrückt - fliegt er zunahe ans Wass. und spieltauf ihm mitFlügeln und Schwanz, wied. von Fischenhinabgezogen, zu hoch, so von Vögeln. |

 

[IIc-40-1808-1810-0428]
418 Das Insekten=Weibchen die Männchenaber schöner darum größer fürdie Menge Eier | Das Haft=Mänchen2 mal so große Augen als das Weibchen |

 

[IIc-40-1808-1810-0429]
419 Das Haft ist fast zugleich Wurm undFliege; wie das Wasser aufbrud., fährtaus der Tiefe eingeflügeltes Thier; so geschwind man auchins Wass. hineinfahre, man bringts doch schon geflügelt heraus|

 

[IIc-40-1808-1810-0430]
420 Die 2 Augen des Hafts bestehenbei manchen aus 6,7000 Augen,bei anderen sind sie wiebei Spinnen und Skorp. aufdem Leibe umhergestreuet |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0431]
421 Das Haftmännchen diegrößeren Augen, um die auf dieWasserflächen hingeschoßnen Eier zufinden und seinen Rogen darüb.zu stürzen. |

 

[IIc-40-1808-1810-0432]
422 Sie fress. in ihrem 5Stunden=Leben nie |

 

[IIc-40-1808-1810-0433]
423 Moufetus: die Mantes=Heuschreckenzeigten einem Jungen, der nach demrechten Wege fragt, solchen mitAusstreckung des rechten Fußes. |

 

[IIc-40-1808-1810-0434]
424 Heuschrecken dreifacher Magenund wiederkäuen |

 

[IIc-40-1808-1810-0435]
425 Die zerschnittene Hornissefrißt noch Honig fort, der indeß zur Wundeheraussiepert. |

 

[IIc-40-1808-1810-0436]
426 Eine Horniß=Puppe wiegt 10Eß mehr alseine Horniße selbst. - wegen der zuverrauchenden Feuchtigkeit. |

 

[IIc-40-1808-1810-0437]
427 Die Würmer, die die Chrysalide durchbohren, kriechenaus deren Balg, häut. sichnicht, nehmen nur 3verschiedne Farben an, behaltendie letzte, werdenPuppen, dann gemeine Fliegen |

 

[IIc-40-1808-1810-0438]
428 Die von vielenWürmern tödlich t durchbohrte Raupe umspinnt jene mit einem allgemeinen Gewebe gegen das Wetter und stirbt dann, jene werden erst das Jahr darauf Fliegen |

 

[IIc-40-1808-1810-0439]
429 Wie die Raup., die zu Zweifaltern werden,meist Würmer in sich haben, diezu Fliegen werden, so dieWürmer, die zu Käfern werden, meistWürmer, die zu kleineren Käfern werden |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0440]
430 In desNachtschmetterlings Raupe sieht man die künftigenEier, in dess. Goldpuppe noch deutlicher |

 

[IIc-40-1808-1810-0441]
431 Das Gehirn der Schnecke, das aufdem Magen aufliegt, hat keinegewisse Stelle, wird von Fleischsträngenhin und her u. oft tief in den Leib gezogen |

 

[IIc-40-1808-1810-0442]
432 Zwei Flügel sind den Schmetterlingenvon vieren blos zum Schmuck gegeben,denn er kann mit jenen eben so gutfliegen als mit diesen |

 

[IIc-40-1808-1810-0443]
433 Auf Philipps IIunüberwindlicher Flotte waren 170 Mönche; ihr folgteein großes Schiff voll H., die ab.während eines Sturms nicht gebrauchtwerden durften. Kotzebues Biene nach d' Aubigné.

 

[IIc-40-1808-1810-0444]
434 Rußland zählt 93 verschiedene Nazionen;mehr als 40 Nazionalsprachen. Europäische Annalen 09. 2.

 

[IIc-40-1808-1810-0445]
435 Der Großinquisit. Torquemata machte in 14Jahren 100,000 Menschen den Prozeß; 6000verbrannt - gewöhnlich in der Adventszeit Autodaf. -die Groß. führten die Opfer anStricken zum Feuer. A. Anzeig. N. 99 09

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0446]
436 Ficht man mit demDegen gegen den Holspiegel so scheintein Degen aus ihm heraus zukommen und dagegen zufechten; bewegt man die Handgegen ihn: so scheint eine Hand aus ihmzu kommen und sich in unsrezu legen. Gehler.

