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Faszikel IIc-49-1822-1825
Seiten: ohne Zählung | Einträge: 359
 

Transkription und digitale Edition von Jean Pauls Exzerptheften Vorgelegt von: Sabine Straub, Monika Vince und Michael Will, unter Mitarbeit von Christian Ammon, Kai Büch und Barbara Krieger. Universität Würzburg. Arbeitsstelle Jean-Paul-Edition (Leitung: Helmut Pfotenhauer) Förderung: Fritz Thyssen Stiftung (11/1998-12/2000) und Deutsche Forschungsgemeinschaft (01/2001-12/2005) Projektleitung: Michael Will Gesamtleitung: Helmut Pfotenhauer Transkriptionsgrundlage: Nachlass Jean Paul. Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Fasz. IIc, Band 49 Bearbeitungsschritte: 30/12/2002 ST Beginn der Transkription 31/01/2003 ST Ende der Transkription 14/05/2003 MV Autopsie Berlin

Exzerpten.

49

Oktob. 1822

Jean Paul

 

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[IIc-49-1822-1825-0001]
1. Humboldt: der Guapucha de Bogota hat vorn eine Schwimmblas., und hinten eine. Okens Isis 2 H. 1822

 

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2 Im Mai legt der Krebs die Schale ab, im Herbst die Krebsin. Unterhaltungen aus der Naturgesch. der Insekten dritt. Theil Vid. 86/19

 

[IIc-49-1822-1825-0003]
3. Bedecken mit Nesseln im Keller ersetzt ihm das Wasser; tägliches Begießen mit Bier und Milch, macht ihn und wohlschmeckend |

 

[IIc-49-1822-1825-0004]
4 Die Hummer leben Monate lang ohne Speise; ab. Donner= und Kanonenknall tödtet ganze Ladungen |

 

[IIc-49-1822-1825-0005]
5 Der Kiefenfuß häutet sich am öftersten u. so vollständig bis auf jedes Haarröhrchen, daß man im Glase einen Zweiten zu haben glaubt. |

 

[IIc-49-1822-1825-0006]
6 Vertrock. eine Pfütze, so sterben alle alten Kiefenfüße; ab. die Eier leben werden nach J. durch Wasser da. wied. lebendig. |

 

[IIc-49-1822-1825-0007]
7 Der Oscabiörn (O. Psora, Ißländ. Meerassel) - auch Wunschbär genannt, weil wer das Thier zu einer gewissen Zeit in den Mund nehme, im Leben keinen vergeblichen Wunsch mehr thue. Kriecht den Fischen hinten hinein und frißt sie ganz aus |

 

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[IIc-49-1822-1825-0008]
8 Blätt. am Rande befressen lass. Raupen vermuthen; durchlöcherte ab. Käfer |

 

[IIc-49-1822-1825-0009]
9 Die Bauern stellen sich vor Erdhölen, u wo die Taranteln wohnen,und summen wie die Fliegen, soerscheinen sie plötzlich. |

 

[IIc-49-1822-1825-0010]
10 Die ersten Könige von Frankr. hatten Reliquien in ihrem Pallast, besonders * die Kappe u. Mantel des h. Martin, und ließen sie sich nachführen bis sogar zur Armee. - schickten sie in die Provinz wenn Eid der Treue zu leisten od. ein Vertrag zu machen. Dictionn. philos.relique.

 

[IIc-49-1822-1825-0011]
11 Der Karpfen hat 6,000 Schuppen - Schleie 10,000 - der Zander 20,000 - Hecht 8,960 Unterhaltungen aus der Naturgeschichte p. XIX Fische 1 Th.

 

[IIc-49-1822-1825-0012]
12 Die Thunfische, die vor Martinique die mit dem besten Wind schiffenden Schiffe begleiteten, kamen mit ihnen zu gl. Zeit vor Gibraltar an |

 

[IIc-49-1822-1825-0013]
13 Sogar die heiss. mineralischen Quellen haben ihre Fische p. XXV ||

 

[IIc-49-1822-1825-0014]
14 Die Holländer versetzten die chines. Goldfische in ihre Teiche - Friederich I von Schweden beschenkte neues Königreich mit der Bartgrundel - Friedrich II. von Preußen mit dem russischen Sterlitz |

 

[IIc-49-1822-1825-0015]
15 Ein englisches Schiff hatte ein großes Leck zum Untergehen, ein Fisch steckte sich hinein und verstopfte. p. XVI

 

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[IIc-49-1822-1825-0016]
16 Die Pricken - vom Holländ. Wort Prick od. Stäbchen - sind zum Kabeliaufangen besonders gut, wegen ihres langen Zappeln an der Angel - werden von Kurland in Schnee verschickt, leben ab. in kaltem Wasser wieder auf - werden leicht gefangen, weil sie sich überall ansaugen, an Fischreusen, an das in Eislöcher gesteckte Gesträuch. |

 

[IIc-49-1822-1825-0017]
17 Die Leber eines Hais gibt 15 Tonnen Thran; eine Tonne Leber giebt eine 1/2 Tonne Thran | Die Angel, ihn zu fangen, an einer Kette; Stricke zerrisse er |

 

[IIc-49-1822-1825-0018]
18 Der Menschenfresser oder Hundshai (Seewolf p.) oft 15,000 Pfund schwer, zerspalten auf 2 Wag. fortzubringen - - man fand in einem einen Menschen u. ein Pferd - Ein Matrose vermißte einen gefangenen Hai an seiner Angel; endlich fing er wieder einen Größeren, in dem jener war |

 

[IIc-49-1822-1825-0019]
19 Er kommt aus seiner Tiefe herauf, wenn er reden hört; dah. die Grönländer in ihren kleinen Nachen stumm über tiefe Stellen fahren |

 

[IIc-49-1822-1825-0020]
20 Er reißt unten aus dem Wallfische große Stücken, indeß der Mensch oben die Barten ausschneidet |

 

[IIc-49-1822-1825-0021]
21 Den Piloten, der immer vor ihm hergeht, läßt er sogar in seinem Rachen herum schwimmen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0022]
22 Die ächten Isisbild. sind schwarz; die meisten sogenanten vierges noires oder schwarzen Marienbilder sind dergleichen. Böttiger. Urania auf 1823

 

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[IIc-49-1822-1825-0023]
23 Bei den Galanern in Abessinien wird ein Fremder vom König so aufgenommen, daß die Hofleute mit Prügeln - die vornehmst. haben die längsten - ihn bis zum Schreien empfangen {zum Beweise ihrer Tapferkeit}; dann ehrerbiet. anreden. Noch n neuerdings die Missionare soempfangen.

 

[IIc-49-1822-1825-0024]
24 Achten Kirche so sehr, daß sie bei dem Anblick einer Kirche, von weitem vom Pferd steigen.

 

[IIc-49-1822-1825-0025]
25 Bei den Abissin. statt der Tisch= und Tellertüch. bedeckt man den Tisch mit einem Teig von Waizen oder DünnKuchen, die zum Brodessen und zum Händeabtroknen dienen |

 

[IIc-49-1822-1825-0026]
26 Auf des Kaisers Tafel da rohes Rindfleisch - wird mit Ochsengalle besprengt - aus dem Thier Gedärm unverdautes Gras, mit Senf wird daran gethan |

 

[IIc-49-1822-1825-0027]
27 St. st das Kopfkiss. legen sieden Kopf auf eine Gabel

 

[IIc-49-1822-1825-0028]
28 Percy und Vauquelin: in 100 Pfund fand. sie in bei dem Brod 70 Pfund nährendeTheile - in Fleisch 35 - in welsch.Bohnen 92 - Erbs. 93 - Lins. 94 in Küchenkraut undRüben 8 - Möhren 14 - Kartoff. 25. Bair. Zeitung N. 254. 1822. 37/24

 

[IIc-49-1822-1825-0029]
29 Bei einem Gewächs auf NeuHolland, Eupomatia laurina, zernagen die Insekten kleine Blumenblätter zwischen den Geschlechttheilen, die ihre Zusammenwirkung hindern; nachh. erst befruchten sie sich. Spreng. Anleitung zur Kennt. der Gewächs. und Buquoy's idelle Verherrlichung des empir. erfaßten Naturleb.

 

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[IIc-49-1822-1825-0030]
30 Die Radwanze in Westindien (Wheelbug, Redovius serratus F.) gibt völl. elekt. Schläge Gesellsch. Bl. 173. 1822

 

[IIc-49-1822-1825-0031]
31 In Ungarn in der Familie des Johann Roxin der Vater 172 J. alt, Frau 164; 142 J. verheirath. - jüngste Tochter bei jen. Ableben 115 Jahre alt. Constitut. | B. 165

 

[IIc-49-1822-1825-0032]
32 Jed. nach Prag geführte Frachtstück zahlt die Hälfte so viel als ein durch geführtes, also mehr Transito als consumo | 167

 

[IIc-49-1822-1825-0033]
33 Der JesuiterOrden kann seine Mitglied. von jed. Klasse willkürlich entlass., ohne angeführten Grund, ohne gehörte Vertheid., gefällt. Urtheil, sogar ohne irgend ein Vergehen aus irgend einem Grund (sine piccato propter oliquas causas) Kathechismus der Jesuiten. Hermes No. VII.

 

[IIc-49-1822-1825-0034]
34 Der Entlassene muß noch alle seine Verbindlichkeiten gegen die Gesellschaft erfüllen, sie aber keine mehr gegen ihn. ||

 

[IIc-49-1822-1825-0035]
35 Bei großen Talenten wird das Mitglied trotz großer Sünden blos in eine entferntere Provinz des Ordens verwiesen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0036]
36 Die Gesellsch. hält sich nicht für verbunden, bei der Aufnahme die Gesetze einem Mitglied ganz mitzutheil., oder auch nur lesen zu lassen. ||

 

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[IIc-49-1822-1825-0037]
37 Die Ordensregeln: er soll wie ein Stock, den der Inhab. nach Gefallen gebrauchen kann, wie ein Leichnam, den er überall hintragen kann, den Obern gehorch. - nicht einmal den angefangnen Buchstaben soll er vollenden (imperfecta littera relicta, Const.) sondern sogl. das Befehlen erfüllen; soll die Stimme des Obern so betrachten als käme sie aus Jesus Mund ||

 

[IIc-49-1822-1825-0038]
38 Der Orden kann äußere Jesuiten aus allen Ständen besitzen, Päbste, Könige, Laien, sogar Verheirathete. ||

 

[IIc-49-1822-1825-0039]
39 Jesuit Bessius, den der Orden als einen Heiligen feiert: ein Mensch kann um einen Scudi getödt. werden de just. et jur. I. 2. c. 9. d. 68. ||

 

[IIc-49-1822-1825-0040]
40 Eine philosophische Sünde (zum Unterschied zu der theol.) ist, wenn man dabei Gott nicht kennt, oder an ihn nicht denkt, so shr groß sie auch sei,keine Beleidigung Gottes. - Casnedi: Christus kann am Gerichttage zueinem Verläumder sagen: veri,benedicte, qui mentitur es. Arriaga: der Haßgegen Gott kann als Gegenstand des menschl. Willens dasewige Leben verdienen. Desulmo: conscientia circa illicitumintrepida excusat a peccato ||

 

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[IIc-49-1822-1825-0041]
41 Die Zahl der Bände der richtigen Entscheidungen füllen in Engl. mächtige 200 Bände - jed. J. kommen noch 8 dicke Bände dazu - die Sammlung der durchgegangnen ParlamentsAkten bis 1818 ist 18 Quartbände; wovon 11 Bände mit Akten der jetz. Regierung angefüllt. - In den letzten 18 J. sind jed. Jahr 140 Akt. im Parl. durchgegangen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0042]
42 Es sind üb. 140 Bills, den Verkehr mit Brantwein betreffend; die vorhergehenden, die nicht mehr in Kraft, sind noch mehr |

