Navigation
 
Faszikel IIc-37-1803-1805
Seiten: ohne Zählung | Einträge: 839
 

Transkription und digitale Edition von Jean Pauls Exzerptheften Vorgelegt von: Sabine Straub, Monika Vince und Michael Will, unter Mitarbeit von Christian Ammon, Kai Büch und Barbara Krieger. Universität Würzburg. Arbeitsstelle Jean-Paul-Edition (Leitung: Helmut Pfotenhauer) Förderung: Fritz Thyssen Stiftung (11/1998-12/2000) und Deutsche Forschungsgemeinschaft (01/2001-12/2005) Projektleitung: Michael Will Gesamtleitung: Helmut Pfotenhauer Transkriptionsgrundlage: Nachlass Jean Paul. Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Fasz. IIc, Band 37 Bearbeitungsschritte: 04/05/2002 miwi Beginn der Transkription 20/06/2002 miwi Beendigung der Transkription 12.5.2003 ST Autopsie Berlin abgeschlossen

37. Band. Novemb. 1803. Jean Paul 1803 ] Band in sehr schlechtem Zustand, Bindung sehr locker. Da das am Ende des Bandes befindliche Literaturverzeichnis bei Transkription vergessen wurde, im Rahmen der Autopsie in Berlin hinzugefügt; ST, 12.5.2003.

 

[Manuskriptseite 1]

[IIc-37-1803-1805-0001]

726 Taschenbuch fürEheleute

 

[IIc-37-1803-1805-0002]
730 Unterhaltungen aus der Naturgeschichte der Säugetthiere 1 B.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0003]
1. Erinna, Sapphos Zeitgenossin, starb im 28 Jahr u.hinterlies ein Gedicht von 300 Versen, der Rocken. Tempe von Jakobs

 

[IIc-37-1803-1805-0004]
2 Der Dichter, Chorodidaskalos, der bei denolympischen Spiel. siegte, bekameinen 3füss. Krater den er den Gött. schenkte |

 

[IIc-37-1803-1805-0005]
3. Der halbe Mond auf denSchuhen Zeichen eines röm. Senators |Schon vor dem Muhammed beiSarazenen gewöhnlich. Marville

 

[IIc-37-1803-1805-0006]
4. Boleslaus II befahl den Polinnen, da ihreMänner von ihm gelaufen, daß sie sichnur mit einem Hund an ihrenBrüsten solten sehenlassen. I. Johan Sobieski's Geschichte vom Abt Coyer.

 

[IIc-37-1803-1805-0007]
5. In Polen redet sogar dasGesinde Latein, obgleich die Römer nie nachPolen gekommen |

 

[IIc-37-1803-1805-0008]
6. Ein Landbothe braucht nur gegen alleEntscheidungen desReichstags zu protest.und zu verschwinden: so istalles unnüz gewesen. |

 

[IIc-37-1803-1805-0009]
7. Die Reiterei besteht ganz ausEdelleuten |

 

[IIc-37-1803-1805-0010]
8. Senat, Richter, Gesezgeb. auf Reichstagen,Krieger, alle 1 Person |

 

[IIc-37-1803-1805-0011]
9 Ein Janitschar bekomt 2 AsperSold mehr, d. einen Kopf eines Feindes - so auch ver

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

mehrt, wenn er vom Tod einesKameraden Nachricht giebt |

 

[IIc-37-1803-1805-0012]
10 Gisela bekehrte Hungarn; die Schwest.eines griech. Kais. Rusland; Childeberts Tochter England; Klotilde Frankreich |

 

[IIc-37-1803-1805-0013]
11 Der Oberkämmerer des Königs von Polen hat das Recht, ihmdie Taschen zu durchsuchen.

 

[IIc-37-1803-1805-0014]
12 Man sagt, es gebe keine Stunde wo derKönig von Polen nicht eineGnade zu ertheilen habe. |

 

[IIc-37-1803-1805-0015]
13. In der Türk. mus manzum Bekleid. grosser Aemter 40 J. alt sein.Ricaut, hist. de l'emp. ottom. |

 

[IIc-37-1803-1805-0016]
14 Wenn d in der Hauptkirche das Trauergerüst des pol. Königs gesezt ist, so reit. einer in die Kirche u. zerbricht das Zepter; dan 5 a., die Krone, Weltkug., Säb., Wurfspies, Lanze zerbrech.; unt. Tromp. und Kanonieren |

 

[IIc-37-1803-1805-0017]
15 Ein im 11 Säk. vom König ermord. Bischof fod.jeden neuen König bei derKrönung vor sein Gericht u. in dieKapelle, wo er getödt.; und dieser antwort., er seiunschuld. und bitte Schuz. | IV |

 

[IIc-37-1803-1805-0018]
16 Die Landbothen, Kammerherr, Kanzlermüssen es denunzieren, sobald die Königin sich insRegieren mengt |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0019]
17. Die Sultane achten ihreMütter hoch; die, obwohl *e mit verhültemGesicht, sich mit dem Vezier und Muftiberathschl. dürfen. Kantemir |

 

[IIc-37-1803-1805-0020]
18 Jed. Pascha verliert das Leben, derseine Festung ergiebt |

 

[IIc-37-1803-1805-0021]
19 Comitia paludata ist ein Reichstagzu Pferde; mit Waffen auf Feldund die Säbel entscheid. - der Reichstagim Rok, comitia togata. |

 

[IIc-37-1803-1805-0022]
20 Austern, die am Kupfer der Schiffehängen, sind giftig. Freimüth. 179. 1803

 

[IIc-37-1803-1805-0023]
21 Die Pfauen fliegen sogleich auf Tyger zu, lärmen p. Man fängtsie d. ein so farbig angestrichnes Bret. |

 

[IIc-37-1803-1805-0024]
22 Kais. Katharina II. verbot Weibernvon 50 J. die Ehe. Beck. Rath an ehefähige Mädg.

 

[IIc-37-1803-1805-0025]
23 Der sächs. Kurfürst August erlies 1559 anden Sekret. Thom. Nebel ein Edikt, daß dadie Sperlinge d. Geschreiund Wollust den Pfarrer Greußer im Predigengehindert u. er sie in Ban gethan, er das besteMittel sie wegzuschaffen angeb. sol. Med. Vadem. 4.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0026]
24 In le Bure bibliographie curieuse steht auch ein Mr. Gedruckt. |

 

[IIc-37-1803-1805-0027]
25 Im Schriskischen Kreis in Rusl. gebar dieerste Frau des Bauers Wassiliew 27 mal, 4mal 4 Kind.,7m. Drillinge, 16mal Zwill., 69 Kind. - die 2te 8mal, 2mal Drill.,6mal Zwill. - 87 Kind. in allem wovom 4 starben. | Hermans stat. Schilderung von Rusland

 

[IIc-37-1803-1805-0028]
26 Ritter: Wenndas Nervennez des Augs in dengalvan. posit. Zustand gesezt wird, siehts alles rothu. grösser; negativ., blau und kleiner; der pos. Polist der oxydierende, neg.desoxydierende. Europa I. 2.

 

[IIc-37-1803-1805-0029]
27 Jener {pos.} macht einen sauernGeschmak, dieseralkalischen; jen. die Ohren stumpf,dieser schärfer |||

 

[IIc-37-1803-1805-0030]
28 Jen. macht Expans., die Kontrakzion |||

 

[IIc-37-1803-1805-0031]
29 Jener den Puls gros,dieser klein |||

 

[IIc-37-1803-1805-0032]
30 Ritter: ein Drath, dergerade gut leitet galvanisch, wird zum Zikzakgebogen fast Isolator ||

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0033]
31 Zur Lesung der ErklärungDantes wurde in Florenz eineProfessur errichtet. Europa

 

[IIc-37-1803-1805-0034]
32 In Dänemark und Schwedenhaben Schafe oft stat der Hirteneinen Leithammel - In Spanien keine Hunde sond.geworfne Knüttel. L. Z. N. 326. 1803

 

[IIc-37-1803-1805-0035]
33 Ruders: die Portugiesenpressen auch die Zweige u.Blätter der Oelbäume aus, dah. derschlimme Geschmak | Nummer 330.

 

[IIc-37-1803-1805-0036]
34 Bei den Türkenwerden die Weib. wegenkeiner Rede gegen denSultan gestraft. Freimüth. N. 186. 1803

 

[IIc-37-1803-1805-0037]
35 Antipater Sidonus bekam anjedem Geburtstag ein Fieber. Bernhards Historie der Gelehrt. 1718.

 

[IIc-37-1803-1805-0038]
36 Pabst Gregor VII legte schon als Schloss. Kind. dieSpähne so: dominabitur a mare ad mare |

 

[IIc-37-1803-1805-0039]
37 Da Merkur dem Pythagoras ausser derUnsterblichkeit erlaubte,zu bitten was er wolte: dieser starkesGedächtnis. Laert. |

 

[IIc-37-1803-1805-0040]
38. Herschel: die Strahlen,die die b gröste Brechbarkeit haben, die violetten, die gr schwächste Hize, die grünen oder mitl., grössere, und die

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

so die schwächste Brechb., die rothen, die gröste Hize. - Ab. ausserhalb des Farbenspekt. an der Seite der rothen, geben unsichtbare prismat. Strahlen erst das Maximum der Hize. Bod. Jahrbuch auf1804.

 

[IIc-37-1803-1805-0041]
39 Ebenda:die rothen Strahlen habenwenig erleuchtende Kraft - gelbe mehr - maxim.die gelben hellest. od.grünen blassesten - v dunkelgrüne wied. schwächer - helblaue wie rothe - violete noch schwächer. |

 

[IIc-37-1803-1805-0042]
40 Soldner:ein Lichtstrahl gehe wegen Attrakzion aneinem Weltkörper stat gerade in einerHyperbel vorbei, deren konkaveSeite gegen diesen gerichtet |p. 167

 

[IIc-37-1803-1805-0043]
41 Bouguer:der Mond absorbiert 2/3 des Sonnenlichts. |

 

[IIc-37-1803-1805-0044]
42 Das Sonnenlicht ist aufdem Uranus 368 mal schwächer als beiuns, und doch machts von ihmden Weg von 400Millionen Meilen zu uns.|

 

[IIc-37-1803-1805-0045]
43 Herschel: dieraumdurchdringende Kraft der Teleskop.ist von ihrer vergrösserndenverschieden. Man kan das Objektnicht

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

44 vergröss., ohne zugleich dasMedium mit, das da die Luftsäule, beigleich. Höhe, doch ihrer {da die Luftselten so rein daß sie eine starkeVergröss. duldet}Grundfläche, od. den Quadraten derOefnungen der Teleskope porporzional sind, ingrösserem Verhält. wächs. als die raum d. dringende Kraft - Diestärkst. Vergröss. übersteigt nicht die Kraft 20f.Teles.; ab. die raumd., die sich bei dem40f. Teles. auf 192 erstrekt, lässet sich bis 500treiben; die Gränze da, wo das Lichtdes schwächsten Sternesdem d. alle Sterne erzeugten Himmelslichte gleichist. |

 

[IIc-37-1803-1805-0046]
44 Ebenda: Das Teleskop reicht 13,554mal weiter als das Auge, also 39,140,021,340 weiter alsdie Sonne ist. Bei einem 40f. Teles. mit100 mal. Vergröss. gebraucht, hat man 598 J. nöth.,uns. Himmel nuraugenbliklich zu d. mustern, fürden anderen H. braucht man 213 J. mehr.|

 

[IIc-37-1803-1805-0047]
45 Die Zeres ist im Stier entdekt und inder Iungf. wied. aufgefunden worden. | 1805

 

[IIc-37-1803-1805-0048]
46 Aus Römers Beobachtungen folgt,daß die Sterne währenddes vorigen 1/2 Jahrh. nach Süd. gerükt |Ab. die Geschwind. nimt im jezigen 1/2, ab, alsoentfernt sich das wandelnde Sonnensystem vonseinem Brenpunkt und wird einmal zustehen scheinen |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0049]
47 Herschel: mancheSonnenflecken bewegten sich in 1/2 Stunde 2050 Meilenfort, manche 101833 |

 

[IIc-37-1803-1805-0050]
48 Dem General Conway schenkten dieEinwohner der Insel Jersey dieRuinen eines Druidentemp., bestehend aus45 Steinen, die beziffert nach Engl. gebrachtwurden und in gleich. Ordnung inParkplace aufgestelt. Freimüthige

 

[IIc-37-1803-1805-0051]
49 Das IIte Colleg zu Oxfordheisset collegium aenei nasi; am Eingang einehernes Gesicht mit einergrossen Nas. zum Andenkender von Duns Skotus. Bernhards curieus. Historie

 

[IIc-37-1803-1805-0052]
50 Aristoteles: kleine Leute sehr vielTalent |

 

[IIc-37-1803-1805-0053]
51 Kardan fod. von denen, die ihnbesuchten, stets Geld |

 

[IIc-37-1803-1805-0054]
52 Sonst muste man, um Magist.zu werden, schwören,für Aristot. Lehren sogar denTod auszustehen |

 

[IIc-37-1803-1805-0055]
53 Wenn Luther gegen seine Feindeschrieb, konte man die Feder vorder Thüre draussen knarrenhören |

 

[IIc-37-1803-1805-0056]
54 Den Spart. dasSpazierengehen verboten. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0057]
55 Cellarius las des Worts elucescowegen den ganzen Hieronym. d., weil einig.sagten, dieser habe esfür eluceo gebraucht |

 

[IIc-37-1803-1805-0058]
56 Spizel dedizierte seine meist. Büch.einer götlichen Person |

 

[IIc-37-1803-1805-0059]
57 Karlstadt wurde aus einem D.ein Bauer, fuhr zum Markt, hies nur Nachbar Endres;hörte ab. auf | muste als der jüngsteBauer den a. Bier einschenken. |

 

[IIc-37-1803-1805-0060]
58 Gruterus schrieb eineBiblioth. ex ulum |

 

[IIc-37-1803-1805-0061]
59 Zoilus hies der rhetor. Hund, Scioppius der gramm., Kanisius derösterreichische. |

 

[IIc-37-1803-1805-0062]
60 Neuman änd. seinen Namen in Neander - Haßman Osiander - Herbst Oporinus - Horn Ceratinus - J. Petitus Angelus Politianus - Schmidt Faber - Koch Cocceus. |

 

[IIc-37-1803-1805-0063]
61 Molinos gab an 1 Tag oft 20 TalerBriefporto

 

[IIc-37-1803-1805-0064]
62 Spanheims dubia evangelica in V. T. wegen Unleserlichk. noch ungedrukt |

 

[IIc-37-1803-1805-0065]
63 Crusius schrieb seine annales suevicos mit 1 Feder |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0066]
64 Sethus Calvisius gerieth wegeneinem Schaden am Fus, betlägerig auf dem Chronolog. |

 

[IIc-37-1803-1805-0067]
65 Cinellus gab einebibliotheca volante heraus, aus gesamm. Werk. voneinigen Bogen - Morhofs Bibl. bestand meist aus Duodezb.,weil sie leichter verloren. |

 

[IIc-37-1803-1805-0068]
66 Lipsius konte den Tacitus auswendig, Bayle den Montaigne

 

[IIc-37-1803-1805-0069]
67 Demosth. schrieb den Thuzydid. 10 mal selbst ab |

 

[IIc-37-1803-1805-0070]
68 Luther arbeit. an seinem Comment. in Genesin 10 J. - Plato an dem Gespräch 18 - Eisenmenger Judenth. 19 - Gesner hist. plantar. 30 - Kopernik. Libr. VI revolutionum. 36 - Die Verfasser des dictionn. der academia della crusca 40 - Angelus de Konstantio an seiner storia de regno di Napoli 53 |

 

[IIc-37-1803-1805-0071]
69 Pomponius Lätus lernte kein Griech., umsein Latein nicht zu verderben |

 

[IIc-37-1803-1805-0072]
70 Sleidan konte sich im Alter derNamen seiner Töcht.nicht mehr erinnern |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0073]
71 Die Jesuiten haltenden Tod eines Jesuiten so lang als möglich geheim |

 

[IIc-37-1803-1805-0074]
72 Vincentius Gramigna strafte sichweil er auf ein Argumentnicht antworten konte, mit 3täg.Schweigen. |

 

[IIc-37-1803-1805-0075]
73 Antipater Sidonius an seinem Geburtstagjährlich das Fieber,starb auch an einem im Alter |

 

[IIc-37-1803-1805-0076]
74 In Berlin werden jährlich nur 8 neueSchuster=Meister angenommen - nur 1Satler Meister - Die Rechte der Handwerker von Ortloff.

 

[IIc-37-1803-1805-0077]
75 Im Preussischen werdenauf dem Lande Schneider nur als Küster od.Schulmeist. *** erlaubt p. 9

 

[IIc-37-1803-1805-0078]
76 Schuh= Müller=Muhl Becken= Schmieds=Knechte, weils anfangs von Knechten betrieben und sie wurde; dah. sie so lang für anrüchtig und unehrbar gehalten wurden (Be Gerber Leinweber Bader Müller) bis sie vom Land in die Stadt genommen wurden |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0079]
77 Der blaue oder Fresmontag dah. weilin den Fasten die Kirchenblau geschmükt u. die Handwerk. die Fasten üb.den Montag schwelgend verbracht. |

 

[IIc-37-1803-1805-0080]
78 Zu einer Zunft werden wenigst. dreiMeister erfodert. |

 

[IIc-37-1803-1805-0081]
79 In denHandwerkszusammenkünften darfkein Handwerker ohneErlaubnis des Zunftvorgesezten et.sagen - vorh. mus er immer sagen: mitGunst - darf kein tödtliches Gewehrmitbringen. |

 

[IIc-37-1803-1805-0082]
80 Ohne Erlaubnis der Obrigk. darf kein Handwerk ansa. schreiben, noch dessenBriefe annehmen underbrechen - auch kein Meisteroder Geselle in Handwerkssachen miteinander korrespondieren. |

 

[IIc-37-1803-1805-0083]
81. In der republ. Druckerei in Paris sind 86417sines. {verschiedene} Wortzeichen. L. Z. 1803

 

[IIc-37-1803-1805-0084]
82 Franz von Paula Schrank und Aristoteles: die Bienen, umd. den Staub keine Bastardpflanzenzu machen, besuchen währendeines Ausflugs nur 1 Art Blumen. | L No. 348

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0085]
83 Eben derselbe: Blumenbilden sich mit {aus}geringerem Aufwand von Säften als Aeste und Blätter; daher eingeiler Boden kein gutes Getraide |||

 

[IIc-37-1803-1805-0086]
84 Agriophagen lebten vonLöwenfleisch, hatten einen Einäugig. König. Enzykl. Wörterb.

 

[IIc-37-1803-1805-0087]
85 Die Sineser haben inder Mitte des Schachbretszwischen beidenHeeren einen Flus und eineFigur als Mandarin, die die a. übersezt. Anastasia

 

[IIc-37-1803-1805-0088]
86 Machmud und Tamerlan: sie hätten sich d.das Schach zu grossen Feldherngebildet. Karl der Grosse, Karl der 5te u. der 12te darin Meister |

 

[IIc-37-1803-1805-0089]
87 Die ital. Schach=Akademiedas Gesez, daß wechselsweis.angefangen wird |

 

[IIc-37-1803-1805-0090]
88 Juden haben viel Talentfür Schach |

 

[IIc-37-1803-1805-0091]
89 Da die Kesler {oderKaltschmiede} ursprünglich Harnischmacher undman sie im Krieg braucht. gehörten siezum Kriegsstand und waren {standen} unt.den obersten Befehlshabern der Provinz. Es giebt 8Keslerkreise, der churpfälz., der rathsamhausische p. Ortlof

 

[IIc-37-1803-1805-0092]
90. Im Würtenbergischenrfen die Zünfte nichtüber einen Gulden strafen |Nach dem Reichs Gesez nichtüber 2 Gulden |

 

[IIc-37-1803-1805-0093]
91 In Brandenburg in der Regel 3Jahre mus ein Goldschmied, ab. Perükenmacher Müller, Saifensied. 4 J. als Lehrlinge lernen,

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

Glasschneid. Grosuhrmacher 5 J., Färber und Schorsteinfeger 6 Jahre. |

 

[IIc-37-1803-1805-0094]
92 Im Preuss. werden Gesellen, diein Kriegsdiensten waren, 2 Dienstjahrefür 1 Wanderjahr angerechnet -im Sächs. für 2. |

 

[IIc-37-1803-1805-0095]
93 Im Preuss. wird derAltmeister und Assess. um 10Taler bestraft wenn der Geselldie Meister bei demMeisterwerden bewirth. hat. |

 

[IIc-37-1803-1805-0096]
94. Varro L. 3. c. 16:man mus 9 Theile Honig den Bienennehmen und den 10ten lassen - Plinius: m L. 4. C. 14. manche lassen nur den 12ten.

 

[IIc-37-1803-1805-0097]
95 Smyth fand bei Fiebern d.Schwingungen in freier Luft denPulsschlag um 10 vermindert. Faust in Reichs A.

