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Faszikel IIc-46-1818-1820
Seiten: ohne Zählung | Einträge: 496
 

Transkription und digitale Edition von Jean Pauls Exzerptheften Vorgelegt von: Sabine Straub, Monika Vince und Michael Will, unter Mitarbeit von Christian Ammon, Kai Büch und Barbara Krieger. Universität Würzburg. Arbeitsstelle Jean-Paul-Edition (Leitung: Helmut Pfotenhauer) Förderung: Fritz Thyssen Stiftung (11/1998-12/2000) und Deutsche Forschungsgemeinschaft (01/2001-12/2005) Projektleitung: Michael Will Gesamtleitung: Helmut Pfotenhauer Transkriptionsgrundlage: Nachlass Jean Paul. Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Fasz. IIc, Band 46 Bearbeitungsschritte: 20/11/2002 CA Beginn der Transkription 12/12/2002 CA Ende der Transkription 14/05/2003 MV Autopsie Berlin

14 Mai 1817 Jean Paul 1817

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[IIc-46-1817-1818-0001]
306 Weinholds Versuche üb. das Leben.

 

[IIc-46-1817-1818-0002]
328 Magnetism. von Wolfart B.1. St. 1 - St. 2. 472

 

[IIc-46-1817-1818-0003]
334 Weidmannsfeierabende von Wildungen. B. 2.

 

[IIc-46-1817-1818-0004]
355 Jüdische Romantik von v. Vohs

 

[IIc-46-1817-1818-0005]
359 Kretenismus von Iphofen.

 

[IIc-46-1817-1818-0006]
369 Sammlung von Briefen üb. die Gasner- und Schröpferschen-Geisterbeschwörungen

 

[IIc-46-1817-1818-0007]
373 Schwedenborgs Schriften B. 1.

 

[IIc-46-1817-1818-0008]
387 Morgenblatt. 1818.

 

[IIc-46-1817-1818-0009]
393 Eichenlaub auf Luth. Grab von Jacobi

 

[IIc-46-1817-1818-0010]
400 Xenophons Gastmal

 

[IIc-46-1817-1818-0011]
416 Gieselers Versuch üb. die Evangelien

 

[IIc-46-1817-1818-0012]
428 Schweigg. Journ. B. 21. H. 2

 

[IIc-46-1817-1818-0013]
434 Adelungs Deutsche Sprachlehre

 

[IIc-46-1817-1818-0014]
460 Vogel üb. Wunder des Magnetism.

 

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[IIc-46-1817-1818-0015]
1 Der Apostel Jakob, Sohn des Alfäus, anverwandt von Christus war dieseman Gesicht und Bau so ähnlich, daß nachder Sage Judas den Häschern ihn d. einen Kußvon Christo unterscheidenmüsste. Da Vinci malte ihn in seinem Abendmalmit so viel Fleiß, um ihm den Anschein von Ideal des Heilandsbeizulegen, daß ihm nachh. fürdiesen nichts übrig blieb. Heidelberger Jahrb. Dez. 1817

 

[IIc-46-1817-1818-0016]
2 Dante soll die Idee zuseiner göttlichen Komödie ausder Vision des neunjährigen Knaben Albericogeschöpft haben |

 

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3. Götze: Die Ostiaken erziehenFüchse des Balgs wegen,Weiber müssen siesäugen - da ab. ein mageres einenbessern Pelz setzt, so zerbrechen sie ihm ein Bein,damit er vor Schmerzen weniger frißt. Jester üb. die kleine Jagd. B. 6.

 

[IIc-46-1817-1818-0018]
4 Bei der Fuchsjagd muß manweiße Beinkleid., blanke Knöpfe p. vermeiden.Einige Jäg. kleiden sich dah.bei Laube grün, im Wint. grau

 

[IIc-46-1817-1818-0019]
5. Jäger: der Luchs habe das kürzesteGedächtnis - Durchschau undurchsichtigeKörper. Die Alten: sein Urinverwandelt sich in einen EdelsteinLyneurius. |

 

[IIc-46-1817-1818-0020]
6 In der Schweiz werdenvon den ausgespanntenFängen desBartadlers Leuchter gemacht und oben mitSilb. beschlagen. B. 7

 

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7 Fliegt der Adler recht hoch in der Sonne,wird sein Schnabel elektrisch und erscheint alsheller Stral |S. 38

 

[IIc-46-1817-1818-0022]
8 Büffon: im hoh. Alter erreichendie Adler wied. ihre erste weisseNestfarbe |

 

[IIc-46-1817-1818-0023]
9 Die Adler wurden sonst wiedie Falk., d. Wiegen für Schlaflosigk., Hunger undFinsternis, zur Jagd abgericht., jetzo ab. wegenihrer Schwere für die Hand, und ihrerWildheit nicht mehr |

 

[IIc-46-1817-1818-0024]
10 Götze: ein alt. Hecht von 30Pfund wurde, mit 2 Hörnern auf dem Kopf,gefangen - waren 2*Vogelfüße, deren t in das Wass. gezogner Raubvogel abgefault war |

 

[IIc-46-1817-1818-0025]
11 Wenn man den Milan (Weihe), auchder Schwimmer genannt wegen seinerUnbeweglichkeit, 300 Schritte hinauf schießt, hörtman an seinen Flügeln denSchrot rasseln; er schlägt ein Rad undschwimmt weiter |

 

[IIc-46-1817-1818-0026]
12 Eine Taube mit einer Bleikugel aneinem leimbestrichnen Bindfaden läßtman fliegen; stößt der Habicht auf sie,so schnellt die Kugel auf u. er verwickelt sich.|

 

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13 Der Wanderfalke verliert d. Zähmungseine ganze vorige Art, nur ab.nicht, die, sich in die Höhe zu schwingen; dah. ihn der Falkenier nicht im Zimmer losläßt, weil er sich den Kopf einstieße |

 

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[IIc-46-1817-1818-0028]
14 Der Uhu oder Schubut - der Juno geheiligt -der Adler der Nacht nach Büffon scheint so groß wie ein Adler;seine Federn abgerupft, die einenTragkorb füllen, ist er nicht viel größer alsein junges Huhn. | B. 8

 

[IIc-46-1817-1818-0029]
15 Haller in den Göttinger gelehrten Anzeigen 1769. IIII: er sah wie ein Uhu einen Adler bezwungen. Wenn Weihen und Krähen ihn verfolgen, weicht er und steigt in die Höhe, wird gerupft und gestoßen, endlich fährt er drunter und zerfleischt eine; dann Ruhe | S. 24

 

[IIc-46-1817-1818-0030]
16 Göze: derBegattungstrieb ist beiallen Thieren, die den Tag überschlafen, heftiger; so beidem Uhu; dah. das Lärmen deswüthenden Heers oder wilden Jägers - Erkann alle Stimm. nachahmen; bei denWeibchen zur Begattung ist seine Stimmewi einem Husten gleich |

 

[IIc-46-1817-1818-0031]
17 Wenn man gegendie Glieder des Bildskeiner Person im Spiegel magnetisiert,ists so viel s als gegen sie selbst. L'ami de la nature von Pousselier de la Tour Manuskriptvon Küffner. So auch bei ihm.

 

[IIc-46-1817-1818-0032]
18 So Küffner: sah die Pers. selbst auf ihr Spiegelbild, so mußte sie die Augen schließen und konnte sie nur d. sein Kalmieren öffnen. |

 

[IIc-46-1817-1818-0033]
19 Wenn der Schwächere den Stärkern magnetis., schläftjener selbst ein |

 

[IIc-46-1817-1818-0034]
20 Fleury, histoire ecclesiastique T. 1. L. 5:wenn Apollonius von Tyana Teufelaustrieb, so geschah es in Einverständnismit diesen, die darum ausdem Menschen wichen, um die christlichenTeufelaustreibungen verdächtig zumachen

 

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[IIc-46-1817-1818-0035]
21 Armand: ein Goldstück bleibt aneiner der flachen Stirn bei großen Kopfschmerzen kleben, sonst nicht |

 

[IIc-46-1817-1818-0036]
22 Die Somnambüle spürt nicht,wenn sie gestochen, gezwickt; aber wol, wennihr Magnetisorgestochen pp. wird |

 

[IIc-46-1817-1818-0037]
23 Laurentius de steumiis{(?)}, selbst Leibmedikus am französ. Hofe:jährlich 4mal an Hoffesten heilt der Königdie Kropfigen - er nimmt vorher dasAbendmal - in 2 Reihen gestellt, hint. ihn die Aerztezum Präsentieren - (vorh. untersucht, nicht sie kein Messer p. bei sich) - der König berührteinen Augenbl. die Stirne: le roy tetouche, dieu te querisse -bekommen dann ein Stück zumAndenken - manche kommen 10 mal wied., des Geldeswegen |

 

[IIc-46-1817-1818-0038]
24 Clos: eine Dame inSorèze entlud LeidnerFlaschen ohne Gefühl, sie selbst aberisoliert und geladen theilte schmerzh.Funken aus, ab. ohne Selbgefühl. Gilb. Ann. Th. 14 S. *23 |

 

[IIc-46-1817-1818-0039]
25 Im Magazin seltner Büch. zu Paris gibt eseine Bibel von der Größe eines Zolls - den Koran einige Linien dick in einer kleinen Dose - 20 gute lateinische Autoren in einem Oktavbändchen. Korresp. 1817 N. 141

 

[IIc-46-1817-1818-0040]
26 Augusti's Apologien p. theol. Inhalts Abh.2: Sinai, Tabor und Sara,für Muhammed oder die 3Verklärungsberge. Alle drei waren eineZeit lang auf einem Berg zurAusbreitung der Religion - Muhammed verbargsich in einer Höle desBerges Sara monatelangund sann nach, und als er endlich einmalauf den Gipfel stieg, hörte er dieberufende Stimme Gabriels.

 

[IIc-46-1817-1818-0041]
27 Als Richelieu und sein König Louis XIII todtkrank lagen, machte jeder Planeauf den Tod des a.; Lud. wollte einmal selbstregieren, Richelieu Regent des Reichs werdenund starb * einige Monate vor jenem. Memoires zu Schillers 30jährigem Krieg

 

[IIc-46-1817-1818-0042]
28 Büffon und andere:die Augen des Uhu liegen ineiner Knorpelhaut wie in einer Kapsel verwahrt. Beseke ab. in seinerNaturgeschichte der kurländischen Vögel: alle Vögelhaben Kapseln, worin dieAugenfeuchtigkeiten mitihren Häuten verwahrt sind;daher falsch, daß nur beialten Vögeln die tunica sceleroticaknochenartig. vid 14 Jester Kleine Jagd B. 8

 

[IIc-46-1817-1818-0043]
29 Die Schleiereule sitzt auf demGlockenstuhle unt. dem Geläute ruhig |

 

[IIc-46-1817-1818-0044]
30 Jung aufgezogen brüt. sie Hühnereier aus,aber dann muß man die Küchlein wegnehmen, damit siesie nicht frißt |

 

[IIc-46-1817-1818-0045]
31 Das Käuzchen (der Todtenvogel, derkleine Kauz, Chevette) fliegt nach Krankenstuben,besond. bei Faulfieb., Friesel p., d.die Ausdünstung gelockt |

 

[IIc-46-1817-1818-0046]
32 In der Nahe eines Gewitt. gehtder Rabe ohne einen Laut vom Feldin den Wald zurück;bei Sturm soll einleuchtender Streifen anihrer Schnabelspitze gewes.sein, der nach Büffon von der elekt. Materie|

 

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33 Bechstein u. andere: dieRabenkrähe beißt dem Krebs die Scheeren ab gegenVerletzungen |

 

[IIc-46-1817-1818-0048]
34 Götze: wie diekarolinische kleinePurpurschwalbe die in den Höfenan aufgestecktenKürbissen nistet, d. ihr Geschrei denHabicht verkündigt, so die Dohle die Hühnerweihe, diedah. nicht rauben kann. Jester: die Dohle zieht großeStädte den kleinen, diese den Dörfern vor |

 

[IIc-46-1817-1818-0049]
35 In Erfurt fand man auf demDohm in den Löchern alte römischeDenkmünzen, die die danistenden Dohlen auf den Äckern geholthatten |

 

[IIc-46-1817-1818-0050]
36 Büffon: eine Elster machte dasGeschrei eines Kalbs, junger Ziege,Schafs, selbst einer Schäferflöte nach;eine a. die Trompete. Bechstein: unt. allen Vögeln wird sie amzahmsten, da sie sich sogar gern angreifen läßt |

 

[IIc-46-1817-1818-0051]
37 Die Jäger nennen den Holzheherauch Planteur (Pflanzer) weil er von den im Schlundaufbehaltenen Eicheln zuweil eine imFliegen - besonders imGeschossenwerden - fallen läßt, od. auchin der Erde versteckt und vergißt, diedann aufgeht |

 

[IIc-46-1817-1818-0052]
38 Der Holzheher schreiet - zum Vortheil desJägers - wo er einen Fuchs, Reh p. sieht; so auch wo erein angeschossnes Thierfindet |

 

[IIc-46-1817-1818-0053]
39 Büffon: er kann das Wort Richard amleichtesten und besten aussprechen |

 

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[IIc-46-1817-1818-0054]
40 Bei den alten Perserndurften die Kindbetten wegenihrer Unreinheit fließendes Wass.,Sonne Mond Sterne nicht einmalansehen.

 

[IIc-46-1817-1818-0055]
41 Bechstein und Levaillant:der Kuckuck trägt im und schiebt im Schnabel seine Eier in die Nester kleiner Vögel. Weidmanns Feierabende von Wildungen. 1815

 

[IIc-46-1817-1818-0056]
42 Die Weindrossel singt unaufhörlich, aberw da sie so scheu ist, kann man nur während dem Singen heranschleichen zum Schieß., unter dem Pausieren muß man still stehen. |

 

[IIc-46-1817-1818-0057]
43 Da im Churhessischen unt. denFranzosen mehrere 1000 alteEichen umgehauen: fand man viele 100winterschlafende Fledermäuse,die getödtet - Daraufvermehrten sich ungeheuer dieProzessionraupen und ganze Eichenwäld.wurden kahl, weil jene sie fressen.

 

[IIc-46-1817-1818-0058]
44 Der Bullenbeißer Berecillo hatte 2 Realenmonatlichen Sold vom spanischen Königgegen die Südamerikan. damals |

 

[IIc-46-1817-1818-0059]
45 Der Hirsch steht fast wie gezaubert fest,wenn er den Tieger sieht, der dann allmählichherankommt und ihn frißt, indeß er so leicht hätteentlaufennnen. |

 

[IIc-46-1817-1818-0060]
46 Thur oder Thor der erste der Götter anMacht - von Ur das Erste, also Th' Ur, der erste, the der- Sagittarius leitet davon Thuringenoder Thoringen ab. Da Feuer das ersteder Elemente, so war er der Feuergott und hatte inThüringen wegen der vielen Vulkane andessen Westseite, im Fuldaschenseinen Sitz. MJ. 1816 Mai

 

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[IIc-46-1817-1818-0061]
47 Im jetzigenAthen wurden mehrere d. eine Explos.von Minervas Eingangherabgeworfne Statuen zu weissem Gipszerstoßen u. für d die neuen Festgewerke und schlechten Häuser zum Anstreichen gebraucht MJ. Juli 1816

 

[IIc-46-1817-1818-0062]
48 Vitruv: die Griech. fingen an,nach dem Sieg über die Pers.,Gefangne oder Einwohn. ungetreuer Städte alsSäulenstützen darzustellen; die Stadt Carya hattedie griechische Sacheverrathen und von derenWeibern ist der Name Karyatiden |

 

[IIc-46-1817-1818-0063]
49 Dr. Heim in Berlin erzählt von der nur EineStunde "gedauerten" Tobsucht des StaatsRath Lemecke, der seine Frau ermordenwollte. Archiv für mediz. Erfahrung pp. 1817 Januar

 

[IIc-46-1817-1818-0064]
50 In Neu=Süd=Wallis muß der Verwandte eines Gestorbnengleichs. zur Strafe sich blos miteinem Holz Schilde den Wurfspieß seinerVerwandten und Freunde bloß stellen; ist erverwundet - oft auch getödtet - sodie Schuld abgebüßt. Geographische Ephem. 1. B. St. 2. 1817

 

[IIc-46-1817-1818-0065]
51 Da sind in der StadtSidney Obstgärten, woPferde und Schweineweiden und sich mitPfirsichen füttern; besonders Schweinedamit gemästet |

 

[IIc-46-1817-1818-0066]
52 Bei jenen Süd Wallisernhält im Duell der eine seinen Kopf einer kurzen Keulehin, deren Schlag einen Ochsentödten könnte; schlägt der Gegner jenem nicht damitden Schädel ein, so muß dieserseinen Kopf so hinhalten |

 

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[IIc-46-1817-1818-0067]
53 Canali (Prof. zu Perugia): unter 100Personen sind kaum 15, die den Pendelschwingen lassen können,und keine einzige Frau, wie auch Fortis beobachtete. Ritter: dieBewegungen seines Balanciernahm in weiblichen Händen eineentgegengesetzte Richtung an. Gilberts Annalen 1817 St. 4.

 

[IIc-46-1817-1818-0068]
54 Alberti üb. die Kaffern: ihr Oberhaupt wird d.Aussprechung seines Namens gegrüßt.

 

[IIc-46-1817-1818-0069]
55 Leibnitz hielt nach der Geometriedas römische Recht für das Tiefsteund Scharfsinnigste. Thibaut Versuch über einzelne Theile der Theorie des Rechts.

 

[IIc-46-1817-1818-0070]
56 Im florentin. Manuskript derPandekten sind keine Interpunkzion, Paragr., Absätze;sondern Wort und Buchstabe sind aneinander ohne Trennunggeschrieben. |

 

[IIc-46-1817-1818-0071]
57 Das römische Recht hat d. diezahllos. Handschriften zahllose Varianten; inder Gebauerschen Ausgabe nimmt ihr Abdruck 1/4 desTextes ein. Wenn ein Gelehrterein Paar Wochen lang gutHandschriften vergleicht, ganz neueVarianten u. auf das Glück uns.Gelehrten in Rom und Paris hängt kommt die Gestalt uns. Gesetzbuches an. Civilist. Abhandlungenvon Thibaut

 

[IIc-46-1817-1818-0072]
58 Bei den Russen Todesstrafe 1Knutenhieb - der sogleich tödtet - und101 Hiebe. Bei Schwarz.