 

[IIc-40-1808-1810-0447]
437 Hygrometer waren für P. Maignon - Rauchhafer - fürdie florent. Akademie del Cimento Glas voll Schnee - de LÜc Elfenbein nachh. Fischbein - de Saussüre blondesMenschenhaar - P. Jean Baptiste Goldschlägerblase -

 

[IIc-40-1808-1810-0448]
438 Die Kalkgebirge leiten Büffon und a. vonden Schalenthieren her, deren Schale reine Kalkerde ist.|

 

[IIc-40-1808-1810-0449]
439 Chladni: bei Stäben,Scheiben, Glocken sind die Töne destotiefer, je dünner jene sind - also das Gegentheilder Saiten |

 

[IIc-40-1808-1810-0450]
440 Das Knallsilber knallt vonbloßer Berührung, besonders kalt. Körp. u.von einem Tropfendarauf fallendes Wasser | Nachder Verkrachung ist das vorherniedergesch. Silber aus seinerAuflösung wied. in seinen metallischenGlanz hergestellt |

 

[IIc-40-1808-1810-0451]
441 Die Pholaden (Dactyli)leuchten noch im Munde dessen, der sie isset. Pl. * N. IX6X - Eine macht 7Unzen Milch so leuchtend daßman die Gesichter sehen kann. In Honigaufbewahrt leuchtet eine 1 Jahr lange |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0452]
442 Boyle: faules Holz zehrt sich d.Leuchten nicht ab. Erlischt nicht wie die Kohle d.Zusammenquetschen |

 

[IIc-40-1808-1810-0453]
443 Pülly machtdem Isidor Rogers Unbrennlichkeit nach d.ein Gemenge vonsalzigsauerem Mineral=Alkali und schwefelsaurerThonerde gerieben und mit Alkohol od.Aeth. angemacht und rieb die Haut damit ein. Magazin aller neuen Erfindungen N. 47

 

[IIc-40-1808-1810-0454]
444 Ingenieur Cossigny: das Auffliegender Pulvermühlen entsteht d. einenelekt. Funken, den das Zerstampfender Kohlen gibt |

 

[IIc-40-1808-1810-0455]
445 In jedem Jahr müss. wenigstens 2 Sonnenfinst. sein,Mondfinst. können fehlen wie 1788. Gehler

 

[IIc-40-1808-1810-0456]
446 Je größ. die Sonnenfinst., destokleiner die Mondf.; bei zentral. S.,sind die Neumonde vor= und nachher ohneFinsternis. |

 

[IIc-40-1808-1810-0457]
447 Die Kind. des Brillenmach. Lippersheim spielten mitden Gläsern und sahen dieFahne des Kirchthurmes sehr groß - veranlaßte ihn, sie inein Rohr zu fassen, dad. Fernrohr |

 

[IIc-40-1808-1810-0458]
448 D. langes Stehen im Sonnenlicht wird alleim Wass. befindliche Luft in dephlogstisierte verwandelt|

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0459]
449 Muschenbroek: d.Scheidewasser wird Wasser wärmer, Eiskälter |

 

[IIc-40-1808-1810-0460]
450 Der obere Theil einessenkrechten Gebäudes scheint sich dem Nahen vorwärtszu neigen. | Gesichtsbetrüge.

 

[IIc-40-1808-1810-0461]
451 Beieiner halb vollen Flasche scheint vordem sie umkehrendenHolspiegel dervon ihrem Bild leereTheil voll und umgekehrt; läßt man sieauslaufen, so scheint ihr Bild sich zufüllen; ist sie leer, ist dieses auch leer||

 

[IIc-40-1808-1810-0462]
452 Von Segner: nach der Geschwind.einer geschwungenen Kohle,die einen Kreis bild. dauert derEindruck des Lichts 1/2 Sekunde nach - d' Arcy: 2 2/3 ||

 

[IIc-40-1808-1810-0463]
453 Entfernte Thürme,Hügel p. scheinen sichzu bewegen, wenn maneinen dünnen Drath vor den Augenherumführt ||

 

[IIc-40-1808-1810-0464]
454 Boyle: bei einer Pestsahen die Kranken an allenGegenständenRegenbogenfarben ||

 

[IIc-40-1808-1810-0465]
455 Sauvages: ein Achtzigjähriger sah eine Zeitlang allegeraden Sachen gekrümmt; Stoll: nach einerhitzigen Krankheit alle schief undvorwärts gekrümmt ||

 

[IIc-40-1808-1810-0466]
456 Wenn man vonGlaswürmern - vermiculi vitrei, flüß.Glasfäden in kaltem Wasser erhärtet -ein Stück abbricht, zerfallen sie in Staub |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0467]
457 Im Haarröhrchen steigt der leichteWeingeist weniger hoch als das Salzwasser; Quecksilb. steht darinniedriger als von aussen |

 

[IIc-40-1808-1810-0468]
458 Soviel man an Kraft gewinnt, soviel verliert man an Geschwindigkeit.Wer 100 Pfund mit 1 Pfund heben will,muß die Kraft d. 100 Schuh gehen lass., umdie Last um 1 Sch. zu heben |

 

[IIc-40-1808-1810-0469]
459 Ray, Vallisneri: Irrlichter sindKlumpen leuchtenderInsekten |

 

[IIc-40-1808-1810-0470]
460 Nollet isolierte denMenschen zum Elektris. d. gedörrte inOel gesottene Schuhe von Holz. |

 

