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Faszikel IIc-41-1810-1811
 

Transkription und digitale Edition von Jean Pauls Exzerptheften Vorgelegt von: Sabine Straub, Monika Vince und Michael Will, unter Mitarbeit von Christian Ammon, Kai Büch und Barbara Krieger. Universität Würzburg. Arbeitsstelle Jean-Paul-Edition (Leitung: Helmut Pfotenhauer) Förderung: Fritz Thyssen Stiftung (11/1998-12/2000) und Deutsche Forschungsgemeinschaft (01/2001-12/2005) Projektleitung: Michael Will Gesamtleitung: Helmut Pfotenhauer Transkriptionsgrundlage: Nachlass Jean Paul. Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Fasz. IIc, Band 41 Bearbeitungsschritte: 5/08/2002 ST Beginn der Transkription 16.08.2002 Ende der Transkription 14.5.2003 ST Autopsie Berlin abgeschlossen.

Exzerpten 42. Oktober 1811. Jean Paul 1811

] Band 41 ist nicht mit mehreren zusammengebunden, einzeln. Zählung der Exzerpte z.Tl. sehr fehlerhaft; oftmals nachträglich von JP bemerkt und wieder korrigiert. So besonders am Ende ab Nr. 889: hier versehentlich 389 usw., nachträglich die 3 gestrichen und wieder durch 8 substituiert, später ebenso bei den 900er Exzerpten: hierbei hat JP oftmals für mehrere aufeinander folgende Exzerpte eine gemeinsame Korrektur-Ziffer verwendet, also z.B. eine einzige 9 am linken Rand für 3 korrigierte Exzerptnummern. Die als Korrektur am Rand vermerkten Zahlen sind oftmals mit Bleistift eingetragen. Die letzten beiden Blätter des Bandes sind aus der Bindung gelöst und stark beschädigt: sie weisen ausgeprägten Papierverlust bzw. Mäusefraß auf. Das am Ende des Bandes angefügte Literaturverzeichnis wird - bedingt durch die Bindung - am Beginn des Bandes fortgesetzt mit Nr. 786, siehe unten. ST, Berlin 14.5.2003.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0001]
786 Erscheinungen am Geiste und Körper Band 1. - 802 B. 2

 

[IIc-41-1810-1811-0002]
898 Goth. Taschenkalender

 

[IIc-41-1810-1811-0003]
905 Jacobs Zusätze zu Sulzer

 

[IIc-41-1810-1811-0004]
938 Göttinger Anzeiger

 

[IIc-41-1810-1811-0005]
951 Fragmente eines jungen Physikers, von Ritter

 

[IIc-41-1810-1811-0006]
988 Tagebuch eines Weltmanns

 

[IIc-41-1810-1811-0007]
1006 Medizinische Annalen

 

[IIc-41-1810-1811-0008]
1022 Kuriositäten 1. B. 1 Stück

 

[IIc-41-1810-1811-0009]
1034 Kausch Abhandlung üb. den Einfluß der Töne

 

[IIc-41-1810-1811-0010]
947 Schlegels dramat. Vorlesungen

 

[IIc-41-1810-1811-0011]
1 Man find. in den Wäldern großerLandstriche nicht so viel Holz mehr, als einzelne Berge ders. inSteinkohle verwandelt enthalten - z. B., in Hess., Island. Schuberts Ansichten von der Nachtseite der Naturwiss.

 

[IIc-41-1810-1811-0012]
2. In der Schweiz findet man mehr als 4000 Fußhoch üb. der Region, wo jetzt noch Bäume wachs.können, Baumstämme. |

 

[IIc-41-1810-1811-0013]
3. Das vor einigen Jahrh.blühende Grönland ist jetzt voll Eis, wie die voreinem MenschenAlter freien Nord=Häfen von Eis versperrt sind|

 

[IIc-41-1810-1811-0014]
4. Humbold: an den Polen, aufGebirgsrücken, wo die Sonne schwächer, bewohnen einzelnePflanzengeschlechter ganze Erdstrecken; aber näherdem Gleicher, od. am Gebirgsfuße stehendie mannigfalt. Pflanzen gemischt;jeder Hügel und Thal seineeignen Kräuter. |

 

[IIc-41-1810-1811-0015]
5 De* Nahe an den Mauern von Toluka steht ein ungeheuerer Baum auf einer Höhe wo jetzt keine Bäume mehr wachs., ein Fremdling d. Riesengröße und Blütentheile - ein Überbleibsel aus der Urzeit wie das Faulthier - ; nur noch 2 jüngere Individ. werden in Guatimala gefunden | p. 234

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0016]
6 Erst wenn dieInfusionsthierchen verschwunden sindbeim Verdünsten des Wass., nimmt dieseseine festere Gestalt an u. Pflanzen zeigts | Soentwickelten sich überall uranfangs die unvollkommenen Thiere früher als die Pflanze |

 

[IIc-41-1810-1811-0017]
7 Die Gerste dehnt bei feuchtemWetter ihren Bart aus, um die Früchtevorzuziehen und abzuwerfen (bei gutem das Gegentheil).Denn alle Fruchtbehältn. beföd. blos gerade im feuchten Wetter, wo der günstige Boden für die gesäeten Früchte da ist, deren Aussäen, und verschließen sie bei trocknem |

 

[IIc-41-1810-1811-0018]
8 Jede vollkommnere Pflanze gränzt wem wenigstens in der Blüte an das (höher) Thierreich. |

 

[IIc-41-1810-1811-0019]
9 Einige ausländ. Insekt Pflanzen brachten d. den Anbau als Samen doch aus a. Welttheilen die fremden Insekten mit, die sie bewohnen. |

 

[IIc-41-1810-1811-0020]
10 Fast alle vollkommnern Pflanzen haben ihrebestimmten Insekten - nur unvollkommnerenicht, auß. daß nach Sprengel die Schwämme unzählige Würm.haben, sogar oft in der Blüte |

 

[IIc-41-1810-1811-0021]
11 Cassabi ist das Brod der Neger und Indier inWestindien; wird aus den giftigenKnollen der Pflanze Maniocgebacken, die man aufr zerreibt, auspreßt u. bäckt. Korrespond.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0022]
12 Nach der Reformaz. und wegen ihrer Bedräng. Prediger so selten inFranken, daß z.B. in Gattendorf Peter Steinitz ein Schreiner Pfarrer war - in Töp. Peter Busch ein Seiler. Das Taschenbuch von Heinritz

 

[IIc-41-1810-1811-0023]
13 Häller-Name von der Stadt Halle - war Silbermünze von KreuzersGrösse; ein Pfund H. war 1200 = 3 Floren fr., 180 auf einPfund. Schreckenberger ging 7 Stück auf 1 fl. rl. |

 

[IIc-41-1810-1811-0024]
14 Im Bayr. Land gab es im 16 Säkulum noch keinen Arzt,dieser wurde aus Nürnb. verschrieben |

 

[IIc-41-1810-1811-0025]
15 Der Niagara Strom - der oft 24 Meilen breit, u. der das Land so überschwemmt, daß Kriegsschiffe darauf segeln können - wird 200 Meil. von der Mündung so enge d. 2 steile Gebirge u. d. die Schnelle eingeschlossen daß seine Breite nur 15 Fuß beträgt und er so hart ist, daß man kein Brecheis. hineinzwingen kann; Kork und Blei gleich schwer darauf. Das Gebirge bildet einen Zickzack mit scharfen Winkeln, Die größten Bäume werden daran wie Rohr zersplittert Götting. Taschenkal. 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0026]
16 Den Donnerkrach dess. Falles hört man 10 deutsche Meilenweit.| Keine Vögel da, kein da** Echo des Falles |

 

[IIc-41-1810-1811-0027]
17. Grose sah 1750 in Indostan einen indischen Predigermitten in einem Feuer (von Scheiterhaufen umgeben)predigen. Korresp. 1810 N. 49.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0028]
18 Je näherdie Sklaven Westindienkommen, desto besserwerden sie recht in Kost p. gehalten, damit sie bess. aussehen |

 

[IIc-41-1810-1811-0029]
19. Nach einem großen Brande fälltimmer an demselben od. späternTage Regen od. Schnee | No. 50.

 

[IIc-41-1810-1811-0030]
20 Diesanften Hunde im Klost. aufdem St Bernhard, welche dieVerschütteten ausscharren, p. warengegen das(französische) Militair sowüthend daß man Maulkörbe p. ||

 

[IIc-41-1810-1811-0031]
21 Aus Genua: auf dem Berge Cento Croceund umher fiel am 15 Jenner scharlachroth. Schnee||

 

[IIc-41-1810-1811-0032]
22 Jed. Neger erhält vonseinem Herrn einen neuenNamen, den man auf br die Haut brennt - ist oft mit Namen besetzt ||

 

[IIc-41-1810-1811-0033]
23 In manchen Theilen vom schott.Hochland sind Nägel Geld - vonWestindien Zuckerrohr - in VirginienTaback. Ad. Müller über Elemente der Staatskunst

 

[IIc-41-1810-1811-0034]
24 D. Krice: ein Pence Sterling oder 7Pfennige Conr. zur Geburt Christi gegen5 pc. ausgeliehen tragen anno 1781 an 2Millionen solche Körper, wie die Erdkugelwäre, blos aus gediegnem Golde betrüge |

 

[IIc-41-1810-1811-0035]
25 Mehrere Blumen gleichen denInsekten, die ihnen Honig nehmen, z.B. die Bienenorchis den Bienen, soArten des Rittersporns. So die Nektarien einer südamerik. Artvon Frauenschuh (Cypripedium) gleichen ganzeiner dortigen Spinne, die sich da öfters unt. Blumenlauernd verbirgt. So richtet sich das Grün der Raupe nach ihrem Pflanzengrün. Ansichten der Nachtseite p. von Schubert. p. 252

 

[IIc-41-1810-1811-0036]
26 Wie unsere Sonne sich in 25 Tagen 14Stunden umdreht - so der Stern Algol in 3Tagen, ein im Antinous 7 T., in der Lyra13 T. - hingegen der Stern Mira im Walfisch in 11Monaten, der im Halse des Schwans 13 M. - nach derLichtveränderung zu schließen |

 

[IIc-41-1810-1811-0037]
27 Am alten Polypen sitzen ebenso große Junge und Enkel, die ihm alle das Futterstreitig machen |

 

[IIc-41-1810-1811-0038]
28 Im Herbst, kurz vor dem Tode, legt derPolyp ein Ei (nach Bonnet), indeß er vorh. d. Spross. sichmehrte. So auch die meisten Aphis-Artenpflanzen sich erst im Herbst vor dem Tode d. Eierfort. |

 

[IIc-41-1810-1811-0039]
29. Seit man ausländische Pflanzeneingeführt, kamen die dazu gehörigenfremden Insekten auch nach, also d.Geruch. |

 

[IIc-41-1810-1811-0040]
30 Unt. den Acephalen werden die Austern,Aszidien, Enten- und Perlenmuscheln zusammen gefaßt, welchen so wie vielen a.Schalenthieren, der

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

Kopf ganz fehlt, folglich alle SinnesOrgane |

 

[IIc-41-1810-1811-0041]
30 30 ] Zählfehler Nach Cuvier übertrifft der Mensch blos d.vollend. Zunge die Thiere, die sonst d. Sinnesorganebesser haben |

 

[IIc-41-1810-1811-0042]
31 Wasser die höchste Nahrung derPflanzen - Samen in destilliertem Wasser undverschloßenem Gefäß. wuchs. doch auf u. hatte alleBestandtheile. |

 

[IIc-41-1810-1811-0043]
32 Vor groß. od. ersten Revoluz. gab es keineRaubthiere, indeß wir Säugethiere, dievon Pflanzen leben, überall imGebirge finden Erstaus den spätern find. manBärenknochen p.. So auch keine Affen-Reste. Destomehr von Elephanten Rhinozerosund allen schweinartigen Thieren. Auchhätte der Bär und Eleph. nicht in 1 Klimaleben können |

 

[IIc-41-1810-1811-0044]
33 Je vollkommner das Pflanzen- Säugethierdesto mehr Rückenwirbel hat es: die Hasen nur 12 R., Rhinoz. 19,20 Eleph. 20. - Je vollkommner das Raubthier, desto weniger. Löwe, Tiger p. 13 R., Mard. Fischotter 14 bis 16. - der Mensch 12 R. So bei den Vögeln bis zum Strauß hinauf 11, bis 18, vom Schwan bis herunt. fast zu den Amphibien 23 bis 9 herab.

 

[IIc-41-1810-1811-0045]
34 Cuvier: Der Delphin demMenschen im Gehirn-Bau verwandter als der Affe undEleph.; dah. seine Liebe zum Menschen u.zur Musik | Er hat dieweitesten undtiefsten Windungen des Gehirns nach demMenschen - In Blödsinnigen Menschen die wenigsten undflächsten. |

 

[IIc-41-1810-1811-0046]
35 Der sterbende Delphin soll seinentödt. Jäger mit einem wie menschlichenBlicke ansehen, der fleht und vorwirft u. den sonst kein Thier hat|

 

[IIc-41-1810-1811-0047]
36 Das thierisch düstere Ansehen derBlödsinnigen veredelte sich sogl. als manvom eingeengten Gehirn den obern Theil des Schädelswegnahm. | S. 318

 

[IIc-41-1810-1811-0048]
37 Heinecke: Mädchen, dasHochdeutsche nur aus Büchern kennend, sprach im Somnambulis. es fertig. |

 

[IIc-41-1810-1811-0049]
38 Eine Magnetisierte wußte auf Fragen üb.ihren Zustand jetzt nicht zuantworten, vertröstete aber den Magnetiseur auf einevon ihr bestimmte Zeit, wo sie es könne und that. |

 

[IIc-41-1810-1811-0050]
39 Eine verordnete sich für dennächsten Tag ein Brechmittel; da kamen dieBeschwerden, die es nöthig machten. So sagte sie voraus, wie ofteine Purganz bei ihr wirken würde.Bei den Wachen sträubte sie sichgegen Arznei so sehr bis zu Krämpfen. |

 

[IIc-41-1810-1811-0051]
40 Heineckens Krankeverlangte im magnet. Schlaf gerade die seinerHeilmethode gemäßen Mittel,

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

Aderlässe, Brechmittel p. -Hingegen Kranke der neuen Schulenverlangten nur stärkende Mittel. |

 

[IIc-41-1810-1811-0052]
41 Somnambulen, vom selben Magnetis. behandelt, gewinnenungemeine Liebe gegeneinander. Bei Gmelin 2, die nicht eher zum Erwachen zu bringenwaren, bis man sie auseinand. gebracht. |

 

[IIc-41-1810-1811-0053]
42 Der Doppelschlaf ist einehöhere Potenz des Somnamb.; alle Kräfte noch stärker. Wie imWachen keine Erinn. an diesen, so ist im Dopp. keine andas was im Somn.; im D. hat man nur fürMagnetis. Sinn Zunge und Ohr, a. Person. machenSchmerz. u. werden auch bei lauter Stimmenicht gehört. |

 

[IIc-41-1810-1811-0054]
43 Sprachlose, Taubstumme fingen inder letzten Stunde zusprechen an. | p. 354.

 

[IIc-41-1810-1811-0055]
44 Wenn sich das brennbare Wesen im Körp.entwickelt: (wie beim Blühen, Begattungder Phospor), Blitz, Gift) so Tod, als das Höchste. | So das innere Licht vor den geschloss. Augen der Hellsehenden. |

 

[IIc-41-1810-1811-0056]
45 Gerade die geschlechtslos. Insekten (Bienen, Ameisen) u. der Kukuk spüren die Wetter veränderung am besten voraus, eben weil sie alsunvollkommnere alle Einwirkungen früher empfinden,indeß die starke Natur noch widersteht. |

 

[IIc-41-1810-1811-0057]
46 Krankhafte Zufälle an den sich zuerst entwickelndenOrganen, welche folglich alles früher empfinden, deutenauf künftige der spätern - z. B. Nasenblutenauf Blutspeien, dies. aufHämorrhiden

 

[IIc-41-1810-1811-0058]
47 Herschel: die Höhe derleuchtenden Atmosph. der Sonne ist1843 bis 2763englische Meilen |

 

[IIc-41-1810-1811-0059]
48 Eine Sonne ist von der a. so entfernt, alswenn auf der Erde ein Menschvom *andern 2 1/2 Meilen entfernt wäre S. 141

 

[IIc-41-1810-1811-0060]
49 Der Kern bei der Sonne istvon dunkler Natur, der beim leuch Kometen von leuchtender und die ihn zunächst umgebende Atmosph. ist dunkel bis sie heller wird in Ferne |

 

[IIc-41-1810-1811-0061]
50 Basalt hat Neigung zuSäulen; also auf den Höhenst. der Vegetazion, ab. desto mehr angezogne Nebelund Dünste |

 

[IIc-41-1810-1811-0062]
51 Die Beduinen: der Menschstirbt nur am bestimmten Tage, haben daherkeine Schutzwaffen; fluchenihren Kind. so: " sei verflucht wie der Franke, dersich aus Todes-furcht bewaffnet." Schillers Memoiren. 4 B. S. 83

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0063]
52 Der König der Assassinen -der Alte vom Berg - gab blos ein Messer mit dem Namen eines Königs einem Unterth., der dann diesen trotz aller Gefahr ermordete | p. 303.

 

[IIc-41-1810-1811-0064]
53 Muhammed that (als Eroberernoch) alle häusliche Arbeit, melkteseine Schafe, flickte seine Schuhe, wuschden Fußboden Gibbon. T. IX ch. 2

 

[IIc-41-1810-1811-0065]
54 Überall war er enthaltsam, nur nicht beiWolgeruch und Weib., d. welche beide, sagt er, seinReligions-feuer wüchse |||

 

[IIc-41-1810-1811-0066]
55 Er sagte, er sei vom Himmel d. einbesonderes Gesetz d von dem der Muhamm. dispensirt, er hatte 17 Weiber; 10 waren Witwen |||

 

[IIc-41-1810-1811-0067]
56 Wenn er in Ehebruch oder Meineid ertappt wurde, so stiegGabriel mit einem Kapitel ** des Korans vom Himmel, wo er freigesprochen wurde |||

 

[IIc-41-1810-1811-0068]
57 Auf den Galeeren kommand. der Kapitain nurmit der Pfeife. Biene. Quart. 4

 

[IIc-41-1810-1811-0069]
58 Bei vornehmem Besuch müss. sie aufden 1 Schiffen alle die Mützenabnehmen - 2tens das Oberkleid - 3tens das Hemde Od. sie müss. "Affenmachen", nämlich alle sich niederlegen,daß man keinen sieht -gepfiff., dann sieht man laut. Zeigefing. - dann laut. Arme -laut. Beine - laut. Köpfe die sämtlich husten müssen |

 

[IIc-41-1810-1811-0070]
59 Den Rudersklav. bind. man zurStrafe mit dem einen Fuß anein Schiff, mit dem a. ans and. u. dieSchiffe stoß. ab. |

 

[IIc-41-1810-1811-0071]
60 Bei den französ. wählten sichalle Gemeinheiten (Advokat,Schütze p.) ein Haupt das sie Könighießen. Auch die Bettl. einen, der roi Petau (von peto) hieß. |

 

[IIc-41-1810-1811-0072]
61 Röm. hatten Becher mitEdelstein verziert, hint. jedem Gast ein Wächter,damit keiner gestohl. würde. Inv. Sat. 1.|

 

[IIc-41-1810-1811-0073]
62 Lampridius: Heliogabal. verzehrte bei jed.Malzeit 500, 000 Florin |

 

[IIc-41-1810-1811-0074]
63 Vitellius gab keineMalzeit unt. 20,000 Florin |

 

[IIc-41-1810-1811-0075]
64 Pringle: in Länd., wo der Zucker dieHauptnahrung mit ist, nie Pest. - Doktor Rusch: d. ihn sind in neuerenZeiten die h bösartigen Fieber weniger. Korresp. N. 76. 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0076]
65 Je älter ein Schamane ist, desto mehrNamen von Teufeln weiß er, die er anruftund fragt. Gmelins Reise d. Siberien. B. 2.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0077]
66 Bei ihnen werden Fenster aus Eis eingesetztdie auch zugl. gegen Kälte dienen |

 

[IIc-41-1810-1811-0078]
67 Die Ägypt.nahmen 36 Teufel an, die die 36 Glie Theile des Menschenleibs unter sich vertheilten und die man bei einer Krankheit dort anrief Origines contr. Cels. L. 8 |

 

[IIc-41-1810-1811-0079]
68 Die jungen Spart. alle 10 Tageden Ephoren nakt sich zeigen- wer anfing fett zu werden, bekamstrenge Diät. Winkelm. Werke von Fernow B.1

 

[IIc-41-1810-1811-0080]
69 Der Grieche verstand aus blauenAugen schwarze zu machen. | p. 211

 

[IIc-41-1810-1811-0081]
70 Pythag. ließ sich in Ägypten beschneiden, umzur geheimen Wissensch. derPriester zu kommen. |

 

[IIc-41-1810-1811-0082]
71 Kais. Julianus: zuseiner Zeit waren mehrTänz. als Bürger in Paris. | S. 133

 

[IIc-41-1810-1811-0083]
72 Die Indianer: es gebe keine Schönheiten inLänd., wo kein gutes Wasser |

 

[IIc-41-1810-1811-0084]
73 Theseus verlor bei seinemVerhafte bei den Thesprotiern vonseinem Hintern folglich war. alle miteinem magern H. Nachkommen desselben p. 141

 

[IIc-41-1810-1811-0085]
74 Die Alten brachten in schöne Köpfe (z. B. Antinous) immer etw.Ernst. und Nachdenkend.; dad. schöner |

 

[IIc-41-1810-1811-0086]
75 Die Katze bei Aegyp.ein Bild des Monds od. der Isis,weil sie so viele Junge alsTage in eines Mondsumlauf sind, werfe |

 

[IIc-41-1810-1811-0087]
76 Eine Gans bedeutet bei ihnenund den Griechen d einen behutsamen Regenten und sie gaben dah. den Schiffschnäbeln die Gestalt einer Gans S. 172

 

[IIc-41-1810-1811-0088]
77 Seleucus mit dem Mahleines Ankers geboren; daherdie Seleuciden einen Ank.auf ihren Münzen |

 

[IIc-41-1810-1811-0089]
78 Der Bildhauer Leochares machte eine Statue desathen. Volks, wie man einen Tempeldesselben hatte p. 202

 

[IIc-41-1810-1811-0090]
79 Am Salaminischen Sieg half Aeschylus, - Sophokles tanzte auf Salamis um dieTrophäen - und Euripid. wurde da am Tage des Siegesgeboren. | Fernow

 

[IIc-41-1810-1811-0091]
80 Am Menschen ist nichts zirkelförmiges, dah.macht kein Profil eines alt.Gefäßes einen 1/2 Zirkel |

 

[IIc-41-1810-1811-0092]
81 Die den 7 freien Künsten gewidmeteGallerie in Olmp. wiederhallte ein Gedicht 7mal | p. 210

 

[IIc-41-1810-1811-0093]
82 Da Marcellus der Tugend undEhre Einen Tempel bauen wollte: sagtendie Oberpriester Ein Tempel könne nicht 2Gottheiten fassen. Er ließ also 2 sobauen, daß man würde durchden Temp. der Tugend in den der Ehrekommen konnte |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0094]
82 82 ] Zählfehler Luzian:der Tempel wurde nur d. die Thüreerleuchtet. |

 

[IIc-41-1810-1811-0095]
83 Ganz Rom ist untergraben, weilman die Puzzolana zum Bauen daraus holte; dah. diemeilenlangen Katakomben.

 

[IIc-41-1810-1811-0096]
84 Die Röm. baueten ihreLustschlöß. {Villa} weit in das Meer hinein | z. B. Villades Cicero bei Astura, Lukullus bei Baja.