 

[IIc-46-1817-1818-0073]
59 Bei den Insektenkein Gefäßsyst. und alsokein Blutumlauf; das Blut od. eigentlich derNahrungsaft ist in einer besond.Hölung und bespühlt alle Organeunmittelb., indeß die Luft d. unzähl.Tracheen zu den einzelnenOrganen gebracht. Bei Mammalien gerade das Umgekehrte. Renggers physiologische Untersuchungen der thierischen Haushaltung der Insekten.

 

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[IIc-46-1817-1818-0074]
60 Das Vomierenund somit das Überziehender Gegenstände mit Schleimund Speichel ist eine Waffeder Raupen |

 

[IIc-46-1817-1818-0075]
61 Insekten haben keine Leber,Milz, Nieren, Pankreas, Thymus, Thyreoidea |

 

[IIc-46-1817-1818-0076]
62 Sie haben kein eigentlichesSkelett; eher die Tracheen kann man daf. rechnen.|

 

[IIc-46-1817-1818-0077]
63 Fische werden d. Bewegungnicht erwärmt, weil der Mangel an Oxydazion (da nur wenig Luft imWasser ist) nicht d. jene ersetztwird.

 

[IIc-46-1817-1818-0078]
64 Dr. Nick in Stuttgart: Krämerin fühlte im Sommnamb. nieSchmerzen und Zwicken; wenn er ab. sichselbst zwickte, so spürte sie es und ermußte ihren schmerzendenTheil bestreichen. Archiv für den thierischen Magnet. von Eschenmaier 1. B. St. 2.

 

[IIc-46-1817-1818-0079]
65 Zu ihm Dr. Klein: um aus Somnab. et. heraus zubringen, muß man Du sagenund auch: Du mußt |

 

[IIc-46-1817-1818-0080]
66 Ebenda: sie war magnet. polarisiert; d.Drücken ihrer linken Seitebrachte er sie zumEinschlafen, der rechtenzum Erwachen; so so mit leisem Treten des Fußes. So mit dem Stecken der Hand in die Tasche. Mit seinem Namen rief er sie zum Schlaf; zum Erwecken die Worte: das freuet mich. Ja sein Berühren seiner rechten Seite brachte ihren Schlaf herv., linken wach

 

[IIc-46-1817-1818-0081]
67 Sie antwort. ihrer Schwester nur, wenn erdiese od. deren Kleid berührte |

 

[IIc-46-1817-1818-0082]
68 Sie verstand ihn nur, wenn er mit ihrsprach; nicht wenn er mit andern;daher sie Verdruß darüber. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0083]
69 Sie bezeichnete ihm die Häuserund Leute, die sich seiner ingewissen Stunden inGesprächen erinnerten |

 

[IIc-46-1817-1818-0084]
70 Auf 8 Tage bestimmte sie das Wetter |

 

[IIc-46-1817-1818-0085]
71 Während er mit ihrem Körp. Versuche desAufziehens p. machte, war sie mitdem Geiste anderswo, in a. Gegenden,bei Freunden p. | Dah. fragte sie nichtsnach den Versuchen, wenn er siemit den Daumenspitzen an denihrigen vom Boden aufzog od.niederlegte. Er aber hatte das Gefühlals hab' er 150 Pfund gehoben |

 

[IIc-46-1817-1818-0086]
72 Blies er im 3ten Zimmer aufseiner rechten Hand, so sie erwachte sie; linke, eingeschlafen

 

[IIc-46-1817-1818-0087]
73 Verfiel im fernsten Zimmer in Krämpfe wenner sich mit einer Nadel stach

 

[IIc-46-1817-1818-0088]
74 Sie antworteteniemandem, den er nicht vorhergestrichen; ab. Wangenheim, der ihn im 3ten Zimmergeküßt, erhielt jede Frage beantwortet. |

 

[IIc-46-1817-1818-0089]
75 Bei ihrer Heilung batsie, daß er sie nichtbesuche um den Rest vom Rapport zuverlieren; versteckte alle Gläser, woraus ergetrunken, um nicht beiihrem Anblick in Zittern zu fallen

 

[IIc-46-1817-1818-0090]
76 Toaldo: seit 50 J. nahm die Wärmebeständig ab. Neebs Schriften B. 1.

 

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[IIc-46-1817-1818-0091]
77 Cuvier: die Erde hatte 3große Wasserrevoluzionen, die somanches Thier wegtilgte

 

[IIc-46-1817-1818-0092]
78 Das krieger. Hirtenvolk an derKüste von Zanguebar, die Mossekejoren, setzen ihr. Kind.Mützen von Thon Tag und Nacht auf,bis die sie schwerer mach. bis zu 10 Pfund, sie abzuhärten Schwarz Erziehlehre B. 4 Abth. 1.

 

[IIc-46-1817-1818-0093]
79 Bei den Hindostanern müssendie Schüler in den Religionschulen inden ersten 5 J. schweigen, sogarbei dem Gottesdienste nur Gebehrdensprache - d.Studierzeit oft 20 Jahre. |

 

[IIc-46-1817-1818-0094]
80 In der chines. Elementarschule 4 Büch. 1das Pekia - singen, einNamenbüchlein, woraus sie dieNamen aller Personen aus 100 Familienlernen müssen. |

 

[IIc-46-1817-1818-0095]
81 Denon: ein ägypt. Tempel lehrt überall;der Pfosten der Thür, diegeheimsten Winkel geben noch eine Lehre|

 

[IIc-46-1817-1818-0096]
82 Bei den alten Persern anjedem Tag in seinem Park Gärtner sein, eh er as.|

 

[IIc-46-1817-1818-0097]
83 Ihr König schickte alljährlich demkinderreichsten Vater ein Geschenk. |

 

[IIc-46-1817-1818-0098]
84 Kanne: die Völker wurden wie ihreKönige, von denGött. derselben benannt - so hießen wirTeutonen vom Gott Teut oder Merkur,Germanen vom Gott Ariman, Armin, Herman, daher auchdie Hermonduren; Thüringer, Thoringerkamen von dem der Götter Tyroder Thor. Unterhaltungsbl. N. 67. 1817

 

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[IIc-46-1817-1818-0099]
85 Ebenda: die Götter hießen dieFreien, wenn sie von den Fesseln desGottes der Unterwelt auf die Oberweltzurückkamen. Die Griechenihre Freien Zeus, Apollo, Bacchus; Röm.ein Liber pater; Proserpina Libera; so auchdie alten Deutschen dieFreya oder Frigga. So langdie Götter im finsteren Höllenreich,hießen sie die Schwarzenoder Finstern; bei denGriechen einen schwarzen Demeter. |

 

[IIc-46-1817-1818-0100]
86 Ebenda Dienorddeutschen Völker setztenihre Könige jährlich unter den Namenfricco d. i. frigge und freie, unter dieGötter |

 

[IIc-46-1817-1818-0101]
81 Die niedrigsten Mollusken, dieBrachiopoden, haben auf jed. Seite ein Herz,welches Blut nimmt und treibt -auch einige kopflose Mollusken. Allg. Enzykl. Probeheft.

 

[IIc-46-1817-1818-0102]
82 Bei den Zeph höchsten Moll., den Zephalopoden, sind drei Herzen, ab. jed. hat nur Eine Höle | Der Regenwurm hat 9 von vorn nach hinten auf einander folgende Herzpaare |

 

[IIc-46-1817-1818-0103]
83 Das Herz nimmt mit dem Werthe der Thierezu; also ists bei Moll., Fischen, Amphibienkleiner |

 

[IIc-46-1817-1818-0104]
84 D. Schlagen des Herz. ist bei nied. weniger; Aal 24 mal inMinute, Schildkröte 10 mal; Frösche undMenschen 77; Eichhörnchen üb. 500.Fontana |

 

[IIc-46-1817-1818-0105]
85 Die Zabier haben größten Haßgegen blaue Farbe - werden lieberKatholiken - weil die Türkendiese lieben. So hass. dieNassairier dieschwarze, weilsie den abbasidischenChalifen eigen war. | Gesenius

 

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[IIc-46-1817-1818-0106]
86 In Gegenden, wo Reisbau, doch keineCretinnen. in Jamaika keine Phy Phthisis - in Payta und Piura, Städte im nördlichen Peru, hörte die Syphilis von selbst auf u. ist da ein Hospital, wo man hinreiset, um ohne Arzenei zu genesen. | Schnurrer

 

[IIc-46-1817-1818-0107]
87 Den Cagots in Frankr. nur das Zimmerhandwerk erlaubt - 7 galten sonst für 1Zeugen | Hassel

 

[IIc-46-1817-1818-0108]
88 Die Ptolemäer ließen d.alle Schiffer um jeden Preis Büch.einkaufen - dad. viele unächte; dah. eigne Gelehrte,Chorizonten, zum Ausscheiden der ächtenaufgestellt wurden. Um es den attalischenKönigen in Pergamus zuvor zu thun, verbotensie die Ausfuhr des Papyrus; wofürman dort die Bereitung der Eselshäutezu Pergament erfand |Sprengel

 

[IIc-46-1817-1818-0109]
89 Göthe Morphologie: kein Leben wirkt auf einer Oberfläche, alles muß eingehüllt sein in Rinde, Haut p.

 

[IIc-46-1817-1818-0110]
90 Ebenda: Exemplare, die derAut. dem Leser schenkt, werdenvon diesem schärfer beurtheilt.

 

[IIc-46-1817-1818-0111]
91 In der Tafelbay wird der FischSnuik (von den Holländerngenannt) mit keinem a. Köder als einBischen Purpur gefangen R. A. 1817. N. 234.

 

[IIc-46-1817-1818-0112]
92 Autenrieth in Tübingen: ausgemahlnem Buchen- Birken- Lindenholz, indünne Scheiben verschnitten, gestämpft,gesotten ein Brod zuBacken; auf 12 Loth wird blos 3 Loth Sauerteig und 2 L. Getreidemehl beigefügt.Polizeifama N. 68. 1817

 

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[IIc-46-1817-1818-0113]
93 Der Uterus zieht sich (nach Haller) in einen 544 mal größernRaum aus, um dem Kind den ruhigsten Platz zumachen; verschließt alle Öffnungenund erschafft Hülle, um es gegen Außenzu sichern. Ab. bei der Geburtoff erweit. er seine Öffnung möglichst, zerreißt die Hülle und stößt heftig seinen Gast hinaus. Diese drückende herauspressende Bewegung nennt man Wehen; jeder a. Schmerz in and. Theil heißt nur wilde Wehen. Dr. Wigand. Journal der praktischenHeilkunde von Hufeland p. 1817 St. 3. März.

 

[IIc-46-1817-1818-0114]
94 Wigand: bei denWöchnerinnen muß die Brust dieUnterdrückung des Schweißes büssen, jene nochunerklärte consens der Brüste mit dem Gehirn istdie Dicaria des Gehirnsund der Lunge. Dah. Hirnentzünd., Wahnsinnvon solchem unterdrücktemSchweiß. So folgt auf eineplötzliche Unterdrückung starkerMilchabsonderung od so wie auf zu lang. Säugen Wahnsinn; auf zu langes od. gar kein Säugen Kopfschmerzen, Ausfallen der Haare. Das Wochenbett desto besser, je mehr Schweiß während der Geburt. |

 

[IIc-46-1817-1818-0115]
95 Schwarzer Rettig nach Plinius u. Neuern gegenAsthma und phthisis pituitosa. Dr. Pitschaft. | St. 4. Apr.

 

[IIc-46-1817-1818-0116]
96. In England wird derKrätzige von 6 zu 6 Stundenmit neg. sulphur. compos. nakt zwischenwollnen Decken eingerieb.; unddiese Schwefeleinreibung ist beiden ganzen englischen Armen heilsam. | S. 76

 

[IIc-46-1817-1818-0117]
97 Dr. Dittmer: abgeschnittene Nasen, Fingerglied.heilten besser {gewisser} wied. an, wenndie Theile nicht sogleich nachdem Abhauen wied.angebracht wurden, weil vorh. das Blutzur Reinigung fließen mußte, aucheine weiße Klebrigkeitausschwitzte, die dasZusammenheilen begünstigte | Mai

 

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[IIc-46-1817-1818-0118]
98 Eb. da bei denIndiern Nasen Abschneiden gewöhnlicheStrafe: so Heilung, 1) d. Herabziehender Stirnhäute auf die Lücken der Nase,2) daß man auf der Stelleein Stück u von der Haut und von Zellgewebe von Hinterbacken genommen, einpfropft. |

 

[IIc-46-1817-1818-0119]
99 Ebenda einemBramin wurde das abgeschnittene Ohrdurch ein v einem Parias abgekauftes er- und angesetzt |

 

[IIc-46-1817-1818-0120]
100 Alberti: Die Spracheder Kaffern hat kein R. -keinen Begriff von Gott odereinem unsichtbaren Wesen - keinePriester und religiöseHandlungen, obwol Glaube an Zauber Geographische Ephem. 1817. B.1. St. 4.

 

[IIc-46-1817-1818-0121]
101 In der großen Höle in Warren County inKentucky ist eine Area(sogenante Hauptstadt), die acht AckerLands enthält, das Gewölbe 100 F. hoch, ohneeinen Pfeiler - fünf aus ihr führendeAusgänge, 60 bis 100 F. Weite, 40 bis 80 F. Höhe - Dann einezweite Area von 200 F. hoch - dann eine dritte 100 F.breit, 50 hoch - endlich eine 4te so ähnlich der 2ten - endlich eine 5te | -

 

[IIc-46-1817-1818-0122]
102 Jessop: statt indas Bohrloch eine eiserne Triebelzu treiben, sprengt er den Fels. d.aufgeschütteten Sand, Pulver in einemStrohhalm zu Zimt Gilbert Annal. 1817 St. 5

 

[IIc-46-1817-1818-0123]
103 In den Bergwerken des Harzwerden jährlich 2500 Zent. Pulverzum Sprengen gebraucht

 

[IIc-46-1817-1818-0124]
104 Davy:Explosionen brennbarer Gasarten

 

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[IIc-46-1817-1818-0125]
gehen nicht d. langeund enge Metallröhre; so auch nicht d.feinmaschiges Drathgewebe, womit er seine Sicherunglampen in den schlagenden Wettern der Steinkohlengrube umgeben sind - Maschen 1/20 Zoll ins Gevierte - dies. Wett. brennen dann darin mit der Luft | St. 6.

 

[IIc-46-1817-1818-0126]
105 Davy: dasLicht gewisser Brennmaterialien verstärktman, wenn man in dieFlamme unverbrenliche Substanzen bringt,z.B. in das Licht vonbrennendem Schwefel, Wasserstoff,Kohlenstoffoxyd pp. etwa Zinkoxyd, oder feinen Amianth od. Drathgewebe |

 

[IIc-46-1817-1818-0127]
106 Ebenda: die Flamme brenntglänzend und undurchsichtig,wenn in ihr eine feste Materieabgeschieden {erzeugt} wird - schwachund durchsichtig, wennkeine; wie bei Schwefel,daher es keine fixe Basis dess.geben kann | Die Kohle gibt die Dichteste u. Hellste |

 

[IIc-46-1817-1818-0128]
107 Ebenda: die Hitze der Flammenläßt sich vermindern,wenn man das Licht derletzten verstärkt undumgekehrt. So gibt Sauerstoffgas mitWasserstoffgas - im Verhältnis vermischt, worinbeide Wasser bild. - diestärkste Hitze, aberdas Licht ist kaumsichtbar am Tage |

 

[IIc-46-1817-1818-0129]
107 In Deutschl. jetzo 38 souveraineStaaten. Hanseatische Zeitung

 

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[IIc-46-1817-1818-0130]
108 Fried. der Weise, dies. Beschütz. der Reform. hielt früher einen vom gelobten Land mitgebrachten Finger der H. Anna für höher als alle Schätze, ließ ihr Fest im ganzen Land feiern und gab dem Ort der neuen Silbergruben Annaberg. A. L. Z. N. 191 1817

 

[IIc-46-1817-1818-0131]
109 Leipziger so haßend gegenWittenberger, daß als Luther mit Dr. Karlstadt da einzog zurDisputazion mit Eck, ein Leipziger Magist. vorZorneswuth auf der Stelle starb, da erssah ||

 

[IIc-46-1817-1818-0132]
110 Kant: die von unsabgekehrte Seite des Monds ist wahrscheinlichbewohnt. B. 3.

 

[IIc-46-1817-1818-0133]
111 Werner: jetzo speien 193 Vulkan. Isis 84. 1817 S. 666

 

[IIc-46-1817-1818-0134]
112 Beudant in der französischenAkad.: die Mollusken der süßen Wass. gewöhnte er d.allmäh. Salzen in immer salzigernMeerwassern zu leben, bis (excl.)sich Salzkrystalle d. Ausdünstung an derOberfläche zeigten - so umgekehrtMeermollusken langs. insüßen. | 89.