 

[IIc-37-1803-1805-0098]
96 Die alt. Deutschentrugen Hirschhäute mitOhren Geweih und Hörnern. Graf von der Lippe

 

[IIc-37-1803-1805-0099]
97 Saint Evremond wurdevon Karl II von Engl.zum Gouverneur {mit ansehnlichem Gehalt}einer Insel im Kanal des Parks von St.James ernant, wo lauter Enten waren, Karls Lieblinge. Freimüthige

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0100]
98 Für Camoens bettelte sein dienend. Mohr aufder Strasse. |

 

[IIc-37-1803-1805-0101]
99 Böttiger: der Stoik. Chrysip woltefür das Abgewöhnen derSäuglinge ein Wiegenlied in eigenerMelodie komponiert wissen.

 

[IIc-37-1803-1805-0102]
100 In Lond. werden an vornehmenHäusern beim Tod ein Jahr lang 4ekteBretter mit dem Motto: requiescat in paceherausgehangen | Lond. und Paris

 

[IIc-37-1803-1805-0103]
101 In Paris haben die Weiberund Töcht. das Korrespond. unddas Buchhalten, damit die Ladendienersie nicht erfahren. |

 

[IIc-37-1803-1805-0104]
102 In Bengalen zerspringenbeim Laadwind die Gläs. aufdem Tisch vor Hize undFensterscheiben. Percival. Gött. Anz. 4 St. 84

 

[IIc-37-1803-1805-0105]
103 Wenn eine Bisamratte daüber ein Fas wegschreitet, kan der Weinnicht mehr genossen werden wegen Geruch||

 

[IIc-37-1803-1805-0106]
104 Wolf: aus Lykurgs Zeit ist keinschriftliches Denkmal, kein Briefaufzuweisen. Ungefähr 600 J. vor C. G. fehlte es an Schreibmaterial - AufMetal und Holz konten nur Inschriftenund Geseze eingegrabenwerden. Ortlof Geschichte der Wissensch.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0107]
105 Die neuen Theologen:die Grundlage auch der histor. Büch. des Alten T. warenabgeriss. Gesänge, welche spät. mit Prosa ausgefüll. wurden |

 

[IIc-37-1803-1805-0108]
106 Die Rhapsoden wurden wahrscheinlichvon Solon befehligt, die homerischenDichtungen nach derhistorischen Zeitfolge abzusingen - D. Pisistr. und die Diakeunastenwurden sie gesammelt - die Grammatik., die läugnetendaß Od. und Il. von 1 Verf., heissen Chorizonten - denn Erstl d. Lykurg wurden sie ein wenig gesammelt, und 3 Säk. hernach weis man nichts bis eben Pisistratos p. Wolf |

 

[IIc-37-1803-1805-0109]
107 Die Ionier liebten vorzüglichoder allein den Ton C, DorierD, Phrygier E, Lyd.F, Aeol. A. Forkel |

 

[IIc-37-1803-1805-0110]
108 Als Phrynichus d. MiletsZerstörung in einer Tragödiezu heft. Mitl. erregte, verboten sie ihm dieArchonten und straften nur 1000Drachmen |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0111]
109 Die mitl. Komödien fiengen unt. den 30Tyrannen an und statt derIndivid. kamen algemeine Schild., indesdie Demok. die alte beschüzt hatte |

 

[IIc-37-1803-1805-0112]
110. Pythag.: dasBelebende ist Wärme,das Feuer ist die Wache Jupiters. |

 

[IIc-37-1803-1805-0113]
111 Gorgias von Leontium: es exist. garnichts |

 

[IIc-37-1803-1805-0114]
112 Ein halb blödsinniger Mensch inAuenheim frisset LaubTaler, SteineFrösche am liebsten; trinkt zur Heilungdabei Mistpfuhl. Reichs A. 1804. Jenner

 

[IIc-37-1803-1805-0115]
113 Schelling: alle Materien sindMetamorphosen des Eisens

 

[IIc-37-1803-1805-0116]
114 Die alten Normannen inNorwegen nanten sich nach den Fischen. Fischart

 

[IIc-37-1803-1805-0117]
115 Die Stadt Alba wurde wegeneines da gefundenen weiss. Schweins sogenant. | c. 13

 

[IIc-37-1803-1805-0118]
116 Karl der Grosseverwandelte den Sachs. nachihrer Bekehrung ihr schwarzes Pferd imWappen in ein weisses. ||

 

[IIc-37-1803-1805-0119]
117 Seit der Erfindung derKutsch. zieht man keine rechtenReitpferde mehr | c. 26

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0120]
118 Die Alten hielten das Abendess.für das rechte Mal. sagten:Ein Abend ist fröhlicher dan vier Morgen. |c. 26.

 

[IIc-37-1803-1805-0121]
119 Spallanzani: helis nemoralis Linnaei diese Schnecke erhohlt sichd. einen Regen so daß sie ihr Gehäuseausfült. Bei feuchter Luft kriecht sie ausihrem Hause, ist also Hygrometer. Göttinger Anz. 5 St. 1804

 

[IIc-37-1803-1805-0122]
120 Die helix vivipara hat stets im Uterusreife, halbreife, unreife Embryonen u. Embr. inEiergen. ||

 

[IIc-37-1803-1805-0123]
121 Die Kaiserin Magnia Urbica, des Carinus Gemahlin ist nur d. seltneMünzen bekant. Schlichteg. Numismatik

 

[IIc-37-1803-1805-0124]
122 Aldini: das Herz hört amersten, schon in 5 Minuten nach dem Todmit seiner Empfänglichkeit für galv. Reize auf. 9. Anzeig. 1804

 

[IIc-37-1803-1805-0125]
123 Auch ohne Beitrit eines Metalsentstehen blos von 3 thierischenOrganis. galv. Wirkungen - Froschschenkelzucken an einen enthaupt. Menschengehalten; isoliert man sich, ist nichts.Also thierische Elektrizität. ||

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0126]
124 Von jeher giengder Raub der Kunstwerke von Osten nachWesten, vom Orient nach dem Abendland. Von Colchiszuerst welche aus Troja nach * Griechenland p.Siklers Geschichte der Wegnahme der Kunstwerke. A. D. B.

 

[IIc-37-1803-1805-0127]
125 Lichtenberg: der Algol hatsein periodisches Licht veränd. in 3Tagen, -@@ @@] Planetenzeichen? - SCAN! im Cepheus in 5 Tagen, -@@ @@] Planetenzeichen? - SCAN! in der Leier 6 - @@ imAntinous 7. Lezter Band.

 

[IIc-37-1803-1805-0128]
126 Wenn ein Templer beiden Türken gefangen war,durfte nur ein Messer undein Gürtel zur Auslösungangeboten werden, damit keiner sichfangen liess. Söhne des Thals.

 

[IIc-37-1803-1805-0129]
127 Friedrich Wilhelm I. vonPreussen malte am liebsten im Podagra. Stückevon ihm: Frid. Wilhelmus indoloribus pinxit. Spiekers Brockenreise

 

[IIc-37-1803-1805-0130]
128 Ein Ritter muste als Gast unt. der Wache seinenHelm lass., jeden Abend fod. einadeliger Jüngl. ihm das Schwert im Namender Frauenzimmer ab, am Morgen bekam erswieder. Riesengeschichte

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0131]
129 Ein 23jähriger Spanier nahmglühendes Eisen in Paris indie Hand, lies ein Licht 1/4 Stunde unt.Händ. und Füssen halten. Verkündig. 1804. 10.

 

[IIc-37-1803-1805-0132]
130 Fordyce bemerkte in dergrösten künstlichen Hize {von 130Grad}, daß sein Körp.immer bei 100 blieb - fremde Dünste rannen andiesem nieder. Blagden kühlte sichmit seinem eignen Athem. ||

 

[IIc-37-1803-1805-0133]
131 Blagden: jeder organ. Körperhat behält einen Grad Wärme, die man nicht nehmen kan und nimt keinen höhern an ||

 

[IIc-37-1803-1805-0134]
132 Nach den Rabbinen musteein Proselyt nicht nur beschnitten, auchgetauft sein, um ein Jude zu sein; dad. hörtseine Verwandschaft so auf, daß er seineSchwester p. heirathen konte. Verkünd. 1804. 2.

 

[IIc-37-1803-1805-0135]
133 Anfangs besuchten dieChristen die Synagogen; als Hadrian 129 Jerusalemaufbauete und befahl, daß kein Jude inder Nähe bleiben durfte: trenten sichdie Christen von ihnen |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0136]
134 Sonst hatten diedeutschen Fürsten das jus de non evocando;daß üb. einen von ihnen inkeinem Land als wo er geboren war, Gerichtgehalten werden konte |

 

[IIc-37-1803-1805-0137]
135 Der Täufling durfte sonst 7 Tage nachder Taufe sich nicht badenund waschen, um dasgeweihte Wass. nicht wegzuthun |

 

[IIc-37-1803-1805-0138]
136. Der Katechumene musteeinige Tage mit verhülltem Gesichtgehen, um nichts irdischeszu sehen. |

 

[IIc-37-1803-1805-0139]
137. In Asien bezeugen erst 4 Weibergültig. |

 

[IIc-37-1803-1805-0140]
138 Da sind die Weib. blos dazu,daß sie das Geld des Mannesaufheben und die Kindererziehen |

 

[IIc-37-1803-1805-0141]
139 Wer bei den Griech. am Gastmahlein Räthsel nicht lösen konte: muste zurStrafe einen Becher Wein austrinken. Böttig. MJ.

 

[IIc-37-1803-1805-0142]
140 Beddoes: die Fleischer undDarmsaitenspinner befreiet von Lungensucht - auchSaifensieder und Zuckerbäcker -Lakierer, Müller u. Hunde. H. L. Z. N. 16 1804

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0143]
141 Dicäarch: die böotischenStädte hatten besondere Fehler - Tanagra Neid -Oropus Gewinsucht - Anthedan Geiz - Platäa Pralerei - HaliartusDumheit. Meisners Epaminod.

 

[IIc-37-1803-1805-0144]
142 Die Spartan. zwangendas eroberte Mantinea dem Namen undBauart einer Stadt zu entsagen, u. mustesich in 4 Dörf. verwandeln. Xenoph. griechische Gesch. V. 2 |

 

[IIc-37-1803-1805-0145]
143 Spart. Könige führten überal im KriegeOpferschafe mit, um die Gött. vor einemTreff. anzurufen - die ihnen vorhergehende Ziegen hiess.die Führerinnen. Pausan. IX. 13. |

 

[IIc-37-1803-1805-0146]
144 Epaminond. erfand bei derleuktrischen Schlacht die schiefe Linie, eineSchlachtordnung, die beider Schwäche schüzt. |

 

[IIc-37-1803-1805-0147]
145 Als die Boten mitdem Verlust derselben ankamen,liessen die Ephoren dieFeste der Kampfspiele nichtunterbrechen;

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

die Verwitwetenund Verwaisten erschienenden anderen Tag mit Kränzenund Feierkleidern. |

 

[IIc-37-1803-1805-0148]
146 Lykurg erlaubte jedem einenFlüchtling aus der Schlacht jedem zu schlagen und zu schimpfen - durften nur in zerrissenen Röken gehen, den Bart nur halb scheeren |

 

[IIc-37-1803-1805-0149]
147 Ossian wurde in seinem120ten J. vergift. weil erkein Christ werden wolte. Adrastea

 

[IIc-37-1803-1805-0150]
148 Bei den Arab. galt diePoes. für die Sprache derHöflichkeit und Achtung. DieSonnette Rondeaus Madrigale Triolets p. dasselbe. |

 

[IIc-37-1803-1805-0151]
149 Hunter lies Fische einfrieren,das Wasser bildete so lange um sieeine flüssige Höhle bis sie starben. Schmidts Phys. der organ. Körp.

 

[IIc-37-1803-1805-0152]
150 Em Scheräi: Fehde komt von vae tibi, Metze von Amazone, Base von Basis. Campe's über Reinigung derdeutschen Sprache. 3. Versuch 1794. Verbess.Ausgabe.

 

[IIc-37-1803-1805-0153]
151 Fulda und Adelung: Papa als Vater inder ganzen Welt, in Amerika, amSenegal |

 

[IIc-37-1803-1805-0154]
152 Sak gieng in alle Sprachen über - Gorop. Bekanus: bei derSprachverwirrung erinnerten sich diedavonlaufenden Bauleute noch ihrer Säcke|

 

[IIc-37-1803-1805-0155]
153 Leibnitz: die deutscheSprache hat nur Wörter für choses réelles,nicht für chiméres. |

 

[IIc-37-1803-1805-0156]
154. Arzt komt von artista |

 

[IIc-37-1803-1805-0157]
155. Die fruchtbringendeGeselsch. nante den Archivar Erzschreinhalter,den Magneten Eisenhold, od. Wunder= od. Segelstein|

 

[IIc-37-1803-1805-0158]
156. Leibnitz: da der Handwerkeralles deutsch ausdrükte: so könt' es der Gelehrte auch thun. |

 

[IIc-37-1803-1805-0159]
157 Die Franzos. nennen inder Hinterwand derReisewagen angebrachte Fenster: unvas-ist-das. - In Magdeburgheisset ein Drehkreuz Wart=ein=bischen -|

 

[IIc-37-1803-1805-0160]
158 Sonst lies man sich Ale, Beerund Twopenny zu 1 Maas zugleichgeben; daher erfand einerdas Porterbier, das jene 3 vereinte; für Porters oderLastträger. Verkündig. 1804

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0161]
159. Ein Comte de R. glaubt noch allesexistiere so wie es vor 25 J. in Frankr. war - Louis XVI lebt, Leopold p. - seinen Wirthnent der Jean, weil der vorige so hies. Freimüthige

 

[IIc-37-1803-1805-0162]
160 Die Franzos. haben dievolkommensten Fortissimi und Pianiss.,ab. die Mitteltinten fehlen. Reichard.

 

[IIc-37-1803-1805-0163]
161 Auf dem franz. Theat. sind dieRollen der stolz. Königinnenund zärtlichen Prinzessinnen stetsgetrent. |

 

[IIc-37-1803-1805-0164]
162 Kein Franzos. macht die Thür zu |

 

[IIc-37-1803-1805-0165]
163 In der Oper erscheint, beieinem neuen Stück oder Ballet, jed. Zuschau. imvollen Puz |

 

[IIc-37-1803-1805-0166]
164 Delille schreibt, eh er dasManuskript verkauft nur das erste Wortvon jedem Vers. auf - dan mus ihm derBuchhändler einen Schreib. zustellen, dem erden Rest in die Fed. diktiert |

 

[IIc-37-1803-1805-0167]
165 Garat s macht alle ital. Säng., Mara, Todi nach, ohne Not zu kennen. Nach der Revoluzion wolte er wirklich für einen italienischen Sänger gelten |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0168]
166 Die Brunnenkonferre (conferra fontinalis L.) ist ein grünerFaden, mit dem Ende in Schlam - dieSpize schwilt zu {in} einemKnöpfgen, das sich abtrent, sichirgendwo festsezt und in 48 Stunden, vomersten Schwellen gerech., hat es eineneben so langen Fadengetrieben. Blumenbach im gött Magazin. 2 Jahrg. 2 B.

 

[IIc-37-1803-1805-0169]
167 Schmidt: es giebtbei den Körp. (Polyp.) latenteSeelen wie latentes Feuer. Dess. Phys. org. Körp.

 

[IIc-37-1803-1805-0170]
168 Ebenda: das geistigePrinzip ist in dertodten Nat. ganz gebunden, in derlebenden halb, d. den Tod entbunden|

 

[IIc-37-1803-1805-0171]
169 Gall: die meistenOrgane im Gehirn sind doppelt da |

 

[IIc-37-1803-1805-0172]
170 Wienhold und D. Struve: Streich mit Metall inkleiner Ferne {z. B. eisernerSchlüssel, 1/2 Zol} von der Haut machtSchlafende die Hand nach der Stellewenden, sich aufrichten; amempfindlichsten: das Ohr. |

 

[IIc-37-1803-1805-0173]
171 Wahnsinnige liessen sich leichtzur Wetterprophezeihung brauchen.|

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0174]
172 Der rechte Lebenslaufeines Wahnsinnigen sei schon die halbe Kur |

 

[IIc-37-1803-1805-0175]
173 Nach Hahnemanns Versicherung macht des Genusder Fliegenschwams einen unschädlichenWahnsin mit Neigung zumVersemachen und Prophezeien |

 

[IIc-37-1803-1805-0176]
174 Sonst giengen Pfar= und Domherr mitFalken und Hund in die Kirche. Kaisersberg Predigt üb. Brands Narrenschif.

 

[IIc-37-1803-1805-0177]
175 Le Brigaud Mitglied derberlinischen Akademie hielt dieNiederbretagnische Sprache fürdie Adams im Paradies. Hamburger Korrespond. 1804

 

[IIc-37-1803-1805-0178]
176 Bonau: die Hand repräsent. d.verschiedene Sympathienalle edlen Eingeweide Gött. Anzeigen 40. 1804

 

[IIc-37-1803-1805-0179]
177. Gentesius,ein Schauspiel. unt. Dioklezian, konte dieChristen gut auf der Bühnenachahmen - einst lies erspielend sich taufen {als Kranken} - dad.wurde er bekehrt da und enthauptet. Serena von Müller

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0180]
178 Sadi: ein Sklave wartraurig daß er sich keine Schuhekaufen konte, bis er einen ohne Füsse sah |

 

[IIc-37-1803-1805-0181]
179 Römer hatten einen Tempel der Göttin viniplaca (MännerVersöhnerin) dagiengen bei Zank dieEhegatten |

 

[IIc-37-1803-1805-0182]
180. Reiche Reime (rimes riches)wo gleiche Wörterungleichen Sins reimen, Sta Karosse Rosse. Heinatz

 

[IIc-37-1803-1805-0183]
181 Schröter: die Strumpfwirk.wurden unt. allen Handwerk. am ältesten.Verkündiger

 

[IIc-37-1803-1805-0184]
182 Der gelehrte Harrington, sonst vernünft., glaubt: erdünste Wespen, Fliegen aus.

 

[IIc-37-1803-1805-0185]
183 Haller: unt. 120,000 GeburtenVierlinge, 6500 Drillinge, 1 Million Fünflinge

 

[IIc-37-1803-1805-0186]
184 Adelung über Stil: jedeSprache entsprang aus Interjekzions= oderEmpfindungswörtern

 

[IIc-37-1803-1805-0187]
185. In ält. Zeiten giengenalle Verba irregulär. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0188]
186 Caspar von Dachröden ließden Chrono=Hexameter: det, meus fit, justus, rogo Jasper, phallere Jesus mit 3059Versetzungen abdrucken. |

 

[IIc-37-1803-1805-0189]
187 In Sachs. fängt ein Schöppenstuhl seinUrtheil an: wir sprechen - eine Fakultät: wirerachten - die Richter: wir erkennen|

 

[IIc-37-1803-1805-0190]
188 Ein neuer Domherr zu Würzburgmuß sich erst nakt mit Ruthenpeitschen lassen eh er seineStelle antrit |

 

[IIc-37-1803-1805-0191]
189 Baif bekam von König Karl 9 ein Patent zurErrichtung einer Akademie zurWiederherstellung des Vers mesurezoder Hexameter. |

 

[IIc-37-1803-1805-0192]
190 Genie bedeutete in denmitleren Zeiten künstliche krieger.Wurf= und a. Werkzeuge, dah. die Kunst damitumzugehen, le Genie hieß. |

 

[IIc-37-1803-1805-0193]
191 Ein durchsicht. grüner Stein mitsehr dünnen Lamellen in Peru, pierred'enclose, ist schwer zu schleifen, sehr hartund zerbricht beim kleinsten Druck inSplitter. L. Z. 1804 N. 74

 

[IIc-37-1803-1805-0194]
192 Campe: die Franzos. sind große Kind.,daraus ist alles zu erklären.