 

[IIc-49-1822-1825-0043]
43 Einbringer, Verkäufer und Käufer verbotener Waren, jeder, wer den a. zuerst angibt, erhält Straflosigkeit u. den halben Theil an der Strafe des Angegebnen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0044]
44 Fast alle Manufakturwaren sind entwed. d. Prämien aufgemuntert od. durch Verbote unterdrückt. 191 Parlamentakten beziehen sich auf Präm.stückzölle - 113 beschäftigen sich mit Fischerei - für das Verpacken der Butter in Neu=Malton ein Gesetz; ein spät. für die Stadt York, ein dritt. für Irland. So hat man fast für jed. großen Fluß ein Gesetz für den Lachsfang, anst. eines allgem. für alle Wasser. |

 

[IIc-49-1822-1825-0045]
45 Ein Gesetz im 33ten Regier.jahre Georgs III verbot Ausfuhr des Getraid. und der Chinarinde nach Frankr. unt. der Revoluzion, wo gerade die Fieber bei der Armee grassierten | S. 183

 

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[IIc-49-1822-1825-0046]
46 Ein Grundstück im päbstlichen Gebiete muß 31 verschied. Auflagen bezahlen: 1) die Taxen 2) die monte sussidio 3) das Aggio di moneto 4) Salarien der Vikarien 5) die nuovo gravezza oder neue Auflage pp. 31 Manutenzione delle rocche et Palazzipublici La Brets Stat. Vorlesungen B. 2. )

 

[IIc-49-1822-1825-0047]
47 Review: Im Süden von Engl. wurdeein Fuhrwerk auf 12 (englische)Meilen die Stunde eingericht.; da ab. 7Pferde in 3 Wochen todt: so nur 10Meilen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0048]
48 Ebenda In der Pulverfabrik z von Grenelle wurden jede 24Stund. 35 Centner Schießpulverfür die Armee gemacht. | S. 346

 

[IIc-49-1822-1825-0049]
49 In Paris kommen täglich 32,000 Briefe zur Post - u. Tagblätt. 1800 (18000?) - in London 133,000 Br. und 26,000 Tageblätter. - Also in Par 1 Br auf 72 Ein Engl.schreibt in derselben Zeit9 Briefe, wo der Franzose1. | Die Zahl der Zeitungles. in Engl.zu der in Frankreich wie 9 zu 1.; inEngl. 50 mal mehr Tagbl. und Zeitungengeles. als in Frankreich. |

 

[IIc-49-1822-1825-0050]
50 Ebenda: je mehr bei einem Volk die Eisenmanuf. blühen, desto mehr Ausbildung hat es wie die Engländer - Je mehr Goldarbeit., desto mehr Lux. und mehr für die Physis als Intellekt. wie Franzos., weil jenes schwieriger |

 

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[IIc-49-1822-1825-0051]
51 Ebenda: das Geld um das in d binnen der letzten Säk hundert Jahre betrogen worden,beträgt mehr als die ganze Nazionalschuldvon England. Louis XIVhinterließ eine Schuldenlastvon 130, 000, 000 Pfund |

 

[IIc-49-1822-1825-0052]
52 Ebenda Der Bestand der Assignaten, deren Werth d. die Gesetzgebung in 6 J. vernicht. wurde, war 1,474,000,000 Pfund. Die Mandate verloren gl. bei ihrer Geburt 66 Proz., obgl. jed. mit Todesstrafe bedroht, der sich weigert sie zu ihrem vollen Nennwerth anzunehmen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0053]
53 In einem geheimen Conseil üb. Nap. Wahl einer Gemahlin waren Talleyrand, Eugen, die Herzoge von Bassano und Vicenza für Osterreich - Der König von Neap., Fouché und Cambacérès für Rußland - der Prinz Le Brün, der Herzog von Feltre, der Kardinal Fesch und der König von Holland für Sachsen. Louis BonaparteMemoir. |

 

[IIc-49-1822-1825-0054]
54 In Rom muß jed. Reisende mit seinen Sachen zum Dogane (Donane) zum Visitieren, sogar der Kardinal fährt da vor. Nur ein Vater von 12 Söhnen ist davon (wie einige fromme Anstalten) frei. Le Brets Stat. Verlesungen B. 2.

 

[IIc-49-1822-1825-0055]
55 Pabst IV: so lang er eine Hand und Feder habe, könne es ihm nie an Geld fehlen. Anfangs des vorig. Säkulums konnte der Pabst jede Stunde 200 Pistolen aus seinem Schatz ziehen |

 

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[IIc-49-1822-1825-0056]
55 55] Zählfehler

 

[IIc-49-1822-1825-0057]
In der Waffenkammer der Engelsburg zeigt man die Kuirasse, die Pabst Julius II, Urban VIII, Clemens VIII getragen |

 

[IIc-49-1822-1825-0058]
56 Ein Prälat, der den Titel Commissarii delle armi, steht allen Truppen vor, alle Soldat., Quartiere und Festungen unt. ihm |

 

[IIc-49-1822-1825-0059]
57 Nach der Einnahme Konstantin. d. die Türken theilten sich die Venezian. mit ihn. in das griech. Kaiserth., der Doge schrieb sich: Herr von anderthalb Vierteln des römischen Reichs. Daru histoire de Venise. Hermes N. VI.

 

[IIc-49-1822-1825-0060]
58 Darü: im 14, 15 Säk. der Doge verpflichtet, kein unbewegliches Eigenthum im Ausland zu haben - keine öffentliche Gebäude zu erbauen od. zu verbess. mit seinem Geld ||

 

[IIc-49-1822-1825-0061]
59. Eb.: im 16, 17ten ihm verboten, die auswärtigen Minister, od. auch den Generalen eigne Truppen in seinen Privatzimmern zu sehen ||

 

[IIc-49-1822-1825-0062]
60 Ebenda: seiner Gattin, eine Krone zu tragen - oder einen Besuch von auswärt. Ministern anzunehmen ||

 

[IIc-49-1822-1825-0063]
61 Ebenda: in jedem Monat muß er wied. eine Vorlesung seines geleisteten Eides anhören ||

 

[IIc-49-1822-1825-0064]
62 Ebenda: niemand wußte, wer einer von den 3 Staatsinquisitoren sei - im Namen eines a. Magistrats erließen sie ihre Zitazionen und Verhaft.befehle - niem. im eignen Hause verhaftet ||

 

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[IIc-49-1822-1825-0065]
63 Eb. Nachts die Todesstrafe - an keinem bestimmten Ort - ||

 

[IIc-49-1822-1825-0066]
64 Ebenda Zwei Inquisitoren konnten den dritten verurtheilen ||

 

[IIc-49-1822-1825-0067]
65 Ebenda Trägt ein Handwerk. seine Kunst ins Ausland zum Nachtheil der Republik: so werden seine Verwandten so lange gefangen genomm., bis man ihn dort umgebracht ||

 

[IIc-49-1822-1825-0068]
66 Die alten Gelehrten: die Löwen sind allein unt. allen Thieren ohne Gespensterfurcht. Kurriosität. B. 2 1813. St. V.

 

[IIc-49-1822-1825-0069]
67 Bei Strafe der Exkommunik. durfte ohne Erlaubnis des Pabsts keiner ad partes Infidelium, in der Unglaub. Länd. reisen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0070]
68 Uns. Vorfahr. drückten - da es noch kein Feuerwerk gab - d. bloßes Feuer ihre Freude aus, dah. Johannis=, Osterfeuer |

 

[IIc-49-1822-1825-0071]
69 Der theol. Profess. Galli zu Koimbra liebte Bettler sehr, sprach, aß, trank, ja bettelte mit ihnen S. 451

 

[IIc-49-1822-1825-0072]
70 Mit dem scharfen Theil der Streitaxt zerspalt. die Deutschen die feindlichen Köpfe, mit dem breiten Theil Korn zerquetscht |

 

[IIc-49-1822-1825-0073]
71 Zu Zürich hielten die Chorherrn von Weihnachten bis Lichtmesse keine Prozession, damit der Heiland in der Krippe nicht d. den Anblick des Kreuzes erschreckt würde. Aus Hottinger. historia Eccl.helv. S. 468

 

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[IIc-49-1822-1825-0074]
72 In der vielbrüstigen Isis wurde d. Feuer vermittels Röhren Milch herausgetrieben in ein Becken. Kircher Oedip. II. | Stück VI

 

[IIc-49-1822-1825-0075]
73 Nach den Rabbinern schwoll der Kopf Salom. d. seine Weisheit so an, daß er nicht mehr damit d. die breiten StadtThore von Jerusalem konnte |

 

[IIc-49-1822-1825-0076]
74 Der Adamsapfel oder Paradiesapfel soll bei jedem Schnitt ein Kreuz zeigen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0077]
75 Parre heirath. 1563 im 80ten Jahr eine Jane Taylor, zeugte einen Sohn und Tochter, war Pachter - in seinem 105ten J. Kirchenbuße, zu Alderbury, weil er mit einem feinen Mädchen Katharin Milton ein Kind gezeugt - in seinem 112ten J. starb seine Frau - nach 10 jähr. Wittwerstand heirathete er im 122ten J. seine 2te Frau, eine Wittwe Lloyd. | S. 552

 

[IIc-49-1822-1825-0078]
76 Semler: den Becher u. die Speisen trug man an Höfen mit hocherhobenen Armen damit nicht der Athem des Dieners sie berührte |

 

[IIc-49-1822-1825-0079]
77 Die Flibustier tödt. einen Neger oder Spanier da wo sie auf einer Insel ihre Schätze versteckten, und begruben ihn mit ihnen, damit sein Geist die schrecke, die sie nehmen wollten Scott's Matth in Rokeby

 

[IIc-49-1822-1825-0080]
78 Sie gaben bei Austheilung der Beute, wenn ein Todter war, seinen Antheil dem besten Freund dess., war keiner da: so Verwandten |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0081]
79 Cole in Essex, links blind, sah der jetzigen Sonnenfinst. zu mit dem Rechten Auge und dad. linkes geheilt. Morgenblatt 268. 1820

 

[IIc-49-1822-1825-0082]
80 Die türkische Sprache hat nur 1 Konjug., 1 Deklinaz., kein Geschlecht, keine Exzepz., keine anomalen Zeit= und Nennwörter. Abendbl. 1820

 

[IIc-49-1822-1825-0083]
81 Geschichte des Slavenlands an der Aisch, von Haas: ein fränkischer Kreisschluß zu Nürnb. 1650 vom 14 Febr wegen des 30jährigen Kriegs u. dess. gegen die Türken sind jedem 2 Weib. zu heirathen erlaubt.

 

[IIc-49-1822-1825-0084]
82 Grégoire histoire des sectes religieuses 1814: im 18 Säk. entstanden 50 christliche Sekten, die meisten in N.Amerika In Gebirgländern finden religiöse Neuerungen am leichtesten Eingang Hesp. N. 5. B. 29.

 

[IIc-49-1822-1825-0085]
83 Die Einwohner von Cumä erbaten sich von den Röm. die Erlaub., Latein im Handel zu gebrauchen; nur Röm. wurde diese Sprache überall verstattet. Sueton: Augustus erlaubte dem Volk zu Puteoli aus besonderer Gnade lateinische Sprache und Kleidung; so wied. eine besondere Erlaub., wenn Röm. sich griech. kleiden und sprechen durften Niemeier N. 126 1822 Morgenblatt. (oder eleg. Zeitung?)