[IIc-40-1808-1810-0471]
461 Jupit. rückt bei der Sonne amschnellsten fort - ihr fast gegenüb., steht er - danngeht er 100 Tage zurück |

 

[IIc-40-1808-1810-0472]
462 Sogar der Diamant wird d. Kälte kleinergemacht |

 

[IIc-40-1808-1810-0473]
463 Sauere Geister (Salpetergeist, Vitriolgeist, derrauchende Salpestergeist) u. geistige Liquore schmelzen Schneeund Eis u. erzeugen dann die größtekünstliche Kälte |

 

[IIc-40-1808-1810-0474]
464 Joh. Bernoulli: in der Körperweltbleibt immer einerlei Summe lebendiger Kräfte |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0475]
465 Descartes, um den absolutvollen Raum (plein absolu) zubeweisen: nähme Gott aus einem Gefäßealle Materie daraus weg, so müßten sich dessen Wände berühren,weil wenn zwischen 2 Körp.nichts liegt, sie sich berühren müssen |

 

[IIc-40-1808-1810-0476]
466 Die Hindus dürfen jeden Topf,Teller p. nur Einmal brauchen. Asiat. Magazin

 

[IIc-40-1808-1810-0477]
467 Sie opfern ihren Athem ihre Blähungd. Zurückhalten |

 

[IIc-40-1808-1810-0478]
468 War ein Christ im Haus - den sie wie Schweinund Hund für unreinhalten - so reinigen sie das Hausmit Kuhmist |

 

[IIc-40-1808-1810-0479]
469 Ein Halbritter wurdeman d. Reise nach Palästina - od. blos vomrömischen König dazu geschlagen - durftenur auf der linken SeiteGold tragen. Versuch über das Kostüm der vorzüglichen Völker p. von Spalart. II Abth. 3 Theil.

 

[IIc-40-1808-1810-0480]
470 Wenn dieRitter sich zu Waffenbrüdern verbanden:ließen sie sich mit einand. zur Aderund vermischten ihr Blut - od empfingen mit einander das Abendmal - küßten mit einand. das h. Bild, das unt. der Messe dargereicht ward |

 

[IIc-40-1808-1810-0481]
471 Ritt. schoren sich den Vorderkopf, um nichtbei den Haaren gefaßtzu werden |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0482]
471 Die gepanz. odergeharnischten Pferderitten die Ritter nur im Kampf, auf derReise ein leichteres Pferd, jen. zurRechten vonKnappen geführt, dah. dextrariioder destrier |

 

[IIc-40-1808-1810-0483]
472 Eine Familie, die eine Zeit lange nichtbei dem Turnier gewes., wurde davon aufimmer ausgeschlossen. |

 

[IIc-40-1808-1810-0484]
473 Vom Turnier wurde ein Ritterausgeschloss., der in der Stadt wohnteund Bürgerpflichten trieb. Auf dem Landeaber konnt' er ackern. Sprichwort"Ein Edelmann mag Vormittags zum Ackergehen und Nachmittag im Thurnier reiten." |

 

[IIc-40-1808-1810-0485]
474 Ketzer nach dem kanon. Recht mit Infamiebehaftet, zu keinem Kriegdienste und Turnier |

 

[IIc-40-1808-1810-0486]
475 Auch die durften zu keinem Turnier, dieden Priester geschmähet |

 

[IIc-40-1808-1810-0487]
476 Nicht zum Turnier durftendie Urheber neuer Zölle und Abgaben p. 95

 

[IIc-40-1808-1810-0488]
477 Kam man ohne Turnierfähigkeitin dieTurnierschranken: so mit Kolbenschlägenempfangen; die französ. Damen schlugen mit zu mit dem"Turnierast." | p. 121

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0489]
478 Auch welches Glied einer Familie, die et.gegen die Turniergesetze begangen,in die Schranken kam: wurdemit Schlägen empfangen, doch dabeiausgerufen: daß er für a. leide, damiter nicht zu starkgeschlagen |

 

[IIc-40-1808-1810-0490]
479 Einen besond. Dank im Turnier erhielt auchder Ritter, der am weitesten her kam|

 

[IIc-40-1808-1810-0491]
480 Aus Höflichkeit fiel man mit dem, den man aus dem Sattelgehoben, freiwill. mit ihm herab p. 161

 

[IIc-40-1808-1810-0492]
481 Die Turniere dauerten 600 J.,fingen im 10 Säk. an |

 

[IIc-40-1808-1810-0493]
482 Quintanrennen: gegen einen hölz. Mannrannte man, traf man ihm nicht Naseund Auge, sondern anders: so drehte er sich schnellherum und gab dem Ritt. einen Schlagauf den Rücken mitdem hölz. Säbel |

 

[IIc-40-1808-1810-0494]
483 Kopfrennen: gegen Türken= undMohrenköpfe mit Lanzen,Wurfspießen, Pistolen, um sich für dasOriginal zu üben |

 