 

[IIc-41-1810-1811-0097]
85 Man b erleichtert sich den Bau der Gewölben d. leere Töpfe, um sie herum kleine Steine und Mörtel p. 530

 

[IIc-41-1810-1811-0098]
86 Am Herkulan. war der Gebrauch beider Geburt eines Kinds, Gefäß voll Wein zu einzugraben und da zu lass. bis zur Verheirathung p. B. II. S. 71

 

[IIc-41-1810-1811-0099]
87 Bei den Röm. band man oft demVerstorbnen eine tragische Larve miteinem hohen Aufsatz von Haar üb.das Gesicht S. 89

 

[IIc-41-1810-1811-0100]
88 Die Gried Römerinnen hielten den Statuen der Göttinnen Spiegel an deren Festen vor. p. 91

 

[IIc-41-1810-1811-0101]
89 Eine herkulanische Schrift besteht stets nur aus 1 Blatt. p. 99

 

[IIc-41-1810-1811-0102]

90 Je mehr diese verkohlt und schwarz ist,desto besser erhielt sie sich, so wie Kohle zumGränzstein

 

[IIc-41-1810-1811-0103]
91 Je mehr die Kennt.der griechischen Sprache fiel, destohäufiger wurden dieInterpunkzionszeichen p. 121

 

[IIc-41-1810-1811-0104]
92 Gerade die gebornen Röm. sind amseltensten ausgezeichneteKünstl., außer Giulio Romano. 388

 

[IIc-41-1810-1811-0105]
93 Einer der berühmtesten Sänger Italiens hatalle Eigenschaften seiner Kunst, ab. kein richtig.Gehör. 391

 

[IIc-41-1810-1811-0106]
94 Barocci an den sehr gesenktenProfilen seiner Köpfe kenntlich - Pietro von Cortona am kleinlichen Kinn - Parmigianino am langen Ovalund langen Finger - vor Raphael die Figur schwindsüchtig - d.Bernini wassersüchtig. Und sosieht und malt auch jeder Portraitmaler anders p. 393

 

[IIc-41-1810-1811-0107]
93 93] Zählfehler Derältere Skaliger: der Bart seider schönste und göttlichsteTheil des Menschen 201

 

[IIc-41-1810-1811-0108]
94 94] Zählfehler Epikur untersagte seinen Schülern dieZierlichkeit im Reden. 224

 

[IIc-41-1810-1811-0109]
95 Der Dichter Pampho stellt den Jupit. in Pferdemisteingewick. vor, als Zeichen der Allenthalbenheit. 448

 

[IIc-41-1810-1811-0110]
96 Auf den alten Denkmälernfinden sich seine (allegor.) Bilderd von Lastern p. 462

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0111]
97 Skorpion auf Münzen Zeichenvon Afrika |

 

[IIc-41-1810-1811-0112]
98 Echetlus hatte in derSchlacht bei Marathon einen Pflug zursiegenden Waffe |

 

[IIc-41-1810-1811-0113]
99 Der älteste Preis in den pyth.Spielen war ein Apfel | 494

 

[IIc-41-1810-1811-0114]
100 Die alten Dichter kleidetendie Musen und Pallas gelb; auch gelbe Federnauf. | 497

 

[IIc-41-1810-1811-0115]
101 Der (zitternde) Pappelbaum (doch)dem Herkules heilig |

 

[IIc-41-1810-1811-0116]
102 Der Venus war der Hase gewidmet 517

 

[IIc-41-1810-1811-0117]
103 Zwischen den Gratien u. Furien war zuletztkein Unterschied als daß diese bekleidetwaren. 519

 

[IIc-41-1810-1811-0118]
104 Nemesis od. Adrast. mit einem Radzu Füssen u. einer Schleudergebildet. |

 

[IIc-41-1810-1811-0119]
105 Die Kolonien werden auf Münzen d. eineBiene abgebildet. | 528

 

[IIc-41-1810-1811-0120]
106 Thalia oder die Komödie hält einen unten gekrümmten Hirtenstab,womit man nach Has. wirft 528

 

[IIc-41-1810-1811-0121]
107 Die Tragödie ist aufeinem erhobnen Werke als ein Bockabgebildet, der der alte Preis für dasbeste Stück war 563

 

[IIc-41-1810-1811-0122]
108 Der Traum wurde gemalt ineinem weissen Gewand undein schwarzes darüb., mit einem Horn inder Hand |

 

[IIc-41-1810-1811-0123]
109 Die Vergötterung der Kaiserinsauf Münzen d. einen Pfauabgebildet (Sitz neben Juno), - derKaiser d. einen Adler |

 

[IIc-41-1810-1811-0124]
110 Die Perser opf. dem Mars Esel 569

 

[IIc-41-1810-1811-0125]
111 Eine weiße Ziege wurde dem Homer geopfert, weil eine dem Apollo p. 529

 

[IIc-41-1810-1811-0126]
112 Warme Bäder dem Herkules gewidmet. 649

 

[IIc-41-1810-1811-0127]
113 Die Griechen:die Bienen stechen keineJungfrau, nur Frauen p. 657

 

[IIc-41-1810-1811-0128]
114 Die Sparter opferten dem Amor ehe sie indie Schlacht gingen 661

 

[IIc-41-1810-1811-0129]
115 Ehe Troja eingenommen wurde,trugen die Gött. selbst ihre Bilder auf den Schultern davon p. 664

 

[IIc-41-1810-1811-0130]
116 Eine Schlange war das Wappender Sparter |

 

[IIc-41-1810-1811-0131]
117 Auf der Bergkette im südlichenAmerika leben die Menschenisoliert auf ihrer Höhe,weil sie sich fürchten in dietiefen, heiss. und schädlichen Thäler hinab zu steigen. Humbold. L.Z.

 

[IIc-41-1810-1811-0132]
118 In Neu=Spanien sind die Blattern nur alle17, 18 Jahre mörderisch - in der Zwischenzeithingebrachte greifen nicht um sich ||

 

[IIc-41-1810-1811-0133]
119 Kaligula trug auf seinenReise= und Regenkleidern Edelsteine. Lessing nach Sueton

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0134]
120 Der Smaragd durfte nichtgeschnitten werden, wegenseiner wolthätigen Wirkung aufs Auge |Antiqu. Briefe

 

[IIc-41-1810-1811-0135]
121 Frank.: Die Deutschenkommen ursprünglich vom nördlichen Theildes persischen Reichs her; daher dieVerwandtsch. beid. Sprachen A. L. Z. 1890 No. 53

 

[IIc-41-1810-1811-0136]
122 Die Christen schmolzendie alten Götterstatuen in Glocken um.Zum Glück ver verbarg die Erde die meisten. Zu Poggio's Zeit waren in Rom nur 6 Statuen. Böttiger in der Bibliothek der redenden Künste p. B. 4 S.324

 

[IIc-41-1810-1811-0137]
124 124] Zählfehler Im J. 1787 waren soviele Köpfe der Antiken alsEinwohn. in Rom | S. 325.

 

[IIc-41-1810-1811-0138]
125 Die Aerzte, welche dieburgundische Königin Austregildis (16. Säkulum) sterben ließ,wurden lebend. mit ihr begraben Korresp. April 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0139]
126 Marschall von Bieberstein: je dichterund größ. ein Weltkörper, desto mehrzieht er zerstreuete Lichttheilchen an, die wiederein wenig seine Dichtigkeit schwächen. Monatliche Korrespondenz p. Nov. 09

 

[IIc-41-1810-1811-0140]
127 Ebenda: alle kleinen Planetenübertreffen Uranus, Jup. Saturn, besonders die Sonne anDichtigkeit | Die Erde Sonne ist nur 1/4 so dicht als die Erde, kommt vom Licht. Merk. und Mond am dichtesten

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0141]
128 Höchstens 180 beobachtungsfähige Nächtehat ein Astronom in 1 Jahr | Januar 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0142]
129 Der Orkan Typhon (in derGegend von Nangasaki)) wüthet amstärksten den 19 Tag nach dem Neu= undVollmond. | Jul. 09

 

[IIc-41-1810-1811-0143]
130 Bacchus, nicht Apoll, war der Gott derTragödie. Lessing.

 

[IIc-41-1810-1811-0144]
131 Der weißköpf. Adler in Südamerika nistet amMeere, um dem Fischaar, wenn der (immermit einem lauten Schrei) aus demMeer mit einem Fisch steigt, ihn abzunehmen. Korrespond.

 

[IIc-41-1810-1811-0145]
132 Der Soldat oder Diogenes all da, eineKrabbe, ist nur am Vorderleib mit Schalen bedeckt,hinten nakt, am letzten Absatzfleischige Häkchen, womit er sich ins Schneckenhausfestklebt; das er meistens der Pyramidenschnecke mörderisch abnimmt, wenn er ausdem Ei heraus ist. |

 

[IIc-41-1810-1811-0146]
133 Der Athener gab dem Sophokl. für seine Antigone die Feldherrn=Würde. Lessing B. 14

 

[IIc-41-1810-1811-0147]
134 Der Archon wählte 10 Richterüber den Wettstreit dertragischen Dichter, 10 nur Bürger dazu ausgelost, welche Kriegsbedienung bekleidet hatten

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

135 über komische aber 5 Bürg. Richter und jeder konnte es d. das Loos sein. | p. 346

 

[IIc-41-1810-1811-0148]
135 Quintilian: die Maske des Vaters, derbald streng bald lache sanft sein mußte, zwar in 2 solch. Hälften getheilt, die wechselnd nach Schicklichk. vorwies p. 364. So hatte eine Maske des Thamyris ein sehendes Auge, und als er blind wurde, dafür ein blind., das er dann vorwies 365 |

 

[IIc-41-1810-1811-0149]
136 Nach Suias ließ machte Sophokl. 123 Stücke, der Grammatik. Aristophanes: 130. | p. 397

 

[IIc-41-1810-1811-0150]
137 Thyest, nachdem ihm sein Brud. Atreus dieMalzeit gegeben, fragt dasOrakel, wie er sich rächen solle; Antwort: er solleseine eigne Tochter entehren. Diesegebar darauf Aegisth, der den Atr. umbrachte |

 

[IIc-41-1810-1811-0151]
138 Sophokl. starb vor Freude, noch im Theater denPreis dav. getragen zu hab., nach dem er doch 18 od.20 mal gesiegt.

 

[IIc-41-1810-1811-0152]
139 Er befreiete Ephesus von einer Pest d.einen Päan |

 

[IIc-41-1810-1811-0153]
140 Winterl: die gröberenentgegengesetzten Stoffe verlieren eben durchdie am heftigsten begehrteVerbindung, ihre vorigen Kräfte gänzlich, z.B. Säurennach der Verbindung mitErden, die sonst so heftig auf dieSinne wirken,werden so schwach, daßman sie kaum mehr d. Geruch und Geschmak erkenntp. Ahndungen einer allgemeinen Geschichte des Leb. von Schubert. Band 1.

 

[IIc-41-1810-1811-0154]
141 Eb.: diese Entkräftung od.Abstumpfung ist desto größ., je stärker dieVereinigungen, welches letztere, aus derStärke d. Wärme bei ihrerVereinigung zu sehen - z. B. starke Säuren mitden starken ätzenden Kalien u. Erden |

 

[IIc-41-1810-1811-0155]
142 Als Würmer dauern die Insektenmehrere Jahre aus, geflügelt nur wenige Stunden,wegen der Begattung; ja die Männchenvon ihnen, die diese am stärkstensuchen, sind schwächlicher und kurzlebiger alsdie Weibchen. |

 

[IIc-41-1810-1811-0156]
143 Die Bäume blühen gerade nachder schwächenden Einwirkungdes Winters; so kommen dieInsekten in ihren vollkommensten Zustandnach Fasten und Erkranken. |

 

[IIc-41-1810-1811-0157]
144 So läßt der sterbende Polypdem Wass. Eier, vorher in der langenLebenszeit gebar er nur Sprößlinge |

 

[IIc-41-1810-1811-0158]
145 Winterl: Das Reifen derFrüchte besteht blos im höchsten Abstumpfenoder Zersetzen ihrer Säfte | p. 74

 

[IIc-41-1810-1811-0159]
146 Die Muscheln haben 2 Gehirne, oben eins,unten eins, deren sich entgegengerichtet begegnen. p. 76

 

[IIc-41-1810-1811-0160]
147 Nichts ist schwankender, unbeständ. als der Bau der Fischgehirne p. 7

 

[IIc-41-1810-1811-0161]
148 Die Schollen haben beideAugen u. die Nase auf Einer Seite ||

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0162]
149 Da in Vögeln das Gehirn vorn in 2 nur mitZellgewebe verbundenen Hälftenda ist: so stechen die Arab. den Hühn.mitten d. dass. und pralenmit ihrem Balsam. |

 

[IIc-41-1810-1811-0163]
150 Schwächliche Bäume blüh. früher als gesunde;ähnlich Jünglinge früher mannbar|

 

[IIc-41-1810-1811-0164]
151 Dah. das Insekt die Wetterveränd. früherspürt als das starke Thier |

 

[IIc-41-1810-1811-0165]
152 Sorbait: eineheftige Pest hörte an derMosel auf zur Zeit der Weinlese, woviel Wein in Gährung über ging. | p. 128

 

[IIc-41-1810-1811-0166]
153 Swammerdamm: bei der Haftmuß sich, geflügelt, das Männchen 3 malhäuten, das Weibchen nur 2 mal | p. 183

 

[IIc-41-1810-1811-0167]
154 Das Männchen ist bei allengeflügelten Insekten zärter, feiner gebild.,sterblicher. | vergeht geläufig nach derBegattung, Weibch. sorgt doch noch fürdie Brut |

 

[IIc-41-1810-1811-0168]
155 Daher, da die erschöpften Drohnen doch stürben,der Drohnenmord wol nur die Bienenscheu vorKranken und Todten ist p. 184

 

[IIc-41-1810-1811-0169]
156 D. Kind. ohne Hirn, od. Hals, Brust, Arm, Arme, Lunge,Herz p alle weiblich; indeß

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

die 2te Hälfte gut ausgebild. war | p. 247

 

[IIc-41-1810-1811-0170]
157 Kopfwundenbei Männern schädlicher {tödtlicher} alsbei Weib.; umgekehrt mit der unternHälfte p. 247

 

[IIc-41-1810-1811-0171]
158 Die Bienenmännchen zeigenkeinen Trieb nach Nahrung,gehen nicht zum Futter, das man den Bienengibt. Viele InsektenMännchennehmen in derletzten Zeit derVerwandlung keine Speise, ab. wol dieWeibchen p. 253

 

[IIc-41-1810-1811-0172]
159 Herschel: je weiter dieWelten aus einand. stehen, desto jüngerdas Sonnensystem (z.B. unseres); späterziehen sie sich imm. näher ihrer Sonne zu p. 300

 

[IIc-41-1810-1811-0173]
160 Schubert: gerade das Gegentheil; jeälter, je mehr reissen sich die Planeten los u.werden selbst Sonnen 301

 

[IIc-41-1810-1811-0174]
162] Zählfehler 162 DieElektris.maschine wirkt, aus dem warmen Zimm. indie Winterkälte getragen, stärker; so nach Ritter dieVoltasche Säule im Wint. stärk. als imSommer. 304

 

[IIc-41-1810-1811-0175]
163 Franz Baader nimmt eineErkältungsmaterie{kraft} an wie eine Erwärmungsmaterie Schubert: jene gibtdie Erde, diese die Sonne |

 

[IIc-41-1810-1811-0176]
164 In der Nacht springen dieWasser Delphine üb. das Wass., so die geflügelten Fische - die Fische und die Wasserinsekten drängen sich an die Küste od. ins Land | p. 327

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0177]
165 Die Fische genieß. d im Süden die schönere Jahreszeit u. gehen mit ihren neuen Kind. in der härteren nach dem Pol zurück | B. 2.

 

[IIc-41-1810-1811-0178]
166 Ein Gärtner lag in Starrsucht im Wass. 16 Stunden, hörtedie Glocken, fühlte die Nähe derStangen, die nach ihm suchten, konnte ab. mitdem unbeweglichen Arm nichts ergreifen | p. 13

 

[IIc-41-1810-1811-0179]
167 Beim Tod sind die Ausstreckemuskelnthätiger, im Fötus die Beugemuskeln p. 32. Der Körper streckt sichwie vor dem Schlummer aus

 

[IIc-41-1810-1811-0180]
168 Vor dem Tod häufig ein kurzesDelirium |

 

[IIc-41-1810-1811-0181]
169 Im Sterben zeigen sich diegrößten Muskelkräfte; sie erheben sich vom Lager,starke Arme p. 367

 

[IIc-41-1810-1811-0182]
170 Je weicher die Leichname, desto stärkerdie Pest; und die Todtengräb.prophezeien aus demwiederkehrenden Erstarren dieAbnahme der Seuche | p. 37

 

[IIc-41-1810-1811-0183]
171 Im Sterben werden Jünglingealternd den Vätern, Jungfrauenden Ahnen ähnlich. | p. 37

 

[IIc-41-1810-1811-0184]
172 Schwarzes Haar wird in u. nach Tod weiß. 37

 

[IIc-41-1810-1811-0185]
173 Todte Weib. gebahren noch nach 2, ja 5Tagen, u. man fand im Sarg die Reste derKind., oft sogar lebendige, die im Sarge schrien. 41

 

[IIc-41-1810-1811-0186]
174 Ein Gatte wollte seine Frau noch einmal im Sarge sehen;fand da ein lebend. und gesund. Kind p. 41

 

[IIc-41-1810-1811-0187]
175 Am 2, 3ten Tage kommtauf der Leiche eine leichte Wangenröthest. der Blässe - weil vonder Verwesung das Blut flüßigwird, das dann sogar aus dergelassnen Ader springt. - p. 50

 

[IIc-41-1810-1811-0188]
176 Die meisten Scheinleichenerwachen erst am 3ten Tage,selten früher | 54

 

[IIc-41-1810-1811-0189]
177 Eben so kritisch ist der 7 und9te Tag, wo z.B. die Ertrunknenaus dem Wass. hervor kommen | Die Fäulnis tritteben darum an die krit. Tagen vorwie sonst die Heilung. Dah.man auch bei BelebungsVersuchen bisdahin warten müßte p. 59

 

[IIc-41-1810-1811-0190]
178 Alle Scheintodten - z. B. bei Pest,Verwundtung - kehrten nachSelbsterwachen, indeß sie vorh. keinenFinger rühren, rüstig nach Hause p. 59 - sogar von Blattern Erblindetesehend, apoplekt. Gelähmte gehend.

 

[IIc-41-1810-1811-0191]
179 Die Alten: Pfauen verwesen nicht, od. sehr spät | b. 2

 

[IIc-41-1810-1811-0192]
180 Man verweset, unbekleid. u. nur 3 Schuh tief begraben;nach 1 Jahre; aber eingesargt kaum nach siebenJahren. | p. 63

 

[IIc-41-1810-1811-0193]
181 Paräus mußte jeden2ten Tag einen Todtenkopf(zum Anatomieren da) im Wint. bescheeren{rasieren}

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0194]
182 Bei Todten wachs. die Haareschneller als bei Lebenden;die unbärtigen Jünglingewurden im Sarg mit Bartgefunden p. 64

 

[IIc-41-1810-1811-0195]
183 Die Erfrornen, die sich Jahrzehende langunversehrt erhalten, verfaulen inwenigen Tagen bei Aufthauen||

 

[IIc-41-1810-1811-0196]
184 Die Luftart, wenn der verwesende Leibzerspringt - nach einigen Stickgas und Wasserstoffgasmit Phosphor verbunden - tödtet nahefast schneller als der Blitz und ist diegiftigste; van Strietenvorübereilend beieinem berstenden Hund, bekam Schwind.,Neigung zu Ohnmacht,Erbrechen, tödtlicheMattigkeiten, Todtenblässe p. p. 65

 

[IIc-41-1810-1811-0197]
185 Todte Kind. bersten eher als Erwachsene,Frauen früher als Männer; daher dieAlten, wenn mehrere Leichenzu verbrennen waren, weibliche dazunahmen, zum leichternEntzünden p. 71

 

[IIc-41-1810-1811-0198]
186 Leichen, die von einem Ortzum a. geschafft werden, verwesenschneller (d. die Bewegung) ||

 

[IIc-41-1810-1811-0199]
187 Bei Gewittern werden bösartige Krankh.vermehrt - Leiden desUnterleibes - Geschlechtstrieb - Verwesung -, nach Geoffroy Opium fürchterlicherwütend, so der Giftbaum p. 72

 

[IIc-41-1810-1811-0200]
188 So beföd. Mondschein die Verwesungungemein, wie die Pest im Voll- undNeumond am stärksten ist p 72

 

[IIc-41-1810-1811-0201]
189 Bei der Verwesungund Begattung leuchten diemeisten Thiere, z. B. Insekten p. 96

 

[IIc-41-1810-1811-0202]
190 Gerade in der Zeit derZeugung wirkt der Phosphor giftig - Blumenduft - dieStaubwege bei giftigen Pflanzen - so derBiß der Thiere, der Insekten p. 98

 

[IIc-41-1810-1811-0203]
191 Der Biß hungriger Schlangentödtet schneller als der satten p. 99.

 

[IIc-41-1810-1811-0204]
192 In Zorn und in Liebe leuchtenInsekten stärker; Schlangen schwellen,das Gift in bunten Farbenzeigend |

 

[IIc-41-1810-1811-0205]
193 Der Fisch Botetto (von Clavigero beschrieben)schwillt nach jed. Berührung und zerplatzt nacheinem Stoß, wie vonBrennbarem d. Verwesung p. 101

 

[IIc-41-1810-1811-0206]
194 Das Gehirn der Leicheverwandelt sich am ersten in Fett 106 (das sonst lebend. alleinnicht fett ist)

 

[IIc-41-1810-1811-0207]
195 Bier erzeugt viel Phospor, den Homberg aus dem Blute derBiertrinker erhielt; ja nach dickem Bier istder Urin leuchtend. p. 124

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0208]
196 Das Erdreichder Gottesäcker nimt nicht zu, weil alle Leichen in Luftübergehen p. 127

 

[IIc-41-1810-1811-0209]
197 Alte Menschen und Thiere verwesenlangsamer, dauern länger als junge |

 

[IIc-41-1810-1811-0210]
198 Einige Arten vonKopfschmerzen nehmen mitdem Laufe der Sonne zu, Mittags amstärksten | Doch soll es einenumgekehrten geben, der mitSonnen=Untergang anfing p. 140

 

[IIc-41-1810-1811-0211]
199 Von Swietzen: Verlust desGedächtnisses bei heissemWetter, Erinnerung beikühlem. |

 

[IIc-41-1810-1811-0212]
200 Der ält. Gmelin: ein Verstummter konnte nurvon 12 bis 1 reden, nachher sogar imBeten wurden seine Worteunvernehmlich. 141

 

[IIc-41-1810-1811-0213]
201 Die Leber steht am meisten mitdem Gehirn in inn Sympathie; galliges Erbrechen bei Kopfwunden; und Abszesse derselben, und Vereiterungen |

 

[IIc-41-1810-1811-0214]
202 Die Leber setzt den Fötus ammeisten mit der Mutter inVerbindung. p. 253

 

[IIc-41-1810-1811-0215]
203 Balfour: sie leidet am meistenwenn m der Europ. in fremde Kolonien versetzt wird; dah. die Gallenkrankheiten |

 

[IIc-41-1810-1811-0216]

204 Wie das 4täg. Fieber am stärksten,aber kürzesten, so ist der erste Anfall des Podagrabei jungen Leuten amheftigsten, ab. schon in

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

siebenTagen vorbei und kommt später wieder.Hingegen bei Alten weniger heftig, mehrdauernd und öfter wieder kommend |

 

[IIc-41-1810-1811-0217]
205 Man heilte oft - z. B. Pormius - Wahnsinn d. Kastrazion |

 

[IIc-41-1810-1811-0218]
206 Berührung des entblößten Gehirns: machtnur Schlaf, aber des entblößten Herz. tiefe Ohnmacht | 274

 

[IIc-41-1810-1811-0219]
207 Gray: die giftigenSchlangen sind vorne dicker, dieungiftigen gehen in die Länge. |

 

[IIc-41-1810-1811-0220]
208 Bei den giftigen istder Schwanz kürzer als bei denungiftigen |

 

[IIc-41-1810-1811-0221]
209 Die giftigen haben nur einzelne Zähnevorn, die ungiftigen eine ordentliche Reihe|

 

[IIc-41-1810-1811-0222]
210 Die Zahl der giftigenzu den a. wie 1 zu 6. |

 

[IIc-41-1810-1811-0223]
211 Schröter: auf der Venus find. oft kaumvon 10 bis 20 J. leichteWolken, also da selten Regen |

 

[IIc-41-1810-1811-0224]
212 Die Wirbel erweitern (z.B. der Charybdis) ihren Kesselso sehr, daß sie am Ende ebenkeine Kraft mehr haben. |

 

[IIc-41-1810-1811-0225]
213 Schröter: ein Wind, der in 1 Sekunde32 Fuß zurück legt, entwurzelt bei uns Bäume; imJupiter hat der gelindeste7 F. Schnelle; der mittelen5000 F.; ab. oft da Stürme, die in 1 Sek. 50972 Fußzurücklegten, also bei unsdie Berge umstürzen würden |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0226]
214 Die Atmossph. nimmt immer mehr ab undwird dünner je wasserärm. die Erde wird{(am Aequ. ist sie am höchsten, Polniedrigsten)}, die Oberflächeoder Erde immer mehr zu; mithin kälter |

 

[IIc-41-1810-1811-0227]
215 Auf dem eisigen Montblancschmilzt man Wachs, wenn mandie Sonnenstralen d. Eistafelnauf dasselbe fallen läßt. |

 

[IIc-41-1810-1811-0228]
216 Testa: Die Krankheitender Greise und Kind. ähnlichen sich;sogar eine Art Rachitis jene, Gehirnbeider einerlei Schwere pp. 408.

 

[IIc-41-1810-1811-0229]
217 Die größten Erfindungen inden Handwerken nichtvon den Meistern derselben gemacht,sond. von Laien; der Steinmetz Jürgens erfand das Spinnrad - PredigerTrefurt Doppelspinnrad - Barbier Arkwright dieSpinnmaschine - Zimmermann Harrison die Längenuhr p. | Korrespond. N. 114

 

[IIc-41-1810-1811-0230]
218 August Schlegel: wer dieGriechen nur aus Übersetzungen kennt,dringt doch in ihren Geist d. das Studium der Antike. Vorle Üb. dramat. Kunst p.