 

[IIc-49-1822-1825-0086]
84 Attilas Schwert kam zu den ungar. König., dann zu den deutschen Fürsten bis Luitpold von Merseburg darein fiel - dann weg. Eos N. 5. 1821

 

[IIc-49-1822-1825-0087]
85 Zach im Morgenblatt: Häus. mit Fenstern gegen Mittag im Sommer kühler, Wint. wärmer; westlich und östlich falsch.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0088]
86 Der Blinde untersucht gerade mit dem kleinen Finger, weil nur in ihn und in den Ringfinger der Ellbogennerve ausgeht. Mbl. 1818 Juli

 

[IIc-49-1822-1825-0089]
87 Sandsteine und a. müssen bei dem Bauen so gelegt werden, wie sie in {an} der Erde lagen

 

[IIc-49-1822-1825-0090]
88 Von 300 Personen mußte sich der König (von Engl.) bei der Krönung die linke Backe küssen lassen. Mbl. N. 186. 1821

 

[IIc-49-1822-1825-0091]
89 Was sogar in der Nacht da berührt wird von dem König oder Königin, Bett, Teppich bekommen die Bedienten N. 180

 

[IIc-49-1822-1825-0092]
90 Im Okt. 1820 fiel bei Fernambuck in Brasilien ein Seidenregen 30 Stunden breit zu Land und ebenso zu Meer und ein französ. Schiff damit bedeckt Abendzeitung N. 184. 1821

 

[IIc-49-1822-1825-0093]
91 In Cirkassien darf nie ein dritt. in dem Zimmer sein, wo ein Mann und eine Frau; nicht einmal der Ehemann | N. 189

 

[IIc-49-1822-1825-0094]
92 Der Sultan geht in den Harem in Pantoffeln mit silb. Hufeisen beschlag., damit ihm niemand begegne. Eos N. 65. 1821

 

[IIc-49-1822-1825-0095]
93 Seit dem westphälischen Frieden (1648) starben 49 deutsche Fürstenhäuser aus. Opp.bl. N. 34. 1819

 

[IIc-49-1822-1825-0096]
94 Der Däne Brogsmann Simesen Versuche, aus Runkelrüben Schreib= und Packpap. zu machen. | N. 187. 1818

 

[IIc-49-1822-1825-0097]
95 Manche inneren Organe sprechen wegen ihr. Unempfindlichkeit ihr Leid selten d. Schmerz, nur d. konsensuelle Zufälle aus, z. B. die Nier. d. unvermuthetes Erbrechen. Kreysig üb. die Krankheiten des Herz. B. 1.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0098]
96 Das Herz empfängt d. seine Arterien, üb. den Klappen der linken Herzkamm. liegend, das neu gesäuerte Blut sogl. aus den Lungen. | Die linke Kammer ist immer mit gesäuertem Blut erfüllt, die rechte mit gekohltem.

 

[IIc-49-1822-1825-0099]
97 Seine Nervenstämme größtenth. von dem sympathet. Nerv; gehören folglich zu Ganglien System |

 

[IIc-49-1822-1825-0100]
98 Die Arterien schlagen oft doch fort, wenn das Herz steht - oder stimmen mit dies. nicht zusammen in örtlichen Fiebern, bei gelähmten Gliedern langs. Puls; bei Vivisekz. treibt die unterbundene Aort. das Blut rückwärts nach dem Herz |

 

[IIc-49-1822-1825-0101]
99 Senac vergleicht das BlutForttreib. der Arterien mit der perist. Bewegung der Gedärme, od. der Speiseröhre bei dem Schlingen |

 

[IIc-49-1822-1825-0102]
100 Das Herz hat große Arterien und kleine Nerven; hingegen die Kapillargefäße viele Nerven und kleine Arterien |

 

[IIc-49-1822-1825-0103]
101 Die Krankheiten eines Organs äuß. sich weniger in der Störung der eignen Funkzion als in der fremder und entfernter Organe - so Nervenkrankheit d. Erbrechen, schlechte Verdauung, Kopfweh - Verengerung der Gedärme d. wechs. Verstopfung und Durchfall - Bluthemmung im Pfortadersystem d. Kopfweh. | S. 51

 

[IIc-49-1822-1825-0104]
102 Jed. Organ hat einen Überschuß von Kraft, daß es von dieser * verlieren u. doch noch sein Geschäft vollbring. kann; so bei Ausdehnung oder Muskelschwäche des Herz. doch noch Gesundheit, weil dann die Arterien ihre Kraft verdoppeln. S. 64.

 

[IIc-49-1822-1825-0105]
103 Die beiden Hälften des Herz. sind eigentlich 2 verschied. Herzen u. nur so an einander gesetzt; die rechte kann von der Lunge beeinträcht. werden, die linke von der Aorta |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0106]
104 Die Restaurazion verlorner Theile geschieht d. Entzündung, d. Eiterung, beim Zahnen. Jede Entwicklung hat eine Art Kranksein. So die Gehirnwassersucht am meisten in der Kindheit, weil da das Gehirn entwickelt wird | So beim Mannbarwerden. Die Entzündung ist eigentlich eins mit der Ernährung; jene und hatnichts mit einer Stockungdes Bluts im Gefäßzu thun | Das Ausschwitzenplastischer Lymphe die Folge jed.Entzündung |

 

[IIc-49-1822-1825-0107]
105 Die Gicht entscheid. sich wie alle Gefäßfieb., d. Schweiß und Urin |

 

[IIc-49-1822-1825-0108]
106 Der Blutumlauf dauert noch, wenn das Herz so verknöchert ist, daß keine Zusammenziehung der Wände mehr möglich ist. Freilich die Vorkamm. dürfen nicht mit verknöchert sein |

 

[IIc-49-1822-1825-0109]
107 Bei Herzbeklemmung klagen die Kranken stundenlang v üb.höchsten Mangel an Athem und Luft in Worten|

 

[IIc-49-1822-1825-0110]
108 Das Herz spricht seinen kranken Zustand mehr d. Angst, als lebhafte Schmerzen aus; selbst bei b] vor und unter dem 'b' befinden sich mehrere Punkte; evtl. Tilgungszeichen. (MV, Berlin, 5/03 Befund: reine Flecken, keine Tilgung) Wunde dess. nur Bleichheit p. |

 

[IIc-49-1822-1825-0111]
109 Ausbildung der Lunge und Leber steht im umgekehrten Verhält., die Leber entzieht dem Blut Kohlen= und Wasserstoff, dah. sie wie bei dem Fötus, bei Herzkrankh., wo die Oxydaz. vermindert worden, diese übernimmt |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0112]
110 Das Gesicht wird blau bei Hust., engen Halsbind., d. h. bei gehind. Rückfluß des Bluts nach dem Herzen; dah. blaues Ansehen bei Krankheit der Lunge. |

 

[IIc-49-1822-1825-0113]
111 Das punct. saliens od. der Herzens Keim besteht nur aus der linken Kamm., die rechte wächst später erst aus ihr heraus |

 

[IIc-49-1822-1825-0114]
112 Bei Herzentzündung - es sei d. Stoß, Erhitzung, Gemüthbewegung Scharlach, Masergift - ist bis zur Ohnmacht Blut zu lass., so Boerhave bei Verwundung desselben - Trecourt rettete bei einer Epidemie, daß er am 1ten Tage alle 2 Stunden zur Ad. ließ.; einer Nonne 7mal in 72 Stund., zusammen 72 Unzen Blut. Kinglake ließ einer an Erstickung und Ohnmachten leidenden Herzkranken in 2 Jahren 312 mal zur Ad., jed. mal 4 Unzen. Th. 2. Abth. 1 (Kreysig läßt einer herzkranken Frau von 65 Jahren seit sechszehn Jahren alle 4 - 6 Woch. zur Ader Abth. 2. S. 702)

 

[IIc-49-1822-1825-0115]
113 Im Herzbeut. dürfen nur einige Unzen Wass. sein; bei Krankheit fand Senac 4 Pfund, Corvisart gar einmal 8 Pfund.|

 

[IIc-49-1822-1825-0116]
114 Bei Kleinheit des Herz. meistens Herzklopf., das bei der Verdünnung meistens fehlt. Der Berlin. Arzt Muzel hatte das ganze Leben hind. stark. Herzklopfen; bei Öeffnung so klein wie ein Kinderherz, ohne a. Fehler. Th. 2. Abth. 2.

 

[IIc-49-1822-1825-0117]
115 Alte leben fort bei Verknöch. der Arterienstämme - der Kranzadern des Herz. od. auch einiger Stellen dess. - indem a. Theile des Gefäßsyst. dafür vikarieren, wenn nur die Blutbewegung nicht beschleun. wird |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0118]
116 Die Natur hilft sich d. a. Adern, wenn auch die einen verknöch. od. verwachs. sind Scarpa: der ganze Körper ist ordentlich eine Anastomose v. Gefäß., ein Gefäß=Zirkel S. 650

 

[IIc-49-1822-1825-0119]
117 Pouteau, Theden heilt Gicht, Verstopfung, Krebs und Scirrhen d. reichliches Wassertrinken. So Stoll Gicht. |

 

[IIc-49-1822-1825-0120]
118 So bald ein Kind nach der Geburt gar nicht schreit od. nur abgebrochen - immer schläft und sich kalt anfühlt - so Anlage zur Blausucht oder Herzkrankheit da. |

 

[IIc-49-1822-1825-0121]
119 D. Druck können allmählich die Lungen u. ohne Eiterung verschwinden, bei anomal. Vergröß. des Herzens. | S. 870 Nur eine Lungenschlagader da. - Oft bemerkte man den Mangel kaum

 

[IIc-49-1822-1825-0122]
120 Das Blut bildet sich erst selbst seine HerzGefäße im Embryon. Th. 3. S. 229 Lymphe und Blut sind außerhalb der Küchelchen.

 

[IIc-49-1822-1825-0123]
121 Organ. Fehler des Herz. - auch andere Theile z.B. Epileps. von Knochenauswüchs. in der Gehirnhöle werden lange d. den Körp. übertragen ohne besond. Nachtheile; ist ab. ein mal der 1 erste Anfall geschehen, so kommt es das Übel immer wied. mitneuen Anfällen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0124]
122 Condamine sah am Maranhao herabgezogne Ohren bis auf die Schultern, worein die Wilden Blumensträuße stecken. Die Botocuden große Pflöcke in die Unterlippen und Ohren. Reise nach Brasilien; von Prinz Maximilian Prinz zu Wied= Neuwied. B. 2..

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0125]
123 Die Botocuden treten sich bei Überladung wechselsweise auf den Bauch. So, nach Quandt, auch die Arowacken in Guiana |

 

[IIc-49-1822-1825-0126]
124 Die großen Urwäld. sind ärmer an verschiedenartigen Thieren als bebaute Gegenden |

 

[IIc-49-1822-1825-0127]
125 In den Steppen der neuen Welt sind die Urvölker nur Jäger, in den alten hingeg. Nomaden, die nie in Amerika waren |

 

[IIc-49-1822-1825-0128]
126 Boetius schrieb sein bestes Werk im Gefängnis - Buchanan seine Auslegung der Psalmen Davids - Cervantes - Salden alle seine Werke - Palignac seinen Anti=Lukrez - Fleet das beste englische Werk üb. die Rechtsgelehrs. - der Verf. von Robinson Crusoe -. Tasso starb darin und Sydenham. Les Hermites en prison par Jouy et Jay. Korresp.