[IIc-40-1808-1810-0495]
484 Den Zweikampf konnte der Ritterausschlagen, wenn er fürden Nachmittag begehrt wurde |

 

[IIc-40-1808-1810-0496]
485 Auch Verwandte konnten unt.einander den Zweikampf ausschlagen |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0497]
486 Bei einem gerichtlichenZweikampf wurden Geräusche der Zuschauermit Tod bestraft |

 

[IIc-40-1808-1810-0498]
487 Im Hôpital des vénériens werdenvenerische Kind. von venerischenAmmen gesäugt, u. jene d. die Arzneiendieser geheilt. Schweigger

 

[IIc-40-1808-1810-0499]
288 Unt. Karl V. in Paristödtete der Edelm.Macaire einen a.Aubry de Montdidier; ab. dess. Hundfiel ihn überall an. Er mußte vor dem Hofe mitdem Hund einen gerichtlichen Zweikampfhalten; er eine Keule,dieser ein Faß miteinem durchbrochenen Boden -der Hund riß ihn zu Boden - gehenkt|

 

[IIc-40-1808-1810-0500]
289 Mehrere Reichsstädteverschafften sich Privileg, nichtgerichtlich zweikämpfen zudürfen |

 

[IIc-40-1808-1810-0501]
270 Einen Ritter hielt man nochfür einen Geistlichen, der nachder Tonsur sich nur einmahl vermählt od. mitkeiner Witwe. |

 

[IIc-40-1808-1810-0502]
271 Die Ritt. trugendas Familienwappenin einem Schleier, bis die Lanzen= undSchwertstreiche diesen zerriss. und eszeigten. |

 

[IIc-40-1808-1810-0503]
272 Ein Vorzug des Ritters, ein Petschaft zuführen - ein a. Edelmann mußte zumBesiegeln sich das des Gerichtshofes od. sonstigesborgen |

 

[IIc-40-1808-1810-0504]
273 Ein Ritter bekam doppelt so vielSchadloshaltung,

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

so wie Strafe und Arbeit - z.B. bei einerBelagerung mußteiner 8Faschentragen, der Knappe 4 - als ein Knappe.|

 

[IIc-40-1808-1810-0505]
494 Die Galois und Galoisesvon Brüdersch. vonLiebenden hielten sich inder Hitze warm, Mäntel dopp. MützenFeuer - im Wint. das Umgekehrte - diemeisten erfroren |

 

[IIc-40-1808-1810-0506]
495 DasHundetragen die besondere Strafeder Landfriedensbrecher |

 

[IIc-40-1808-1810-0507]
496 Satzung daßfür einen verstorbnenRitter des blauen Hosenbandes derenglische König muß 1000 Mess. les. lass., einauswärtiger König 800 Pr.von Wallis 700, ein Herzog 600, Marqu. 450, Baron200, Edelmann 100. | p. 367

 

[IIc-40-1808-1810-0508]
497 Der Großmeist.der Ritt. vom Orden des h.Lazarus mußte stets ein Aussätziger sein - bateneinmal den Pabst um Erlaubnis einenGesunden, da die Türken alleaussätzigen Ritter erschlagen hätten p. 414

 

[IIc-40-1808-1810-0509]
498 Die Fleglergesellschaftwurde vom thüringischen Landgrafen Friedrich der Löwengesellschaftzum Spott errichtet, in diemehrere seiner Vasallen sichbegeben hatten - führteneinen Flegel im Wapp., weiljene einen Löwen. | p. 438

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0510]
499 Tapferkeit und Gemeingeist war gerade bei den nord.Rittern am wenigsten, schwed. dänische poln. - kurzje weiter sie sich von Frankr.entfernten. |

 

[IIc-40-1808-1810-0511]
500 Smit: nicht der Magensaftsond. die Galle verdauet - gab einem, dess. Leberverwund., eine halbe Unze Schafs=Galle, verdauetewieder Nach Lobo (Reis.nach Abyss.) ist die Galle bei den viel Fleisch essenden Nazionen ein Luxusartikel Reils Archiv der Physiol. B. III

 

[IIc-40-1808-1810-0512]
501 Auf dem Kap man macht aus denBrüsten der Hottentott. Geld= undTabackssäcke | p. 438

 

[IIc-40-1808-1810-0513]
502 Es gibt keinen Theil, worausnicht Milch kam, Augen, Nabel, Rücken,Füsse, Schenkel | 457

 

[IIc-40-1808-1810-0514]
503 Kranke schmecken es an der Milch, obdie Eselin gehörig gestriegelt wordenYoung de lacte p. 56 | p. 459

 

[IIc-40-1808-1810-0515]
504 Der Krebs liebt das sonnige Ufer, derVogel die östliche Seite des Hügels. Reils Archiv 1 B.