 

[IIc-37-1803-1805-0195]
193 D. Schmid: es giebt keine rein as sthenischen Krankheiten, dah. stets zu stärken. Allgemeine Deutsche Bibliothek

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0196]
194 Spallanzani befrucht. Eier der Frösche,Schmetterl., Seidenwurm ohne Männchen d. Samen davon. Heimlichkeiten bei Matzd. 1803

 

[IIc-37-1803-1805-0197]
195 Ebenda: das ganze Thier ist schon daund die Samenfrucht berührt nur dessenHerz, das sogleich schlägt. |

 

[IIc-37-1803-1805-0198]
196 Amtsrath Hiersche: Sand ist dasmännliche Geschlecht, Thon das weibliche;ohn mit einem allein keine Fruchtb. für Gewächse. |

 

[IIc-37-1803-1805-0199]
197 Der mänliche Blumenstaub sieht inder Sonnenblume wie stachl. Kugeln aus - Blutwurzd.bohrte Brennkügelgen - Malven wieStirnräder - 3faltigkeitsblume eckig -türkischer Waizenplatt. - |

 

[IIc-37-1803-1805-0200]
198 Nach der Befruchtungziehen sich die Blumennicht mehr Abends od. bei Regen zusammen|

 

[IIc-37-1803-1805-0201]
199 Die Corypha wächst 35 J. unfruchtbarund bis 70 Schuh - dann in 4 Monaten noch 30 - blüht,trägt im selben J. Früchte und stirbt|

 

[IIc-37-1803-1805-0202]
200 Die Lavatera so hoch als einBirnbaum verträgt die Winterkälte - hat sie aber nureine einzige Blume, dan stirbt siemit einbrechendem Winter |

 

[IIc-37-1803-1805-0203]
201 Die säftigen Pflanzendie keine Blätter haben,

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

Apunzien,Stapelien, Cacti bleiben in Gewächshäusern ohne* Luft frisch - Ein Baum mitvielen Blättern stirbt imSommer im verschloss. Zimmer; ab. im Wint. nicht|

 

[IIc-37-1803-1805-0204]
202 Schnecken als die langs.Thiere, darum Zwitt. damit jed.sein Geschlecht allzeit finde |

 

[IIc-37-1803-1805-0205]
203 De Reynier:gewisse Polyporen, Schimmelarten find.man nirgends als in Bergwerken |

 

[IIc-37-1803-1805-0206]
204 Sprengel:alle Blumen, die Saft. hab.,werden von denInsekten, die dav. leb.,befruchtet -

 

[IIc-37-1803-1805-0207]
205 Ebenda: Blumen mit Scheinvon Saftblumen (Orchis latifolia p.) darum,daß {gewiss.}Fliegen, getäuscht in ihr Horn kriechenund befruchten |

 

[IIc-37-1803-1805-0208]
206 Ebenda: die Nigellaarvensis wird blos von Bienenbefruchtet - Antirrhinum majus nur vongrosser Hummel, Ant. linaria nur vonkleiner

 

[IIc-37-1803-1805-0209]
207 Ebenda Blumen diekeine Krone oder ansehnlichen Kelchhaben, nicht riech., sind Blüthen,saftleer, d. den Wind befruchtet. |

 

[IIc-37-1803-1805-0210]
208 Ebenda:ausländische Blumen sterben,weil wir das Insekt nichthaben, das sie befruchtet. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0211]
209 Das Heimchen legt {gebiert}eine Schote wie Erbsenschote,worin Eier, die d. Wärme auskriechen |

 

[IIc-37-1803-1805-0212]
210 Bei dem grünenWasserfrosch dauert die Begattung -welche darin besteht daßdas Mänchen so lang auf demWeibchen sitzt bis es alle Eier von sichgegeben - bei gutem Wetter 5 Tage,kaltem 10. Spallanzani

 

[IIc-37-1803-1805-0213]
211 Die Polypen mitkurzen Armen grün, langen roth. |

 

[IIc-37-1803-1805-0214]
212. Haben kein Gehirn HerzEingeweide keine Gefässe -eine bloße Haut macht seine Röhrgen ausund diese das Thier

 

[IIc-37-1803-1805-0215]
213 Ein von einem Polypenverschluckt. Polyp wird nicht wieWürmer p. verdauet, sondern kommt gesundwieder heraus nach 4, 5 Tagen - Steckt man siein einander, soleben sie gemeinsch. fort. | Der innen stecktseinen Kopf d. ein Loch (das sogl.bei jed. in der Noth entsteht) herausund fraß

 

[IIc-37-1803-1805-0216]
214 Der hervorgesproßte junge Polyp häkelt sich anet. an und die Mutter undbeide ziehen dad. sich voneinander los - ist Geburt - Oft treibt der jungeSproße noch an der Mutter schon wied.einen u. diese wieder. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0217]
215 Oft zieht ein Polyp sich in derMitte ein, wird trocken, geht entzwei; und die 2 Stück leben undergänzen sich |

 

[IIc-37-1803-1805-0218]
216 Auch umgestülpte haben so gelebt undgezeugt |

 

[IIc-37-1803-1805-0219]
217 In den Eiern desStraußes sind Steine wiegroße Erbsen. |

 

[IIc-37-1803-1805-0220]
218 Vicq d'Azyr: der Dotter, den das Küchleinauf die Welt bringt, vermindert sichtäglich, ab. nie ganz; in erwachs. Gäns., Schwan find.man den Dotterstiel in derMitte des Darmkanals |

 

[IIc-37-1803-1805-0221]
219 Bei Oebisfelde (erzählt der Stadtpred. Müller da) bat eine Schwangere Gott,ihre Frucht ohneMenschenverstand zu lass., wegender vielen Plagenauf der Erde - Der Junge so dumm im 18J. wie ein Vieh, nicht einmal Nothdurftohne fremde Hülfe. Berlinische Monatssch. |

 

[IIc-37-1803-1805-0222]
220 Zu London starb 1748 Nikol. Hammond von 122 J., inseiner Straße wohnten130 seiner Nachkommen - Lukas Tochaffen, ein Bauer imVorderen Oester. Arlberg 1612 geboren hinterließ 1091Nachkommen, z. B. 456 Urenkel, 543 UrUrenkel |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0223]
221 D. Hasse: Die Zigäuner sindHindostaner undschon seit 3000 J. in Europa undwaren bis zum J. 1400 an derDonau in Ungarn, bis da sie die Türken sie vertrieben N A D B

 

[IIc-37-1803-1805-0224]
222. Die Gallier halten den Pluto fürihren Stammvater Caes. VI. 13.

 

[IIc-37-1803-1805-0225]
223 Die Mönche in Latrappedürfen sich, so müde sie auch sind, nie an et. lehnen. Aurora N. 11.

 

[IIc-37-1803-1805-0226]
224 Wenn der Großherr einenSpazierritt macht, wirds d. Kanonen vonden Schlössern des Kanals verkündigt. | n. 6.

 

[IIc-37-1803-1805-0227]
225 Kein Musulmann darf sich malen lass., außerder Großherr 1 mal. ||

 

[IIc-37-1803-1805-0228]
226 Der Großherr darf sich nicht Tabak rauchen

 

[IIc-37-1803-1805-0229]
227. Die Grazien wurdenanfangs nur d. Steine dargestellt. Winkelmann Geschichte der Kunst.

 

[IIc-37-1803-1805-0230]
228 Auf dem Papier erscheintder reinste Geist derKunst, in einem ausgeführten Gemäldeoder Statue dann mehr Fleiß |

 

[IIc-37-1803-1805-0231]
229 Die ersten Statuen aus Holz|

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0232]
230 Zu Hadrians Zeit entstand inAlexandria ein Aufruhr weil sichkein Ochs. zur Darstellung des Apis fand. |

 

[IIc-37-1803-1805-0233]
231 Der Priester eines{jugendlichen} Jupiters zuAegä - ferner des Ismenischen Apollo - warstets ein Jüngling, dem der Preis derSchönheit zuerkannt war |

 

[IIc-37-1803-1805-0234]
232 Chrysippus, Kleanthes, Plato, Pythagoras waren früher unter den Ringernbei den olymp. Spielen und dad. berühmt,erst d. Philosophen | I. 4.

 

[IIc-37-1803-1805-0235]
233 Chirisophus, der Meister desApoll zu Tegea, stand in Marmor nebenseinem Werk - Parchosius und Sclamon wurden in ihremGemälde des Theseus zugleich mitdiesem verehrt. | I. 4

 

[IIc-37-1803-1805-0236]
234 Polygnotus bekam von dem Amphiktyon für seineGemälde das Recht einer freienBewirthung d. ganz Griechenland. |||

 

[IIc-37-1803-1805-0237]
235 Die Gemälde wurdennicht bei Griechen angebetet |||wi

 

[IIc-37-1803-1805-0238]
236 Mars meist jung und ohne Bartabgebildet. |||

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0239]
237 Im dritten J. hat derMensch die 1/2 seiner Größe.Plinius 7. 16. |

 

[IIc-37-1803-1805-0240]
238 Aus der InselNaxos gebrauchten die Griecheneinen Stein, der geschabt und aufgelegtwurde, um die Größe des Busenszu hindern. |

 

[IIc-37-1803-1805-0241]
239 Die Alten Künstl.gleichgültig gegen das Zufällige; aufgemalten Gefäßen wird z. B.der Stuhl einer sitzendenFigur blos d. einen horizontalen Stabangedeutet. |

 

[IIc-37-1803-1805-0242]
240 D. Auszüge aus Schriften derAlten giengen diese verloren |

 

[IIc-37-1803-1805-0243]
241 Nach dem pelop. Krieg wurdewegen der Armuth jedem Bürger eine Drachme gegeben, damit er dasTheater besuchen könnte |

 

[IIc-37-1803-1805-0244]
242 Theagenes von Thasus hatte1300 Siegs Kränze in den griechischenSpielen erhalten

 

[IIc-37-1803-1805-0245]
243 Sie schickten den Herold an barb.Völker mit einer Flöte undLeier, zum Erweichen |

 

[IIc-37-1803-1805-0246]
244 Der Senat befahl daß jed.die Bildniße des Kais. im Haus. habensollte |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0247]
245 Herschel: die Strahlender Nebelsterne waren beinahe 2Millionen Jahre auf dem Weg eh sie zuuns kamen - der Sirius unddie Sonne brauchten, jene so groß alsdiese gedacht, 33 Millionen J. um aufeinander zu fallen. - Zwischen 2Sternen im Schwan in der Milchstraße, von 5 Grad, zählte er331,000 Sterne. Verkündiger

 

[IIc-37-1803-1805-0248]
246 Die Gemsenjäger haben im Alter et.Grausames Trotziges im Gesicht. Diana S. 43. Ein anderer: dieScharfrichter

 

[IIc-37-1803-1805-0249]
247 Alex. Enders: unter 77 Räub.=Banden die in Oesterr. 1784herumstreiften, waren 30Rothhaarige, 1 Weißhaar., 10 Pockengrub, 6 Schielende, 3 Einäugige, 3 Ausgewachsene 5Hinkende Stöhr Physiognomik

 

[IIc-37-1803-1805-0250]
248 Da das Bedürfniß zuschreiben gering war, z.B. unter Karl dem Großen: so waren die Buchstaben groß und lang - häufiger, so klein bis endlich uns. Kurrentschrift. Adelungs Orthograph.

 

[IIc-37-1803-1805-0251]
249 Die Franken warendie ersten Deutsch., die schreibenlernten, bedienten sich derrömischen Schriftzeichen. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0252]
250. Die OberdeutschenMundart lieben Dehnung, die Niederdeutsch. Kürze; so ihre Mundarten |

 

[IIc-37-1803-1805-0253]
251 In Dalmazien trägt jeder Fächer, auch derGeistliche. Verkündig.

 

[IIc-37-1803-1805-0254]
252 Das Geld nüzt sich um so mehr abje weniger es Gold enthält|

 

[IIc-37-1803-1805-0255]
253 Der Herzog von Alba hat 300 Bediente. Übersetzer der Briefe eines reisenden Spaniers an seinen Bruder

 

[IIc-37-1803-1805-0256]
254 Sonst begrüßte jeder Spanier den a.mit hermano (Bruder) |

 

[IIc-37-1803-1805-0257]
255 Eine Eis=Bombe von 35 Linien dick - Durchmess. 19 Zoll rh., -wurde d. eine Eiskruste von 24 Linien dick (alsonicht ganz gefroren)zersprengt. Reichs A. N. 92. 1804

 

[IIc-37-1803-1805-0258]
256 Die Alten schon: Bleikugel schmilzt imlangen Fluge Verkündiger

 

[IIc-37-1803-1805-0259]
257. Bei den Maron=Negern wird einSchwein geschlachtet, um ein Mädchen zurHeirath anzubiet., junge Leute dazueingeladen |

 

[IIc-37-1803-1805-0260]
258. Grundmann, Garnisonwundarzt üb. dieanimalische Elektrizität: mitletzterer sinddie Gehirnkammern zumDenken gefüllt; in der ersten ist daslangsamste, vierten das stärkste |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0261]
259. Ebenda Die Hundswuth ist die Entzündungder animalischen Elekt. | - Es entsteht keineWuth in Länd. wo Schwefel undWasser fehlt. Wasserscheu darum da,weil der Sauerstoff die Elekt.nährt und entzündet. |

 

[IIc-37-1803-1805-0262]
260 Frank in der Erregungstheorie:eine Dame krank am asthma convuls. verlordie Stimme, wenn die Sonne schien; bekamsie wied. nach Untergang

 

[IIc-37-1803-1805-0263]
261 Leibnitz: Das w bezeichnet imDeutschen immer Bewegung. Beiträge zur deutschen Sprachkund. I.

 

[IIc-37-1803-1805-0264]
262 Ebenda: d. diedreissigjährigen Kriege wurde uns.Sprache mit sovielen a. Sprachen vermengt. |

 

[IIc-37-1803-1805-0265]
263. Ebenda: die Sines. müss.wegen der Zweideutigkeitihrer Worte die Zeichen mitdem Finger in die Luft malen |

 

[IIc-37-1803-1805-0266]
264. Herzberg: dasdeutsche Volk ist ein einheimisches,erlitt nie eine gänzliche Revoluzion, wurde nievon einer undeutschen Naz.überwunden - die ältesten Überbleibs.der Sprache sind unsere. (Deutsch.) |

 

[IIc-37-1803-1805-0267]
265 Tac. c. IIII: Arbeit, Hitze,Durst können die Deutschennicht gut ertragen, ab. Hunger, Kälte. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0268]
266 Garve: eine Nazion nimt leichter 100 neue Wört. an, als sieet. an Deklinaz. Konjug. und Syntax ändernlässet. |

 

[IIc-37-1803-1805-0269]
267 Ramler: ohnedaß wir hälsig, schenklich p. habenkönnen wir sagen ho langhälsig, hochschenklig |

 

[IIc-37-1803-1805-0270]
268 Die Floridaner tanzen aufGräbern und streuen stattBlumen Haare. MJ. )

 

[IIc-37-1803-1805-0271]
269 In Lond. hat man ganze Bände vollerParodien auf HamletsMonolog London und Paris )

 

[IIc-37-1803-1805-0272]
270 Meierotto: die Griechenkein Wort für ineptus |

 

[IIc-37-1803-1805-0273]
271 Ebenda: sonst galtendie Worte Zanken undKriegen gleich |

 

[IIc-37-1803-1805-0274]
272 Ebenda: Lügengeldhieß sonst eine Geldstrafefür jede Beleidigung |

 

[IIc-37-1803-1805-0275]
273 Ebenda Die Deutschen bezeichnenden Fehl Mißbrauch des Redens stärker als a. Nazionen; den der Unmäßigkeit sanfter (Ehrentrunk, Trunk über Durst) |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0276]
274 Ebenda: noch im 17 Säk. hieß inFrankreich eine querelle d'Allemandein Blutbad |

 

[IIc-37-1803-1805-0277]
275 Beya: diealten Rechenmeist. sagten so oftTausend bei jedem Abschnitt als nochAbschnitte rechter Hand da waren - bisman von den FranzosenMillion Billion p. annahm |

 

[IIc-37-1803-1805-0278]
276 Sonst mußte blos der obersteGeistliche z. B. der Generalsup. in Zelle hochdeutschpredigen; die a. ab. im platt. deutsch. Dialekt. Gedike |

 

[IIc-37-1803-1805-0279]
277 Meerrettig eigentlich vomplattdeutschenmarredig - Märe oder Pferd, dah. im Englischendiese den Pferden nützliche WurzelHorse-Radish heißt. ||

 

[IIc-37-1803-1805-0280]
278 Herschel: je mehr Sonnenflecken (d. h.Entblößungen des Sonnenbod.) desto aufn strenger die Witterung,unfruchtbarer das J., und schlechter dieWaizenErnte und umgekehrt. Bode's Jahrbuch.

 

[IIc-37-1803-1805-0281]
279 "Nepos heiss. zugleich Verwandter u.Taugenichts". Aurora

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0282]
280 D. Larrey Genesene und rezidiv gewordene Pestkranke stecken inAegypten nicht mehr an. Gött. Anzeigen

 

[IIc-37-1803-1805-0283]
281 Die Stärke des Leibs äußerte sichbei den alten Deutsch. d.die Konsonanten:z. B. dhazs, Chinothzsson (Genoss.) unndt. Adelungs Anweisung zur deutschen Orthograph. 2te Auflage

 

[IIc-37-1803-1805-0284]
282 Eigentlich deutsche Buchstab. giebtsnicht, sind alle röm., c wurdevon Röm. und Angelsachsen so häufiggebraucht als von Römern. |

 

[IIc-37-1803-1805-0285]
283 Jenner: die Kuhpockenentstehen d. Mittheilung einer Materie,die nur bei einer gewissenHufkrankheit der Pferde statt hat. L. Z

 

[IIc-37-1803-1805-0286]
284 Nach dem Tod Herz. Viktor Amadeus von Savoyen strittseine Wittwe mit dessenBrüdern um die Regentsch.und Vormundschaft; beide ließen Manifeste ausgehen,daß wer zu ihrer Partei trete,Amnestie für alle Missethat.haben sollte. Aurora N. 40

 

[IIc-37-1803-1805-0287]
285 Unt. der Königin Elisabethrauchten alle Damen (u.jeder, um daf. angesehen zu sein daß erdie Reis. nach Amerika gemacht), auch dieHofzirkel |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0288]
286 In einer Messerschmidtsordnungvon 16 1565 in Augsp. muß jed. Gesell der einen Wochenlohn über 4 Kreutz. hatte, in die Schenke gehen - wer seinen Meist. od. Meisterin liebkos., schmeich. od. auch schimpft, 24 x Strafe. Freimüth. N. 30. 1804

 

[IIc-37-1803-1805-0289]
287 Verordnung Heinrich VIII: diekönigliche Hausoffiz. sollen die Mägde,wenn sie ihnen auf derTreppe begegnen, in Ruhe lass., weilviel Geschirr dad. zerbrochen wird -bringt ein Page ein Mädchen im Hauszu Fall, 2 Mark Strafe und 1 Monath keinBier. - Die Stallknechte seiner Majest.sollen kein Stroh stehlen, um ihr Bettdamit auszustopfen. Aurora

 

[IIc-37-1803-1805-0290]
288 Bei Manchen Blumen, z. B.die Osterluzey kann der Staub nicht zur Narbe hinauf;eine Trichter=Röhre mit Haaren nach untengebogen lockt durch den Honig der Nektar {Nektarien}, Schnaken insich - diese können so lange nicht heraus(und kriechen auf beidenGeschlechtstheilen herum) bis siebefruchtet haben, dann dorren dieHärchen ab. {Merkel} Freimüthige

 

[IIc-37-1803-1805-0291]
289 Autenrieth empir. Physiol. III B.:bei den Menschen wirkt dasGehirn vorwärts, bei manchen Thierenrückwärts, in Schwanz und Hinterfüße. A D B

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0292]
290 Gerade die schwächstenfeigsten Nazionen, die Sineser, dieSiamesen, die sich kaum aufrecht halten können,können ohne auszuruhen 3 Tage und 3 Nächte rudern; sodie Grönländer; desgleichen dieschwerstenLasten tragen. Taugenhingegen alle nicht zuanhaltender starker Arbeit auf dem Feld oder Handwerk. Verkündig.

 

[IIc-37-1803-1805-0293]
291 Der französische Bischoff Godeau war ein Zwerg,schrieb 50 Schriften.

 

[IIc-37-1803-1805-0294]
292 Alle ordentlichen Lehrer aufrussischen Akademien erhaltenals solche erblichen Adel. Gött. Anzeig. N. 70. 1804

 

[IIc-37-1803-1805-0295]
293 In Wetzlar und derGegend standen im 25 Feb. 1780 den Tag vordem Erdbeben Nachmittagsverschiedene beste Taschenuhren still,manche Feder abgesprungen, oderein Stiftchen aus, oder garnichts. Medzinische Annalen von Fritze I. 1781 S. 47

 

[IIc-37-1803-1805-0296]
294 Mahagony=Holz brauchten Bäcker in England gegenWechselfieb. in Pulver. S. 355

 

[IIc-37-1803-1805-0297]
295 D. Adelmann in Würzburg: Gerber amungesundesten; Pferde können oft d.nichts vor einer Gerberei vorbeigebracht werden.

 

[IIc-37-1803-1805-0298]
296 Als Heinrich von Ofterdingenmit Walter von der Vogelweide imDichten wettkämpfte: ausgemacht, daß derÜberwundne der Gewalt des Henkersheimfiele. Freimüthige N. 84

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0299]
297 Ganze persische Verse können sogeschrieben werden,daß sie Deutsche verstehen. Leibn. Otium Hanov. p. 52

 

[IIc-37-1803-1805-0300]
298 Cicero:die Griechen hätten keinWort für ineptus. Leibnitz: weil dies. Fehler so gemeinbei ihnen, daß er fürkeinen mehr galt. |

 

[IIc-37-1803-1805-0301]
299 Leibnitz: die Erde nichtewig; entw. die Berge wären d. Regen p.ganz eben gemacht worden od. insUnendliche gewachsen. p. 168

 

[IIc-37-1803-1805-0302]
300 Die in 1 Zeichengebornen lieben sich einand. sehr - einMathemat., der um 1Grad von Christo geboren, sagte, es habeseine Devozion vermehrt. p. 187

 

[IIc-37-1803-1805-0303]
301 Die anfangs hölzernen Abendmalskelche nachhersehr verboten weil sie einsogen 206

 

[IIc-37-1803-1805-0304]
302 Die Wurzeln der Wörter sind imImperativ zu suchen (beiDeutschen Griechen Römern) dennder erste Gebrauch der Rede war Befehl. p.427.

 

[IIc-37-1803-1805-0305]
303 Voß: d. die Schwungkraft derhephästischen Sohlen kamen diehomerischen Gött. wie aufFlügeln

 

[IIc-37-1803-1805-0306]
304 Bei den Dahomets in Oberguinea darfnur der König Strümpfe tragen. Verkünd 37. 1804

 

[IIc-37-1803-1805-0307]
305 Jed. hängt ein weißangestrichenesHolzstück auf, das er seinen Teufel nennt u.das ihn vor Unglückbewahren soll, setzt ihm wöchentlich Mehlund Palmenöl vor - der König hat seinenLeibteufel, einen d. einen Trank wüthiggemachten Menschen, dereine Meile von ihm wohnt und 9 Sklaven zur Bedienung hat |

 

[IIc-37-1803-1805-0308]
306 Ein Jude nahm vom Neuen T. nur dieOffenbarung Joh. an, weil er darin den Steinder Weisen zu findenhoffte. Geist des H. von Leibnitz I.