 

[IIc-46-1817-1818-0135]
113 Knight: Bäumen, ihrer Blätter beraubt, reifendie Früchte nie - immergrüne tragen auchim Wint. Früchte, z. B. die Stechpalme in Engl. -Werth und Menge der Frücht. hängt vonden Blätt. ab

 

[IIc-46-1817-1818-0136]
114 Theyenot: in Suratetrocknet vor Hitze die Dinte in der Feder, eh manzum Schreiben kommt. Geschichte der merkwürdigsten Naturbegebenheiten von Cantor B. 1

 

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[IIc-46-1817-1818-0137]
115 In Sizil. in jedem Säk. 8 allg. Erdbebenund 9 Aetna Ausbrüche |

 

[IIc-46-1817-1818-0138]
116 Wyder üb. dieschweizerischenSchlangen: die (unt. allen europäischen allein giph giftige Schlange) Viper fäßt man an der Spitze des Schwanzes ohne Gefahr, weil sie sich nicht in die Höhe heben kann. Isis 1817. H. 8

 

[IIc-46-1817-1818-0139]
117 Der Seelangwurm v (Gordius marinus, von Montagü) hat viel vom Blutigel - Davies brachte ihn in einer großen Austerschale; schwer, im Leben seine Länge zu bestimmen, weil er sich beständig schnell auf- und zuzieht wegen seines reichlichen Schleims; von 3 Zoll an bis weit üb. 20 Fuß; nach Schiffern zu 15 Faden. ||

 

[IIc-46-1817-1818-0140]
118 Der englische Oberst Martin that eine zueiner Feile gemachte Stricknadel in eine canula u.brachte sie in die Blase u. zersägte da den Stein. || S. 1113

 

[IIc-46-1817-1818-0141]
119 Celsus: ein Wundarzt muß nochein jung. Mann noch sein weg. feinen Gefühls, Elastiz., Geschmeidigkeit ||

 

[IIc-46-1817-1818-0142]
120 Das Insekt ist nach Oken u. a. blos eine selbständige Lunge - statt der Arterien überallLuftgefäße - die Flügel sindzu Blättern gewordneLuftröhren - Das Gehör ist imganzen Körper, u. so die Stimme nicht ausder Kehle, sond. d. die elastischenTheile | H. 9

 

[IIc-46-1817-1818-0143]
121 Oken: Die Schwimmblase nichtzum Schwimmen sondern zumAthmen ||

 

[IIc-46-1817-1818-0144]
122 Herold: dasHeuschreckenmännchen sucht sich

 

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[IIc-46-1817-1818-0145]
nach abgeschnittenem Kopf noch zubegatten, und weicht Hinderniss. aus;auch a. Insekten leben kopflos lang,sterben nur weil zugleichdie Freßwerkzeugemit weggeschnitten. ||

 

[IIc-46-1817-1818-0146]
123 Das Schnabelthier (ornithorynchus) hateinen holen Sporn, in welchem eine holeSpitze oder Zahn voll Gift sticht ||

 

[IIc-46-1817-1818-0147]
124 Sömmering: die todten thier.Massen bilden wie der Schnee sechsWinkel von 60° - die im lebendenMenschen ab in ihrer Kapsel abgestorbne Linse des Augapf. zerspringt in solche Stralen, auch die in Weingeist aufgehobne; auch das Blut in Weingeist - die Knochen, unter dem Brennglas zu Glas gemacht - Harn- und Gallenblasenstein nehmen, so oft sie auch geschmolzen, bei dem Erkalten wied. diese Stralen an - so in den Zähnen der Thiere. ein solcher straliger Bau, der Menschen, sogar in den Pflanzen. Schweigg. Journal für Chemie B. 20. H.1

 

[IIc-46-1817-1818-0148]
125 Der russische Etatrath und Arzt, H.Rittmeister zu Pawlowsk,: jed. getrunk. Blut hilftgegen Biß dertollen Hunde p. Bair. Zeitung N. 256. 1817

 

[IIc-46-1817-1818-0149]
126 Unt. den Römern war nachverlorner Freiheit ein Anphyktionenrath in Griechenland,ein Areopag zu Athen. Plut. Auch der Tag bei Marathon und Leuktra gefeiert Plutarch. D. Roth Bemerkungen überdie Schrift des Fronto.

 

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[IIc-46-1817-1818-0150]
127 Raymond: die Elephantiasis, wo derGeist so niedergesunken ist, zugl.Symptom u. Ursache, ist am meisten in despot.Ländern; und in Rom nur unter denKaisern bekannt. |

 

[IIc-46-1817-1818-0151]
128 In Griechenland war unt. den republikan. Kämpfen und inItalien, als Latium widerEtrurien kriegte, die Bevölk. größ. als infriedlichen Zeiten |

 

[IIc-46-1817-1818-0152]
129 Roth: die menschlicheNatur, wenn sie der Knechtsch. nichtzu widerstehen vermag, wird in ihremGanzen angegriffen und läßtsich nicht wie Thiereund Pflanzen zu einemkünstlichen Gedeihen nach bestimmtenRichtungen treiben. Was manGutes in den römischen Riesenstaat warf, erstarb;das Schlechtere blieb allein übrig

 

[IIc-46-1817-1818-0153]
130 Die Römerinnen sind Göttin oder Heilige,nur wenn sie sitzenoder knien; beim Gehen undgar beim Tanzen wird dieSchönheit durch ihre Fülleund Schwere vernichtet Brief aus Rom, von Fried. Brün

 

[IIc-46-1817-1818-0154]
131 Die Todtenkranzbinderinnenin Rom halten immer Blumenfür todte Kind. undJungfrauen bereit |

 

[IIc-46-1817-1818-0155]
132 Da ein Frauenkloster, delle vive morte(die lebend. Todt.) hatte das Gelübde:niemandem mehr anzugehören; starb einnächster Anverwandter, so wurde nur gesagt: es istuns ein Vater p. gestorben (kein Name) -Todtenamt gehalten, Seelenmessen |

 

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[IIc-46-1817-1818-0156]
133 Der ehemalige Direktor des droitsréunis zu Rennes, Judicelly; anfangs blind geworden - nochseine Geschäfte - dann taub, sprachab. d. die in die Handgedrückten ausgeschnittenenBuchstaben mit seiner Familie - modellierte in Wachs einengeschmackvollen Garten -endlich überall gelähmt und gefühllos;nur auf den Wangen nocheiniges Gefühl. Auf dieseläßt er sich von sr Familie schreib. u. unterhält sich noch. Korresp. 314. 1817. -

 

[IIc-46-1817-1818-0157]
134 D.Dzondi: bei denstarken Schmerzen vonmechan. Ursache wirken nichts diestärksten Gaben, z. B. 600 TropfenTinct. opii simpl. innerlich und 200 noch inKlystier. Viell. ist eben soumgekehrt gegennarkischen Gift,Kontagien und Miasmen derSchmerz ein Heilmittel. L. Z. N. 211 1817

 

[IIc-46-1817-1818-0158]
135 Solözismus Name vonder Stadt Soli in Cilicien, wo die Einwohnerzwar attischen Ursprungs, doch gegen dieattischen Verbindungen undSätze sündigten. Heinsius Deutsche Sprachlehre 1815

 

[IIc-46-1817-1818-0159]
136 Göthe: von Gebirggegenden bekommtman den schnellsten Begriff,wenn man in den Bächendie herabgeschobnenGesteinarten untersucht. Leb. B.5

 

[IIc-46-1817-1818-0160]
137 Die Einbildung stelltbedeutendeGegenstände stets höher als breit vor;so der Landschaftmaler sie steil, obwol man dieWirklichkeit verbreitet |

 

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[IIc-46-1817-1818-0161]
138 Der Heilige in Neap. Philippus Neri (zur Reformazion)den Wahlspruch: spernere mundum, spernere se ipsum,spernere te sperni. |

 

[IIc-46-1817-1818-0162]
139 In Neap. werden die Keulenund das Fett in denFleischbänken stark vergoldet - Würste vergoldet undmit rothen Bänd. geschnürt an besond.Fest., z. B. Weihnachten;die Truthähne haben eine rothe Fahneunt. dem Bürzel stecken |

 

[IIc-46-1817-1818-0163]
140 Der Bauer Feodor Wassiliew im SchuistischenKreise - seit 1782 alt 75 J. - zeugte mit 2Weibern 87 Kind.; die erste gebar 27mal; 4 mal Vierlinge, 7 m.Drillinge, 16 mal Zwill., nie 1 Kind. Diezweite in 8 Wochenbetten 18 Kinder. Von den 87lebten 1782 noch 83. Korresp. Dez. 1817

 

[IIc-46-1817-1818-0164]
141 Böttiger: wie b Moses bei dem Krieggebet gegen die Amalekiter sich die Hände stützen ließ, so wurden die Arme der ephesischen Diana (nach Statuen) zum Segnen gestützt d. fulcra Dianae Ephesiae simulacro opposita. So find. man an Wandgemälden in den Katakomben die vornehmen Christinnen, die ihre Arme lange zur Darstellung der Kreuzigung Christi stundenlang betend ausstreckten, von Dienern gehalten. Minerva. 1815. S. XII ||

 

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[IIc-46-1817-1818-0165]
142 Uriel Freudenberger, Pfarrer{Pfarrer} zu Liegnitzmachte 1760 den Schweizer Tell blos zu einerNachbildung {u. Fabel} derdänischen Sage von einemToko - seineSchrift von derLandversammlung zu Uri verbrannt | S. XXII

 

[IIc-46-1817-1818-0166]
143 Der Herzog von Würtenberg verbotwegen der Klage der Chraubündnerüber die Räuber, Schiller noch et. Poetisches drucken zu lassen.

 

[IIc-46-1817-1818-0167]
144 Bredow: der Herzog von Orleans(nachmal. Regent) lebte mit dem Abbé Du Bois so ärgerlich, daß alle ehrbaren Mütter ausder Nähe seines Pallast. wegzogen. |

 

[IIc-46-1817-1818-0168]
145 Deleuze: berührt man einenKranken mit dem festenWillen, ihn zu heilen, so wirktman gut. Journal der praktischen Heilkunde von Hufeland 1817 September

 

[IIc-46-1817-1818-0169]
146 Ebenda: einige: man könne d. Magnet. demWasser den Geschmack und Farbevon Wein geben für die Person auch auß.den Somnamb.; so eine Kartoffel zueinem Leckerbissen. Ein Glas Wass. zuBrechmittel, wenn man die Absicht hat.|

 

[IIc-46-1817-1818-0170]
147 Koref de regionibus Italicis, aere pernicioso contaminatis. P.1. 1817: Die tuszische Gegend ist hoch, trocken, nicht sumpfig, kein Endiometer zeigt Luftverderb. und doch entsteht febris continua remittens; anfangs Aufregung der Kräfte, bei Nordwind Gehirnentzündung; u. doch macht Aderlaß Typhus | vid 346/45

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0171]
148 Ebenda: in Rom muß eineGegend nach der a.verlass. werden; die Strada del Babuina,die Gegend des Vatikans, des Lateranswird schon vermieden unddie Hirten nehmenallmählich die Palläste ein. D.die Entvölkerung wegen der Franzos.nahms zu. So vermehrengeschlossne Kirchen dasÜbel; die Peters- und die Pauls Kirche machen Krankheit, wenn maneinige Stunden darin. |

 

[IIc-46-1817-1818-0172]
149 Eb. Franzos. verdarbenes mehr d. Niederreißen vonMauern und Häusern zuLuftzug. In Apolu und Kalabrien schützt ofteine Mauer, ein niedrigesGebäude eine ganze Strasse vor derLuftverderbnis oder aria cattiva |

 

[IIc-46-1817-1818-0173]
150 Der Geheimerath Gräfe in Berlin brachte, was Tagliacozzo vor 200 J. that, wied. ins Leben, nämlicheine Nase aus der Arm- od. auch der Stirnhaut wied.nachzubilden. Allgemeine Literatur Z. N. 255 1817

 

[IIc-46-1817-1818-0174]
151 Der sines. Käufer muß stets miteinem dicken Kopf gemalt werden. Unterhaltungblatt N. 104. 1817

 

[IIc-46-1817-1818-0175]
152 Die kleinste Stadt ist Hammerfestauf der finländischen Insel Qualöe, hat40 Einwohner. |

 

[IIc-46-1817-1818-0176]
153 Lange und dunkle Augenbraunein Zeichen angeerbter Schwindsucht Teatise on consumption diseases, by Th. Young. Bibl. der prakt. Heilkundevon Hufeland und Harles 1817. St. 10

 

[IIc-46-1817-1818-0177]
154 Dem Dr. Hartmann warin seiner encephalitischronica, als seien seine Gedankenlaut und seine Worte Gedanken u. fuhroft mit diesen fort, indem er jene schon gesagtzu haben glaubte. Journal der praktischen Heilkunde 10 St. 1817

 

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[IIc-46-1817-1818-0178]
155 Ebenda: Da Dalberg geschrieben, der Geistgebiete dem Körp. und könne d.Willen diesen heilen, solachte, sang, scherzte er, wo er geradedie entgegen gesetztenGefühle des Körp. hatte;und nach 3 Tagen Anstrengung half esihm, sogar einmal bei dem Typhus | S. 67

 

[IIc-46-1817-1818-0179]
156 Dr. Büttner: Mit Ausreutung derTestikeln kein Samen mehr; ab. mitAmputaz. des Fuß. bleibt doch dieGicht, weil sienur eine Metastase ist, die eben so gutim Magen, Kopf sein kann, da ihr Herd nichtwie bei der Funkzion einbegränzter, sond. ein allgemeiner ist undvom ganzen Organismus abhängt, dah.überall sein kann |

 

[IIc-46-1817-1818-0180]
157 Campbell: Auf denSandwich-Inseln gehen bei dem Todesfalleines Oberhaupts die Eingebornen nackt,Weiber stoßen sich dieVorderzähne aus u. eine allgemeineöffentliche Prostituzion derselben ist erlaubt. Geographische Ephemeriden B. II St. 2. 1817

 

[IIc-46-1817-1818-0181]
158 Ebenda: sogar, wenn der König einmal inein fremdes Haus getreten, so mußman stets vor demselben sichentblößen. So oft seine Speis., ja seinWasser vorbei getragen wird, rufendie Träger: nobo, d.h. setzt euch nieder, wobei auchentblößt. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0182]
159 Die Araber werdenufig 200J. alt.; keine Haare mehr - kein Fleisch - Haut anden Beinen ganz fest geworden - keineSinne mehr. Bekommen vonden Kind. immer den erstenTrank Milch und gut behandelt | S. 211

 

[IIc-46-1817-1818-0183]
160 Die Insel Tristan d' Acunha liegt St. Helena amnächsten. Der Gouverneur heißt sich Thomas Currir, weil er am längstenauf ihr war, 4 J. - ein Portugiese 1 J. - und Johnson, ein Deutscher; beideerkennen seine Herrsch. nicht an | S. 233 Weit. ist niemand da, alsSchweine

 

[IIc-46-1817-1818-0184]
161 Goede und Rezensent: nach überstandenemansteckendem Typhuskräftigere Entwicklung des Organism.und mehr geistige Ausbildung. J. A. L. Zeitung 1817. N. 178

 

[IIc-46-1817-1818-0185]
162 Eb. derTyphus entstehe im Kosmisch., d. Zusammenlebenverschied. Völk. in einem Land, dessenKlima, Lebenweise ihnen fremd ist. |

 

[IIc-46-1817-1818-0186]
163 In Guyot Traité des droits etc. annexes a chaque dignité wird bei den Hofämt. entschied., wer die rechte und wer die linke Knieschnalle des Königs einzuschnallen habe. | p. 75

 

[IIc-46-1817-1818-0187]
164 Balfour heilt den Rheumat. blos d. starkangelegte Binden. Archiv der medizinischen Erfahrung. 1817 Juli

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0188]
165 Die Kurrentbüchse, die Luth. als Kurrentschül. in Eisenachherumgetragen, wird in derdasigen GymnasiumsBibl. aufbewahrt und istin Kupf.gestochen und koloriert aufder 3 Tafel der Historischen Nachricht von den in Eisenach befindlichen Monumenten p. D. M. Luth. von Schwabe.

 

[IIc-46-1817-1818-0189]
166 Rezens. von Hüllmann und Eichhorn: D. die Erfindungder Stubenöfen wurdedas Wes. der Deutschen umgeändert, dasie eine sitzende Lebenartmöglich machte. N. 268 A. L. Z. 1817

 

[IIc-46-1817-1818-0190]
167 Ebenda: beiden Germanen war höchste Ehrerbietunggegen die Ältern; selbstder König hieß blos der Ältere(senior). Vülb. heißt Graf - Grav oder Grau- d. Graue oder Greis, weil er als derGemeindevorstand der älteste war. ||

 

[IIc-46-1817-1818-0191]
168 Ebenda: Eichhorn: Baro oder Barus ist das lateinischgeendigte deutsche Bauer, sonst Bawrgeschrieben, oberdeutschausgesprochen Bar oderPar - Besitzer eines größerenLandwesens. || So ist Nach-Bar ein N nach Nachbauer, nach v. Bosse ein naher Bauer |

 

[IIc-46-1817-1818-0192]
169 Auch in Engl. saßen sonst wie inFrankreich Standspersonen auf dem Theat. stattin den Logen. Less. Werke B. 23. S. 294

 

[IIc-46-1817-1818-0193]
170 Kais. Gratianus verordnete: non solum barbaris aurum minimepraebeatur, sed etiam si apud eos inventur fuerit, subtili auferatur ingenio l. 2. C. de commerc. D.Roth Bemerkungen üb. den Sinn und Gebrauch des Worts Barbar. 18/14

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0194]
171 Auch in Ital. und Spanien wieim nördlichen England wählt der Deutschenicht die Ebene zu Wohnung ausBequemlichkeit und Nutzen, sond. Höhen,Thäler, bei reißenden Bergströmen aus Liebe zur Natur. Fr. Schleg. über neuere Geschichte S. 26

 

[IIc-46-1817-1818-0195]
172 Humbold: die mittlern Temperaturensind gleicher als die Ernten und Sinnevermuthen ließen; dieäußerste Oszillazion erreicht kaum 2° deshunderttheiligen Thermometers. Schweigger Journal für Chemie p. B. 20. H. 3.

 

[IIc-46-1817-1818-0196]
173 Lichtenberg: jede Wolke isteine Gewitterwolke, nur im Gradverschieden. |

 

[IIc-46-1817-1818-0197]
174 Im fruchtb. Reiche Chili, wo 14 Vulkane, gar keineGewitter |

 

[IIc-46-1817-1818-0198]
175 Volta: wie WaldungenRegenwolken, sammeln, so thun es auch Bergschlucht., d. welche Donner und Hagel sich bilden |

 

[IIc-46-1817-1818-0199]
176 Le Gallois: ein Thier auf dem Rückenliegend, fängt an zu erkalten, desto mehr, jestärker dieBefestigung; auch unt.verschloßnen Gefässen.