 

[IIc-40-1808-1810-0516]
505 Hunter: die männlichenund weiblichen Tauben habenzur Brützeit im Kropf eine Art Milch, womitsie anfangs die Jungen ätzen |.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0517]
506 Hoffmann: März und Oktoberin Deutsch. die tödtlichen Monate |

 

[IIc-40-1808-1810-0518]
507 Testa: ein Mann bekamjährlich am Johannistag die Fallsucht |

 

[IIc-40-1808-1810-0519]
508 Der Polyp verschlingt mit derBeute seine Arme; hat er jene verdauet, zieht erdiese wieder heraus |

 

[IIc-40-1808-1810-0520]
509 Arsenik und alle schärfstenQueksilb.präparate äußern, unmittelb. am Gehirn angebracht,keinen Einfluß | So kann man dieOberfläche der Gehirnmasse stech.brennen p. ohne allen Schmerz |

 

[IIc-40-1808-1810-0521]
510. Leichen einzeln begraben, leichtverfault; ab. viele in Einer Grube, langsam - u. verwandeln sich inAmmoniak und festes Oel |

 

[IIc-40-1808-1810-0522]
511 Menghini: ein Mensch hat 2Unzen, 7 Drachmen und 1 Skrup. Eisen imBlut - und man könne am Ende Degen, Nägel darausmachen. | 2 Heft p. 135

 

[IIc-40-1808-1810-0523]
512 Portal: trotz desvielen Ess. verzehrt derSchwindsüchtige sogar sein eignes Blutund stirbt fast blutleer || p. 189.

 

[IIc-40-1808-1810-0524]
513 Geblendete Fische und nach Fontana geköpfte Aale schwimmen ohneAnstoss. herum. Perault: so findet einegeköpfte Viper den Weg |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0525]
514 Legt man die Hand auf eineangeschlagne Thurmglocke: so verliert der Arm einigeTage das Gefühl |

 

[IIc-40-1808-1810-0526]
515 Sömmering: 43 Nervenpaare - 12 Hirn=30 Rückennerven P. - 1 sympath. N. P. |

 

[IIc-40-1808-1810-0527]
516 Die Zähne tragen sehr vielzum Hören bei. Reil B. 2

 

[IIc-40-1808-1810-0528]
517 Leute in finst. Gefängn. werden dick undbleich |

 

[IIc-40-1808-1810-0529]
518 Fourcroy und Sömmering: die Abführungsmittelhaben eine kühlende Kraft |

 

[IIc-40-1808-1810-0530]
519 Doutrepont: bei der Kuhentsteht mit jedem gebornen Kalbe einRing an der Wurzel der Hörner u. mankann darnach ihre Geburten zählen. B. 4. S. 472

 

[IIc-40-1808-1810-0531]
520 Ebenda: bei den Schafenentstehen so vieleAbtheilungen (Lager) in derWolle, als man Winters das Futterwechselte. p. 473

 

[IIc-40-1808-1810-0532]
521 Keine Komplotte werdenweniger {verrathen} entdeckt als die vonNonnen und Mönchen. Büsch Erfahrungen B. 1

 

[IIc-40-1808-1810-0533]
522 Jede junge Bienenmutt. mußausfliegen, sonst wird sie nicht fruchtbar. Knauff, Hüber, Pösl. H. L. Z. 09 p. 518

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0534]
523 Hecker, Hufeland: jede von fernhergebrachte Ansteckung oder Seuche wüthet gefährlicherals eine einheimische L. L. Z. 09 p. 583

 

[IIc-40-1808-1810-0535]
524 Als das Trauerspiel von Luce de Lancival, Hektors Tod, von Geoffroy, sehr getadelt wurde: verdoppelte Napoleon die Pension von 3000 Livr. dafür | Intell. p. 172

 

[IIc-40-1808-1810-0536]
525 Die Lappen trauern um ihreTodten dad. daß sie dieelenden, ält. zerrissenen Kleid. anziehen. Korrespond. N. 155. 09

 

[IIc-40-1808-1810-0537]
526 Das Rennthier, das ihn zumGrabe führte, wird nach 3 Tagen verspeiset unddie Knochen an dem Grabe desselb. aufgestellt. |

 

[IIc-40-1808-1810-0538]
527 Die spanische Königin Donna Isabel: der König, ihr Gemahl, habe kein Hemdangezogen, das sie nichtselbst genäht und gesponnen. Buchholz Historische Schriften

 

[IIc-40-1808-1810-0539]
528 Heinrich Dandolo Doge vonVenedig eroberte blind und im 95 J. Konstantinopel |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0540]
529 Bako von Verulam: diejüngern Brüder haben das meiste Glück, nur dannnicht, wenn die ältern enterbt werden. Stein. Gast

 

[IIc-40-1808-1810-0541]
530 Alphons der 4tevon Portugall gab denSoldaten bei einer Tapf. 4Pfund Tabak zum Lohne, so sehrdieser geschätzt. Korrespondent.

 

[IIc-40-1808-1810-0542]
531 Der platonische Philos. Synesius ließ sich nur dieBedingung, seine Meinungbehalten zu dürfen; wurde imJahr 410 zum Bischoffvon Ptolomais gewählt. Eleg. Zeitung.