 

[IIc-41-1810-1811-0231]
219 Die Athener verdammtenden Phrynichus zu e Geldstrafe, weil er sie in der Tragödie d. Vorstellung gleichzeit. Unfälle zu sehr erschütterte |

 

[IIc-41-1810-1811-0232]

220 In Athen spielte meist der Dichterselbst in seinen Stücken mit. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0233]
221 Die Därme des Schafs zuSaiten - Knochen zuPfeifen - Haut zu Pauke. Dah.die Hebräer: es hat im Leben Eine Stimme, im Todesieben. Korresp. Mai 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0234]
222 Das oxyd. Stickgas (aus 64 Stick= und 36Sauerstoff) wird von einigen Lachenerregendes Gas genannt, wie Dary die Empfindung bemerkt.Bei and. macht es Trunkenheit - bei Proust Angst, Doppeltsehen und Ohnmacht, der sich eine froheStunde damit machen wollte. Neues Journal für Fabrik. III. März

 

[IIc-41-1810-1811-0235]
223 Frankreich hatte bish. fast denAlleinhandel mit Flintensteinen ||

 

[IIc-41-1810-1811-0236]
224 Haubert: sonst wurden sogar10jährige Kind. als Hexen verbrannt. Wagners neue Gespenst. B.1

 

[IIc-41-1810-1811-0237]
225 Voigt: von 7 bis 18 Jahrh.wurden 9 Millionen Hexen verbrannt |

 

[IIc-41-1810-1811-0238]
226 In Oudewater (in Niederlanden) eineHexenwage; wer nakt nicht üb. 30 Pfund vordem Magistrat wog, losgesprochen - daherüberall von Ferne her der Hexerei angeklagte dahinreiseten. |

 

[IIc-41-1810-1811-0239]
227 In Fausts Höllenzwanger: will manmit dies. Buch et. ausrichten, muß manskaufen, sonst parieren die Geisternicht. Ihn habe es 509 Reichstaler gekostet | XXXX 10

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0240]
227 227] Zählfehler Ein Rasender lag alsScheinleiche im Sarg; als er sich wied. aufrichtete:war er völlig bei Vernunft. | p. 157

 

[IIc-41-1810-1811-0241]
228 Unweit Arauco amstillen Meer ist ein Berg - reich an Smaragd p. - ,zeigt in seinen Umrissen ein Weib mit einem Kindim Arm; man machteProzessionen dahin als sei es die h. Maria |

 

[IIc-41-1810-1811-0242]
229 Der zolllange Käfer Cucuju leuchtet nur,wenn er geht oder fliegt - 30 malstärker als ein Johanniswürmchen.Die Neger auf St. Domingoerleuchten damit ihre Hütten. |

 

[IIc-41-1810-1811-0243]
230 Pater Labat: der Löwefürchtet sich besond. vor Löw Schlangen und Weibern. |

 

[IIc-41-1810-1811-0244]
231 Die spart. Weiber durftenjährlich 1 mal im Temp. der Venus denHagestolz geiseln |

 

[IIc-41-1810-1811-0245]
232 Auf dem Berge Montserrat in Katalonienhat die oberste Einsiedeleiod. Kapelle ( die des h. Hieronymus) der jüngste Mönch - jeälter einer wird eine destonähe niedrigere nimmt er ein bis und rückt dem Kloster näher |

 

[IIc-41-1810-1811-0246]

233 Mechanikus Winkler in Berlin macht portative Stockstühle -man trägts als Stock u. entfalt. daraus einen Stuhl. Korresp.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0247]
234 Seetzen: einige Negerwollten ihm ihre Sprachenicht sagen, weil sieglaubten, alle Wörter die eraufschriebe, verschwänden aus ihremGedächtnis. Zachs monatliche Korresp. April 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0248]
235 Krusenstern Die Washingtons=Inseln wurden nach derbösen Gewohnheit der Seefahrer, -nachdem sie von Mendanna 1595 entdeckt - jedesmal neu umgetauftvon Wilson, Marchand, Ingraham, Hergest, Roberts |

 

[IIc-41-1810-1811-0249]
236 Ebenda Allda hat derFeueranmacher des Königs das Recht, in dess.Abwesenheit bei der Königinganz seine Stelle zuvertreten |

 

[IIc-41-1810-1811-0250]
237 Ebenda: da führet man Krieg, um sichMenschenfleisch zu Ess. zuverschaffen. |

 

[IIc-41-1810-1811-0251]
238 Die so schöne Insel St. Helena voll Lorbeer Myrten Orangen 2Plagen, unzählige Wanzenund Mäuse. A. L. Z. 1810 N. 144

 

[IIc-41-1810-1811-0252]
239 Plymouth so häßlich wegen der Fenster diemit Bretern vernagelt wegen derFenstertaxe |

 

[IIc-41-1810-1811-0253]
240 Honigarme Bienenstöcke werdengut durchgewintert daß man umkehrtdas Oberste zum Untersten;denn sie fressen so gut unter als über sich. ImFrühjahr muß man sie der Brut wegenwieder ordentlich stellen. | Ergänzung N. 50

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0254]
241 Formey, Heim:gegen Kopfwassersucht der Kind. - dievon zu schneller Entwicklungdes Gehirns herkommt - auß. Ausleerung auchtreffliches Begießendes Kopfs mitEiswasser. Archiv für medizinische Erfahr. von Horn. 1810. B. 1. Heft 2

 

[IIc-41-1810-1811-0255]
242 Sonst waren 7 Metalle, jetzt kennt man 27. Fabrikjour. Apr. 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0256]
243 Fontana: Viperngift und Gummiähnliche Bestandttheile |

 

[IIc-41-1810-1811-0257]
244 Die Seelöwen in Kamtschadk.zeigen den Fisch Schiffen im Nebel das nahe Land an. |Mai Juny

 

[IIc-41-1810-1811-0258]
245 Soldaten am Nervenfieb. oder Typhus krankwurden oft blos am d. den Transport heil - so Matrosen, die darin, aus Delirium ins Meer sprangen. Bibliothek der prakt.Heilkunde, von Hufeland dasHimmelreich. St. 6. Juni1810

 

[IIc-41-1810-1811-0259]
246 Reiske: Aesop und Joseph in der Genes. (Ysup)sind dieselben Personen. Less. Werke B. 28 S. 465

 

[IIc-41-1810-1811-0260]
247 Ebenda: bei den Griechenwurden den Ehebrechern aufdem öffentlichen Markt eine Rübe inden Hint. gebohrt, hieß@@@@@@@@@und @@@@@@@@@@@ ||

 

[IIc-41-1810-1811-0261]

248 Bei den Oriental. war nurden Aerzten erlaubt, beiAusländern und Ungläubig. Unterricht zuschöpfen. Windischmann über den Gang der Bildung in der heilenden Kunst.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0262]
449 449] Zählfehler Sydenham:die Mineralien sind unserer Natur zufern, die Thiere zu nahe, um so zu Arzneienzu dienen wie die Pflanzen |

 

[IIc-41-1810-1811-0263]
450 Windischmann: jedesThiergeschlecht ist die volleindividuelle Entwicklungeines Krankheitsgeschlechtes. , | ds b M nur S. 177

 

[IIc-41-1810-1811-0264]
451 Am See von Nemi stand ein Tempelfanum genannt, für die taurische Diana, nur 1 Priesterder stets ein seinem Herrn entflohenerSklave sein mußte - blieb so lange, bis ein neuer kam, der ihn im Zweikampftödt. und es selbst wurde. Kunstkalender. 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0265]
452 Die Gebirgskette diesseits derAppeninen hat 23 Vulkane,wov. nur noch drei thätig Feuer u. Lava und noch 4 Rauch geben |

 

[IIc-41-1810-1811-0266]
453 Auf dem Lavendel werden nieInsekten gefunden; u. ihn an Bäumegebunden, hält alle ab. Korrespond. N. 207. 1810.

 

[IIc-41-1810-1811-0267]
454 Die Stadt Ketskemet in Ungarn erhielt vomtürkischen Kaiser einen Kaftan mitGoldstoff mit der Bedeutung: bei Näherung einestürkischen Heers soll ihn nur der Stadtrichteranziehen, dann sei sie gegen allePlünderung p. geschützt. Geschah; dieTürken küßten den Kaftan. Ist jetztnicht mehr da! Korrespondent mit Deutschl. N. 208. 1810

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0268]
25*

 

[IIc-41-1810-1811-0269]
455 Die englische Nazionalschuld von 600 Millionen Pfund würde in Laubthalern einen doppelten Gürtel um die Erde machen - in Banknoten 64, 453 Zent. schwer sein; zum Transport dies. Papiers 700 Pferde. Korresp. 1810 Aug.

 

[IIc-41-1810-1811-0270]
456 Meusel: im 1760ger Jahr war 2-3000 Aut.; 1788 an6000; - 1791 an 7000 - 1806 an 10, 648. ||

 

[IIc-41-1810-1811-0271]
457 Hausleutner: der Kropf ist inallen Gebirgen endemisch - wird oft geheilt,wenn man das platte Landbezieht. Archiv der medizinischen Erfahrung.

 

[IIc-41-1810-1811-0272]
458 Bef Er befällt bei weitem mehr die Weiber als Männer. |

 

[IIc-41-1810-1811-0273]

459 Zu Nantes ein Mann jetzt mitungeheuer großem Buckel, der,wenn er mit dem Fuße stampft, umden Leib herum geht bis zum Magen; seinRücken dann gerade. Drei Ripp. lösen sich in ihm ab,schwingen sich, und treibenden Vorderleib wohin sie kommen, sehrauf. Von der medizinischen Fakultät derBucklige nach Belieben genannt. Sein Herz unter demHalse. Korresp. N. 253. 1810

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0274]
460 Wie die Sitzung des Parlam.prorogiert ist, hören die in Kraft derPrivilegien desselben verhängtenVerhaftungen auf, z. B. Bürdetts Arrest. Minerva Jul. 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0275]
461 Der 10 jährige Karl Witte wurde 1810 in Leipz.Student ||

 

[IIc-41-1810-1811-0276]
462 Rademacher. Libellus de Dysenteria: die Anfängeeiner Epidemie sind bei Armen ambesten zu lernen, weildiese am meisten schädlichen Einflüßen ausgesetzt, amleichtesten Miasmen auffang., ohne sied. Arzeneien zu unterbrechen.J. L. Z. N. 153. 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0277]
463 Eb. Alle schwerere Ruhrkranke wollen destoöfter trinken, je u. trink. dochdesto weniger. | * ||

 

[IIc-41-1810-1811-0278]
464 Ebenda: wenn ein Ruhr= (Rez.:auch in mehr.Krankheiten) kranker garnicht leben bleiben will,gewisseste TodesAnzeigen. ||

 

[IIc-41-1810-1811-0279]
465 Tiedemans Anatomie des Fischherzens: die Fische mitreizbarem, größ. muskulös. Herzen wohnen ander Oberfläche des Wassersoder in schnellen Bächen, wodie Luft sich leicht mit dem Wass.mischen kann, z.B. Salme, Forellen, Sälbelinge p. -die mit kleinerem

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

schwächer blass. Herz meist. inder Tif Tiefe, wo wenig frische Luft, AalQuappe, Meergrundel ||

 

[IIc-41-1810-1811-0280]
466 Eb. das Herz ist wie der Leib, schmal beischmalem, dick bei plumpem, flach bei flachem ||

 

[IIc-41-1810-1811-0281]
467 In den abendl. Kirchen der Glaube: d.die physische Vereinigungmit dem Leibe Christi im Abendmal wirdvon diesem die Unsterblichkeit auch in unsernLeib aufgenommen. ||

 

[IIc-41-1810-1811-0282]
468 Rameau gab seinerGeliebten Sallé, dieetwas Musik für sich wollte, ein Blattbezognes Notenblattpapier, sie solle mit der Nadel hinein punktieren - Aus den Punkten macht' er Noten - ein pikanter Tanz daraus, genannt des sauvages dans les Indes galantes. Korresp. 1810.

 

[IIc-41-1810-1811-0283]
469 Magliabechi ließ mit Büch. sogarseine Treppe pflastern, Bottichelli aus FoliantenN. 257 |

 

[IIc-41-1810-1811-0284]

470 In China alles vierecktig, Häus., Städte,Provinzen, die Erde p. heid. Jahrb. 17 J. 3 H.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0285]
471 In Syrien Kapadozien Armenien trauert manhimmelblau - Aegypten gelb - Aethiop. grau. Korresp. Sept. 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0286]
472 Auf der Insel Cuba taufen dieSpanier nur Neger, - weil diese bess.arbeiten als die Negerinnen- unter dem Vorwand verbotnen Umgangszwingen sie dieserzu entfliehen. Gött. Taschenkal. 1808

 

[IIc-41-1810-1811-0287]
473 Bei dem zwölften Kaiservon China Kiong=lo war das Anzieheneines neuen Rocks - alle 3 Jahre -das größte Fest des Reichs.Jungfrauen brachten den Rockauf einer mitEdelsteinen besetzten Trage.Die nächsten Anverwandtendes Kais. ziehen ihm denalten Rock aus, neuen an - dannTrompeten, Kanonen p. DiePoeten machen Satiren aufden alten, der in Prozession unt. demGalgen bei Kanonendonnereingescharrt wird |

 

[IIc-41-1810-1811-0288]
474 Der Ingenieur Chevalierverkauft einen Kaffehmesser (der Stärke dessen) |

 

[IIc-41-1810-1811-0289]
475 Cadet de Vauxy: st. einesFiltriertrichters von Eisenblech besservon Porzellan; nicht kochendes Wass.sond. nur warmes, ja kaltes aufzugießen, u. dannden Kaffeh in einem kupfernenGefäß gewärmt. Ist stärker |

 

[IIc-41-1810-1811-0290]
476 Der aschfarbne Papagei ahmtam liebsten die Stimmen derKinder nach und lernt vonihnen am leichtesten reden. SogarHusten ahmt er nach. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0291]
477 Bei Dante: es war eine Zeit inItalien, wo man ein erhabnesGedicht Tragödia nannte, eines im mitlern StilKomödia, im niedrig. Elegia. T. Merkur S. 66 Jul. 1785.

 

[IIc-41-1810-1811-0292]
478 Algarotti find. in Dante 1000 schöne Verse u. 13000schlechte: Also nur der vierzehntenTheil des Gedichtesgerathen ||

 

[IIc-41-1810-1811-0293]
479 Tiberius verordnete, daßjeder ihm, wenn er ausfahre und nieseöffentlich, ihm diegewöhnlichen Glückwünschungen zurufe. Plin. H. N. L. 28. c.2. | April .

 

[IIc-41-1810-1811-0294]
480 Die Griech. machten aus demNies. eine Gotth. und man fiel vordem Niesenden nieder Xenoph. L. III De exped. Cyr. ) ||

 

[IIc-41-1810-1811-0295]
481 Plutarch: Terpsio von Megara hielt den Genius Sokr. für das Niesen, wornach dieser sich richtete||

 

[IIc-41-1810-1811-0296]
482 Nach dem Ostfriesischen LandrechtIII. 52 hatte ein "Schaloen" d. h.Reimsprecher, Possenreisser nur halbe Genugthuungfür eine Beleidigung zufodern. Nach dem Sachsen= undSchwaben=Landrecht durfte sich war der Beleidigte nur am Schatten des Beleidigers z.B. an der Wand in der Sonne, rächen, den Schatten schlagen p. Journal von und fürDeutsch. 2ter Jahrg. S. 30

 

[IIc-41-1810-1811-0297]
483 Wer bei den Griechenbei dem Aufstehen od. vorSchuh=Anziehen nieste, lief ins Bett zurück um zueiner glücklichern Stunde aufzustehen. August de doctr. christ. T. Merk. 1785 p. 184.

 

[IIc-41-1810-1811-0298]
484 Niesete jem. unt. dem Aufhebender Tafel: so trug man dieabgenommenen Gerichte wied. auf, und kostete wied.,damit das Mahl nicht miteiner bös. Vorbedeutung schlöße. Plin. H. N. II. 28. |

 

[IIc-41-1810-1811-0299]
485 Als Themistokles vor demTreffen unt. den Opfern einer ihmzur Rechten niesete: so ließ er 3 zugeführte Jüngl.opfern, weil der Oberpriest. aus jenemdeutete, diese seien den Gött. angenehmund brächten Sieg. Plut. in Themistocl. |

 

[IIc-41-1810-1811-0300]
486. Einer drohte - bei Diog. Laert. in Vitae Diog. - dem andernmit Niesen |

 

[IIc-41-1810-1811-0301]
487 Gleich nach dem Erdbeben vonLissab. waren mehr Morde Ehebrüche,Giftmisch. als sonst in 1/2 Jahr Journal von und für Deutsch. 2 Jahrg. S. 65

 

[IIc-41-1810-1811-0302]
488 Beatae heissen in Liss. die,welche von ihren Beichtvät. dieErlaubnis, wöchentlich 4, 5, 7. mal zu kommunizieren|||

 

[IIc-41-1810-1811-0303]
489 In vielen niedersächs. Städtendas Gesetz, den Dienstbotennur an gewissen Tagen in der Woche Lachsgeben zu dürfen | p. 198

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0304]
490 Kind. spielen gewöhnlich aufKirchhöfen u. hier wächst das Bilsenkraut, das sogarThiere verschonen und dess.Kapseln Kinder desto leichter essen. -So Schierling mitten unt. Petersilie inallen Gärten; jung kaum zuunterscheiden | S. 203

 

[IIc-41-1810-1811-0305]
491 Der gemeine Mann fängt durchaus nichts amMontag an, keine Ernte, Hochzeit, Austreibender Heerde |

 

[IIc-41-1810-1811-0306]
492 Wer am Sonntage unt. dem Gottesdienstgeboren wird, kann Gespenstersehen, falls er nicht Theolog. studiert p. 327

 

[IIc-41-1810-1811-0307]
493 Bei dem Sterbeneines Menschen müssenMensch und Vieh so gleich gewecktwerden, der Tod sogar dem Vieh verkündigt u. dieHandwerks=Geräthschaften in Bewegunggesetzt und gebraucht undgesagt: der Herr ist todt. Z. B. in Frankf.bei einem Weinhändl. an alle Fässergeklopft. Sonst sterben nach. | p. 329

 

[IIc-41-1810-1811-0308]
494 Wird der Postwagen geplünd., mußder Landesherr - auch ohne Innhaben derPost - ersetzen; wird umgeworfen p., der Postmeister | p. 385

 

[IIc-41-1810-1811-0309]

495 In Koburg alles Flachsbrechen beiNacht, auch bei Licht in der Laterne,verboten p. 515

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0310]
496 Die Republ. von Genf (Gênes), um leichter die Korsen zu unterjochen, etablierte bei ihnen eine Akademie. Vorrede Roußeaus zu seinenKomödien.

 

[IIc-41-1810-1811-0311]
497 DieWilden kennen bei den Körp.nur Wunden u. Alter. Dessen Discours sur l'Origine de l'inégalité etc.

 

[IIc-41-1810-1811-0312]
498 Die Urantag utangs thunkeinem Menschen, der unter sie gerathen, etwas,wenn er sie nur nicht ansieht ||

 

[IIc-41-1810-1811-0313]
499 Da Menschen auf einem großenKontinent einander wenigerbrauchen und mehr umher irren: so istwahrscheinlich daß dieGesellschaft u. die Sprachen zuerst inInseln erfunden worden ||

 

[IIc-41-1810-1811-0314]
500 In Ch*...* China gibt der Fürst bei allen Streitigkeiten zwischen Staatsdien. und Volk stets jenen Unrecht. Z. B. bei Korntheuerung wird die Intendants eingesperrt, Aufruhr der Gouverneur kassiert p. | Discours sur l' économie politique

 

[IIc-41-1810-1811-0315]
501 Michaelis: DieKlapperschlange frißt nie in derGefangensch. u. wird eine Zeit lange{oft 6 1/2 Monate lang} doch fetter. Göttingisches Magaz. 47 J. 1 St.

 

[IIc-41-1810-1811-0316]
502 Ebenda: Das Kopfende derselben frißt und beißt noch einige Tagefort, u., ists nicht zu kurz, so stirbts nicht. Ab. an Erschütterung z.B. desWagens sterben sie |||

 

[IIc-41-1810-1811-0317]
503 Ebenda: Sie beißt auch oft u. klappert erst hinter her.|||

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0318]
504 Sie melken die Kühe, ohne zuschaden ||

 

[IIc-41-1810-1811-0319]
505 Bei den Juden dauerte jedeLeibeigenschaft - also die einesverkauften Kind. - nur 7 Jahre nach Michaelis | So bei denKolonien in NordAmerika.

 

[IIc-41-1810-1811-0320]
506 Im kanonischen Recht: (§ 1. c. 5. C. 32 911. 4) Werseine Frau zu heftig liebt, ist einEhebrecher Korrespond. N. 269. 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0321]
507 Humbold: In allen mexikan.Monumenten haben dieFiguren außerord. große Nasen. Plato: eine großebezeichnet et. majest. und königlich

 

[IIc-41-1810-1811-0322]
508 Ebenda Die Mexikaner malenZungen unweit der Figuren; "Leben heißtreden; weil Reden einZeichen des Adels und derGewalt. Ein Vulkan heißt ein Berg, derredet.

 

[IIc-41-1810-1811-0323]
509 Ohne Kreuzzüge keine preuß. Monarchie; die im Orientwurde der Ritterorden gestiftet, derPreußen eroberte. Heeren üb Versuch d f einer Entwickelung der Folgen der Kreuzzüge S. 203

 

[IIc-41-1810-1811-0324]
510 Alle ersten Gläser waren farbig. Erstspäter gelangen durchsichtige. Göthes Farbenlehre 2. B.

 

[IIc-41-1810-1811-0325]

511 Seebeck: Sonnenlicht durch gelbeund rothe Gläser deprimiert das Leuchtender Leuchtsteine, durch blau und violett exzitiertsie |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0326]
512 Der Aberglaube ist einErbtheil energischer, fortschreitender{großthätiger}Menschen, Unglaube desschwachen, zurück schreitenden,kleingesinnten |

 

[IIc-41-1810-1811-0327]
513 Malebranche: Schließt man dasAuge, wenn man in die Sonnegesehen: so sieht man, Weiß,dann Gelb, Roth, Blau und Schwarz. Dieß ist die Reiheund Abstufung der Farbenstärke |

 

[IIc-41-1810-1811-0328]
514 Das gebrochne Licht zeigt keine Farbeals bis es begränzt ist; das Licht nichtals Licht, sond. insofern es als ein Bild erscheint, zeigtbei der Brechung eineFarbe.; einerlei, ob das Bild entstehe, bevor esgebrochen, od. ob die Brechung vorgehe.|

 

[IIc-41-1810-1811-0329]
515 In Frankreich wurde unter Anleitung Colberts den Gutfärbern verboten,vergängliches Waa* FärbeMaterial in der Werkstatt zu haben, u. den Schönfärbern, dauerhaftes zu haben |

 

[IIc-41-1810-1811-0330]
516 Schwarze Farbenmachen einen Menschen schmäleraussehen als helle. Göthe T. R. B.

 

[IIc-41-1810-1811-0331]
517 Die auf und untergehendeSonne scheint einen Einschnitt in den Horizontzu machen |

 

[IIc-41-1810-1811-0332]
518 Die vom SchneeGeblendeten sehen allesPurpurfarben | so wie wenn maneine grüne Brille weglegt |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0333]
519 Blickt man eine Zeit lange auf d. eine blaue Scheibe, so sieht man nachh. - auch an grauen und Herbsttagen - die Gegend wie von der Sonne erhellt |

 

[IIc-41-1810-1811-0334]
520 Die Farbe ist ein Schattiges (@@@@@@@). ; dah.sie Kircher ein lumenopacatum nennt; daher erscheint gern um, in, mit ihm |der Schatten ist das Elementder Farbe |

 

[IIc-41-1810-1811-0335]
521 Die Taucher im Meer sehen alles Beleuchtete purpurn,Schatten grün |

 

[IIc-41-1810-1811-0336]
522 Die Landschnecke unddie Muscheln des süß. Wass. nicht mit sohohen Farben geziert als die desMeerwassers |

 

[IIc-41-1810-1811-0337]
523 Manche Insekten sind concentrierterFarbenstoff, z.B. die Coccusarten; u. ihr Einnisten in Vegetabilien bringtAuswüchse zu Farben hervor |

 

[IIc-41-1810-1811-0338]
524 Das Netzgewebe des Schmetterlingsflügelsst zeigt Spuren eines Arms | = Dichterflügel Amtarm

 

[IIc-41-1810-1811-0339]
525 Die Schmarotzerpflanzen, diedas Organische als ihr Elementbehandeln, sind vorzüglich anKräften und Farben

 

[IIc-41-1810-1811-0340]

526 Der unbedeckte Theil der Federn(z.B. des Raben) spielt bunte Farben,der bedeckte nicht.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0341]
527 Bei Vögeln und Vierfüß.beziehen sich die äußeren Fleckenauf innere Theile, wod. die Farben sogekocht werden |

 

[IIc-41-1810-1811-0342]
528 Daß bei demAffen manche nakten Theile bunt sind,zeigt seine Entfernung vomMenschen an; je edler ein Geschöpf,desto mehr ist alles Stoffartige {stoff=artige} in ihmverarbeitet; je mehr wesentlicher seine Oberfläch. mit dem Inneren zusammenhängt, desto weniger können Elementarfarben od. die Spezifisch. erscheinen. Dah. die glatte Oberfläche des Menschen |

 

[IIc-41-1810-1811-0343]
529 Gelb ist die nächste Farbe am Licht, u.führt immer Licht mit sich |

 

[IIc-41-1810-1811-0344]
530 Blau führt immer et. Dunkles mit sich. Eine blaueFläche scheint vor uns zurück zuweichen. Blau gibt ein Gefühlder Kälte |

 

[IIc-41-1810-1811-0345]
531 Boyle: einem, der indie Sonne sah, blieb das Bild zehn Jahre lange |

 

[IIc-41-1810-1811-0346]
532 Das weiße Glas wird am ersten blind,blauliches weniger, grünes am wenigsten |

 

[IIc-41-1810-1811-0347]
533 D Schatte Jede Farbe muß Licht im Hinterhalte haben; dah. Färber sich zuerst weiße Unterlagen zu verschaffen suchen |

 

[IIc-41-1810-1811-0348]
534 Alles Lebendige strebt zur Farbe, zumBesondern, zur Undurchsichtigkeit. Das Abgelebte zieht sich nach dem Weiß., zum Abstrakten, Verklärung, Durchsichtigkeit. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0349]
535 Alle Grunderden sind in ihremnatürlichen Zustand weiß; alle vegetab. und animal.Stoffe können ohne Zerstörung ihres Gewebes, weißgemacht werden. So lass. sich dieLeb Farben der Blumen d. Weingeist ausziehen, den sie tingieren; die Blätter derselben bleiben weiß. So lass. sich die LebFarben der Blumen d. Weingeistausziehen, den sie tingieren;die Blätter derselben bleiben weiß] Alsnachträglicher Einschub vom Ende des Exzerpts mit Kreuzchen vor "So"markiert Licht, sogar Tageslicht, erstes Mittel farbige Flächen zu entfärben |

 

[IIc-41-1810-1811-0350]
536 Auch Wass. entzieht Farbe; sogar sollenbefeuchtete Garne Nachts besser bleichen als imSonnenlicht |

 

[IIc-41-1810-1811-0351]
537 Die stärksten Säuren sind die kürzestenBleichmittel. |

 

[IIc-41-1810-1811-0352]
538 Die Samen, Wurzeln, Knollen,was vom Licht ausgeschloss. u. inder Erde, zeigt sich meistens weiß; so die imFinstern erzognen Pflanzen.