 

[IIc-46-1817-1818-0200]
177 Mehre Gelehrte u. unt. a. der Ungenante: observations sur laressemblance frappante que lón découvre entre lalangue des Russes et celle des Romains. L. L. Z. 1817 N. 293

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0201]
178 Die Cercarienbestehen aus Rumpf und Schwanz;zwischen beiden steterAntagonismus - Die C. ephemera lebt nur 6Stunden; bald zieht der Schwanz den Rumpf d. Wasser,bald dieser jenen. Bei demTod saugt der Rumpf sich fest und bleibtstarr verhärtet und unverwes. 3 Monate(Rezension: ob es nicht einePuppenhülle) der Schwanz reißt sich los,schleudert sich noch im Wass. umherund verwest dann. Beitrag zur Infusorienkunde, od. Naturbestrebung der Cercarien und Bacillarien von Dr. Nitzsch. L. L. Z. 296 1817

 

[IIc-46-1817-1818-0202]
179 Bacillaria. Das Stäbchenthier, Müllers vibrio paxilliter, besteht nicht aus mehr 100Stäbchen, sond. jed. Stäbchen ist einThier, theils ein animalisches, theilsein vegetab. - schon animalischabgestorben, wachs. sie doch noch fort. |

 

[IIc-46-1817-1818-0203]
180 Beireiß: Liebhaberei fürSüßigkeiten {Zucker} sei einBeweis von Geistesfähigkeiten.Zeitgenoss.

 

[IIc-46-1817-1818-0204]
181 Er hatte einen kleinenMagneten, der sein eignes Gewicht 147mal tr hielt |

 

[IIc-46-1817-1818-0205]
182 Seinen unbezahlbaren Diamant, größer alsein Hühnerei - a. hielten ihn füreinen Quarzkiesel aus Brasilien, od. Topaskrystallaus Bengalen - verbrannte er |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0206]
183 Der Vater des Perikles hieß Xantippos, ein adelicher Name; undviell. war die Xantippe eineAnverwandte von ihm. Wieland im attischen Museum. III. 1.

 

[IIc-46-1817-1818-0207]
184 Demetrius fod. von dem sklav.Athen in kürz. Zeit 250 Talente -; da sie da waren, ließ ersie der Hure Lamia und ihrenFreundinnen auszahlen, und Seife dafür kaufen. || S. 12

 

[IIc-46-1817-1818-0208]
185 Phrya wollte die Mauernvon Theben aufbauen, wennsie darauf sitzen dürfte, Alex. zerstörte, und siedie H., erbauete sie wieder ||

 

[IIc-46-1817-1818-0209]
186 Nordhofs Archiv für den thierischen Magnet. B. 1: Weiber, die den Mann magnetis. wollen, fallen darüb. selbst in magnet. Schlaf. Eschenmaiers Archiv für den thierischenMagn. 1 B. I. St. 3.

 

[IIc-46-1817-1818-0210]
187 In Frankr. werden Krankeschon bei der erstenSitzung hellsehend. - Ein Birot machte in 1Abend 5 Weib. hellsehend. Ein Jünglingvon 19 J. da erfand ein Mittelvid 189, nach derHeilung so oft es der Magnetisör will, hellsehendzu werden, ist es ab. nicht mehr,wenn die Krankh. wied. da ist. Puysegür hatte eine Kranke neben sich,die stets nach seinem Willen hellsehendwurde und ihm überall rieth. | S. 126

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0211]
188 Wie eine Hellsehende, d. einen Artillerie-Capitain, - schwanger am Ende den Embryon beschreibt in den annales du magnétisme animal. |

 

[IIc-46-1817-1818-0212]
189 Du Commun konnteseinem Hellsehenden den er vonder Blindheit rettete, blos d. seinenWillen ein Paar Handschuhe 10 od. 100Pfund schwer scheinen machen || p. 140. Derselbe erfand das Mittel imm.hellsehend zu sein vid 187

 

[IIc-46-1817-1818-0213]
190 Nasse: ein von selbstentstandner Magnet. ist stetsunvollkommner und mit weniger Geistesgab.verbunden als ein gemachter |

 

[IIc-46-1817-1818-0214]
191 Der Magnetis. braucht sich nicht desfremden Einfluss. bewußt zu sein, da er ja im Wachenohne Bewußtsein die Handlungen ausübt,die ihm im Schlafe aufgegebenworden |

 

[IIc-46-1817-1818-0215]
192. Die von van Ghert behandelte Somnamb. konnte,von einer Dame,die in Seide gekleid. war, nichts imInnern, nicht wol in Rapport gebracht. | B. 2. St. 2

 

[IIc-46-1817-1818-0216]
193 Für sie das peinlichsteGefühl, wenn er sie magnetisierte, ohne ansie zu denk.; lieber soll ergar weggehen in der Krise |

 

[IIc-46-1817-1818-0217]
194 Da er sie von ihrer Hand undvon ihrem Knie nach oben magnetisierte:so bekam sie

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0218]
das Gesicht jetzt unt. den Augenüber dem Wangenbein, | das vorh. in der Magengegend war |

 

[IIc-46-1817-1818-0219]
195 Sie spürte jeden Schlag unter demGewitter in sich - die magnet. Flaschehörte unt. dem Gewitter auf zu wirken |-

 

[IIc-46-1817-1818-0220]
196 Er bekam, da er unt. ihren Krämpfen ihrdie Hände offen haltenwollte, auf 3 Stunden in seinemlinken Arm die Wirkung,Schmerzen, gelähmt als wär er in et. Kalteshineingesetzt |

 

[IIc-46-1817-1818-0221]
197 Eine magnetische Flasche aufdem Magen fing an zukochen, Wass. am Morgen schwarz |

 

[IIc-46-1817-1818-0222]
198 Setzte den Fuß auf die Brust, wod.die Heiterkeit verging |

 

[IIc-46-1817-1818-0223]
199 Sie versprach, sie werde einige Zeit nachder Heilung sich aller im magnet. Schlafge wahrgenommener Gegenstände erinnern u. die Gegenden, wo sie nie gewesen, und die sie darin gesehen, kennen - geschah u. sie kannte sogar die Wohnungen der Personen, nach denen er sie im Schlaf zu sehen gebeten |

 

[IIc-46-1817-1818-0224]
200 Die Hellseherinnen sehenLichtstreifen, die von denen, die sicherkundigen, nach den Personen zu gehen,worüb. sie gefragt werden - mithin so verkörperterscheint ihnen der Gedanke des Fragers |

 

[IIc-46-1817-1818-0225]
201 Prof.Steinhäuser in Halle: in derErde ein magnet. Körper, der in derEntfernung von 1/5 des Halbmessers der Erde,innerhalb 440 J. sich einmal um den Mittelpunkt derErde herumbewegt, erklärt alle magnet. Abweichungen;

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0226]
- wäre gleichs. ein neuer Planet in der Erde, den eram liebsten Minerv. nennen später in der A. L. Z. Pluto würde. DieseMagnetaxe der Erde, die stetsfortschreitet, hat ihre größte südlicheAbweichung in einem Meridian, derungefähr 16° westwärts vom erstenMeridian gelegen ist. Gilberts Annalen B. 27. St. 4 1817 -Die Erde: viell. eine Holkugel also,die ein kleines Sonnensyst. einschließt Allgemeine L. Zeitung N. 24 1818

 

[IIc-46-1817-1818-0227]
202 Steinhäuser sagte 1806 voraus, daß 1818die Magnetnadel in Paris wied. anfangen werde,sich ostwärts zu bewegen, sodaß ihre westlicheAbweichung, sich imm. mindernd, 1970=0 sein werde -Jenes traf ein. |

 

[IIc-46-1817-1818-0228]
203 In Athen war (vor dem Solon) täglich ein neuerObervorsteher; so ein täglicher Wechsel des Oberbefehlhabers im erstenKrieg gegen die Perser. So wechselte in Rom einmal 1J. lang der Vorsitz und Oberbefehl alle 12Stunden, wie in Athen alle 24. Urgeschichte des Staats von Hüllmann. L. L. Z. N. 313. 1818

 

[IIc-46-1817-1818-0229]
204 In der Dombiblioth. zu Verona fand Niebuhr daß der Codex N. 13, der Briefe des h. Hieronym. enthielt, ursprünglich jurist. Inhalts gewes. und die Instituzion des Gajus enthalten; - die Instituz. theils abgekratzt, theils abgewaschen, um den Epist. Hieron. Platz zu machen, denen schon früher eine theologische Schrift vorgegangen - oft Und zwar laufen die Reihen der mittlern Schrift mit denen der ältesten u. der neuesten Schrift in gleicher Richtung u. oft decken drei verschiedene Zeilen einander. Besiegte Schwierigkeiten, das Juristische lesbar zu machen || 331 x

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0230]
205 Solange der Pabst vor Luth. nur Glaubenartikel aufdringt, litten esdie Fürsten; ab. wie erden Unterth. Geld nimmt und es mehre Päbste gibt,versuchten sie sich frei zumachen. Spittlers Kirchengeschichte

 

[IIc-46-1817-1818-0231]
206 Eigentlich nur drittehalbes Jahrfür die Geschichte lebte Christus |

 

[IIc-46-1817-1818-0232]
207 Dem Paulus hat das Christenthum mehr Ausbreitungzu danken als allen a. Aposteln |

 

[IIc-46-1817-1818-0233]
208 Wenn der Missionar jetztverschiedne Sprachen lernen muß, sokonnte der Apost. d. seineGriechische vom Ganges bis Ebroverständlich sein |

 

[IIc-46-1817-1818-0234]
209 In Deutschland wie Span.und Gallien schon im 2ten Jahrh. christliche Kirchen,die Gothen im 3ten,weil sie christliche Geistliche alsGefangne aus Kleinasien wegführten |

 

[IIc-46-1817-1818-0235]
210 Im dritten Jahrh. bestand die christliche Kirche meist ausgebornen Christen - dah. nichtderselbe Eifer; auch die guten Beispielewurden wegen des weniger engenSchauplatzes nicht so gesehen |

 

[IIc-46-1817-1818-0236]
211 Unt. Kais. Justinian I. w behaupt. der eine Theil der Monophysiten, Christus mußte bei Mangel an Speis. hungern - der a., er hungerte nur, weil er hungern wollte (Phthartolatrae, Aphartodocetae) - der Kaiser befahl erfuhrs und befahl d. dem römischen Reich zu glauben, er hungerte nie als wenn er wollte |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0237]
212 In Trier (385) wurden die Anhängerdes manichäischen Priszillian zu Tod verurtheilt -also die ersten, diewegen Meinung getödtetwurden. |

 

[IIc-46-1817-1818-0238]
213 Gerade im Orient war das Christenthum am ausgebreitetsten,bis Muhammed es bis aufdie Spur vertilgte, ausgenommen Spanien |

 

[IIc-46-1817-1818-0239]
214 Im 7. Säkulum predigte derIrländer Columban den Schwaben, Baiern u.Franken das Christenthum - denSchwaben besond. dessenGefährte Gallus - Kilian den Ostfranken - derEngl. Willebrod den Friesen - endlich Winfried oder Bonifac. |

 

[IIc-46-1817-1818-0240]
215 Der Mönch Methodius, den der bulgar. König als Maler nach Konstantin.kommen ließ, bekehrtediesen und wie imm. mitihm das Volk, d. ein Gemäldevom jüngsten Gericht. |

 

[IIc-46-1817-1818-0241]
216 Otto I machte in allen Traktat.mit heidn. Fürsten zuersten Punkten, daß sie Christen wurden - was er ihnennicht glaubte, bis Bisthüm. da waren |

 

[IIc-46-1817-1818-0242]
217 In Rom unterschrieb man aufeiner Synode die Verfluchung derMonotheleten Lehrenicht blos mit Dinte, sondernvom Abendmal Wein daruntergegossen. |

 

[IIc-46-1817-1818-0243]
218 Kais. Leo ließ (726)die h. Bilder in den Kirchen so hochstellen, daß doch eine gewiss.abergläubische Verehrungaufhören sollte |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0244]
219 Der Bilderanbeter legt Neugeborne indie Arme h. Statuen, damit ihre Kraft insie transpiriert - das Abendmalbrod ersteine Zeit lang in deren Hand gelegt |

 

[IIc-46-1817-1818-0245]
220 Da die Kirchengesetzeverboten, täglich mehr als eine Messezu lesen: so erfand man die Glosse, nureine, wo der Kelch getrunken wird - ab.eine ohne ihn, missa sicca, so vieleman wolle und der Geistliche trank in 1den Kelch für alle übrige |

 

[IIc-46-1817-1818-0246]
221 Fast imm. halfeine Dame dem Bilderdienst auf |

 

[IIc-46-1817-1818-0247]
222 Bis ins 10te Jahrh. hatte jed.Bischoff in seiner Diözesedas Recht, einen frommen,wunderthätigen Mann derselben zueinem Heiligen zu erklären.Seitdem ab. die Augsburger Dommherrenaus Stolz ihren Bischoff Ulrich z nicht zum Diözesheiligen sondern Universalheiligen vom Pabst erklären ließen: so thats dieser immer öft., bis endlich im 12ten Säk. Alexand. III allen übrigen Bischöfen das Kanonisieren verbot. Spittler B. 2.

 

[IIc-46-1817-1818-0248]
223 Anfangs thaten die Mönche inihren Klöstern allesselbst, Backen, Mauern, Zimmern, bisendlich im 11ten SäkulumLaienbrud. zum Thun aufgenommenwurde |

 

[IIc-46-1817-1818-0249]
224 Bei dem InterdiktHeiligenstatuen und Kreuze umgeworfen -vo im Todtengarten kopuliert - niemanden auf der Strasse gegrüßt |

 

[IIc-46-1817-1818-0250]
225 Philipp der Schöneließ seinen Feind,den Erzbischoff von Lyon,unt. Pabst Clemens V, unt. der Bedingung

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0251]
zum Pabst machen, daßder päbstliche Stuhl nach Avignon verlegt wurde inseine Nähe. Acht Päbste, mußten so daaushalten; seit dies. 72 Jahren wurdeder Stuhl geschwächt, in Rom weltlicheBesitzungen nachund nach verloren; manschickte kein Geld nachAvignon; viele politischeParteien in Rom |

 

[IIc-46-1817-1818-0252]
226 Endlich war ein Pabst zuAvig., einer zu Rom, u. einer inSpanien - wen dereine in Bann that, segnete der andere |

 

[IIc-46-1817-1818-0253]
227 Im 13. Säk. durften nur noch Königeden Kelch trinken |

 

[IIc-46-1817-1818-0254]
228 Der Zustand der Kirche istallein nach scharfbestimmten Glaubenbüchern sehrtraurig, luther. von der Erscheinungder Konkordienformel an. Dah. diereformatorische Nutzen davon,daß sie erst nach 40 J. später zur Bestimmung ihrer Dogmen kam |

 

[IIc-46-1817-1818-0255]
229 Die ersten Einsiedler nahmensich wenigstens den Teufel zurGesellschaft in ihre EinödeSpitt. Th. 1)

 

[IIc-46-1817-1818-0256]
230 Jede Reformaz. eines Mönchordens machte dann zwei daraus; so wurdeaus dem Franziskaner Ord. d. Streit üb.die Kapuz. die Kapuziner. Dieheilige Therese in Spanien machte d.Verbess. der Karmeliter 2Gattungen |

 

[IIc-46-1817-1818-0257]
231 Kein Pabst stiftete je einen Mönchorden|

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0258]
232 Unt. den 30 Stoffen des Urinsist auch die Essigsäuere Journal der praktischen Heilkunde von Hufeland 1817 St. 11 Nov. S. 129

 

[IIc-46-1817-1818-0259]
233 Nach Amstrongs Rath gibt Hufeland bei allenakuten Krankheiten dem Kind.das eine Brechmittel. S. 115 Das Rezept.

 

[IIc-46-1817-1818-0260]
234 Gerade die einzige erste Heilquellezu Selters, die ohne Eisengehalt ist undsogar dem Lungensüchtigen nichtschadet, hat keine Anstalt, keinenBrunnenarzt keine Einrichtung - mantrinkt sie in der Ferne |

 

[IIc-46-1817-1818-0261]
235 Leid. sind haben noch die Flaschen nur 2 10/2 Pfund, (sonst 3) halbe Propfen, nur mit Pech (sonst ganze mit Leder und Drath.) |

 

[IIc-46-1817-1818-0262]
236 Eine Frau bekam von einem Fall einen Steinvon 2 1/2 Drachmen in die Nase - litt 18J. daran - Jauche daraus - bis er herausgezogen wurde |

 

[IIc-46-1817-1818-0263]
237 Da die Normann. vorh. gar keine Religiongehabt, so war für sie der Übertritt zurchristlichen am leichtesten; auchdie äußern Gebräuche wurdennicht streng von ihnengefodert. Spitt. B.1

 

[IIc-46-1817-1818-0264]
238 In der ersten Hälfte des10ten Säk. regierten 13 Päbste - allewurden schlechter |

 

[IIc-46-1817-1818-0265]
239 Der Pabst konnte allemal auf 1/2 DuzendTheat. zugleich spiel.; was ihm inDeutschl. nicht gelang z. B. führte erin Frankr. aus. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0266]
240 Der Pabst exkommunizierte den König Robert wegen der Heirath seinerVerwandtin Bertha. Die Hofleuteund Volk trennten sich von ihm; wer ihnbedienen mußte, reinigte alles, was erberührte, d. Feuer. Muß die Frauentlassen. |

 

[IIc-46-1817-1818-0267]
241 Bei dem ersten Kreuzzugsuchte man dem Christenthum nicht Menschen, nurLand zu erobern,| nicht zu bekehren, nur zu verdrängen | B.2.