 

[IIc-49-1822-1825-0129]
127 Die 100 Gesetze Mosis vermehrte der Talmud mit 513, die wied. zu 14000 zerlegt sind. Peter Beers Geschichte der Lehren und Meinungen aller religiösen Sekten der Juden. Brünn p.

 

[IIc-49-1822-1825-0130]
128 {Hekate} Der Jude soll nicht ess., was ein Nicht=Jude bereit. hat; er wirft ein Spänchen ins Feuer, womit dieser kocht; dann darf ers |

 

[IIc-49-1822-1825-0131]
129 Da am Passahfest alles aus dem Hause soll, so verkauft der Jude sein Geschirr an einen Christen, der nachher es ihm wieder gibt; so bei jedem Passahfest |

 

[IIc-49-1822-1825-0132]
130 Hugo Capet, der Sohn eines Fleischers, franz. König. Simpliziss.

 

[IIc-49-1822-1825-0133]
131 Im Rezartkreis wird mit Schmalzkuchen - der Maiwurmkäfer, der früher gegen Hund Wasserscheu - den Kühen lebendig eingegeben, damitdie Butt. mehre und durch gelben Saftgelb mache. Korres. 1823. N. 240

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0134]
132 Mandelslo: der Großmogul Aureng=Seb hatte besond. Freude an Thronen, z.B. e deren ereine große Sammlung hatte,z. B. der Pfauenthron von 75Mill. Thalern. Korresp.

 

[IIc-49-1822-1825-0135]
133 In Paris bleib werden am Feste desköniglichen Namenstage dieZeitungen ausgesetzt. Mündlich.

 

[IIc-49-1822-1825-0136]
134 In Schweden werden die meisten Kind. im Sept. geboren, wegen der Neujahr= und Weihnachtfeste. Eros, oder Wörterbuch üb. die Physiol. in Rücksicht der Sexualit. B.1

 

[IIc-49-1822-1825-0137]
135 Ludwig XI bekam im 14ten J. die Erlaubnis vom Bischoff zu Tours, die noch nicht 11 12jährige Königin zuumarmen |

 

[IIc-49-1822-1825-0138]
136 Bei Tisch. und Drechslern sind die Beine stärker, bei Schneid. diese und Füße auswärts gekehrt, Schuster einwärts. |

 

[IIc-49-1822-1825-0139]
137 Leute mit Säbelbeinen tret. fester auf als die mit geraden Beinen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0140]
138 Die französ. Strumpfwerk. weben gl. die Wade in den Strumpf zum Nicht=Verschieben |

 

[IIc-49-1822-1825-0141]
139 Johanna I Königin von Neap. gab ein Muster der Gesetzgebung für ein Bordell, das sie in Avignon errichten ließ, dat. vom 8 August 1347. |

 

[IIc-49-1822-1825-0142]
140 In Straßburg im 15 Jahr. 30 privel. Bordells, ja im Münsterthurm H., hießen Münsterschwalben |

 

[IIc-49-1822-1825-0143]
141 Johanna befahl noch, daß die H. zum Abzeichen ein Band von a. Farbe als das Kleid, am Arm tragen mußten |

 

[IIc-49-1822-1825-0144]
142 Die Bettlermönchorden mit härnen Hemden wegen des Hautreiz wollüstig. Rabelais |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0145]
143 Die kryptogam. Gewächse schon den Römern als Aphrodisiaka bekannt |

 

[IIc-49-1822-1825-0146]
144 In Engl. dürfen Hengste, die zu Wettrennen bestimmt, keine Stuten decken; erst dann, wenn sie nicht mehr laufen können |

 

[IIc-49-1822-1825-0147]
145 Markard: sogar das ins Blut zurückgehende Gift schadet der Klapperschlange nicht, geschweige der Same |

 

[IIc-49-1822-1825-0148]
146 Im 15ten Jahrh. trug die Gemahlin Karls VII das erste leinene Hemd, die einzige in Frank., die 2 hatte. Zu Jakobs I in Engl. ging nur Gräfin nicht nakt zu Bett, sondern im Hemd |

 

[IIc-49-1822-1825-0149]
147 Kind. als Säugl. einen säuerlichen Geruch; mehre Stunden lang riecht man durchgezogne Kosaken |

 

[IIc-49-1822-1825-0150]
148 D. die venerische Seuche wurde im 16 Jahrh. die Unkeuschheit geringer, die Gesetze strenger, Geistliche verlangten schon vor der Reformaz. deßhalb die Erlaubnis zu heirathen |

 

[IIc-49-1822-1825-0151]
149 D. Kastrazion wurden Weib. Männern ähnlich, Bartwuchs, keine Brust, Stimme heiser, Sitten härter |

 

[IIc-49-1822-1825-0152]
150 Anna Boleyn hatte 6 Fing. an der Rechten, eine 3te Brust übelgewachsenen Zahn in der obern Zahnreihe

 

[IIc-49-1822-1825-0153]
151 Ruysch: ein Skelet, das an der Rechten 7, Link. 6 Fing. hatte, der Daumen doppelt, der rechte Fuß 8, linke 9 Zehen |

 

[IIc-49-1822-1825-0154]
152 Monrous entwickelte die Gefäße eines Hoden zu 1 Faden, der 5000 Fuß Länge hatte, so lang ging das Tröpfchen Blut bis es Samen wurde |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0155]
153 Mit einer der Töchter der B Theodoras - der Buhlerin des Pabst Johannes - zeugte der Pabst Sergius den Pabst Johannes B. 2.

 

[IIc-49-1822-1825-0156]
154 Man zwang vor der Reform. die Geistlichen zum Halten der Konkubinen, damit sie nicht die Ehefrauen und Töcht. angriffen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0157]
155 Gleichen: Die Samenthierchen des Wassermolchs und des Frosch. gar keine Aehnlichkeit mit einand., ab. wol die des Menschen u. des Esels |

 

[IIc-49-1822-1825-0158]
156 In wicht. Organen, z. B. Gehirn regelmäßige und wenige Abweichungen, in unwicht. z. B. Blinddarm viele |

 

[IIc-49-1822-1825-0159]
157 Mekel: weicht der Bildungstrieb ab, so gibt er dem höhern Geschöpf Aehnlichkeit mit dem nied., z. B. dem Menschen eine Spalte für das thier. os intermaxillare; einen zweihörnigen Uterus |

 

[IIc-49-1822-1825-0160]
158 Das Schwein, Ente Gans haben mehr Jungen als a. Gattungen, die das Wass. scheuen | Dah. die feuchten Gegenden fruchtbarer als die trocknen; an den Seeküsten mehr Bevölkerung |

 

[IIc-49-1822-1825-0161]
159 Hippokrates: Die Dauer eines Tags stellt die des Jahrs im Kleinen dar. |

 

[IIc-49-1822-1825-0162]
160 Bei Bestelmeier eine Nachtlampe mit Oeluhr; das Verbrennen des Oels setzt den Zeiger in Bewegung N. 1272 )

 

[IIc-49-1822-1825-0163]
161 Das Zwischen-t in a-t-il- so wie bei uns in "wissentlich p." blos Wohlklangs wegen. Klopstocks Fragment üb. Sprache und Dichtk. 2.

 

[IIc-49-1822-1825-0164]
162 Wenn eine Sylbe viele Mitlauter vor dem Vokal hat, spricht man jed. einzelne schneller, daher leichter aus, z. B. man ist mit "sprichst" fast so bald zu Ende wie mit Sinn. - Nach dem Vokale nicht einmal auszusprechen: ispr." Nur

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

das Auge nicht das Ohr veranlaßt die Tauschung, Sylben mit vielen Mitlauten für hart zu halten.

 

[IIc-49-1822-1825-0165]
163 "Frisch" kommt vom alten fera (Seele, Leben) her. - "Oede" in Einöde ist uns. jetz. heit od. keit. | I

 

[IIc-49-1822-1825-0166]
164 Aus dem Namen Celten sieht man, daß sie sich vorzugweise Menschen genannt; hießen zu Ludwig des Frommen Zeit Helithos, bedeutet ab. keine Nazion mehr, sond. nur Menschen in edl. Verstand; "Helden" davon |

 

[IIc-49-1822-1825-0167]
165 Mosheim schrieb noch immer "darumb" - "Um" hieß sonst umbi. |

 

[IIc-49-1822-1825-0168]
166 D. Geruch des Moschus und Ambra soll Zeisig und andere Singvögel zum Singen d. das ganze J. ermuntern. Eros. B. 2

 

[IIc-49-1822-1825-0169]
167 Die Protestanten halten mehr auf Reinlichkeit als die benachbarten Katholiken; oft in der Schweiz die Bewohner des nämlichen Dorfs verschieden; Holländer und Spanier |

 

[IIc-49-1822-1825-0170]
168 Parmenio machte zu Damaskus 277 Köche des Darius gefangen, 29 Sklaven zum Auf= und Abtragen der Speisen, 40 Bediente zum Parfümieren, 17 Mundschenke zu Wass. und 70 zu Wein, 66 zum Binden der Blumenkränze um Speisen.

 

[IIc-49-1822-1825-0171]
169 I Entwicklung präf. Keime (Evoluzion) 1) Dr. Graaf Keime im Eierstock - 2 Leuwenhök (Animalkuliß) im männlichen Samenthierchen 3. üb. die ganze Erde (Panspermie) Hab Leibnitz. Hipokrat. - II d. Zusammensetzung(Epigenese) 1. im Gehirn gemacht und nach den Hoden(Le Camus) - 2 im männlichen undweiblichen Samen (Büffon) - 3.allmähliche Ausbildung (anaplastica) 4Bildungstrieb (Blumenbach). |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0172]
170 Die Siamesen lass. das Weib 1 Monat lang nach der Niederkunft vor ein Feuer liegen und drehen sie bald so bald so; Hitz= und Rauchleiden Die Peguaner rösten sie 4 Tage lang. Nähert sich eine Kanadische Frau der Niederkunft so wird eine Hütte außer dem Dorf gebaut, wo sie 40 Tage bleiben muß. |

 

[IIc-49-1822-1825-0173]
171 Keine Einspritzung hat noch aus dem Mutterkuchen einen Tropfen in den Fötus getrieben; das Blut muß also atmosphärisch auf den Fötus wirken. |

 

[IIc-49-1822-1825-0174]
172 Die Aff., und gerade die bösart. der Mandrille, hab. große Runzeln |

 

[IIc-49-1822-1825-0175]
173 Fischer und Juwel. in der Stadt Sybaris wurden als Stützen des Staats von Abgaben befreit |

 

[IIc-49-1822-1825-0176]
174 D. das Durchbohren und Behangen der Unterlippen vieler amerikanischer Völk. die Lippen Buchstaben nicht aussprechen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0177]
175 Die Einwohnerinnen der kalten Zonen (Lappl. Samoj. Eskimos p.) sind gerade früher, schon im 12 J. Mütter wie in recht heiss. Ländern. Vielleicht d. die Kleinheit ihres Wuchs. alles beschleunigt. |

 

[IIc-49-1822-1825-0178]
176 Der männliche Schädel hat 3, 4 Unzen Gehirn mehr als der weibliche. |

 

[IIc-49-1822-1825-0179]
177 Das Weib hat weniger Backenzähne als der Mann, manches gar keine Weisheitzähne. |

 

[IIc-49-1822-1825-0180]
178 Arrian und Strabo: die Hindusweib. um keinen Preis untreu, blos um einen Elefanten, was ihr sogar zur Ehre gerechnet wird |

 