 

[IIc-41-1810-1811-0353]
539 Die im Finstern erzognenPflanzen haben die Knotenzwischen den Stengeln erst sehr lange; keine Seitenzweige; so wie keine Metamorphos. der Pflanzen | Das Licht macht sie bald grün und thätig und Metam. und alles kommt |

 

[IIc-41-1810-1811-0354]
540 Tabaksrauch macht dieRosen grün |

 

[IIc-41-1810-1811-0355]

541 Polarität der Farben: Plus: gelb, Rothgelb (orange) Gelbroth(Zinnober) - von der Minus Seite: Blau, Rothblau und Blauroth |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0356]
542 Karl II von Engl. wolltezur katholischen Religion übergehen,wenn Louis IV ihm 200,000 PfundSterl. gäbe, der nur 150,000 geben wollte - zögerte, gabGewissensskrup. vor, um noch mehr Geld zu kriegen.Aus de Flassau. A. L. Z. N. 247 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0357]
543 L. Frank: In Aegypten Wasserscheuunbekannt, Bleichsucht - äußerst selten sthenischesFieber, Schnupfen, Pneumonien, {Entzünd.der Eingeweide (ausgenommen Leber)}Lungenschwinds., Wassersucht, Staar,Wahnsinnige. Leipziger L. Z. * XIV St. 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0358]
544 Die Minerva war in Athen dieVorsteherin der Wollenmanufakturen. Creuzer | LXV

 

[IIc-41-1810-1811-0359]
545 Chladni: die Töne, d.welche sich spitze Figurenerzeugen, machen aufNervenschwache einen unangenehmerenEindruck, als die, wod. runde. Magazin aller neuen Erfindungen. N. 50

 

[IIc-41-1810-1811-0360]
546 Die Fortuna hatte in Rom 36 Tempel. Ergänzbl. der A. L. Zeitung N. 88. 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0361]
547 Der Rhein strömt bis zuseiner Theilung 71 Städte vorbei undnimmt 91 Flüsse auf; hat Goldkörner. Teutschlands National-Kalend. 1795

 

[IIc-41-1810-1811-0362]
548 Das einz. deutsche Produktwaren Rettige und große Pastinakwurzeln|

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0363]
549 Unt. allen Metallen hatDeutschl. Blei am meisten |

 

[IIc-41-1810-1811-0364]
550 Reicher als ganz Europa ists an Salz |

 

[IIc-41-1810-1811-0365]
551 Hat beinahe 1000 Gesundbrunnen. |

 

[IIc-41-1810-1811-0366]
552 In Bielefeld, Rietberg, Güterlohe spinnendie Landleute aus 1 Pfund Flachseinen Faden 23 Meilen lang, jede zu 20,000 Fußgerechnet | p. 69

 

[IIc-41-1810-1811-0367]
553 Für einen Groschen Flachswird im Erzgebirge für 24Reichstaler Spitzenzwirn gemacht,und aus dies. für 200 Reichstaler Spitze |

 

[IIc-41-1810-1811-0368]
554 Die den Rhein hinabfahrenden Schiffe heißenThalschiffe, hinaufBergschiffe |

 

[IIc-41-1810-1811-0369]
555 Fürst Abkürzung von Fürsteher |

 

[IIc-41-1810-1811-0370]
556 Grafen, richtiger Graven od d.h. Grauen, weil man dazu alte Leute nahm, waren ursprünglich kaiserliche Hofrichter |

 

[IIc-41-1810-1811-0371]
557 La Place berechnet aus derEbbe und Fluth daß dasSüdmeer 4 Meilen tief sein müsse. Schmieders Geognosie S. 12.

 

[IIc-41-1810-1811-0372]
558 Die Römer Armstrong: in Minorca spannte man die Schweine vor den Pflug. Gothaischer Kalender1796

 

[IIc-41-1810-1811-0373]

559 Die drei tungusischen Stämmewerden eingetheilt in Rennthier=Tungus., Pferde=Tung.und Hunds=Tung., weil jed. ein a. Thierausschließlich benützt |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0374]
560 Die Schweine sind inder Normandie weiß, in Savoyenschwarz, Baiern roth |

 

[IIc-41-1810-1811-0375]
561 Die Finne (ein Blasenwurm) hat nurdas zahme Schwein, nichtdas wilde |

 

[IIc-41-1810-1811-0376]
562 Sonst in Deutsch. wickelt mantodte Könige in Hirschhäute, weil nur siediese schießen durften |

 

[IIc-41-1810-1811-0377]
563 Das Nilwass. so angenehm {süß},daß die Tocht. des ägyp. Königs Ptolemäus, Berenice, an König Antiochus von Syrienverheirathet zwischen Aegyptenund Syrien eine Kamelpost anlegt,um es immer frisch zu haben. - Man fülltes auf Flaschen und trinkts nach J.wie alten Wein. Maillet. Die Türkenlecken Salz, um desto mehr dav. zutrinken,; manche trankentäglich 3 Eimer ohne Schaden |

 

[IIc-41-1810-1811-0378]
564 Der Phönix ist das Hohenloh.Wappen. Oscar Dobenek Über des deut. Mittelalters Volksglaub.

 

[IIc-41-1810-1811-0379]
565 Wer bei der Liebe mit einerFee, besond. mit einer Wasserfraue od. Fee , sich verheirath. od. ihr untreu wird,verliert Leben und Glück |

 

[IIc-41-1810-1811-0380]
566 Die Wasser=Nixen bekommen nur danneine Seele, wenn sie miteinem Menschen=Manne sich vermählen |

 

[IIc-41-1810-1811-0381]
567 Die Wasser-Nixen, die oftvon Menschen Speise holen, sind annichts zu erkennen alsdaß der unter dem Kleidersaum naß ist.

 

[IIc-41-1810-1811-0382]
568 Die Berggeist. od. =Nixen ließen oft Damenholen zur Geburtshilfe für ihreWeiber. |

 

[IIc-41-1810-1811-0383]
569 Der wilde Jäger selbst wirdnie gesehen, nur sein wüthend. Heer. |

 

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[IIc-41-1810-1811-0384]
570 Die Wasser=Nixen tanzenauf dem Wass., wenn jemandertrinken wird |

 

[IIc-41-1810-1811-0385]
571 Das Nothhemd, das gegenKugeln schützte und das Gebährenerleichterte, wurde in der Christnacht indes Teufels Namengesponnen, gewirket und genäht.Das Bild des Teufels darauf genäht. Wierius de praestigiis daem. L. 4 c. 15 |

 

[IIc-41-1810-1811-0386]
572 Luther: Der Teufel istuns. Herr Gotts Buddel (Büttel) und Scharpffrichter |

 

[IIc-41-1810-1811-0387]
573 Virgil ist in Italien mehr als Zauberer denn alsDichter berühmt |

 

[IIc-41-1810-1811-0388]
574 In Span. wird unt. Zwillingen der zuletzt gebornefür die Erstgeburt erklärt. Korresp. Okt. 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0389]
575 In Spanien läßt sich der Mönch in derGeselschaft von der Dame dieeine Hand küssen, indeß er sie üb. ihremKopfe mit der a. segnet |

 

[IIc-41-1810-1811-0390]
576 Granpré: die Congoer u. a. Negerglauben, wir kaufen sie um sie zufressen; halten uns. rothen Weinfür Menschenblut, Stiefel fürNegerhaut. Göttinger Taschenkal. 1803.

 

[IIc-41-1810-1811-0391]
577 Die Kaffern erkaufen für ihrVieh wenig. starke Getränke als vonden Tambuckus Mädchen - geben 1 Ochs.oder 2 Kühe für einMädchen

 

[IIc-41-1810-1811-0392]
578 Turner: in Thibet gehört die Frau desältesten Bruders allenseinen übrigen Brüdern. |

 

[IIc-41-1810-1811-0393]
579 Arzt Pinel nirgends, auß. in Romanen fander so gute Gatten, Väter, Liebende, Patrioten als imIrrenhause |

 

[IIc-41-1810-1811-0394]
580 An einigenHöfenunterzeichnet der Hofnarr zugl.mit dem Kanzler dieUrkunden p. 162. Auchdie Bürger wolten ihren besond.Stadtnarren haben. |

 

[IIc-41-1810-1811-0395]
581 Als der Churfürst Joachim II von Brandenb.seiner natürlichen Tochterein Geschenk: stands in der Rechnung deröffentlichen Ausgaben spezifiziert: fürdas Hurenkind Magdalenchen. p. 164

 

[IIc-41-1810-1811-0396]
582 Damals hieß eine die Prinzessin noch Jungfer Tochter des Fürsten ||

 

[IIc-41-1810-1811-0397]
583 Merlin macht dem König Arthur die runde Tafel, auf deren 12Sitzen, dem des Apostel Judas, niemand sichsetzen konnte ohne in den Abgrundzu versinken. Dobeneck Oskar

 

[IIc-41-1810-1811-0398]
584 Wenn sonst Hauskobolde in einHaus wollten, so thaten sie Mist in dieMilch von allerlei Vieh und Hobelspähne - trinkt jeneder Hausherr und zerstreut diese nicht:so kommen sie ins Haus u. helfen Arbeit thunund bringen Segen |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0399]
586 586] Zählfehler Der Römer nageltedie Eule, deren Schreien Tod bedeut., ans Thor, damit d. ihren Todder fremde verhütet würde. |

 

[IIc-41-1810-1811-0400]
587 Der gefleckte Fliegenschnepp. hieß Pestilenzvogel, weil(da sonst alle al Epidemien Pestilenz hießen) er seine Menge diese anzeigte |

 

[IIc-41-1810-1811-0401]
588 Paracelsus: man macht einWachsbild vom Kranken und wirfts unt.einem Zaubersegen ins Feuer: so heilt er |

 

[IIc-41-1810-1811-0402]
589 Remigius schrieb seine daemonolatria gegen die Hexen; da er aber als peinlicher Richter des Herzogs von Lothringen zu viel mit ihnen sich abgab: glaubte er zuletzt, er könne hexen und habe gehext - gab sich selbst an und wurde verbrannt |

 

[IIc-41-1810-1811-0403]
590 Claude Lorrain war zu dummzu einem Schneider - dann zueinem Pastetenbäcker u.anderem Handwerk - ging mit Mauerern nach Rom, ab.nur als ihr Handlanger, sieht bei denArbeiten das Bild. eines Kardinals, maltmit Kohle einigeBäume und der Kardinal that ihn sogl. in dieZeichenschule. Arndts Briefe.)

 

[IIc-41-1810-1811-0404]

591 Die in Wehrwölfeverwandelten Menschen werden wied.zu Menschen u. die Seelegerettet erlös, wenn ihnen ein Gliedabgehauen wird |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0405]
592 Plin. X. 2: noch niemandsah den Vogel Phönix essen |

 

[IIc-41-1810-1811-0406]
593 Türken: in ein Haus, wo Hundeoder menschliche Abbildungen sind,kommt kein Engel. Nicht einmal Muhammed wird abgebild., nurseine Gestalt beschrieben. Ab. Blos die Kais. werden gemalt. Minerva Sept. 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0407]
594 Der Koran befiehlt, daß die Söhnedes Sult. so lange rasiert werden, bis siezur Regierung gelangen; dann Bartwachsen. |

 

[IIc-41-1810-1811-0408]
595 Im afrik. Reich Burnu eine blätter= undzweiglose Pflanze, Gang, welche inder Hand gehalten, unersätt. Geschlechtstrib gibt -gegess., tödtlich. Seetzen. Zachs mon. Korresp. Okt. 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0409]
596 Es gibt Negersklaven mitspitzen weissen Zähnen, derenBeißwunden schwer heilen; dah. ihreHerren sie ihnen stumpf feilen ||

 

[IIc-41-1810-1811-0410]
597 Das Einhorn schwer zu fangen- ; nur d. eine reine Jungfrau, auf deren Schooß es einschläftund dann von den Jägerngefangen wird. Oscar

 

[IIc-41-1810-1811-0411]
598 In der römischen Republikverboten, in der Stadt bewaffnet zuerscheinen. Ficht. Naturrecht

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0412]
599 Die Anabaptisten hielten esfür unerlaubt, obrigk. Ämter undEhrenstellen anzunehmen. Reinhards christliche Moraltheologie B. 2.

 

[IIc-41-1810-1811-0413]
600 Mehrere z. B. Häfeli hielten alleBewerbungen um geistliche Stellen für unerlaubt |

 

[IIc-41-1810-1811-0414]
601 Die Messalianer od. Eucheten stellten dasGebet allein als den Inbegriff aller christlichenPflicht |

 

[IIc-41-1810-1811-0415]
602 Das Christenthumunterscheidet sich dad. von all den meisten Religionen, daß es die religiösen Unterschiede der Speis. aufhebt |

 

[IIc-41-1810-1811-0416]
603 Büffon und Hutcheson: die Kind. vonnahen Verwandten arten phys. aus |

 

[IIc-41-1810-1811-0417]
604 Bayle u. andere: ein auslaut. wahren Christenbestehender Staat könntenicht dauerhaft u. blühend sein. Ebenda B. 1

 

[IIc-41-1810-1811-0418]
605 Die Prophetin im 17. Säk., Poniatowa, hörte aufzu weissagen u. in den Himmel entzücktzu werden, sobald sie heirathete |

 

[IIc-41-1810-1811-0419]

606 Häus. der Griechen vor Alexand. klein; das Haus des Königs Polidoros zu Spartaerkauften für einen Ochsen. Reis. mit den Armen im J. 1809. B. 2.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0420]
607 Als der König von Pohlen Friedr. August in Vened. war, erlaubte der Senat solange den Damen farb. Kleid. undDiamanten zu tragen. La Saxe galante.

 

[IIc-41-1810-1811-0421]
608 Er hatte nie für Jungfrauen langeAnhänglich. sondern für Eheweiber. |

 

[IIc-41-1810-1811-0422]
609 Sogar die Pantomimen hattenbei den Röm. Masken vor demGesicht. Luzian: ihre waren angenehmer als die der Schauspieler, deren Maskenmaul zurVerstärkung der Stimme weitaufgesperrt war. A. L. Z. N. 295. 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0423]
610 Die italienischen Leuchtkäferleucht. lange unt. dem Wasser, wenig. in Oel | N. 298

 

[IIc-41-1810-1811-0424]
611 Bertholet: das ausgekochte,kein Gallert mehr gebendeFleisch gibt, unter einer mit Wass.gespereten Glocke einige Tageaufgefhangen, und dann wieder, gekocht, wied.Gallert; und die noch mehrere mal hintereinander ||

 

[IIc-41-1810-1811-0425]
612 Schultes: in Polen erbleichendie schönsten Korallen amHalse der einen Frau, und bekommendiese Farbe wied. am Halse eineranderen. | N. 299

 

[IIc-41-1810-1811-0426]
613 Unt. allen Hülsenfrüchten sinddie Linsen die nahrhaftesten, dieaußerdem noch öfter Oel und Gärbestoffenthalten und nach Kochen behalten ||

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0427]
614 Prechtl: die Meteorsteine sind Weltkörp., welchewenn sie in ihren Bahnen zwischen der Erde, Venusund Mars, sich od. a. Weltkörper zu nahekommen, dad. zertrümmelt od. übermäß. angezog. werden||

 

[IIc-41-1810-1811-0428]
615 Wer in Frankreich einen zufrüh beerdigt, 6 Tage bis 2 MonateGefängnis und 16 - 30 Frank. Strafe. Allg. Justiz und Polizeiblätter Sept. 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0429]
616 Wer Grabmäler, Gräber verletzt,3 Monate bis 1 J.Gefängnis, 16 - 1200Geldbuße |

 

[IIc-41-1810-1811-0430]
617 Wer einen Beamten zueiner gerechten ab. ohne Lohngebührenden Handlung besticht, Prangerund die doppelte Summe dergegebnen Sache - so auch der Beamte |

 

[IIc-41-1810-1811-0431]
618 Ein Bettler, der Sachen von mehr als 100Franken Werth bei sich ohne Beweis wahre,Gefängnis von 1/2 bis 2 Jahren. |

 

[IIc-41-1810-1811-0432]
619 Ehebruch einer Frau 1/4 bis 2 J. Gefängnis - derEhebrecher auch, und noch Geldbuße von100 bis 2000 Franken |

 

[IIc-41-1810-1811-0433]

620 Wer Schlüssel nachmacht, oder verändert, 1/4 bis2 Jahre Gefängnis und 25 -250 Fr. - ists ein Schlosser, Einsperrung

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0434]
621 Wer, um sich od. einen a. voneinem öffentlichen Dienst zu befreien,unt. dem Namen eines Wund=Arzt.seinen einen falschen Krankheits= oder Gebrechen=Schein ausfertigt, 2 - 5 J. Gefängnis |

 

[IIc-41-1810-1811-0435]
622 Aerzte, Apoth. Wehmütter p. diedie anvertraueten Geheimnisse(außer Gericht) verrathen, 1 - 6 MonateGefängnis und 100 - 500Franken. |

 

[IIc-41-1810-1811-0436]
623 Wer Haus oder Zimmer - ohne Erlaub.der Munizipalbehörde - zueiner obwol genehmigten Gesellschaftoder Gottesdienst hergibt, 16 - 200 Franken. |

 

[IIc-41-1810-1811-0437]
624 DerStaatsbeamte, der Plan vonFestungswerken Zeughäus. Hafen aneine feindliche Macht gibt, Todesstrafeund Konfiskazion - an einen neutr.oder verbündeten,Landesverweisung

 

[IIc-41-1810-1811-0438]
625 Alles Organische entstand aus Schleim -d.i. Kohlenstoff mit Luft und Wass.*...* und wird wied.dazu - der Meerschleim ist der Urschleim. Oken.Lehrbuch der Naturphilosophie

 

[IIc-41-1810-1811-0439]
626 Die ersten organ. Punkte sind Bläschen*|

 

[IIc-41-1810-1811-0440]
627 Der Ast ist blos eine verlängerte Knospe|

 

[IIc-41-1810-1811-0441]
628 Das Wachs. der Pflanzen isteine ununterbrochne Gährung |

 

[IIc-41-1810-1811-0442]
629 An der Stephanskirche (wo?)wurde 80 J. gebauet, amMagdeburger Dom 150, Straßburger Münst. 260. Reise mit den Armen 1810

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0443]
630 Warburton: da die nord. Völk. Gott inWäldern verehrten: so sind ihregothischen Temp. Hain und Baumalleen gleichgeworden |

 

[IIc-41-1810-1811-0444]
631 Ein Faktorist{Fabrikdirektor}, Arbeiter, derAusländern odereinem Franzos. dieGeheimnisse seiner Fabrik verräth,Gefängnis {Einsperrung}und 500 - 20,000 Franken Geld. - eineminnländischen Franzos., 3/4 - 2 J. Gefängnis, 16 - 200Franken Justiz= und Polizeiblätter vid. 615

 

[IIc-41-1810-1811-0445]
632 Ein Beamt., der seine Urkunden auf fliegende Blätterschreibt, 1 - 3 Monate Gefängnis,Geldbuße von 16 bis 300 Franken. |

 

[IIc-41-1810-1811-0446]
633 Ein Religionsdiener, der miteiner fremden Macht überReligionsfragen - ohne Erlaubnis desbetreffenden Ministers -Briefe wechselt, 1 mon. - 2 J.Gefängnis, 100 - 300 Franken.

 

[IIc-41-1810-1811-0447]
634 Wer in der Kirche den Gottesdienst d.Worte oder Gebehrden stört, 6 tägiges -3 monatliches Gefängnis 16 - 300Franken |

 

[IIc-41-1810-1811-0448]
635 Wer öffentlich die Schamhaftigkeit verletzt,1/4 - 17 Jahr Gefängnis, 1 - 200 Franken |

 

[IIc-41-1810-1811-0449]
636 Wer einer Entbindung beiwohnte u. sienicht anzeigte, Gefängnisvon 6 Tagen - 6 Mon., 16 - 300 Franken.

 

[IIc-41-1810-1811-0450]

637 Schließer, Wächter, die jem. ausdem Gefängnis entweichenließen, und jeder, der es beföd., mitGefängnis bestraft |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0451]
638 Erzbischoff Beaumont als Molinist befahlgegen die Jansenisten,keinem Sterbenden das Abendmal ohneein Zertifikat zu reichen. Das Parlament verbot es wieder. Aberder Molin. Villeneuf, Erzbisch. von Montpellier, ließ, daein sterbend. Jansenist das Abendmalbegehrte, d. seine Großvikars alle Hostien aus demZiborium aufess., dieser starb ab.daran. Klingers. B. 11

 

[IIc-41-1810-1811-0452]
639 Die Russen stellenneben den Leichnam ein Glas Wass.und ein Stückchen Leinwand, damit dieSeele sich reinige |

 

[IIc-41-1810-1811-0453]
640 Die Römer baueten an der Stelle, wo dieäußersten Vorposten von Hannibal dem ridiculo einenTempel |

 

[IIc-41-1810-1811-0454]
641 Segner schreibtden Gang der französ. Revoluzion der Furcht allerParteien zu |

 

[IIc-41-1810-1811-0455]
642 Jede Witterung, sobald sie nur dieTemperat. nicht sehr wechs., verträgt derKörper. Entwurf einer speziellen Therap. von Markus. 1 Th. vid. 644

 

[IIc-41-1810-1811-0456]
643 Da die Entzündung in derKontrakzion der Arteriellität besteht, so kann sie nurd. Kälte erzeugt werden, der aber Hitze vorausgegangen sein muß | Der Erfrierende istdah. Brand |

 

[IIc-41-1810-1811-0457]
644 Daher (vid. 642) die Entzünd. im kalt. Wint. und Somm. wegen der Gleichmäß. weniger sind als im wechselnden Frühling und Herbst |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0458]
645 So wie die Arterien, so habenauch die Venen wied. kleine Blutgefäß., vasavasorum |

 

[IIc-41-1810-1811-0459]
646 Das Nitrum ruft die Lunge hervor,Merkurius die Leber, Moschus das Gehirn

 

[IIc-41-1810-1811-0460]
647 Nur im Wint., die reinste und bestimmteste Jahreszeit,treten die reinstenEntzündungen hervor. |

 

[IIc-41-1810-1811-0461]
648 Kälte ist ein nothwend. Symptom desFiebers |

 

[IIc-41-1810-1811-0462]
649 Die quotidiana duplex (nämlich Febrisintermittens) hat in 24 Stunden 2 zuunterscheidende Anfälle - dietertiana dupl. (oder duplicata) hat alle 24 St.einen Anfall wie die quot., nur dad.unterschieden daß die Paroxysmen derungeraden Tage stärker und dauerhaft. sind als dieder geraden - quart duplex hat alle 2 Tageeinen Anfall {und 1 freienTag}; stellt sich am freien T. noch ein Anfall, quart.triplex

 

[IIc-41-1810-1811-0463]
650 Je entzündlicher und heftigerdie Wechselfieber sind, desto heilbarer, dah. dastägliche und 3 tägige heilbarer alsdas 4 tägige. |

 

[IIc-41-1810-1811-0464]

650 650] Zählfehler Es ist gut, wenn sie postponieren- antizipieren sie viel, so gehen sie in täglicheüber, die eine sehr bestimmte Rückkehrhalten, hartnäckig zuheilen |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0465]
651 Die Salze auf der Arterie(stärkend) hervor, die Metalleder Vene, die Blut. dieNerven, die Rinden desLymphgefäßes. |

 

[IIc-41-1810-1811-0466]
652 Üb. diehöchsten Gegenstände (Gottheit, Gestirn, Unsterblichkeit p.)dachten die ältesten Völkerrichtig, nur in Lebensgeschäften warensie Kinder. Müllers Werke 1 B.

 

[IIc-41-1810-1811-0467]
653 Die Juden, sonst ohne Einfluß auf Völker,hatten nach dem Fall von Jerusalemeinen größern auf dieWelt als die Römer mit 320 Triumphen||

 

[IIc-41-1810-1811-0468]
654 Buchstaben (von Schön.empfangen) und Musik gingenvon Böozien aus; dah.kamen auch die größten Dichter undFeldherren, Pindar und Epaminondas |

 

[IIc-41-1810-1811-0469]
655 Von dem 3 Tagereisen langen Ninive sind schwer Spuren zufinden, auch des feuchten Grundes wegen,worein die Überbleibs.gesunken | p. 56.