 

[IIc-37-1803-1805-0309]
307. Leibnitz: viell. bekommen * Heiden in der Minute des Sterbens den Glauben wie Kinder in der Taufe |

 

[IIc-37-1803-1805-0310]
308 Pabst Gregorius habe d. sein Gebetdie Seele Trajans aus der Hölleerlöset; Gott ab. ihm verboten, künft. mehr so zubitten. |

 

[IIc-37-1803-1805-0311]
309 V: die Meergött. hatten anfangs nurMuscheln und a. Fahr=Werkzeuge; erst später wurdendaraus Glieder.

 

[IIc-37-1803-1805-0312]
310 Heyne:alle alten Götter warengeschwänzt und gehörnt. Nach Voß falsch.

 

[IIc-37-1803-1805-0313]
311 Auf den höchstenGebirgen nur Kränkliche; nur die Albinos nur auf ihnen; so nur weisse Thiere Verkünd. St. 41.

 

[IIc-37-1803-1805-0314]
312 Die altenSilberpfennige hatten kreuzweiseEinschnitte und konnten in 2oder 4 kleinere Münzen zerbrochenwerden Eschenburg Lärm um nichts.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0315]
313 Im J. 1600 hatten in Spanien mancheHäuser 1200 Duzend silb. Teller und an 1200Schüsseln. Dieß gehörte gewöhnlich zurPracht. MJ.

 

[IIc-37-1803-1805-0316]
314 Sonst machten die deutschen Aerzte den Kalender, weil ihreKunst auf Astrologie gebauet war. Grellmanns historische Kleinigkeiten 1794

 

[IIc-37-1803-1805-0317]
315 Als der Astrologe Stöffler für den Februar1524 eine die Erdezerstörende Sündfluth verkündigt hatte, und jed.Archen, Berge suchte: ließ der Bürgermeist. Hendorf zu Wittenberg aufden Boden seines Hauses einViertel Gebräude Bier bringen fürdie Noth |

 

[IIc-37-1803-1805-0318]
316 Der Leibarzt Thurneisser schickte im 16 Jahrh. jährlich Kalend. analle Fürsten, worin er weissagte d.bloße Anfangsbuchstaben, die er dannbeliebig in deutscher lat. ungr. böhm. od.anderer Sprache auslegte |

 

[IIc-37-1803-1805-0319]
317 Der berlinische Probst Köhler oder Colerus verkünd. aus etlichenBuchstaben auf dem Bauch eines Heeringsin Norwegen 1588 den Untergang der Welt|

 

[IIc-37-1803-1805-0320]
318 Tiberius verordnete nach Plinius Historia N. 28 c. 2 daß jeder ihm, wenn er auf der Strasse fahre und niese, Glück wünsche |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0321]
319 Jed. Grieche sagte auch zu sich beimNiesen: Wohl bekomm mirs |

 

[IIc-37-1803-1805-0322]
320 Und setzten das Nies. unt. die Götterund jeder fiel dabei zur Anbet. nied.,wenn einer genießt hatt., nach Xenophon |

 

[IIc-37-1803-1805-0323]
321 Terpsio von Megara: Sokrat. Genius bestand im Niesen, seinerod. a., woraus er schloß. Plutarch de genio Socrates |

 

[IIc-37-1803-1805-0324]
322 Wenn einer dem a. zurLinken nieste hattedieser Unglück, daher mandamit drohte Diogenes Laert. in vit. Diog. 48 |

 

[IIc-37-1803-1805-0325]
323 Einmal Niesen,bedeutet bei Griechen beiden Männern Tod, 2 mal Leben (Weib.umgekehrt) - 1 mal dem Wanderer Unglück,bei einem Kontrakt dessen Halten - 2 maldas Gegentheil - versagteden Griechen das Niesen, dem Griechen Gutes, Römer Böses |

 

[IIc-37-1803-1805-0326]
324 Karl der Große befahl, daß man keinem Pilger und Reisenden Herberge versage und ihm alles zu nehmen erlaube, was ihm zur Nahrung diene, nur keine Frucht auf dem Felde und kein Gras. |

 

[IIc-37-1803-1805-0327]
325 Unt. ihm waren Künstler undHandwerk. noch unt. der Zahl der Knechte

 

[IIc-37-1803-1805-0328]
326 Wenn da ein kais. odersonst herrschaftlicher Be

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

amter inGeschäften seines Herrn reiste: sokönnte er in einer Stadt vonden Bäckern Metzg. undanderen geringen Einwohn. allesunentgeldlich nehmen was er zum Unterhalt brauchte |So auch ihre Pferde und Schiffezum Transport |

 

[IIc-37-1803-1805-0329]
327 Bader, Nachtwächt.,Todtengräber sonst unehrlich undzu keinem Handwerk tauglich | Sokein Wende oder Slave zueinem tauglich

 

[IIc-37-1803-1805-0330]
328 In Straßburg setzten sich im 14 Säk.die Handwerk. beim Verreis. zu Pferde;und in Breslau Die Gesellen trugen dam. ein Schwert oder auch ein langes Messer |

 

[IIc-37-1803-1805-0331]
329 Im 17 Säk. erreicht. einige Handwerk.Gesellengerichte, worin Gesellen die Meister zurStrafe zogen, wenn sie jene nicht gut genuggehalten hatten |

 

[IIc-37-1803-1805-0332]
330 Zu den Pluderhos. im 16 J. oft 130 Ellen nöthig;oft für eine Hose mehr aufgegangen alsdie Einkünfte eines Dorfs |

 

[IIc-37-1803-1805-0333]
331 Im 16. kostete 3. 3 fürstliche Portraits 4 rl. 12 gl.; ein Goldschmid Schrek, der den Kurfürsten Joachim I. auf Gold gemalt, fod. für das Bild 18 Groschen - * |

 

[IIc-37-1803-1805-0334]
332 Zum Abschaff. der Pumphos. wurde von einem Schafe einähnliches Stück Fleisch und voneiner Frau ein Kind mit Hos.und Manschetten geboren |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0335]
333 Es wurde ein theatrum diabolorum aus 24Teufeln, nämlich Spangenbergs Jagdteufel, Friedrichs Saufteufel p. zusammengedruckt |

 

[IIc-37-1803-1805-0336]
334 Die Gemahlin Karl VII vonFrankreich die einzige Person in Frankr.,die 2 Hemden von Leinwand hatte |

 

[IIc-37-1803-1805-0337]
335 Jetziger Konsistorialrath Hasse in Königsberg hält Bernstein fürden Lebensbaum, Preussen für Eden, 4Flüsse Ostsee; Preussen sei aus einemheißen Land zu einem kaltengeworden

 

[IIc-37-1803-1805-0338]
336 Le Brün: der größte Ausdruckist in den Augenbraunen; nichtAugen. Engels Mimik 1.

 

[IIc-37-1803-1805-0339]
337 Bis zu Fo-hi waren knotige Strickewie in Peru und jetzt in Chile, das Alphabet - dieersten Karaktere waren 2 Linien, 1zusammenhängende und1 getheilte, welche die 2 sines. Prinzip. Yangund Yn, od. das Vollkommneund Unvollkommne, Himmel und Erde,das männliche undweibliche Geschlecht ausdrückt. Jen. L. Z. N. 149

 

[IIc-37-1803-1805-0340]
338 Sinesische Sprache hat 80,000 Karaktere und 350Wört., laut. einsylbige. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0341]
339 Die Türken zählen24,000 Propheten. Die Weib. in Stambul.

 

[IIc-37-1803-1805-0342]
340 Mit Wein handeln da nur diealten Sklav. - was sie nicht mehrdürfen, wenn sie sich frei gekauft |

 

[IIc-37-1803-1805-0343]
341 Mohamed erlaubt den Weib., da sie nichtins Paradies kommen, zu ehebrechen,wenn eine zu heft. Gier sie reitzt.|

 

[IIc-37-1803-1805-0344]
342 Der Koran ist auf die Haut des Widders geschrieb., den Abrah. auf Moria schlachtete. |

 

[IIc-37-1803-1805-0345]
343 Muhamed konnte nichtschreiben, tauchte Finger in Dinte u. drückte sie unt.das was er unterzeichnen wollte |

 

[IIc-37-1803-1805-0346]
344 In Konstantinop. zieht der Henkermit dem Sünder herum, thuend als ob er ihn andies. p. Fenster hängen wollte. Man gibt Geld. Erzieht weiter, hängt ihn endlich ans Fenst. einesJuden, weil dieser nichtsgibt.

 

[IIc-37-1803-1805-0347]
345 Sonst muste man in Portugall dieErlaubnis 1) der königlichen Zensurhaben, 2) der bischöfflichen und 3) derInquisizion - oft 3 Jahre, eh es zum Druck kam. Freimüthige

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0348]
346 Die Genlis erkennt ohne weitere Physiogn. denMenschen blos am Lächeln. Souvenirs

 

[IIc-37-1803-1805-0349]
347 Als die Madame Louise (Tochter desKönigs von Frankr.) bei denKarmeliterinnen war, sagte was ihr da am schwerstenwäre zu lernen gewesen: "allein einekleine Treppe herab zusteigen." - Vorh. auf dergroß. u. vom cheval. d'honneurgeführt. |

 

[IIc-37-1803-1805-0350]
348 Die in fremden Häus. noch so eigensinn. satir.verachtende Frau ists doch nichtzu Hause als Wirthin in Frankreich. |

 

[IIc-37-1803-1805-0351]
349 Le jeu des bateaux war einmal Mode da man sichfragt, welchen man, wenn man auf dem Kahn nur 1 retten könnte, wolretten würde |

 

[IIc-37-1803-1805-0352]
350 In Paris Gewohnheit derSurnoms, die gar nicht pass., so hieß d'Etréhan der Vater, ohne Weib. Kind. Würdezu haben. |

 

[IIc-37-1803-1805-0353]
351 Bei den Türken hatdie Wittwe ein dopp. Wittwengehalt, dieihre Kind. gesäugt |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0354]
352 Die Hindous verehrten denhöchsten Gott in der Nähe von Cachemirein der Gestalt eines ungeheuern roh. Steins. J. L. Z. N. 167

 

[IIc-37-1803-1805-0355]
353 Die Einwohn. von Nootka nennen GottQuautz. Minerva. 1804 Juny

 

[IIc-37-1803-1805-0356]
354 Martin Hermann: alle griech. Festewaren Kalenderfeste, um die JahrsAbtheilungen als Götter personifiz. zumerken; die Heroen Priester; die Erinnyendie 3 Jahrszeiten.

 

[IIc-37-1803-1805-0357]
355 Eisenmenger: Juden den Christenwachsen in der a. Welt die Zähne 22Ellen lang zur Strafe aus dem Maul. Sauer üb. Dicht= und Redekunst.

 

[IIc-37-1803-1805-0358]
356 Dufrêne: im Mittelalter trug man aufden Kleid. Devis. und den Namen der Dame,die man liebte Dah. Livree u. Devise oft einerlei Pistorius amoenit. histor. jurid. I. S. 39

 

[IIc-37-1803-1805-0359]
357 Ebenda:Chartae indentatae od. auch divisae warenKontrakte, deren Pergament Zackenweis durchschnitten wurde, jed.Kontrahent sein Stück, mußten in einand. passen. |46

 

[IIc-37-1803-1805-0360]
358 Ebenda: alle Farben{Zeichen} und Metalle derHeraldik w kamen erst von den Waffenröcken auf jen in jene |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0361]
359 Ebenda: von Zeit zuZeit gingen die fränkisch. Könige unt. demThor, Markt, in einen Wald, um selbst Gerichtzu halten {hieß plaits de laporte} und jeder Klage zuhelfen. | Diss. II |

 

[IIc-37-1803-1805-0362]
360 Da die fränk. Könige am 1. März wo sie Reichstagehielten 251/18, Kleider an ihre Familie, Kron= undHofbedienten austheilten um sich in Prachtzu zeigen: so hießenjene Livréen od. liberataeoder liberationes{auch manteaux, pallia}, dah. Lieferung. | Diss. V. - Auch an großenFesten.

 

[IIc-37-1803-1805-0363]
361 Die Thürniere lernten alleNazionen erst von denFranzosen. Dufréne | Diss. VI.

 

[IIc-37-1803-1805-0364]
362 Die Ritter mußtenbei ihrem dem Eintrit in ihren Orden schwören, jene nur zur Übung in den Waffen zu besuchen (nicht aus Feindes Haß) ||

 

[IIc-37-1803-1805-0365]
363 Die Päbste verboten - wegender Menschen, die doch dabei umkamen - sich dabeieinzufinden bei Kirchenbann | ||

 

[IIc-37-1803-1805-0366]
364 Die Laienbrüder, (Bärtlingi)verrichteten sonst Scharfrichter Dienste; so wie inReutlingen der jüngste Rathsherr, in Flandern dererste Prätor, qui principis loco - inZeilon darf der Scharf

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

richter in jed. Minutefrei zum König. Pall Paullin.tract. de Barba |

 

[IIc-37-1803-1805-0367]
365 In den pyren. Wäld. ein Waldmensch{mann} von 30 J. gefunden, dernicht zu fangen war; gutmüthig; jagteblos den Schäf. die Herden auseinander und lachteunmäß. darüber. Fischers Bergreis. 1. B.

 

[IIc-37-1803-1805-0368]
366 Nemnichs Warenlexikon: in Engl. Lamp. für Courrierreiter (boot lanthorn lamps), an die Stiefel geschnallt. EnglischeMiszell.

 

[IIc-37-1803-1805-0369]
367 Die span. Jäger auf Cuba zwängtenseinen Fuß indie rohe Schenkel=Haut eines ebengeschlacht. wild. Schweins, legten sich fest an,dauerte Monate; ab. abgezog. schrumpftszusammen. |

 

[IIc-37-1803-1805-0370]
368 Küttner: in Engl. keine Postmeist., sond.jed. darf es sein |

 

[IIc-37-1803-1805-0371]
369 Dayton, Senator aus Neujersey, hörteabends von seinen seid. Strümpf. einelektrisch. Knacken - am Morgen waren sie verbrannt|

 

[IIc-37-1803-1805-0372]
370 Die Negerfürstenschicken oft ihre Prinzen nach Europa,um les. und schreiben zulernen, weil sienur dad. die Europ. überwänden. Lajaille Reis. nach Senegallien; von Sprengel.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0373]
371. Die Negerinn begleit. den überMeer verreisenden Mann bis anden Strand, hebt den Sandder letztenFußstapfen auf, wickelt ihn in ein Tuchund legt ihn zu den Füss.ihres Betts. |

 

[IIc-37-1803-1805-0374]
372 Die Mädchen und Knaben (im12. 14 J.) ar im Goldland Bambuk festlich auf einmal beschnitten - auf 40 Tage dürfen sie darauf von ihren Eltern laufen und sich begatten, überall den Unterricht {halt} suchen, nur in keiner Hütte - doch sind einige Zauberer mit einer Maske und Peitsche bestellt, die sie geiseln dürfen, wo sie sie in Begattung finden |

 

[IIc-37-1803-1805-0375]
373 Die Longobarden ste legten die Hare ihrer Weib. so herein, daß sie bewaffnet den Feinden wie Männer aussahen - Hatten es nach Suidas von den Athen., wo die Weib. es so machten Paull. de barba.

 

[IIc-37-1803-1805-0376]
374In denSäk. bis ins 16.hatt. die Stadt= p.schreib. die Gewohnheit die den num. millenarius und centenarius bei der Jahrszahl wegzulass. z. B. anno 40 p. Pistor. amoen. hist. jur. T. III p. 607

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0377]
375 Wimpfen soll sonst Kornelie geheißenhaben - dann von denGrausamkeiten der Hunnen anden Weib. Weibpein, Wimpein, endlich Wimpen, Wimpfen| p. 682

 

[IIc-37-1803-1805-0378]
376 Die deutsch. Fürsten, besond. inBaiern nannten die Kanzler ihre "obristeSchreiber"

 

[IIc-37-1803-1805-0379]
377 Sonst mußten die Weber den Galgenmach. lass., die Müller mußten die Leiter darzu unddarvon führen. p. 814

 

[IIc-37-1803-1805-0380]
378 Halbritter hieß. die, so in Jerusal. od.von einem röm. Kais. zum Ritt.geschlagen worden - sucht. dah. in einerSchlacht, od. zu Rom auf derTyberbrücke bei einerKaiserkrönung zu ganzengeschlagen zu werden und waren desto brauchbarer p. 823

 

[IIc-37-1803-1805-0381]
379 Die Sophisten erlaubtenim Tempel bei den Gött. anzufragen, wieviel man für den genoßnenUnterricht zu zahlen habe. Plat. Protagor.

 

[IIc-37-1803-1805-0382]
380 Plat. Phädrus: Seelen=Rang, höchsteod. 1. Liebhab. der Weisheit 2. Seele einesgerechten Königs und Kriegers - 3. Staatsmannsoder Haushalter oder Wucherer 4.Gymnastiker oder Arzt. 5. Prophet oder Priester 6.Dichter - 7. Geomet. oder Künstler. 8.Sophisten oder Volks=Schmeichler. 9.Tyrann.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0383]
381 Eb. {Apol. d} Künstlerund Dichter glaub. auch inallen a. Dingen dieweisesten zu sein (dah. sie nach GeldHerrnstellen und öff. Aemt.strebten {Kleuker}) Apologie des Sok.

 

[IIc-37-1803-1805-0384]
382 Blos die Juden und Persersetz hielt. das Blut für die Seele; daher jene es nicht ass., diese es allein den Gött. am Thiere opferten. Meiners de relig. vet. Persar.

 

[IIc-37-1803-1805-0385]
383 Die Lappen zweifeln an ihrerUnsterblichkeit, glauben ab. dieAuferstehung der Bären. Meiners. Hogström S. 229. 232

 

[IIc-37-1803-1805-0386]
384 Meiners: Die Griechen RömerDeutschen fürchteten blos den Todder Ertrinkung, weildamit auch die Seele umkomme - die Walachen des Erhenkens weil diedann d. den Hintern hinausmüsse. Sulz. Transalp. Dazien II S. 331 Flügge

 

[IIc-37-1803-1805-0387]
385 Maimon: die Juden sindeine Aristokratie unter theokrat.Schein, die Gelehrt. machenden Adel Flügge Geschichte des Glaubens an Unsterbl. 1.

 

[IIc-37-1803-1805-0388]
386 Die Juden: nur sie haben ihreSeelen von Adam; die anderenMenschen von 70 Teufeln | Gott schuf 600,000 Seelenblos für Juden. Da jede nach ihrer Artdas Gesetz auslegen kann,: einer600,000fachen Auslegung fähig. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0389]
387 Im Paradies gebiert die Jüdinn täglich |

 

[IIc-37-1803-1805-0390]
388 Rabbinen: Ungelehrte stehennicht von Todten auf | dochmit dem Speichel derer, die

 

[IIc-37-1803-1805-0391]
387Ebenda: die letzte Posaune, aus dem Hornvon Abrahams Opferwidder gemacht,zu 15500 mal größer als die Erde. |

 

[IIc-37-1803-1805-0392]
388Ebenda Eh Gott die Verdammten in d.Hölle wirft, zeigt er ihnendas Paradies und die leerenPlätze zum Beweis daß es nicht anPlatz gefehlt |

 

[IIc-37-1803-1805-0393]
389 Ebenda: Die Seeligensind erst Kinder und haben derenFreuden - dann Jünglinge - dann Alte |

 

[IIc-37-1803-1805-0394]
390 Ebenda: in der Mittedes Paradies. der Baum des Lebens,500,000 verschied. Früchte tragend - unter ihmerklären die Weisen das Gesetz, jederhat 2 Himmel, einen von Sternen,einen von der Sonn. u. in ihnen sind dieFreuden von 310 Weltenkonzentriert. |

 

[IIc-37-1803-1805-0395]
391 Eine Hölle der Juden heiß. siedender Koth - in jederHöllenwohnung 7 Flüsse von Feuerund 7 von Hagel; in jeder 7000 Löch., in j. L. 7000Risse, in j. R 7000 Skorpione jed. von7 Gelenken, an jedem Gelenke 1000 Fäss. Galle | Dieeine Hälfte des Jahrsquälen die Teufel mit Feuer,die a. mit Kälte.

 

[IIc-37-1803-1805-0396]
392 In der Zeitdes jüd. Gebets haben sie aber Ruhe, also wöchentlich 27 Stunden - am ganzen Sabbath - am Fest des Neumonds - in den Gebets Stunden werden ihnen die 3 Thore nach der Wüste hin geöffnet und sie können das Licht der Welt schauen. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0397]
393 Ebenda: Männerseelen fahren in Weiberkörp. (so auchin Heidenkörp.) zur Strafe und umgekehrtdies. zu lohnen in jene - Fromme Seelenwandern auch in reine Thiere, bös. in unreine, diedie Jud. daher nichtess., ab. jene, welche sie dah. mit einem Schlachtmess. ohneScharten (um sie nicht zu martern)tödten soll.; gute auch in Fische, dah. sie am Sabb.Fisch. essen sollen. |

 

[IIc-37-1803-1805-0398]
394 Auch in Baumblätt., die danndas Herumtreiben des Winds schmerzt - in Steine,Wassermühlen - ins Wass., größte Qual unt. einemWasserfall, in einem Mühlenrad -selber in Teufel. |

 

[IIc-37-1803-1805-0399]
395. Aus den Augenbraunen Ymers machtendie Gött. einen Wall um die Erde - ausseinem Gehirn die Wolken - ausseinen Haaren das Gras | B. 2.