[IIc-49-1822-1825-0181]
179 Vögel, die sehr hoch fliegen, immer mager; die in einer schweren Luft, fett. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0182]
180 Das Nervenmark besteht 1) aus Eiweißstoß 2) fettiger krystallisierbarer Substanz 3) 4/5 Wasser der ganzen Masse 4) et. Salze. Hartmann üb der Geist desMenschen. (Kürz. alle Nerven bestehen ausGehirnfett und Gehirneiweiß.) Vid. 182

 

[IIc-49-1822-1825-0183]
181 Das erste, was das Leben thut, ist dem Flüßigen die Gestalt eines Bläschens oder einer Zelle zu geben. | Mehre Zellen machen das Zellgewebe, das ohne Nerven leben kann (Pflanzen, ab. diese nicht ohne jenes p. 101

 

[IIc-49-1822-1825-0184]
182 Nach Fourcroy, Vauquelin, John ist 4/5 des Gehirns Wasser

 

[IIc-49-1822-1825-0185]
183 Das Leben äußert sich im umgekehrten Verhält. der Kohäsion der Theile; so steigts von Knochen, Knorp., Bändern Flechsen Häut. Muskeln bis zum Gehirnmark |

 

[IIc-49-1822-1825-0186]
184 Der Japaner Sjaka saß mit verschränkten Füßen, gefalt. Händen im Schoß, zusammen gehaltenen Daumenspitzen 49 Jahre um die göttliche Offenbarung zu empfangen: Schelver vonden Geheimnissendes Lebens. )

 

[IIc-49-1822-1825-0187]
185 Wenn ein Unkundiger einer Flöte od. a. Blasinstrum. falsche Töne abnöthigt, so bleibt sie eine Zeitlang verstummt |

 

[IIc-49-1822-1825-0188]
186 Gegen den Anfang u. Ende des Lebens das Gedächtnis am schwächsten, dort das Gehirn zu flüßig, hier zu fest. |

 

[IIc-49-1822-1825-0189]
187 Masinissa erzeugte einen Sohn im 86 J., Cato der Zensor im 80., d' Urfé im 100., Poggius im 70ten Mein Leben von Scheffner. Beil. d.

 

[IIc-49-1822-1825-0190]
188 Er sah einige J. bei hellem Tag mit verschloßenen Augen, Nachts mit offn. Reihen von Menschen und Landsch. ziehen, die sich wenn er sie festhalten wollte, sich verzerrten, ein Riese zu einem Zwerg, ein Pferd zu einem Schoshund |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0191]
189 D. die bei derZ Kostnitzer Kirchenversammlung aufgeführten Schauspiele (geistlichen Inhalts) kam zuerst das Schausp. unt. die Deutschen und von dort nach Frank. und Schwaben. Die Schauspieler d. englische Bischöffe herüber gebracht. Conz kleinere pros. Schrift. Hekate.

 

[IIc-49-1822-1825-0192]
190 Falsch, daß Wien seinen Namen von einem zweijährigen (biennis) gegen Cäsar erhalten. Mark Aurel baute zuerst an der Stelle der Fischerhütten auf den Donauhügeln die eine Stadt Vindobona, wo er auch starb. Hormayr Wiens Geschicke p. |

 

[IIc-49-1822-1825-0193]
191 Ebenda: die meisten Völker= und Ländernamen sind Appellative - dah. die Gefahr falsch. Folgerungen - von Äußerlichkeiten genommen; Celte heißt Fremdling, Flüchtling - Gale, Gallier Fremdling - Taurisker Bergbewohner - Cimber Räuber - Sueve Wandale Wandler Schweifer |

 

[IIc-49-1822-1825-0194]
192 Von Hirsch: eine Wahnsinnige hergestellt, daß die Haare vom Kopf geschnitten wurden, darauf ein Ausschwitzen an der Stelle; alle 4 Wochen wiederholt. Zeitschrift für die Anthropologie von Nasse. 1 Vierteljahr 1823

 

[IIc-49-1822-1825-0195]
193 Middleton, dann Blumenbach, Waagen: die Vorderzähne der ältesten Mumien nicht meisselartig sond. kurz abgestumpft und mit flachen Kronen, zum Zeichen daß sie nur Pflanzen genossen. So nach Sömmering die eingetrockneten Leichen der Guanchen auf Teneriffa | Nasse

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0196]
194 Ebenda: man kann zu Pflanzennahrung gewöhnte Thiere leichter an Fleisch gewöhnen als umgekehrt - zum Zeichen, daß für Pflanzen mehr Kraft des Darmkanals gehöre - alle pflanzenfressenden zuerst Milch |

 

[IIc-49-1822-1825-0197]
195 Eb. ein des Gehirns beraubtes Kaninchen fährt z bei demnahen Schall 2er zusammengeschlagner Metalldeckelzusammen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0198]
194 194] Zählfehler Haen: ein 4 1/2 Knabe seiner mächtig und bei Bewußtsein, Wassersucht des Gehirns - Zerstörung der Sehhügel - Entartung des kleinen Gehirns, Brücke und verlängertes Mark in eine käsige Masse verwandelt - Süe: bei einem Mann im vollen Besitz seines Geistvermög., ein großer Theil des Gehirns verknöchert. - Valentin bei einem a. Mann das große Gehirn in Eiter, nur ein Stück wie ein Hühnerei noch gut. | Nasse S. 791

 

[IIc-49-1822-1825-0199]
195 Esquirol: unt. 168 Fällen Melancholischer gaben nur 14 am Schädel und Gehirn pathol. Befunde, die and. alle an den Lung. und Herzen krank. |

 

[IIc-49-1822-1825-0200]
196 Weber: die Blase der Fische ein Werkzeug zum Hören |

 

[IIc-49-1822-1825-0201]
197 W. Hufeland: die datura stramonium das stärkste narkot. Mittel, er heilte damit alle hartnäck. Gemüthkrankh. und konvuls. Zufälle | - So Read sie gegen Keuchhusten, Veitstanz, Manie p. S. 173

 

[IIc-49-1822-1825-0202]
198 Dr. Schneider: der Milchwahnsinn {mania lactea} der Wöchnerinnen tritt gerade am 10, 11ten, 12ten Tag nach der Entbindung ein. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0203]
199 D. Schneider: Weib., auß. der Schwangersch. stupid, sind oft in ihr höchst vernünftig, und wied. umgekehrt. Hang zur Melancholie und Manie ist während derselben deutlich ausgedrückt Manche werden erst nach der Geburt verrückt. Wegen des Ergriffenseins des ganzen Nervensystems nach der Empfängnis. | S. 182

 

[IIc-49-1822-1825-0204]
200 Cox gegen Wahnsinn eine Drehmaschine, die Erbrechen und Schlaf wirken soll - in 1 Minute macht die im Juliushof p. 40 Umschwünge in einem Kreis von 40 Fuß |

 

[IIc-49-1822-1825-0205]
201 Die d außen eingeriebnenPurganzen werden von denlymph. Gefäß. zu denMilchgefäßen gebracht, welche d. eineumgekehrte Bewegung sie in dieGedärme bring., nicht vorh. ins Blut. Soerregen heft. Purganzen eineumgekehrte Bewegung derMilchgefäß., dah. man Milchsaft in denExkrementen findet. |

 

[IIc-49-1822-1825-0206]
202 Nasse: die Anatomie: der Fötus anfangs geschlechtlos, dann unvollkommen weiblich, dann erst eines von beiden entschieden. | 2 Vierteljahrh.

 

[IIc-49-1822-1825-0207]
203 Grohmann: Die ärztlichen Gutachten neuer. Zeit, die auf Zurechnung mörd. Verbrechens erkenn., stehen zu denen der ält. wie 1 zu 4 oder 6. |

 

[IIc-49-1822-1825-0208]
205 205] Zählfehler Hirsch und andere: vorzüglich viele GeistesKranke im Stande der Müller |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0209]
206 Dr. Hunter: der Wahnsinn der Wöchnerinnen nicht dem Leben gefährlich und la genes. gewöhnlich |

 

[IIc-49-1822-1825-0210]
207 Eines der schlimmsten Symptome in der Manie ist Schlaflosigkeit - laue Bäder am nützlichsten |

 

[IIc-49-1822-1825-0211]
208 Dr. Bird: ein kleiner Kopf ist am weiblichen Körper Schönheit; dah. an den alten Statuen, z. B. Venus von Medici. |

 

[IIc-49-1822-1825-0212]
209 Ebenda: die Kranken der Brust (Phthis.) sind heiter, voll Hoffnung, so wie die, die einen deformierten Thorax haben - hingegen die des Unterleibs höchst betrübt und fürchten den Tod, den jene nicht erwarten. Veränd. Hypochond. sich in Phthis., so Heiterkeit |

 

[IIc-49-1822-1825-0213]
210 Ebenda: lange Extremitäten nicht bei starken Menschen - Knight: langbeinige Thiere unfähig zu anhaltenden Arbeit. - lange bei der Blausucht, oedema pedam, Hydropie, Nervenkrankheit, bei Cretius. |

 

[IIc-49-1822-1825-0214]
211 Nasse: Hypochond. fühlen Kriechen Laufen Stechen in der Haut ohne Ursache; ab. doch selten auf der Tastfläche der Fingerspitzen. | 1. Vierteljahr

 

[IIc-49-1822-1825-0215]
212 Eb. Das Gemeingefühl fühlt irriges Stechen im eingeschlafenen Glied, wo keines ist - in den Fingerspitzen bei Stoß des Ellenbog. - Schneiden bei Krampf des Durchfalls - den Schmerz der Geschwulst im kleinen Gehirn vorn in der Stirn, den von Steinen in den Gallenwegen in der Milzgegend -

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0216]
213 Hebreard: Greisin schürt Kohlen mit den Händen od. that diese in kochendes Wasser, Gefühllos | Bei a. Greis. macht. ätzende Mittel, Säuren nur wie das Feuer nur Schwarzwerden und Trennung des Oberhäutch.,ohne Schmerz |

 

[IIc-49-1822-1825-0217]
214 Nasse: Handteller und Fußsohle sind bei schwachem Reiz empfindlich, wie eben im Kitzel, indeß stark. Druck nichts erregt. So sind kranke Aug. und Ohren für schwach. Reize empfindlich, ab. nicht für starke |

 

[IIc-49-1822-1825-0218]
215 Ebenda Der Wahnsinnige hat Magenverhärtung und keinen Appetit und schreibts einem Engel zu, der ihm Hungern gebietet - Oder der an Krämpf., an Verengerungen des Darmkanals Leidende s* den Schlangen im Unterleibe |

 

[IIc-49-1822-1825-0219]
216. Nasse: Ta Thackrah über die Natur p. desBluts: das Blut von Hunden mehrBlutkuchen als das von Ochs.,kein Thier so viel Serum als das Schaf|

 

[IIc-49-1822-1825-0220]
217 Sch Ebenda: Scheels Geschichte derTransfusion: ein Schaf nach King griff nach Einspritzung vonKalbblut einen Hund an,ein Fuchs d. Lammblut scheuer und ließseine vorige Nahrung stehen- eine alte Hündin nach Denis d. junges Ziegenblut muntererund bald darauf brünstig - dieNeigung der Hunde d. a. Hundeblut bliebdieselbe |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0221]
218 Eb. nach Denis ein Kranker mit Vergeßlichkeit und Schläfrigkeit d. Lammblut aufgeweckt und keine Schlaflosigk.; ein a. Krank. und Schlafsüchtiger sprachlos d. Kalbblut Bewußtsein und Unterredung in verschiedenen Sprachen, so ein Tobsüchtiger dad. - wied. vernünftig |

 

[IIc-49-1822-1825-0222]
219 Dr .Hayner: das frühe Aufstehen in Tollhaus. höchst wichtig, wegen Manustuprazion und befangenheit der Köpfe. 2tes Heft

 

[IIc-49-1822-1825-0223]
220 M. Kelle in seiner "heiligen Schrift in ihrer Urgestalt B. 4: in den mosaischen Schriften sind 6erlei Gesetzgebungen - 3 ächte, 3 unächte - und fünferlei Reden zur Einschärfung derselben Nämlich die samuelsaulische Gesetzgebung, die Levipriesterliche, die priest. david. zu Hebron. Leip. L. 1823. Jul.