 

[IIc-41-1810-1811-0470]
656 Damit den 2 spart. König. beischnellem Bedürf. kein Opferthierfehlte, bekamen sievon jedem Wurfe einer Sau ein Ferkel.|

 

[IIc-41-1810-1811-0471]
657 Bei mehr. alten Völk. wurdevor vornehmen Vermählungenein Schwein geschlachtet, geopfert |

 

[IIc-41-1810-1811-0472]
658 Bei den Spart. war nur denKriegern, nicht den Handwerksleuten langer Haarwuchserlaubt. |

 

[IIc-41-1810-1811-0473]
659 Bei ihnen konnte jed. unverheirath.Jüngling von dem Gatten einer sehrfruchtbaren Frau zu fodern, ih daß er ihr beischlafen dürfe. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0474]
660 Welcher Sparter geflohen war, mußte vor Jünglingenaufstehen - durfte an keinem öff. Platzerscheinen - Oel und Salben ihmverboten - Stockschläge mußte erleiden |

 

[IIc-41-1810-1811-0475]
661 In Sparta keine Schriftsteller; alles vonihnen ist hat nur Athen aufbehalten |

 

[IIc-41-1810-1811-0476]
662 Feldherrn und Volksredn. konnten in Athennur verheirathete sein u. im begüterte |

 

[IIc-41-1810-1811-0477]
663 Gesetz da: wer denentstandnenTyrannen tödtete, wurde Erbe seineshalben Gutes |

 

[IIc-41-1810-1811-0478]
664 Eh' ein altes Gesetz feierlich abgethan wurde:mußt' es von 5 dazu ernannten Bürgernöffentlich vertheidigtwerden |

 

[IIc-41-1810-1811-0479]
665 Da mußten die Thesmothetenjährlich im Gesetzbucheinmal untersuchen, ob nicht üb. einerlei Sache sich 2verschiedene Gesetzeeingeschlichen. |

 

[IIc-41-1810-1811-0480]
666 Der Ostrazismus verwies auf 10 J. ausder Stadt, ohne daß maneines Verbrech. angeklagt wurde oder die Erlaubnis hatte, sich zuvertheidigen |

 

[IIc-41-1810-1811-0481]
667 Die Strafe der Ehebrecherinin Athen hing ganz vom Mann ab; nur ganzvergeben durft' er nicht; sie warvon Tempelnausgeschloss., u. der Mann, der sie hereinführte, amLeben gestraft. |

 

[IIc-41-1810-1811-0482]
668 In Athen durfte kein Sklave in der Schenketrinken |

 

[IIc-41-1810-1811-0483]
669 In Argos gab der Heraklide Phidon das Gesetz, jedem Bürger, der ein Pferd unterhalten konnte, Antheil an der höchsten Gewalt |

 

[IIc-41-1810-1811-0484]
670 Als Herodot seineGeschichte vorlas, weinte ein Jüngling, (Thucydides,) er rieth dem Vater dess.Unterrichtung |

 

[IIc-41-1810-1811-0485]
671 Die Griech. waren glücklicher inder Herstellung als in derErhaltung der Freiheit, weil zu diesermehr Verstand und Ruhe gehörte, zu jener Heldenmuthund Witz. |

 

[IIc-41-1810-1811-0486]
672 Epaminandas bediente zuerst in derSchlacht bei Leuktra der schiefen Ordnung, (so Philipp., Alexand., Cäsar, Friedrich II.) nämlichein Theil des Heers wird auß. demGefecht gehalten, der dann dem Feinde indie Seite fällt. |

 

[IIc-41-1810-1811-0487]
673 Porsena zwang nach dem Tode Brutus die Römer zu derFriedensbedingnis, daß sie sich des Eisens nurzum Pfluge bedienenwollten |

 

[IIc-41-1810-1811-0488]
674 Bei den Römern diente der Armenicht als Soldat, weil man ihnnicht für gut hielt, ihm die Sache desStaats anzuvertrauen |

 

[IIc-41-1810-1811-0489]
675 Ein röm. Heer selten üb. 40,000 Mann stark; zwar hatteRom in wichtigen Kriegen mehrereHeere, damit nicht Ein Unglück stürze aber allezusammen in allen Theilendes Reichs nie über 400,000 Mann |

 

[IIc-41-1810-1811-0490]
676 Vom 7 Fuß langen,von den Sabinern geerbten, Spieß,Quiris, der mit der krummenSpitze sich ins feindliche Schild klammerte, unddie Bewegung hinderte, hießen die RömerQuiriten |

 

[IIc-41-1810-1811-0491]
677 Bei den Römern wußte oft derSoldat nicht, gegen welchen Feind ergeführt wurde; auch zog der Feldherr dieunwahrscheinliche Bewegung vor, um* den Feind zu irren |

 

[IIc-41-1810-1811-0492]
678 Von Romulus Triumpf bis auf den über Jerusalem 320Triumphe. |

 

[IIc-41-1810-1811-0493]
679 Die Bürgerkrone - wer einen Bürg. gerett.oder einen Feind getödtet -wurde lebenslänglich getragen, erschien derGemeine damit im Theater, stand der Senat auf; die Elternbekamen Steuerfreiheit |

 

[IIc-41-1810-1811-0494]
680 Wer ab. ein Heer oder Lager gerett., bekamdie Graskrone |

 

[IIc-41-1810-1811-0495]

681 Georg D Toppler, Schreib.zu Nürnb. bekam von PabstPaul III einen Freibriefvom 15 Apr. 1547 "freyen Ihn auch ... beichster Beschwernus

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

des Panns auch zehn Aimer Weins ...daß Ihme niemands von was trung's (Trunks) der seynmöge, keine gemessene Zahl, halb, ganz,viertel oder wie des Namenhaben mögte, zu bringen, noch Ihme dazuzum besten weren sondern darinseinen freien Willkühr lassen, inAnsehung daß Er nun vieleJahre hero (wie wir gläublich berichtet seyn,und auch der Augenschein anzeigt, seinen Theil wohlgetrunken und billig hinführo damit indie Ruhe gestellet werden sollte p. Korresp. Jenn. 1811

 

[IIc-41-1810-1811-0496]
682 Olbers: in 220 MillionenJahren wird der Wahrscheinlichkeit nach einmal ein Kometmit der Erde zusammen stoßen. Monatliche Korresp. p. von Zach November 1810

 

[IIc-41-1810-1811-0497]
683 Halley: die kaspische See habe der Stoßeines Kometen so ausgerundet. |

 

[IIc-41-1810-1811-0498]
684 Hutton schloß aus Maskelyne's Bestimmung - daß die Erde mittlere Dichtigk. der Erde sei 5mal größer als reines Wass. - , daß 4/15 der ganzen Erde aus Metall bestehen |

 

[IIc-41-1810-1811-0499]
685 Der Lentulus, die Piso, die Fabius bekamen Namenvon Linsen, Erbsen, Bohnen, die sie gutpflanzten - so sehr die Röm. im Fried.Landmänner. Müll., Geschichte B. 1

 

[IIc-41-1810-1811-0500]
686. Sogar bei Tische und im Bade Vorleserbei Röm., um keine Zeit zuverlieren

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0501]
687 Porcius Cato siegte üb. 44Anklagen des Neids vor dem Volk |

 

[IIc-41-1810-1811-0502]
688 Sulla nahm den Zunamendes Glücklichen an |

 

[IIc-41-1810-1811-0503]
689 Er starb am 2ten Tag nachder Vollendung des2ten Buchs seinereignen Geschichte |

 

[IIc-41-1810-1811-0504]
690 Cäsar stillte eine Soldaten=Aufruhrdaß er sie anstatt Kriegsgesellen blosBürger (Quirites) nannte |

 

[IIc-41-1810-1811-0505]
691 Große und gute Cäsaren waren meistens Kriegsmänn., die sich d.milit. Verdienste aus der Tiefeaufgeschwungen hatten. |

 

[IIc-41-1810-1811-0506]
692 Trajan befahl, daß keinBefehl, den er beim Wein gebe, vollzogen werde |

 

[IIc-41-1810-1811-0507]
693 In einem Wald auf Rügenein Wagen , der Landesgöttin; stieg sie vom Himmel in ihn u. er fuhr, was die Priest. verkündeten, sie war Privat und Land.friede |

 

[IIc-41-1810-1811-0508]
694 In Hess. eine Gesellsch. Jünglinge, diesich zu Gesetz, bei allenSchlachten voran zu sein; genoss. daf.Gastfreiheit. |

 

[IIc-41-1810-1811-0509]

695 Die gothischen "Wohlbehagen" war hießen die Gesetze |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0510]
696 In der Sandwüste wod. die Israel.zogen, kein Staub und Gebüsch, nur Sandund Himmel und he von Erdbeben herab gerollte Trümmer des Gebürgs - die höchste Spitze ist auf Sinai ein Granitfels oben 22 Schuh breit, 12 lang |

 

[IIc-41-1810-1811-0511]
697 Die Höhen aber wolriechendeKräuter, die Höhlungen Schneeund Eis, indeß in der Ebene der brennende Sandv einem wallenden Feuermeer gleicht, worin alles groß erscheint, ein Vogel wie ein Kameel, Stürme den Sand zu Bergen machen u. diese versetzen |

 

[IIc-41-1810-1811-0512]
698 Ein Theil der Gnostiker, Karpokrates anpreisend: Übermaß desGenußes sei ein so gutes Mittel, densündigen Körper, zuzerstören als Mortifikazion. |

 

[IIc-41-1810-1811-0513]
699 Kaiser Konstaninus gab diegefangenen Fürsten derAllemannen und Franken im Theat. demKampf mit wilden Thieren Preis |

 

[IIc-41-1810-1811-0514]
700 Julian gab aus Haß gegendie Christen den Armen vieleAllmosen, weil dieses sehr zurAusbreitung der Christengeholfen. |

 

[IIc-41-1810-1811-0515]
701 Jul. ließ, da er gegen Persien zog,die Eingeweide eines Weibesuntersuchen, die Zukunft zuwissen. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0516]
702 Kais. Valentinian ließ einen, Justus, hinrichten, weildieser geträumt, Kaiser zu sein; - da die Wahrsagersagten, der Name seinesNachfolg. werde mit Theod anfangen, ließer mehrere tödten, weil sieTheodor = nicht = osius hießen |

 

[IIc-41-1810-1811-0517]
703 Bei den Hunnen wurde man amTage, wo man den ersten Feind erschlug,volljährig. |

 

[IIc-41-1810-1811-0518]
704 Die Westgothen grubendem Fluße in Cosenza einen a. Kanal, dann in jenenden Alarich ein, u. gaben dem Fluße seinen Lauf wied.,damit ihn die Röm. nicht ausgruben.|

 

[IIc-41-1810-1811-0519]
705 Als Attila einmal nicht wußte, ob ihn dieFeinde verfolgten, häufte er Pferdesättelzum Anzünd. , um im Rauche zusterben |

 

[IIc-41-1810-1811-0520]
706 Att. wurde d. die Sagevon Rom abgehalten, wer feindlich einziehe, sterbe,wie Alarich. |

 

[IIc-41-1810-1811-0521]

707. Ein französ. Marquis, dem seine Braut Charlotte starb, ließ sich ihr beweglichesBild vom kostbarsten Holze machen -dieses bekam deren Kleid und jed. 1/4 Jahrmodische - Tisch ihr gedeckt - bald Gold zupfend, bald lesend - abendsNachthabit - 2 Aufwärterinnen für sie - am Geburtsund Namenstage Galla - am Sterbetag er schwarz, es ineinem weiß. Schleier - neunzehn J. lange - beiseinem Tod mußte es als eine Todte gekleid. ineinem Sarg begraben werden, u. er indie Gruft der wirklichen Charlotte. Abwechselung. Hannov. 1810 Gebrüder Hahn.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0522]
708 Bernardin de St. Pierre: leereFlaschen mitdem Briefe in die Strömungen des Ozeans zusetzen; schnellste Post |

 

[IIc-41-1810-1811-0523]
709 Ein Gesandt. hält bei derersten Audienz die Anrede in der Spracheseines Lands. Der Graf Königsmark blieb in Paris als schwedischerGesandter, stecken und fuhrmit Vater uns. und Glaubensbekenntnis unt. vielenVerbeugungen fort. |

 

[IIc-41-1810-1811-0524]
710 Kraft: in Petersburgjährlich 40 Regentage - Bergmann: in Abo 146 - Muschenbroeck: in Leiden 107. InHolland der Himmel be immer bewölkt u. doch nicht so viel Regen als in manchen a. Ländern. |

 

[IIc-41-1810-1811-0525]
711 Bei den Burgundiern mußte der Leibeignesterben der einer Freiin das Haar abschnitt. v. Müller 24 Büch. allg. Geschichte. B. 2.

 

[IIc-41-1810-1811-0526]
712 Bei ihnen derkönigliche Bauer gegeiselt, der einemdie Gastfreih. versagte. |

 

[IIc-41-1810-1811-0527]
713 Wer bei ihnen einen Hund stahl, mußte ihmöffentlich den Hintern küssen. |

 

[IIc-41-1810-1811-0528]
714 Ungewiß, ob Muhammed les. undschreiben konnte |

 

[IIc-41-1810-1811-0529]
715 Der vornehme Engl. Wienfried (Bonifacius) lehrte dieDeutschen das Christenthum

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0530]
716 Wer bei den Longobardeneine trächtige Stute oder aucheine schwang. Sklavin schlug, bezahlte halb so vielStrafe, als hab. er einem Pferde den Schweifausgezogen |

 

[IIc-41-1810-1811-0531]
717 Bei den Arab. unt. denZelten waren Teiche undSpringbrunnen sogar imSchlafgemach, wegen häufigem Waschen u.der Wüste Wass. und Schattendas Wichtigste |

 

[IIc-41-1810-1811-0532]
718 Sonst in Engl. das Gesetz der Feuerglocke,d. h. ein gegebnes Zeichen, daßweder Feuer noch Licht mehr zu halten. |

 

[IIc-41-1810-1811-0533]
719 Die große pommerscheKauf=Stadt Wineta sank indie See; noch sieht man auf denMeeresgründen Marmor und Alabaster davon |

 

[IIc-41-1810-1811-0534]
720 Moskow (oder Moskau) entstand d. ein hölzernes Haus, wo derCzar Dolgorukoj die Liebe pflegte |

 

[IIc-41-1810-1811-0535]
721 Der edle Walfer von dem Thurm zu Limogeswurde immer von einemLöwen begleitet, den er voneiner Schlange errett. hatte |

 

[IIc-41-1810-1811-0536]

722 Jährlich kämpften an Muhamm. Geburtstag die Dichter zu Fezum den Preis des besten Lieds, einPferd, eine schöne Sklavin, einFeierkleid und den Vorrang über alleDichter für dasselbe Jahr | p. 281

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0537]
723 In Rußl. konnten im12ten Jahrh. die Städte sichdurch 5 Reichsthaler von der Plünderungloskaufen. Die Haut einer Art Eichhörn. warScheidemünze. |

 

[IIc-41-1810-1811-0538]
724 Die Paris. Synode im12ten Säk. verbrannte Aristoteles Metaphys., weil nur der Antichrist sie am Ende der Zeiten zum Verführen gebrauchen konnte |

 

[IIc-41-1810-1811-0539]
725 In Florenz im 13 Säk. wurde die Glocke, Martinella,einen Monat vor den Feldzügenunaufhörlich geläutet, um dem Feinde die Fehdeanzusagen |

 

[IIc-41-1810-1811-0540]
726 Johannes Argyropulus verbrannte seine bess.Übersetzung Platons, um der schlechtern seinesFreundes Theodorus von Gaza keinen Abbruchzu thun |

 

[IIc-41-1810-1811-0541]
727 Oft war in Venedig ein Amtsposten nicht sowol eine Belohnung als ein Ostrazismus|

 

[IIc-41-1810-1811-0542]
728 Wer ein Amt an dem Tage suchte - od. demStaate schuldig war - und oder ein Verwandter eines Wahlherrn durfte kein Wahlherr z neues Mitglied des grossen Raths' in Venedig sein; und so von jedem Namen und Hause nur Einer |

 

[IIc-41-1810-1811-0543]
729 Grundsatz Venedigs, mit Nachbarn in gutemVernehmen, mit Nachbarn der Nachbarn in noch engernVerbindungen zu stehen |

 

[IIc-41-1810-1811-0544]
730 Der venez. Doge darf im Kollegiumseine geäußerte Meinung nichtvertheidigen; wäre wid. seine Würde; DerAvogador del Comun thuts für ihn |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0545]
731 Die drei Avogadori del Comun(Gemeindefürsprecher) in Venedig verfügen nichts,können aber allesverbieten; was zu vermögen auch |; somächtig, daß der Staatskonsulent Sarpi rieth die Stelle keinemunbescholtenen Manne aufzutragen, erkönnte zu gefährlich werden| p. 380

 

[IIc-41-1810-1811-0546]
732 Rothe Strümpfe und Schuhe im griechischenReiche und in Ragusa Zeichen derhöchsten Gewalt |

 

[IIc-41-1810-1811-0547]
733 Wer in Ragusa bei Staatsgefahreine lateinische Rede hielt, vonRathe Adel beglückwünscht und mit 2 Kapaunen beschenkt. |

 

[IIc-41-1810-1811-0548]
734 In Ragusa darf nur ein Edler einen Edlenins Gefängnis führen |

 

[IIc-41-1810-1811-0549]
735 In Ragusa Länge des Rathskleides so bestimmt daß als Tuberone Cerva mit einemlängeren in den Rath kam, dasÜbermaß ihmabgeschnitten wurde; ging darüb. insKloster. Roußeau: wär' ein Gesetz,daß man in den Rath gehend denrechten Fuß vor den linkensetzen müße, so müßte auch dieses heilig beobacht.werden |

 

[IIc-41-1810-1811-0550]
736 Republik. und Despoten sindfür die Gleichheit allerStände |

 

[IIc-41-1810-1811-0551]
737 Wahrscheinlich: daßdie Venusseuche wie diePokengifte von der Küste Guineas kam;denn Columbus war von der2ten Reise nach Amerika nochnicht zurück und die Spanier nochnicht in Neapel geland., als es bei denFranzosen ausgebrochen. |

 

[IIc-41-1810-1811-0552]

738 Über die Heilart der Venusseucheeine Trennung dermedizinischen Professoren in Leipz., sodaß sie mit vielenProfessoren auszogen, wod.in Wittenberg und Frankf. an der OderUnivers. entstanden p. 502

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0553]
739 In Pays conFrankreich blieb in den Landen"geschriebnen Rechts" das römische; inden übrigen Provinzen nach 285Gewohnheitsrechten gesprochen |

 

[IIc-41-1810-1811-0554]
740 Böttiger: der Schleier warbei Römern und Griechendas Kennzeichen d. Braut; nur bis zur Hochzeit warendie Weib. verschleiert, bei den Orientalern immer.Aldobrandinische Hochzeit Aldobrandinische Hochzeit] ist ein Wandgemälde: auch als Quelle taggen?

 

[IIc-41-1810-1811-0555]
741 Die Fische sterben indestilliertem (nämlich der Luft beraubt) Wasser. Humboldt. Neues Journal für Chemie p. von Schweigger

 

[IIc-41-1810-1811-0556]
742 Sie scheiden auch d. denganzen Körper und Schwanz Sauerstoffluftaus dem Wass. d.* athmen |

 

[IIc-41-1810-1811-0557]
743 Im J. 1496 verbot das Paris. Parlamentbeim Strang, daß einVenerischer sich auf denGass. sehen ließ. Korrespond. 1811

 

[IIc-41-1810-1811-0558]
744 D'Arcy: Acht Terzienlange dauert ein Licht Eindruck ins Auge {wenn man von demHellen ins Dunkle geht}; Segner: 6 Terzien; Göthe: bei starkenAugen 1 Minute, schwachen 7. Hall. L. Z. N. 31. 1811.

 

[IIc-41-1810-1811-0559]
745 Sueton: wenn Nero eineGöttin auf dem Theater spielte, nahm erdie Maske einer Geliebten Augusteum

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0560]
746 Narcissus floh die Liebe derEcho und liebte sein eigenes Bild; dad.in eine Blume verwandelt.

 

[IIc-41-1810-1811-0561]
747 Die Differenzialrechnung ist nach Euler und Schulz eine Rechnungmit Nullen. Das Differenzial istkeine Größe sondern eine Null: ] an dieser Stelle folgt ein Bruch: scannen!DasDifferenzial ist der Unendlichvielste Theileiner endlichen Größe, ) er ist dah. nur Gränzeoder Anfang; der unendlich vielste Theileiner Linie ist ein Punkt, ns einer Flächeist eine Linie, eines Körpers Fläche. er ist dah. nur Gränze oder Anfang; der unendlich vielste Theil einer Linie ist ein Punkt, einer Fläche ist eine Linie, eines Körpers Fläche. ] als Fußnote am Ende der Seite in den Text eingefügt, im Text und zu Beginn der Fußnote durch ein (x) vermerkt.

 

[IIc-41-1810-1811-0562]

ist oder: die Zuname derveränderlichen Größe so betrachtet,daß man sie in Nullen verwandelt. - Dader Bogen stets größerist als die Senne: so kann ein Unendlicheck nurein Zirkel sein, wenn derBogen u. die SennePunkten gleichen. - Die Bestimmungder ungleichförmigen Bewegung führtauf die Idee desUnendlichkleinen, da bei jener dieLinientheilchen kleiner seinmüßen als jede angebliche Linie;und die Zeittheilchenkleiner als jedes angeblicheZeittheilchen; dah. der NameFluxions Rechnung. So das Momentder Schwere; da der fallende Körp.anfangs keine Linie u. keinZeittheilchen durchlaufen kann, sond.einen Punkt und Augenblick. - Setzt mandie unendliche Menge?????? .... ohne Ende= ??= so oft

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

ist der unendlich vielste Theil einerendlichen Größea = a/?, mithin a/? = 2/???????? ... Nun dividiere man: an dieser Stelle Bruch eingefügt ] S. Sehrleichte und kurzeEntwicklung der wichtigsten mathemat.Theorien von Joh. Schulz. 1803

 

[IIc-41-1810-1811-0563]
448. 448.] ZählfehlerDieitalienischen Weine in 6 Monat. reif, in 12-18Monaten sauer - Rheinwein erst in 20 J. vollendet,seine Dauer so daß manseinen Verderbnis=Moment gar noch nicht kennt. Der theor. und prakt. Kellermeister von Serviere. 1809.

 

[IIc-41-1810-1811-0564]
449 Chaptal: der Burgund. unt. allen Weinendie wenigste Säuere |

 

[IIc-41-1810-1811-0565]
450 Erasmus lebte von Bücherkorrekt. derFreiheit wegen, obgl. Karl V und Heinrich VIII ihn am Hofehaben wollten. Jahrbuch v. Müll. 24 Bücher allgemeine Geschichte B. 3.

 

[IIc-41-1810-1811-0566]
451 In Spanien war im 17 Jahrhundertdie Einfuhr roher Seide ver verboten, verarbeiteter seidner Stoffe erlaubt |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0567]
452 Bei der Eroberung Magdeburgsblieb. von 20,000 Menschen nach EinemTage nur 400 übrig |

 

[IIc-41-1810-1811-0568]
453 Das span. Inquisizionsgesetz gebot, daß jeder sich od.den a. angebe, der einen Bund mit demTeufel habe - oder die Bibel in derMuttersprache lese - od. 2 Weiber habe - oder derdieses Angeben verzögert habe. S. 234 |

 

[IIc-41-1810-1811-0569]
454 Peter der Großeverbot Kalbfleisch zu ess., damit die Kälb.aufwüchsen. |

 

[IIc-41-1810-1811-0570]
455 Er der allgemeine Wirth, aufseine Rechnung die Gasthöfegehalten |

 

[IIc-41-1810-1811-0571]
456 Graf Ostermann, als der Fürst Menczikoff seinen Sohn zuKurland machen wollte, bestrich, da er nicht Neinsagen durfte, sein Gesicht abendsmit Zitronensaft, um am Morgen nichtzum Staatsrath kommen zudürfen wegen plötzlicher Gelbsucht |

 

[IIc-41-1810-1811-0572]
457 Ehe Elisabethrußische Kaiserin wurde sie Nachts den 25. Dez.,schwur sie der Maria nie unter ihrerRegierung Blut zu vergießen |

 

[IIc-41-1810-1811-0573]

458 Die Bulle in Coena Domini enthält 72 Verfluchungen, meistens älter als das 13te Säkulum; wurde am grünen Donnerst. nachher öffentlich nur leise ausgesprochen, bald nicht mehr. S. 377

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0574]
459 Bei der TheilungPohlens fod. der König von Preußen ander Netze nicht ihr ordentliches Ufersondern den größeren Distrikt, den sieetwan bei Überschwemmung einähme |

 

[IIc-41-1810-1811-0575]
460 Und die östereichischenGränzkommissare zogen voneiner Mündung eines Flußeseine Linie zu einem anderenund foderten das in denStrombeugungen liegende Land als derenUfer |

 

[IIc-41-1810-1811-0576]
461 Als im Türkenkrieg von 1768 Wolle aus derUkraine die große Fabrik zu Moskauansteckte mit der Pest: wurde sie d. Prozession.gegen sie nur noch mehr verbreit.; so d. dasZusammendrängen um ein heilend.Gnadenbild. Aufruhr; um ihn zu stillen,rückte Jerapkin mit der Garnison herbei; d.das Handgemenge noch mehrere angesteckt|

 

[IIc-41-1810-1811-0577]
462 Die span. Büch. passieren vordem Drucken 6 Censuren, der Synodaleximator, derChroniste Castiliens, ein Offizial, einköniglicher Sekretair, der Generalkorrektor u. derköngliche Rath |

 

[IIc-41-1810-1811-0578]
463 Don Carlos III vonSpanien ließ 1761 bei seinem Antrittdie Stände auf denGlauben an der unbefleckten Empfängnis schwören; und Maria wurde d. eine Bulle zur Schutzpatronin Span. erklärt, obgl. das Kapitel von St. Yago di Compostella vorstellte, wie oft

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

seine Apostel auf einem weissen Pferde an der Armee Spitze erschienen |

 

[IIc-41-1810-1811-0579]
466 466] Zählfehler DasVerhältnis des aus Amerika nach Europakommenden Silb. zum Goldist wie 22 zu 1; da ab. Silb. mehr Käufer: so eigentlich imHandel wie 14 zu 1. |

 

[IIc-41-1810-1811-0580]
467 Dogma der Veda's: die Pfortendes Paradieses sind (für dieSterbenden) 6 Monate geschlossen,die Nacht der Fereschthehha hindurch,die der Hölle a. Jahreshälfte. Görres Mythengeschichte

 

[IIc-41-1810-1811-0581]
668 668] Zählfehler Koran und Perser:der grausame Zohak lindert die Wunden,die ihm der Teufel listiggeschlagen, mitMenschengehirn |

 

[IIc-41-1810-1811-0582]
669 Bei den Aegypterndurften Ochs., die auch nur 1 schwarzes Haar am Leibe hatten,nicht geopf. werden |

 

[IIc-41-1810-1811-0583]
670 Indische Mythe: dasUnivers. anfangs ein Thautropfen dann wieein Senfkorn, dann eine Perle, dann einEi woraus Himmel und Erde |

 

[IIc-41-1810-1811-0584]
671 Unt. den Sinesen gibts nur 100Familien=Namen, dah. diese Nazion Pin singheißt, die 100 Namen | p. 16

 

[IIc-41-1810-1811-0585]
672 In Sina ernennt der Kaiser d. Dekrete dieGötter, die Richt. der Provinzenziehen wied. die Untergött. in ihreGerichtspflege, und verweisen sie oft Landes |

 

[IIc-41-1810-1811-0586]

673 Indische Mythe: wirhaben 45,000,000 Haare |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0587]
674 Ta=mo, der 28te Abkömmlingvon Fo saß 9 neun Jahre unbeweglich einer Wand gegen über immer denkend das Prinzip des Universums od. Gottes |

 

[IIc-41-1810-1811-0588]
675 Die Scythenopferten ein bloßes Schwert| Clem. Alex.