 

[IIc-46-1817-1818-0268]
242 Schon nach 8 Jahren übertratendie Franzisk. die Gesetze{Regeln} Franziskus. Er hatte verboten,keine Erklärungen seinerRegeln zu machen. Siemachten Glossen - Niem. u. nicht derOrden sollte et. Eigenes haben. Siedie Glosse: das Eigenthum aller ihrerSachen gehöre den Päbsten,sie hätten ab. dieNutznießung; und ließensich dah. schenken. |

 

[IIc-46-1817-1818-0269]
243 Der Pabst konnte Kais.exkommunizieren, Länder mitInterdikten - ab. üb. eineneue Distinkzion der Franziskanerkonnte er nicht herrsch. - zuletzterklärten sie ihn für diebestia apocalyptica und widersprachen ihmgerade zu |

 

[IIc-46-1817-1818-0270]
244 Bei den Franzis. und Dominikanern - beide bloße Bettelmönche - wardie Stiftung eines Klosters amleichtesten: war nur der Klosterbau fertig, Nahrungfanden sie d. Betteln vonselbst |

 

[IIc-46-1817-1818-0271]
245 Da sie überall Predigt, Beichtehalten konnten Indulgenz ertheilen: soverloren Bischöfe

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0272]
und Dorfpriest. ihre Gewalt überdie Gemeinde; jeder beichtete bei demankommenden fremdenBettelmönch, der leichter absolviert - wirkten,überall unt. das Volk kommend - Der Pabst konnte demfreien bettelnden Mönch nichtsnehmen - mengten sich indie Wissenschaft als doctoresseraphici, angelici, irrefragabiles. |

 

[IIc-46-1817-1818-0273]
246 Die Hellseherin von van Ghert konnte d.das starke Heften der Gedanken auf ihnalles sehen, Gehirn und Augen verließenden Kopf u. kamen neben den Magen. Wirdsie erschreckt, od. er gestört, so kamenbeide wied. hinaufwärts. Eschenmeyers p. Archiv für den thierischen Magnet. B. 2. St. 1

 

[IIc-46-1817-1818-0274]
247 Wenn er fragte: wo ist dieWirkung? z. B. im Magen? - so zieht destoschneller hinein, od. sogleich. | Wornach er fragt, z. B. Lunge,das thut sichsogl. den Augen aufdadurch. |

 

[IIc-46-1817-1818-0275]
248 "Je weiter es ist, z. B. Spanien,je besser ich sehenkann." Er müße nach etwas fragen, wassie gar nicht wisse; was sie weiß, könnesie nicht sehen. | So konntesie besser nach ihrem Brud. in Span.sehen, wenn ein Tuch vordie Augen |

 

[IIc-46-1817-1818-0276]
249 Sie bat ihn, seine Gedankenauf ihren Bruder in Utrecht zurichten, damit sie ihn sehen könne |

 

[IIc-46-1817-1818-0277]
250 Einmal nach 3 stündigem Schlaf, sagte siezu ihm, sie sei wach; wollt' ihn ab.täuschen, weil er sieim Schlaf zu allerlei zwang | Einmal machte siezum Täuschen die Augen auf; dochnicht wahr

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0278]
251 Nach dem fernsten Hause, wornach siegefragt wird, geht ein Stral von dem Frager aus,zu ihr u. führt siedahin, von ihren beidenfernen Brüd. gingen 2 Stralen auf siestechend |

 

[IIc-46-1817-1818-0279]
262 Er mußte seine Füße auf ihren Leibsetzen, weil sie am stärksten wirkten u. auchden Einfluß des Gewitters vertrieben | So war auchdas Halten der Füße auf die Brustangreifend |

 

[IIc-46-1817-1818-0280]
263 An einem Morgen sah sie ihn,so oft er an sie dachte, deutlich in seinem Zimmersitzen, ein Lichtstrom ging von ihm aus underfüllte sein Zimmer |

 

[IIc-46-1817-1818-0281]
264 Eine magnetisierteWasserflasche an ihren Magen gelegt,bekam von ihm hörbare Schlägevon Zeit zu Zeit, daß dasWass. mit Gewalt den Hals derFlasche drang | Zwei and. fühlten mitder Hand ihre Schläge an derFlasche | - sogar auf einen Abstandkonnte man sie hören. |

 

[IIc-46-1817-1818-0282]
265 Wenn das Licht weggenommenwurde, konnte sie am hellsten in des a. Leib sehen |

 

[IIc-46-1817-1818-0283]
266 Bei Magnetis. mit Kupf. undStahl sei, anstatt wenn bei seinen Händ.die Wirkung wie ein fortgehend. Straloder Athem sei, sie abgebrochen wiekleine Perlen neben einand. und erkältesie |

 

[IIc-46-1817-1818-0284]
267 Sie sah die fernen Gegenstände oft nurstückweise; u. dah. das Schwere imBeschreiben |

 

[IIc-46-1817-1818-0285]
268 Wenn sie in einemfernen Hause oft gewesen: sie sah es gerade amschlechtesten und alles was darin war | (wiebeim Traume)

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0286]
269 Eine Hellseherin, wenn sie das WortOstern aussprach, z. B. sie werde zu Osterndieß und dieß werden,erwachte stets. Archiv für den thierischen Magnet. von Eschenmeyer p. B. 2. St. 3.

 

[IIc-46-1817-1818-0287]
270 Jeanne d' arc - bei ihrem Prozeßerwies. - war Jungfrau geblieben u. n nie menses |

 

[IIc-46-1817-1818-0288]
271 Nees v. Esenbeck unt. dem Titel Warnung bei Druckfehlern: erverwechs. von Jugend auf Weber und Wagner; so im Archiv B. 1. St. 3 schrieb er statt Weber Wagner |

 

[IIc-46-1817-1818-0289]
272 Die chronische Entzündung ander rechten Seite, des Racy des Jüngeren, wurde nachlängeren Kuren zuletzt blos d. Dr. Lausanne magnetisierend geheilt -als die vorigen Aerzte die Stellebetasteten, sich zu überzeugen, litt der Kranke wied.von neuem, gab sich aber. |

 

[IIc-46-1817-1818-0290]
273 Eine seit der Jugend st Stockblinde sieht und hört mittelst der Magengrube | St. 1.

 

[IIc-46-1817-1818-0291]
274 Eine kennt den Charakter vonJemandem, wenn sie nach derMagengegend sieht; - dieGedanken, wenn nach demKopfe. | St. 2.

 

[IIc-46-1817-1818-0292]
275 Sie kennt nach der Krisis alle Oerter, diesie im Schlafe gesehen. | St. 2.

 

[IIc-46-1817-1818-0293]
276 Antonius schenkte dem Koche, d. den er die Cleopatra gut bewirthete, eineganze Stadt. Der Vielwisser v. Kotzebue

 

[IIc-46-1817-1818-0294]
277 Mit mehr als 3 Kleid. durfte beiden Griechen einer nichtbeerdigt werden |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0295]
278 Man tanzte bei den GriechenCharaktere - z. B. den Achilles - und abstrakteBegriffe, der Tänzer Sostratus wollte die Freiheitnicht tanzen, weilder König Antiochus seine Vaterstadt unterjocht |

 

[IIc-46-1817-1818-0296]
279 Cassatio, italienische Cassazione ist ein Tonstück, das manabends auf der Gasse aufführt. Da esdie Weib. aus Fenster lockt. So dah. dieRedenart: cassaten gehen, auf verliebteAbenteuer ausgehen. Kochs Handwörterbuch der Musik

 

[IIc-46-1817-1818-0297]
280. In Oxford und Cambridge gibts Baccalaureusund dann Doktor der Musik; zu jenem mußman 1 J. lang theor. und prakt. die Musikstudiert haben, dann ein 5stimmiges Singstück mitInstrumentalbegleitung setzen undaufführen. Ist man dazu kreiert, mus mannoch 5 studieren, um zum Doktor zuwerden. |

 

[IIc-46-1817-1818-0298]
281Fortbien ein von Friederici in Gera 1758 erfundenesFortepiano in Tafelform |

 

[IIc-46-1817-1818-0299]
282 König der Geiger in Frankr. die vom Königerhaltene Würde des besten Geigers, daß er inallen Provinzengegen Geld einen zum Tonkunst-Meistererklären konnte |

 

[IIc-46-1817-1818-0300]
283 Merula eine alteOrgelstimme = die Pfeifen stand. ineinem Gefäß mit Wass. u. dad. einMurmeln wie Vogelzwitschern |

 

[IIc-46-1817-1818-0301]
284 Nagelgeige od. -harmonika von Wilde in Petersburg = metallen Stifte aufein Bret eingeschlagen u. miteinem Geigenbogen intoniert. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0302]
285 Die Griechen bedurftenzur Bezeichnung ihrer 15 Töne -weil sie dieAehnlichkeit der Oktav nichtbenutzten, in jed. a. Tonart neueZeichen, so für Singstimme andere alsfür Instrumente - 495 Tonzeichen fürInstrum., und 495 für Singstimme, also990 | Dah. sie dazu die Buchstaben ihresAlphab. bald groß, bald klein, baldstehend, bald liegend od. sonst verstummelt gebraucht |

 

[IIc-46-1817-1818-0303]
285 Die alten Orgeln klein, nur 2 Oktav.,Tasten von einand. entfernt u. so schwerzu bewegen, daß siemit der Faustniedergeschlagen werdenmußten, dah. "die Orgel schlagen." |

 

[IIc-46-1817-1818-0304]
286 Die Spannung ihrer Oktav.von der Orphika von Röllig (ein Klavier) so kurz, daßsie nur von Kind. spielbar ist |

 

[IIc-46-1817-1818-0305]
287 Paradoxus hieß der Sänger oder Instrumentalistder in den olympischenSpielen siegte |

 

[IIc-46-1817-1818-0306]
288 Pasticcio (Pastete) = einTonstück, woz. B. das Allegro vonRode, Adagio von Kreutzer, Allegro von Viotti gesetzt ist. |

 

[IIc-46-1817-1818-0307]
289 Rosalie nennen einige, wennein kurzer melod. Satznur eine Tonart höherversetzt wird, z. B. f in g. |

 

[IIc-46-1817-1818-0308]
290 Violunzen veralt. Name der Geigen|

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0309]
291 Nasse: Geistesthätigkeit vermindert,Gemüthbewegung vermehrt das Athmen -bei großem Nachdenken setztman aus - Daher Herzkranke leicht jene,schwer diese ertragen. Jene dah. hindertdie Ausbildung der Lungen; gewöhnt,nicht tief zu athmen. Das also d. Gemüthvermehrte Athmen muß einen Stoffhergeben, der nicht für dasGehirn und zum Denken sond.für Rückenmark und Nerven verwandt wird.Meckels deutsches Archiv B. 2. H. 1

 

[IIc-46-1817-1818-0310]
292 Majoli: zuweilen verwandelt sich nach 4maligem Häuten die Raupe sch sogleich in einen Schmetterling ohne sich Einzuspinnen. | H. 2. Doch ab der Raupe et. ähnlich

 

[IIc-46-1817-1818-0311]
293 Hufeland: Kochen des Urinseines Gichtischen mit vitriolem Pulverbringt auf mehre Meilen ihn in Schweißund heilt die Gicht. Journal für prakt. Heilkunde 1817 St. 3.

 

[IIc-46-1817-1818-0312]
294 Pfaff üb. und gegen den thierischen Magnetismus: eine Kröte d. Aufhenken absterben lass. und zu einer Mumie vertrocknen und in Leinwand eingenäht auf bloßem Leib getragen, heilt Gichtschmerzen.

 

[IIc-46-1817-1818-0313]
295 Von den Feuerländernhaben wir nur 3 Wört., Posseray eine Liebkosung- compogre der Vogel Pequen -oripoggre ein Mantelaus dessen Fellen. Mithrid. von Adelung Th. III Ergänzb. der J. Allgemeinen L. 1817 N. 19

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0314]
296 De Wette und Augusti: die Bücher Moses ein histor. Heldengedicht|

 

[IIc-46-1817-1818-0315]
297 Robert Southey in seinen letters of Englandby don Manuel: da steht der Wundarztbei dem geprügeltenSoldaten und fühlt am Pulse, wie lang er kanngepeitscht werden, ohne zusterben. Ist Gefahr: so ins Gefäng. u. kuriert, damit erdie übrige Porzion aushalte |

 

[IIc-46-1817-1818-0316]
298 Ebenda: ein Gentleman sammelteStricke der Gehenkten mit Etiquettdes Namen, Todestages p. ||

 

[IIc-46-1817-1818-0317]
299 Ebenda Zur Fuchsjagdläßt er allda die Füchse aus Frankr.kommen. ||

 

[IIc-46-1817-1818-0318]
300 Ebenda: der Process of wasting,daß ein Rennreiter sich abmagern läßtzum Reit., einer mußte in 3Tagen 18 Pfund Fleisch verlieren ||

 

[IIc-46-1817-1818-0319]
301 Helwig Gilb. Annal. XXI. 117): der Blitz prallt d. seine Verdichten der Luft von dieser ab und zwar in einem Winkel von 39, 40 Grad - seine Geschwind. 40,000 {50,000} Fuß in einer Sekunde - läuft 600 F. in gerader Linie und macht dann einen Absprung - macht nie mehr Absprünge (u. eben so viele Donnerschläge sind) als 5 u. der letzte Stral der matteste |

 

[IIc-46-1817-1818-0320]
301 Im Baden: im Mittelalt. nannte man ohne Schimpf Spitzbuben die Soldaten od. Diener, die mit Spitzen versehene Lanzen der Adelichen trugen und es wurde nur d. ihre Aufführung zuletzt entehrend. | N. 59

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0321]
302 Rezensent: die Franzos. übersetzten unt.den Griechen am meisten dieErotiker u. mit der größten Prachtgedruckt bis zu Theodorus Prodromus herab | S. 248

 

[IIc-46-1817-1818-0322]
303 Rhode üb. Alter p. einiger morgenländ.Urkunden: bei den Persern war Begrabender Todten als eine Erfindung desAhrimans streng verboten bei Höllenstrafe - Todteeinsam hingelegt, daß Sonne, Regen, Raubvögeldas Fleisch wegnehmenkonnten - die Knochenwurden dann gebleicht; und auch dannnicht mehr unrein; sogar einausgetrockneter Körper und als MumieJahralter, wer nicht mehr unrein |

 

[IIc-46-1817-1818-0323]
304 Hippokrates wurde 104 J. alt. Mbl. 1817 228

 

[IIc-46-1817-1818-0324]
305 Milesius: bei denpreußischen Wenden undLitthauern trugen manbare Mädchenzum Zeichen,daß sie heirathen wollten,ein Glöckchen oder Schellen. Elegante Zeitung 1817 291

 

[IIc-46-1817-1818-0325]
306 Mangel an Licht hindert Röthung des Bluts;keine Skrophelkur gelingt in einem dunkeln Zimmer. Weinholds Versuche üb. das Leben. vid 396/47

 

[IIc-46-1817-1818-0326]
307 Er nahme einem Kätzchen Hirnund Rückenmark, darauf scheintodt u keine Pulsazion - dann that er ein Amalgam von Zink und Silber und Quecksilber hinein, 20 Minuten lang Hüpfen, Öffnen der Augen, Pulsazion, Absond. des Magensaftes, thier. Wärme | Bei einer a. Katze Lichtscheue und Hören des Schalls

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0327]
308 Thiere, denen man Gehirn undRückenmark nahm, ein Kupferstab in derRückenmarkhöl. einer Mumie brachte ihn darauf, daßbeides weg müsse. verfaulten weniger, trocknetenmehr Mumienartig aus; das zersetzende Prinzipbeider und der Nervengleicht dem Galvan. und derElektrizität. | Wenn er in dashalbvertrocknete Thier obig. Amalgam eingoß, fing dasFaulen an |

 

[IIc-46-1817-1818-0328]
309 Das Nervensystem wirkt zersetzend, leitetnach dem Tod zuerst den Faulprozeß ein - überall dah., wo das SensibilitätsPrinzip vorwalt., zerstörend - blos dasKreislaufsystem wirkt ihm entgegen |

 

[IIc-46-1817-1818-0329]
310 Gay Lussac fand höherals Chimborasso die Magnetnadel in Unruhe,Inklinazion gegen die Erde, dann von derplanetar. Richtung verschiedne So ist sie in starkverdünnter Luft sehr unruhig, ein magnet. Strom wirkt stärkerauf sie |

 

[IIc-46-1817-1818-0330]
311 Im bebrüt. Ei zuerst einkreisförm. Wellenschlag - erst nach 36 Stunden setzensich in diesem weißePünktchen an, die das Rückenmark bild.;das Herz geht erst später aus jenem hervor |

 

[IIc-46-1817-1818-0331]
312 Einen menschlichen Embryotheilte er in 10 Theile, Gehirn,Rückenmark, Ober- Unterarm u. -schenkel, und legte sieauf Papieren ins Wasser - das Gehirnzog sie auf 5 Paris. Linien an. Wird das Rückenmark indie Mitte, und alle Glied. wiegewöhnlich angereiht:

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0332]
so bleiben sie beisammen, u. getrennt, suchtjed. Glied auf 5 Linien das vorige wied.zu erreichen | Resultat,: je mehr Nervenmasse ein Theil hat, desto mehr zieht er an, Gehirn am meist., dann Rückenmark, dann Oberschenkel p. Nach 36 Stunden nach dem Tod wird die Ziehkraft schwächer |

 

[IIc-46-1817-1818-0333]
313 Die Belladonna vermehrt die Kraft derStreck- u. vermindert die der Beugemuskeln | DasAmmoniak vermehrt umgekehrt die der letzten

 

[IIc-46-1817-1818-0334]
314 Die Juden, Russen, Span.Ital. lieben das scharfePrinzip in Knoblauch, Meerrett., Löffelkraut, das sie spannt, dieAusdünstung und Geruch vermehrt. Werunter ihnen lebt u. es nicht mitmacht,geht dad. unter |

 

[IIc-46-1817-1818-0335]
315 Die Kohle hat die Kraft, gefärbtenFlüßigkeiten die Farbe zunehmen; Lakmus-, Kochenillentinktur undIndigoauflösung werden d. sie wasserhell|

 

[IIc-46-1817-1818-0336]
316 Falsch, daß Kupf. abzehrendes Fieb.und Lähmung wirke - Cullen gebraucht es geg. Epileps.Cothenius gegen Wasserscheu, Jackson gegen WassersuchtGrünspahn gegen Krebs - Es wirkt denFolgen des Arseniks, des Bleies, den narkot., auch denthier. Giften entgegen - Boerhave gegen Bauchwassersucht - Es istdas größte nervinum, wenn manihm nur die Brechen erregende Kraftnimmt. Eisen wirkt schädlicher ein als Kupfer, weil nurauf Eisen Kopfweh, weh, Blutspeien, Hitze komm. und es in großen Gaben auch Erbrechen, Leibschmerzen macht. | Alles

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

Schädliche des Kupf. entsteht nur d. seine vomierende Kraft, was ab. für den Brechweinstein gilt; dah. nur in kleinsten Gaben zu geben.