 

[IIc-49-1822-1825-0224]
221 Den Juden in Oesterreich ist der Handel mit Schießpulver und Salpet. {und das Hausieren und Trödeln} ganz untersagt. Graf Barth=Bartenheim Beiträge zur politischen Gesetzkunde im österr. Kaiserstaat 1 245. |

 

[IIc-49-1822-1825-0225]
222 Die in Wien tolerierten Juden haben als eine Nebensteuer die Toleranzsteuer zu entricht., die 5 Prozent ihrer vorigen Erwerbsteuer beträgt; wo keine, letzt. wenig. 20, höchstens 200 Fl. I. 138 ||

 

[IIc-49-1822-1825-0226]
223 Adelige zahlen in Oesterreich zur Erlaubnis, ins Ausland zu reisen, auf 3 Monate 12 Fl. - Freiherrn 20 - Graf. 30 - Fürsten 50. II 73 ||

 

[IIc-49-1822-1825-0227]
224 Die protest. Bethäus. dürfen in Wien keinen öffentlichen Eingang von der Gasse, wi etwaKirchen darstellthaben II. 234 ||

 

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[IIc-49-1822-1825-0228]
225 Katholiken, die da protest. werden zu wollen, sich melden, sollen 6 Wochen Unterricht im Katholizismus bei dem nächst gelegnen geistlichen Hause nehmen. | II. 312 ||

 

[IIc-49-1822-1825-0229]
226 Toleranzen auf beständ. genießen nur geadelte Juden und Großhändler; a. nur auf bestimmte Zeit - künftig werden Tol. auf immer nicht mehr ertheilt |I 42. ||

 

[IIc-49-1822-1825-0230]
227 Die Juden müss. sich, bei großer Strafe, einen deutschen Vornam. zulegen ||

 

[IIc-49-1822-1825-0231]
228 Der Erwerb von Realitäten und Häusern ist ihnen verboten | I. 199. - Selb. Administ. Pachtung oder Besorgung eines unbeweglichen Gutes ist ihnen in eig. und fremden Namen verboten I 201 |

 

[IIc-49-1822-1825-0232]
229 Sie dürfen bei christlichen Lehrmeist. Lehrjungen und Gesellen werden, ab. das Meisterrecht versagt. I 211 ||

 

[IIc-49-1822-1825-0233]
230 Die Protestanten dürfen auf katholischen Kirchhöfen bei Einsegnung ihrer Leichen nicht singen und keine Leichenrede halten II. 266 ||

 

[IIc-49-1822-1825-0234]
231 Die Chines. halten jed. vom Blitz Erschlagnen für einen Lasterhaften. | N. 230 Sept.

 

[IIc-49-1822-1825-0235]
232 Die beiden Chinesen in Halle lass. jed. deutsche Wort mit dem Vokal der letzten Sylbe schließen und halten den Konsonanten für unnütz. |||

 

[IIc-49-1822-1825-0236]
233 Dr. Herold: das Insekt als Larve oder Raupe ist fast nichts als Bauch und Magen; an dies. Bauch bild. sich in der Puppe eine Brust und an dies. ein Kopf - im ausgebild. Insekt ganz abgegränzt. Schriften der Gesellsch. zur Beföd. der Naturwissenschaften, zu Marburg B. 1

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0237]
234 Ebenda: die Larve muß d. Trägheit der {Musk. und Gefräß} Bewegung und der Nerven zur Fettbildung kommen bei ihrer Gefräßigkeit; da in ihrer 2ten Periode Fasten und Ruhe bevorsteht. Die Fettmass. dient wie das Fett dem winterschlafenden Thier und wie der Dotter des Eies |

 

[IIc-49-1822-1825-0238]
235 Eb. das pulsierende Rückengefäß der Larve vertritt die Stelle des Herzens. |

 

[IIc-49-1822-1825-0239]
236 Cüvier klassif. am liebsten die Thier. nach dem Gebiß. |

 

[IIc-49-1822-1825-0240]
237 Willebrand: das Wiederkäu. Zeich. einer höh. Vollkommenheit desThiers weil eine größ. Zubereitung desNahrungstoffs nöthig; die Assimilaz. istdesto einfacher, je niedr. da Thier steht,z. B. die Verdauungbei dem Stralenpolyp. |

 

[IIc-49-1822-1825-0241]
238 Bowdich: Bei den Ashantee in Afrika muß jede Familie bei dem Tod des Königs die während seiner Regierung begangenen Leichenfeierlichkeiten, selbst die Menschenopfer wiederholen. Bertuchs Bibl. der Reisebeschr. B. 21

 

[IIc-49-1822-1825-0242]
239 Ebenda: jede Frau da, die ein Geheimnis verräth, verliert die Oberlippe - u. die eine heimliche Unterredung eines Manns behorcht, ein Ohr |

 

[IIc-49-1822-1825-0243]
240 In der armenischen Sprache zwei Imperativ., einer besteht*d* einenverbietenden und einenermahnenden. Cirbieds, Profess. an der Schuleder orientalischen Sprachen in Paris, Gramm. Convers. Blatt

 

[IIc-49-1822-1825-0244]
241 Der rhein. westphälische Anzeiger: die Weib. sind überall in den feuchten neblichen Gegenden schön, dah. so in Cirkassien, in Elberfeld im Wusterthale, an Seeküsten und in Thälern, nicht in den Höhen. Bair. Zeitung

 

[IIc-49-1822-1825-0245]
242 Umwälzen auf der Erde beste Auslöschmittel gegen brennende Kleider.

 

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[IIc-49-1822-1825-0246]
242 2] Zählfehler Der Schiffer kann die Verfinsterung der Jupiters Trabanten täglich haben - des Mondes kaum 3mal täglich - da ja oft mehr als 1 mal an 1 Tage, da sie so kurz. Umlauf. André Nazionalkalend. 2. Jahrgang.

 

[IIc-49-1822-1825-0247]
243 Wir sehen den Saturn wegen seines langs. Fortrück. 2 1/2 Jahre in derselben Himmelgegend oder Sternbild des Thierkreis. stehen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0248]
244 Jupit. hat 3, Saturn 5 Streifen, die mit seinem Aequator parallel laufen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0249]
245 Fellenberg: gegen die Bauern, die d. Müßigliegen den Boden bess. zu werden glaub., läßt er ihn immer umarbeiten weil der Regen p. eine Rinde bildet, die den Einfluß der Luft hindert. |

 

[IIc-49-1822-1825-0250]
246 Ebenda: alle großblätt. Pflanzen nehmen grün mehr aus der Luft, welken ab. mehr aus dem Bod.; dah. er sie in voller Blüte als grüne Düngung unterpflügt |

 

[IIc-49-1822-1825-0251]
247 Ebenda: je mehr ein Feld an Klee abwirft, desto fruchtbarer das Jahr davon, wenn man ihn grünt abmäht, denn Samen verderbt es |

 

[IIc-49-1822-1825-0252]
248 Reisebemerkungen eines Lumpensammlers: Weib. geben Bettlern lieber als Männer, doch nur bis zum 60 J., nach diesem ist der Mann williger |

 

[IIc-49-1822-1825-0253]
249 Ebenda: der Professionist, der wenig verdiene, sei wohlthätiger als der, der viel. |

 

[IIc-49-1822-1825-0254]
250 Ebenda: die stillen z. B. Schneider mehr als die rauschenden, der Schmid, Schlosser Müll. - der Schulmeist. gibt nur Lehren und sind den Armen feind, weil deren Kind. kein Schuldgeld zahlen |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0255]
251 André aus Beer: sehr schwarze und braune Augen sind die schwächsten; graue und blaue leiden mehr Anstrengung |

 

[IIc-49-1822-1825-0256]
252 Die Maus trägt im Feld die ganze Aehre ein, der Hamster nur die Körner |.

 

[IIc-49-1822-1825-0257]
253 In Rußland werden Schauspiel=, Exerzierhäuser, Kirchen, Bibliothekensäle, Kunstgallerien, Hausflure geheizt.

 

[IIc-49-1822-1825-0258]
254 Die Nürnberg. Brillen gewöhnlich nicht geschliffen, nur in Formen geschmolzen - in 1 Tage viele Hundert, indeß der Optikus - nur ein Paar - Schlängeln und Tanzen Verschieben der Buchstaben bei dem Drehen derselben; Thränen der Augen Zeichen ihrer Schädlichkeit.

 

[IIc-49-1822-1825-0259]
255 Poppeia gefiel dem Nero d. ihre gelben Haare; alle Weib. suchten nun welche sich d. Bernstein zu geben; am Ende überall Bernsteinfarbe; Kleid., Vögel, Münzen aus Bernstein.

 

[IIc-49-1822-1825-0260]
256 Ein Priester, der Wein trinkt, geht in eine Fliege über - Dieb des Priestergelds 1000 mal in eine Spinne - des Honigs in eine stechende Mücke - Hausgeräths in eine Schlupfwespe. Hindus. Entomol. von Kirby und Spencer B. 1.

 

[IIc-49-1822-1825-0261]
257 Naudé: ein Skorpion in Ital. läßt sich zähmen und wird zum Kühlen in die Bett. gesteckt. |

 

[IIc-49-1822-1825-0262]
258 Die Radwanze in Westindien kann einen elekt. Schlag wie der Zitterral geben. | S. 117

 

[IIc-49-1822-1825-0263]
259 Bruce: eine Fliege in Abyss. zwingt, wegen der Geschwülste, die sie dem Vieh macht, während der Regenzeit alle d Bewohner der Länd. von denBergen Abyss. dies. zu verlass. u. dieSandebenen zu suchen. |

 

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[IIc-49-1822-1825-0264]
260 Die Kuhpock. zuerst in den Fersen des Kameels - Nach Linnee das Rennthier bekommt diesen Ausschlag d. eine Bremse. | S. 176

 

[IIc-49-1822-1825-0265]
261 Der Pfau wird von einer sehr großen und seltsamen Laus gequält.

 

[IIc-49-1822-1825-0266]
261 261] Zählfehler Der Todtenkopfvogel (Sphinx Atropos L.) hat einen besond. Laut, den wahrscheinlich die Bienen für den ihrer Königin halten, und so kann er ungestraft ihren Honig rauben. | S. 180

 

[IIc-49-1822-1825-0267]
262 Reaumür: die Blattlaus kann in 5 Zeugungen - in 1 J. hat sie 20 - an 5,904, 900,000 hervorbringen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0268]
263 Die Larve der Pferdebremse (oesteus equi) kann nur im Pferdemagen leben. Diese klebt nur 1 Ei auf jedes Haar (viele hundert Eier) und zwar auf die Knie od. Schultern, wo das Pferd sich lecken kann u. also die aus gebrüteten Maden in sich hinein leckt.