 

[IIc-41-1810-1811-0589]
676 Die Sines. vom glücklichenKönig Tchu = mong: als er flüchten mußte bild.die Fische eine Brücke, die er sich wied. löste, wenn er üb. den Fluß war |

 

[IIc-41-1810-1811-0590]
677 IndischeMythe: vor der Schöpfungdie Gotth. schweigend, das erste Wort was sie sagte,oum, war ihr erster Sch Sohn u. dad. die Schöpfung | p. 75

 

[IIc-41-1810-1811-0591]
678 Thiele erfand ein Gewehr,das so wol mit Pulver als Luft geladenwerden u. beides zugleich abgeschossenwerden kann. Leip. Litterat. Zeitung 1811 S. 2009

 

[IIc-41-1810-1811-0592]
679 Ehe einer Archon wurde, stellteeiner der 500 eineUntersuchung an, ob er alle Pflichtengegen seine Eltern erfüllt p. 2066. Aus Janus Pan (od. Pax?)

 

[IIc-41-1810-1811-0593]
680. Bei den Röm. mußt. Kind. die Eltern -sogar uneheliche die Mutt. - ernähren; der Vormundmußte sogar beiUnmündigkeit dafür sorgen,erstreckte sich auf alleAszendenten. Die dos konnte die Tocht. inder Ehe zurückfodern. Wegender Ernährung konnte sie biszur Auspfändung verfolgt werden ||

 

[IIc-41-1810-1811-0594]
681 Ein emanzipierter Sohn konnte wegengroben Undanks gegen Elternwieder in die väterliche Gewaltgenommen werden ||

 

[IIc-41-1810-1811-0595]
682 Unterlass. Beobachtung des Trauerjahrsüber die Eltern mitEhrlosigkeit in älteren Zeiten bestraft. ||

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0596]
683 Der Freigelassne, der den Patron ohne Erlaub. desPrätors vor Gericht zog, mit 50Anzersoder mit Prügeln bestraft ||

 

[IIc-41-1810-1811-0597]
684 Constant. M. verbot alle Anklagedes Patrons d. die Freigelassenenbei Kreuzigungen ||

 

[IIc-41-1810-1811-0598]
685 Die Veda's verordneten denBraminen erst wenn sie das Kind ihresKind. sahen u. ihre Haare grau wären, sich zueinem heiligen (beschaulichen)Leben zu wenden. Heid. Jahrb. S. 380 III Jahrg. 16 Heft

 

[IIc-41-1810-1811-0599]
686 Die Griechen undRömer kannten uns. Rechnung nach 10nicht; Gerbet, derPabst Sylvest. II hieß, bekam et.von den Mauerenin Spanien. Die Dyadik ist dasLinien=System des Fosc. Op. omn. Leibn. von Ditens III p. 393

 

[IIc-41-1810-1811-0600]
687 Füßlin hat 6666 Märterer aus derKirchengeschichte weggemustert; Dodwell eineAbhandlung de paucitate Martyrum. J. Müllers Werke S. 4

 

[IIc-41-1810-1811-0601]
688 Gallen hatte zuletzt nur den Verdruß,keine Büch. mehrzu finden, die er nicht gelesen. | S. 130

 

[IIc-41-1810-1811-0602]
689 In der untern Stadt in Fryburg redetenalle deutsch, obern französisch. |

 

[IIc-41-1810-1811-0603]

690 Bei den Makrobiern besetzt sich dieHeliutrapeza, der Sonnentisch, jede Nachvon selbst mit Speisen. Görre's Mythengeschichte B. 2.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0604]
691 Die Aegypt. verehren d.Schweigen die Gottheit; dasPrinzip allen Seins, weil eben ihr Lobnicht auszusprechen ist; er sie Gott heißt auch der Namenlose, weil er wegen seiner Einheit des Namens nicht bedarf. | p. 346

 

[IIc-41-1810-1811-0605]
692 Aegypt. Sage: der König Amenophis habe, um das Landzu reinigen undGöttererscheinungen zuerhalten, alle Aussätzigen in Avaris versammelt,diese hätten sich 13 Jahre lange Aegypt.bemächt. - bis sie auswanderten; es warendie Juden unt. Moses p. 368

 

[IIc-41-1810-1811-0606]
693 Fo mußte 80,000 Gestaltendurchlaufen (d. Verwandlung) ehe erzu Gott gelangte |

 

[IIc-41-1810-1811-0607]
694 Sage: Jul. Cäsar habe den Towerzu London erbauet. Johnson zu König Richard II

 

[IIc-41-1810-1811-0608]
695 Am Eingang des kais. Pallastes in Sinasonst eine sehr große Trommel; wer einebesond. Audienz zur Bitte oderBeschwerde wollte, rührte sie; der Kais.ke gab sie. Korresp.

 

[IIc-41-1810-1811-0609]
696 Eine Sineserin, die zuverheirathen ist, deut. es d. Vasen auf dem Fensteran |

 

[IIc-41-1810-1811-0610]
697 Ein Türke pißte in Pera an das neu gemalteHaus eines Griechen; dieser ließ denUrin abwaschen, mußte 4000 PiasterStrafe zahlen weil der Urineines Türken etwas Heiligesund Reines sei Korresp. N. 113

 

[IIc-41-1810-1811-0611]
698 Die Kasten in Hindostan dürfen kein Lederanrühren | 112

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0612]
699 In einer Stadt in Hindostan wird die Brautin den Tempel geführt und ihr am zweitenGelenke die 2 letzten Finger der einenHand abgeschnitten || Ehemal gab der Bräutig. deneinen Finger her, der Braut denanderen; da ab. jene sieFinger zum Arbeiten braucht:so nicht mehr.

 

[IIc-41-1810-1811-0613]
700

 

[IIc-41-1810-1811-0614]
700 Einen Zahn von Moliere trägt einAkademiker in Paris als Berlocke an der Uhr ||**

 

[IIc-41-1810-1811-0615]
701 Voltaires Gehirn in einemPokale dient da einem Apoth. als Schild ||

 

[IIc-41-1810-1811-0616]
702 Zu Brüssel verkauft Bellais et Comp.Vorlegschlösser, die sich ohneSchlüssel auf 331, 776 Manierenöffnen ||

 

[IIc-41-1810-1811-0617]
703 Fische ohneSchwimmblase, z. B. Lampreten, müssen sichim Schlamm aufhalten, od. mit durchstochner.Schneidet manhingegen nur die Flossen, so fehlen ihmdie Seitenbewegungen; od. den Schwanz, diepropressirenden Bewegungen. Neues Journal für Chemie und Phys. von Schweigger. B. 12. H. 2

 

[IIc-41-1810-1811-0618]
704 Die Elektriz. wird 4000 Klafter in fasteinem unzuempfindenden Zeitraumfortgepflanzt. System. Darstellung aller Erfahrungen in der Naturlehre von Meyer dem Jünger. 1 Th.1.B.

 

[IIc-41-1810-1811-0619]

705 Von überkochendem Wass.des Kessels wird dasFeuer stärker; so die Flamme von derersten Feuerspritze |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0620]
706 Unt. Gewitt. ist man in einerEntfernung von 15 oder 20Schritten || {od. 6 Schritten voneinem hohen Baume} voneinem Baum sicherer |

 

[IIc-41-1810-1811-0621]
707 Vorzüglich entferne man sichvon Wasser. |

 

[IIc-41-1810-1811-0622]
708 Im Bett ist man von Nichtleitern umgeben,wenn man nicht schwitzt |

 

[IIc-41-1810-1811-0623]
709 Lampadius: je stärker ein Ortliegt, desto tiefer fälltdas Barometer. |

 

[IIc-41-1810-1811-0624]
710 Ebenda: es bewegt sich an Polen soviele Zolle als unt. dem Aequat. Linien|

 

[IIc-41-1810-1811-0625]
711 In Golconda, Bengalen, auf Borneowerden nur einige Demantgruben bearbeit., damit sienicht zu gemein werd.; diegrößten behalten diedortigen Regierungen

 

[IIc-41-1810-1811-0626]
712 Find. man einen sehr groß. Diam., läßtder Vornehmste im Hause ein Lochdurchbohren; nach seinem Tode sein Nachfolger wied.eines; je mehr Löch., desto schätzbarer. BeiUntergang des Haus. wird er auf immervergraben. | p. 15.

 

[IIc-41-1810-1811-0627]
713 Der König von Portug.errichtete 1734 zu Rio=Janeiro eineDiam.=Gesellsch., durfte ab. nur 800Sklaven zum Aufsuchengebrauchen; ließ eine große nahe Stadtund Strich Landes um den Ort der Diam.verwüsten gegen Schleichhand., 6000Menschen mußten fort | p. 15

 

[IIc-41-1810-1811-0628]
714 Die mazedonischen Diamantenwachs. im Gold. p. 16

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0629]
715 Der größte Diamant in Europ. war der, dender Großherzog von Florenz besaß, Werth 800,000Reichstaler -den Fremden wurde nur sein Modell in Bergkrystall gezeigt inFlorenz - man schließt aufUnsichtbarkeit. | p. 16

 

[IIc-41-1810-1811-0630]
716 Brisson: betrachtet mand. die Mitte der Ecke desDiamants ein Objekt u. es ist doppelt, so ists keinorient.; umgekehrt wenn einfach |

 

[IIc-41-1810-1811-0631]
717 Ein Kanonenschuß wird auf demMeere ohne, der Donner mit Rollengehört. | 1 Th. 3. B.

 

[IIc-41-1810-1811-0632]
718 Die Polarnächte eigentlich 3Monate lang, und 3 Monate Dämmerung|

 

[IIc-41-1810-1811-0633]
719 DerLuftschiffer weiß erscheint hoch, aus Mangel eines Vergleichungsgegenst. der Luftball u. die Erde unt. ihm in völliger Ruhe |

 

[IIc-41-1810-1811-0634]
720 Spricht man von Luftball senkrecht mit einemSprachrohr gegen{nach} der Erde: reines Echo;keines ab., wenn man in einer der Erdeentgegengesetzten Richtungsprach |

 

[IIc-41-1810-1811-0635]
721 Das Gold wird nicht vonder Luft angegriffen; noch glänzendie goldnen Sterne an den Kuppeln der vorJahrtausenden von denAegyptern erbaueten Tempel-Trümmer. | p. 89. Dritt. Theils 1 B.

 

[IIc-41-1810-1811-0636]
722 Die Alchym. hielten dasQuecksilber für das Prinzipaller Wesen |

 

[IIc-41-1810-1811-0637]
723 Jul. Kapitolin: derKaiser Verus gab 12 Pers. einAbendessen von 360, 000 Florin -jeder Gast den Vorschneider u. denschönen Knaben, der ihn bedient hatte,und die Schüsseln worin dieSpeisen zum Geschenk; vonjedem Vogel p. den er gegess., ihm ein lebend.Exempl. ins Haus geschickt; bei Abschied Prachtwagen,mit Kutscher, Maulthier und Silbergeschirrgeschenkt. Korresp. N. 118

 

[IIc-41-1810-1811-0638]
724 Indier: im Sohne werden des VatersSünden getilgt; dah. im Orient die Kinderlos. ein sogroßes Übel. Pantheon p. von Kanne.

 

[IIc-41-1810-1811-0639]
725 Die Griechen: z.B. Herkules ist mitseinem Schatten (als hiesigeMenschenSeele) in der Unterwelt u. brauchtgeistige körp. Nahrung, er selbst aber lebt bei den Olympischen | p. 25.

 

[IIc-41-1810-1811-0640]
726 Die Gebern thun Bußemit einem ans Bein gebundnen Hunde,hauchen auch ihm die Seele des Sterbenden ein, damiter sie ins Paradies bringe | p. 62.

 

[IIc-41-1810-1811-0641]
727 Indier: wer in Malealon od.Mala=bar (Eselstadt) stirbt, kommt als Esel auf die Erde zurück | p. 121

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0642]
728 In den indischen Mythenwerden aus Blattern, Eiterbeulen undGeschwulsten Gött. geboren. | p. 198

 

[IIc-41-1810-1811-0643]
729 Die Indier bauen wollend eine Pagode,machen sie da wo Nachts die h. Kuh sichniedergelegt |

 

[IIc-41-1810-1811-0644]
730 Bei den Mexik. wird in desTodten Asche ein Edelstein gelegt, der ihm st.des Herz. dienen soll p. 284

 

[IIc-41-1810-1811-0645]
731 Im Hebraischen bedeutet@@@ Weibund Vergessen -@@@ Mannund Erinnern p. 292.

 

[IIc-41-1810-1811-0646]
732 Perser: der Siriushund schuf die Menschen.Grönländer:der Hund ist älter als der Mensch, dah.des Sirius Zentralsonne habe die Harmoniesingender Welten hervorgebracht; dah.canis und canere; grönländischHund bedeut. Kemmek einen Hund, Melodie und Strick p. 315

 

[IIc-41-1810-1811-0647]
733 Perser: "Gott begatt. sich blos mit seinereignen Hand wod. MenschentstehtNorden: Ymer begatt. sich d. den rechtenund linken Fuß woraus Ries. entstanden | p. 346.

 

[IIc-41-1810-1811-0648]
734 Krisna hat speisend die Welt gespeist;von 1 Körnchen Reis sättigte ihn, u. er dad. 1000Bramanen. Als er einst Milch und Butt.gegessen, sah seine Mutter inseinem offnen Mund die Weltmit Sonne, Mond und Sternen p. 596

 

[IIc-41-1810-1811-0649]
735 Das (in der nordischen Mythe)Todtenschiff Nagelfahre wird aus den NägelnVerstorbner erbauet; jeder der sie vor seinem Todenicht abschneidet, trägt zu dessenFertigwerden bei, am Ende der Welt (inder vertilgenden Fluth wird es flott) p. 609

 

[IIc-41-1810-1811-0650]
738 738] Zählfehler Die Gött.Fanna so keusch, daß sie nie aus demweiblichen Gemach ging, keinen Mann gesehen,keiner in ihren Tempel treten durfte -und doch hatte sie den libin libidinosen Kultus der babyl. und zyprischen Göttin p. 636.

 

[IIc-41-1810-1811-0651]
739 Jed. Gott. ist nach dem Rabbiner 120,000,000Meilen lang, die Krone 600,000,Schwarze im Auge11,500 groß, Bart 11,500 lang. Sind Gott.=Meilen, jedeeine Million Ellen, Elle 4 Spann undeine Hand breit, Spann geht von einemEnde der Welt zumanderen. Korrespond.

 

[IIc-41-1810-1811-0652]
740 Dick Gustav Adolph (der Held), Hume, Cosimo III (sehr alt). Müll. Werke B. 5.

 

[IIc-41-1810-1811-0653]
741 Thucydid fingerst im 68 J. seine Geschichte an und Xenophon seine@@@@@@@@@@@@ |

 

[IIc-41-1810-1811-0654]
742 Unt. Joseph II bezahlten gebund.Büch., die nach Wien kamen, 5 Proz. Mauth; warenungebundne dabei, beide konfisziert |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0655]
743 Die größtenPäbste (die am meisten glücklichwaren) hatten seltengesunden Menschenverstand;von mehr als 270 haben wenige guteHandlungen gethan | B. 8 p. 277

 

[IIc-41-1810-1811-0656]
244 244] ZählfehlerDie Applikazionauf Dichtkunst ist allemal der erste Schrittbeim Barbaren zu einergröß. Entwicklung |

 

[IIc-41-1810-1811-0657]
245 Bei a. Völk. war die Freiheit Leidensch., bei den Engländ. Reflex.; dort fiel, hierwuchs sie mit dem Licht; | dort keinGesetz erkennen, hierblos dieses |

 

[IIc-41-1810-1811-0658]
246 Die Offic. Cic. wurden zuerst gedruckt unter den Alten, zu Mainz 1465; zu gleicher Zeit die Ode Horaz: diffugere nives redeunt jam gramina campis. p. darauf Tacitus. p. |

 

[IIc-41-1810-1811-0659]
247 Aus Sünden machte sich Muhammed weniger als aus Unglauben |weil jene nur einz. schädlich und zuverbess. waren, der Glaubeaber die Quelle allesGuten |

 

[IIc-41-1810-1811-0660]
748 748] Zählfehler Ein Baron von Vaz ließ den Bauchseiner Unterthanen öffnen, um dasGeheimn. der Verdauung zukennen | p. 323

 

[IIc-41-1810-1811-0661]
449 449] Zählfehler Das Wass. des Jordans wurde imSee Sodoms Jahrtaus. aufgehalten, den eine jährlich verdicktePechrinde verschloß; d. Blitze wurde der Bod. desLand. flüßig |

 

[IIc-41-1810-1811-0662]
750 750] Zählfehler Wer in Frankr. dasHaar eines Seigneur Franc, Könige p.das bis zur Mündigk. wuchs, abschor, trat in dieRechte eines Vaters |

 

[IIc-41-1810-1811-0663]
451 Beretti Landi, spanischerGesandt. derEidgenossensch. dauerte, weildie Eidgenoss., ihre innere Uneinigk. sogl.liegen ließen, wenn auswärtigeGefahr die Republik bedrohte | p. 92

 

[IIc-41-1810-1811-0664]
452 Anquetil du Perron: dieKritik müsse in der alten Zeitrechnungdie kleinern Zahlen überallvorziehen; Müller: nein. |

 

[IIc-41-1810-1811-0665]
453 Sonst mußte der Meister dem Schüler Geld zahlen, z. B. Ghirlandajodem jungen Michel Angelo 24 florentinischeGulden. 2. J. Almanach aus Rom

 

[IIc-41-1810-1811-0666]
454 Michel Angelo mußte einem Medicis eine Statue vonSchnee machen |

 

[IIc-41-1810-1811-0667]
455 Im Mittelalt. verbrauchte mandie kostb. altenMarmorstatuen in Rom zu Kalk;zu Mauersteinen zuGeräthen. |

 

[IIc-41-1810-1811-0668]
456 In China setzt man Kind. unbestraft aus unddie Schweine fressen sieoft; ab. Vatermord graus. gestraft, sogar die Familiegetödtet, die Nachbarn der nächstenStrasse arretiert u. die Befehlshaberdes Provinz entsetzt Kants physische Geograph. von Vollmer 2te Auflage. 1 B. 1 Abtheilung

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0669]
757 757] Zählfehler Bei denEskimos trägt der aufder Jagd der ermüdete Vater seinem geliebtesten Sohne es auf, ihn zu tödten |

 

[IIc-41-1810-1811-0670]
458 Die Chaldäer hielten die Erdefür einen Kahn; Hieronymus und Augustin verglichen siemit einer Pauke, Anaximander mit einemPfeiler und Epikur mit einem Diskus|

 

[IIc-41-1810-1811-0671]
459 Die Sonne Länge der Sterne nimmt alle 2160 J. um ein ganzes Zeichen zu; mithin steht jetzt die Sonne im Frühl. in den Sternbild. Fische, Widder und Stier, im Sommer: Zwillinge, Krebs und Löwe, p. - ob man gleich zu Frühlings-Zeichen Widder, Stier und Zwilling * noch macht p. |

 

[IIc-41-1810-1811-0672]
460 Das Haarder Neger-Thiere wird inwarmen Ländern leicht zu Stacheln; sofand Martin in Cayenne, Geoffry inAegypten Ratten mit Stacheln | S. 69

 

[IIc-41-1810-1811-0673]

 

[IIc-41-1810-1811-0674]
461 Der Winter der südlichen Polarzone fällt indie Sonnenferne, wo ohnehin die Erde langsamer gehtund 8 Tage länger verweilt, als in der Sonnennähe, wowir Winter |

 

[IIc-41-1810-1811-0675]
462 Den Theil des Eismeers, den man wegen Eisnoch nicht beschiffen können, heißt mandas heilige Meer |

 

[IIc-41-1810-1811-0676]

463 Bachoff fand imEismeere eine Insel ganz aus Knochendes Mammouths u. Hörnern und Schädeln der Büffelund Hörnern der Rhinoz.zusammen gesetzt. | p. 300

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0677]
764 764] Zählfehler Da dieParallelkreise nach dem Pole zuimmer abnehmen so braucht man, je näherdem Pole, ein desto kleineres Stück Wegs zurückzu legen, um 1 Stunde früher Tagzu haben. |

 

[IIc-41-1810-1811-0678]
465 Herschel und Schröter: die Sonne ist ein fester bewohnbarer Körp.; ihr leuchtender Stoff nur eine Art Luftwolken, die in ihrem Dunstkreis schwimmen. |

 

[IIc-41-1810-1811-0679]
466 Herschel: die eine Hälfte der Sonne strömt weniger Licht aus als die andere. |

 

[IIc-41-1810-1811-0680]
467 Alle Theile des Saturnsystems erleuchten einander wechselseitig; die Ringe und Monde ihn; er und die Monde die Ringe; er und die Ringe die Monde |

 

[IIc-41-1810-1811-0681]
468 Den Planeten Herkules entdeckte Olbers den 8 Dezember 1803. - wie ein Stern die 6te Größe - 500,000 Millionstel von der Sonne - sieht die Sonne 1260 kleiner als wir - hat 7 Monde, wovon einer noch einmal so groß als unsre Erde. Voigts Magazin für den neuesten Zustand p. VIII B. S. 190 |

 

[IIc-41-1810-1811-0682]
469 Oft enthielt das Gesichtsfeld des Herschelsch. Telesk. aufden dichtesten Theil derMilchstrasse gericht. 588 Sterne zugleich,und in 1/4 Stunde gingen 116,000 Sterne d.dasselbe |

 

[IIc-41-1810-1811-0683]
470 Die Gebürge unt. dem Meere, eigentlicherhabne EbenenSandbänke genannt - die Döggersbank gehtvon Jütland bis England - die vonNorthfolk nach Seeland laufende Bankoder Erdzunge brauchte nur höher zu sein, um Englandzur Halbinsel zu machen| S. 129

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0684]
771 Solche Bänkeden Nazionen wichtig beiFriedensverträgen - z. B. die St. Petersbank,St. Georgenbank, || die größte bei Neufundland 80 Meilen lang 20 breit, - weil unzählige Fische, besonders Stockfische sich da sammeln. - die Schiffe können darüber wegsegeln, weil das Meer noch eine Tiefe von 40 Klaftern. |

 

[IIc-41-1810-1811-0685]
472 Die Alten und Joseph: das todte Meer sieht Morgens schwarz aus, Mittags blau, Abends roth oder gelb p. 148

 

[IIc-41-1810-1811-0686]
473 Die Meere nach Farben genannt - rothe, weisse, schwarze, Purpur Meere, blaue See - sehen wie alle a. Meere aus, nur von Nebenumständen |

 

[IIc-41-1810-1811-0687]
474 Das Meerwass. ist das ursprüngliche Wasser Erde und Pflanzen haben ihr Salz daraus; nur entwickelt die Chemie und Natur das ungesalzene daraus, Regen, Flüsse p. |

 

[IIc-41-1810-1811-0688]
475 Auf dem Meere läßt sich leichter schwimmen als auf einem Fluße; Schiffe von diesem in jen. gehend, werden gehoben (wegen des Salzes)

 

[IIc-41-1810-1811-0689]
476 Je salziger das Meer, desto durchsichtiger |

 

[IIc-41-1810-1811-0690]

477 In vielen Meeren springen vom Boden süße Quellen auf, die oft bis zur Oberfläche reichen, z. B. am Fuß des Vorgebirgs Misme Volkmann |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0691]
778 Nach D. Sparrmannund a. ist das Seewasser desto süßer, je tiefer esherauf gehoben wird, z. B. zu 60 Klaftern tief. |

 

[IIc-41-1810-1811-0692]
479 Gegen Durst auf dem Meere ist besser - als ein Trunk - die Kleid. in jenes zu tauchen und naß anzuziehen |

 

[IIc-41-1810-1811-0693]
480 Seewass. taugt nicht zur Wäsche |

 

[IIc-41-1810-1811-0694]
481 Die hohle See - den Schiffen fürchterlicher als der Sturm; - ist, wenn nach dem Sturm in der Windstille die Wellen selber miteinander kämpfen - laut. Stöße schaukelnd von unten, indeßen der Sturm das Schiff gerade fortführt |

 

[IIc-41-1810-1811-0695]
482 Wie der Mond zwischen beiden Wendekreisen von Morgen nach Abend über die Erde läuft, folgt ihm der höhere Wasserstand auf beiden Hemisphären |

 

[IIc-41-1810-1811-0696]
483 Alles Metall kann d. Feuer flüchtig gemacht und mit der Luft vereinigt werden, nur das Salz nicht |

 

[IIc-41-1810-1811-0697]
484 Die Seekälb. (dasMännchen) machen d. Athem ein Lochins Eis und legen dasneugeborne Seekalb ins Loch, das oft wied. mitihm zufriert, ds worauf die Bauern es todtschlagen. Acerby |

 

[IIc-41-1810-1811-0698]
485 An Norweg.Küsten ist bis an die 80, 82 Grad dieSee Winter und Sommer offen,indeß oft die Häfen von Amsterdam, Hamb., Lübeckzufrieren; dah. die norwegischeFischerei |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0699]
786 Einer im Schleimfieb. glaubte,einer läge noch mit ihm im Bett, den er bald fürsich, bald für einen a. hielt - seinenHaß, daß dieser Gesundeihm vom Bette et. nehme und sein Neid. Erscheinungen am Körp. und Geiste Hannov. bei Hahn 1810. 1 B.