 

[IIc-37-1803-1805-0400]
396 Da man nur d. einen gewalts. Tod inWalhalla kam, so liessen sich viele Skandinavier verwunden eh siestarben oder von der Handeines Freigebornen tödten. |

 

[IIc-37-1803-1805-0401]
397 Die Helden in Walh.kämpfen täglich, zerhauen sich;kurz vordem Gastmal heilen die Glied. wied.zusammen auf der Wahlstatt undreiten auf ihren Ross, zurück. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0402]
398 Ein Eber Sährimmer wird vom Koch Andhrimmer imKessel Eldhrimmer gekocht, sättigt alleHelden, wird jeden Abend wied. lebendig, um wied. gekochtzum werden. |

 

[IIc-37-1803-1805-0403]
399 Zur Götterdämm. wo all. untergeht, kommt Loke aufeinem Schiff mit Riesen, dasaus den Finger=Nägelnverstorbener Menschen gemacht; dah. die Edda Nägelabschneiden räth |

 

[IIc-37-1803-1805-0404]
400 Die Norden dachten sich üb. demHimmel, wo Walhalla und alleGötterwohnungen lagen,einen 2ten, den"hellblauen"; über diesem den 3., den"unermeßlichen" |

 

[IIc-37-1803-1805-0405]
401 Die Muhammedaner: jedes Kind wirdmit dem Islamismus geboren, ab. die Eltern geb. ihmden Irrthum |

 

[IIc-37-1803-1805-0406]
402 Der geringste Gläubige hat 72 72 Houris; jede Begattung dauert 1000 J.; jede ist am Morgen wied. Jungfrau |

 

[IIc-37-1803-1805-0407]
403 Ebenda: wenn dieSeeligen Kinder begehren, sind sie ineiner Stunde empfangen, geboren underwachsen; sonst empfangen ihre Weib. nicht. |

 

[IIc-37-1803-1805-0408]
403 Die Seeligenkein Ausspeien, Schneutzen, Nothdurft, sond. nurSchweis wie Moschus. Pokock. |

 

[IIc-37-1803-1805-0409]
404 Mohammed: das Schwert istder Schlüssel der Himmels - allen in derSchlacht Gestorbnen Sünden vergebenund seelig. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0410]
405 Muhammed: Ehebrech. umarmen inder Hölle Bild. vonglühendem Blech; Beleidiger der Thierewerden in einem Abgrund vonwilden Thieren gepeinigt; der Kinder und Greise, ineinem eis. Kessel gesotten; Wollüstl.gehen auf Dornen; Verläumder aufglühendem Rost gebraten undessen Unrath; Geitzige Speise der Würmer |

 

[IIc-37-1803-1805-0411]
406 Indier: Undankbark. größte Laster, bleiben amlängsten in der Hölle |

 

[IIc-37-1803-1805-0412]
407 Die Ananer und Peguanerschlachten keine Thiere besond. keineHühner, weil Menschenseelendarin - spricht ein Papagai, oder steht ein Thierauf den Hinterbeinen,glauben sie es der Verwandlung in einenMenschen nahe |

 

[IIc-37-1803-1805-0413]
408 Philipp II vonSpan.: Fische nur gefrornes Wasser. Die Königinn Atergatis hingegen liebte sie so; daß sie sieihren Unterthan. verbot. Melanges d'histoire p. par M. de Signeul-Marville. T. I 2te edition

 

[IIc-37-1803-1805-0414]
409 Im Ordre de Citeaux mußten die Aebtejeden Sonntag predigen, auß. dem derDreieinigkeit, propterdifficultatem materiae. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0415]
410 Leute die furchtsam,haben oft ein Herz bis zu 3Pfund - so das der Königin Maria v. Médicis |

 

[IIc-37-1803-1805-0416]
411 Olivier Maillard - ein berühmter Prediger- ließ, da damals die Prediger husteten, um zierlichzu sein, in einen zu Bruges1500 gedruckten Sermon hem hem beifügen,zum Zeichen daß ergehustet. |

 

[IIc-37-1803-1805-0417]
412. Cicero erfand das Wort Moralfür Wissenschaft. |

 

[IIc-37-1803-1805-0418]
413 Mehre Dichter sind in Länd., wo Phlegma herrscht,als wo Feuer. Dah. in der Normandie mehre Dicht. als imübrigen Frankreich. p. 172

 

[IIc-37-1803-1805-0419]
414 Boet. machte im Kerker sein Buch üb. den Trost im Kerker - Grotius seinen Kommentar üb. den Matth. - Bucanan seine Paraphras. der Psalmen - Zegedin theologische Werke - |

 

[IIc-37-1803-1805-0420]
415 Tassoni sammelte 500 falsche und läch.Gedanken des Homers p. 216

 

[IIc-37-1803-1805-0421]
416 Unt. allen Gelehrt.schreiben gerade die Aerzte amliebsten nicht üb.ihre eine fremde Profession; Scalig. Kritik, Averroes Aristoteles, Nostradamus Astronomie. p. 218

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0422]
417 Pellisson original und berühmt inVorreden |

 

[IIc-37-1803-1805-0423]
418 Die Affen haben 3 Gehörknöch.(Steigb., Hammer und Ambos) nicht, diealle Thiere haben - Galien und a. alte Aerztebemerkten es nicht, weil sie nur Affenanatomierten. |

 

[IIc-37-1803-1805-0424]
419 Menage, er lese Moreri Diktionnaire nicht, umnicht bei seinem Gedächt. wid.Willen dessen Fehlen zumerken. |

 

[IIc-37-1803-1805-0425]
420 Das Jücken der Nase beiHornbrillen kommt von Würmchen, diesich da erzeugen p. 302

 

[IIc-37-1803-1805-0426]
421 Petits-Maîtres sind ursprünglichLieblinge und Scherzmach. des Königs - unt. Kard. Richelieu Leute die er zurAusführung seiner Zwecke brauchtep. 309.

 

[IIc-37-1803-1805-0427]
422 Kardin. Ximenes ließ bei derEinahme von Grenada 5000 Alkorans verbrennen. T. II. p. 53 Cromwel verbrannte die Oxford. Bibliothek.

 

[IIc-37-1803-1805-0428]
423 Die Thür eines Majestätsverbrech.wurde in Frankr. gelb angestrichen. Brantôme |

 

[IIc-37-1803-1805-0429]
424 Die franz. Königinnentrugen bei Prozessionen stetseine Palme ||

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0430]
425 Die Lehrer Heinrich IV, da sie fürchteten,er schwöre viel, erlaubten ihm nur Ventre-saint-Gris zuschwören, was nichts bedeutet.p. 168.

 

[IIc-37-1803-1805-0431]
426. Louis Vivez: als er lange nichts gegess.,zwangen ihn die erstenBissen zum Lachen. - Auch an Lakaien,Bettl., Schülern bemerkt. p. 195

 

[IIc-37-1803-1805-0432]
427. Die Griechen schrieben die 7.Weisen u. die Götter in einen Zirkel - sodie Römer d ihre Sklaven - um nicht anzuzeigen, wem sie den Vorzug gäben. | 203

 

[IIc-37-1803-1805-0433]
428. Die Frau des jungen Plin. hielt ihm die Lampe,während er schrieb. |

 

[IIc-37-1803-1805-0434]
429 Sportula - von sporta, panierd'osier, worin man die Lebensmitt.aufbewahrte - hieß die Nahrung, diejeden Tag der Patron den Klienten gab. p. 326

 

[IIc-37-1803-1805-0435]
430 Sobald mandie toga virilis anbekam, hatte, man wiedie Mönche, die Arme unt. dem Rock,um nicht zugestikulieren. |

 

[IIc-37-1803-1805-0436]
431 Officium recitationis - so wie declamationis- war höfliche Pflicht der Freunde, zumAnhören einer Vorlesungoder Deklamaz. zu kommen. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0437]
432 Die Freien hatten 3Namen, praenomen, nomen,cognomen; die Sklaven 1. | p. 348

 

[IIc-37-1803-1805-0438]
433 Officium agnoscendorum liberorum Pflicht der Freunde,dabei zu sein daß ein Vat.ein Kind fürseines erkannte. | 349

 

[IIc-37-1803-1805-0439]
434 Im 17. Säk. schwur man am franz. Hofe -der Ritter Bayard schwur Tête D. {diable?}Bayard - La Roche du Maine, Tete tête D. toute pleine de Reliques - der Marschall von Matignon, Col D. Louis - de Bourbon, sainte barbe - Louis XII, le diable m'emp. | p. 167

 

[IIc-37-1803-1805-0440]
435 Da die Römer Knaben ohne tog. viril.nicht straften: so bekamen sie vorder Hinrichtung die toga; sodas Schänden der Mädchen d.Henker | T. III

 

[IIc-37-1803-1805-0441]
436 Festus: seculum bedeutet 10 Jahre -Bei den Alten oft 30 Jahre- Skaliger: oft 22 Lustra, oft 1000 Jahre - Hiernon: das Lebeneines Menschen p. 31

 

[IIc-37-1803-1805-0442]
437 Der Vorredner zur Manessischen Ausgabe der Minnesinger:die wichtigst. alt. deutsch. Gedichte wurd. d. Rechtsgelehrteentdeckt, die blos juristische Urkunden findenwollten.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0443]
438 Sophisma bedeutete sonst eine Übungder Weisheit. Geist Leibnitz 2. B.

 

[IIc-37-1803-1805-0444]
439 Bellarmin: nichts ist besser alsder Glaube eines Kinds, das sichder Autorität unterwirft - eineSterbende wies den Teufel ab durch den Zirkel: ich glaube was die Kirche glaubt,und diese was ich. |

 

[IIc-37-1803-1805-0445]
440 Bei den Sines. eine Sünde,einem Geiste zu opfern, der nichtzu eurer Lebensart gehört und ohneVerbindung mit mir ist; dah. der Kais. demhöchsten Gott opfert; die Prinzen denGeistern, die die fünf Ständebeschützen; Schulen dem Konfutzius - die Helden denBergen und Flüssen - dasVolk seinen Vorfahren |

 

[IIc-37-1803-1805-0446]
441 Eine gemeine Japanerinn wird mitihren Vorurtheilen von der2ten Welt mehr Standhaft. inLeid beweisen als der gelehrteste Theologe |

 

[IIc-37-1803-1805-0447]
442 Wäre die Geomet. unsern Leidensch. soentgegen als die Moral: wir würden sieeben so oft übertreten undlau bestreiten |

 

[IIc-37-1803-1805-0448]
443. Franziskus von Borgia,Jesuiten General, gewöhnte sich den Wein dad. ab,daß er täglich 1 Tropfen Wachs in dasTrinkgefäß fallen ließ, das er täglichleerte |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0449]
444 An manchen Orten bekommtder Pfarrer das weiße schwarze Leichentuch bei jeder Leiche, der Schulmeist. das weisse. Eine Probe desdeutschen geistlichen Rechtsvon Titius. 2. Auflage.

 

[IIc-37-1803-1805-0450]
445 Die Mönche wurdenanfangs nicht unt. die Geistlichen gezählt,und verricht. den Gottesdienst nichtselbst bis ihnen es die Päbsteerlaubten | p. 387

 

[IIc-37-1803-1805-0451]
446 Das Geld das derBischoff für die Visitazion derGeistlichen bekam, hieß cathedraticum; dasfür die Investitur inthronisticum p. 552

 

[IIc-37-1803-1805-0452]
447 Wird die Braut nach dem Verlöbniß unsinnig -genothzüchtigt - sehr häßlich -diebisch: so kann der Bräutig. abtreten. p.576

 

[IIc-37-1803-1805-0453]
448 Ein heim öffentliches Verlöbn. geht einemheimlichen vor, dieses müßte denn mit Beischlaf besiegeltsein p. 583

 

[IIc-37-1803-1805-0454]
449 Nach den Kathol. ist eineTrauung gültig wenn sie auch einabgesetzt. Priest. verricht., wegen caracterindelebilis |

 

[IIc-37-1803-1805-0455]
450 Der Rektor einer Univers. hatdie Würde eines Prälaten,geht Grafen vor; nach einigen sind dieihm angefügten Injurien mitdem Leben zu strafen. In Helmstädt ister zugleich Pfalzgraf p. 694

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0456]
451 Die paris. Akademie heißet dieerstgeborne Tocht. des Königs. Conring de antiq. acad. V. |

 

[IIc-37-1803-1805-0457]
452 Die Erzherzoge können nur Doktordes Kaiserrechts, der Mediz. undPhilosophie p. machen nicht aber der Theol.und des Kaiserrechts p. 712

 

[IIc-37-1803-1805-0458]
453 Die Lizenz., ja die Baccalaurei derdrei andern Fakult. gehen denDoktoren der philos. vor p. 724

 

[IIc-37-1803-1805-0459]
454 In den R. Gesetzen undbei den Kammergerichtengehen oft die Doktoren denEdelleuten vor 727

 

[IIc-37-1803-1805-0460]
455 Es ist erlaubt, d. Schmeicheln jemand zueiner milden Stiftung zubewegen. Carpz. I. E. l. 2. d. 322 |

 

[IIc-37-1803-1805-0461]
456 Auch zwischen Verlobten hatein Deserzionsproz. statt. Carp. und Stryk. |

 

[IIc-37-1803-1805-0462]
457 La Peyronie setzte den Sitz der Seele inden großen Hirnballen. Hallers Tagbuch. 2 B.

 

[IIc-37-1803-1805-0463]
458 Süßmilch: die unehlichenKind. bevölkern nicht, da ihr. in Berlindie Hälfte jährlich mehr sterben alseheliche |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0464]
459 Die Juden schenkten im Krieg keinemdas Leben der der 7noachischen Gebote unkundig. Abbts Fragm. aus der allg. Weltgeschichte

 

[IIc-37-1803-1805-0465]
460 Abbt: wenn dieMenschen beisammen sind, brauchen sienur einen allgemeinen Gott; ab. Seefahrerbrauchen tragbare besondere (beiden Phöniz. hießen sie pataeci, kleineSäulen), so der Fischer seinen, der Jäg.p. |

 

[IIc-37-1803-1805-0466]
461 Ein Landkrokodill in Aegypten nährt sich nurvon den wolriechendstenBlumen, wird alsLiebes=Stärkung genossen. |

 

[IIc-37-1803-1805-0467]
462 Bei den Aegypt. wurdendie Eltern für einen Kindes=Mord blosmit einer 3maligen Umarmung desletztern gestraft |

 

[IIc-37-1803-1805-0468]
463 Der Mann machte sich gesetzmäss. anheischig, der Frau überallzu gehorchen |

 

[IIc-37-1803-1805-0469]
464 Barrow in seinen Reis. ins südliche Afrika: der Holländ. ist gerade in seinen Kolonieländ. und bess. Klimaten träger als irgend eine Nazion. Englische Misz.B. 15

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0470]
465 Wenn die Grönländ. anein Wass. kommen, muß ein alt. Mann, ister dabei, zuerst daran trinken, um das Gift, was ihr Gotthineinthut und was nurjungen Leuten schadet, abzusondern. Der Verkündiger.

 

[IIc-37-1803-1805-0471]
466 Der span. König liest diePredigten die ihm sollen gehalt. werd., vorher,ne quid regiis auribus percipiat indignum. Gundlings Otia. I.

 

[IIc-37-1803-1805-0472]
467 Nie reit. er ein Pferd, das schoneinereingeritten.|

 

[IIc-37-1803-1805-0473]
468 Auch der gemeinste Spanier sprichtvon sich in der 3ten Person und leid.kein Du |

 

[IIc-37-1803-1805-0474]
469 Will man balb. werd., muß man esihm dem span. Balb. lang vorh. sagen, sein Zeug abholen lassen. - Dann kommt er mit einigen Lakaien |

 

[IIc-37-1803-1805-0475]
470 Tostatus mußte jeden Tag 3 Folio Blätter -vom Mutterleib an, ohne dieß 6 -schreiben, um seine Büch.zu machen |

 

[IIc-37-1803-1805-0476]
471 Karl II von Span.konnte nicht einmal den Papagai seinerGemahlin französ. reden hören. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0477]
472 Der Perser darf beim Opfern nie fürsich allein et.erbitten, sond. muß für alle undden König. Goldhagens Herod. 1. 122.

 

[IIc-37-1803-1805-0478]
473 Sie untersuchtenentw. das nüchtern Beschloßne beim Trunk von neuem oderumgekehrt. {wie die Deutschen} 123

 

[IIc-37-1803-1805-0479]
474 Sie hielten die für die schlimmsten,die am weitestenvon ihnen wohnen 124

 

[IIc-37-1803-1805-0480]
475 Wer die meisten Söhne hat, demschickte derKönig jährlich Geschenke 128

 

[IIc-37-1803-1805-0481]
477 Alle ihre Namen endigen sich auf dasSigma. 129

 

[IIc-37-1803-1805-0482]
478 Haben keinen Markt undmachen es ihn u. allesKaufenden Griechen zum Vorwurf 143

 

[IIc-37-1803-1805-0483]
479 Wenn den Pedaseern undihren Nachbarn et. Bös. begegnen soll, bekommtdie Priesterinn der Minerva einen Bart.165

 

[IIc-37-1803-1805-0484]
480 Zyrus drohte den Fluß Gynedes weil einesder h. weißen Pferde darin unterging - so schwach zu machen,daß Weiber ohne Knie naß zumachen, d. gehen sollten 178

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0485]
481 Die Ägypt.bringen die Kranken auf denMarkt und niem. darf vorbeigehen, ohnezu fragen, was ihm fehle 186

 

[IIc-37-1803-1805-0486]
482 Wenn ein Massaget alt wird:schlachten ihn u. a. Vieh zugleich dieAnverwandten und essenalles - halten es für einenSchaden, wenn einer ohneSchlachten gestorben. 201

 

[IIc-37-1803-1805-0487]
483 Nicht die Söhne, ab. die Töcht.müßen bei den Aegypt. die Elternernähren II 32

 

[IIc-37-1803-1805-0488]
484 Allda hat jed. Man 2 Kleid.,Frau 1. | 33

 

[IIc-37-1803-1805-0489]
485 Die Priest. scheeren sich alle 3Tage den Leib, damit keine Laus könne gezeugt. 34

 

[IIc-37-1803-1805-0490]
486 Wenn ein Feuer entsteht, so begegnetden Katzen et., das vonden Gött. herrührt - auf sie geben sie Achtund löschen darüber dasFeuer nicht. 61

 

[IIc-37-1803-1805-0491]
487 Die Hündinnen begräbt jeder inseiner Stadt in h. Särgen; so die Spürhunde -Spitzmäus. und Habichte werden in Butisbegraben - | 62

 

[IIc-37-1803-1805-0492]
488 In den niedr. Länd. - in den höh.schlafen sie auf Thürmen - helfen siesich Nachts gegen die Mücken d.die Netze womit sie am Tage fischen 89

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0493]
489 Der ägypt. König Rampsinitus ging lebendig ins Todtenreich, spielte mitder Ceres im Bret und kam miteinem gewonnenen goldenen Halstuch zurück 115.

 

[IIc-37-1803-1805-0494]
490 Sethos, ägypt. König,ging den Arab. blos mit Handwerkern ohne Kriegen entgegen, im Vertrauenaufs Orakel - den Feinden bissen Nachts MäuseBogensehnen und Schildriemen entzwei -er ließ sich (siegend) mit einer Maus inder Hand abbilden mit denWorten: wer mich ansieht, sei Gottes fürchtig.133.

 

[IIc-37-1803-1805-0495]
491 Als Amasis erfuhr daß Polykrates so glücklich daßer sogar den weggeworfnen Ring wiederfand, ließ erihm die Gastfreundschaft aufsagen, umsich nicht zu sehr über sein künft.Unglück zu betrüben. III. 43

 

[IIc-37-1803-1805-0496]
492 Die Arab. hauen Rind. Esel in großeStücke, Vögel, die in ihre Koth=NesterZimmtstücke tragen, bringen jene ihren Jungen, wod.die Nester von den hohen Felsenherunterfallen. 106

 

[IIc-37-1803-1805-0497]
493 Die Scythenüberwanden ihre rebellischen Sklav. d.Pferdepeitschen; fechten wir mitWaffen, glauben sie unsers Gleichenzu sein IIII. 3. So der Streit miteinem Hund d. einen kriechendenMenschen

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0498]
494 Die Scythen: weit. hinauf. in Norden unbewohnbar,weil die Luft voller Federnund dad. Dunkel. IV 7.