 

[IIc-46-1817-1818-0337]
317 Im 15. Säk. Verordnung für Wien:die heimlichen Weiber(Mätress.) dürfen keinen Pelz, Seid.,keine Sturzhütel, noch Hauben tragen,damit man sie vor andernfrommen (ehrlichen) Frauenerkennen möge, welche ab. andersging, dem soll man den Mantel nehmenzu Gerichtshanden. Auch in der Kirchemit ihnen an Einem Ortstehen. Hesperus von André. Ergänz. der Allgemeinen L. Z. 1817 N. 104

 

[IIc-46-1817-1818-0338]
318 Napoleon: tap muthige, ab. unerfahrne Trupp. sind die besten. || N. 129.

 

[IIc-46-1817-1818-0339]
319 Proffess.Paulus: das Schachernder Juden mit daher, weil sie nirgendseinheim. werden wollten, w indem sie hofften, bei Erscheinen des Messias siegreich nach Jerusalem zurück zu kehren | N. 140

 

[IIc-46-1817-1818-0340]
320 Ebenda: Jude ist ehrenvoller; die 10Stämme, die unter Jerobaam sichvon der David. Dynastie trennten, und Jehov. unter dem Bild desgolden Kalbs anbeten,hießen Israeliten |||

 

[IIc-46-1817-1818-0341]
321 Die Neronierund Klaudier eine alte edle Familie, diedem Staat viel nützt., mit Tiberius kam sie aufden Thron, regierte bis zu Nero, dessen NameTugend und Tapferkeitbedeutet. Herd. Werke zur schönen Literat. B. 15

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0342]
322 Schröter Erst 253Vesta Kugeln würden eine Kugel so großwie uns. Mond ausmachen. Sie hat beider Kleinheitwahrscheinlich eignes Licht, wie auchdie Venus, deren nächtliche Halbkugelsogar am Tage sichtbar wird. Ergänzbl. A.L.Z. N. 11 1817.

 

[IIc-46-1817-1818-0343]
323 In Rußl. Hausmittel gegen LustseucheRäucherung mit Zinnober; undwenn es nicht hilft, mit Arsenik. Bibliothek der praktischen Heilkunde von Hufeland 1818. 1 St.

 

[IIc-46-1817-1818-0344]
324 Eine Somnambüle sagte am7ten Tage derMagnetismus könne ihr nichthelfen - gegen Fluor Albus - sond. Alaunund innerliche Stärkmittel - es half. Journal der praktischen Heilkunde von Hufeland 1818. I.

 

[IIc-46-1817-1818-0345]
325 Graf Real: Wasser extrahiert, d. bloßen Druckallein, ohne Wärme alle gepulv. organ. Substanzenvollkommen. | S. 103

 

[IIc-46-1817-1818-0346]
326 Delaroche: der Wind, der in derRichtung des Schalls bläset, schwächt sogar dessenStärke; mehrt sie aber, wenn er diesensenkrecht durchkreuzt Gilb. Annalen der Phys. 1818 St. 2.

 

[IIc-46-1817-1818-0347]
327 Zach: wenn d. seinePassageninstrumente die Sterne zitterndund schwankend gehen, so in 24 St.Wetterveränderung. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0348]
328 Wolfart legte seiner Hellseherin, die ihm wid.seinen Willen den Tod seinerKranken prophezeite auf, die Anschauungen darüber nicht mehr zu haben od. doch nicht zu sagen. Jahrbücher für denLebens Magnetis. von Wolfart. B. 1. St. 1

 

[IIc-46-1817-1818-0349]
329 Sie kannte den Zustand seinerKranken, ohne sie zukennen, nicht einmal demNamen nach |

 

[IIc-46-1817-1818-0350]
330 Alles, was ihm auf seinen kleinenLandreisen begegnete, sah sie und konnt' es ihm wieder erzählen,wenn sie von selbsthellsehend geworden |

 

[IIc-46-1817-1818-0351]
331 Nach 10 J. fand er sie wied. sprachlos, gelähmt, blödsinnig, ohneKennt. der Gegenwart - d. Magnetis. kam alles wied., sie sahihren Gehirnzustand und sagte, beidem Erwachen werde sie wied. soblödsinn. erscheinen. Beidem 2ten Schlafenbestimmte sie die Kur,die auch erfolgte |

 

[IIc-46-1817-1818-0352]
332 Bei Ausbildung derKopfschmerz. zähere Absonderung des Speichels.Dessen Absonderung steht, im Einklangmit dem Geschmacksinnund Sprache, besond. mit Gehirn,Empfinden und Denken inVerbindung |

 

[IIc-46-1817-1818-0353]
333 Court de Gebelin: indeß beiallen a. Kuren Fasten, so geradebei Magnet. Essen. |

 

[IIc-46-1817-1818-0354]
334 Gascon Febus,Graf von Foix, ältest. Jagdbuch: ein Jägermuß ins Paradies fahren, da er keine Zeit hat,die 7 Todsünden zu begehen;und doch lustig lebt. Weidmanns Feierabende von v. Wildungen. B. 2.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0355]
335 Unt. den alten Deutschendurfte kein Sklave an der Jagd Antheilnehmen; unt. den fränk. Königen deszweiten Stammes wurde sie sogar nur aufKönig und Adel eingeschränkt |

 

[IIc-46-1817-1818-0356]
336 Der englische König von Wallis muste den Penbebogyd oder Oberjägermeist., wenn dies. glücklich auf der Jagd war, nach den Gesetzen stehend empfangen u. ihm den Steigbügel halten. Er durfte aber bei dem Ess. nur 3 mal trinken, damit er seine Vögel nicht vernachläßige. Er schwur nur "bei seinem Horn und seinen Hunden." |

 

[IIc-46-1817-1818-0357]
337 Ludwig, Sohn des Karl des Kahlen, durfte nur mitErlaubnis seines Vaters jagen, u. da nurSauen, nicht Hirsche |

 

[IIc-46-1817-1818-0358]
338 Blos den Mönchen vonSt. Thin und St. Denis gab Karl der Große dasJagdrecht, damit sie die Hirschhäutezu Bücherbänden u. zu Sargtüchernfür Fürsten gebrauchenkönnten. |

 

[IIc-46-1817-1818-0359]
339 Harduin in seinem Schatze der Jägerei (1394) schrieb üb. d Kunst, gut M* das Jagdhorn zu blasen, und üb. die guten Manieren eines wahren Edelmanns, mit seinen Hunden zu reden. Die Kunst, das Horn gut zu blas., eine der größten Zierden eines Edelmanns; jede Provinz in Frankr. ihre eigne Jagdmelodie; deutsche franz. englische Ritt. oft Streit darüber. |

 

[IIc-46-1817-1818-0360]
340 Der baiersche Hiesel fand in der Otto- Mühle einen großen Hund, dender Müller blos aus Angst,

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

um den Hiesel damitzu fangen, erzogen. Machte,daß er ihn den Hundsehen ließ - dieser zerriß ihn fast, ab.unterliegend steckte er ihm die Faust inden Rachen u. nahm ihn mit. Seinunüberwindlicher Wächter. Als diesereinmal einen östreisch. Werber nichtanfallen wollte, wurde Hiesel dess. Freund. |

 

[IIc-46-1817-1818-0361]
341 Marschall vonFleurange: eine guteFestung müsse in einem Land voll Wildpretliegen, damit die Vertheidiger imFrieden sich immer in derJagd üben |

 

[IIc-46-1817-1818-0362]
342 Alle 7 J., im Brachjahre, durfte beiden Juden das Wild sich im Feld nährenund nicht gejagt werden 2. B. Mos. 23, 11.

 

[IIc-46-1817-1818-0363]
343 Die Rehe sind von Mai biszum Oktober an furchtlos, lassenden Jäger an sich - von Okt. an scheuer, im Wint.bei Schnee am scheuesten. DasSchießen ist nicht dieUrsache |

 

[IIc-46-1817-1818-0364]
344 Bei Gränzbegehungenwerden junge Zeugen mit demHintern auf den Hauptgränzstein einige malegestoßen, hieß stutzarschen. |

 

[IIc-46-1817-1818-0365]
345 Plin. H. N.28,19 - Mart. V, 30 u. a. Alte: Essen desHasenbratens macht schön |

 

[IIc-46-1817-1818-0366]
346 Nach Moses muß die kinderlose Wittwe der Bruderheirathen u. die Kind. nach dem Namen desverstorbnen nennen, od. von der Schwägerin mußte er sichöffentlich die Schuheausziehen lass. u. er dann ausspeien underklären, er wolle sie nicht. Jetzo läßtjede Judenbraut sich einen Chalizabrief ausfertigen, worindie Schwäger einer Verbindungmit ihr entsagen. Hufelands Journal der Heilkunde 1818 St. 2.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0367]
347 Dr. v. Wendelstadt: EinPapagai-Ei, betheert oder in Oel gegendie Luft, wird, versendet, im Norden von einem Raben ausgebrütet |

 

[IIc-46-1817-1818-0368]
348 Ebenda: Um die Wucherblume {oder Ringelrose}(Chrysanthemum segetum L.) um sie aus den Feldern zu vertilgen, die sie unfruchtbar gemacht, werden diese j rajolt-Fichten darauf gesäet, die Nadelschicht erhöht sich - nach 50, 100 J. die Wälder geschlagen - und wied. Getraide gesäet: - u. doch ging noch der alte Samen der Wucherblume wied. auf |

 

[IIc-46-1817-1818-0369]
349 Eb. Sie heißt in Hessen Batzenblume, weilauf jede, die im Sommerfeld gefunden, einenBatzen Strafe |

 

[IIc-46-1817-1818-0370]
350 Eb.: in dem Kopenhagenschen botan. Gartenhat man seltne fremde Gewächse, weil man aus trop.Länd. bloß Erde mitgebracht und auf die Mistbeetegestreuet, aus der dann die fremden Keimeaufgingen |

 

[IIc-46-1817-1818-0371]
351 Eb.: die jungen Ciceros hatten erbsenähnlicheWarzen; die Kind.des Lentulus linsenähnliche;die Ovidier eine große Nase |

 

[IIc-46-1817-1818-0372]
352 Ebenda: körp. Formen, * erben im Knochengebäude, besond. im Kopf und Hals fort. Stahl: ein Krieger mit Einem verlornen Auge zeugte einen einäugigen Sohn; Blumenbach: ein Offizier mit einer entstellenden Verwundung am kleinen Finger der rechten Hand bekam lauter solche Kinder |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0373]
353 Eb. schließt nun aus 346 bis 352 daß dieerste Beiwohnung alle Eier befruchte u., daß sie biszur Befruchtung eineszweiten Mannes dauern, und immer dieAehnlichkeit des ersten Vaters haben|

 

[IIc-46-1817-1818-0374]
354 Dr. Erhard: ein Knabe von selbst im Somnab.hatte d. die Fußsohlen Gerucheindrücke |

 

[IIc-46-1817-1818-0375]
355 Die Buße des Kana (Ihschubath Hakana) besteht darin,daß der Jude 6 J. denganzen Tag fastet, u. abendsnichts isst, was von einemlebendigen Wesen herkommt, also keineMilch, Honig p. - Die Jüdische Romantik von v. Voß.

 

[IIc-46-1817-1818-0376]
356. Die Golath besteht darin, daßman nicht 2 Tage an 1 Orte bleibt. |

 

[IIc-46-1817-1818-0377]
357 Juden: d. Fasten, Beten, Mortifikaz.könne man die Ankunft des Messiasbeschleunigen, indem mandad. die Niederlage der bösen Geister, dieihn bewachen, hervorbringe |

 

[IIc-46-1817-1818-0378]
358 Dr. de Haas: die Perserheilen langwierige Krankh. blos d. 40 tägigesFasten - ein wenig Reis und Wasser -und 2 Holzwalzen, jede zu 8Pfund, dies. muß er bald hint. Rücken, üb.dem Kopf p. drehen u. tanz.; Schweis undHeilung A.L.Z. N. 57. 1818

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0379]
359 Arm an elekt. Materie ist 1)eingeschloßne Luft in Thälern - dah.Kröpfe in Wallis, in den Aostathälern, in Tyrol - 2)eine, die mitmineralischen Dämpfengeschwängert ist, wie in Neusal in Ungarn, beimSchwefelbergwerk zu Großarl p. 3) eine feuchtestockige Luft, mitWaldungen {Nadelholz} umgeben, dah.die Kröpfe zu Mannbach in Thüringenund in Berbach am Harz. Der Cretenismus von Iphofen. J.A.L. N. 41. 1818.

 

[IIc-46-1817-1818-0380]
360 Ebenda: alle Wasser machenKröpfe, die keine kohlensäuere Lufthaben und diese fehltdenen, die üb. Gebirge und Lager mitGranit, Gneuß, Mergel, Schieferarten undSandstein laufen - auch die, die d. Steinkohlenflötzedringen od. sich mit Stollenwass.vermischen - od. d. Frost fest geword., od. d. Feuer erwärmt.|

 

[IIc-46-1817-1818-0381]
361 Ebenda: wie die kohlensaureLuft d. Überreizung und Vernichtung der Irritibilitättödtet: so mit Wasservermischt ein Reizmittel.Fische sterben in Wasser ohne sie. - Forsters Bemerkungen üb. die Schädlichkeit des Eiswassers |

 

[IIc-46-1817-1818-0382]
362 Eb. Daher, wenn man das Kindvon Cretinen aus dem Thal aufdie Berge bringt, wird es einMensch; bringt man ein vernünftiges ins Cretinenthal,wirds ein Cretin.

 

[IIc-46-1817-1818-0383]
363 Ebenda Mangel an Elektr. ist intiefen eingeschloßnenThälern - in der Nähe vonNadelholzwaldungen - beigroßer Kälte, großer Wärme - dah. vor Ausbruch

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0384]
eines Gewitters. Ohnmacht aus Mangel anElektrizität; so bei Sirocko, Samum. |

 

[IIc-46-1817-1818-0385]
364 Eb. da der thier. Körp. immerElektrizität entwickelt; so strömtdiese, wenn er in eineelektrisch arme Umgebung versetzt ist,in dieser erschöpfend über. |

 

[IIc-46-1817-1818-0386]
365 Der Prinz Regent von Engl.hat einen Ohrenarzt. || Intellig. N. 19.

 

[IIc-46-1817-1818-0387]
366 Deguroff inseinem Buch über dieZivilisierung der NogajischenTataren: bei den Nogajen darfeine Frau, die nie geboren, nie mitihrem Mann reden. Korresp. N. 141. 1818

 

[IIc-46-1817-1818-0388]
367 Die Dänen erklärten 1660 den Königfür den Herrn ihres Eigenth. und Lebens,gaben ihm alle Gewalt, ausgenommen die, die Aktezu widerrufen, die ihn zumDespoten machte; und wenna. Fürsten nochPrivilegien hätten, die sie vergess., sowären sie mit einbegriffen.Considerations sur la Revolution. De Madame Stael.

 

[IIc-46-1817-1818-0389]
368 Im englischen Parlam. darf keine Redevorgeles., nur improvis. werden; dad. nur das TalentSpielraum. |

 

[IIc-46-1817-1818-0390]
369 Gaßner befahl der Kranken,eigentlich den besitzenden Teufeln, dieKrankheit vor ihm zu wiederholen - einerFreifrau von E. befahl er, den Verstand zu

 

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verlieren - geschah - darauf wied.klug zu werden - So mußte sie alleTentationes, womit sie der Teufel angefochten,wiederholen, z.B. recht zornig werden sie war ihm anfangsnicht zornig genug und mußte es nochmehr werden, dann sagte er wiedersein cesset. Sammlung von Briefen p. über die Gaßnerische und Schröpfer. Geisterbeschwörungen, von Semler S. 210 .

 

[IIc-46-1817-1818-0391]
370 Zu einer and. Beseßnen sagte er, siesolle sterbend sein, und sie wars auch;darauf trieb er den Teufel aus. |

 

[IIc-46-1817-1818-0392]
371 Er sagte immer: im Namen Jesu soll sich diese oder jeneKrankheit sogl. zeigen |

 

[IIc-46-1817-1818-0393]
372 Ernesti: Ein Landgeistlicher inChursachs. sah immer beidem Abendmal, daß der Teufel sich nebenihn stelle und es mit austheile -fragte den würtenb. Generalsup. Mylius um Rath; dieser: er solle die Vokazionmit nehmen und ihmsagen, wenn erkeine hätte, sich fortzupacken. Verschwandmit Gestank |

 

[IIc-46-1817-1818-0394]
373 Der ganze Himmel stellt EinenMenschen vor aus laut. Engelsgesellschaftenbestehend und zwar stellt dieser Himmel alleEingeweiden und Fasern des Menschen wiedervor.; der oberste andem dritten Himmel wird formiert das Haupt bis Hals - mittl. bis an Lenden und Knie - letzte Füße und Arme. Jede einzelne Gesellschaft von Engeln stellt wieder einen besondern Menschen vor; ab. alle diese Menschen sehen verschieden aus. Je mehre Engel einen ausmachen, desto schöner sieht er aus. Schwedenborgs auserleseneSchriften B. 1

 

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[IIc-46-1817-1818-0395]
374 Die Engel alle haben immerbei jeder Wendung desGesichts vor sich Aufgang (weil Gott es ist). |

 

[IIc-46-1817-1818-0396]
375 Die Engel haben Kleider nachihrer Kenntniss; die mitder größten Kenntnis weißschimmernde, bis herunter zu Kleid. mitverschied. Farben - die desinnersten Himmels sind nackt. |

 

[IIc-46-1817-1818-0397]
376 Gott stürzt keinen Bösen in dieHölle, sondern er wirft sichselbst aus Neigung hinein |

 

[IIc-46-1817-1818-0398]
377 Auch die Hölle stellt einen Einzigen Teufel vor |

 

[IIc-46-1817-1818-0399]
378 Turdus polyglottus, deramerikanische Spottvogel macht nach die Gluckhenne -Hundpfeife - Gebell, Miauen Schiebkarren, Sperber.