 

[IIc-41-1810-1811-0700]
487. Ein Fieberkranker: sein Kopf bestehe aus Billardkugeln, die sich zu einem Kegel häufen müßten; wenn er einen ganzen Kopf haben wollte; setzte sie qualhaft auf einander stets, ab. bei der obersten Kugel fielen alle wieder aus einander - spät. bei Besserung st. der Kugeln Würfel und da gings eher |

 

[IIc-41-1810-1811-0701]
488 In Paris ein Uhrmach., der am perpet. mob. arbeitete, sein Kopf sei unschuld. d. die Guillotine gefallen; die Richter hätten ihm endlich erlaubt, einen Kopf unter den Gefallnen auszusuchen und er habe einen falschen aufgesetzt verglichen die jetzigen faulen Zähne mit seinen vorigen gesunden pp.

 

[IIc-41-1810-1811-0702]
489 Fränklin: ein d. den elektr. Schlag getödt. Hahn wird giftig |

 

[IIc-41-1810-1811-0703]
490 Der Steinfress. Kahle fraß Schüsseln und Teller u. irdene Ofen, Kaffee mit der Tasse, Wein mit dem Glas, ein bleiern. Schreibzeug mit Federmess. Fed. Thinte |

 

[IIc-41-1810-1811-0704]

491 alle 19 J. alle 19 J] unklar, ob zu 490 oder 491gehörend. Dampier: die Mosquitos (im mittl. Amerika) parieren blos mit einem Stöckchen einen auf sie geschossnen Pfeil aus |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0705]
792 Hauptman Hollwell in der schwarzenHöle erhielt sich bei seinem Durst d.Aufsaugen seines Schweiß. - u. ein a.sagte, jenes Schweiße verdank' er auch sein Leben |

 

[IIc-41-1810-1811-0706]
493 In Ägypten Schlangenfress., die diegiftigen Schlangen lebend. fressen Bruc u. a. |

 

[IIc-41-1810-1811-0707]
494 Olivier Pauli hatte die Kraft, nachGefallen an den Händenzu schwitzen (z. B. vor demdänischen König Friedr. III), drückte manseine Fingerspitzen, Wass. daraus |

 

[IIc-41-1810-1811-0708]
495 Georg Algayer im Wirtembergisch. konnte 50 J. lange nach einem Falle ins Wass. und hitz. Fieber nur täglich von 12 bis 1 Uhr sprechen. | konnte ab. schreien - Nur 2 mal im hitz. Fieber außer der Zeit - Man Erlangte die Sprache erst kurz vor seinem Tod |

 

[IIc-41-1810-1811-0709]
496 Im J. 1373 inDeutsch. Holland und a. unt. Bauernund sitzenden Handwerk.Tanzsucht - warfen Kleid. und Pflügeweg, tanzten bis sie starben. - BeiHalberstadt heißt ein Dorf Tanzstädt, um die Kircheein Graben, weil dieEinwohner so lange einst um sie tanzten bis sie todt hinfielen |

 

[IIc-41-1810-1811-0710]
497 Ein zumRaufen geneigter Mann so gleich erblaßtund wie gelähmt, wenn manihm deßhalb eine *pinne Spinne vorzeigte |

 

[IIc-41-1810-1811-0711]
498 Ein Gastwirth knirschteund kalt. Schweiß, so oft er auf demTische Weinessig sah - aber ihn trinken, ohne ihn zusehen, konnte er |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0712]
799 Die unten am Rückgrad zusammen gewachsenen Mädchen Judith und Helene hatten einen gemeinschaftlichen After u. simult. Neigung zur Oeffnung; jede pißete besonders, worüb. oft Streit - jede spürte bei der Krankheit d. a. auch et. - hatten zugleich die Blattern - starben 1723 den 22 Feb. nur einige Minuten nach hint. einander. |

 

[IIc-41-1810-1811-0713]
800 Der englische Zwerg Jeffery Hudson,nicht ganz 2 Fuß hoch, - Herz. von Buckingham ihn ineine kalte Pastete, als der Hofbei ihm aß - unter Karl I. nachFrankreich um eineHebamme zu holen, von einemSeeräub. ab. nach Dünkirchen - diente in derenglischen bürgerlichenUnruhe als Kapitain bei denKorallen - ein Croofts fod. ihn heraus, hatteeine Klystiersprütze, ab. von ihmerschossen - mußte den Hofmeiden, in die See, voneinem Seeräuber nach Algier geführt -entwischt Kapit. bei der englischenFlotte - 1682 beschuldigt des Antheils an derVerschwörung der Katholiken - Engl.,starb im Gefängnis 63 J. alt |

 

[IIc-41-1810-1811-0714]
801 Acbar der Große, Regentvon Hindost., ließ sich jährlich an 2Tagen, und das eine mal 5 mal u. dasandere mal 8 mal wägen gegen Gold,Quecksilber, Butt., Getraide Salz p., u. gabdieses den Unterthanen; soviele Schafe Ziegen undHühner als er Jahre hatte, verschenkte er; So wurdenauch seine Söhne und Enkel gegen 8 bis12 Artikel eben so gewogen;und so viel sie Jahre, soviele Thiere erhieltenihre Freiheit. Korresp. Mai 1811)

 

[IIc-41-1810-1811-0715]
802 Hündinnen gegen Diebe besser als Hunde. B. 2. (Auch unt. dem Titel Abwechslungen) 503

 

[IIc-41-1810-1811-0716]
803 In den Sonnabends Nächtengeschehen die meisten Diebstähle |

 

[IIc-41-1810-1811-0717]
804 In Lond. wurde noch 1300 der Weinvon den Apothek. als Stärkung verkauft|

 

[IIc-41-1810-1811-0718]
805 Der Mechaniker Montu: eineSilbermünze verliert in 80 J. d.Kursieren 1/5 an Gewicht - ds man sollte daher die erhaben geprägten Stellen nicht machen, die sich am meisten abscheuern |

 

[IIc-41-1810-1811-0719]
806 In Frankreich ist noch der ersteMaulbeerbaum - den Gui-pape de St. Auban, Seigneur d'Allan aus dem letzten Kreuzzugmit gebracht - H. de Latour ließ eineMauer um ihn machen u. keine Blätt.davon nehmen |

 

[IIc-41-1810-1811-0720]
807 Den verbrannten Finger muß man nur gleichfest ans Ohrläppchen drücken, dann geheilt |

 

[IIc-41-1810-1811-0721]
808 DieEigenthümer der Häuser auf dem Grêve Platzklagten über die niedr. Fenstermiethenbei dem alltäglichgewordenen Guillotinieren, und freuetensich als zur Einführung grausamererTodesstrafen Hoffnung war |

 

[IIc-41-1810-1811-0722]
809 In Paris hat ein Mörd.zum Zeichen ein rothes Tuchüb. den Schultern hängen; Elternmördernoch das Gesicht mit einem Flor bedeckt |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0723]
810 Humbold: das Meerwassererhället sich plötzlich,wenn seine Tiefe abnimmt; daranUntiefen und Küsten zuerkennen |

 

[IIc-41-1810-1811-0724]
811 Seebeck: Leuchtsteine werden inblauem Licht entzündet, vongelbem ausgelöscht. )

 

[IIc-41-1810-1811-0725]
812 Göthe: 2 Menschenkon sahen ungeachtet des scharfen Gesichts nie Blau ( Akxanoblepsie)

 

[IIc-41-1810-1811-0726]
813 Der Baobob, den Golberry im westlichenAfrika sah, hatte 34 Fuß im Durchmess., Umfang104 F. - Höhe 30 F. - Aeste 50 F. lang - wahrsch.über 4000 J. alt. - Wurzeln dieser Bäumelaufen 100 F. weit - die im Durchmess. 6 ZollBlüten wachen beiSonnenaufgang auf, die Neger versammelnsich und rufen: guten Tag,schöne Dame Seine Frucht nennen die Franzos.Affenbrod Die Neger brauchten dieHöle in jenem Baum zu einemVersammlungssaal |

 

[IIc-41-1810-1811-0727]
814 S. fühlt in Wien im Bett einentodten kalten Arm neben sich- hauet mit seinem Säbel auf ihn - warsein eigner eingeschlafner. | S. 205

 

[IIc-41-1810-1811-0728]
815 Brüce: dieSandsäulen in der afrik. Wüste reichenbis an die Wolken - wennder Wind sie auf dieKaravane hintreibt, ist die verloren|

 

[IIc-41-1810-1811-0729]

816 Milch, Bier, sogar schmutz. Sumpfwass. gibt beidem Gefrieren reines Wass., so sehr sondertGefrieren nicht blosLuft sondern je die fremde Materievom Wass. ab. Kants phys. Geograph. 2te Auflage von Vollmer. 1ten Bandes 2te Abtheilung

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0730]
817 Kranz und Olafsen sahen Eisfelder von 100deutschen Meilen Länge 60 M. Breite, mit Bergen 400 Fuß Höhe DieHolländ. Wallfischfahrer fanden alteEisfelder, wovon sie dieeine Stadt Harlem, die a. Amsterdam nannten.

 

[IIc-41-1810-1811-0731]
818 In Island brennt man dashäufige Treibholz so, daß man Balkenohne sie zu schneidenund deren Ende in den Hof hinausreicht,in der Küche brennt |

 

[IIc-41-1810-1811-0732]
819 Die Grönländer bezwingen denWallfisch d. Harpunen mit vollen Windschläuchen, dieihn zwingen auf derOberfläche zu bleiben |

 

[IIc-41-1810-1811-0733]
820 Für ein Einhorn boten die 2Marggrafen Albrechtund Friedr. vergeblich 30,000Dukaten - so oft ein Ring zurHeilung der fürstlichen Personabgeschnitten wurde, deputierten beiderHäuser dabei - endlich wurde das Hornzwischen beidenHäusern getheilt, Albrecht erhielt 3 Mark 14 Loth, 3Quentchen, Georg Friedrich 4 M., 15 L. 3 1/2Quentchen. |

 

[IIc-41-1810-1811-0734]
821 Den Ambra findet man nur im Blinddarmkranker, abgezehrt., todt. Cachelots, da ein harpunierterstarker sogleich alles von sich gibt |

 

[IIc-41-1810-1811-0735]
822 Der Säbelfisch (epée de Mer) erhitzt jagend denWallfisch und Stücke heraus reißend - öffnet er denRachen et., so reißt er ihm die Zungeheraus, weiter nichts |

 

[IIc-41-1810-1811-0736]
823 Heering Namevon Heer, weil er stets in großer Mengekommt |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0737]
824 Bei den Holländern darfbei Todesstrafe kein Heering vordem 25 Jun. gefangenwerden, weil er nicht verfahrenwerden kan - dah. jedes Schiff, dasmit den ersten Heeringenweggeschickt wird, einZertifikat erhält |

 

[IIc-41-1810-1811-0738]
825 Kabeljau will seinen Namenvon Kabeln oder Tauen, woran der ihnfangende Angelhaken befestigt

 

[IIc-41-1810-1811-0739]
826 Forster: die verschiedneBahn Cooks betrage 40,000Meilen |

 

[IIc-41-1810-1811-0740]
827 Ebenda: Cooks Schiff stieß einst aufeinen Korallenfelsen,zum Glück blieb das Stück im Schiffstecken und es ging nicht unter |

 

[IIc-41-1810-1811-0741]
828 Das Eismeer ist die Herbergeund Fortpflanzungsort allerFische weil unt. dieEisdecke sich die Wallfische, Seehunde p. sich ausGefahr zu ersticken nichtwagen - dah. die Fische am Nordpole sofett und zahlreich |

 

[IIc-41-1810-1811-0742]

829 Des SeepolypsKörper nur 1 1/2 Fuß Länge - so groß wieein Kürbis - ab. die Arme 10 Fuß {oft 30 Fuß} ,die mit 2 Reihen Saugnäpfchen,mit dem Alter zunehmend bis zu 1000 besetzt sind -die bloß abgeschnittenen Glied. saugensich an alles fest. | Der Tiger des Meers - Geht sogar auf Bäume und bricht sich Früchte. Werihn ißt, hat wegen seines Phosphoresz. das Maul voll Feuer

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0743]
830 Paulin, Olaus Magnus und a.: dieSeekrake scheint eine Insel, man wirftAnker darauf, zündet Feuer darauf anund dann senkt sich das Thier in dieTiefe u. alles ersäuft |

 

[IIc-41-1810-1811-0744]
831 Brennspiegel haben auf dasWasser gar keine Wirkung |

 

[IIc-41-1810-1811-0745]
832 Ravenna sonst ein Hafen daßnach Dio Cassius250 Schiffe lagen - jetzt so weitvom Meere, daß man nur an denStadtmauern eiserne Ringe noch sieht, worandie Schiffe befestigtwaren, und noch einen Restvon einer Schiffsleuchte |

 

[IIc-41-1810-1811-0746]
833 Auf kaltem Wass. schwimmteine Nadel od. einMetallblättchen, sinkt auf warmem |

 

[IIc-41-1810-1811-0747]
834 Im Haifisch findet man allesüber Bord geworfne, Tücher, Aexte, Matrosen=Leichenmit Ballast. |

 

[IIc-41-1810-1811-0748]
835 Die Muräne hat gift. Biß, dah. die Schiff.sie mit glühendenZangen einfangenund dann den Kopf abhauen; dann trefflichzu essen

 

[IIc-41-1810-1811-0749]
836 Der Laxierfisch führt ab, sonst wolschmeckend |

 

[IIc-41-1810-1811-0750]
837 Bei dem Black= od. Dintenfische(sepia) ist der Körper nichtgeschloss., sond. man kann unt. dem Halsemit der Hand zwischen alleEingeweide hinein fahren |

 

[IIc-41-1810-1811-0751]
838 Er hat drei Herzen, im Dreieck stehend,das unterste das größte. Die Dinteunauslöschlich;

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

Plinius hielt sie fürdess. Blut - die Dinte schmeckt gut u. man würztdas Fleisch damit |

 

[IIc-41-1810-1811-0752]
8389 Der eigentliche Dintenfisch (sepia officinalis) ist inwendig frei und in seiner Decke nur wie in einer Scheide eingeschlossen und kein Gefäß und Nerve seines Fleisches durchdringt ihn - pulveris. ist er das Hauptingred. zu allen Zahnpulvern und Schminke |

 

[IIc-41-1810-1811-0753]
890 Wird er aus demWasser genommen, so grunzt er wieein Schwein, u. im selbenAugenblick stirbt er |

 

[IIc-41-1810-1811-0754]
391 An den Ufern des mittell. Meers zerschlägt man Steine, um die lockern lebenden Pholaden (an den Steinen zeigts ein Löchelchen) heraus zu holen |

 

[IIc-41-1810-1811-0755]
892 Franzose Pyrard da: die Spanierauf den maledivischen Inselnlegen Schildkröten ans Feuer - dad. löset sichdas Schildpatt oder die Schale ab - und dannwerfen sie die geschundnen wied. ins Wass.,denen die Schalen nach wachsen. |

 

[IIc-41-1810-1811-0756]
893 D. Eberhard: die Perlen sind blosunzeitige Eierder Muscheln |

 

[IIc-41-1810-1811-0757]
394 Clodius gab jedem seiner Gäste eine aufgebissne Perle zum Speisen |

 

[IIc-41-1810-1811-0758]
395 Bei der Insel Goa eine Auster von 450 Pfund gefangen und alle Schiffsleute davon satt |

 

[IIc-41-1810-1811-0759]
896 In Bengalen (fast in ganz Afrika, Amerika) statt des Geldes Kauris oder Muschelschalen, 2500 gelten einen englischen Schilling oder 7 gl. - ganze Schiffe damit voll

 

[IIc-41-1810-1811-0760]
497 Sobald das Thierchen der Koralle todt ist, werden seine Wurmgehäuse zu Felsenmauern |

 

[IIc-41-1810-1811-0761]
498 Gerade die die reichsten Erzeugnisse sind nie Quellen für den Ort selbst, nur a. Nazionen. Norweg. Fischer arm, so die Einwohner von Potasi, die Insulaner von Amboina und Landa gedrückt. Goth. Taschenkal. 1811

 

[IIc-41-1810-1811-0762]
499 Aber wolthätiger für den Ort selbst ist dess. günstige Lage für den Handel - so Vened., Genua, Marseille p. |

 

[IIc-41-1810-1811-0763]
500 Albaneser, Araber, Drusen, Mahrathen frei mitten im Despotism. meist d. Berge - d. Berge der Schweiz, des Caukasus u. in Brasilien |

 

[IIc-41-1810-1811-0764]
501 Die Eremiten meistens Bergbewohner, von 152 Eremiten im Durchschnitt lebte jeder 76 J. 4 Monate |

 

[IIc-41-1810-1811-0765]
502 Wo in Island 1 Mensch wohnt, in Malta 1,103, in Holland 224, Deutschland 127, Schweden 14, Engl. 152, Frankreich 153 |

 

[IIc-41-1810-1811-0766]
503 In Südam. der Pitchincha, ein Vulk., Krater 4524 F., Humbold sah unten in einer Tiefe von 1800 F. noch Bergspitzen |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0767]
904 In Nord Amerika erhob17859 den 14 September ein Vulkan Ausbruch den Vulkan Jorullo und zugleich 300 kleine Vulk. mit ihm in der Mitte einer gross. Ebene die selbst mit gehoben wurde |

 

[IIc-41-1810-1811-0768]
905 Nur wer vongriechischem Blut, durfte Mitwerber beidem öffentlichen Spiel sein. Amyntas, König von Macedonien, dem sieden EhrenTitel Griechenfreundgegeben, erlaubt die Hellanodikennicht eher einen Rennwagen nach Olymp.zu schicken, bis er Herkunft ausgriech. Blut erwiesen Zusätze zu Sulzer. I.1.

 

[IIc-41-1810-1811-0769]
906 Die Sieger in Olympiabekamen Geschenke und Bestechungen, damit sieihre Geburtsstadt verläugnet. und eine andere daf.angäben, welche danndie Ehre des Sieges mitihnen theilte |

 

[IIc-41-1810-1811-0770]
907 Tragödie warbei den Griechen anfangsder Name zugleich fürKo Lust= und Trauerspiel. Casaub. de poes. Satyr. Jakobs Zusätze zu Sulzer II. 2

 

[IIc-41-1810-1811-0771]
908 Der Kaiser Claudius ein Edikt:daß man die Weinfäss. gut verpichenmöchte, und eine Kundmachungdaß Taxus=Saft gut gegen Schlangenbiß. Liscov.

 

[IIc-41-1810-1811-0772]

909 D.Poppe: durchgehendePferde sogl. zum Stehen zubringen, wenn man ihnen dieScheuled. auf die Augen drückt.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0773]
910 Sophokles wurd und Aristophanes wurden oft mit dem Epheu zu von Acharnä, der auf der Bühne wuchs, gekrönt. Jakobs Zusätze zu Sulzer. IV. 2.

 

[IIc-41-1810-1811-0774]
911 Adelmann über Krankh. derHandwerk.: Buchdrucker Lungensucht, Blutspeien vomStehen Gött. Anzeiger 1804 S.728

 

[IIc-41-1810-1811-0775]
912 Ebenda: BüchsenmacherGeschwüre |||

 

[IIc-41-1810-1811-0776]
913 Der König von Ceylon kann mitniemandem sprechen als mitseinen Ministern. Percival | S. 39

 

[IIc-41-1810-1811-0777]
914 Kriecht eineBisamratte über ein Faß Wein hinweg so kann es ihr.Ausdünstung wegen nicht mehr genoss.werden ||

 

[IIc-41-1810-1811-0778]
915 Margarethe von Valois, Königin von Navarra schrieb L'Heptameron on sept Journée de Royne de Navarre àParis 1567 - voll grober Schlüpferigkeiten, und sie so keusch und fromm, daß man (mit Unrecht) zweifelte ob sie die Verfasserin |Zusätze zu Wört Sulzer V. 1)

 

[IIc-41-1810-1811-0779]
916 Curtis: Muhammed prophez., dieEngländer würden am ersten sichzu seiner Religion bekehren, dah. siegern von den Muhammed. gesehenwerden. | p. 166

 

[IIc-41-1810-1811-0780]
517 Bosquillon: die Wasserscheu entstehe nur d. da Furcht vor, dem der Nez beipflichtet. | p. 186

 

[IIc-41-1810-1811-0781]
518 Der Chirurg Léveillé räth das gegen das häufige Amputieren - la chirurgie est bien de poins l'art d'opérer que celui de conserver | p. 191

 

[IIc-41-1810-1811-0782]
519 Russel: bei denKniegelenken laufen selbstoberflächliche Verletzungentödtlich ab (z.B. leichte Verbrennungen), weildie sehnige Bedeckung desselbenmagere Fleischwärzchen ansetzen. AuchVerletzungen der Haut desselbengefährlich

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0783]
9520 Euripid. brachte oft in 3 Tagen nicht über drei Verse zu Stande Val. nax. III. 7. Zusätze zu Sulz. V.2.

 

[IIc-41-1810-1811-0784]
521 521] vor dem Exzerpt steht mittig eine 9: sollwahrscheinlich die gestrichene 5 substituieren Jakobs: bei den Griechen, wo das Leben und die Künste öffentlich waren, waren die Kunstwerke ein Abglanz der Al allgemeinen Denkungsart; bei uns, wo sie in der Einsamkeit geschaffen werden, eilt oft ein Genie einem Jahrh. zuvor und gehört weniger seinem Volke an ||

 

[IIc-41-1810-1811-0785]
522 522] vor Exzerpt mittig eine 9: Substitut fürgestrichene 5 Eurip. Vat. ließ ihn nach einem falsch gedeuteten Orakel "er werde sich mit heiligen Kränzen schmücken" einen Athleten werden, wurde auch gekrönt im Eleus. Spiel. ||

 

[IIc-41-1810-1811-0786]
523 523] vgl. Bemerkungen oben: 9 ersetzt gestr.5 Rezens.: dad. daß die Académie Française Preise auf Eloges längst verstorbner Gelehrter p. setzte: wurde der Geschmack verdorben und Schimmer st. Gefühl, indeß bei denen auf eben verstorbne sich wahre Empfindung zeigt. Daher übertreffen Geschichtsschreib. ihrer Zeit an Lebhaftigk. die einer alten. Gött. Anz. 1804. p. 468.

 

[IIc-41-1810-1811-0787]
524 524] vgl. Bemerkungen oben: 9 durch gestr. 5ersetzt Ceriani: Wassersüchtige wurden oft d. einen Fall von der Höhe kuriert | p. 594

 

[IIc-41-1810-1811-0788]
525 Larrey: in Aegypt. steckten Genesene od. recidiv gewordne Pestkranke nicht mehr an. | p. 628

 

[IIc-41-1810-1811-0789]

526 Ebenda: selten griff die Pest Verwundete unter der Eiterung an | p. 629.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0790]
927 Gebrechen: Im J. 1666starben in London noch 1998 an der Pest; imnächsten Jahre nach dem Großen Brand 1666 nur 35, imfolgenden 14 und seitdemniemand. So war die Pest in Paris, Cölln - Alles bloswegen der Unreinlichkeit, Kloaken p. | p. 733.

 

[IIc-41-1810-1811-0791]
528 Rezens.: das beste Messer zerschneidet keinen Knochen ab. die Säge; das schlechte das Herz, ab. keine Säge p. 788

 

[IIc-41-1810-1811-0792]
529 Harnblasenschwangerschaft ist wenn die Frucht an dem Eierstock und in der Nähe der Urinblas. wächst und endlich in diese hinein kommt wie verschluckte Nadeln in Leber, Blase p. | p. 2076

 

[IIc-41-1810-1811-0793]
530 Gebauer in vestigia juris germanici in Tac. Germ. obvia p. 937: die alten Deutschen hatten keine weiblichen Gottheiten. Nachträge zu Sulz. VI. 2.

 

[IIc-41-1810-1811-0794]
531 Cluver: sie hatten nur fünf Gottheiten - Falkenstein: verehrten nur die Sonne (auf die Macrobius alle Gotth. zurück führt) den Mond und das Feuer - Schedius: alle Gött. der Welt |

 

[IIc-41-1810-1811-0795]
532 Winterbottom: in Afrika aufdie Frage: wie reich ein Mann - dieAntwort: er hat so und so viele Weiber. Göttinger Anz. 1805 S. 106.

 

[IIc-41-1810-1811-0796]
533 Rumford: schwarze Kleid. erkält. imWint., weisse erwärmen p. 157

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0797]
934 Hat maneinen Parsen zum Bedienten in Bombay, sosucht er, um das Licht auslöschen zulassen, aus FeuerAnbetung, erst einen Hindu. p. 262

 

[IIc-41-1810-1811-0798]
235 Barrow: die Chines. schätzen das Oel desto mehr, je ranziger es ist; gutes ist für sie geschmacklos p. 926

 

[IIc-41-1810-1811-0799]
236 La Harpe: Diderot glaubte ein Menschenfeind, der 30 Jahre lang in einer Höle gewesen, sei heraus und habe, um sich an den Menschen zu rächen, ausgerufen: Gott, überall durch diese Idee alles Elend in die Welt gebracht | p. 943

 

[IIc-41-1810-1811-0800]
237 De Die Schweifen oder Sueven opferten der Isis. Tac. Germ 9. Zusätze zu Sulz. VII. 1.

 

[IIc-41-1810-1811-0801]
238 Einige Meersterne und Meerigel haben fünf Magen. Gött. Anz. 1805 p. 1065.