 

[IIc-37-1803-1805-0499]
495 Bei ihnen 3 fürstliche Söhne,ein gold. Pflug, Beil, Jochund Schale, fielen vom Himmel -der älteste wolt' es nehmen, glühte nach - soder zweite - bei dem dritt. erkaltet,daraus schloß man daß diesem der Thron gehöre ||5

 

[IIc-37-1803-1805-0500]
496 Nördlich ein so kalt.Land, wo man nicht d. Ausgießendes Wassers sond. d. Anzünd. des Feuers Koth machen kann || 26

 

[IIc-37-1803-1805-0501]
497 Die Scythen kochenmit den Opferknochen dasFleisch des Opferthiers. 57.

 

[IIc-37-1803-1805-0502]
498 Sie machen sichaus den Kopfhäuten der Feinde Handtücher,Z* und Oberröcke || 60

 

[IIc-37-1803-1805-0503]
499 Sie führen einen Todten40 Tage auf einem Wagenbei den Verwandten herum u. ihmund ihnen wird Speise gegeben || 69

 

[IIc-37-1803-1805-0504]
500 Ihr König Ariantas ließ von jedemScyth., um die Mengezu wissen, eine Pfeilspitzebringen, daraus ein Kessel gegossen, der600 Eimer fäßt und 6 Finger dick. || 77

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0505]
501 Da in Scyth. weg.der Kälte keine Esel:so besiegten die Pers. sie d. Stimme der Eselund Gestalt der Maulesel. || 121

 

[IIc-37-1803-1805-0506]
502 Die Psyllen zogen gegenden Südwind, der ihre Wasserhälter ausgetrocknet, zu Felde; aber er bedeckte sie mit tödtlichem Sand ||163

 

[IIc-37-1803-1805-0507]
503 Bei einem Kontraktgeben die Nasamoneneinander aus der Hand zutrinken, fehlt Nasses, nehmen sie Staubund lecken ihn 162

 

[IIc-37-1803-1805-0508]
504 Von den rothgefärbtenZiegenfellen, die dielibyschen Weib. tragen, habendie Griechen und Pallas SchildAegiden genannt || 179

 

[IIc-37-1803-1805-0509]
505 Wenn in Sparta od und Persien ein neuer König er den Thron besteigt: so erläßt er alles den Unterthanen die dem alten König od. der Kasse noch schuld. waren. VI. 55.

 

[IIc-37-1803-1805-0510]
506 Gerade die schlimmsten Kais. Nero Kaligula, Tiberius liebten die Musik J. L. Zeitung )

 

[IIc-37-1803-1805-0511]
507 Kein persisch. König darf in den Kriegziehen bis ein Thronfolger ernennt ist. VII. 2

 

[IIc-37-1803-1805-0512]
508 Xerxes beschenkte auf demZug nach Griechenland einen prächtigen Maßholderbaum miteinem goldenen Schmuck und vertraueteihn der Aufsicht einer unsterblichen Maus an31

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0513]
509 Die Phokeer überwanden dad., daß siesich weiß mit Gips anstrichen u.nackt auf die Thessalierlosgingen, diese, die sie für Gespenst.hielten. VIII. 27

 

[IIc-37-1803-1805-0514]
510. Artemisa sagte zu Xerxes: gute Leute haben schlimme Sklavenund umgekehrt 68

 

[IIc-37-1803-1805-0515]
511. Bei Platäa warfen die, die sich ihrerAbwesenheit bei der Schlacht schämten,für sich leere Gräb. neben den vollen auf IX 83

 

[IIc-37-1803-1805-0516]
512 Der persisch. König darfbei dem Gastmale keine Bitteabschlagen. IX 109.

 

[IIc-37-1803-1805-0517]
513 Im 3ten Kreisewerden die Schwelger von Cerberusund Schnee und Regen geplagt. Dantes Hölle. VI.

 

[IIc-37-1803-1805-0518]

514 Die Verschwend. undGeitzigen im 4ten wälzengegen einander dieschwersten Lasten. VII

 

[IIc-37-1803-1805-0519]
515 Die Ketzer sind in feurigen Gräbern | IX

 

[IIc-37-1803-1805-0520]
516 Die Selbstmörder werdenGesträuch und die Harpyen fressen sieXIII

 

[IIc-37-1803-1805-0521]
517 Die Sinonisten stehen aufden Köpf. und bis an die Beine in derErde, die Fußsohlen flammen. XIX

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0522]
518 Die Lügenproph. habendas Gesicht rückwärts gedreht, müßen hint. sichgeh. XX

 

[IIc-37-1803-1805-0523]
519 Sektenstifter werden vom Teufelmit einem Schwert zerhackt XXVIII

 

[IIc-37-1803-1805-0524]
520 Die Münzverfälscher mit Wassersucht XXX

 

[IIc-37-1803-1805-0525]
521 Die Verräther sind im Thränensee eingefrorenXXXII

 

[IIc-37-1803-1805-0526]
522 Auf dem äthiopisch. Meer fliegen demSchiff Fische entgegen - beim Vorgebürgder guten Hoffnung Meerwölfe -bei den Küsten vonNeu=Frankr. Vögel martetes - über den Inselndes grünen Vorgebürgs grünes Kraut. Ritter Platz

 

[IIc-37-1803-1805-0527]
523 R. Menasseh Ben Israhel: schon Adam schlug Münzen | Von den hebräischen Münzen p. 294

 

[IIc-37-1803-1805-0528]
524 Da ein Ritter seine Würdenicht fortpflanzte: so hieß sein Sohn Juncker,Junior, Armiger; bis er Ritt. wurde - Spät. hiessen Sold.so, aus Jung= und Herr, woraus Junckherr, welchen Titel man auchappanag. Prinzen gegeben Dü Frêne. Domicellus. Note zu Götz Leben von ihm selbst 2te Auflage

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0529]
525 Der Koch eines H. von Müntzenberg kündigte nebstseinen Untergebnen einem Grafen von Solmseine Fehde an. In Act. Erudit. st* p. XVII steht der Fehdebrief. | p. 292

 

[IIc-37-1803-1805-0530]
526 Die Griechen undRömer verstanden unt. Zelten die Gallier,Germanen Britten und andereNordvölker Note zu Pausaniasatti Reisebesch. 1 B. von Goldhag.

 

[IIc-37-1803-1805-0531]
527 Die Sarmaten machen aus Pferdehufen,die sie in Schuppen spalten, die best. Panzer | Attik. I.

 

[IIc-37-1803-1805-0532]
528 In Athen ist vor dem Alt Eingang in die Akademie der Altar des Eros; dann der des Anteros (Gegenliebe) ||

 

[IIc-37-1803-1805-0533]
529 Als ein Theil vonder Armee des Mardonius die MegarierNachts überfallen wollte, machte es dieDiana, daß jener einen Felsen für denFeind ansah und alle Pfeile daran verschoß. Am Morgensiegten die Megarier. ||

 

[IIc-37-1803-1805-0534]
530 Varillas: Machiavell war im kom. Machenund Spielen Moliere ähnlich. Machiav. Regierungskunst mit Amelots de la Houssaye Noten.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0535]
531 Machiav. war ein zu eifrig.Republikaner und bewund. Brutus sehr |

 

[IIc-37-1803-1805-0536]
532 Freie Republ., wenn man sie erobertbehalten will, muß man ent. zerstörenod. darin residieren. | c. 5.

 

[IIc-37-1803-1805-0537]
533 Cicero: den Römern eigene, weit vom HausKrieg zu führen. Pro Pomp. 10. |

 

[IIc-37-1803-1805-0538]
534 Machiavelli: wer einen Staatwiderrechtlich einnimmt, muß alleGrausamkeiten auf einmal begehen, umnicht jeden Tag von vorneanzufangen. so Augustus Wolthatensind ab. nach und nach zu erweisen,damit man sie besser schmecke. c. 8.

 

[IIc-37-1803-1805-0539]
535 Ebenda: ein Fürst gehe oft aufdie Jagd, um sein Land und Krieg zulernen. c. 14

 

[IIc-37-1803-1805-0540]
536 Ebenda: ein Fürst mußzugleich einen Fur Menschen und ein Thier vorstellen, dah. die Alten Achill und a. Fürsten vom Zentaur Chiron erziehen ließen. c. 18. Von Thieren muß er den Fuchs und Löwen zugleich wählen.

 

[IIc-37-1803-1805-0541]
537 Eb. und Xenophon: der Fürstdie Gnade selbst austheilen, die Strafend. seine Bedienten c. 19.

 

[IIc-37-1803-1805-0542]
538 Hieron II von Syrakus ließ inder Schlacht gegen die Mamertiner seineArmee in die Hülfsvölker undEinheimischen zertheilen

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

und jene niederhauen,um mit diesen zusiegen Antimachiavell )

 

[IIc-37-1803-1805-0543]
539 Machiavelli: neueFürsten finden bei denen mehr Treueund Nutzen, die ihnen anfangs verdächtigwaren als bei a., eben weil sie ihnbrauchen u. d. ihre Dienste versöhnen wollen |

 

[IIc-37-1803-1805-0544]
540 Ebenda: es ist bess. heftig, als vorsicht.zu sein, das Glück ein Weib,das man prügeln muß, um mitihm auszukommen, dah. es junge Leute liebt |

 

[IIc-37-1803-1805-0545]
541 Antimachiavell: so vieleBundsgenossen ihr euch macht, so viele Feinde habtihr weniger; denn sie bleiben wenigst. neutral.

 

[IIc-37-1803-1805-0546]
542 Wennein Gefangner in die Bastille ging, thatdie Schildwache die Hüte vor dieAugen, um nichts zu sehen. L'histoire de la bastille par C. de Renneville. I. p. 32 Amsterdam, MDCCXIX

 

[IIc-37-1803-1805-0547]
543 Er nämlich Renneville sprach mit a.Gefangnen so, daß er mit einem Stock 1mal anschlug (a bedeutend) für b 2mal, für c 3 mal p.p. 121

 

[IIc-37-1803-1805-0548]
544 Im Kirchspiel von St. Denis gabman den wüth. Hunden, krankenOchsen Pferden zum Heilendas Abendmal p. 142

 

[IIc-37-1803-1805-0549]
545. Büffon: dieAusartungen derRacen geschehen blos d.das weibliche Geschlecht. (Dah. einekluge Frau kluge Kinder)

 

[IIc-37-1803-1805-0550]
546 Mendoza stahl aus öff. Bibliotheken -nach Schockius, Kais. Karl V Gesandter in Vened. -Bücher, indem er ähnliche vom Band p. ab. schlechtean der Stelle setzte. Ritterplatz III II

 

[IIc-37-1803-1805-0551]
547 Vor dem Fall war d wie uns. Leib so die Erde durchsichtig. Unser durchsichtiger erster Leib ist im Dicken erdig verborgen. Le nouveau ciel etc. par Bourignon. I. P.

 

[IIc-37-1803-1805-0552]
548 Die Schlange war anfangs demMenschen am meisten ähnlich, Füss. HändeSprache. Einst wird sie diese jetzt in Schlangenhaut eingewindelteGestalt wied. annehmen. || 186.

 

[IIc-37-1803-1805-0553]
549 Fürsten haben viele Namen,z. B. Kaiser Joseph Benedikt August Johann AntonMichael Adam. Nach der MagdeburgerKirchenordnung von 1685 soll ein Kindhöchstens 2 Namen bekommen Wiarda üb. deutsche Vornamen p. 16

 

[IIc-37-1803-1805-0554]
550 Weil man den Namendes Schoßjüngers Johannes am öfteren braucht,so viell. dah. verächtlich dummer Jan, Groberian, Prahlhans Schmalhans - Niedersachse mallen(närrischer Jann) -Franzosen: Jean qui ne peut - Holländer:Jann Gad (Hans

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

A.)- Russen ist Iwan ein Schimpf; wie Schwed.Jan, Engländern John, Italien. Juan ein Dummerp. 81

 

[IIc-37-1803-1805-0555]
551 Der Name Jesus u. der nahe Jesaiaswaren zu heilig zum Gebrauch |

 

[IIc-37-1803-1805-0556]
552 Aus Jakob: Jakobäus Jakobäer, Jacobi, Jakobotius,Jakobili, Jacobin, Jacobita, Jakobs, Jaconellus, Jacotius,Jacobsen. - Aus Heinrich: Heinrici, Heinrichs, Heinicius, Heinius, Heineccius, Heinje,Heinsinus, Heinson, Heindel, Heinecke Heine, Hein Heim |

 

[IIc-37-1803-1805-0557]
553 Nur Ein Mann,nicht die Gattinn hatdas Recht, dem Kinde einen Namenzu geben; hingegen dieMutt. eines natürlichen Kinds hat es, wenn gleich derVater es anerkennt p. 190

 

[IIc-37-1803-1805-0558]
554 Jed. kann seinen Vor= undGeschlechtsnamen nach dem röm. Rechte ändern wie erwill - Sogar ein von annehmen, weil dieses v, nachHomm. Rhapsod. obs. 503 n. 9.kein Zeichen des Adels ist |

 

[IIc-37-1803-1805-0559]
555 Eine Frau ist d. kein Gesetzgezwungen - eine Wittwe ohnehin nicht -den Geschlechtsnamen ihres Manns zuführen. S. 236 - Eine Wittwe von 2 Männern kann dannwelchen von beiden sie will führen.p. 240

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0560]
556 Sponsalien gelten für dievöllig Ehe - werden Eheleute genannt - entsteht eine QuasiAffinität, weil ein naher Anverwandter des Bräutigams die Braut nicht ohne Dispensazion heirathen darf - eine Braut kann mit einem fremden Mann einen Ehebruch begehen - Braut betrauert nach deutscher Sitte den Bräutig., beide werden von den Elt. Tochter und Sohn genannt p. 247

 

[IIc-37-1803-1805-0561]
557 Ein Vater kann die Kind. enterben, aberwären sie auch Missethät., ihnen nichtseinen Namen nehmen

 

[IIc-37-1803-1805-0562]
558 German (Ger, ger, ker: sehr, ganz) bedeutet wolwas man aufder Insel Rügen einen Sehrmann nennt, der allesvortreflich ist p. 45

 

[IIc-37-1803-1805-0563]
559 Luther beklagte sich daß manihn in seinem Alter gar zum bloßenVorreden=Schreiber machte. Köcher De idololatria litt.

 

[IIc-37-1803-1805-0564]
560 Passeratius legit Plautum quatuor decies - Dudithius schrieb den Cicero 3 mal ab -

 

[IIc-37-1803-1805-0565]
561 Die Schüler Tanchelini od.Tandelini, eines Ketzers in Antwerp.,tranken u. führten den Urin ihresLehrers als et. Heiliges herum. p. 143

 

[IIc-37-1803-1805-0566]
562 Pineda zitierte im Werkchen de monarchiaecclesiast. 1040 Autoren p. 194

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0567]
563 In den privatis Collegiorum Oxoniensiumdisputatiunculis wer mußte jeder, der g das Ansehen des Aristoteles angriff oder vergaß, solidas quinque Anglicanos zahlen zur Strafe p. 65

 

[IIc-37-1803-1805-0568]
564 Sobald die Guion Freudeüb. ihr frommes Schreibenhatte wurd' es dumm; so auch, wenn sieüberlegen wollte. Ihr Leb. {deutsch} T. II. c. 21 - Sie schrieb die Erklärungüber das hohe Lied daß ihrder Arm dav. auflief und steif wurde. EinSchreiber konnte in 5 Tagennicht so viel schreiben alssie in 1 Nacht. ||| - Einer verlornenersten Erklärung des Buchsder Richter war eine zweite wiedergemachte ganz gleich |||

 

[IIc-37-1803-1805-0569]
565 Sie wurde von Gott gestraft, wennsie den auf eine Antwort für ein Verhör den Tag vorh. nachsann, so daß sie (ohne Eingebung) desto schlechter antwortete. III c. 20

 

[IIc-37-1803-1805-0570]
566 Ein ungarisch. Munizipalgesetz erlaubteinem, der in einer Stadt keine Arbeitfindet, 1 oder 2. Brodte mit Gewalt zu stehlenunbestraft. Berl. Monatssch. Aug. 1804.

 

[IIc-37-1803-1805-0571]
567. An der Gränze vonLiefland ein Mann von 163 J. lebte noch 1796 - ;ältester Enkel 93; jüngst. Sohn 86 - hat 138Nachkommen; wohnen in 10 Häusern. Voigts Magazin.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0572]
568 Bomben von 35 Linien Dicke wurden voneiner Eisrinde, die 24 Linien dick war, zersprengt,nicht einmal ganz gefroren. |

 

[IIc-37-1803-1805-0573]
569 Corradori sah eine Schlangemit 2 Köpfen und Häls., jed.verschiedene Thätigkeit. |

 

[IIc-37-1803-1805-0574]
570 Der blinde Saunderson machte auf einemPferd, das seinem Bedienten nachfolgte, dieFuchs Jagd mit, um nur den Lärmzu hören. Leipz. Modemagazin

 

[IIc-37-1803-1805-0575]
571 Das Wass. nimmt ewig ab, bis die Erdeein Mond der Sonne wird und gar keinesmehr hat. Schelling. Neue Zeitschrift I. 1. p. 171, bis sie amEnde d. ihr inneres Feuer verbrennt

 

[IIc-37-1803-1805-0576]
572 Böttiger: die Schmetterlingsflügelder Psyche sind von Nachtfalternhergenommen.

 

[IIc-37-1803-1805-0577]
573 Der Irländ. ist beiLeichen lustig, tanzend - beiHochzeiten Klaglieder, Trauergeschichten

 

[IIc-37-1803-1805-0578]
574 Der Dr. R-t sieht sich wenn ervom Arbeitsstuhl aufgestanden, wenn ereinige Schritte, noch darin sitzen. Museum des Wundervollen 4. St.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0579]
575 In Paris glaubte ein Uhrmach., er seiguillotiniert u. da man seine Unschuldeingesehen, habe man einenunrechten Kopf ihm wied. aufgesetzt |

 

[IIc-37-1803-1805-0580]
576 Dem Stachelschwein auf dem Kapder guten Hoffnung kann manmit einer Gerte den Kopf einschlagen -mit einem Stock kann man es aufden Leib ohne Schaden sehr schlagen |

 

[IIc-37-1803-1805-0581]
577 Bartholin: in Vened. hielt ein Arztstets nur so lang die Hundstagedauerten, sich für einen Topfund verbarg sich unt. Dach zum Schutz |

 

[IIc-37-1803-1805-0582]
578 Die vom Stamm Erichthon legen indie Wiege des Kinds goldeneSchlangen. Ion von Schlegel.

 

[IIc-37-1803-1805-0583]
579 Tommasi: Eingeweidewürmersterben vom Salz Voigts Magazin

 

[IIc-37-1803-1805-0584]
580 Der Brief den Christus an Kön. Abgarus geschrieb., schütztedie Stadt Edessa so lang vor Feinden solang sie gut blieb; der Feind floh, wennein Kind ihn auf den Stadtmauern ablas. Kosegart. Legenden

 

[IIc-37-1803-1805-0585]
581 Der Hamster und Murmelthier hat imSomm. 200 Pulsschläge, Winterschlaf 10-15. Bauer üb. den Einfluß der äußeren Wärme und Kälte

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0586]
582 Die Wassersucht vergeht oft vonselbst wenn man in einwärmeres Klima geht |

 

[IIc-37-1803-1805-0587]
583. In der Kälte ist die Respirazionseltner und tiefer; Wärme umgekehrt. Der Prozeß derEntsäuerung nimmt in der Wärme ab; dah. Thiere,die darin sterben, eigentlich ersticken. |

 

[IIc-37-1803-1805-0588]
584 Die Temperatur in unserm Innern ist s am Aequator eben so wie bei uns. |

 

[IIc-37-1803-1805-0589]
585 In Minorka hat man wöchentlich nur 2mal Oeffnung. Überh. inwarmen Ländern mehr Verstopfung u. starke Laxanznöthig; in kalt. Durchfall |

 

[IIc-37-1803-1805-0590]
586 Bacchus verwandelte sich an seinem Fest ineine Jungfrau, um die Alcathoe u. ihreSchwestern zu ermahnen, esmitzufeiern, da sie es aus Arbeit unterließen. BeiNichtgehorchen - verwand. er sich daraus in einenStier, Löwen, Pardel. Vor Schreckloseten sie, wer ihm opf. sollte. Traf die Leucippa,die ihren Sohn zerriß; wurden allerasend. Hederich.