 

[IIc-40-1808-1810-0543]
532 E. Equirol: nichtsergreift die Verrückten so sehr als scharfes langesAnblicken L. L. Z. 09 S. 697

 

[IIc-40-1808-1810-0544]
533 Eb. die am stärkstenWüthenden müss. im untersten Stockwerkwohnen, um sich nicht heraus zu stürzen |

 

[IIc-40-1808-1810-0545]
534 Ebenda: alle Verrückteneine Sucht mehr oderweniger, zu räsonnieren, um sich klug zustellen |

 

[IIc-40-1808-1810-0546]
535 Bei dem Talmud heiss. dieMenschen die Gehenden die Engel dieStehenden. Eman.

 

[IIc-40-1808-1810-0547]
536 Bei den Jakuten muß einer,der eines Diebstahls überwies. ist, auch alles übrige ersetzen wasseit einiger Zeit dem Stamme gestohlenworden. Billings Reise nach demnördlichen Rußland

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0548]
537 Die Jakuten geben ihrem Kinde denunbedeutendsten Namen; weil ein schöner die bös.Dämonen um dasselbeversammeln würde |

 

[IIc-40-1808-1810-0549]
538 Wer bei den AlemannenSonntags die Kirche nicht besuchte, verlor dieFreiheit.* Müll. Geschichte der Schweiz

 

[IIc-40-1808-1810-0550]
539 Im 4ten J. gingdie ganze helvet. Nazion unt. ohne daßein Geschichtsschreib.ihren letzten Tag mit EinemWort angemerkt hätte. Sogar die Namenverschwanden. Darauf zogen Burgundionen,Alemannen Ostgothen, Frank., Longobardenein | p. 162 176.

 

[IIc-40-1808-1810-0551]
540 Große Staaten fallen allemal unbedauert,weil gemeiniglich d. Schuld ihrerselbst. |

 

[IIc-40-1808-1810-0552]
541 Die Burgundionen führten als Sinnbildder Freiheit eine Katze inihrer Volksfahne |

 

[IIc-40-1808-1810-0553]
542 Die Corsen haben Mühe, sich anThüren zu gewöhnen |

 

[IIc-40-1808-1810-0554]
543 In Croazien keine Fuhrwerke Schlözers Staatsanz. 1. 3. |

 

[IIc-40-1808-1810-0555]
544 Gesetz der Alemannen: sichnicht zu zanken, wenndie Schaar in Krieg zieht |

 

[IIc-40-1808-1810-0556]
545 Große Geschichtsschreiber nurin Zeiten und Staaten derFreiheit - Alte, Italien, Brittannien |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0557]
546 Salisbury: in England fiel an mehr.Orten schon Salzregen. Gehlens Journal für die Chemiep. B. 7.

 

[IIc-40-1808-1810-0558]
547 Machiavelli: nach einemvortrefflichen Fürsten erhält sich einschwach., ab. kein zweit. schwacher. Fichte

 

[IIc-40-1808-1810-0559]
548 Ebenda: Cäsar: die Gallier sind anfangsder Schlacht mehr als Männer, Endes weniger alsWeiber. |

 

[IIc-40-1808-1810-0560]
549 Im Waldeckschen Dorf Buhlen 1784 ein Korbmach. mußte wied. Willensobald er ein Gläschen Brantweingetrunken - oder moralisch in Wallung -wid. Willen (er weint hinterh.) zu predigen.Wenn es ihn überfällt oft, läuft er in einen Stall,Hecke p. und predigt, um nichtgesehen zuwerden. Journal für Deutschl. 1784. Juli - Dez. S. 225.

 

[IIc-40-1808-1810-0561]
550 Magist. Schaidenreisser (Sonst Minervius ) gab die ersteÜbersetzung der Odyss. als Stadtschreib.heraus, man fand sie sehr lustig. | Januar - Juni

 

[IIc-40-1808-1810-0562]
551 Die Ehen der Bettler amfruchtbarsten; die Mendikanten Klöstervermehren eher als die reichenPrälaturen ihre Religiosen | p. 631

 

[IIc-40-1808-1810-0563]
552 D. Sparrmann: die Buschmänn.den Grundsatz, kein Thier Nachts lebend.bei sich zu behalten.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0564]
353 Gall: das Gehirn ist doppeltund alterniertmit seinen Verrichtungenwie die Füsse (DoppelteLungen Einwand)

 

[IIc-40-1808-1810-0565]
554 D. Radlof: d. den Kriegvermehren sich die Weiberund die kriegsscheuenJuden. Allg. Kameral=Polizei p. Korrespond.

 

[IIc-40-1808-1810-0566]
555 Holz= Steinkohle, Ruß, Lava, Muschelmarmor, Stinkstein, Granit, Stiele frischerRos. geben mit destilliertem kaltenWass. infundiert, noch denselben Tag Infusorien -ohne alle Fäulnis. In den meisten Pflanzen=Infusionenhört die Erzeugung derInfusorien schon auf, wenn die Fäulniseintritt. D. Gruithuisen. O. D. L. Z. 1808. Okt.