 

[IIc-46-1817-1818-0400]
379 Wache, bei dem Drucke eines fürstlichen Befehls

 

[IIc-46-1817-1818-0401]
380 In Baltimore ist allen verboten, dieNegersklaven im Schreiben zuunterrichten bei 30 Talern Strafe; und wenn'sein Neger oder Creole thut, bei 39Peitschenhieben. Hamb. Korresp. N. 7. 1818

 

[IIc-46-1817-1818-0402]
381 Die Stadt Beauvais schenktjährlich seit 1472 dem König ein Schafzum Neujahr |

 

[IIc-46-1817-1818-0403]
382 In den Klöstern aufdem Berg Athos soll kein weiblichesWesen lebennnen; da auchkeine weiblichen Thiere, HühnerZiegen erlaubt. Beilage zum Oppos.bl. N. 25. 1818

 

[IIc-46-1817-1818-0404]
383 In Engl. und Nameitedürfen Schlachtthiere nicht mitHunden getrieben, sonderngefahren werden.

 

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[IIc-46-1817-1818-0405]
384 In Arras befahl der Präfekt im Lyzeum inder Naturgeschichte den Adler wegzulassen. Oppos.bl. p.604 1818

 

[IIc-46-1817-1818-0406]
385 Der Maire von Grand-Lemps Talatieubefahl den 1 Juni 1817:alle Zechgäste an Sonn-Festtagen,Vespermessen brauchen nichtszu bezahlen. |p. 603

 

[IIc-46-1817-1818-0407]
386 Der König vonFrankreich darf keinem Privatfestebeiwohnen, keinen Besuch abstattenbei Todtkranken in den Tuillerienkeine Leiche unt. seinem Schlafdach,die Todten sogleich ausdiesen heraus geschafft,keinen Unterthan besuchen, niem. ihn anreden.

 

[IIc-46-1817-1818-0408]
387 In Swifts Spital zu Dublin jedenAbend 2 Whistpartien N. 12 Morgenbl. 1818

 

[IIc-46-1817-1818-0409]
388 Im Irrenhaus in York Abnahme, weil fremder Besuch danicht mehr erlaubt, die Aufseher in RetreatDa stiftet ein Frauenverein, dessen Glied.abwechselnd die Irren besuchen undsprechen. N. 13.

 

[IIc-46-1817-1818-0410]
389 Siegwart wurde ins Ital. Pohl. Ungar. Dän. Holländ. Franz. übersetzt N. 16.

 

[IIc-46-1817-1818-0411]
390 Talmas Pferde wurden in Provinzialstädtenabgespannt damit er spielte N. 23.

 

[IIc-46-1817-1818-0412]
391 Die Steineiche von Ost-Floridawidersteht, wenn ihr Holz 100 J. alt geworden, dem Stahle;die folglich dauerten die Schiffe so lange; indeß die nordamerikanischen Eichen und Schiffe nur 6 J. dauern; und die Schiffe sich alle 6, 8 J. erneuern müßten. Korres. N. 193. 1818

 

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[IIc-46-1817-1818-0413]
392 Boerhave war gerade gegen einenBeleidiger am sanftesten. Man sagte: wer von ihmeine Wolthat haben will, darf ihn nurbeleidigen So auch Albrecht von Haller.

 

[IIc-46-1817-1818-0414]
393 DerDominikaner Tetzel aus Pirna - einesGoldschmidts Sohn aus Pirna - hieß eigentlich Dietz, das Kind Tietzel, woraus Tetzel. Eichenlaub auf Luthers Grab gestreuet, von Jacobi.

 

[IIc-46-1817-1818-0415]
394 Luth. las in Rom eine Messe solangsam aus Pflicht, daß sein Nebenpfaffe, der eherfertig wurde, ihn laut zur Eile rief. |

 

[IIc-46-1817-1818-0416]
395 Tetzel hatte schon vorher für denErlös von Milch- und Butterbriefen -Scheine, daß man so et. inder Fastenzeit ess. darf - so vielezusammengebracht, daßbei Torgau eine Brücke überdie Elbe gebauet und zu Freibergdie abgebrannte Domkirche hergestellt werden sollte|

 

[IIc-46-1817-1818-0417]
396 W Tetzel durchreiste die Gegend von Magdeb., Halberstadt, Halle auf einem prächt. Wagen, 3 Leibwächt. zu Pferd dabei - beim Einzug gingen unt. Glockenklang, Chorgesang, ihm die Geistlichen, Rathherren, Schulen mit Fahnen und Kerzen entgegen, Greise und Kinder. Voran wurde auf einem Sammtkissen die päbstliche Bulle getragen u. in die Kirche; unt. Orgelspiel ein roth. Kreuz errichtet; und dann traten die Redner auf. | S.98

 

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[IIc-46-1817-1818-0418]
397 Luther schlug seine 95Sätze zu einerwissensch. Prüfung amVorabend des Festes aller Heiligen(31 Okt.) an dieSchloßkirche; nach der altenGewohnheit, daß die Lehrerauf hohen Schulen an denVorabenden der Festtage Sätze zurUntersuchung öffentlich ausstellten S. 102

 

[IIc-46-1817-1818-0419]
398 Luther wollte die Anna von Boren - er hatte anfangseine gewisse Eva von Schönfeld, eine mit ihrentfloh. None, - et. geliebt - an einen Hieronymus Baumgärtner verheirathen, einen vornehmen Nürnberger, den sie auch liebte, dann an D. Glatzen Predig. in Orla wurde, den sie aber verwarf, indem sie ihrem Vertrauten Amtsdorf sagte, sie wollte entw. diesem selbst od. Luthern die Hand geben, was Amtsd. nicht annahm. | S.172.

 

[IIc-46-1817-1818-0420]
399 In einigenDarstellungen ist Apollo der Schindendedes Marsyas, dah. Beiname tortor. In denmeisten ist er in der Stellungeines Befehl ertheilenden Prytanendargestellt, und ein Szythe vollstreckt; derSchleifer oder Arrotino zu Florenz istder Mess. schleifende Szythe. Att. Museum 1 B. S. 324.

 

[IIc-46-1817-1818-0421]
400 Soldaten stecken Zwiebeln vordem Treffen in den Mund, um wilderzu sein. Xenoph. Gastmal.

 

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[IIc-46-1817-1818-0422]
401 Bei dem Aufzuge an d. Panathenäen ging eine Anzahlschöner Greise mit grünenZweigen in den Händen,hiessen Thalloforen |

 

[IIc-46-1817-1818-0423]
402 Die Griechen brauchen @@@@@@@zugleich für Küsse undLiebe |

 

[IIc-46-1817-1818-0424]
403 Jupit. gab den Weib., die er liebte,nicht die Unsterblichkeit, aber denMänn. die er der Seele wegen liebte, Herkules,Dioskur p. |

 

[IIc-46-1817-1818-0425]
404 Die Athen. baueten aufAnrathen des Sehers Epimenides der Unverschämtheiteinen Tempel. | Cic. de legibus II c.11

 

[IIc-46-1817-1818-0426]
405 Wieland: nur bei denGriechen und bei einemfreien Volke ist der rechte Dialog möglich;bei Sklaven kein rechtesSprechen.

 

[IIc-46-1817-1818-0427]
406 Religiöse Gesetze desPilgermanns nach Mecka: ein tüchtiges Kameel, damiter ein schwaches nicht zusehr belaste. Das Buch der Wallfahrtspflichten. L. L. Zeit. 112.

 

[IIc-46-1817-1818-0428]
407. Jed. Schritt auf der Wallfahrt ist 700gute Werke werth ||

 

[IIc-46-1817-1818-0429]
408 Auf der 9ten Station nach Mekkawerden Felsen als versteinerte Juden gezeigt, d. desPropheten Wort. | 113.

 

[IIc-46-1817-1818-0430]
409 Traité du choix de livres, par Peignot: Bücherbret am besten aus Cedern-oder Eichenholz, weil jenes d. Geruchdie Insekten abhält, dieses d. Härte. Allgemeine L. Zeitung 1818

 

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[IIc-46-1817-1818-0431]
410 Eb. jeder starke Geruchwie Moschus Terpentin - einige in Juchtengebundene Bücher in der Bibliothekvertheilt, oder Leder abschnitzend aufdie Breter gestreuet.

 

[IIc-46-1817-1818-0432]
411 Ebenda: Pasquier: im J. 1492 ließdie Rechenkammer ihren Buchbind. schwörendaß er nicht lesen undschreiben könne.

 

[IIc-46-1817-1818-0433]
412 Im Bundes Reich sind 19Universitäten. Auf 3,333 Deutsche kommt etw. 1Student; auf 3 Qu. Meilen kann dieUnterhaltung von 4 Studenten gerechnetwerden Karl von Rotteck für die Erhaltung der Universität Freiburg Allgemeine L. Z. 1818

 

[IIc-46-1817-1818-0434]
413 An 100 Legionsteine zuMainz, im Museum - die Zahl der Legionen ist darauf, aus allen Weltgegenden hergeordnet. D. Schoppenhauer

 

[IIc-46-1817-1818-0435]
414 Cuvier: die Untauglichkeitder Thierlippen zu allseit.Bewegungen nimmt ihnen artikul.Töne. Allgemeine L. Z. N. 139 1818

 

[IIc-46-1817-1818-0436]
415 Lope de Vega muß wegen der 50Bände lyrischer und 26Quartbände dramat. Werketäglich 5 Bogengeschrieben haben. Gesellsch. von Gubitz. 1818 Bl. 19

 

[IIc-46-1817-1818-0437]
416 Irenäus identifiz. das Evang. des Cerinth mit dem des Markus, wie überh. dieKirchenväter apokal. und kanon. Ev.leicht identif. od. leitet eines vom a. ab. Historisch-krit. Versuch üb. die christlichen Evang. von D. Gieseler 1818

 

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[IIc-46-1817-1818-0438]
419 Die Marzioniten tad. dieOrthod, daß siedie Evang. des Markus und Lukas gebraucht, die doch keineApostel gewesen. |

 

[IIc-46-1817-1818-0439]
420 Grotius, Mill, Wetstein, Towson,Huy: Markus schöpfte aus Matthäus, Lukas aus ihnen beiden - Owen, Griesbach, Ammon: Lukas aus Matth., Markus aus beiden - Storr: Markus aus Matth. und Lukas - Büsching: Matth. - aus Lukas, Markus aus beiden. - | S. 33

 

[IIc-46-1817-1818-0440]
421 Eichhorn: zuerst ein jetzo ganz unbekannt.syrochald. Urevang., zur Zeit Stephani verfaßt; das inverschiedene Rezensionen überarbeit.worden - Matth. stelltedie Rezens. A in a. Ordnung,und schaltete noch aus eineraramäisch. Schrift D v** und a. Quellen viel ein - Lukas benützte die Rez. B, und aus Matth. die Abschnitte aus D - Mark. übersetzte die Rez. C, worin die Zusätze von A und B vereint, wenig Eigenes dazu - | p. 43 In der ersten und 2ten Generazion wurden einzelne Glossen und Wortvertauschungen aus der Tradiz., 3ten und 4ten aus apokr. Evang. genommen - seit dem Ende des 2ten Jahrh. suchte man jedes Evang. mit sich in anal. Stellen, theils seine Citate aus dem Alten T. mit dem LXX zu konformieren | S. 45

 

[IIc-46-1817-1818-0441]
422 Hebräische Geschichtbücher find.man seit den letztenSchriften des Alten Testaments bis auf die neuen Zeiten nicht mehr; all. d. Tradiz. fortgepflanzt. Da nun Autor. unt. den Juden selten, so ists noch mehr bei den nied. Ständ., wohin die Apostel und die meisten Christen gehörten, noch mehr der Fall.

 

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[IIc-46-1817-1818-0442]
Dah. höher in den Jahrh. wenige christlicheSchriftsteller - theilten das Christenthum blos mündlich mit.Die Apostel pred. das Evang. nurmündlich, hielt. dieß f. höher alsNiederschreib. Eulabius: Sogar Paul. hinterließ nur kurzeBriefe, und nichteinmal an Gemeinden |

 

[IIc-46-1817-1818-0443]
423 Nach einer alten Tradizion,die Eusebius aus dem Apollon mittheilt,nach lebten die Jünger nach Christi Tod 12 J. in Jerusal. verbunden beisammen. | S. 98

 

[IIc-46-1817-1818-0444]
424 Das alte Kirchengesetz:die Katechumen sollten das Symbol.nicht aufschreiben, sond. d. öft. Hören demHerzen einprägen. |

 

[IIc-46-1817-1818-0445]
425 Matthäus schrieb erst, nachdem erden Hebr. gepred. und zu and. Völkerngehen wollte, sein Evang. fürdie Juden syrochald. nieder. - Markus, anfangs Begleiter des Paul., dann des Barnabas, endlich des Petrus, - schriebauf Ansuchen der römischenGemeinde das Evang., wie es Petrus vorgetragen, daher esdiesem zuweilenzugeschriebenworden - Lukas, Begleiter des Paul. schrieb dessen Ev., wie ersvorgetragen |

 

[IIc-46-1817-1818-0446]
426 Origenes: die Juden vorenthieltendem ungebildeten Haufenden Anfang der Genesis, Anfang und Ende des Ezechiel u. das hohe Lied |

 

[IIc-46-1817-1818-0447]
427 Döbereiner nennt das neue Mineral,das ihmHerr v. Knebel zugeschickt Knebelit - erleid. d.Hitze keine Veränderung, feuerfest, - ist ausKieselsäuere, Eis. und Manganoxydulzusammengesetzt. Schweiggers Journal für Chemie p. B. 21 Heft 1

 

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[IIc-46-1817-1818-0448]
428 Schübler: die Erde saugt desto mehr Lebenluft ein,wenn sie naß und warm ist.Gefroren nicht. Dah. Befruchtungder Erde d. wiederholt. Auflockern - Daher diegeringere Fruchtbarkeit der tiefern Erdschichten;dah. die Zuträglichkeit der Luftfür Hektische üb. frischgepflügten Feldern. Dah. dieböse Luftart in Bergwerken. Schweiggers Journ. B. 21. H. 2. 1818

 

[IIc-46-1817-1818-0449]
429 Zwischen denEisschollen des Pols geräthdas Treibholz d. Reiben in Brand. Geograph. Ephem. B. 3. St. 2 1818

 

[IIc-46-1817-1818-0450]
430 Fothergil: die hohenEisberge können nicht vomPol bis zu 35-45 Grad hergeschwemmt sein, würdensonst geschmolzen sein - Sond. da in der Tiefe die Temperat. abnimmt, so erzeugten sich unten Eismassen, die sich ablösen als spezifisch leichter; zumal da die Wasserschichten des Bodens einem Druck hoh. Wassersäulen ausgesetzt sind, der gewöhnlich die Körp. eines Theils ihrer spezifischen Wärme beraubt und sie nicht die gehörige Quantit. fass. läßt. |

 

[IIc-46-1817-1818-0451]
431 Kurt Sprengel: der Stamm ist einzusammengerolltes Blatt, dessen untere Fläche der Rinde entsprichtu. die innere dem Mark. J. Allgemeine L. Z. 1818 N. 92

 

[IIc-46-1817-1818-0452]
432 Er wie Göthe: 1) Gesetz allerEntfaltung ist d. vorhergehendeBedrängung bedingt - 2tesGesetz: aus jedem Theil der Pflanze kannsich jeder a. entwickeln u. die spätern Organesind allmählich auf frühern ent-

 

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[IIc-46-1817-1818-0453]
faltet. Spreng. nach Oken: 3tes Gesetz,die Pflanzenwelt beobacht. gewöhnlichdas Zahlenverhältn. 3 u. 5.

 

[IIc-46-1817-1818-0454]
433 Eb. Auch bei denimmer grünen Blättern warmer Zonen istein Abfallen undAusschlagen d B derselben, nur nach einem längern undeutlichern Typus. Auch zeigen alle Blätter Spuren von Schlafen und Wachen |

 

[IIc-46-1817-1818-0455]
434. Die alten Germanenwurden dem Ausland eher d. eines ihrerProdukte als d. sich selbst bekannt. Der Bernstein warschon zu Homers und Hesiods Zeit, als eine Kostbarkeitim westlichen Asien, bekannt; aber erst Pytheas 320 J. v. Ch. nennt das Volk. Adelungs deutsche Sprachlehre für Schulen

 

[IIc-46-1817-1818-0456]
435 Alle Wurzelwört. ursprünglich einsylb., dah. diet e deutsche wie englische, franz. Sprache das e euphonicum - house, slave, knife, - ponce, ane, siege - Affe, Gatte, Hase, Knabe. 1) Substanten die sich auf einen gelinden Konsonanten enden, Gewölbe, Gebinde, p. der sonst hart ausgesprochen würde - 2. so Imperativ daher: lobe, rede p.

 

[IIc-46-1817-1818-0457]
436 Die Franken warendas erstedeutsche Volk, das sich inGallien in bildete und also z schreiben lernte; dah. sie von diesen die lateinische Schrift borgten, die man später falsch die gothische nannte |

 

[IIc-46-1817-1818-0458]
437 Der Imperativ ist eigentlich der Wurzellaut, woraus ein Wortgebilde worden; da. Daher kommt nicht von Fluß flüßen zu schreiben - denn ein Th Wurzellaut ging sonst d. alle Vokale - sondern: fließen.