 

[IIc-37-1803-1805-0591]
587 Antäus aß nur Löwen, wurde d.Schlafen auf der Erde immer stärker|

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0592]
588 So lang et. Erde vom Grabedes Antäus herausgewühlt war: so lange regnete es, bis es wied.hinein war |

 

[IIc-37-1803-1805-0593]
589 Die Anteverta sah alles, wasvoraus geschehen; hieß auch Prosa; die Postverta alles was künftiggeschieht. Macrob. Sat. I. 7. |

 

[IIc-37-1803-1805-0594]
590 Der Bissen oder Stein, den Rhea demSaturn st. d. Jup. gab, wurde im Temp. des Apoll zuDelph. aufbewahrt, täglich mit Oelund Wolle zum Opf. bedeckt |

 

[IIc-37-1803-1805-0595]
591 Bei den Galliern wurden dieStaatsangelegenheiten, d. er Krieg, Frieden, d. einen Senat von Weib. entschieden. Eleg. Zeitung

 

[IIc-37-1803-1805-0596]
592 Der Affekt rührt immer den Puls; derWille nie das Herz. Görres Organonomie

 

[IIc-37-1803-1805-0597]
593 Sömmering: nach dem Todesaugen Milchgeße und lymphatische noch fort. |

 

[IIc-37-1803-1805-0598]
594 Im Fieberfrost des Wechselfieb.wurden Gichtknoten undGeschwüre eingesogen, die im Hitzanfall sich wied. füllen. |

 

[IIc-37-1803-1805-0599]
595 Dah. verstopfen Eisklystiere den Durchfall, den heißebefödern. |

 

[IIc-37-1803-1805-0600]
596 Opium macht d. Verstärkung derEinsaugung der

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

Milchgefäße gefräß., daherdie sinesischen Kais. es verboten |

 

[IIc-37-1803-1805-0601]
597. Maler und Bleiarbeit. leiden an Mangel an Galle|

 

[IIc-37-1803-1805-0602]
598 Mehlwürmer sterben im Sonnenlicht konvulsiv. d.starke Erregung |

 

[IIc-37-1803-1805-0603]
599 Guthrie: ein Eßlöff. Sand purgiert, d.Reiben der Därme | u. folglich d.Verstärkung der Sekrezion |

 

[IIc-37-1803-1805-0604]
600 Der Magnet lähmt und macht steif dieArme der Nervenschwachen. Treviranus. - Scherer: d. Berührung vonEisen erschlaffen schwellende Muskeln |

 

[IIc-37-1803-1805-0605]
601 Der Neid macht bleich, weil derUmlauf in den arteriellen Haargefäßen stockt;und gelb, weil die geschwächten Arterien nurBlutwass. in die feinsten Endungenführen. |

 

[IIc-37-1803-1805-0606]
602 Darwin: Der Krebs wird nichteher bösartig und ansteckend, bis er einof offnes Geschwür u. also der Luft ausgesetzt ist. |

 

[IIc-37-1803-1805-0607]
603 Der Abt Agathon trug 3 J. lang einen Stein imMund, um schweigen zu lernen. Kosegarten Legenden ) Demosth. Steine, um zu reden.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0608]
604 In den Urnen undGräbern altdeutscher Weiberfindet man ganze Schneidergeräthsch., wie inmännlichen Waffen. Leipziger Modemagazin )

 

[IIc-37-1803-1805-0609]
605 Bei den Kalt= od.Kupferschmieden muß der Meister oderSchöpfer, so lang die Session dauert, anseinem Rock von unten 2.und oben 1 Knopf zugeknöpft haben. Fikenschers Geschichte derselben)

 

[IIc-37-1803-1805-0610]
606 Das Leben ist einfortgesetzter Zeugungsakt in dem dasFlüssige das Zeugende, das Feste dasEmpfangende ist. | S. 332

 

[IIc-37-1803-1805-0611]
607 Zwischen der rechtenHerzkammer und den Nierenund Samensekrezions=Organen istKonsensus - u. zwischen der linkenund den Exkrezionsorg. des Harns undSamens |

 

[IIc-37-1803-1805-0612]
608 Ringe, die nicht abgehen, lass. sichnach Schreck leicht vom Finger streifen |

 

[IIc-37-1803-1805-0613]
609 Der Lotteriebediente Düverger in Paris, nur 3 F. 8 Zoll lang,linke Seite bucklig, Bauch einwärts, Schenkelmachten einen Zirkel, ging fast auf denKnöcheln, Füße auswärts gebogen - 24 St. nach seinemTod wurd' er gerade, länger undschön. Museum des Wundervoll.

 

[IIc-37-1803-1805-0614]
610 V. Segousac, hatte einen Kutscher;so oft er betrunken war, bellte der Hund,gleichsam um zu warnen; war er nüchtern, nie |

 

[IIc-37-1803-1805-0615]
611 In Frankr. trug im 6 Säk. der König und Prinz die Haare so lang siewuchs., Adel kürzer, Volkbeschoren. Eleg. Zeitung

 

[IIc-37-1803-1805-0616]
612 Sonst ließ man in Italien derGeliebten zu Ehren unt. demNamen ihrer Namens Heiliginn in Kirchen Feste feiern.Leipziger Modemagazin

 

[IIc-37-1803-1805-0617]
613 Wrisberg, Haller: die Seele wohnt in der VarolschenBrücke. Martens über Gall

 

[IIc-37-1803-1805-0618]
614 Sömmering: das gewöhnlicheGewicht des Gehirns ist 2 Pfund 11 Loth bis 3Pfund 3 3/4 Loth. |

 

[IIc-37-1803-1805-0619]
615 Ein Prediger, dem ein Buch auf denKopf fiel, konnte sich des BuchstabenR nicht mehr erinn., wied. lernen. |p. 30

 

[IIc-37-1803-1805-0620]
616 Der neugeborne Hund taubund blind; ab. sein Geschmack - im Alter nimmt Gehörab, Gesicht und Geschmackbleiben |

 

[IIc-37-1803-1805-0621]
617 In London starben in 75 J. noch einmal soviele Menschen am Selbstmord als amSeitenstechen |

 

[IIc-37-1803-1805-0622]
618 Gall: bei den pflanzenfress.Thieren sind die 4 vordern von den 4 Gehirnhügeln größer, bei den fleischfressenden die hintern - bei den Menschen jene - Die höh. der hint. auch Mordlust. |

 

[IIc-37-1803-1805-0623]
619 D. Nord, Arzt an einem Wien.Irrenhaus, fand d. ein spanischesFliegenpflaster auf das Muthorgan einesFurchtsamen gelegt, diesen muthiger p. 79

 

[IIc-37-1803-1805-0624]
620 Auch Schwerhörige könnenviel Sinn für Musik haben,z. B. der Markgraf von Schwedt p. 89

 

[IIc-37-1803-1805-0625]
621 Das Beobachtungsorgan bei Kind. amstärksten - schwind. mit den Jahren|

 

[IIc-37-1803-1805-0626]
622 Der grimmige Hund läuftdav., wenn man ihm auf allen Vierenentgegenkriecht. Galls Untersuchungen über Natur p. I.

 

[IIc-37-1803-1805-0627]
623. Platner:bei Pulsadergeschwülsten p. keinenSchmerz - bei Schwindsucht Kopfwassersucht p.für die Gefahr zu klein -bei Zahnschmerzen zu groß |

 

[IIc-37-1803-1805-0628]
624 Tiedeman: Moserdachte auf der rechtenSeite des Gehirns vernünftig und sahzu, wie die linke faselte |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0629]
625 Vor nahem Gichtausbruch starkerAppetit |

 

[IIc-37-1803-1805-0630]
626 Wahnsinnige keineSchmerzen im Kopf ob gleich oftGeschwüre da waren |

 

[IIc-37-1803-1805-0631]
627 Die Wahnsinnigen, hizig febrizit. haben doch imFeuer Kraft zur Verstellung gegenihre Wärter |

 

[IIc-37-1803-1805-0632]
628 Hellmontund Gall: vor Wahnsinn geht häufig Verlust des Gedächtnisses. |

 

[IIc-37-1803-1805-0633]
629 Der Feldmarschall Suvorow ließ sich von a. unt. demNamen Feldmarschall befehlen: undgehorchte. Eleg. Zeitung

 

[IIc-37-1803-1805-0634]
630 Wenn bei Attak. oderExerz. ein Sold.einige Schritte vorwärts kam: ließ erihn nicht zurück, sondern dieganze Fronte mußte vorwärts. |

 

[IIc-37-1803-1805-0635]
631 Rumford: geschwärzte Dinge werden vonder Ofenwärme noch einmal so schnell erwärmt sowie abgekühlt als ungeschwärzte. Voigts Magazin

 

[IIc-37-1803-1805-0636]
632 Ebenda: daher wird der Negerwegen seiner Schwärze schneller gekühltals der Weiße - u. obwolstärker erhitzt, so überzieht sich seine Haut mit Oeldie es mildert. |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0637]
633 Viele Dichter tapfer im Krieg, Tyrtäus Pindar, Aeschyl. Tibull Enneus Juvenal Camoens. Woltmann

 

[IIc-37-1803-1805-0638]
634 Der Predigeraffe (simia beelzebul Linn. ) weil er schwarz) inBrasilien, gibt ein Zeichen u. dannspricht er zur Versammlung. Museum des Wundervollen

 

[IIc-37-1803-1805-0639]
635 Roßmann: eine Bachstelze war imSpätherbst nicht mit fortgezogen, umeinen Kukuk in einem Baumloch zufüttern, aus dem er nur den Kopf heraussteck.konnte |

 

[IIc-37-1803-1805-0640]
636 Johnson muste zu seinenArbeiten Thee trinken - Hobbes Tabakrauch - Fried. II. ihn schnupfen - keinUnterschied |

 

[IIc-37-1803-1805-0641]
637 Townshend, ein großer Rednerim Haus der Gemeinen, konnte nur stehendberedt sein | Reynolds nur stehend malen|

 

[IIc-37-1803-1805-0642]
638 Muratori: ein Offiz. konntekeine schönen Frauenleiden; blaß undschwitzte |

 

[IIc-37-1803-1805-0643]
639 Martin von derwestlichen InselSchottlands: 2 Schotten sehen oftzweierlei Erscheinungen{Visionen}; rührt ab. einerden a. anfangs an, sehenbeide dieselbe |

 

[IIc-37-1803-1805-0644]
640 Manche hab. kein 2tesGesicht, ab. eine Nase, die voraus riecht;daß in einigen Wochen oderMonaten Fleisch oder Fisch ins Hauskommen wird |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0645]
641 Der Bund=Schuh in Schwaben{im Bauernkriege}; die Bauern hatteneinen Schuh in ihrer Fahne, umvom Stiefel des Adels sich zuunterscheiden

 

[IIc-37-1803-1805-0646]
642 Kanten tönten im AlterSchuckschnurren wid. Willen vor:z. B. "vacca eine Zange foriens eine Kuherusticus ein Knebelbart, ein nebulobist du." Auch and. gehts so. Masianski von Kant.

 

[IIc-37-1803-1805-0647]
643 Er konnte nie froh sein, ohne Freudender a.; bei jed. Spazierfarth mußte derBediente ein Geschenk haben |

 

[IIc-37-1803-1805-0648]
644 Erzählteentzückt, daß er einst einer Schwalbe ins Augegesehen und ihm dabei gewes., als seh' er inden Himmel. |

 

[IIc-37-1803-1805-0649]
645 Da er zuletzt die eigentlichenNamen des Essens p. vergess., drückt' er sieimmer bloß uneigentlich d. Witz aus |

 

[IIc-37-1803-1805-0650]
646 Die ledigen Ritter im AmaranthenOrden von der Christinadurften nichteinmal, die a. nicht 2 mal heirathen. Encycl

 

[IIc-37-1803-1805-0651]
647 Die Kamtschadalenbezwingen und zähmen ihreHunde zum Ziehen,dadurch daß sie sieallzeit in einen finst. Kerker werfen. Storch Rußland

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0652]
648 Die Thermen in Ital. entstanden ausden Gymnas. der Griechen; bei diesen dieLeibesübungen das vornehmste,bei den Römern das Baden. Heinze

 

[IIc-37-1803-1805-0653]
649 Sixtus V befahl,daß die Karmelitinnen Beinkleid. trügen. Das röm. Gesetzbuch. 1787

 

[IIc-37-1803-1805-0654]
650 Ebenda: daß sie keineSpiegel hätten, auß. zu ihrer Beschämung|

 

[IIc-37-1803-1805-0655]
651 Ebenda Keine Nonne solldie a. umarmen od. im Gesicht oderbei den Händen berührenp. 223

 

[IIc-37-1803-1805-0656]
652 Ebenda: DerLeibarzt soll zur kranken Nonne stets von 2alten Nonnen geführt werden. - so auchder Beichtvater p. 221

 

[IIc-37-1803-1805-0657]
653 Er verbot im Monat Mai allen Mönchendes Herzogth. Ferrara, wess. Ord. sie auch sind in Nonnenklöst. zugehen. p. 240

 

[IIc-37-1803-1805-0658]
654 In Spanien in Valladolid ein FranziskanerNonnenkloster, das weil es besond. das Fest derEmpfäng. Maria feierte, das Klost. derEmpfängnis=Nonnen hieß, (monasterium monalium conceptionis)p. 259

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0659]
655 Paul V: daß dieEheWeiber nicht in dieNonnenklöster gehen sollten, damit dieNonnen nicht Lust kriegten, welche zuwerden p. 309.

 

[IIc-37-1803-1805-0660]
656 Die Franzisk. dürfenkein Geld anrühren, es sei denn in Papier gewickelt|

 

[IIc-37-1803-1805-0661]
657 Die adelichen Regelfrauenzu Insbruck (von Joseph II aufgehoben)(eigentlich Jungfrauen) mußten täglichzur Ehre der Spannader des heiligenGeistes 3 Vat. U. und 3 Av. Maria beten - und inden Fasten zur Ehreder Beschneidung Christi das Erdreich 6Spannen lang lecken. p. 335

 

[IIc-37-1803-1805-0662]
658 Die Rauchnächte - d. h. daß zuWeihnachten die Häuser * Mönche beräuchern, die Keller und alles - um zu sehen, wie viel Vorrath da ist 337

 

[IIc-37-1803-1805-0663]
659 Gregor XV Dekret vom 21Juli 1622: daß keinKetzer sich in Italienoder den Gränzinseln aufhalten dürfep. 346

 

[IIc-37-1803-1805-0664]
660 Ein Artikel der Bulle des Urbans VIII verbeut den regulierten Kanonicisdes heiligen Antons, sich nicht unt.einander aus Scherz zu kratzen. (jocopertricari) p. 386

 

[IIc-37-1803-1805-0665]
661 Urban VIII verbot in der Bullevom 9 Febr. 1640 daß keinMensch den Minoriten verbiete, zu betteln p.401

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0666]
662 Vom 9 Febr. bei Exkommunik. denDominikanerinnen, Komödien zu spielen||

 

[IIc-37-1803-1805-0667]
663 Dem Philipp Nereus nahm Gott 2Rippen aus dem Leib, damit sein Herz mehr Raumzur Liebe hatte. Röm. Religionskasse

 

[IIc-37-1803-1805-0668]
664 Überwand denTeufel bloß mit der Frage: wer da? (quis esthic) |

 

[IIc-37-1803-1805-0669]
665 Ingenhouß: Silber leitet dieWärme am besten - dann immer schwächerKupfer, Gold Zin Eis. Stahl Blei Platina. Hube Unterricht in der Naturlehre 2. B.

 

[IIc-37-1803-1805-0670]
666 Man kann ein dünnes heißes Glaßmit einem angefeuchteten Stiftzerschneiden; ein dickes kalt.mit einem glühendenscharfen Eisen. | 6. Brief

 

[IIc-37-1803-1805-0671]
667 Je dick. das Glas, desto leicht. zerspringts,bei plötzlicher Erhitzungoder Erkältung ||

 

[IIc-37-1803-1805-0672]
668 Die harten Stahl=Werkzeuge, welche sich unt.dem Arbeiten erhitzen, mußman plötzlichvon Zeit zu Zeit in kalt. Wass.tauchen, damit sie sich nicht almählich erkalten, weil sie sonst weich werden u. unbrauchbar ||

 

[IIc-37-1803-1805-0673]
669 Dah. man die gläs. Gefäße glühend,noch in einen heißen Ofen setzt, damit sieallmählich erkalten ||

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0674]
670 Ein Räucherkerzchen verbrennt nie ganz aufMetall oder Stein, ab. auf Holz,weil jene schnell erkälten.||

 

[IIc-37-1803-1805-0675]
671 Alle organischen, (vonThieren oder Pflanzenkommenden) Materien, Leinwand, Haar,Fed., Stroh leiten die Wärme schlecht, halten sie also an unsfest ||

 

[IIc-37-1803-1805-0676]
672 Der Boden eines Kessels voll siedend. Wass.bleibt so lange nicht warm, bis das Wass.zu kochen aufhört.

 

[IIc-37-1803-1805-0677]
673 Nach Pichet läßt sich Kälte d. Holspiegelzurückwerfen so gut wie Wärme |

 

[IIc-37-1803-1805-0678]
674 Unt. gleichen Umständ. ist doch daselekt. Anziehen stärker als das Abstoßen|

 

[IIc-37-1803-1805-0679]
675 Manche Insekten erhalten sich aufdem Wasser weil ihre Füßeimmer mit öhliger Materieüberzogen sind | Br. 14

 

[IIc-37-1803-1805-0680]
676 Glatte Flächen lassen sich schwersenkrecht, ab. leicht seitwärts trennen von einander|

 

[IIc-37-1803-1805-0681]
677 Der Tropfen bleibt rund auf minderanziehenden Körpern;hingegen auf Glas wirdwird Wassertropfen unten platt oder zerfließt ganz, so Quecksilber auf Blei | Br. 14

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0682]
678 Wass., das mit gemeinemSalz gesättigt ist, löset sich nach Salpet. auf und umgekehrt -so Scheidewass., das mit Kupf. gesätt., nach Eisen. |17.

 

[IIc-37-1803-1805-0683]
679 Jede durchsicht. Feuchtigkeit bleibts,wenn sie eine a. Materie, die man dareingeworfen, aufgelöset -; ab. trübe, wenndie Mischung nur mechanisch gewesen - Oftanfangs, z. B. beiSalz in heißem Wass., wegen ungeend.Auflösung Menstruum noch trübe. | Br. 19.

 

[IIc-37-1803-1805-0684]
680 Eine schnelle Niederschlagung desWass. aus der Luft macht stets Källte Wärme - Auflösung in sie, Kälte |

 

[IIc-37-1803-1805-0685]
681 Eine Glastafel auf einer metallenenbleibt im Thau trocken, so weit letztere reicht |

 

[IIc-37-1803-1805-0686]
682 Von mehreren Körp. in verschied.Höh. werd. die untern zuerstbethauet u. am stärksten; sind an der untern Fläche es mehr alsobern |

 

[IIc-37-1803-1805-0687]
683 Elekt. Baumwolle zieht sichauseinander; bei verlor. El. sogleichzusammen. |

 

[IIc-37-1803-1805-0688]
684 Der untere Theil einesPfahls fault nicht, weil er im Wass., derob., weil d* er trocken, bloß der mittl. wegen des Wechsels |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0689]
685 In den Hundsgrottengehen Gewehre nahe am Boden nicht los |

 

[IIc-37-1803-1805-0690]
686 B. krank an einem Rieselfieber undHirnwuth - sonst ein Dichter - kam sogleichzu sich wenn man vonKlopstok sprach. Stoll. rat. medendi. P. III. p. 242 Gall

 

[IIc-37-1803-1805-0691]
687 Das Geschwulst fügt dad. die getrenntenLippen wied. zusammen - und später der Eiter |

 

[IIc-37-1803-1805-0692]
688 Bei den Röm. niemandein Priester, der nicht üb. 50 J. alt. Dion. Halic. I.

 

[IIc-37-1803-1805-0693]
689 Alle Geräthschaften in der academia della crusca spielen auf die von Getraidebau an. Aurora.

 

[IIc-37-1803-1805-0694]
670 Unt.den Quäkern in London kein Selbstmord|

 

[IIc-37-1803-1805-0695]
671 Die Magna charta fand Robert Cotton, als sie ebenein Schneid. zu einer Masseverschneiden wollte. |

 

[IIc-37-1803-1805-0696]
672 Mehr. Buchhandlungenwollen den Vertrieb der Crepsohlen ausMenschenhaaren, die bei Louis zu finden, übernehmen. Reichs A. und Falk.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0697]
673 Der Steinfuchs an den Polarländ.zieht den Menschen im Schlafe Schlafmützen{von den Köpfen}und Handschuhe ab - hölt den Biber aus,wenn sie sich zum Hüten darauf gelegt hatten - beriechtsie schlafend, ob sie noch athmen,beissen sie bei der Nas.,wenn sie es nicht. Steller Museum *

 

[IIc-37-1803-1805-0698]
674 So untersuchen sie jede Nacht dieschlafenden Seelöwen, ob sieeins ihrer Jungen erdrückt haben. ||

 

[IIc-37-1803-1805-0699]
675 Als in Glasgow die Überschwemmung ins Irrenhaus drang, war allesvernünftig; nach der Noth gings wied. an. |

 

[IIc-37-1803-1805-0700]
676 Sonst bezahlte manein Pfund französ. Kronenzwiebeln mit 1200 fl. - 200 Granvon semper Augustus 5500 fl. -eine Zwiebel mit 2 LastenWaizen, 4 Lasten Roggen, 4fetten Ochs., 8 Schweinen, 12 Schafen,12 Oxhoften Wein 4 Tonnen 8 Gulden Bier,2 Tonnen Butter, 1000 Pfund Kais.,ein Bett, Kleidung undsilberne Becher - man bot 12 MorgenLands für 1 Tulpenzwiebel und bekam sienicht. Schröder Aesthetik der Blumen

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0701]
677 Krünitz: man grabe ein Lochin die Erde; ist sie wied. darein zu bringen, so istsie mager; ist es ab. zu klein dazu, so fetter Boden.So auch fetter, wennman Würm. darin findet, diedie Vögel gern fressen. |

 

[IIc-37-1803-1805-0702]
678 In Augspurg mußte sich sonst jed., der dasBürgerrecht haben wollte, (außer einemPatriz.) in eine Zunft begeben, A. {Hauß} Fugger in die der Weber. Paul von Stetten. Freimüthige 1804

 

[IIc-37-1803-1805-0703]
679 Die Fugger durften da dieRathsstellen selbst bestimmen, in die sie verwalten wollten ||

 

[IIc-37-1803-1805-0704]
680 Sie erhielten 1534 das Rechtvom Kais., goldene und silberne Münz.zu prägen. ||

 

[IIc-37-1803-1805-0705]
681 Im Finisterre=Departement läßt man Kühe mitLaternen an Hörnern an die Küsten laufen, damitdie Schiffe sie für Feuer eines Schiffshalten und an den Klippenscheitern

 

[IIc-37-1803-1805-0706]
682 Le Goux de Flaix: an denFußzähen und F. Knöch. habenbei den Hindus die Weibermehr Ringe Ketten und a. Putz als anden Händen. Geogr. Ephemeriden

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0707]
683 Nur die Bayaderen od. Kauchiniesdürfen les. schreiben singentanzen lernen, die ehrlichen Weibernicht. ||

 

[IIc-37-1803-1805-0708]
684 Chateaubriand: die Erde wurde sogeschaffen mit den Ruinen, Eichen mitalten Rabennestern - die Klipp. schon abgenagt p.Génie de Christian. I.