 

[IIc-40-1808-1810-0567]
556 Gegen Oken: nie entstehengrößere Infusorien d. Aggregazion der kleinern.Wenn der Schleim den sie fress. rarer wird, sodrängen sie sich zusammen, dah. dieVerwechslung ||

 

[IIc-40-1808-1810-0568]
557 Gegen Oken: weder Pflanze noch Fleischzerfällt ganz in Infusorien. Der größteTheil bleibt zurück; der Schleim daraus dient zurEntstehung und Nahrung derInfusorien ||

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0569]
558 Bei den Röm. durfte man sichvor, nicht in der EheGeschenke machen Mont. Espr. L. XIX ch. 24

 

[IIc-40-1808-1810-0570]
559 Der Karthager Hanno sagte in denUnterhandlungen mit den Röm.,daß er nicht bitte, daß sie nurdie Hände in den Meeren von Sizilienwüschen. XXI. 11

 

[IIc-40-1808-1810-0571]
560 In Engl. nach Heinrich IIIwurden die Güter jedesJuden konfiziert, der ein Christ wurde XXI 20.

 

[IIc-40-1808-1810-0572]
561 Die Athen. bedienten sich stattdes Geldes Ochsen, die Röm. Schafe |

 

[IIc-40-1808-1810-0573]
562 Welch. Senator die meisten Kind.in Rom, gab im Senat seine Stimmezuerst | XXIII. 21

 

[IIc-40-1808-1810-0574]
563 Man konnte vor dem gesetzmäßigenAlter zur Magistratur gelangen, jedes Kinddispenstierte von Einem Jahre |||

 

[IIc-40-1808-1810-0575]
564 Romulus verboten, ein Kind zutödten, das weniger als 3Jahre alt war; dad. keines ausgesetzt. XXIII 22

 

[IIc-40-1808-1810-0576]
565 Spallanzani: die Amphib.verdauen ungemein langs., eine Schlange hatte 3 Monate im Leibtrotz der Hitze - ihre Magensäfte antiseptisch Berlinische Monatsschrift

 

[IIc-40-1808-1810-0577]
566 Wer bei den Griechendas Räthsel beim Gastmal errieth, bekam bess.Fleisch; wer nicht, mußte ein Glasgesalznes Wass. trinken. Gedike | Iul. Pollux VI. 6.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0578]
567 Forster: Vögel, die einenhohen Flug, folglich Raubvögel - undalle haben Luftbehältn. in ihren Knochen;Körnerfressende, die keinen langen Flug,und junge haben keineOeffnung zur Einlassung derLuft | B. 4.

 

[IIc-40-1808-1810-0579]
568 Der Pabst ist wed. Gott noch Mensch, sond.zwischen beiden - Was derPabst thut, thut er als Gott, nicht als Mensch - Er kann aus Unrecht Rechtmachen - Er kann ein Viereck in einenZirkel verwandeln - |

 

[IIc-40-1808-1810-0580]
569 Der König von Spanienschickte 1680 seiner Gemahlin einen Sallatvon Edelsteinen, Topas. bedeutetedas Oel, Rubinen Essig, Perlen undDiamanten Salz, Smaragde Sallat. Korresp.

 

[IIc-40-1808-1810-0581]
570 Im Streite der Milesier und Priener um Mykalewurde diese Stadt den ersterenzuerkannt, weil Homer sie dazu rechnete - So gewannendie Bürger von Abydos die Stadt Sestosvon den Athenern. Berlinische Monatssch. 1809.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0582]
*...*

 

[IIc-40-1808-1810-0583]
*...*

 

[IIc-40-1808-1810-0584]
117 771

 

[IIc-40-1808-1810-0585]
*...*

 

[IIc-40-1808-1810-0586]
Bechstein

 

[IIc-40-1808-1810-0587]
78 83, 91

 

[IIc-40-1808-1810-0588]
104

 

[IIc-40-1808-1810-0589]
Fischerstiefel

 

[IIc-40-1808-1810-0590]
127 494

 

[IIc-40-1808-1810-0591]
504 Schwamm

 

[IIc-40-1808-1810-0592]
Häuschen 136:

 

[IIc-40-1808-1810-0593]
Hausgeflügel

 

[IIc-40-1808-1810-0594]
140 Kapaunen

 

[IIc-40-1808-1810-0595]
Stopfer 147.