 

[IIc-49-1822-1825-0269]
264 Die Larve der Schlupfwespe frißt in der Raupe alles ausgenommen Haut und Gedärm, damit diese erst zu Grunde geht bei dem geschonten Leben bis die Made sie nicht mehr braucht |

 

[IIc-49-1822-1825-0270]
265 Bonnets Mauerwesp. verschließt eine lebende Raupe mit dem Ei in eine Zelle; die sie nach einigen Tagen wied. öffnet und eine zweite hinein thut, für die ausgeschlossene Made, und thuts fort | - Eine Wespe in Pensylv. thut dasselbe mit lebenden Fliegen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0271]
266 De Geer: der Ohrwurm brüt. seine Eier aus, die Jungen kriechen unt. seinen Leib |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0272]
267 Das Sonderbare, daß bei Bienen Wespen Ameis. Termiten Hummeln nicht die Mütt., sond. die Arbeiter od. Geschlechtlosen mit solcher Sorgfalt erziehen p. |

 

[IIc-49-1822-1825-0273]
268 Huber: Die Arbeiter befreien die jungen Ameisen gerade zur Zeit der Reife von ihrem Gespinnst, öffnen es bei der Kopfseite, ziehen sie heraus, reissen auch das Häutchen auf u. befreien jedes Glied vom Futteral und breit. die Flügel aus, füttern sie noch einige Tage und begleit. die Geflügelten auf die höchsten Kräut. und fütt. sie und sehen dann für immer dav. fliegen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0274]
269 Huber: die weiblichen Ameisen gründen anfangs die Republ., füttern die Jungen - geflügelt {nach der Begattung} reißen sie sich die 2 Paar Flügel mit Füßen und Anstrengung aus, um Eier zu legen.

 

[IIc-49-1822-1825-0275]
270 Bei dem ersten Oktoberfrost ziehen die Wesp. alle Maden, die sie vorh. so {täglich oft geätzt} gepflegt, aus den Zellen undmorden sie | Im Somm. großeMühe des Fütterns, da immer neue Jungekommen |

 

[IIc-49-1822-1825-0276]
271 Die Arbeit=Hummeln fress. begierig der Mutter die Eier weg, die sie 0,7 in Eine Zelle legt und mit Honig und Blumenstaub versieht - muß das Nest bewachen - aber nach 8 Stund. fress. sie keine mehr. Die Arbeiter kennen die Stunde des verbrauchten Futters u. füttern die Mad. d. ein kleines Loch in der Zelle, das immer wied. verschlossen wird. |

 

[IIc-49-1822-1825-0277]
372 In Cyrenaica mußten nach dem Gesetz die Einwohner 3 mal im J. die Heuschrecken zerstör., erstlich die Eier, dann die Jung., dann die Alten. PlinH. N. L. XI c. 29. |

 

[IIc-49-1822-1825-0278]
373 Die Wüsten=Arab. jubeln wenn sie die Heuschrecken-Wolken aus dem Norden herauf ziehen sehen, weil dann eine Sterbliche d. Hung. und Pest entsteht - was sie El-Khere, den Segen nennen - u. sie dann die leergewordene Fläche ihre Zelte pflanzen können. Jackson's Travels inMarocco |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0279]
374 Reaumür: die Larve einer Motte lebt in Chokolade - Leeuwenhoek: eine Motte und ein Käfer in der Muskatblüte und Muskatnuß |

 

[IIc-49-1822-1825-0280]
375 Opium Leckerbissen für weiße Ameis. - ein Käfer der gewöhnlich in Holz lebt (Anobium paniceum) frißt spanische Fliege - Swammerdam: ein Käfer, dessen Larve den Moschusbeutel verzehrt. - Die Cochnille wird von einem geflügelt. Insekt angegriffen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0281]
376 Die Larve einer Ceramby durchlöch. in Lond. das Holzwerk der Dächer und bohrt sich durch Bleiplatte von 1/6 Zoll Dicke. Charles Miller fand Blei im Magen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0282]
377 Die Larve der Fettschabe (Crambus pinqualis) spinnt sich aus dem Büchereinband ein Futteral; eine Milbe (Acarus eruditus Schrank) frißt den Kleister auf dem Rücken des Einbands |

 

[IIc-49-1822-1825-0283]
378 Die verschied. Käfer, die d. den Unflath wühlen und gehen, werden doch nicht von ihm beschmutzt |

 

[IIc-49-1822-1825-0284]
379 Linné: drei Fliegen von der Musca vomitoria würden ein todtes Pferd so schnell verzehren als ein Löwe. Redi: Die Larven mehrer Fleischfliegen verzehren in 24 Stunden so viel Futter, daß sie 200 mal ihr Gewicht vermehren. |

 

[IIc-49-1822-1825-0285]
380 Linné: die stehend. u. stinkenden Wass. werden von den Schnacken und Haften gereinigt {u. ohne Gestank} d. ihre Larven. |

 

[IIc-49-1822-1825-0286]
381 Die eisenharten trop. Bäume würden ohne die Termiten und a. Insekten Jahrhunderte lang liegen - sie bohren Löch. in die Rinde - Regen hinein - Schwämme p. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0287]
382 Die Wespen fressen die Fleischfliegen in der Fleischbude; in vereinigten Staaten hat man ihre Nester darum im Wohnzimmer. |

 

[IIc-49-1822-1825-0288]
383 B. Einigen Gattungen von Tanzfliegen, die sich von Schnaken und a. den Flieg. nähren, (Empis) hat das Weibchen bei der Paarung immer eine Fliege, Käfer im Maul, vielleicht die Eier hinein zu legen p. |

 

[IIc-49-1822-1825-0289]
384 Reaumür: zwischen dem 10 und 15 August werden die Ephemeren der Seine und Marne von den Fischern erwart., die sie der Fische wegen {nennen}: das Manna ist häufig gefall., Unveränd. brechen sie abends zwischen ein Viertel und halb Neun hervor wie Schneegestöb. dick; in der folgenden 1/2 St. am stärkst., um 10 weniger mehr. |

 

[IIc-49-1822-1825-0290]
385 Die dionaea etc., welche Insekt. fängt, will sich mit animalischem Dünger viell. versehen; Knight: eine Pfl., auf deren Blätt. er Fleischfas. legte, viel üppiger wachsend. |

 

[IIc-49-1822-1825-0291]
386 Sprengel: die Insekten, von den Bienen an, besuchen dies. Blumengattung den ganzen Tag, worauf sie sich am Morgen zuerst gesetzt, um Bastard=Mischungen zu hindern |

 

[IIc-49-1822-1825-0292]
387 Der Chinese ißt die Puppe oder Kokon, wenn er die Seide dav. abgehaspelt. |

 

[IIc-49-1822-1825-0293]
388 Knox: in Zeilon werden die Bienen gegessen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0294]
389 In der Levante werden die Galläpfel mit Zucker eingemacht gegessen. |

 

[IIc-49-1822-1825-0295]
390 Auf der Insel Bourbon eine Biene, die trefflichen grünen Honig macht |

 

[IIc-49-1822-1825-0296]
391 Der Engerling des Käfers Byrrhus musaeorum L. lebt von Horn. De Geer.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0297]
392 De Geer: die Maden von Syrphus pynastri verzehren keine a. Blattläuse als die auf Rosen |

 

[IIc-49-1822-1825-0298]
393 Die Schaben, welche zubereitete Wolle fress., rühren ungewaschne nicht an. |

 

[IIc-49-1822-1825-0299]
394 Der Acarus vegetans zieht aus dem Käfer d. einen fadenförm. Stiel am After u. einen 2ten Milben hangt an jen. u. nährt sich u. an dies. wieder und so frißt eine ganze Kette d. die erste Milbe und die Nahrung geht d. alle. De Geer |

 

[IIc-49-1822-1825-0300]
395 Leeuwenhoek: eine Spinnwarze, sandkorngroß, hat mehr als 100 Röhren; der feinste Spinnenfaden ist ein Seil von 4000 Fäden. |

 

[IIc-49-1822-1825-0301]
396 Die Biene der Tapezierer nimmt stets das Scharlachroth, die Klatschrose. |

 

[IIc-49-1822-1825-0302]
397 Die Kleidermotten schaden uns auch daß sie die langen Tuchhaare, die ihnen im Gehen beschwerlich, abschneiden |

 

[IIc-49-1822-1825-0303]
398 De Geer: einige Phryganeae heften sich eine Röhre von Schneckenschalen als Haus an sich fest und sie mit dem lebend. Einwohn. an sich herum |

 

[IIc-49-1822-1825-0304]
399 Die Sprockwürmer kleben wenn ihr Haus im Wass. zu schwer ist, Laub oder Stroh daran - zu leicht, ein Steinchen oder Schneckenschale |

 

[IIc-49-1822-1825-0305]
400 Soli in Cilicia beobachtete nach Plin. 58 J. lang blos die Bienen |

 

[IIc-49-1822-1825-0306]
401 Reaumür: um das meiste Wachs zu sparen, ließ er d. König berechnen, daß der größte Winkel der d sechseckigen Zelle 109 Grad 26Minuten, die kleineren ] hier eingeknickte Ecke Gr. 34 Min. seinmüßten; trafbei den Bienen zu. | S. 532

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0307]
402 Reaumür: die Wesp. bedienen sich desselben Nestes nur 1 mal |

 

[IIc-49-1822-1825-0308]
403 In den römischen Wasserleitungen konnte ein Reiter reisen. Die Wohnung der Termiten, die nur 1/4 Zoll sind, ist 12 Fuß, ist also 500 mal höher als ihre Erbauer; die Pyramide nur 120 mal höher als der Mensch |

 

[IIc-49-1822-1825-0309]
404 D. schnelles Umdrehen weicher Eisenscheiben (10,000mal in einer Minute) kann man harten Stahl, feilen schneiden. Korresp. Febr. 1824.

 

[IIc-49-1822-1825-0310]
405 Raumer: die Ritter durften im Turnier nicht das Pferd des Gegners verwunden. Konversaz.bl. 1823

 

[IIc-49-1822-1825-0311]
406 Ebenda: er mußte aufhören, wenn dem Gegner der Helm abfiel |

 

[IIc-49-1822-1825-0312]
407 Die Pharisäer bauten Gräb., weil man dies. lange sah, und gaben den Armen nichts, weil man es nicht sah. Chryst. Nom. in Matthäus 23,29.

 

[IIc-49-1822-1825-0313]
408 Da das die Schwere des Eises zum Seewasser= 8:9: so müss. wenn 1 Kubikfuß Eis vorragt noch achtunter ihm sein. Morgbl. Febr. 1824.

 

[IIc-49-1822-1825-0314]
409 Die Neger tauchen 14 Fuß unt. und komm holen einen versunknen Stein von beinahe einem Zentner auf der Schulter herauf. Nettelbecks Leb. B. 2.

 

[IIc-49-1822-1825-0315]
410 Die Schiffer stechen einem Haifisch auf dem Rücken queer ein Loch d. die Haut, ziehen ein Seil d., ein halb. Ankerfaß ans eine Ende - u. so kann er mehre Tage nicht untertauchen |

 

[IIc-49-1822-1825-0316]
411 Die Negersklaven auf dem Schiff, besonders die Sklavinnen erwerben sich in Kürz. ein Eigenthum von aufgeles. Pfeifenstielen, Papierschnitzeln, bunt. Fleckch., Stückchen Besenreis und erbitten sich dazu den Zipfel eines Hemdes od. so. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0317]
412 Die Griechen in Albanien fügen ihr S den Namen ihresVaters ihrem zu mit dem Beisatz Papa; derSekret. Nicolo hieß Papalazarus, weil derVat. Lazarus hieß. Ergänzbl. A.L.Z. N. 115

 

[IIc-49-1822-1825-0318]
413 Ta* Twamley dievortheilhafte Bemühung derMilch b. Wirthschaften Aus demEnglischen: die erste Milch aus der Kuhist dünn und taugt nicht zu Butt. u.wird imm. besser bis auf den letztenTropfen der beste.