 

[IIc-37-1803-1805-0709]
685 Der Mann wurde 30 J. alt geschaffen,Eva 16. p. 162

 

[IIc-37-1803-1805-0710]
686 Nieuwentyt: die Samenkörnerfallen stets so auf die Erde als sieaufgehen müssen. |

 

[IIc-37-1803-1805-0711]
687 Die eßbaren (Zug=) vögel kommen zuuns wenn die Erde leer ist; diefi singenden, wenn sie voll und reich ist | ch. VII.

 

[IIc-37-1803-1805-0712]
688 Bei den Wildenvon Kanada ist die 6te Stunde Abends wenn die zamiers anden Quellen saufen; vonLouisiana, wenn die Ephemere ausdem Wasser geht. | ch VIII

 

[IIc-37-1803-1805-0713]
689 Die Klapperschlange großeMutterliebe, nimmt ihre verfolgten Jungen sogleich in denRachen - ihr Gift nie heftiger als da |X

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0714]
690 Die Kanadierinnen gießenihre Muttermilch auf Gräber - begrabenden Menschen w in der Lage des Mutterleibs |

 

[IIc-37-1803-1805-0715]
691 Der h. Bernhard: vor derAuferstehung betracht. der Seelige nur Christi Menschheit, nach ihrseine Gottheit. | p. 285

 

[IIc-37-1803-1805-0716]
692 Gesetz des 2tenZoroasters: ein Sohn sterbe, derseinem Vater 3 malungehors. war. |

 

[IIc-37-1803-1805-0717]
693 Gesetz des Minos: die Malzeiten seienöff., die Tänze kriegerisch. |

 

[IIc-37-1803-1805-0718]
694 Kanadier: der große Hase(lièvre) ist der Schöpf. der Welt |

 

[IIc-37-1803-1805-0719]
695 Das Wunderkind Heinecken zu Lübek das im 2,3 J. mehre Sprachen und Historie konnteund vor den König von Dänemark mit einem französ. Gedicht anred., wurde nachher von der Mutter vor dem Hofe gesäugt - er starb am Entwöhnen. Museum des Wundervoll.

 

[IIc-37-1803-1805-0720]
696 Mauchart in seinem Repertorium für Psychologen: ein Wiedergenesend. glaubte lange, er sei in 2 Personen getheilt, wov. die eine im

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

Bette {sei}, die a. oben in seiner Studierstube gehe; u. er müße für jene oben mit essen. |

 

[IIc-37-1803-1805-0721]
697 Corradori: aufeiner Meierei unweit Prato säugte eine Katzeeine Maus |

 

[IIc-37-1803-1805-0722]
698 Ein Toller im Tollhaus bekam blos Nachmitt. um 4 Uhrseinen Anfall, während er einem Esel imHofe die Füsse wusch; nahm man ihmdiesen, ganz wüthig |

 

[IIc-37-1803-1805-0723]
699 Ritter, Hardenberg und andere:Nordlicht und Magnetnadel inVerbindung - (Wilke: das Nordlichtentzünde sich täglich und gibtder Nadel die Bewegung) - dasHe Maximum der Baromet.Undulazion fällt hint. die Nachtgleiche inden Okt. oder Dezemb., so auch das Herbstmax.der Nordlichter; im Juni undJuli Null des Nordlichtsund Baromet. gleichförmig; so auch in Rücksicht derEntfernung vomAequator; so die Ebbe und Fluth - Helland: diegrößte magnet. Abweichung inden Syzygien, wie dasMaximum der Fluth, nied. Barometer Voigts Magazin

 

[IIc-37-1803-1805-0724]
700 Der Venus waren noch Schwalben,Schnecken, Mohn geweiht. Manso myth. Abh.

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0725]
701 Ein Drachen auf denalten Münzen Zeichen vonAfrika - ein zurücksehender Ochs.von Sybaris. Winkelmann. Rose von Rhodus

 

[IIc-37-1803-1805-0726]
702 Getreuhändler hießen im 15 Säkulumdie Zeugen bei Testament.und Gestiften. Kästners Mnemonist. p. 102

 

[IIc-37-1803-1805-0727]
703 Grimma hat seinen Namenvom Grimm des Kaisers, der dessen Mauern, Temp.verheerte, weil es von seinem Gott Janus p. - wov. es sonstJana hieß - nicht lass. wolte. |||

 

[IIc-37-1803-1805-0728]
704 Schenkel, Kästner, Zizero und a. rathenzu Gedächtniß= od. Bilderplätzen weisse an Häusern -od. in Zimmern - jeder Platz habenach Zizero nur 3 Fuß - Kluber: a. riethenThierkreiszeichen - Glied. des Leibs - Thiere - BergeThäler Flüße - Planeten -Landkarten zu Plätzen

 

[IIc-37-1803-1805-0729]
705 Die Fenster zu Jakuzk bestehen imWinter aus Eistafeln mit Schnee an denRahmen befestigt, auf welchen Wass. gegoss. - thauen auch beider größten Stubenwärme nichtauf. L. Z. 1804 N. 292

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0730]
706 Pütter: unter der Königinn Anna ein Gesetz daß demVerleger 14 J. das Rechtins Buch zustehe - danneben so lange an dem Verfass. - dann jedem. Rößig

 

[IIc-37-1803-1805-0731]
707 Die Juden sprechenan ihren Ostern dasWort Brod nicht aus. Emanuel

 

[IIc-37-1803-1805-0732]
708 Sie sollen außer demgelobten Land und der Kirche nichtsingen |

 

[IIc-37-1803-1805-0733]
709 Die Reichsgesetzegestatten Druckereien nur in Residenzenund Universitäten. Reichs Polizeiordnung von 1577 tit. 35. Rößig

 

[IIc-37-1803-1805-0734]
710 Buchhändler haben auf Univers. dasForum privilegiatum. Nachmehreren Juristen, Arumäus und Limnäus haben sie dieRechte der Studierenden |

 

[IIc-37-1803-1805-0735]
711 Die Leipz. Buchhändler das Recht,kein Porto zu bezahlen für Bücher an sieod. an fremde Buchhändler. |

 

[IIc-37-1803-1805-0736]
712 In Chursachs. sind sie von derLandaccise befreiet |

 

[IIc-37-1803-1805-0737]
713 Grainer im Depart. Vauclüse erfand einenPflug, den der Wind zieht. Landwirthschaftliche Zeitung N. 43

 

[IIc-37-1803-1805-0738]
714 D. Herder: Delirium aus vollenBrüsten - D. Anlegen des Kindsgehoben

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0739]
715 Die Sines. geben jedem Berg denNamen eines Thiers. Geog. Ephemerid.

 

[IIc-37-1803-1805-0740]
716 Ein Haus stellte mehrere jener 53Nazionen vor, die sonst in Lazium wohnten. Bonstetten - Fidenä, wo sonstviele 1000 d. ein Theat. umkamen, jezt ein Schafstall- Cures eine Kneipe.

 

[IIc-37-1803-1805-0741]
718 Hearne: in NordAmerika verschlucktder Zauberer Holz, Bajonett, um dad. den Pazientenzu heilen. Museum des Wundervollen

 

[IIc-37-1803-1805-0742]
719 Die grasfressenden Thierehaben ein weit beträchtlicheres Salivazionssystem alsdie fleischfressenden Düvernoy. In Voigts Magazin

 

[IIc-37-1803-1805-0743]
720 Rusch, Gall: D. Entkräftung habensich das Fieber, Entzündungen der Lungep. in Katarrhe und Flüsse verwandelt.Das Podagra wird bald in Hypoch., Hy und Gallenkrankh. übergehen. Gall.

 

[IIc-37-1803-1805-0744]
721 Bei den gesundenund gemeinen Mütt. schad.der heftigste Zorn der Milch nicht|

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0745]
722 Epidem. Krankh. greifen anfangs wenn sie noch amheftigsten sind, bloß dieKraftmenschen an; wenn sie milderwerden, die Schwächlinge. |

 

[IIc-37-1803-1805-0746]
723 Männer, deren Konstituz. den Weib. gleicht,und Weib., deren den Männ., leben am längsten |

 

[IIc-37-1803-1805-0747]
724 Frank: bei Seuchen wird derArme zuerst angegriffen |

 

[IIc-37-1803-1805-0748]
725 Pringle: das Zittern derHände ist das Zeichen des Lazarettfiebers, als daseiner groß. Schwäche. |

 

[IIc-37-1803-1805-0749]
726 Als die österr. Damen den Kaiser Maximilian I. nach denNiederlanden begleiteten, wurden diemeisten von blonden Knaben{wie die Niederländ.}entbunden; die von ihnen, die nachh. länger amHofe in Spanien verweilten, bekamengroße schwarze spanischeAugenbraunen. Taschenbuch für Eheleute I. p. 131

 

[IIc-37-1803-1805-0750]
727 Höckerige, Krätzige, Podagristen, sind so geil |

 

[IIc-37-1803-1805-0751]
728 Herkules hatte - trotz der50 Töchter desThespius - unter seinen 79 Kind. nur 1Tochter |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0752]
729 Düval: diejetzige weibliche Kleidungist die der griechisch. Hetären.

 

[IIc-37-1803-1805-0753]
730 Die Berghas. p. in Alp. u. nördlichenGegenden im Wint. weiß, damit sie die Raubthieremit dem Schnee vermengen. Unterhaltungen aus der Naturgeschicht der Säugethiere 1 Theil. Augsburg. 1792

 

[IIc-37-1803-1805-0754]
731 Ein Hase wird im königlichen Kabinetzu Chantilly gezeigt, der 2 Köpfe,4 Löffel, 8 Läuffe hatte - ruhte mit den4, wenn die 4 a. liefen - Lameri brachte in die Akademieder Wissensch. zu Pariseinen Hasen, der aus 2 mit Hasen bestand, die Einen Kopf hatten u. von dem Jäger, als jed. verschieden hinauswolte, mit der Hand gefangen wurde p. 34

 

[IIc-37-1803-1805-0755]
732 Kaninchen bringt man ausihrem Bau, wenn man Krebse hineinläßt,die sie zwicken |

 

[IIc-37-1803-1805-0756]
733 Der Lappländer lässetseine Pferde im Frühling los, im Winterkommen sie freiwillig wieder. |

 

[IIc-37-1803-1805-0757]
734 In Arabien frisst das Pferd Kamelmilch und Datteln,Indien Reis, Ißland Fische |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0758]
735 Der Perser kent keinen Wallach,Sporn und Steigbügel, denndas Pferd kniet nieder zum Aufsteigen|

 

[IIc-37-1803-1805-0759]
736 Die Kalmucken haben auf demPferd immer hinter dem SattelPferdfleisch zum Essen |

 

[IIc-37-1803-1805-0760]
737 Bei den Usbecker Tartarn ißtder Adel den Kopf des Pferds, der Pöbelden Rest |

 

[IIc-37-1803-1805-0761]
738 Das Rindvieh käuet so langes Milchsaft faste, nichtwieder; ab. später in der Ruhe und scheint mehr Genußdav. zu haben als vomFressen - bei Schreck od. Schmerz hört es auf. |

 

[IIc-37-1803-1805-0762]
739 Der Schweizer gibt seiner Kuh,wenn sie matt nicht mehr steigen kann,ein Glas Wein - wied. kräftig. |

 

[IIc-37-1803-1805-0763]
740 Die Salzkuh liebtdas Salz so sehr, daß sie sich beidemselben fangen und tödtenläßt |

 

[IIc-37-1803-1805-0764]
741 Eselsmilch muß man stets warmtrinken; und ohne sie der Luftausgesetzt zu haben |

 

[IIc-37-1803-1805-0765]
742 Hund und Mensch sindgleich häßlich in Lappl. Siberien - in Dänemark Engl. Irland, Finnland schön - und so immer. |

 

[IIc-37-1803-1805-0766]
743 Die Neger haben Hundefleischmärkte | Die

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0767]
744 A Aegyptierinnenhalten einen gekochtenjungen Hund für die größte Leckerei,die Karthag. hießen Hundefresser (canarii) und in Angola sind sie gewöhnlich Mastvieh, aufdem Markt gibt man füreinen fetten Hund 22 Sklaven.Der Adel wird ambesten erlangt wenn man indie königlichen Küchen einig. fetteHunde liefert. |

 

[IIc-37-1803-1805-0768]
744 Oberst von Rösch: derBrudermörder Kain - in der Mythol. Okean -ein König. Dah. Name Ochs, Kahn, der Fürstentitel Kahn,König. Leip. Litteraturzeitung

 

[IIc-37-1803-1805-0769]
745 Wenn der König vonPortugall nur 1 Tocht. hat, bekommt sie die Krone - darf ab.keinen Ausländ. heirathen, nur einenport. Edelmann, der aber nicht früher König heißt bis ihmein Sohn geboren ist; in ihrerGesellsch. darf er nie die Kroneaufsetzen. MJ. Sept. 1804

 

[IIc-37-1803-1805-0770]
746 Jed. Adeliche in Portug. ist mitseinen Nachkommen infamiert, der einWeib schlägt od. von der Königin undden Prinzessinnen übel spricht |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0771]
747 In Kastilien trauerte man sonst weißüber einen Prinz von Geblüt - InAegypt. gelb - Äthiopien und Peru grau. Aurora

 

[IIc-37-1803-1805-0772]
748 D. Hüllmann: der verbotne Baum war Wein L. Z. - Der Baumdes Lebens Getraide.

 

[IIc-37-1803-1805-0773]
749 Die irländ. oder albanischen Hundewerden in der Tatarei so groß wie Esel. Unterhaltungen aus der Naturgeschichte |

 

[IIc-37-1803-1805-0774]
750 Der nakte amerikanische heißtXoloitzeumtli

 

[IIc-37-1803-1805-0775]
751 Die Kameele werden in der Näheder Zollstätten überladen,weil die Zolltaxe nach Kameelladungenbestimmt ist |

 

[IIc-37-1803-1805-0776]
752 Ganz Afrika, und Ostindien hat nur höckerichteOchsen |

 

[IIc-37-1803-1805-0777]
753 Der Bengale spornt seine Ochs. d.das Umdrehen des Schwanzes |

 

[IIc-37-1803-1805-0778]
754 Die Zimmer werden damit Kuhmist bemalet |

 

[IIc-37-1803-1805-0779]
755 Die Kuh hat den Zutritt in denköniglichen Pallast - niemand treibt sie fort, der Königmit dem Hofstaat weicht ihr aus |

 

[Manuskriptseite ohne Zählung]

[IIc-37-1803-1805-0780]
758Über einenDonnerschlag kann ein Schaf verwerfen |

 

[IIc-37-1803-1805-0781]
759 Nach Versuchen in Holland haben aufeiner von 8 Kühen abgeweid. Wiese noch 2Pferde Futter, nach diesen noch 4 Schafe einige Tage|

 

[IIc-37-1803-1805-0782]
760 Der Neger hat Wolle st. der Haare, sein Schaf umgekehrt |

 

[IIc-37-1803-1805-0783]
761. In Afrika der himmelblaue Bock, der nach dem Schuß graublauwird |

 

[IIc-37-1803-1805-0784]
762 Der Komplimentierbok bückt sich nieder, wennein Mensch sich nähert (aus Furcht) |

 

[IIc-37-1803-1805-0785]
763 Der Steinbockwiegt zulezt einige Zentner und springt doch leicht - Er bewohntdie höchsten Gebirge, dieGemse die mittlern |

 

[IIc-37-1803-1805-0786]
764 Da das Frettchen alle Lebensmittelauskundschaftet: so habenReisende in Span. oft eines bei sich, umunterwegs damit auszuspionieren |

 

[IIc-37-1803-1805-0787]
765 Der Marder zerbricht kein Ei, saugt es d.ein Löchelchen heraus |

 

[IIc-37-1803-1805-0788]
766 Die meistenFranzösinnen sterben im April, besondersdie berühmten undberüchtigten. MJ.

 

[IIc-37-1803-1805-0789]
4 Sobieskys Geschichte von Coyer

 

[IIc-37-1803-1805-0790]
35 Berchards Historie der Gelehrten

 

[IIc-37-1803-1805-0791]
38 Bodens Jahrbuch auf 1804 - 45 J. 1805

 

[IIc-37-1803-1805-0792]
85 Anastasia von Heinse.

 

[IIc-37-1803-1805-0793]
74 Rechte der Handwerk. von Ortloff

 

[IIc-37-1803-1805-0794]
104 Ortloffs Geschichte der Wissensch. - besonders aus Philolog Wolf

 

[IIc-37-1803-1805-0795]
114 Fischart

 

[IIc-37-1803-1805-0796]
141 Meißners Epaminondas.

 

[IIc-37-1803-1805-0797]
150 Camp. Reinigung der Sprache

 

[IIc-37-1803-1805-0798]
160 Reichards Reise nach Paris

 

[IIc-37-1803-1805-0799]
167 Schmidts Phys. organischer Körper

 

[IIc-37-1803-1805-0800]
129 Verkündiger

 

[IIc-37-1803-1805-0801]
184 Adelung üb. den Stil.

 

[IIc-37-1803-1805-0802]
194 Heimlichkeiten pp. bei Matzdorf

 

[IIc-37-1803-1805-0803]
227 Winkelm. Geschichte der Kunst

 

[IIc-37-1803-1805-0804]
248 Adelungs Orthograph. - 281

 

[IIc-37-1803-1805-0805]
261 Beiträge zur deutschen Sprachkunde

 

[IIc-37-1803-1805-0806]
297 Leibnitz Otium Hannov.

 

[IIc-37-1803-1805-0807]
306 Geist des H. von Leibnitz

 

[IIc-37-1803-1805-0808]
314 Grellmanns histor. Kleinigk.

 

[IIc-37-1803-1805-0809]
339 Die Weib. in Stambul

 

[IIc-37-1803-1805-0810]
346 Souvenirs de Madame genlis

 

[IIc-37-1803-1805-0811]
356 Ristorius amoerit. histor.I - 374 III

 

[IIc-37-1803-1805-0812]
385 Flugge Geschichte des Glaubens an Unsterblichkeit - B. II 395

 

[IIc-37-1803-1805-0813]
408 Melanges d'histoire de pp. Marville T. I - 422 T. II - 435 *...*

 

[IIc-37-1803-1805-0814]
438 Geist des Leibnitz. B. 2.

 

[IIc-37-1803-1805-0815]
444 Geistliches Recht von Titius

 

[IIc-37-1803-1805-0816]
457 Hallers Tagebuch

 

[IIc-37-1803-1805-0817]
459 Abts Fragment aus der allgemeinen Weltgeschichte

 

[IIc-37-1803-1805-0818]
466 Gundlings Otia I

 

[IIc-37-1803-1805-0819]
472 Herodot I 483 II

 

[IIc-37-1803-1805-0820]
513 Dantes lle

 

[IIc-37-1803-1805-0821]
524 Götzens Leben

 

[IIc-37-1803-1805-0822]
526 Pausan. Reisebeschreibung

 

[IIc-37-1803-1805-0823]
542 Historae de la Bastille de Rene*...*

 

[IIc-37-1803-1805-0824]
530 Machiavells Regierungskunst

 

[IIc-37-1803-1805-0825]
549 Wiarda üb.deutsche Vornamen

 

[IIc-37-1803-1805-0826]
559 Köcher de Idolatr. litt.

 

[IIc-37-1803-1805-0827]
564 Leben der Gujon T. II

 

[IIc-37-1803-1805-0828]
574 Museum des Wundervollen - 634 - 635

 

[IIc-37-1803-1805-0829]
581 Bauer über Einfluß äuß. Wärme und Kälte

 

[IIc-37-1803-1805-0830]
592 Görres Organonomie

 

[IIc-37-1803-1805-0831]
622 Galls Untersuch. über die Natur 721

 

[IIc-37-1803-1805-0832]
642 Wasianski von Kant

 

[IIc-37-1803-1805-0833]
649 Das römische Gesetzbuch

 

[IIc-37-1803-1805-0834]
663 Röm. Religionskasse

 

[IIc-37-1803-1805-0835]
665 Hube's Unterricht in der Naturlehre

 

[IIc-37-1803-1805-0836]
684 Genie de Chyzianism. *...*

 

[IIc-37-1803-1805-0837]
702 Kästners *...* *...*

 

[IIc-37-1803-1805-0838]
706 Rößig über *...*

 

[IIc-37-1803-1805-0839]
749 Unterhaltungen aus der Naturgeschichte. I