 

[IIc-41-1810-1811-0802]
239 Oelsner: jed. Krieg ist dem Muhammedaner ein Heiliger; nur Kind. und Tolle nicht, ab. sogar Weiber sind zum Krieg verbunden. | 1811 p. 2

 

[IIc-41-1810-1811-0803]
240 Mongez: Griechen und Römer keine Taschen trugen alles im Gürtel | p. 100

 

[IIc-41-1810-1811-0804]
241 Bei den Türken wie bei alten Röm. vertreten die Balbierstuben, Sammelplätze der Novellisten, die Zeitungen. | p. 601

 

[IIc-41-1810-1811-0805]

242 Niemeyer: Die Aehnlichkeit der Kind. mit den Eltern stellt die Anlage neben die Ausbildung derselben und der Erzieher kann darnach erziehen.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0806]
943 Buniva: für Fische nichts so lebenerhaltend, z.B. in unerneuertem Wass., als hinein geworfn.Schwefel. Göttinger Anz. 1806 p. 1029

 

[IIc-41-1810-1811-0807]
244 Canova verrieth sein Talent im 12 J. d. einen Löwen von Butt. zum Aufsatze für die Tafel des Nobile Falieri - dad. von diesem zu einem Bildhauer gethan | p. 1857

 

[IIc-41-1810-1811-0808]
245 Die Schweden braten keine Lerche, nennen sie unsers Hr. Gotts Vogel. Gryphii poet. Wäld. Lob des Guckgucks.

 

[IIc-41-1810-1811-0809]
246 In Nordam. verkaufte der Schiffskapit. die Kolonisten zum Ersatz der Fracht, den sie dem Herrn wieder verdienen müssen 1791 em den Deutschen für 26 Pfund Sterling Franz. 16, Schotten 13, Engl. 12, Irländ. 9. Neuestes Vademek. von Morgenstern.

 

[IIc-41-1810-1811-0810]
247 In Engl. sonst weibliche Rollen nur von Knaben gespielt, die Zuschauer gingen nur verlarvt ins Schauspiel. Schlegels dram. Vorles. B. 3

 

[IIc-41-1810-1811-0811]
248 Schlegel: die südlichenVölker haben bei heftigernLeidenschaften, doch eine größere Gabe,sich zu verstellen |

 

[IIc-41-1810-1811-0812]
249 Wagner: die Zahl 3 alsMutter aller ungeradenZahlen ist das Grundschema des Taktes, Wachtelschlag.dessenmathem. Philosophie

 

[IIc-41-1810-1811-0813]
250 Die Thieresuchen in der Spirallinie ihr Insichsein, Ruhe, Geschloßenheit, z.B.Schlange ruhend, Hund, Katze, Emb Fötus |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0814]
951 Der Diamant alshärtester Körp. muß auch den höchsten Ton geben. Fragm. aus dem Nachlass. einesjungen Phys. Von Ritter B. 1

 

[IIc-41-1810-1811-0815]
252 Am Mensch ist nichts Blaues als das Auge |

 

[IIc-41-1810-1811-0816]
253 Das ganze Katzengeschlecht ist Menschengeschlecht, der Mensch ist die edelste Katze, die Sonne unter denselben | B. 2 S. 48

 

[IIc-41-1810-1811-0817]
254 Gott ist die tiefste Nacht. - das Leben die Endlichkeit ein Kampf derselben mit dem Tage bis sie siegt - die Nacht ist der innere Tag, das Sehen fremder Nacht der äußere Tag | p. 106

 

[IIc-41-1810-1811-0818]
255. Wenn das Wass. ab, die Menschen zunehmen, so heißt daß das Wass. wird Blut p. 189

 

[IIc-41-1810-1811-0819]
256 Der Docht in der Flamme bleibt schwarz, glüht und brennt nicht - : sollte nicht brennendes Phosphor, Kohle p. in die Mitte der Flamme gebracht, eben auch verlöschen ? | B. 1

 

[IIc-41-1810-1811-0820]
257 Feilen werden an weichen Dingen stumpf nicht an harten, weil jene die Spitzen polieren, diese nur neue Risse in die Feile reißen oder hauen |

 

[IIc-41-1810-1811-0821]
258 Die Wurzel zieht Sauerstoff an, das L* Laub stößt ihn ab. | B. 2. S. 31

 

[IIc-41-1810-1811-0822]
259 Shaftesbury erlaubt blos 9 einsylbige Wörter hinter einand. in einer Periode. Harris' Handbuch der philosophischen Kritik

 

[IIc-41-1810-1811-0823]
960 Im Anfang des 6 Jahrh.hörte in Rom die lateinische Spracheauf, gesprochen zuwerden. Priszian lehrte in Konstant. dieGrundsätze dieser Sprache|

 

[IIc-41-1810-1811-0824]
261 Schilelphus: noch im 15 Säk. wurde das Griech. so gut in Konstant. gesprochen als wie von einem Platon - besond. von edelen Weib., weil diese mit Fremden weniger Verkehr. So behielten nach Cic. de Orat. III 45 die edelen berühmten Römerinnen die alte lateinische Sprache unverfälscht bei |

 

[IIc-41-1810-1811-0825]
262 Aphschin, ein Offizier des Kaliphen Motassem: die arab. Apoth. behaupten alle Arzneien zu haben. Schrieb 24 Namen von unbekannten Völkern ab, schickte in die Apoth. als obs Arzeneien wären. Einig Viele Apoth., sie wären ihnen bekannt und gaben Arzeneien. |

 

[IIc-41-1810-1811-0826]
263 Als die Kreuzfahrerdie Stadt Bezieres, wo Katholiken und Ketz. zugleich,stürmen wollten und manzweifelte ob man Gute undBöse zugleich tödten sollte, sagteein Mönch: Juiz (tödtet) les tous, dieuconnait les siens. Histoire deTroubadours. 8.1. |

 

[IIc-41-1810-1811-0827]
264 Oldenburger, der unt. demNamen Constantinus Germanicus ein Itmerarium Germaniae politicum schrieb, mußte wegenAeußerungen darin gegeneinen Fürsten 2 Blätter davon aufessen. Morgenblatt. 1811.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0828]
966 Kein Pabst soll älter als 25 J.regieren od. werden, wegen Aehnlichkeitmit Petrus - daher sie alle so alt gewähltwerden. Pfarr. Oestreicher.

 

[IIc-41-1810-1811-0829]
267 Bei der Belagerung von Bommel in Holland 1549 nahm eine Kanone 2 Brüdern den Kopf, die sich nach langer Abwesenheit umarmten. Korrespond. Jul. 1811

 

[IIc-41-1810-1811-0830]
268 Ovinius Camillus wollte den Kais. Alex. Severus vom Thron stürzen - dieser erklärte ihn selbst zum Nebenkais. und gab ihm so viel zu thun und nahm ihn auf den Marsch gegen den Feind mit, daß er zuletzt Gott dankte, nur wied. in den alten Zustand herab steigen zu dürfen. Ael. Lamprid. |

 

[IIc-41-1810-1811-0831]
269 Zwierlein: gegen Krampf ist Kitzeln gut. Allgemeine med. Annalen 1803 S. 604

 

[IIc-41-1810-1811-0832]
270 Brown heilt einen verzweifelten Typhus mit Bierhefen, alle 3 Stunden 1 Eßlöffel. | 1811 März

 

[IIc-41-1810-1811-0833]
271 In Dänemark sind jetzt Pferdeschlachtereien - ein Thierarzt brennt das Zeichen der Gesundheit auf den Kopf, der dah. so lang am Leibe hängen bleib. muß bis alles verkauft ist ||

 

[IIc-41-1810-1811-0834]
272 Der Reichthum der deutschen Sprache zur französischen verhält sich wie 20 zu 7. Arfenh. Minerva April 1808

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0835]
973 Sage: die Sachs.nahmen nicht eher die Bibel an bis siein Verse gebracht war. Franz Horn. Geschichte der Kritik p.

 

[IIc-41-1810-1811-0836]
274 Im 5ten Jahre wurde Metastasio von Gravina oft auf den Tisch gestellt, damit er in Verse improvisierte. Burney's musik. Reisen. Franz Horn Leben undWissensch Wissenschaft] wurde von JP gestrichen und durch Unterpungierung wieder eingesetzt

 

[IIc-41-1810-1811-0837]
275 Die Prinzessin Pignatelli, die die Aerzte Neapels nicht heilen konnten, wurde d. eine Arie von Hasse geheilt |

 

[IIc-41-1810-1811-0838]
276Schlafende sind für ansteckendeKrankheitsstoffe empfänglicher als andere. Hufeland üb. die Sympathie|

 

[IIc-41-1810-1811-0839]
277 Die Blätter desrhus radicans (toxicodendron) machen blos berührt imSommer Ausschlag, wenigstens rosenartigeGeschwulst; aber Schnecken und Nachtraupen benagensie unbeschädigt. Allg. mediz. Annalen 1811 April.

 

[IIc-41-1810-1811-0840]
278 Götz sagte, seine künstlicheeiserne Hand leiste ihm im Gefecht mehrDienste als seine natürliche sonstwegen der Festigkeit |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0841]
979 Da im Chines. jede Idee ihrenBuchstaben hat, wie in a. Sprachen ihrWort: so kann man (d. eine Lexik) chines. Bücherübersetzen, ohne die Sprache zuverstehen. J. L. N. N. 114. 1811

 

[IIc-41-1810-1811-0842]
280 Nach dem Justinian konnte keine Frau ins Gefängnis gesetzt werden - bei höchsten Verbrechen höchstens a. Weib. zur Aufsicht übergeben werden. Nov. CXXXIV C.11. Hippel

 

[IIc-41-1810-1811-0843]
281 Kaiser Heraklius verlor 90,000 Christen um das Holz u vom Kreuz Christi und Jerusalem zu gewinnen. Gewanns auch. Ansichten der Gemüthsweltvon Delbrück

 

[IIc-41-1810-1811-0844]
282 Domingo rottete vor beinahe 6 J. alle Weißen aus und war die erste unt. den 3 Inseln, die Columbus zuerst entdeckte |

 

[IIc-41-1810-1811-0845]
283 Louis von Voß (in Hermbstädts Bulletin Mai 1811): Die Erde ist ein alter Komet, hat einen Schweif von Abend gegen Morgen, dah. die Abenddämmerung länger als die Morgendämm.; daher der Neumond, wenn er d. diesen Schweif zieht, die Witterung verändert. - Die Meteorsteine schlagen sich aus dies. Schweife nieder, früher die Schweiz und a. Gebirge. Zuletzt wird sie sich in Gasform auf lösen, alle phys. und moralische Kraft absterben, kaum noch gesunder Menschenverstand da sein, und ihr Niederschlage eine neue Welt entstehen. Korresp. 1811 No. 228

 

[IIc-41-1810-1811-0846]
984 Um Baldus Federn stritten 2Nürnberg. Rathsherrn;looseten endlich, der Gewinner bewahrtesie in einer hölz. Kapsel Martin Crusius vollendete seineAnnales suevicos mit Einer Feder. Korrespond. N. 235

 

[IIc-41-1810-1811-0847]
285 In China macht man aus den Floßfedern der Haifische ein stärkendes Gericht. J. L. Z. N. 162. 1811

 

[IIc-41-1810-1811-0848]
286 Der Jesuit P. Raynaud hielt 7 Predigten über den Buchstaben O. Bayl. Art. Renaud. - Ein anderer üb. die Worte Samuels: "Es war ein Mann von Ramathaim Zophim vom Gebirge Ephraim" 24 Pred. Korres. 1811 N. 238

 

[IIc-41-1810-1811-0849]
287 Die Römervermieden Sprechen mit Sklav.,ertheilten die Befehle d. Schnalzenmit der Zunge,Schnippchenschlagen, Pfeifen,Winken. Clem. Alex. (Paedag.) II. 7. Neue Bibliothek für Pädagog.

 

[IIc-41-1810-1811-0850]
288 Chevreaux: Die Arab. habenWörter, die 2 Extreme zugleich ausdrücken,Hamin heißt kaltes und warmesWasser - al jabaro König und Sklave - al basloerlaubt und verboten. Tagebuch eines Weltmanns vom Graf. von Lamberg

 

[IIc-41-1810-1811-0851]
289 Lykophron: Die Steuermannskunst istdie Kunst, bei der mannicht schläft. |

 

[IIc-41-1810-1811-0852]
290 Der deutscheKais. Otto II verbot, den Italienern, da sie so leicht meineidigwürden, et. aufs Wort zu glauben.Etenim ego bonus Imperator. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0853]
991 Diekleinen Korsen bekommenvon ihren Eltern den Buchstaben dessen, an dem siesich zu rächen haben, indieHaut inkonstiert. |

 

[IIc-41-1810-1811-0854]
292 Paolin ließ Gefangne st. des Kerkers blos in ein gefärbt. Hemd thun, das die Haut anfärbte; u von der man die Farbe nur d. ein dem Staate bekanntes Mittel abbringen konnte, und sie frei herum gehen. |

 

[IIc-41-1810-1811-0855]
293 Graf St. Germain bekam in Venedig Briefe, auf deren Umschlag nichts stand als: Venedig. Sein Sekret. fragte auf der Post nur nach Briefen die an niemand angehörten |

 

[IIc-41-1810-1811-0856]
294 Er konnte zu gleicher Zeit mit 2 Händen schreiben |

 

[IIc-41-1810-1811-0857]
295 Der Graf Hoditz in Roswalde in Schlesien ließ seine Frau, Prinzessin von Sachsen=Weissenfels, ausgestopft auf ein Piedestal seinem Bett gegenüber stellen |

 

[IIc-41-1810-1811-0858]
296 Er bauete eine Stadt blos für Zwerge, aus Ziegelsteinen - sie hatte ihre Messen und Soldaten Friedrich II wohnte einmal ihren Kriegsübungen bei |

 

[IIc-41-1810-1811-0859]
297 Ladorini erfand einen Wassermantel, womit man ohne Brücke üb. alle Flüsse gehen kann.

 

[IIc-41-1810-1811-0860]
298 Auf Java wird ein Verbrecher ge*...* Fürst und Volk an einen Pfahl gebunden und Zuschauer schneidet ein Stückchen Fleisch von *...* ab bis er todt. Minerva Jul. 1811

 

[IIc-41-1810-1811-0861]
999 Bei denRömern war der Sohn im Lager und Senateine Person, im Haus des Vat. Haus des Vaters eine Sache, der rh**. Bund.

 

[IIc-41-1810-1811-0862]
1000 In Spangenbergs Adelspiegel Bl. 16 der Beweis:Christus sei väterlicher undmütterlicher Seits von Adel gewesen|

 

[IIc-41-1810-1811-0863]
1001 Im Gehirn nie Fett. J. L. Zeitung 1811. August

 

[IIc-41-1810-1811-0864]
1002 Claus Narr wurde in derErbtheilung der sächsischenFürsten weil ihn jed. haben wollte, für 80,000Reichstalerangeschlagen. Curiositäten

 

[IIc-41-1810-1811-0865]
1003 Da diegrößten Verbrechen von 6 UhrAbends bis 2 Uhr Morgensbegangen; so brachte die Société des victimes, die sichfür Christen opfern,diese Zeit mit Beten zu undhalten Mitternachts Frühmette Europäische Ann. 1811 N. 2.

 

[IIc-41-1810-1811-0866]
1004 DieQuietisten sagen, der Geist sei fürdas nicht verantwortlich, was im Körperwährend des Heiligsein desersten vorgehe |

 

[IIc-41-1810-1811-0867]
1005 Karl XII von Schwedenselbst rieth: st. die 10 nach 64 zuzählen, weil die Zahl zugl. eine Quadratund Kubikzahl enthält und mit 2dividiert zur 1 gebracht werden kann. Voltaire

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0868]
1006 Müller: die von ihm magnetischbehandelte Epileptische las d. die Deckedes Augenlieds oder mit denFingerspitzen, durch welche sie am Uhrglas fühlte,welche Stunde der Weiser anzeige. Reil Archiv für die Physiol. 10. B. 1. Allg. mediz. Analen Mai 1811

 

[IIc-41-1810-1811-0869]
1007 Schon d. bloß. Fixn Ansehen, ja d. bloß. Fixieren in Gedanken in einem fernen Zimmer kam sie in Schlaf. Von Gegenstrichen in Gedanken wurde sie zwar nicht wach, aber unruhig. ||

 

[IIc-41-1810-1811-0870]
1008 Bewegte er sich heftig, schwitzte sie mit ihm; soempfand sie es, wenn er zu dünn gekleid. war ||

 

[IIc-41-1810-1811-0871]
1009 Blumen in ihrer Hand verloren in wenig.Minuten die Petala; sie wurden nicht welk,sondern fielen ab; nicht alleinBlumen mit lose befestigtenBlumenblättern, sond. auch a. verlorenihren Schmuck ||

 

[IIc-41-1810-1811-0872]
1010 Davidson: Fischer zerstörendas Gehirn frischer Fische,weil dad. die Fäulnis aufgehalten werde.Sömmering: wegenAufhebung derWechselwirkung zwischen beidengeht die Kraft der Nerv.nicht d. Zuckungen vomGehirn erregt verloren || Mediz. Annal. Juny

 

[IIc-41-1810-1811-0873]
1011 Sömmering: ein Steinchenkirschkerngroß auf dem Sehnerv einer50jährigen Frau liegend machte, daß sieimmer Gespenster sah |

 

[IIc-41-1810-1811-0874]
1012 Blei heilt wirkt als Bleizucker genommen so heilend in der Lungensucht |

 

[IIc-41-1810-1811-0875]
1013 Menschen, die an zu heftigerBewegung starben, Soldaten nachforcierten Märschen, Kuriere,Gelehrte nach zu vielemWachen, an hitzigem Fieber faulen sehrschnell ||

 

[IIc-41-1810-1811-0876]
1014 Galen: ein Stückchen Bleiauf die Rippen gelegt, verhütetwollüstige Träume |

 

[IIc-41-1810-1811-0877]
1015 Die Pferde in der Kavall. beiß. undschlagen die feindlichen - als Condé und Grammont nach dem Kampf ihrem Siege gegen die Span. auf einander lossprengten biss. sich die Pferde zu jener Lebens Gefahr. Korrespond.

 

[IIc-41-1810-1811-0878]
1016 J. Ottele 115 J. alt ließ seinenBart 5/4 branbEllen lang in Nürnb. für Geld sehen, ernur 2 Brab. Ellen lang. Korres.

 

[IIc-41-1810-1811-0879]
1017 Wolfart: die Kopfläus. sindein Produkt der Haare, deren Zwirbel sie auch ähnlich sind -die Kleiderläuse erzeugen sich in denbesonders wollenenKleidungsstücken die vonder menschlichen Transpiraziondurchdrungen (so sind die Eingeweide wärmer, die ausden Zotten der Gedärmeentstehen, kleine Gedärme unddiesen ähnlich). Allgemeine mediz. Annal. July 1811

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0880]
1018 Eb. wie bei Kind. am meisten, so wied.bei Greisen, sogar Kleiderläuse, und zwar größere |

 

[IIc-41-1810-1811-0881]
1019 Ein ertrunkner Knabe, 1/2Stunde im Wass., wurded. den Magnetismus wied. belebt - Wolfart: so auch eine Frauin Berlin, die sich erhenkt hatte, 1/4Stunde gehangen |

 

[IIc-41-1810-1811-0882]
1020 Der glücklichste Wurf beiden Alten war, wenn alle 4 Würfel a verschied. Zahlen aufwies., hieß der Venuswurf - wenn alle gleiche, der unglücklichste, hieß der Hundewurf. Augusteum.

 

[IIc-41-1810-1811-0883]
1021 Louis XIV mit Zähnengeboren, hatte in 4 Monateneben darum 3, nach a. 9 Ammen. Zeiten.

 

[IIc-41-1810-1811-0884]
1022 Zum Turniere wurden unt. a. Edelleute nichtzugelassen, welche aus freiem Willen in der Stadt lebten - welche einenBürgerlichen *...* - Atheisten - Ehebrecher - Jungfrauenschwächer Curiositätenp. B.1. St. 1

 

[IIc-41-1810-1811-0885]

1023 Der Sonntag Judica hieß sonst derschwarze, weil da Bild., Kruzifixe u. Andächtige schwarz gekleidet.|

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0886]
1024 Sonst gabs auch Hofnärrinnen; Heinrich IV in Frank. eine, Mathurine - Kaiserin Katherina II vonRußland 2. |

 

[IIc-41-1810-1811-0887]
1025 Die Hofdiener trugen sonstdie Wahlsprüche ihrer Fürsten aufdem Aermel |

 

[IIc-41-1810-1811-0888]
1026 Der Straßburg. Bischof Ab Arbogast befahl aus Demuth 658, ihn unt. das Hochgericht zu begraben |

 

[IIc-41-1810-1811-0889]
1027 Ein Mailänd. b verspielte alles, testierte, man solle mit seiner Haut ein Bretspiel überziehen und seine Knochen zu Würfeln verarbeiten |

 

[IIc-41-1810-1811-0890]
1028 Die Engländ. liefern diemeisten Beispiele von Korpulenzund Leibesschwere |

 

[IIc-41-1810-1811-0891]
1029 Der Jenaische Profess. Stahl liebte Eselsgeschrei so sehrdaß er mitten im Kollegium ans Fenstertrat und es genoß |

 

[IIc-41-1810-1811-0892]
1030 Lorenz Normann trug immer den Homer bei sich undgabseinemSohnden Vornamen Homer, um ihn nur immer nennenzu können |

 

[IIc-41-1810-1811-0893]
1031 Dem Abälard zogen immer soviele Schüler nach, sogar aufs Land, daß er einst danicht für sie Häus. und Lebensmittelgenug finden konnte. |

 

[IIc-41-1810-1811-0894]
1032 Sonst redeten sogar die Mägde im Hauseeines Gelehrt. (z. B. des Robert Stephanus) die Fremdenbeim Eintritt lateinisch an |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0895]
1033 D. brachte den Codex Nap. in 17000 Verse - Drako den Justin. Instituzion. Korresp.

 

[IIc-41-1810-1811-0896]
1034 Roußeau in der Encyclop.: erkenne eine Frau in Paris, diekeine Musik hören könne ohne in einkrampfartig. Lachen zu fallen. Kausch's psychol. Abhandlung üb. den Einflus der Töne.

 

[IIc-41-1810-1811-0897]
1035 Polybios: die Arkad.thaten sich in keiner Kunst hervor, nur imSingen unwissend zu sein, hieltensie f. die größte Schande |

 

[IIc-41-1810-1811-0898]
1036 Die Breßlauer Aerzte habeneine Zahl von Tönen aufge*...* d. deren Pfeifenein Blinder die Krebse ausihrenchern lockte. | Valvasor in derBeschreibung derherzoglichen Cr*...* am Culpestromwerden die Krebs. nach dem Tone*...*Pfeifens gefangen |

 

[IIc-41-1810-1811-0899]
1037 Derselbe: im Cyrkner See eine Grube, worin*...* Menge Blutigel sichansetzen wenn man gewisseCyri**sche Wortesingt |

 

[IIc-41-1810-1811-0900]

1038 Swift ließ von D. Ecclin eine Kantatekomponieren,welche Galloppieren, Schneuzen ausdrückt,sind die Worte hoch d. Noten,Reihen kurzer Noten Schaudern p. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-41-1810-1811-0901]
*...* DemBedienten des Boyle blutete das Zahnfleisch, wenn erdie Messer wetzte |

 

[IIc-41-1810-1811-0902]
1040 Eine Dame in Sachs.bekam beim Erblicken des Schellenaßjedesmal Erbrechen |

 

[IIc-41-1810-1811-0903]
1041 Unterden poln. Konföderierten ein Offizier,der so oft nies. mußte als er das Wort placz (Mantel) hörte. Bei denExerz. sagte der Offiz., er habe seinen Mantelvergess., *...*anders von Mantel - Verd*...*. |

 

[IIc-41-1810-1811-0904]
1042 Dennis Rollo || aus Devonshire konnte alle Bullenbeiß. sogl.die Hand in denRachen stecken,ohne Schaden, - gift. Schlangen inOstflorida liefen ihm nach,nie gebissen -Schlangen sind oft in Sumpfgegend. sein Kopf. *...*sen gewesen - ein Kranich lief ihm überallnach - ein *...*ließ sich nach einer monatlichen Entfernungvon ihm an dem

 

[IIc-41-1810-1811-0905]
*...* *...*führ d. ihn. Intellig.bl. der A. L. Z. N. 32. 17 1778

 

[IIc-41-1810-1811-0906]
*...* Würth in Augsburg erfand eine Orgel, inGe*...* *...* mit 2Thürmen aus denen aus*...**...*

 

[IIc-41-1810-1811-0907]
1 Schubert von der Nachtseite 25

 

[IIc-41-1810-1811-0908]
53 Gibbon p

 

[IIc-41-1810-1811-0909]
57 Linus von Katzeb.

 

[IIc-41-1810-1811-0910]
65 Gmelin d. Siberien

 

[IIc-41-1810-1811-0911]
68 Winkelmann v. Fernow B. I. - 86 B. II

 

[IIc-41-1810-1811-0912]
126 Zachs Korrespondenz 234

 

[IIc-41-1810-1811-0913]
133 Lessing 14 B.

 

[IIc-41-1810-1811-0914]
140 Schuberts Ahnungen p.

 

[IIc-41-1810-1811-0915]
218 Schlegel über dramatische Kunst 948

 

[IIc-41-1810-1811-0916]
224 Wagner neue Gespenster B. 1.

 

[IIc-41-1810-1811-0917]
496 Roußeau

 

[IIc-41-1810-1811-0918]
510 Göthens Farbenlehre B. 2 - *..*

 

[IIc-41-1810-1811-0919]
547 Deutschlands Nazionalkalend.

 

[IIc-41-1810-1811-0920]
558 Gothaischer Kalender

 

[IIc-41-1810-1811-0921]
564 Dobenecks Oscar

 

[IIc-41-1810-1811-0922]
576 Göttinger Taschenkalend.

 

[IIc-41-1810-1811-0923]
599 Reinhards christliche Moraltheologie

 

[IIc-41-1810-1811-0924]
*...* Policeifama aus code Napoleon 631 *us *...* Naturphilosophie *...**...*Werke *...* 1B.