 

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[IIc-46-1817-1818-0459]
438 Die jährlichen Auflagkostenenglischer Klassiker machen 1 Mill.Pfund; neue Schriftenjährlich 700 mit Aufwand von 200,000Pfund gedruckt. Versuch über den englischen Nazionalcharakter von der Decken. Ergänzb. A. Lit. Zeitung 1818. N. 7

 

[IIc-46-1817-1818-0460]
439 In den einzelnen öffentlichenMusikanstalten in London Gesetz,daß kein Stück gegeben wird,das nicht 25 J. alt ist |||

 

[IIc-46-1817-1818-0461]
440 Rezens. von Reils Buch über das Fieber:melancholische Kranke Zeichen desAusbruchs der Verrücktheit, wenn sieunmäßige Leibübungen vornehmen. | N. 9

 

[IIc-46-1817-1818-0462]
441 Ferner: einen besond.verheimlichenden Hang, hämisch zu schaden,den kaum der, der den Verrückten spielen will,nachmachen kann. ||

 

[IIc-46-1817-1818-0463]
442 Reil: In Cayenne, wo die Negersklaven 1766 Blattern verbreit. sie sich nicht weiter; auf Helena und in einigen Gegenden der Tartarei waren sie nie. | N. 11

 

[IIc-46-1817-1818-0464]
442 Eschenmayer: DieSchlafwachenden prophezeien ein Ereign.,sagen aber, daß es d. Maßregeln verhütetwerden könne; also eine doppelteZukunft. Kommt blos von der Furcht, diedas Hellsehen so stört, daßsie das Mögliche für wahrhalten. Magnetisches Archiv B. 3. St. 1.

 

[IIc-46-1817-1818-0465]
443 Eb.: sie sagen wol Handlungen, ab. nieGesinnungen des a. voraus|

 

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[IIc-46-1817-1818-0466]
444 Wenn D. Löwenthal nur denFinger gegen den russ. Knaben hält, so stürzt erplötzlich zusammen; so auch, wenn er et.von ihm Magnetis. berührt |

 

[IIc-46-1817-1818-0467]
445 Und dieß geschieht, wenn auch d. D. Reuß das Magnetisierte z. B. Metallabgeglüht wird, od. in Vitriolsäure gelegt - Wasser abgekocht - Papiereingeäschert |

 

[IIc-46-1817-1818-0468]
446 Die negat. Elekt. macht aufdem Harzstaub Ringe, die,wenn sie Stralen haben, einwärtstendieren gegen einen Mittelpunkt; -die positive macht Sterne,deren Stralen sich in einerunbestimmten Peripherie verlängern.|

 

[IIc-46-1817-1818-0469]
447 Bilsenkraut genommen erzeugt die Idee desFliegens; die Hexen ähnliche Mittel u. glaubtengeflogen zu sein |

 

[IIc-46-1817-1818-0470]
448 Die dem Askulap, Serapis, Isis geweihtenHände sind immer rechte, wovon nurdie 3 ersten Finger ausgestrecktsind; wahrscheinlich Votivbilder für magn.Kur. |

 

[IIc-46-1817-1818-0471]
449 Die Zeigefinger hießen beiden Alten medicus |

 

[IIc-46-1817-1818-0472]
450 In dem Medical repository of America: einesehr belesene kenntnisvolle Jungfrau verlor nacheinem langen Schlaf alle Kennt.und Worte - von neuem Buchstab.und rechnen, und mußteMenschen und Sachen wied.kennen lernen - Nach einigenMonaten kam wied. Schlaf, bei demErwachen war sie in den normalen Zustandvor dem ersten Schlafversetzt und wußte nichts von dem, wasnach demselben. Seit 4 Jahren

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0473]
wechs. dieseZustände periodisch. Im altenoder natürlichen Zustand kann sie gutschreiben; im neuen istihre neue Handschriftunausgebildet. Um einen Menschenzu kennen, muß sie ihn inbeiden Zuständen gekannt haben

 

[IIc-46-1817-1818-0474]
451 Kieser: wie im Somnab. Sitz der Seele imGangliensystem, so im Tetanus in denNerven der Streckmuskel, in derKatalepsis in alle peripher.Nervenendigungen, so daßjed. Muskel nach eignem Willen handeltund die Seele in soviele Parzialseelenzersplittert ist als es Musk. und Bewegnerven gibt | B. 3. St. 2.

 

[IIc-46-1817-1818-0475]
452 Ebenda: das Reibenschlaftrunkener Augen,besonders bei Kind. ist vielleichtunbewußter Silbermagnetismus. |

 

[IIc-46-1817-1818-0476]
453 Eb. der vom unmagnet. Baquet magnet. Knabe sah mit der innernFläche der UnterlippeFarben und Umrisse - mit denwollbestrumpften Fußspitzen, darauf gesetzt, sah erKarten, grobe Schrift - mit dem Zeigefinger 10 Zollferne Bild. - mit der Nasenspitzeangerieben, Kartenfarben u. mit denentblößten Schultern - mit demzum Fensterhinausgesteckten Finger,was auf der Strasse - so mitdem hinausgehaltenen wollbestrumpftenFuß, u mit dem aus Fenster gehaltnen entblößten Ellenbogen d. die Kleid. nicht - sah mit den Fingerknöcheln - Wehte kalte Luft an dem sehenden Finger, so w undeutliches Sehen - |

 

[IIc-46-1817-1818-0477]
454 Er hatte mit der Nase nurdas kleine Sehfeld; sah nur dasauf was eine d. die Länge der Nas. gezogneLinie fiel |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0478]
455 D. eine vergrössernde Loupe sah er mitder Nase die Schrift größer. | Eine weiße Ableite da auf die Nas. geklebt, nicht mehr sehen |

 

[IIc-46-1817-1818-0479]
456 Das Auge des Vogels, Froscheswird d. ein Brennglas nichtgeblendet |

 

[IIc-46-1817-1818-0480]
457 Sobald er die Augen öffnete, hörtedas Sehen mit derNase auf.

 

[IIc-46-1817-1818-0481]
458 Knox aus in Edinb. med. Journ.: der Puls am Morgen am schnellsten und erregbarsten, nimmt bis abends ab; in einem Falle von Morgen um 11 Uhr bis abends um 8 Uhr von 72 Schläge bis 58. - Alles dieß geschieht auch ohne den Schlaf. Dieselbe Absteigerung sei auch in Verdauen, Muskelkraft und Respirazion. Meckels Arch. für die Physiol.2ter B. 1. Ergänzbl. der Jenaer Allgemeinen L.N. 7. 1818

 

[IIc-46-1817-1818-0482]
459 Der katholische Beichtvat. darfschwören, wenn ihm sein Beichtkindein Verbrechen bekannt, daß ernichts davon wisse - eben weil er nach Thomas von Aquin nur als Menschzum Zeugen aufgerufen werde, u. nur als Gottdie Sache wisse nach decret. c. 2. X. de offic. Judic. ordin. | N.10

 

[IIc-46-1817-1818-0483]
460 In dem ägypt. Hühnerbrütofen wird blos d.den Rauch und Dampf vonheissem Kuhmist ausgebrüt. der d. Kanälezwischen sie geleitetwurde. Vogel über die Wunder des Magnetis.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0484]
461 Harvey: das Erste im Ei ein rundesBläschen oder Fruchtauge, ist das Rudimentdes Kopfs, der schwärzliche Ring deutetdas eine Auge an, das a. istauf der a. Seite und wirdvon jenem bedeckt |

 

[IIc-46-1817-1818-0485]
462 Ebenda: am 24.-Tage aus dempunct saliens geht das Blut ausdem einen venös. Kanalein den anderen. Das Blut ist ab. eherals der Puls und als das Rudiment desKopfs u. bildet selb. erst alles | nämlicheine Made od. Würmchen. Alle BlutthiereMensch, Hund, Pferd, Schlange sind erscheinen ununterscheidbar als dieselbe Made |

 

[IIc-46-1817-1818-0486]
463 Die Aug. Müller in Karlsruhevon D.Meier: wenn jene beidem Vorlesen eines Buchs an et. a. dachte, so hörtesie es nicht so wie kein Wort, sobaldman es nicht an sie richtete |

 

[IIc-46-1817-1818-0487]
464 Sie: im Finstern erkenne sie dieGegenstände d. das Licht, das aus ihrströme; sie könne d. ihre lichtvolle Hand schau.und auch d. die des Arztes, ab. nicht d.eine andere. |

 

[IIc-46-1817-1818-0488]
465 Sie: sie sehe nicht d. dieHerzgrube (ab. hören konnte sie) - solcheSeherinnen seien weniger hellsehend. |

 

[IIc-46-1817-1818-0489]
466 Sie sah die Buchstaben feurig, ab. a.Sachen nicht |

 

[IIc-46-1817-1818-0490]
467 Sie schlief bei jed. anderen inihrer Gegenwart verrichtetenManipulazion ihres Arztes, z.B. des Glases, ein |

 

[IIc-46-1817-1818-0491]
468 Sie: sie habe jetzo Sch Kopfschmerz, empfinde ihn aber noch nicht, sond. erst beim Aufwachen. Gekneipt, gestochen empfind. sie nicht, auß. beim Erwachen |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0492]
469 Der magn. Knabe Schurr kohärierte mit demMagnetisör, wenn dieser nahe war, so sehr, daßdieser ihm nichtgegenwärtig schien; wie er ab. sichentfernte, fühlte und unterschied er ihn,obwol schmerzhaft |

 

[IIc-46-1817-1818-0493]
470 Die Lukaner verboten, einem Trunkenbold et. zuleihen; Strafe so hoch als das Geliehene war.Makulatur.

 

[IIc-46-1817-1818-0494]
471 Forster: Die Sanskrit-Sprache hat Doppelwört.von 152 Sylben Kolbe über Sprachreichthum

 

[IIc-46-1817-1818-0495]
472 Wolfart: Wolle nimmt diemagnetische Materie am bestenauf, so wie Riech- und Ansteckstoff Dessen Jahrbücher für den Lebens Magnetismus B. 1 H. 2.

 

[IIc-46-1817-1818-0496]
473 Das Malzen des Getraides muß an einem dunkeln Ortgeschehen weil dasSonnen{Tag}licht die Entbindungdes Kohlstoffs hindert |

 

[IIc-46-1817-1818-0497]
474 Die Dr. von Voß: der Thon ist für die Otonacken wirkliches Nährmittel, da sie während 3 Monaten wenig andere Nahrung - zu sich nehmen | Als Erde vermag er nämlich das Wasser zu zerlegen

 

[IIc-46-1817-1818-0498]
475 Ebenda: anKüste der Ostsee gedeihen imklaren Sande sogar Weiden undErlenbäume; so Pflanzen in kleingestoßnem Glase mit Wasser,das dad. zerlegt wird | und dad. Wasser- und Sauerstoff; Licht und Wärmestoff frei werden Dah. der Sand für Vögel nährend |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0499]
476 Ebenda: Ein Stückchen weiss.Glas in den Kochtopf gelegt, macht dasFleisch viel eher gahr. (d. Zersetzung) |

 

[IIc-46-1817-1818-0500]
477 Ebenda: daher Wass., worinSilb. gelegen, metallen schmeckt ohnedaß das Silber et. verlor; so Wass.,worin Quecksilb. gekocht, mediz. Wirkung |

 

[IIc-46-1817-1818-0501]
478 Ebenda: ein englischer Arztgenoß blos Zucker Wass.; starb nach einigen Tagendavon, weil er so auflös. | Hundvon Dr.Magendie in Paris blos damit gefütt.,starb am 32ten Tage | weil keine a.Nährmittel dabei waren; denn in Englandmästet man ja Ochs. damit.|

 

[IIc-46-1817-1818-0502]
479 Ebenda: Transact. of the Linn. Soc. Vol XI.ein Schwein von 160 Pfund d. Einsturzeines Kreidefels. auf den Stall wurdenach 160 Tagen lebend gefunden, fraßKreide und brauchte täglich 3/4 Pfundvon seinem Fett; noch 40 Pfundschwer |

 

[IIc-46-1817-1818-0503]
480 Ebenda: D. Verbrennung allerveget. und animalischenSubstanzen wird Wasser erzeugt. In dertrocknen Faser und Holz ist Wasser

 

[IIc-46-1817-1818-0504]
481 Ebenda: beider Diabetes wird oft einegrößere Menge Wasser abgesond. nach Richters spezieller Therapie alsgenossen; so haben MenschenFeuchtigkeit, die nie trinken, weildie Haut es aus der Luft bereitet |

 

[IIc-46-1817-1818-0505]
482 Ebenda: wenn aufeinem großen Gut 1000 Scheffel Früchte,100 Stück Vieh u. dann Holz jährlich verkauft wirdohne Verminderung des Bodens: so nur d.Regen und Schnee z ersetzt |

 

[IIc-46-1817-1818-0506]
483 Eb.: dah. ist Wasser der g erste u. größte Nährstoff | Vid. das Vorblatt

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0507]
]Die Nummern 484-491 sind zusammen mit denen von 1-6 auf erstes Blatt kopiert (MV, Berlin 5/2003: 484-491 in den vorderen Inneneinband notiert)

 

[IIc-46-1817-1818-0508]
484 Wolfart, während er denKranken untersucht, die Brust, Leib,spricht, magnetis. er ihn;behandelt oft 150 Kranke an 1 Tagmagnetisch. Am Morgen kommen 50 bis 80arme zu Baquet; abends wieder 40 bis 50aller Art. Die Zahl aller in 1 J.behand. armer Kranker üb. 600 |

 

[IIc-46-1817-1818-0509]
485 Er verordnet bei Magnet. derAugen warme Milch gegen dieEntzündung; da man ab. diese leicht alsgemein vernachläßt: so verschreibt er einunbedeutendes Augenwass., 5 Tropfen inder Tass. Milch |

 

[IIc-46-1817-1818-0510]
486 Nach der einen Meinung kamdie Lustseuche aus Aegypten üb.das gelobte Land zu uns. Wolfart: sie war immer da. |

 

[IIc-46-1817-1818-0511]
487 Ebenda: 7 Tage nach derAnsteckung äußert sie sich |

 

[IIc-46-1817-1818-0512]
488 Ein einfältiger Bauerknabe ineinem litthau. Dorf sagt nach bloßem Sehen demKranken das Übel und dieMittel; ab. nur Morgen, Nachmitt. kann er nichts|

 

[IIc-46-1817-1818-0513]
489 Ebenda: bei denEmbryonen kommt aus dem Unterleib zuerst der Fußmit seinen Zehen zumVorschein, erst spät. das Bein |

 

[IIc-46-1817-1818-0514]
490 Ebenda: Podagra undGonagra wird bei Hofleuten d.langes Stehen erzeugt |

 

[IIc-46-1817-1818-0515]
491 Vom gelben Fieber in Neuorleansheißt: so vieleErschrockene, so vieleTodte | Wer erschrickt, wird angesteckt

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-46-1817-1818-0516]
]Rest des Registers befindet sich auf Titelblatt des Bands 46, daher zu Beginn transkribiert

 

[IIc-46-1817-1818-0517]
3. Über die kleineJagd von Jester. B. 6. 1806 7. 8.

 

[IIc-46-1817-1818-0518]
17 Küffner über Magnetismus

 

[IIc-46-1817-1818-0519]
28 Jesters kleine Jagd. B. 8.

 

[IIc-46-1817-1818-0520]
41 Weidmanns Feierabende.

 

[IIc-46-1817-1818-0521]
50 Geograph. Ephemeriden

 

[IIc-46-1817-1818-0522]
59 Reuggers physiologlische Untersuchungder thierischen Haushaltungder Insekten

 

[IIc-46-1817-1818-0523]
64 Eschenmayers Archiv für den thierischenMagnet. B. 7. St. 2 - 18 Band 1. St. 3. - 186*. B. 2. St. 2. 192 - B. 2. St. 1. 246 - B.s. St.3. 269 - B.3. St. 2.

 

[IIc-46-1817-1818-0524]
78 Schwarz Erziehlehre B. 4. Abth. 1)

 

[IIc-46-1817-1818-0525]
55 Thibaut

 

[IIc-46-1817-1818-0526]
59 Reuggers physiologische Untersuchung der thierischen Haushaltung der Insekten.

 

[IIc-46-1817-1818-0527]
64 Archiv von Eschenmaier. I. N. 2 - 442 B.3. St.1.

 

[IIc-46-1817-1818-0528]
78 Schwarz Erziehlehre B. 4. Abth. 1.

 

[IIc-46-1817-1818-0529]
81 Allgemeine Enzyklop. Probehefte

 

[IIc-46-1817-1818-0530]
93 Hufelands Journal der Heilkunde 1817 März - 9* Apr. - Mai 97 - 145 Sept. - Nov. 232.- 1818 St. 2. 346

 

[IIc-46-1817-1818-0531]
100 Geograph. Ephemeriden - 157 B. II St. 2. 1817

 

[IIc-46-1817-1818-0532]
102 Gilberts Annalen

 

[IIc-46-1817-1818-0533]
111 Isis - 116

 

[IIc-46-1817-1818-0534]
126 Roth üb. die Schrift des Fronto

 

[IIc-46-1817-1818-0535]
130 Des Brün Briefe aus Rom

 

[IIc-46-1817-1818-0536]
136 Göthes Leben B. 5.

 

[IIc-46-1817-1818-0537]
141 Minerva.

 

[IIc-46-1817-1818-0538]
153 Bibliothek der praktischenHeilkunde von Hufeland und Harleß

 

[IIc-46-1817-1818-0539]
172 Schweigers Journal p.

 

[IIc-46-1817-1818-0540]
180 Zeitgenossen

 

[IIc-46-1817-1818-0541]
183 Attisches MuseumIII. 1.

 

[IIc-46-1817-1818-0542]
205 Spittlers Kirchengeschichte, - 222 B. 2 - 237 B. 1 - 241 B. 2

 

[IIc-46-1817-1818-0543]
279 Kochs Handwörterbuch der Musik.

 

[IIc-46-1817-1818-0544]
291 Meckels deutsches Archiv B. 2. H. 1.

 

[IIc-46-1817-1818-0545]
295 Ergänzbl. der Jenaer L. Z. 1817 TitelblattseiteStiche