 

[IIc-40-1808-1810-0596]
Schwefelabdruck

 

[IIc-40-1808-1810-0597]
201 255

 

[IIc-40-1808-1810-0598]
272 281 285

 

[IIc-40-1808-1810-0599]
291 320 384

 

[IIc-40-1808-1810-0600]
395, 405:

 

[IIc-40-1808-1810-0601]
407. 409,

 

[IIc-40-1808-1810-0602]
418, 421

 

[IIc-40-1808-1810-0603]
443 446

 

[IIc-40-1808-1810-0604]
448 - 454

 

[IIc-40-1808-1810-0605]
467 476

 

[IIc-40-1808-1810-0606]
489 491

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]] es folgt ein Schmierblatt (Bl.44)

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0607]
Da ist schön geschrieben. Dinte im neuenQuart.

 

[IIc-40-1808-1810-0608]
D Das ist geschmiert was du geschrieben hast

 

[IIc-40-1808-1810-0609]
Edle Wan

 

[IIc-40-1808-1810-0610]
w

 

[IIc-40-1808-1810-0611]
d

 

[IIc-40-1808-1810-0612]
Dies

 

[IIc-40-1808-1810-0613]

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]]Rückseite des eingelegten Blattes: Einträge zum größten Teil mit Bleistift, v.a. die Zahlen.

 

[IIc-40-1808-1810-0614]
*...*

 

[IIc-40-1808-1810-0615]
Bechstein.

 

[IIc-40-1808-1810-0616]
78 83 91

 

[IIc-40-1808-1810-0617]
104

 

[IIc-40-1808-1810-0618]
*...*

 

[IIc-40-1808-1810-0619]
127 494

 

[IIc-40-1808-1810-0620]
504 Schwam*...* 136:Hausgeflügel 140 Kapaunen. *...* 147.Schwefelabdruck 201 255 272 281 285 291 320 384 395 405 407. 409, 418, 421 443446 448. 454 467 476 489 491

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]]Eingelegtes Blatt 45 mit Zahlen und Federproben sowie Bleistiftzeichnungen, evtl. Münder/Lippen nebeneinander (von JP?)

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]]Rückseite von Bl. 45, Wörter in Tinte, Zahlen mit Bleistift geschrieben:

 

[IIc-40-1808-1810-0621]
Magnet Manuskript

 

[IIc-40-1808-1810-0622]
Bechstein

 

[IIc-40-1808-1810-0623]
504 514. 563 580.

 

[IIc-40-1808-1810-0624]
598, 601 616. 619

 

[IIc-40-1808-1810-0625]
628. 689 707 713

 

[IIc-40-1808-1810-0626]
760. 781

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-40-1808-1810-0627]
40

 

[IIc-40-1808-1810-0628]
10 Museum des Wundervollen B. 6. St.3. - 10

 

[IIc-40-1808-1810-0629]
43 Bruce's Reisej

 

[IIc-40-1808-1810-0630]
47 Reiseabentheuer von Weyland B. 2.

 

[IIc-40-1808-1810-0631]
58 Almanach derneuestenErfindungen von Busch 1806 - 7.

 

[IIc-40-1808-1810-0632]
81 Museum desWundervollen 7. 2.

 

[IIc-40-1808-1810-0633]
113 Luzian B. 5 - 124 B. 6

 

[IIc-40-1808-1810-0634]
137 Berlin. Monatssch. B. 1

 

[IIc-40-1808-1810-0635]
148 Gehlers phys. Wörterbuch B. 1

 

[IIc-40-1808-1810-0636]
178 Dessauer Zeitung 1.Viertel J. - 188

 

[IIc-40-1808-1810-0637]
198 Barrow üb. China

 

[IIc-40-1808-1810-0638]
214 Hofbauers Psychologie für die Rechtspflege

 

[IIc-40-1808-1810-0639]
229 Elegante Zeitung 1808

 

[IIc-40-1808-1810-0640]
237 Humbold - 247

 

[IIc-40-1808-1810-0641]
266 Schillers Memoiren

 

[IIc-40-1808-1810-0642]
270 Décadence des Romains de Montesqu.

 

[IIc-40-1808-1810-0643]
288 Kostüm der Völk.von Spalart B. 4 - 469

 

[IIc-40-1808-1810-0644]
302 Deutsche Zeitungfür die Jugend

 

[IIc-40-1808-1810-0645]
323 Paris und London B.XIII

 

[IIc-40-1808-1810-0646]
349 Iris 1809

 

[IIc-40-1808-1810-0647]
388 Blairs Vorlesungen überscneWissenschaftenBand 1. - 397 B. 2

 

[IIc-40-1808-1810-0648]
400 Swammerdams Bibel der Natur

 

[IIc-40-1808-1810-0649]
616 Walthers Physiologie B. 1

 

[IIc-40-1808-1810-0650]
656 Humbolds Zoologi. HeftIII gehören zu B. 39 gehören zu B. 39] betrifft616 und 656, vor diesen Zahlen eine gemeinsame runde Klammer

 

[IIc-40-1808-1810-0651]
436 Gehler - 445

 

[IIc-40-1808-1810-0652]
500 Reils Archiv

 

[IIc-40-1808-1810-0653]
538 Müller Geschichte der Schweiz

 

[IIc-40-1808-1810-0654]
558 Montesquieu