 

[IIc-49-1822-1825-0319]
414 Richter in Göttingen: das Pulsfühlen darum wichtig, weil dieß der einzige Augenblick sei, wo der Arzt ruhig überlegen in der Stille, vom Kranken und a. nicht d. Reden gestört. Formey üb. den Puls.

 

[IIc-49-1822-1825-0320]
415 Alle Nerven stehen mit dem Rückenmark in Verbindung, ausgenommen die Riechnerven. Unterhaltungen üb. den Menschen Dritt. Buch

 

[IIc-49-1822-1825-0321]
416 Der gelbe Hirnsand (acervulus) liegt vor der Zirbeldrüse. |

 

[IIc-49-1822-1825-0322]
417 Hekla's Lavastrom war 1783 an 20 Stunden lang und 4 Stunden breit. Sayers Reise in Sizil. Mbl. Feb 63. 1824

 

[IIc-49-1822-1825-0323]
418 Das vulk. Feuer schmelzt - was uns. nicht kann, Felsenmass. von Granit. |

 

[IIc-49-1822-1825-0324]
419 Die Feuersäule nur scheinbar, ist Rauch, Blitze |

 

[IIc-49-1822-1825-0325]
420 Die Ausdehnung des Wass. von Eis bis zum Siedpunkt beträgt 1/26; von da an vermehrt sie sich schnell bis zur 1728 Vergröß. des ursprünglichen Umfangs, 1 Kubikzoll Wasser gibt einen Kubikfuß Dampf |

 

[IIc-49-1822-1825-0326]
421 Kieser und nach ihm Wendt u. Pfeufer: das Scharlachfieber ist eine Ausbildungkrankheit des Menschengeschlechts; psychisch und somatisch veredelnd.

 

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[IIc-49-1822-1825-0327]
422 Autenrieth und a.: die Zahl der männlichen Pflanzen übersteigt die der weiblichen, ausgenommen bei dem Hanf. Heidelberger Jahrbuch Jul. 1822

 

[IIc-49-1822-1825-0328]
423 Jed. Jahr bekommt die Klapperschlange ein neues Glied an der Rassel, also eine mit 9 ist 10 Jahre alt. Morgbl. Nummer 85. 1824

 

[IIc-49-1822-1825-0329]
424 D. Spiritus, Kreisphys. in Sohlingen: ein Beamt. hatte nach einem Nervenfieb. 8 Visionen, 7 waren eingetroffen - z. B. die Knieverwundung seines Brud. in der pariser Schlacht - von der 8 wollte er nichts hören - wollte von der 8ten nicht sprechen, es war sein Selbmord nach 2 Jahren Zeitschrift für psych. Aerzte von Nasse. Erstes Vierteljährchen. 1822

 

[IIc-49-1822-1825-0330]
425 Dr. Müller: d. vertriebnes Kratzen mit eingeriebnem Quecksilber wurde eine starke Bauerfrau wahnsinnig, wollte mord., dann stupid, unempfindlich, bewußtlos, alle Glieder unbeweglich - d. ein krätzendes Hemde und Einreibung der Autenriethschen Pustelsalbe kommen Pusteln und endlich die ganze Krätze - und endlich wieder herstellt, diese ausgenommen. | 2 Vierteljahrh.

 

[IIc-49-1822-1825-0331]
426. Larrey Recueil de Mémoires de Chirurgie: beidem Steigen des Wetterglas. werden dieHeimkranken und alle Irren kränker. |

 

[IIc-49-1822-1825-0332]
427 Eb. Die Bewohner kalter, feuchter Gegenden - wie Holländer und die von bergigen, wie Breisgauer am meist. Heimweh. |

 

[IIc-49-1822-1825-0333]
428 Ebenda: sie sterben nicht an Magen= und Darmentzündung sondern an den Folgen des kranken Gehirns, das sogar Visionen hat. |

 

[IIc-49-1822-1825-0334]
429 Ebenda: bei Kopfverwundungen Vergessen aller Hauptwörter und Namen - einer konnte Karten spielen und vergaß seinen Vornamen. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0335]
430 Yelloly: bei Anästhesie meistens Lähmung öfter der ganzen Körperseite. Eine Frau spürte keine glühende Kohle, schabte st. dem Holz. weil sie nicht hinsah, den linken Daumen ab., kann ab. mit dem gefühllos. Glied doch alle willkürlichen Bewegungen mach., nur entfällt ihr alles, wenn sie nicht hinsieht ists an Händen und Füßen. - Hebreard: ein Mann seit 14 J. im rechten Arm fühllos, - bei Wegräumen des Schutts zerbrach er ihn, ohne es zu wissen, hörte nur ein Knacken - hatte einmal Entzündunggeschwulst, ohne alle Schmerzen bei Druck darauf.

 

[IIc-49-1822-1825-0336]
431 Professor Barton: eine Maus auf einem Schiff bei einer Violine Zuckungen - bei sanften Tönen stärker - endlich starb sie daran |

 

[IIc-49-1822-1825-0337]
432 Ein des Hochverraths fälschlich angeklagter Präfekt hörte immer Stimmen, die ihn anklagten - weckten ihn auf - sonst gesund - hielt die Kanonen der Belag. von Paris nur für eine militärische Übung - bis er endlich bei dem Anblick der fremden Trupp. keine Stimmen mehr hörte, nur am Morgen noch; geheilt. |

 

[IIc-49-1822-1825-0338]
433 Dr. Hayner, Arzt der Irrenanstalt in Waldheim erste Regel: man widerspreche den Irren nicht, sie mögen noch so toll reden. |

 

[IIc-49-1822-1825-0339]
434 Humboldt: die Thätigkeiten der Vulkane erfolgen im umgekehrten Verhältnis ihr. Volumens. Der Stromboli wirft unaufhörlich Flammen aus, aber seit 2000 Jahr. keinen eigentlichen Ausbruch. Mbl. 1824

 

[IIc-49-1822-1825-0340]
435 Schmidt üb. die Blutkörner: fand nur einerlei Körner bei dem Menschen, Eidexe, Ringelnatt., Säugthieren, Fische -Größere und kleinere beiden Fischen Frosch undWassersalamander - kleinste -Murmelthier, größte im Wassersalamander.Haller L.Z. 1823 dec.

 

[IIc-49-1822-1825-0341]
436 436] Exzerpte 436 bis 249 am Beginn des Bandes 2c49 angeheftet, wobei das erste Blatt nach dem Deck-bzw. Titelblatt Exzerpt 246 - 249 enhält, das nächste Exzerpt 436 - 245: Höchstwahrscheinlich ein Heftungsfehler, bei dem die letzten Exzerptseiten zu Beginn des Bandes angefügt sind, bzw. beim Abphotgraphieren die erste und letzte Seite zusammen verfilmt wurden. Das erste Blatt des Bandes (246-249) ist dabei dem zweiten nachzustellen, da JP ein Zählfehler unterlief: Zählung korrekt von 436 bis 444, ab dann versehentlich von JP mit 245 weitergezählt. D.h. zusammengefaßt: Die ersten beiden Seiten des Bandes 2c49 gehören ans Ende des Bandes, was aus der Zählung hervorgeht. Aus der Zählung innerhalb dieser beiden Seiten geht weiterhin hervor, daß sie in der Reihenfolge vertauscht sind: Die zuerst auftretende Seite ist die eigentlich nachfolgende: dies wird aus der Tatsache ersichtlich, daß der am Ende von Blatt 2 auftretende Zählfehler JPs ( 245 statt 445) sich zu Beginn von Blatt 1 fortsetzt (246). ST ]MV, Berlin 5/03, Befund: die beschriebenen Seiten sind ein einzelnes beidseitig beschriebenes loses Blatt (Hefteinband am Rücken in 2 Teile gerissen, davon eine Seite Vordereinband mit Titel, a. Seite ist letzte Bandseite), Zählung mit Zählfehler 436 bis 249.

 

[IIc-49-1822-1825-0342]
In Schottl. ess. die Ärmern ihre Fische aus Geldmangel ungesalzen. Autenrieth. Jenn. N. 11

 

[IIc-49-1822-1825-0343]
437 In Kolumbien zum Anstand, daß jeder Kreole als Besuch einigen Lärm vor der Hausthüre mache. N. 16

 

[IIc-49-1822-1825-0344]
438 Die Wotiaken nennen sich selbst gastfreie Menschen (Ukd murd) Asia polyglott von Klaproth N. 26

 

[IIc-49-1822-1825-0345]
439 Den Syrünen und Permiern predigte 1375 der H. Stephan das Evang., erfand für sie ein Alphabet, schrieb Bücher damit - alle verloren ||

 

[IIc-49-1822-1825-0346]
440 Die {Religion} Schriften des indischen Gott. Buddha, das Buch Gundschur, betragen 708 große Bände - dazu 12 Bände Metaphys. - mit den Erklärungen 232 Bände und heißt dann Dandschur

 

[IIc-49-1822-1825-0347]
441 In Dalmazien Mittel gegen Viperstich Berauschungen. Korrespondenz 1824. N. 264.

 

[IIc-49-1822-1825-0348]
442 Murray: Glanz der Johanniswürmchen erlischt in keinem Wass., Gas, Gesellschaft. 1824. 222.

 

[IIc-49-1822-1825-0349]
443 In Paris werden jährlich 14000 Briefe poste restante nicht abgeholt. Korresp. 1824

 

[IIc-49-1822-1825-0350]
444 Für Kurzsicht und Mydriasis RohRöhrenbrille ohne Gläser

 

[IIc-49-1822-1825-0351]
245 245] Zählfehler, vgl. obige Erläuterungen. ST Die Flecken vor schwarzem Staar bewegen sich von oben nach unten.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-49-1822-1825-0352]
246 In Frankreich trug man anfangs Röcke ohne Ärmel, dann enge Gesellsch. 1824 Bl. 104

 

[IIc-49-1822-1825-0353]
247 Tiberius schenkte dem Azellius Sabinus 200,000 Sesterzien für ein Gespräch zwischen einer Feige und einem Champignon, und einer Drossel und Auster, Leibgericht des Kaisers. | Bl. 109

 

[IIc-49-1822-1825-0354]
248 Die Römerinnen hielten sich eine besondere Sklavin für die Finger und Nagel. | 110

 

[IIc-49-1822-1825-0355]
245 245] Zählfehler. STAls in Rom st. goldenen Ringen eiserne Mode wurden, gab man goldnen die Farbe des Eisens ||

 

[IIc-49-1822-1825-0356]
246 Im Mittelalter Oizelets de Chypre (Zyprische Vögelchen) aus Karpfenblas., bunt bemalt, mit Gas gefüllt, ga zersprangen bei der kleinsten Berührung und gaben Wohlgeruch ||

 

[IIc-49-1822-1825-0357]
247 Die Hemeralopie herrscht in Pohlen, Brasilien, China, überhaupt Länd. wo viele Moräste und Reisbau. Willer üb. Augenkrankheiten

 

[IIc-49-1822-1825-0358]
248 Gruithuysen: im Mond. eine kolossale Stadt - {Waldlichtungen} Alleen d. große Thiere gebrochen. - Kunststrasse - Sternschanze zum Anbeten der Sterne

 

[IIc-49-1822-1825-0359]
249 Der Maler Mabouse hatte sein Zeug zu einem Galakleid für Karl V verkauft, machte sich einen so schönen Rock aus Papier, daß dieser und der Hof ihn bewunderten. 1824 Hesperus p. 347 ] Kein Register angefügt ; evtl. bei anderem Band? (MV, Berlin 5/03, Befund: kein Register am Band)

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]